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Alle Rezensionen von Kleeblatt

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Sophia geht in ihrer Arbeit in einer Werbeagentur voll auf. Sie lebt dafür und setzt sich, nachdem sie einen neuen Auftrag bekommen haben, dafür voll ein. Dass es neben ihrer Arbeit auch etwas anderes gibt, merkt sie wieder deutlich, als es in Richtung Weihnachten geht. Das bedeutet für sie, den Pflichtbesuch am 1. Advent bei ihren Eltern zu absolvieren. Dieses Jahr möchte ihr Freund Lukas mitkommen und ihre Eltern kennenlernen, was sie bislang erfolgreich verhindern konnte. Zu tief wurde sie von ihrem letzten Freund verletzt, nachdem er ihre Eltern kennenlernte. Das wollte sie nicht noch einmal riskieren, aber Lukas setzt sich durch. Der Besuch wird eine Katastrophe. Während Sophia jederzeit darauf lauert, dass irgendein falsches Wort fällt oder ihr Freund geringschätzig über ihre Eltern redet, ist sie selbst es, die andere beleidigt und ihnen weh tut. Sie zeigt allen, was sie von ihrer Familie hält und stößt sie damit vor den Kopf. Lukas ist entsetzt und zieht sich von Sophia zurück. Er erkennt sie nicht wieder. Als sie dann auch noch wegen einer Dummheit ihren Job verliert, steht sie völlig allein da. Ohne Lukas und ohne Job hat sie nur noch die Option, Weihnachten bei ihrer Familie zu verbringen. Aber ob das gut geht? Sophia ist eine Protagonistin, mit der ich mich sehr schwer getan habe. Ich mochte sie überhaupt nicht und das hielt fast durchweg an. Lange Zeit lügt sie ihre Eltern an, was ihre Arbeitslosigkeit angeht und versucht sich alles schön zu reden. Aber sie hat auch Zeit, in sich zu gehen und ihre Familie neu kennenzulernen. Nie war ihr so bewusst, was sie alles nicht über sie wusste und auch bislang nicht interessiert hatte. Sie merkt, wie egoistisch sie sich all die Jahre verhalten hatte und auch wie großartig ihre Familie ist. Einen schweren Stand hat sie jedoch bei Annabell, ihrer Nichte, denn diese hatte sie besonders schwer beleidigt und vor den Kopf gestoßen. Der Weihnachtsroman der Autorin Kerstin Hohlfeld ist gefühlvoll gehalten und spielt in der Weihnachtszeit. Eine Zeit der Ruhe, Besinnung und auch Vergebung. Die Protagonisten sind aus dem Leben gegriffen und glaubhaft, die Situationen nachvollziehbar. Ich fand Sophias Familie einfach nur lieb und herzlich und konnte Sophias Abneigung nicht verstehen. Mit ihr selbst konnte ich mich erst gegen Ende versöhnen. Kerstin Hohlfeld ist es auch so ganz nebenbei gelungen, einen Brückenschlag zum vorhergehenden Weihnachtsbuch zu schlagen, das im letzten Jahr erschienen ist. Mit diesem Buch erhält man eine schöne, gefühlvolle und kurzweilige Weihnachtsgeschichte, die sich sehr gut lesen lässt und die auch nachdenklich macht. Man begleitet Sophia, aus deren Perspektive das Buch in der 3. Person geschrieben wurde. Ein Buch, das sich besonders zum Lesen in der Weihnachtszeit eignet und das ich sehr gern weiterempfehle.

