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Alle Rezensionen von Silke Schroeder, hallo-buch.de

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"Kaiserschmarndrama", der mittlerweile neunte "Weißwurstkrimi" von Rita Falk, steht seinen Vorgängern in nichts nach. Nachdem der vorangegangene Band etwas düsterer ausgefallen war, dreht sie hier wieder voll auf, spielt gekonnt mit allen gängigen Bayern- und Dorfleben-Klischees und entwickelt dabei die Figuren ihrer Romanwelt immer ein wenig weiter. Große private Veränderungen stehen bei ihrem Chefermittler Franz Eberhofer an, und so bemüht sich der brave Beamte auf seine ebenso tapsige wie pfiffige und sehr direkte Art nach Kräften darum, dass vielleicht doch lieber alles beim Alten bleibt. Wieder sehr humorvoll und beschaulich in bayerischer Mundart erzählt, bringt uns die Autorin in ihrem neuen Provinzkrimi "Kaiserschmarndrama" in gewohnt routinierter Art zum Schmunzeln - immer nah dran an ihrem Ich-Erzähler Franz Eberhofer.

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"Leiser Tod" ist der sechste Krimi von Garry Disher mit dem australischen Inspector Hal Challis. In gewohnt bestechend-souveräner Art porträtiert der Autor seine Figuren und verflechtet seine raffiniert aufgebauten Handlungsstränge miteinander. Im Mittelpunkt steht aber nicht nur sein besonnener Inspector Hal, der nach seiner öffentlichen Kritik am Führungsstil seiner Dienststelle kurz vor der temporären Suspension steht, sondern auch andere Protagonisten wie seine toughe Kollegin Pam Murphy oder die schier unfassbare Serieneinbrecherin kommen zu Wort. So ist "Leiser Tod" ein weiterer gut erzählter Garry Disher-Krimi from Down Under.

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"Solange du lügst" ist ein rasant aus der Sicht der Ich-Erzählerin erzählter Psychokrimi, in dem die Autorin voll auf Suspense setzt. Mit Hartnäckigkeit, Raffinesse und naiver Ehrlichkeit versucht ihre Heldin Iris, hinter die Machenschaften ihres Mannes zu kommen. Ohne einen einzigen fiesen Mord oder brutale Gewalt schafft es Kimberly Belle, auf über 400 Seiten einen spannenden Plot so gekonnt zu inszenieren und zu erzählen, dass man das Buch nicht aus der Hand legen will. Gelungen.

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"Der Reisende" ist die Entschleunigung des Krimis, obwohl der Isländer Arnaldur Idridason seine Geschichte in durchaus turbulenten Zeiten, im Island der 40er Jahre ansiedelt. England ist "Schutz"- und Besatzungsmacht und die Amerikaner, die sie ablösen sollen, sind ebenfalls schon vor Ort. Beide Gruppen blicken etwas misstrauisch und herablassend auf die eingesessene Bevölkerung, obwohl es durchaus auch Kontakte zwischen ihnen gibt. Und genau um diese Themen geht es dem Autor: Wie lebte es sich in diesen angespannten Jahren auf der Insel, die zwar eigentlich abgeschieden lag, aber durch die Militärpräsenz der Alliierten nah am Geschehen war? Wie war das Verhältnis der Besatzer zur Bevölkerung? Und wie standen die Isländer zu den Deutschen, die ehrfurchtsvoll auf die Edda-Sage und die vermeintlich germanischen Götterlegenden der Inselbewohner blickten? In den Mittelpunkt seiner Story stellt Indridason seinen jungen Kommissar Flóvent und den "West-Isländer" Thorson, wie die nach Amerika oder Kanada auswanderten Einwohner bezeichnet werden. Es geht um Spionage, Loyalität und den Eigensinn der Insulaner. So ist "Der Reisende" ein äußerst ruhig erzählter, aber spannender historischer Blick auf das rauhe Land der heißen Quellen.

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Nach "Böse Leute" ist "Wir sind die Guten" der zweite Sylt-Krimi der erfolgreichen Autorin Dora Heldt. Auch in ihrem neuen Band lässt sie ihr erprobtes Rentnerteam Heinz, Charlotte, Inge, Walter, Onno, Helga und Karl ermitteln. Dabei baut sie zwei Fälle und drei Handlungsstränge auf, die erst einmal nichts miteinander zu tun haben. Das alles ist durchaus betulich geschrieben und bietet unterhaltsame Spannung auf stets gesundheitsverträglichem Niveau. Auch die Rollen der einzelnen Figuren sind recht festgelegt; während die Männer ihre wichtigen Ermittlungsideen verfolgen, sorgen die Frauen ganz nebenbei noch für¿s leibliche Wohl. Wer auf beschauliche norddeutsche Wohlfühlkrimis steht und das Sylter Ambiente ebenso liebt, wie einen Schuss Humor und einen ordentlichen Schluck Eierlikör, ist hier aber absolut richtig.

