eBook.de : Ihr Online Shop für eBooks, Reader, Downloads und Bücher
Connect 01/2015 eBook-Shops: Testsieger im epub Angebot, Testurteil: gut Die Welt: Kundenorientierte Internetseiten Prädikat GOLD
+49 (0)40 4223 6096
€ 0,00
Zur Kasse

Alle Rezensionen von Ele

Seite 1 / 6
cover
Das Haus der Sehnsucht, Liebesroman von Romina Gold, Ebook, 281 Seiten, erschienen im FeuerWerke-Verlag. Eine romantische Geschichte über Liebe, Verzicht und Pflichtgefühl. Michelle Mayfield ist eine erfolgreiche Schriftstellerin und ihrer Lektorin und Mentorin Clare Seymore freundschaftlich verbunden. Bei einem Besuch lernt sie deren Mann Alex kennen. Michelle und Alex verlieben sich ineinander. Da Clare seit der Geburt ihres Sohnes unter schweren Depressionen leidet, können Michelle und Alex ihre große Liebe nur heimlich ausleben. Als Clares Gesundheitszustand sich dramatisch verschlechtert und Michelle durch Umstände dir ihr Leben verändern werden, vor eine Entscheidung gestellt wird, trennen sich beide und Michelle findet Ruhe und Geborgenheit in einem kleinen Haus am Pleasant Lake. Dort trifft sie auf den sympathischen Matt der ihr in dieser kummervollen Zeit zur Seite steht. Durch einen weiteren schockierenden Schicksalsschlag ist Michelle gezwungen sich zu entscheiden. Das Buch ist in 31 überschaubare Kapitel aufgeteilt, die abwechslungsweise aus der Sicht von Alex und Clare erzählen. Romina Gold erzählt die Geschichte in einem mitreißenden und flüssigen Stil, da ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte, habe ich es an einem Tag ausgelesen. Das Setting war hervorragend beschrieben, die Gärten, die blühenden Rosen und auch die Sonnenuntergänge am See, hat die Autorin sehr bildhaft dargestellt. Die lebhaften und humorvollen Dialoge besonders mit Matt haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Abwechselnd mit romantischen und auch traurigen Szenen fühlte ich mich bei der Lektüre bestens unterhalten. Es war spannend zu verfolgen wie sich Michelle weiterentwickelt und letztendlich entschieden hat. Eine unerwartete Wendung hat mich verblüfft. Zu jeder Zeit erscheint die Geschichte logisch und die Charaktere handelten nachvollziehbar. Besonders ins Herz geschlossen habe ich Matt und seine Mutter Debbie, die Michelle in ihrer schlimmsten Zeit so treu unterstützt haben. Auch Alex und Michelle waren sympathische Figuren, mit einem Happy End egal in welcher Konstellation habe ich gerechnet und wurde auch nicht enttäuscht. Dieser Satz auf S.251 hat mir sehr gut gefallen: "Es schien etwas Wahres dran zu sein, dass Kinder und Bücher Brücken bauen." Ein schönes Buch, das mich gut unterhalten hat. Sehr zu empfehlen für die Fans von unkomplizierten Liebesromanen. Von mir 5 Sterne weil ich keine Kritikpunkte entdecken konnte.

cover
Deine Stimme in meinen Träumen, Liebesroman von Joanna Martin, 195 Seiten erschienen im Feuerwerke Verlag. Ein Liebesroman mit wenig Anspruch aber mit viel Romantik. Christine ist von Stuttgart nach Schutzingen gezogen, zurück nach Hause. Dort ist sie ihrem Freund Stefan näher, dessen Eltern dort ein Küchenstudio besitzen. Außerdem wohnt ihre Oma Elisabeth im ansässigen Pflegeheim. Christina liebt ihre Oma über alles, hat sie ihr doch in Kindertagen die Mutter ersetzt, die ihre eigene Mutter nie sein konnte. Christine hat ihre Umzugskartons noch nicht ausgepackt, da verstirbt ihre geliebte Oma. In ihrem Nachlass findet sie Liebesbriefe an einen "Wilhelm" und einen Brief an sie gerichtet, dass sich die Oma wünscht, dass ihre Enkelin diese Briefe selbst an Wilhelm übergibt oder gegebenenfalls auf sein Grab legt. Stefan ist von dieser Idee nicht gerade begeistert, denn Christine könnte eine neue Arbeit, im Geschäft seiner Eltern beginnen. Doch Christine beweist hier Mut und reist ins ferne Kanada, dort begegnet sie Robert den Enkel von Wilhelm und die Geschichte von damals beginnt sich zu wiederholen. Es handelt sich bei vorliegendem Buch um einen Roman in zwei Erzählsträngen, zum einen die Erlebnisse der Protagonistin in der Gegenwart im auktorialen Stil, zum anderen die Lovestory zwischen Elisabeth und Wilhelm, geschrieben in der Ich-Form aus der Sicht Elisabeths und kursiv gedruckt. Sie beginnen alle mit "Lieber Wilhelm" und enden mit "Deine Nachtigall". Dadurch ist es sehr leicht in der Geschichte den Überblick zu behalten. Der Roman besteht aus 24 relativ kurzen Kapiteln, erzählt in einfacher, doch bildmalerischer Sprache das Setting in Kanada z.B. ist stimmungsvoll beschrieben. Ich hatte keinerlei Probleme die