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Das Buch 1000 Places to see before you die war mir schon lange ein Begriff, ohne dass ich es bisher in der Hand gehalten hatte. Das änderte sich mit der hier vorliegenden Ausgabe, die mit 1200 Seiten ordentlich was hermacht und auch kein Leichtgewicht darstellt. Das Buch ist strukturiert aufgegliedert. Beginnend mit der Sortierung nach - Europa - Afrika - Der Nahe Osten - Asien - Australien, Neuseeland und die Pazifischen Inseln - Die Vereinigten Staaten von Amerika und Kanada - Lateinamerika - Die Karibik, Die Bahamas und Bermuda geht die Gliederung innerhalb weiter nach Ländern. Diese sind dann alphabetisch nach Regionen und Städten unterteilt. Da es nicht leicht ist, aus der Fülle von sehenswerten Plätzen auf der ganzen Welt 1000 herauszupicken, hat die Autorin Regionen zusammengefasst und nur grob darüber schreiben können. Die Informationen, die man aber dazu erhält, sind schon sehr vielseitig. Als Leser findet man dort nicht nur die Sehenswürdigkeiten bzw. Plätze an sich, sondern auch umfassende Daten wie Telefonnummern, Zugang zu Reiseunternehmen, Unterkünften oder momentan gültige Preise, sondern auch Tipps zu Reisezeiten, -sicherheit und -papiere. Hervorragend recherchiert erleichtert es dem Reiselustigen die Vorbereitungen auf künftige Exkursionen. Nicht zu jeden Beitrag gibt es Fotos, und doch punktet das Buch mit zahlreichen Abbildungen. Die Fülle an Informationen macht es dem interessierten Leser leicht, sich vorab umfassend zu informieren. Für mich ist es eine wahre Quelle zur Inspiration, Unbekanntes kennenzulernen. Einiges kennt man schon, aber es gibt noch vieles, was im Verborgenen auf Entdeckung lauert, das einfach nur neugierig macht. Das dieses Buch so allumfassend ist, eignet es sich nicht, mit auf Reisen genommen zu werden. Zum einen, weil es die einzelnen Länder bzw. Regionen nur knapp anreisst, zum anderen, weil es ein zu mächtiges Werk ist. Zum schnelleren wiederfinden gibt es im Anhang ein Register und das umfasst allein schon 79 Seiten. Daran kann man schon erkennen, dass doch eine Fülle an Sehenswertem auf den Leser lauern. Meine Erkenntnis... Es gibt noch reichlich zu sehen bzw. zu besuchen, bevor ich sterbe. Neugierig bin ich auf alle Fälle geworden, auf Länder, Plätze und all die interessanten Orte, die noch irgendwo auf mich warten. Dann packen wir es an, lieber heute als morgen.

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Bislang war mir nicht bekannt, dass es das Buch 1000 Places to see before you die auch separat als Ausgabe für die deutschsprachigen Länder Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt. Umso erfreuter war ich, als ich es in Besitz nehmen konnte. Die hier vorliegende Ausgabe ist gewaltig und punktet schon mal mit 1168 Seiten, die es in sich haben. Das Buch ist strukturiert und alphabetisch aufgegliedert. Beginnend mit der Sortierung nach Bundesländern bzw. Kantons unterteilt es sich innerhalb dieser nach Städten / Sehenswürdigkeiten. Größere Städte wie Berlin, Köln oder Dresden werden noch separat vorgestellt, bevor es an die einzelnen Sehenswürdigkeiten geht. Jedem Highlight wird eine Seite gewidmet, das jeweils mit einem Foto versehen wurde. Die einzelnen Bundesländer sind jeweils mit einer Karte vertreten. Die Sehenswürdigkeiten beziehen sich nicht nur auf Gebäude oder Denkmäler, die Informationen gehen viel weiter. Man findet nicht nur Vorschläge für Burgen, Schlösser, Klöster und Kirchen, sondern auch für Parks, Hotels, Museen, Restaurants und vieles mehr. Es wurde so gut wie nichts vergessen, es ist für jedes Interessengebiet etwas dabei. Zusätzlich zu den vorgestellten Plätzen gibt es Informationen zu den Touristeninformationen, Öffnungszeiten, Kontaktdaten wie Telefon und Adresse sowie die aktuellen Eintrittspreise. Die Fülle an Informationen macht es dem interessierten Leser leicht, sich vorab umfassend zu informieren. Für mich ist es eine wahre Quelle zur Inspiration, Unbekanntes kennenzulernen. Vieles kennt man schon, aber es gibt noch einiges, was im Verborgenen auf Entdeckung lauert, das einfach nur neugierig macht. Ich habe schon einige Reiseführer zu Hause, dieses hier ist jedoch etwas besonderes. Durch die strukturierte Gliederung und die zusammenfassenden Informationen auf einer Seite wird das Erfassen vom Wesentlichen deutlich erleichtert. Leider ist das Werk so mächtig, dass es sich nicht eignet, mit auf Reisen genommen zu werden. Es ist sehr schwer und demzufolge nicht für die Handtasche geeignet. Vervollständigt wird das Buch mit den Karten der Länder auf den Klappenseiten, Deutschland findet man vorn, Österreich und die Schweiz hinten. Zum schnelleren wiederfinden gibt es im Anhang ein Register und eine Checkliste, auf der man bei Bedarf abhaken kann, was man schon gesehen hat. Selbst für eigene Notizen hat man Platz gemacht, die man im Anhang auf 6 Seiten hinterlassen kann. Diese Ausgabe ist die 2. stark überarbeitete und aktualisierte Nachauflage des Reiseführers und lässt keine Wünsche offen. Für mich ist es eines der besten Reiseführer, das ich sehr gern weiterempfehle. Meine Erkenntnis... Es gibt noch reichlich zu sehen bzw. zu besuchen, bevor ich sterbe.

