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Alle Rezensionen von Silke Schroeder, hallo-buch.de

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Wie ist es, wenn man nicht mehr mit offenen Augen durch die Welt gehen kann? Wem können wir trauen, wer will uns wirklich helfen? In einer Zeit, in der wir immer abhängiger von optischen Reizen und Informationen werden, bedeutet eine solche Situation fast immer einen herben Verlust unserer Autonomie. Und genau hierauf baut Josh Malerman seinen ungemein spannenden Thriller "Bird Box" auf, in dem er sich gekonnt bei den Genres Fantasy und Horror bedient. Immer wieder switcht er zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her und erzählt so peu à peu die Geschichte um seine Heldin Malorie und ihre beiden Kinder. Mit wenig Action, aber umso mehr Suspense ist "Bird Box" hervorragende, packende Unterhaltung. Die Verfilmung des Romans mit Sandra Bullock in der Hauptrolle wird gerade auf Netflix gezeigt und ist mit aktuell rund 45 Millionen Streams einer der erfolgreichsten Netflix-Filme.

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In "Serotonin" erzählt Michel Houellebecq in seiner leicht ironíschen, aber sehr treffenden Art von der Vereinsamung und inneren Perspektivlosigkeit seines Helden, aber auch vom generellen Frust einer Gesellschaft, deren Lebensgrundlage immer mehr ins Wanken zu geraten scheint. Er beschreibt die kulturelle wie wirtschaftliche Verarmung der Provinz und schildert eine Demonstration von Landwirten, die an die Proteste der "Gelbwesten" im Herbst 2018 erinnert. Sein 46-jähriger, beruflich durchaus erfolgreicher Protagonist streift ziellos durch sein Leben, zieht Resümee, lässt seine Ex-Freundinnen Revue passieren und kann sich am Vergangenen ebensowenig wie am Jetzigen oder vielleicht noch Kommenden wirklich erfreuen. Und wie der Ich-Erzähler scheint auch die Gesellschaft als Ganzes mit den Zuständen zu hadern. Ja, wir sollen und wollen besser regional und saisonal statt global konsumieren, aber die übervollen Supermarktregale mit all den günstigen Produkten aus aller Welt haben auch Einiges für sich. Die Widersprüche zwischen Bewusstsein und Bedürfnis, Wunsch und komplexer Wirklichkeit lassen wenig klare Linie, aber viel Orientierungslosigkeit und auch Frust zurück. Michel Houellebecq ist ein guter Beobachter der Umstände, und das zeigt er auch wieder in "Serotonin".

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"Der Kratzer" ist das Finale der Trilogie um die toughe Journalistin Christine Lenève. Darin inszeniert der Autor einen sehr klassischen Serienmörder-Thriller, in dem mal aus der Sicht des Kommissars, mal aus der der Journalistin, des Täters oder der Opfer berichtet wird. "Der Kratzer" ist sicherlich keine Neuerfindung des Genres, aber handwerklich gut gemacht und spannend konstruiert. So jagt uns Oliver Ménard noch einmal durch halb Europa, um der Spur des eiskalten Killers bis zum grandiosen Schluss zu folgen.

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"Der Luna-Effekt" ist ein Thriller mit einer Prise Horror, gespickt mit alten Legenden, etwas Fantasy und wissenschaftlicher Neugier. Lincoln Child gelingt es auch hier wieder, diese nicht ganz einfache Gratwanderung spannend umzusetzen und uns in einen großen wilden Forst im Nordosten der USA zu entführen. Dabei konstruiert er eine gut inszenierte Story um eine Fama, die sich in den Köpfen der dort ansässigen Menschen hartnäckig hält und hier mit wissenschaftlichen Versuchen verbunden wird. Das Ergebnis ist eine packende Geschichte, die ihre Spannung bis zum Ende hält.

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Die niederländische Autorin Isa Maron präsentiert mit "Tödliche Gezeiten" das packende Finale ihrer vierteiligen Reihe rund um die Kommissarin Maud Mertens und die Kriminalistikstudentin Kyra Slagter. Besonders erschütternd an ihrem Thriller ist, dass er auf realen Verbrechen basiert, die bis in die höchsten Kreise der englischen Gesellschaft reichen. Maron erzählt die ebenso spannende wie perfide Story sowohl aus der Sicht ihrer beiden Heldinnen, wie auch aus der Perspektive der verschiedenen Opfer und Täter. Dabei werden ihre Kapitel immer kürzer, je höher die Spannung bis zum krachenden Finale steigt. Und obwohl "Tödliche Gezeiten" der Abschluss einer Reihe ist, kann er auch für sich gelesen werden. So ist "Tödliche Gezeiten" ein spannender und ambitionierter Thriller um ein erschütternd reales Verbrechen.