Zusammenhänge zu erkennen und es hat sich flüssig lesen lassen. Die Liebesbriefe sind in romantischem Stil verfasst, rührende Sätze z.B. auf Seite 127¿er liebte mich mehr als ich ihn. Einer liebt immer zu viel, oder? Du bist wie mein Spiegelbild meine andere Seite... Das Schicksal der Großeltern konnte mich schon zu Tränen rühren. Leider hatte ich das Gefühl, dass in dieser Story leichte Logikfehler vorhanden sind. Ohne zu spoilern und die absolute Pointe vorweg zu nehmen schwierig zu erklären. Die Personen aus der Vergangenheit fand ich sehr sympathisch, das glücklose Liebespaar ist mir sehr ans Herz gewachsen. Robert ist ein feiner und tiefgründiger Mensch und auch die Beweggründe von Stefan kann ich nachvollziehen, ich hätte an seiner Stelle genauso gehandelt, Einzig die Protagonistin konnte ich im Laufe des Buches immer weniger verstehen, ihre ewige Unentschlossenheit und Unsicherheit haben mich genervt. Fast meinte man, sie will sich ständig alle Türen offen halten und zu keiner Entscheidung kommen. Ich mag starke Frauen in solchen Büchern, Christine ist keine davon. Nun zum Schluss hat, wie zu erwarten war, sich alles in Wohlgefallen aufgelöst. Spannung kam in ein paar Sätzen kurz auf, als sich in den Weiten Kanadas ein Bär über Chrissis Tasche hermacht. Für die schönen romantischen Briefe und das (Schluchz-) Happy End vergebe ich trotz einiger Kritikpunkte gerne 3 solide Sterne. Die sind wohlverdient, für die angenehme Wohlfühl- Unterhaltung und die kurzweilige Lektüre. Eine Leseempfehlung für Leserinnen die in Romanen stimmungsvolle Romantik und Entspannung suchen und bei der Lektüre nicht kritisch den Plot hinterfragen

cover
Die Stille im Dorf, Historischer Roman von Karl Blaser, 420 Seiten, Selbstverlag Ein Stück deutscher Geschichte aus der Eifel. Margarete, als Tochter des Ortsbauern und seiner Frau geboren, hat große Träume. Mit ihrem Verlobten Niklas will sie eines Tages das Dorf verlassen, nicht das bäuerliche Leben haben, welches den Frauen in ihrem Heimatdorf vorbestimmt ist. Als ihr Verlobter im großen Krieg fällt und sie Theo Schmitt heiratet, wird alles noch unerträglicher, als sie es sich jemals vorstellen konnte. Kurt Blaser lässt seine Leser nachempfinden, wie Margarete ihre Familie und die Bewohner des Dorfes in der Eifel, die Kriegs- Wiederaufbau- und Wiedervereinigungsjahre erlebt haben. Das Werk gliedert sich in drei Bücher: "Der Krieg", "Aufbruch" und "Entscheidungen", diese sind in 30 Kapitel aufgeteilt. Jedes Kapitel beginnt, überschrieben mit einer großen Kapitelzahl und ist in überschaubare Leseabschnitte aufgeteilt. Da am Anfang jedes Kapitels der Monat und das Jahr abgedruckt ist, hatte ich kein Problem mich in der Geschichte zurechtzufinden und die chronologische Übersicht zu behalten. Eigennamen, Aussagen im Dialekt, Gebete, Liedtexte und Gedanken erscheinen kursiv gedruckt und kennzeichnen somit die Besonderheiten der Textstellen. Das Personenregister auf der letzten Seite fand ich sehr hilfreich. Kurt Blaser erzählt in einer äußerst bildhaften Sprache, die Charaktere und auch das Setting konnte ich mir dadurch hervorragend vorstellen. Viele Stellen vor allem die Szenen während des Krieges, gingen mir sehr tief, sie erinnerten mich an die Erzählungen meiner Großmutter. Die Schilderung Niklas¿ über seinen gefallenen Kameraden Paul haben mich zu Tränen gerührt. Auch die Stellen an der die Todesnachrichten, den Angehörigen der gefallenen Soldaten, mittels Briefpost zugestellt wurden, haben mich erschüttert. Wie wortgewaltig Blaser die Empfindungen, der vergewaltigten Polin beschrieben hat, steht auf S. 119 "Hankas Leid dauerte nicht Minuten. Es währt nicht Stunden, es schmerzt nicht Jahre. Es peinigt sie das Leben lang, eine geschundene Ewigkeit. Das ging mir unter die Haut. Nachdenklich hat mich auch das Schicksal der Novizin Marie gemacht. Etwas zu viel Länge hat der Autor in die Erzählung um Alexandre gebracht, ich finde auch, dass dessen Geschichte nicht zu Ende erzählt wurde. Insgesamt war es ein sehr unaufgeregtes Buch. Ruhig erzählt, ohne unerträgliche Spannung aber tiefgehend und wortgewaltig. Im Nachwort erfährt der Leser, dass vieles im Roman wahr und einiges ausgedacht ist, die Entscheidung bleibt jedem selbst überlassen. Sehr schön fand ich das versöhnliche Ende. Von mir eine Leseempfehlung an diejenigen Leser, die Nachkriegsromane mögen, oder sich für das Leben in der Eifel in diesem Zeitraum interessieren. Ein kleine deutsche Geschichte die jeder kennen sollte. Ich vergebe 4 Sterne.