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Die kleine Aurelia ist wie viele andere Kinder - sie ist zur Schlafenszeit nicht müde und will vor allem nicht ins Bett. Voller Tatendrang gilt es, auch abends noch Abenteuer erleben zu wollen. Nachdem Aurelias Vater die Bemerkung fallen ließ, dass auch Nachteulen schlafen müssen, ist die Neugier geweckt. Ja wie genau schlafen denn eigentlich Nachteulen, Fledermäuse oder andere Tiere? Aurelia will es nun ganz genau wissen und versucht es, wie die einzelnen Tiere zu schlafen. Die Geschichte von Aurelia begnügt sich textlich mit wenigen Worten bzw. Sätzen. Leicht verständlich wird hier Aurelia erklärt, auf welche Art und Weise bestimmte Tiere schlafen. Eine Zusammenstellung, die auch das Wissen des ein oder anderen Erwachsenen erweitern kann. Untermalt wird die Geschichte mit liebevoll gezeichneten Illustrationen von Suse Bauer. Man spürt, mit wie viel Liebe sie das Buch illustriert hat. Die Neugierde der kleinen Aurelia ist greifbar und man hat beim durchblättern das Gefühl, diese greifen zu können. Die Zeichnungen sind kindgerecht gefertigt worden und zaubern nicht nur den Kindern ein Lächeln ins Gesicht. Meine Enkeltochter hatte das Buch noch vor mir in der Hand und mit dem blättern gar nicht mehr aufgehört. Es machte Spaß, die Schlafgewohnheiten der unterschiedlichsten Tiere, die sie schon aus dem Tierpark kannte, gemeinsam mit ihr durchzulesen. Ich konnte beobachten, wie intensiv sie das Wissen aufgenommen hat und wie viel Freude sie daran hatte. Wir hatten beide wirklich Spaß damit. Sie ist jetzt eingeschult worden und freut sich schon riesig darauf, es selbst zu lesen. Durch die kurzen, einfach gehaltenen Sätze, wird sie sicher bald Erfolge verzeichnen können. Die Autorin Dorothea Flechsig wie auch die Illustratorin Suse Bauer haben ein wunderschönes Kinderbuch geschaffen, an dem Kinder ihre Freude haben. Durch die kurz gefassten Sätze wird es kein Lesemarathon, es macht einfach nur Spaß am lesen und ansehen. Das ist ein Kinderbuch, das ich sehr gern weiterempfehle.

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Elias ist das einzige Kind seiner allein erziehenden Mutter Amelie. Um die beiden über die Runden zu bekommen, arbeitet Amelie auf 2 Arbeitsstellen. Um Zeit für Elias zu haben, arbeitet sie in der Nacht als Putzkraft und nach der Nachtschicht in einem Feinkostladen. Elias ist ein feinfühliges liebes Kind, das spürt, wie schwer es seine Mutter hat. Es geht auf Weihnachten zu und er schreibt an den Weihnachtsmann einen Zettel mit dem Wunsch, dass seine Mutter es leichter hätte und nicht immer so müde wäre. Den Brief gibt er seiner Mutter, die ihn abschicken soll. Doch bei der Zustellung des Briefes geht etwas schief, denn er landet nicht wie gewünscht im Briefkasten, sondern bei dem griesgrämigen Komponisten Ephraim Sasse. Dieser lebt allein und zurückgezogen und versucht, eine Weihnachtsphantasie zu komponieren. Aber sein Kopf ist wie leer, hinzu kommt noch der Lärm und Stress, den der vor seiner Tür aufgestellte Weihnachtsmarkt mit sich bringt. Er ist mit sich und der Welt böse und behauptet, das würde man mit Absicht machen. Als der Wunschzettel von Elias mitsamt gelieferten Backwaren bei ihm landet, hält er es für einen Trick, sich Almosen zu ergaunern. Er hadert mit sich und der Welt und lässt seinen Frust an allen anderen aus. Doch der Brief bewirkt etwas in ihm und er springt über seinen Schatten und versucht, anderen zu helfen... In der bezaubernden Geschichte von Kerstin Hohlfeld, die um die Weihnachtszeit spielt, geht es um die allein erziehende Amelie und ihren Sohn Elias, für den sie alles tun würde. Ohne zu murren hat sie 2 Jobs, damit sie ihre kleine Familie über Wasser halten kann. Aber durch die Missgunst anderer scheint nun einer der beiden Jobs wegzufallen und sie sieht sich in der Zwangslage. Der Komponist Ephraim Sasse ist ein in sich zurückgezogener Kauz, der nur für seine Musik lebt, die ihm aber momentan abhanden gekommen scheint. Alles in seinem Leben geht seinen geregelten Gang, mit Abweichungen kann er schlecht umgehen. Er ist kein Menschenfreund und tut sich schwer mit ihnen, vor allem, wenn fremde Menschen seine Kreise berühren. Als sich seine Haushälterin, die er wie ein Möbelstück behandelt, das Bein bricht und für eine ganze Weile ausfällt, sieht es schlecht aus mit seinem geregelten Tagesablauf. Der Ersatz für diese lässt sich nichts sagen und macht ihm das Leben schwer. Amelies und Ephraims Wege kreuzen sich des öfteren und so bleibt es nicht aus, dass Ephraim von Amelies Nöten erfährt. Sie berührt etwas in ihm und so