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Nach seinen Romanen über die japanische Kochkunst "Mitsukos Restaurant" und den japanischen Ofenbau "Herr Yamashiro bevorzugt Kartoffeln" ist "Das Jahr der Katze" nun der zweite Yakuza-Thriller von Christoph Peters. Schon in "Der Arm der Krake" beschäftigte sich der Autor mit einem Yakuza-Killer, der alte japanische Traditionen ganz im Sinne der Kriegerkaste der Samurai pflegte. Jetzt taucht Peters erneut tief in die kriminelle Welt der japanischen Mafia ein, die zwar kulturelle Traditionen wie höchste Eleganz im Kampf oder gänzliche Ergebenheit gegenüber den Autoritäten hochhält, aber letztendlich doch nur in sehr profane und grausame kriminelle Machenschaften verstrickt ist. Dabei wechselt er immer wieder die Perspektive zwischen der jungen Deutschen Nikola, die die Ereignisse mit einer erhellend naiven Außensicht verfolgt, und der Sicht des alten konservativen Yakuza- Schwertmeisters und Consiglieres Harada. In dieser widersprüchlichen Unterwelt aus uraltem Ethos, exzentrischen Werten, grausamen Ritualen und miesen Verbrechen erzählt Christoph Peters einen ungewöhnlichen und spannenden Thriller.

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Nach ihren Ausflügen in die Familiengeschichte des vermögenden FBI-Special Agents Aloysius Pendergast konzentriert sich das Autorenduo Lee Child und Douglas Preston in seinem neuen Pendergast-D'Agosta-Thriller "Headhunt - Feldzug der Rache" wieder auf einen mysteriösen Fall, der ausschließlich in New York spielt. Dabei lassen sie das ungleiche Ermittlerpaar Pendergast und D'Agosta in klassischer Sherlock Holmes-und-Dr. Watson-Manier ermitteln. Der Thriller legt einen rasanten Start hin, hält die Spannung im weiteren Verlauf allerdings nicht auf gleichem Niveau durch. So ist "Headhunt - Feldzug der Rache" eine klassische Pendergast-Story, deren Lesegenuss nur durch eine leiche Konditionsschwäche in der zweiten Hälfte getrübt wird.

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"Der achte Tag" ist der krönende Abschluss der Reihe um die eigenwillige Psychologin Frieda Klein. Sehr pointenreich erzählt das das Ehepaar Nicci Gerrard und Sean French alias Nicci French den finalen Showdown zwischen Frieda und ihrem Stalker Dean. Dabei bekommen auch alle Mitstreiter der Psychologin noch einmal einen Auftritt, und auch den langen Spaziergängen Friedas, die schon in den Vorgängerkrimis eine entscheidende Bedeutung hatten, räumen die beiden Autoren wieder viel Platz ein. Dabei lernen wir einiges über die unterirdischen Flüsse Londons. Zusätzlich bekommt die Story mit der jungen Studentin Lola einen besonderen Kick. So ist "Der achte Tag" kein klassischer Krimi, sondern das große Finale einer grandiosen, psychologisch fein abgestimmten Krimireihe.

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Lisas Eltern trennten sich, als sie noch ein Baby war. Ihr Vater wollte sie nicht als Kind anerkennen und verbreitete Lügen über ihre Herkunft - eigentlich eine Geschichte, wie es sie (leider) zuhauf gibt. Doch Lisas Vater war: Apple-Gründer Steve Jobs. So erzählt Lisa Brennan-Jobs in ihrem autobiografischen Roman "Beifang" über ihre Kindheit, über ihre starke Mutter, die sich als Künstlerin durchschlug, von ihren Umzügen und von ihrem Vater. Sie berichtet über Ver- und Misstrauen, über Annäherungen und Abgrenzungen, schildert aus der Ich-Perspektive ihre Rolle als vermeintlicher "Makel" der Familie ebenso wie das Verhalten Steves, der mal kumpelhaft, mal tyrannisch auftrat. Selbst als Apple bereits an der Börse war, lebten Mutter und Kind noch in bescheidenen Verhältnissen; erst später lernte Lisa auch ein Leben mit Luxus kennen. Dennoch ist "Beifang" keine Abrechung mit ihrem Vater, sondern eher eine Annäherung an ihre Vergangenheit, an die Verhältnisse und ein Buch über alleinerziehende Mütter und abwesende Väter. Neben den sehr persönlichen Eindrücken, die sie erfrischend ehrlich und wie in Tagebucheinträgen erzählt, schildert sie auch eine etwas andere Silicon-Valley-Story, aus einer Zeit, in der in Palo Alto und Cupertino noch viele Künstler und Hippies wohnten und das Computer-Fieber gerade erst Fahrt aufnahm. Das macht "Beifang" zu einem spannenden Zeitdokument und einer sehr persönlichen und wunderbar geschriebenen Geschichte, die von der Annäherung an einen berühmten Vater erzählt, aber auch tief in die Seele eines jungen Mädchens blicken lässt.

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Der US-Autor Jeffery Deaver hat sich seit "Der Knochenjäger" einen Namen für raffinierte und gut ausgeklügelte Thriller gemacht. Diese Tradition setzt er auch in seinem neuen Thriller "Der Komponist" fort. Schon das 13. Mal ermitteln der im Rollstuhl sitzende Lincoln Rhyme und seine Partnerin Amelia Sachs in einem außergewöhnlichen Fall. Dieses Mal führt sie die Spur ins italienische Neapel, wo Deaver uns durch eine rasante Story jagt, in der nichts ist wie es scheint. Immer wieder entwickelt er neue Perspektiven und überrascht mit neuen Wendungen. Dabei spricht er aktuelle Themen wie die Flüchtlingssituation in Italien, den Terrorismus oder das Erstarken rechter Strömungen an, streut aber auch amüsante popkulturelle Verweise ein. So ist "Der Komponist" ebenso packend inszeniert wie spannend konstruiert - auch auf dem europäischen Kontinent. Authentisch und atmosphärisch dicht gelesen von Dietmar Wunder.

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