cover
Ich, Santa, Fantasy -Roman von Jay Kay, 324 Seiten, erschienen bei Even Terms Press/Eigenverlag des Schriftstellers. Die Erlebnisse des namenlosen Waisenknaben in einer Fantasie-Welt. Nach dem Tod seiner Mutter kommt der 16jährige Protagonist zu seinem Onkel Frank und den beiden Cousins Sebastian und Tobias. Eigentlich geht es ihm ganz gut dort, mit den beiden Cousins kommt er gut aus und die Jungs genießen viele Freiheiten. Die wichtigste Aussage als ihn sein Onkel begrüßt: "Halte dich an die Regeln und wir werden eine prima Zeit haben". Der Onkel sammelt merkwürdige magische, bzw. auch mysteriöse Dinge aus der Vergangenheit und die wichtigste der Regeln ist, dass darüber mit Außenstehenden nicht gesprochen werden darf. Eines Tages lernen die Jungs auf einem Jahrmarkt den Steilwandfahrer Jules kennen, durch ihn beginnt der Kontakt mit der Fantasiewelt. Das ändert das Leben des Namenlosen total. Das Buch beginnt mit einem Santa-Gedicht in deutscher Sprache, welches mit gleichem Inhalt in Englischer Sprache noch einmal abgedruckt erscheint. Eingeteilt in Intro, 30 Kapitel, Extro und am Ende Anfang. Jedes Kapitel ist mit römischen Zahlen und drei Schlagworten überschrieben, die auf den Inhalt Bezug nehmen. Die lebhaften Wortwechsel lockern das Geschehen auf. Jay Kay hat es durchaus verstanden, sehr bildhaft zu erzählen, was mir sehr gut gefallen hat. Z.B. in der Szene, als der Protagonist das Haus seines Onkels erreicht, die Häuser mit den prächtigen Giebeln und Türmchen, die Haustür mit dem Löwenkopftürklopfer oder das Zimmer des Hausherrn, das alles war reines Kopfkino. Die Geschichte ist im personalen Stil erzählt, aus der Sicht des namenlosen Protagonisten. Zuerst einmal bin ich, auch wegen der Covergestaltung, von einem völlig falschen Inhalt ausgegangen. Das Buch wurde bei vorablesen.de beworben mit dem Slogan: Endlich! Die Wahrheit über Santa. Da ich vom Verlag einen Erklärungsbrief erhalten habe, dass es sich beim vorliegendem Buch nicht um eine Geschichte zum Thema Weihnachten handelt und auch die Leseprobe nicht unbedingt darauf hindeutete, habe ich dies auch nicht mehr erwartet. Trotzdem erhoffte ich mir anhand der Leseprobe auf eine Schicksals-Geschichte, die der Waisenjunge bei seinem Onkel erlebt. Evtl. mit hilfreicher Santa-Figur oder anderen Fantasy-Wesen. Als der Junge den Steilwandfahrer Jules kennenlernt wurde für mich die Geschichte undurchschaubar. Wer Jules oder die anderen Frauenwesen eigentlich genau sind, habe ich in keinster Weise kapiert. Es wurde auch, für mich zumindest auch nicht ausreichend erklärt. Da konnte auch das Hierarchiemodell (schön gestaltet) über die Kongregation der Zeiten, nichts ändern. Zu meiner Verwirrung hat auch beigetragen, dass die einzelnen Fantasy-Figuren, mehrere Namen hatten. Soviel ist mir klar geworden, dass der Namenlose etwas suchen soll, was genau weiß ich nicht so recht, auch seine Aufgabe ist mir nicht so recht klar geworden. In wessen Rolle er am Ende, bzw. im, mit "Anfang", betiteltem Ende geschlüpft ist, ist mir schon klar, aber welcher Sinn steckte dahinter? Ob Figuren, die im Buch getötet werden, wirklich tot sind, keine Ahnung. Alle handelnden Figuren außer Bastian waren äußerst unsympathisch, weil sie stets wage antworteten, dem Waisenjungen bei seiner Suche nicht besonders hilfreich waren, oder einfach nur ungerecht und böse. Auch der Protagonist wusste nie so recht was er eigentlich genau tut. Ganz am Ende kommen einige Kapitel, "Das verlorene Kirigami" vermutlich eine Fortsetzung? Oder der Beginn eines Nachfolgerbandes? Oder gehört es noch zur vorliegenden Geschichte? Ich werde diese Geschichte keinesfalls weiter verfolgen und bin enttäuscht über die investierte Lesezeit und meine nicht erfüllten Erwartungen, schade. Von mir keine Leseempfehlung und 2 Sterne von möglichen 5, für die bildhafte Sprache und den interessanten Ansatz.