beginnt er den Versuch, ihr zu helfen. Amelie ist die Mutter, die sich ein kleiner Junge nur wünschen kann. Sie ist immer für ihn da und versucht, seine Wünsche zu erfüllen. Sie ist fleißig und strebsam und hat ein Händchen für schöne Auslagen im Feinkostgeschäft. Aber sie hat ein Handicap, das ihr nun zum Verhängnis wird. Ephraim ist ein Einzelgänger, immer mürrisch, unzufrieden und auf sich selbst bezogen. Ein Mann, den man nicht mögen muss und der alles andere als Sympathie in einem weckt. Und doch ist genau er es, der die größte Wandlung in der Geschichte durchmacht. Es ist eine ans Herz gehende Geschichte, die nicht nur zur Weihnachtszeit gelesen werden sollte. Sie berührt den Leser, macht ihn empfänglich für die Sorgen und Nöte anderer. Das Buch spricht Dinge an wie existenziellen Arbeitsplatzverlust, finanzielle Nöte, Einsamkeit, aber auch den Wünschen auf ein besseres, leichteres Leben. Neben den beiden Hauptsträngen von Amelie und Elias wie auch Ephraim gibt es viele kleinere Geschichten um Menschen mit ihren Sorgen und Nöten, die das Buch zu einem Ganzen machen. Es ist ein wunderbares Buch, das mich angesprochen hat, das mich mitfühlen ließ und das man nicht aus der Hand legen mag. Ich empfehle es sehr gern weiter und das nicht nur zur Weihnachtszeit.

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Eine Trennung der Eltern bringt nicht nur für diese Veränderungen ins Leben, auch die Kinder sind betroffen. So geschieht es gerade Lucinda, Lu genannt, deren Eltern sich getrennt haben. Lus Mutter hat einen neuen Freund und nun heißt es, wegzuziehen und das auch noch ausgerechnet aufs Dorf, in das Haus ihrer Großmutter. Schlimm genug, dass sie Papa, ihre gewohnte Umgebung und ihre Freunde verlassen muss, aber ausgerechnet aufs Dorf und dann zur Oma Käthe? Noch langweiliger geht wohl nicht. Eine Oma, von der sie keine guten Erinnerungen hat, neue Schule, keine Freunde, das kann doch nur in einer Katastrophe enden. Oder? ... Auf Lu stürzt gerade alles ein. Nur weil ihre Mutter einen neuen Freund hat und sie sich von ihrem Vater getrennt hat, muss sie aus der ihr vertrauten Umgebung wegziehen, aufs Dorf. Da wünscht sie dich doch mal wieder, einer ihrer geliebten Kakteen zu sein. Man kann sich in sich selbst zurückziehen, lässt die Stacheln draußen und niemand kann an einen heran. Schön wärs, aber es ist nur Wunschdenken. Der erste Schultag verläuft dann auch noch fast wie erwartet. Sie findet zwar recht schnell eine neue Freudin, schafft sich aber auch gleich eine Feindin. Was für ein Einstieg. Tja und dann ist da auch noch Julian, ein Traum von einem Jungen, da kann man schon mal ins Schwärmen kommen. Die Autorin Mina Teichert ist mir bislang mit Büchern bekannt, die sie für Erwachsene geschrieben hatte. Mit diesem Werk taucht sie nunmehr in die Welt der Kinder und Jugendlichen ein. Das Buch ist für die Altersklasse der 10 - 12jährigen konzipiert und ich denke, dass das passt und stimmig ist. Die Autorin hat sich sehr gut in die Protagonistin Lu hineinversetzt und den Leser an deren Neuanfang in einer neuen Umgebung und neuen Lebensumständen teilhaben lassen. Lu ist typisch für ihr Alter, nicht wirklich mehr ein Kind, aber noch lange keine Erwachsene. Selbstbestimmung ist noch nicht angesagt, so dass man den Eltern folgen muss und sei es auf das Dorf. Ein wenig trotzig und maulig und mit einer eigenen Meinung aufmüpfig, aber leider oftmals ohne Erfolg. Nur gut, dass sich Lu mit ihrer Trompete zu ihren Kakteen zurückziehen kann. Aber es ist nicht alles schlecht, auch wenn sich Lu dagegen sträubt, es zuzugeben. Zum einen ist Jo, der Freund ihrer Mutter gar nicht so übel wie befürchtet. Dann hat er auch noch was von Katzenbabys gesagt, die sie sich anschauen könnte, aber da steht ihr doch noch ein wenig ihre eigene Sturheit im Weg. Tage im Leben eines pupertierenden Mädchens, die Mina Teichert eingefangen hat. Man kann sich sehr gut in Lu hineinversetzen, man leidet mit ihr, fühlt sich mit ihr gemeinsam hilflos gegen alle Ungerechtigkeiten und spürt auch die Schmetterlinge, die in ihrem Bauch flattern. Mit Humor beschreibt sie Lus Leben auf dem Land, das gar nicht so schlimm ist wie erwartet. Lu lebt sich ein und als Leser darf man dabei sein. Da gibt es dann auch schon mal Situationen, bei denen man schmunzeln muss. Ich denke da mal nur an den Hahn Herbert. Ein wunderbar unterhaltsames Buch, das zwar für Kinder und Jugendliche geschrieben wurde und somit so gar nicht meine Altersgruppe anspricht, aber mich trotzdem fasziniert hat und mir schöne Lesestunden bescherte. Es ist ein Buch, das ich sehr gern weiterempfehle.