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"In eisiger Nacht" ist Tony Parsons¿ vierter Krimi, der dieses Mal im winterlich kalten London spielt. Und so frostig wie die Jahreszeit ist auch die Atmosphäre des Krimis. Im klassischen Krimi-Noir-Stil nimmt sich der Autor eines ebenso brisanten wie aktuellen Themas an: Flüchtlinge, die im französischen Calais gestrandet sind und jetzt auf eine illegale Überfahrt nach Großbritannien hoffen. Und die mit allen damit verbundenen Übeln zu kämpfen haben: Kriminalität, auch von und zwischen Flüchtlingen, eiskaltes Geschäftsgebaren von Schleuserbanden, Menschen- und insbesondere Frauenhandel, auf den Parsons hier ein besonderes Augenmerk legt. Im Mittelpunkt stehen erneut Detective Max Wolfe und sein Team, die auch hier wieder persönlich in ihre Ermittlungen involviert sind. So ist "In eisiger Nacht" ein neuer ambitionierter und stets etwas melancholischer Krimi von Tony Parsons mit einem hoch aktuellen Hintergrund.

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Sehr geschickt baut die die englische Autorin Alice Feeney ihren Psychothriller "Manchmal lüge ich" auf. Immer wieder switcht sie zwischen Ereignissen vor und nach den Weihnachtsfeiertagen hin und her, unterbrochen von kurzen Tagebucheinträgen, die rund 25 Jahre zurück liegen. Das macht sie so clever, dass man nicht immer genau weiß, was in ihrer Hauptfigur, der Ich-Erzählerin Amber Reynolds, eigentlich gerade vorgeht - träumt sie oder ist sie gerade wach, schwelgt sie in der Vergangenheit oder kämpft sie um die Entschlüsselung ihrer äußerst vertrackten Gegenwart? So lüftet Feeney Blatt für Blatt das Geheimnis von Ambers hilfloser Situation. Wer mit "Girl in the Train" oder "Woman in Cabin 10" etwas anfangen konnte, sollte hier auf keinen Fall vorbeigehen.

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Auch im zweiten Krimi seiner Reihe mit dem aufrechten Kommissar Max Heller begleiten wir den aus Dresden stammenden Autor wieder in seine zerstörte Heimatstadt kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Vordergründig erzählt er einen klassischen Krimi, doch eigentlich beschreibt er sehr einfühlsam die Situation der Menschen und die Atmosphäre in der Stadt zwischen dem Ende des Faschismus und dem Aufbau des DDR-Staatssozialismus. Frank Goldhammer zeigt dabei die verschiedenen Einstellungen der Menschen, von den rückwärtsgewandten Nazis über jene, die ihre Parteibücher zum eigenen Besten wechselten wie andere ihr Hemd, bis hin zu denen, die nach zwölf Jahren Faschismus den Weg der Sowjets überzeugt mitgehen wollten. Dabei enthält er sich moralischer Überheblichkeit und lässt erkennen, dass es in dieser Zeit oft genug nur ums blanke Überleben ging. Im Mittelpunkt steht sein aufrechter Kommissar Max Heller, der sich erfolgreich gegen jedes Parteibuch gewehrt hat und nur ein Ziel verfolgt: den Sieg der Gerechtigkeit. Sensibel erzählt, gibt Frank Goldhammers Krimi einen Einblick in die beklemmende Zeit der ostdeutschen "Stunde Null", die es weder dort, noch im Westen gab.

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Ganz langsam tastet sich die Autorin Ruth Ware an ihre Story heran, in deren Mittelpunkt die Journalistin Lo Blacklock steht. Die Mittdreißigerin wird uns als etwas labile Person vorgestellt, die trotz bester Absichten immer wieder an sich selbst scheitert, sei es in der Beziehung mit ihrem Freund oder beim Vorantreiben ihrer Karriere. Doch als sie das Verschwinden der Frau aus Kabine 10 bemerkt, legt sie eine beeindruckende Hartnäckigkeit an den Tag. Ruth Ware wechselt dabei immer mal wieder die Perspektive zwischen ihrer Ich-Erzählerin und der Sicht ihrer Bekannten und ihres Freundes in London. Ungemein spannend erzählt, ist "Woman in Cabin 10" von Ruth Ware trotz einiger sehr emotionaler Passagen ein fesselnder moderner Krimi, wie sie momentan gerade aus England kommen. Ganz wunderbar gelesen von Julia Nachtmann.

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"Eingeschlossen", der sechste Helen Grace-Krimi von Matthew J. Arlidge, ist ungemein spannend. Obwohl sich die Sympathie für seine über-toughe Protagonistin in Grenzen hält, fiebert man die ganze Zeit mit und hofft auf die entlastenden Beweise, die ihre ehemalige Kollegin Charlie Brooks zu finden versucht. So schafft Arlidge es, in seinen kurzen Kapiteln über die gesamte Länge des Buches eine brizzelige Spannung hochzuhalten, was "Eingeschlossen" eindeutig zum Highlight dieser Reihe macht. Seien wir also gespannt, wie es weitergeht!

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