cover
Verrücktes Herz, Frauen/Liebes-Roman von Liv Eiken, 250 Seiten, erschienen im FeuerWerke-Verlag. Ava ist Familienmanagerin, Vollstress-Mutter und Haushälterin für ihre Familie. Als es eines Tages zuviel wird erleidet sie einen Nervenzusammenbruch und landet in einer Klinik. Ava ist eine stressgeplagte Frau, die erwachsenen Kinder fühlen sich wohl im Hotel Mama, ihrem Ehemann, der "schließlich das Geld nach Hause bringt" hält sie den Rücken frei und der Haushalt macht sich auch nicht von alleine. Doch dann kommt es ganz dicke. Ihre Tochter bricht das Studium ab, der Sohn bewirbt sich noch nicht einmal um einen Job und als Marcus ihr Ehemann sie gegen eine Jüngere Hübschere austauschen will bricht Ava über einem Wäscheberg zusammen. Sie erwacht in der Klapse. Wie Ava¿s neues Leben aussieht und was sie alles erlebt, erzählt Liv Eiken in diesem heiteren Familienroman. 216 Seiten ebook-Version, eingeteilt in 19 Kapitel erzählt im personalen Erzählstil aus der Sicht der Protagonistin. Am Ende des Buches ist als besonderes Highlight das Rezept für schwedisches Blaubeer-Brot eingefügt. Die Autorin punktet mit ihrem bildhaften und flüssigen Erzählstil, ich konnte mir die handelnden Charaktere sehr gut vorstellen, das Buch hatte ich in einem Nachmittag weggelesen. Liv Eiken hat sehr lustig und turbulent geschrieben, die heiteren Dialoge haben mich des Öfteren schmunzeln lassen. Zu Beginn habe ich mir gedacht, ja das kommt mir bekannt vor, Ava als Leiterin eines sehr erfolgreichen Familienunternehmens ist einfach manchmal überfordert. Doch je weiter die Lektüre fortschreitet desto unglaubhafter wurde die Geschichte. Zwar konnte ich der Handlung zu jeder Zeit folgen aber die Aktionen der handelnden Personen sind manchmal schon schlichtweg Klamauk. Die Autorin ist selbst Therapeutin und ich kann mir nicht vorstellen, dass es in einer Nervenheilanstalt so drunter und drüber geht. Die Insassen machen Alleingänge auf eigene Faust, konsumieren Magic Mushroom Tees und am Ende sind alle ihre Probleme losgeworden und geheilt. Vielleicht liegt es einfach daran, dass ich mit völlig anderen Voraussetzungen an das Buch heran gegangen bin, ich hätte etwas mehr Tiefe erwartet. Einziger Lichtblick die fünf Freiheiten der Virginia Satir. Selbstbewusstsein, Ehrlichkeit zu sich und den Mitmenschen, Durchsetzungsvermögen usw., das will ich in mein Leben mitnehmen. Das Ende ist völlig unglaubwürdig und kitschig - so funktioniert das Leben leider nicht. Ich empfehle das Buch Leserinnen, die eine leichte, nette Unterhaltung mit Situationskomik mögen. Von mir 3 von 5 Sternen.