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In einem kleinen Teich auf einem Bauernhof lebt Friedolin mit seinen Eltern. Friedolin ist ein kleiner Fisch, der recht lustig aussieht. Er ist grün und hat unterschiedlich große glubschige Augen. Friedolin ist neugierig und schwimmt des öfteren oben auf der Wasseroberfläche. Da bleibt es natürlich nicht aus, dass er andere Tiere vom Bauernhof kennenlernt. Diese jedoch sind sehr verwundert über den kleinen Friedolin. Sie sehen ihn an und haben Vorurteile, er sei eingesperrt oder einfach zu bunt. Er ist anders als sie, er kann nicht den ganzen Tag auf der Wiese herumtollen wie die Kuh oder ist nicht so weiß wie das Schaf. Friedolin ist jedesmal traurig und verletzt, wenn er diese Äußerungen hört und beklagt sich bei seinen Eltern, die ihm zur Seite stehen und die Andersartigkeit erklären. Dann trifft er auf Mia, eine Maus, die seine Freundin wird... Was für ein wunderschönes Kinderbuch mit traumhaft schönen Illustrationen und einer Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Es zeigt auf, dass jedes Wesen anders ist, ob Schaf, Kuh, Schwein, Fisch oder Mensch, jeder ist auf seine Art andersartig und einzigartig. Den Kindern wird durch das Buch nahegelegt zu erkennen, dass auch sie einzigartig sind und wertvoll. Niemand hat über einen anderen zu richten oder ihn zu verurteilen, nur weil er anders aussieht und anders lebt. Auch wird den Kindern anhand der Geschichte aufgezeigt, dass es möglich ist, miteinander befreundet zu sein, sich gegenseitig zu helfen. Die Illustrationen von Kattia Salas sind passend zum Text und einfach ein Traum. Nicht nur Kinder mögen die Zeichnungen, auch ich habe mich in den kleinen Friedolin verguckt. Das Buch ist für 5 - 7 Jahre ausgelegt, aber es gibt wohl kein Alter, in dem es keine Freude macht, das Buch zu lesen bzw. sich anzuschauen. Die Schriftgröße ist passend für Leseanfänger, die jeweiligen Abschnitte kurz und gut verständlich. Es eignet sich hervorragend zum selbst lesen oder auch zum vorlesen und gemeinsamen Anschauen. Das Buch bietet eine gute Grundlage zum Erklären und Diskutieren mit den Kindern. Wer anhand der Bilder noch nicht genug von Friedolin hat, der hat die Möglichkeit, sich den kleinen Kerl zu häkeln. Die Häkelanleitung findet man dazu am Ende des Buches. Ein durchweg gelungenes Kinderbuch zum ansehen, lesen und vorlesen, das ich sehr gern weiterempfehle.