cover
Ans Meer, Roadmovie von René Freund, 144 Seiten, erschienen im Deuticke-Verlag Ein Roadtrip ans Meer mit dem Linienbus. Anton ist ein sympathischer Typ, Busfahrer und ein wenig verliebt in Doris. Ihr will er imponieren und da er sowieso vermutet, dass es sein letzter Arbeitstag bei dem Busunternehmen ist, beschließt er der totkranken Carla ihren vielleicht letzten Herzenswunsch zu erfüllen. Er beschließt kurzerhand mit dem Linienbus ans Meer zu fahren. Hier handelt es sich um ein emotionsgeladenes Buch, eine Geschichte über Mut und etwas für andere zu wagen, ohne an die Konsequenzen für sich selbst zu denken. Kaum hatte ich zu lesen begonnen, war ich mitten drin und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, bis die letzte Seite gelesen war. 55 Kapitel angenehm gegliedert, mit berührenden und auch witzigen Dialogen, im auktorialen Schreibstil hat mich René Freund bezaubert. Seine bildhaften Erzählungen gaben mir das Gefühl ich bin dabei, ein Teil der Reisegruppe. Die Figuren sind so lebendig geschildert, ich meinte sie schon ewig zu kennen und habe mit ihnen geweint und gelacht. Besonders gefallen haben mir die beiden Mädchen Helene und Annika, besonders Annika die Tochter der krebskranken Carla ist ein unglaublich tapferes und beherztes Mädchen. Meine Lieblingsfigur natürlich Anton Spitzname Bärli, gemütlich gutmütig und schüchtern was Frauen angeht - trotzdem ein stiller Held, zwar kein Traummann aber ein Fels in der Brandung, auch für seine Doris. Eine wunderbare Frau auch Carla, tapfer und mutig, ihr habe ich es gegönnt, dass sie sich ihren letzten Wunsch erfüllen konnte. Einzig Mechthild, Antons Mutter, war nervig, eine Gefängniswärterin und Kontrollfreak aber hauptsächlich denke ich aus Sorge um ihren Sohn. Am Ende der Lektüre hat man nicht nur ein berührendes und wundervolles Buch gelesen, sondern bekommt auch noch etwas mit für danach. Etliche Zitate hab ich mir aufgeschrieben. Z.B. "Mutig ist nicht der, der keine Angst hat, sondern der, der seine Angst überwindet." Oder dieses: " Ein Held ist jemand, der etwas tut, obwohl er weiß, dass es ihm schadet . Dem Plot konnte ich zu jeder Zeit folgen und die Figuren handelten stets plausibel. Abwechselnd habe ich geschmunzelt oder geweint. Ein Buch, das sich hervorragend als Geschenk eignet. Nur Eines hat mir an diesem Buch nicht gefallen, es war viel zu schnell gelesen! Sicher werde ich diesen Roman noch öfter zur Hand nehmen. Meine Empfehlung für die Leser, die Roadmovies genießen, die gefühlvolle Bücher lieben und für Menschen die ein ganz besonderes Geschenk suchen. Dafür von mir sehr gerne, 5 Sterne!

cover
Der Reisende, Roman von Ulrich Alexander Boschwitz, 304 Seiten, erschienen bei Klett-Cotta. Eine Erzählung über den jüdischen Geschäftsmann Otto Silbermann, der zuerst sein Hab und Gut, dann seine Würde und am Ende seinen Verstand verliert. Vorliegender Roman wurde schon 1938 verfasst, als die Verfolgung der Juden im Dritten Reich gerade begann. Der Autor zu diesem Zeitpunkt erst 23 Jahre alt schrieb diesen Roman in wenigen Wochen und nachdem er selber schon geflüchtet war. In den 60er Jahren gelangte das Manuskript nach Frankfurt ins Exilarchiv der deutschen Nationalbibliothek. Erst jetzt, 80 Jahre nach seiner Fertigstellung wurde diesem beeindruckenden Werk die Form gegeben, die ihm gebührt. (Aus editorische Notiz) Das Buch gliedert sich in 11 überschaubare Kapitel, im auktorialen Erzählstil verfasst. Schon auf den ersten Seiten wurde ich von diesem Text derart gefesselt, dass ich dieses Buch nur in einem Zug lesen konnte. Schon auf den ersten Seiten beginnt es sehr spannend. Der Protagonist Silbermann, versucht an den Geschäftsmann Becker, ein Haus zu verkaufen. Die verzweifelten Versuche noch wenigstens die Immobilie, letztendlich zwar weit unter Wert, zu veräußern, werden vom Erscheinen eines SA-Schlägertrupps im Zuge der Reichsprogromnacht zunichte gemacht. Silbermann kann fliehen und muss seine Frau zurücklassen. Die beiden haben es versäumt rechtzeitig zu ihrem Sohn nach Frankreich zu flüchten. Sehr viele interessante Dialoge und auch Monologe machen die Geschichte äußerst lebendig. Besonders die Monologe die der Protagonist in Gedanken führt, zeigen auf, wie sich Silbermann innerhalb einer Woche verändert. Verraten von Freunden, Verwandten und Geschäftspartnern fühlt er sich nur noch in Zügen sicher und reist quer durch Deutschland. Von seinem Teilhaber erhält er noch eine größere Geldsumme, die er fortan in einer Aktenmappe mit sich trägt. Als er auch noch um seine letzte Hoffnung gebracht wird, erkennt Silbermann, dass er von nun ab, zum Staatsfeind Nr.1 geworden ist. Dieses Buch hat mich erschüttert. Vor allem, dadurch, dass es von einem 23Jährigen auf so eine "reife Art" geschrieben werden konnte. Obwohl es sich hier wirklich um ein ernstes Thema handelt, empfand ich den Schreibstil als fesselnd, unterhaltsam und leicht zu lesen. Am Ende des Buches sind noch wichtige Informationen des Herausgebers angeführt die man sich nicht entgehen lassen sollte. Leider finde ich, dass im Klappentext zu viel vom Plot verraten wird. Gerne hätte ich auch gewusst wie Silbermanns "Geschichte" endet, mir fehlt sozusagen der Schluss der Geschichte. Da es sich bei vorliegendem Werk um eine etwas anders erzählte Perspektive der Thematik handelt finde ich dieses Buch auch als Schullektüre geeignet. Auf jeden Fall gebe ich eine Leseempfehlung und verdiente 4 Sterne.

cover
Wenn Martha tanzt, Romandebüt von Tom Saller, 288 Seiten, erschienen im List Verlag. Die Lebensgeschichte einer jungen Frau, die Anfang des 20. Jhd. in Pommern aufgewachsen ist und für ihre Zeit sehr unkonventionell und modern war. Thomas Wetzlaff reist nach New York, dort wird ein Tagebuch versteigert, das Tagebuch seiner Urgroßmutter Martha, welches er im Nachlass seiner Oma entdeckt hat. Es enthält die Lebensgeschichte Marthas, welche um 1900 in Pommern geboren wurde. Dass sie etwas Besonderes ist, zeigt sich schon sehr früh. Sie hat einen zusätzlichen Kanal der Wahrnehmung, Martha kann Musik "sehen". Eines Tages verlässt sie ihre Familie und geht nach Weimar an das dort neugegründete Bauhaus. Walter Gropius wird auf sie aufmerksam. Dort macht sie Bekanntschaft mit vielen berühmten Bauhaus-Künstlern die sich in diesem Tagebuch verewigt haben. Eines Tages kommt Martha mit einer kleinen Tochter zurück nach Türnow. Die Eintragungen datieren bis gegen Ende des zweiten Weltkrieges, dann verliert sich Marthas Spur. Was geschah an Bord der Wilhelm Gustloff? Tom Saller schreibt in kurzen knappen Sätzen, eine Geschichte mit 2 Erzählsträngen. Zum Einen in der Gegenwart, verfasst im personalen Stil. Zum Anderen der historische Teil mit Marthas Lebensgeschichte. Die jeweiligen Kapitel sind mit dem Ort der Handlung und Jahreszahlen überschrieben, dadurch konnte ich mich zu jeder Zeit und eindeutig im Geschehen zurechtfinden. Die Kapitel die Marthas Erlebnisse beschreiben, sind umfangreicher und ich fand sie auch viel interessanter. Fremdsprachliche Begriffe, Briefe und Tagebucheintragungen erscheinen kursiv und heben sich dadurch deutlich hervor. Das Buch wird mit einem Aufkleber "Kopfkino" beworben und das finde ich absolut passend. Saller schafft es hervorragend mit bildhafter Sprache und malerischen Worten auch in meinem Kopf, Kino entstehen zu lassen. Z.B. auf S.27 "Wie Kuchenteig, der beim Plätzchen backen durch die Mühle gedreht wird, dringt Musik aus dem großen Haus." Oder auf S.49 "Äpfel und Birnen ruhen friedlich nebeneinander in flachen Schalen". Alle Personen handelten zu jeder Zeit logisch und nachvollziehbar. Besonders Martha ist ein faszinierender Charakter, ihre Fähigkeit Musik in Formen und Farben zu sehen und sie im Tanz auszudrücken haben mir besonders gut gefallen. Saller hat damit die Empfindungen eines Synästhetiker toll beschrieben¿ Der ganze Roman ist glaubhaft, weil viele reale Personen Teil der Handlung sind. Kandinsky, Klee, Gropius und Schlemmer dazu der gesamte Bauhaus Abschnitt waren für mich ein interessantes Thema, mit dem ich mich bis dahin noch nie richtig befasst habe. Ich konnte aus diesem Buch vieles mitnehmen. Die Figur Wolfgang ist mir auch sehr lieb geworden, obwohl über seine Vergangenheit vieles im Dunkeln blieb, weil er nie darüber gesprochen hat. Der Satz ¿ die Beteiligten sprechen nicht darüber, seine Herkunft und Quellen drohen auszusterben¿.. sind sehr persönlich für mich, denn auch ich habe erst kürzlich von meinem Vater, Dinge aus der Kriegs- und Nachkriegszeit erfahren, die ich vorher nicht gewusst habe. Dass es am Ende noch überraschende Wendungen gab, hat die Geschichte nur noch unterhaltsamer und spannender gemacht. Unglaublich was ich auf 288 Seiten alles erlebt habe. Ein toller Roman, ein gelungenes Debüt, Tom Saller - diesen Autor sollte man sich merken. Zweifellos 5 Sterne.