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Schlimm genug ist es, dass Maja sich beim Schaukeln den Arm gebrochen hat. Zu allem Übel muss sie auch noch ins Krankenhaus und dort bleiben. Da ihr Bruder zu klein ist und der Fürsorge ihrer Eltern bedarf, können diese nicht im Krankenhaus bleiben, sondern müssen wieder nach Hause gehen. Zurück bleibt eine traurige Maja, die als Zimmergefährtin nur noch die Suse hat, die aber nur in ihrem Bett liegt und heult. Maja kann es nicht mehr hören und öffnet aus Protest trotz Regen das Fenster. Plötzlich hören die Mädchen ein leises Miau und durch das Fenster kommt eine kleine weiße Katze hereinspaziert. Suse weiß es natürlich besser und bemerkt, dass es ein Kater ist. Gerne würden die beiden den Kater verstecken, aber sie wissen, dass Tiere im Krankenhaus nicht erlaubt sind. Was tun? Na zuerst einmal frisst er ihnen das Abendbrot weg. Es wird ein wenig mit dem Kater gekuschelt, der genau zu wissen scheint, was die beiden Mädchen brauchen. Dann verschwindet er wieder. Beim nächsten Regen ist er jedoch wieder zur Stelle. Maja und Suse freuen sich auf ihren Doktor, denn so haben sie den kleinen Kater genannt, sieht er doch mit seinem weißen Fell so aus, als habe er einen weißen Arztkittel an. Sie versuchen, mehr Essen für sich zu organisieren, damit sie ihn füttern können, aber da bekommen sie plötzlich Hilfe von Kai, einer Pflegekraft... Mit diesem Buch bekommen Kinder ab 7 Jahre eine Lektüre in die Hand, die nicht nur schön anzusehen ist durch die wundervollen Illustrationen im Buch, sondern sich auch noch hervorragend eignet, Erstleser zum Lesen zu animieren. Es ist eine schöne Geschichte zum selbst lesen oder auch zum vorlesen. Die Schrift ist in einer ansprechenden Größe und für Erstleser geeignet. Sie hat eine angenehme Länge, so dass sich der Leser sicher über den Erfolg freut, ein ganzes Buch gelesen zu haben. Die Autorinnen erzählen eine Geschichte, die dem Leser nahebringt, dass man gemeinsam eine ganze Menge erreichen kann. Auch dass es gar nicht so schwer ist, Freunde und Verbündete zu finden. Sie ist kindgerecht geschrieben und leicht verständlich, so dass es beim Lesen keine Verständnisprobleme geben dürfte. Ein wunderbares Buch, bei dem man allein schon Spaß hat, wenn man es nur durchblättert. Die Illustrationen sind passend zum Text und einfach nur schön. Ein Buch zum lesen und vorlesen, das ich sehr gern weiterempfehle.

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Dass Lügen kurze Beine haben, muss Claire Durant rasch feststellen, als ihr Chef sie nach Paris schickt, um an einer Vernissage teilzunehmen, über die sie im Magazin berichten soll. Das Timing ist ausgesprochen schlecht, denn eigentlich sollte sie in die Bretagne fahren, um dem Hilferuf ihrer im Krankenhaus liegenden Mutter zu entsprechen, die darum bat, dass Claire nach Hause komme möge und sich um ihre gehörlose Schwester kümmern sollte, solange sie im Krankenhaus wäre. Claire beantragte Urlaub, um wegen eines familiären Notfalls nach Hause fahren zu können, wobei der Chef natürlich davon ausging, dass sie nach Paris fährt. Niemand bei ihr auf Arbeit weiß, dass sie keine echte Pariserin ist und auch keinen Abschluss in Kunst hat, so dass ihr diese Lüge nunmehr auf die Füße fällt. Für Paris und die Berichterstattung sucht sie sich einen Ersatz, so dass sie kurz nach Moguériec fahren kann, um dort alles zu organisieren. So der Plan. Es dauert nicht lange, bis sie in Moguériec auf ihren Chef stößt. Wie sollte sie auch ahnen, dass er in dieser Einöde Urlaub machen will. Um ihre Haut und Job zu retten, verstrickt sie sich in Lügen, die wie eine Spirale ins Endlose zu gehen scheinen. Wie soll sie da nur wieder herausfinden? ... Eigentlich hatte Claire mit ihrer Vergangenheit und Herkunft abgeschlossen. Sie wuchs in dem kleinen Örtchen Moguériec in der Bretagne auf. Als ihr Vater starb, veränderte sich alles. Nach einem Besuch in Paris bei ihrer Tante Valérie blieb sie dort, ihre Mutter und Schwester Maely fuhren wieder heim mit Claires Versprechen, dass sie bald folgen würde. Es vergingen 12 Jahre, bis Claire wieder dorthin zurückkehren sollte. Das ganze dann auch sehr unwillig und nicht freiwillig. Ihre Mutter liegt im Krankenhaus und niemand ist da, der sich um die gehörlose Maely kümmern könnte, so dass sie sich genötigt fühlte, dort nach dem rechten zu sehen. Es dauert nicht lange, bis sie sich wieder in dem kleinen Örtchen zurecht gefunden hatte, nur mit dem Widerstand ihrer Schwester, die alles andere als hilflos zu sein schien, hatte sie nicht gerechnet. Erinnerungen werden wach an Freundschaften, die sie damals ebenfalls im Stich gelassen hatte und dem Erkennen, dass aus den damaligen kleinen Jungen echte Kerle geworden sind. Männer, die ihr gefährlich werden könnten. Als dann auch noch ihr Chef Sebastian Hellwig in genau diesem kleinen Örtchen auftaucht, um dort Urlaub zu machen, ist Improvision gefragt. Eine Lüge zieht die nächste nach sich und bald weiß Claire sich nicht mehr zu helfen und hat keine Ahnung, wie sie dort wieder herauskommen soll. Was für ein schönes Buch, war mein erster Gedanke, als ich das Buch zugeklappt hatte. Was nicht wirklich verwunderlich war, denn ein Buch von Claudia Winter hat mich bislang immer glücklich zurückgelassen. Mit diesem Buch entführt die Autorin die Leser nach Paris und in die Bretagne. Die Geschichte beginnt in Berlin, wo Claire lebt und arbeitet. Obwohl ich noch nie in der Bretagne war, fühlte ich mich dort wohl und konnte anhand der bildlichen Beschreibungen der Autorin mein Kopfkino laufen lassen. Die Geschichte wird anfangs in 2 Zeitebenen erzählt, die von Claire und Gwenaelle handeln, die sich recht bald zu einem Zeitstrang vereinen. Claudia Winter führt den Leser schon mit ihrem Prolog in die Geschichte ein und lässt ihn nicht mehr los. Der Schreibstil der Autorin ist schwungvoll und einfühlsam und man hat immer das Gefühl, als Leser nicht genug zu bekommen. Man mag das Buch nicht aus der Hand legen, bis man es gelesen hat, weil man unbedingt wissen will, wie es weitergeht. In den Büchern von Claudia Winter wurde bislang immer gekocht und gebacken, so auch wieder in diesem Roman. Leckere Sachen werden fabriziert und der Leser hat im Anhang die Möglichkeit, die Rezepte nachzuarbeiten. Ergänzt wird das Buch durch ein bretonisch-französisches Glossar, das dem Leser einige Begriffe näherbringt. Das Buch der Autorin bietet wieder vieles, was einen guten Roman ausmacht. Man findet nicht nur Liebe, Humor, Lügen und Tragik vor, man erfährt auch einiges zum Thema Gehörlosigkeit. Auch für dieses Buch spreche ich eine klare Kauf- und Leseempfehlung aus.

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Jule Weisbach hat sich mit dem kleinen Café Strandperlchen einen Traum erfüllt. Sie liebt es, dort als Barista zu arbeiten und ihren Kunden selbst gebackenen Kuchen anzubieten. Nebenbei hat sie sich ein zweites Standbein geschaffen, indem sie anderen Menschen bei der Aufarbeitung ihrer Familiengeschichten hilfreich unter die Arme greift. Sie freundet sich mit Johanna, einer älteren Dame an, die beim Ausräumen des Hauses ihrer Mutter ein Tagebuch gefunden hat, das viele Rätsel aufgibt. Das Tagebuch und weitere gefundene Briefe führen ins Deutschland der dreiziger und vierziger Jahre des letzten Jhs. Sie erzählen die Geschichte von Sophie und Hannes und einer Liebe, der unglaublich viele Hindernisse in den Weg gelegt wurden. Das alles in einer Zeit, in der sich Deutschland zu einem wahren Albtraum entwickelte. Jule lebt in Hamburg, wo sie sich den Traum vom eigenen Café erfüllt hat. Sie will es ihrer Mutter beweisen, sagt diese doch immer über ihre Tochter Jule ohne Plan . Sie ist glücklich und scheint es geschafft zu haben, als ihr eine saftige Mieterhöhung ins Haus flattert. Es sieht nach einem absehbaren Ende für ihr Café aus, denn diese Summe könnte sie vielleicht später aufbringen, jetzt jedoch noch nicht. Neben ihrer Arbeit in dem Café betreibt sie Recherchen für Menschen, die ihre Familiengeschichte erkunden wollen und schreibt diese als Buch nieder. Sie bekommt viele Anfragen und es macht ihr riesigen Spaß, in die Geschichten der Familien einzutauchen und das mit großem Erfolg. Mit dem Kennenlernen der älteren Johanna wird sie nicht nur eine neue Freundin gewinnen, sondern auch gemeinsam mit ihr in eine Zeit eintauchen, die in die dunkelsten Zeiten der deutschen Geschichte reichen. Johanna fand beim Durchsehen ihrer Mutter ein altes Tagebuch und Briefe, die von einer Sophie Terhoven geschrieben wurden. Sie beginnt die Unterlagen zu lesen und ist ergriffen von der Geschichte, die sie darin findet. Wie aber kam das Tagebuch auf den Dachboden und wer war Sophie Terhoven? Sie bittet Jule, ihr zu helfen, die fehlenden Puzzleteile zu finden und aneinanderzureihen. Sophie Terhoven und ihr Bruder Lennie sind die Kinder wohlhabender Eltern, die ihr Geld mit dem Import von Kaffee verdienen. Die 17-jährige Sophie ist von Kindheitstagen an mit Hannes, dem Sohn der Köchin, befreundet. Als aus der Freundschaft mehr wird, stoßen sie auf erbitterter Widerstand. Nur Malte, engster Vertrauter von Sophie, weiß Bescheid und versucht ihnen zu helfen. Es ist das Jahr 1936, die Nazis machen sich in Deutschland breit und gewinnen an Macht. Körperliche Gebrechen sind nicht gewünscht in dem neuen, rein arischem, Deutschland und Schwule haben einen mehr als schweren Stand. Beides trifft auf Malte zu. Der 12-jährige Lennie ist begeistert vom neuen kommenden Deutschland, gibt es ihm doch schon in jungen Jahren die Gelegenheit, Macht zu demonstrieren und seine Schwester zu bespitzeln... Eine wundervolle und ergreifende Geschichte, die die Autorin Teresa Simon hier vorgelegt hat. Sie spielt auf 2 Zeitebenen, zum einen in der Vergangenheit der dreiziger und vierziger Jahre des vergangenen Jhs. in Deutschland, zum anderen in der Gegenwart. Sie nimmt den Leser mit auf die Reise, die in die Jahre 1936 bis 1943 führt. Das reinrassige Deutschland ist dort genauso zum Thema gemacht worden wie die Jagd auf Juden und Schwule. Die Unterschiede zwischen arm und reich sind gravierend und die Klassenunterschiede deutlich spürbar. Sie nimmt wichtige Ereignisse der Zeit mit in die Geschichte auf, wie den spanischen Widerstandskampf und die Olympischen Spiele in Berlin. Für den Leser ist es eine Reise in die Geschichte Deutschlands, Geschichtsauffrischung so ganz nebenbei. Die Protagonisten Sophie, Hannes und Malte aus der Vergangenheit wie auch Jule und Johanna aus der Gegenwart sind sympathisch. Sie sind glaubhaft dargestellt und man wünscht sich als Leser, diese Freunde nennen zu können. Sie haben es nicht leicht, keiner von ihnen, aber sie geben nicht auf. Egal, ob es Jule ist, die um den Erhalt ihres Cafés kämpft oder Sophie und Hannes um ihre Liebe. Sie sind Kämpfer und geben nie auf. Auch die Nebenfiguren sind authentisch dargestellt. Hellmuth Moers, Sophies Eltern wie auch Malte beleben das Buch mit ihren Charakteren wie auch ihren Geheimnissen. Die beiden Zeitstränge verlaufen parallel und man kann die Spannung bis zur Auflösung und der Fertigstellung des Puzzles förmlich mit den Händen greifen. Das Buch ist sehr emotional und spannend geschrieben. Die Autorin packt den Leser gleich zu Beginn mit einem Brief, der Fragen aufwirft, die sich durch das ganze Buch ziehen. Man ist nicht in der Lage, es aus den Händen zu legen, man möchte weiterlesen und ich für meinen Teil habe es gehasst, dass ich zwischendurch schlafen musste und nicht weiterlesen konnte. Das Buch hat mir wundervolle Stunden beschert und mich in eine Zeit zurückversetzt, die Deutschland hoffentlich nie wieder erleben wird. Das Cover des Buches ist ein Traum. Die Gestaltung, das Motiv, die Haptik des Schriftzuges, es ist einfach alles stimmig. Der einzige Wermutstropfen findet sich in dem Buch selbst. Bei der Schriftgestaltung der Tagebucheintragungen hatte der Verlag nicht gerade ein glückliches Händchen. Es strengt die Augen an und gestaltet das Lesen schwierig. Ich liebe Romane, die in zwei oder mehr Zeitebenen spielen. Von daher war das Buch schon von vornherein ein Muss für mich. Die Erwartungen waren hoch, wurden jedoch noch bei weitem übertroffen. Ein Buch, das ich sehr gern weiterempfehle und das nicht nur an Leser, die gern etwas über deutsche Geschichte lesen wollen. Es ist ein Buch voller Liebe, Vertrauen, Glauben und Hoffnung, aber auch eines über die schlimmsten Dinge wie Hass, Verrat, Vernichtung, Macht und Gier. Ich spreche eine klare Kauf- und Leseempfehlung aus.

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