cover
Ocean City, Jugendbuch, empfohlenes Lesealter 11 - 12 Jahre, 272 Seiten, erschienen im dtv junior Verlag. Spannender furioser Auftaktband einer Action-Trilogie. Ocean City ist eine Inselstadt im Meer. Im 22 Jhd. , ist das Leben auf dem Festland kaum mehr möglich. Jackson und sein bester Freund Crockie haben mit Hilfe eines selbstgebauten Transponders etwas Ungeheuerliches erreicht. Sie können Zeitkonten knacken. Und Zeit ist das wichtigste was es in Ocean City gibt, damit kann man nämlich alles bezahlen. Als sich Crockie selbst und seinen Eltern etwas Zeit schenkt, versteht die totalitäre Regierung von Ocean City keinen Spaß mehr. Auf Crockie wird geschossen und er verschwindet spurlos. Jackson muss dieses selbstgebastelte Gerät finden und zwar vor der Regierung. Kann Jackson es schaffen und was hat es mit der geheimnisvollen Gruppe Kommando Matt Fuller auf sich? Dieses hervorragende Action-Jugendbuch ist in 25 Kapitel aufgeteilt, die in passendem Umfang, angemessen dem empfohlenen Lesealter (11-12 Jahre), eingeteilt sind. R.T. Acron, dahinter steckt das im Jugendbuch-Genre sehr erfolgreiche Autorenduo Christian Tielmann und Frank Maria Reifenberg. Die, durch freche Dialoge und bildreichen auktorialen Erzählstil, den Leser direkt an das Buch fesseln können . Das wunderschön gestaltete Cover wirkt, besonders auch auf die jungen Leser, sehr ansprechend. Schon auf den ersten Seiten beginnt die Spannung, die sich wie ein hoher Bogen, durch das gesamte Buch spannt. Kaum begonnen hatte ich Mühe die Lektüre zu unterbrechen, oder das Buch gar wegzulegen, bevor nicht die letzte Seite gelesen war. Dazu kommt, dass es nach einem fulminanten Schlussteil, nach einigen unerwarteten Wendungen, mit einem gewaltigen Cliffhanger endet. Die Frage, die mich am Ende am meisten beschäftigte, war: "Wann kommt die Fortsetzung der Trilogie?" Die Figuren des Buches sind herrlich beschrieben, ich hatte Jackson und Co., beim Lesen direkt vor Augen. Die Personen sind hervorragend charakterisiert und handeln zu jeder Zeit plausibel und nachvollziehbar, auch für Leser der Zielgruppe. Die Handlung war logisch und gut aufgebaut, da dieser Geschichte eine tolle Idee zugrunde liegt. Meine Lieblingsfigur war, natürlich Jackson, der Held der Story, tapfer klug und ein wahrlich bester Freund. Ich freue mich schon darauf, in der nächsten Folge Crockie besser kennenlernen zu dürfen, da es sich bei ihm wohl auch um eine interessante Figur handelt. Auch alle anderen, Heather Blue, Lou, Rufus Gainsbourgh und auch di Gallo sind mir so lieb geworden, dass ich sie nur ungern habe gehen lassen. Ein gelungener Auftakt der Ocean City Trilogie. Gerne bin ich bei den nächsten Bänden mit dabei. Ein spannendes humorvolles Buch, eine gelungene " Jugend-Dystopie". Geeignet für Jungen und Mädchen. Wohlverdiente volle Punktzahl. 5 von 5 Sternen.

cover
Die Vergessenen, Krimi von Ellen Sandberg, 512 Seiten, erschienen im Penguin Verlag. Über eines der grausamsten Verbrechen der jüngeren Vergangenheit und die Notwendigkeit, dieses nicht zu vergessen. Manolis Lefteris ist ein "lautloser Problemlöser" für seinen Mentor Köster. Köster, dem er vor vielen Jahren das Leben gerettet - und der ihn dafür in seine Obhut genommen hat. Nun soll er für ihn geheimnisvolle Unterlagen beschaffen, die sich im Besitz einer älteren Dame befinden. Auch ihre Nichte Vera ist dem Geheimnis auf der Spur. Dabei enthüllen die Beiden ein Verbrechen, welches Jahrzehnte im Verborgenen blieb. Vorliegender Krimi ist eingeteilt in 63 überschaubare Kapitel, die sich in zwei Zeitebenen und zwei Erzählstränge aufgliedern. Zum Einen das Geschehen in der Gegenwart, die Suche Manolis nach den geheimnisvollen Unterlagen und die Recherchen der Journalistin Vera nach den grausamen Verbrechen und Verbrechern des 2. Weltkriegs. Zum anderen die Erinnerungen von Kathrin, der Zeitzeugin und ihren Eindrücken und Erlebnissen, diese Kapitel haben mich ganz extrem betroffen gemacht. Die beiden Stränge waren sehr leicht auseinanderzuhalten, denn es wurden verschiedene Schriftarten gewählt, dadurch fiel es mir nicht schwer den Überblick zu behalten. Karten und Briefe aus der Nazi-Zeit und den frühen 60er Jahren sind im typischen Schriftbild einer mechanischen Schreibmaschine gedruckt. Dadurch konnte man sich gut in die jeweilige Zeit hineindenken. Ellen Sandberg schaffte es mit Bravour und großem Geschick, die Spannung die sie schon im Prolog aufgebaut hat, durch die Geschichte hindurch gleichbleibend hoch zu halten. Nicht zuletzt durch die lebhafte Erzählweise und packende Dialoge. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Autorin in ihrer Erzählung immer wieder Zeilen aus meinem Lieblings-Rilke-Gedicht "Herr es ist Zeit" verwendet, an den haargenau dazu passenden Stellen, toll gemacht. Die Geschichte ist mir bis unter die Haut gegangen, besonders die Schilderungen wie mit den gehandicapten Patienten in der "Heil -und Pflegeanstalt" Winkelberg umgegangen wird. Die Schilderungen wie in dieser Einrichtung "billig getötet" wurde, rührte mich zu Tränen. Durch zu wenig Nahrung und Sedierung konnten die geschwächten Patienten nicht mehr richtig atmen und verstarben dadurch an Tuberkulose oder Lungenentzündung. Zu jeder Zeit war es mir möglich dem Plot zu folgen. Meine Lieblingsfigur war Manolis Lefteris, obwohl er am Anfang etwas suspekt erscheint gefiel er mir zum Ende hin immer mehr, trotz seiner traumatischen Kindheit, hat er im Buch die größte Entwicklung gemacht und am Ende sogar die Seiten gewechselt. Auch die Figur Vera war mir sympatisch, vehement versucht sie Licht in die Vergangenheit ihrer Tante zu bringen. Einzig Kathrin blieb für mich undurchschaubar, obwohl sie während der Nazizeit, ihr Leben aufs Spiel setzte, um an die Beweise für Landmanns Machenschaften zu kommen und m.E. wirklich um die Opfer besorgt war, hat sie später nicht die Möglichkeit genutzt, um den Euthanasie-Arzt seiner gerechten Strafe zuzuführen. Wie kann man so einen Menschen lieben? Nur dafür, dass es einen Mann in ihrem Leben gibt, hat sie die Opfer verraten. Landmann war ein Teufel, ihn konnte ich nur hassen. Selbst nach dem Krieg war er der Meinung: "An der Front ließ die Jugend ihr Leben, während Verblödete und Asoziale in Winkelberg ein gesichertes Dasein führen". Seine Taten waren, seiner Meinung nach, "Ein nützlicher Akt im Dienst der Allgemeinheit". Ich werde dieses Buch ganz sicher nicht vergessen.Ellen Sandberg, alias Inge Löhnig, hat hier ein Mahnmal gegen das Vergessen gesetzt. Unbedingte Leseempfehlung und 5 Sterne.

Seite 1 / 6
Unser Service für Sie
Zahlungsmethoden
Bequem, einfach und sicher mit eBook.de. mehr Infos akzeptierte Zahlungsarten: Überweisung, offene Rechnung,
Visa, Master Card, American Express, Paypal mehr Infos
Geprüfte Qualität
  • Schnelle Downloads
  • Datenschutz
  • Sichere Zahlung
  • SSL-Verschlüsselung
Servicehotline
+49 (0)40 4223 6096
Mo. - Fr. 8.00 - 20.00 Uhr
Sa. 10.00 - 18.00 Uhr
Chat
Ihre E-Mail-Adresse eintragen und kostenlos informiert werden:
* Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. Informationen über den Versand und anfallende Versandkosten finden Sie hier.
Bei als portofrei markierten Produkten bezieht sich dies nur auf den Versand innerhalb Deutschlands.

** Deutschsprachige eBooks und Bücher dürfen aufgrund der in Deutschland geltenden Buchpreisbindung und/oder Vorgaben von Verlagen nicht rabattiert werden. Soweit von uns deutschsprachige eBooks und Bücher günstiger angezeigt werden, wurde bei diesen kürzlich von den Verlagen der Preis gesenkt oder die Buchpreisbindung wurde für diese Titel inzwischen aufgehoben. Angaben zu Preisnachlässen beziehen sich auf den dargestellten Vergleichspreis.
eBook.de - Meine Bücher immer dabei
eBook.de ist eine Marke der Hugendubel Digital GmbH & Co. KG
Folgen Sie uns unter: