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Alle Rezensionen von SKOMP

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Wie viele seiner Zeitgenossen zieht der Autor falsche Schlüsse aus Nebensächlichkeiten. So ordnet er Lingen bereits Anfang der dreissiger Jahre einer "linken" Gesinnung zu. Den Beweis hierfür bleibt er schuldig, offensichtlich politisches Wunschdenken des Autors. Den Überdruß Lingens mit der von oben verordneten "bunten Einfalt" schlußfolgert er aus körperlichem Verschleiß, aufgrund der Fülle von Auftritten. Doch es war wie mit dem kraftvollen Zauber der Stimme von Zarah Leander aus den Dreissigern und dem Schatten ihres gebrochenen Sing-Sangs nach 1945. Denn dieses Schicksal teilten alle deutschen Künstler. Wer nicht in den Bankrott eines Rühmanns wollte, mußte sein Künstlerherz der amerikanischen Kulturfaschismus-Doktrin opfern. Auch Lingen. Leider fehlt dem Autor das Herz und der Mut, den Menschen Lingen auch nur annähernd dem Leser etwas näher zu bringen. Es fehlen die menschlichen Gründe für Lingens Stolz und der gespielten Achtung vor sich selbst. Seitenlange Abschriften aus vergilbten Programmheften und Rezensionen ersetzen eben nicht den Mut, die Lebensleistung einer der großen deutschen Schauspieler zu objektiv würdigen. Die scheinbar vermittelte Objektivität verwandelt sich in farblose Banalität, als Spiegelbild längst vergilbter Rezensionen. Dadurch wird das Buch leider teilweise ermüdend und langatmig und weckt den Wunsch nach einer Biographie über Theo Lingen.

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Das Buch ist ein fast zu zaghafter Versuch, das jahrzehntelange Schweigen über die Verbrechen des Sowjetstalinismus zu durchbrechen. Vor allem die Genesis des polnischen Genozids bleibt ungenannt, über die u. a. in der Dokumentation von Eberhard Fechner (ISBN: 393643798X) berichtet wurde. Nicht erwähnt werden die zahlreichen deutschen Opfer der polnischen ¿Partisanen¿ in den annektierten Wäldern. Es fehlen die grauenvollen Verbrechen der Stalinisten in Katyn (aktueller Film von Andrzej Wada auf der Berlinale 2008), Vílnius, Riga, Tallin u.a. Es fehlt die gleichberechtigte Sichtweise des wissenschaftlichen Historikers, der reine Fakten nennt und keine Aufrechnungen betreibt. Es ist unwahrscheinlich, dass den Autoren die Fakten nicht bekannt waren. ¿Die Wissenschaft kennt nur ein Gebot: den wissenschaftlichen Beitrag!¿ (Brecht in Galileo Galilei). Die literarische Zensur der Herausgeber darf in einer Demokratie niemals Gradmesser der Objektivität sein. Darunter hat dieses zeitgemäße Werk zu einem überhöhten Preis sehr zu leiden.

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Es war wie ein Kulturschock, als Daniel Craig als neuer James Bond das erste Mal über die Leinwand flimmerte. Wo war der Tea-Time-Charme? Die Titelmusik, das Aushängeschild jedes Bond-Filmes, von Chris Cornell schepperte metallisch, unmelodisch und als Ohrwurm chancenlos, genauso die Filmmusik von David Arnold (Independence Day). Lediglich die starken Swingklänge erinnerten an glorreiche Bond-Zeiten. Wann werden diese neuen Filmemacher endlich verstehen, daß Altes nicht besser werden kann, wenn es immer wieder und wieder mangelhaft kopiert wird? Der Film selbst war eine verworrene Handlung, für technisch unbewanderte und ältere Zuschauer undurchschaubar und weit hergeholt. Langatmigen Szenen mit der eher unterdurchschnittlichen Französin Eva Green waren besonders im letzten Drittel des Filmes ermüdend. Unverzeilich der dargestellte Bruch mit der tradtionellen Männerdomäne "Bond". Diese zeitgemäße Aufweichung der harten Hauptfigur in Fusion mit dieser "starken Frauen"-Mär einer lieblosen Generation war unglaubwürdig gespielt. Die Synchronisation der deutschen Sprecher war teils so unverständlich, daß man zurückspulen mußte, um den Satz zu verstehen. Die oft wiederholten Klassiker des Genres waren mit einem Minimum an Gewalt ausgekommen und konnten auch auf Bettszenen weitestgehend verzichten. Die Benutzung der Waffe war in vielen Bond-Filmen oft als Makel empfunden worden. Bereits die in den Anfangszenen stattfindende brutalen Ermordung eines Menschen "der Geheimnisse verraten hatte!", durch die Hauptfigur zeigten das niedere dramaturgische Niveau des gesamten Films. Mit derartigen und weiteren grausamen Tötungszenen hat die westliche Welt ihre traditionellen hohen Moralwerte zugunsten der islamischen Frauensteiniger aufgegeben. So blieb das Gesamtwerk von Anfang bis Ende ein Flickenteppich von stümperhaften Einfällen, wie die mit dem ausgeschnittenen Korbstuhl und der Eiermassage. James Bond kaufte man den Vorgänger-Schauspielern immer dann ab, wenn sie hinter der Maske Menschen geblieben waren. Der roboterhaft wirkende Schlußsatz "Mein Name ist Bond, James Bond" schafft eben nicht die Einheit zwischen Schauspieler und Hauptfigur automatisch.

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Seit Dan Browns Hype "The Da Vinci Code" ahmen weltweit Verleger und Autoren dieses rein europäische Erfolgsrezept nach. Dadurch entstand eine wissenschaftlich-phantastische Literaturart, die Kreuzung zwischen Sachbuch und belles lettres. Diese kleidet der Bertelsmann-Verlag in ein schönes Gewand, nennt es zudem noch "Wissenschaftsthriller" und schon ist Javier Sierras "Die Pforten der Templer" fertig. Löst man beide Teile auf, so erhält man immer ein oberflächliches Sachbuch und einen langweiligen Schöngeist. Kompiliert zu diesem neuen Kunstprodukt lässt es sich vermutlich leidlich verkaufen. Es entstehen unehrliche Bücher, die man nicht zum Freund wählen darf. Die Hauptfigur Michel Témoin wertet Satellitenaufnahmen von diversen Städten in Frankreich aus. Bei der objektiven Betrachtung ähneln diese stark dem Blitzlicht eines Fotografen, der eine spiegelnde oder glänzende Oberfläche fotografiert. Diese Flecken sollen genau an den Stellen stehen, an denen sich Kathedralen befinden. Bei oberflächlicher Betrachtung der Abbildungen sind die Lichtreflexe so riesig, dass sie sich über einen gesamten Stadtkern ausbreiten und zudem ständig gleich groß bleiben, auch wenn sie aus unterschiedlicher Höhe oder mit unterschiedlicher Brennweite fotografiert worden sind (vergl. Paris Bayeux). Und genau an dieser Stelle beginnt die Täuschung. Kunden wollen einen <Wissenschafts>thriller erwerben und erhalten eine billig manipulierte Fiktion. Die weitere Handlung mit ständigen Zeitsprüngen hat auch nichts mit einem Thriller gemein, denn das typisch Charakteristische für einen Thriller ist eine ständig präsente Spannung. Das einzig Spannende an diesem Werk ist der ansprechend gestaltete Umschlag um das zugeschlagene Buch. Der Bezug des Autors zu den Nag - Hammadi - Schriften (Codex) vergleicht Äpfel mit Birnen, da die Templergeschichte überhaupt erst im 12. Jh. mit der Gründung des Ordens begann, bzw. der Codex ausschließlich gnostizistische und apokryphe Inhalte aus dem 3. und 4. Jh. beinhaltet. Der Lapsit exillis und der lapidis iaspidis (der Stein Jaspis, Apokalypse 4,3) haben nichts Gemeinsames, da der Gral in der Liturgie von der Vergangenheit bis in die Gegenwart nie irgendeine eine Bedeutung hatte. Und das wird er auch in Zukunft bleiben, so sehr auch das demagogische Journalisten wie Javier Sierra dem unwissenden Volk "wissenschaftlich" falsch erklären wollen.

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Wie der Klappentext einleitet, verwendet die Autorin häufig den Begriff der Häresie des Grals. Häresie bezeichnet eine Abweichung vom katholischen Glauben (griech. Wahl). Der Gral selbst entstammt der Literatur und war in der Historie niemals ein religiöser Bezugspunkt, bzw. spielt dieser in der Liturgie bis heute überhaupt keine Rolle. Insofern kann es eine Häresie des Grals niemals geben! Esoterisch wird es ab der Mitte des Buches, dort spricht die Autorin vom finsteren Mittelalter (S.75), ein weit verbreitetes Vorurteil von Geschichtslaien, bzw. verlegt sie das Languedoc in die Provence (S.76), denn die USA sind weit entfernt, was sind da schon 300 km! Weiter beachtliche Feststellungen: Die Bewohner der Gegend, in der die katharische Häresie während des zwölften Jahrhunderts immer mehr Einfluß gewann, waren einfache Bauern. (S.81) Dann plötzlich der Dialekt des Languedoc (S.85), richtig ist, daß Okzitanisch eine eigenständige regionale romanische Sprache ist. Ein interessanter Nebeneffekt des albigensischen Kreuzzuges ist das Schicksal der Troubadoure. (S.88) Da fragt sich der Laie, meint die Autorin nun tatsächlich: Ohne Montségur kein Sängerkrieg auf der Wartburg? Die Autorin unterrichtet Deutsch und Bibelkunde in Washington! Nett die Deutungen der Bilder von Botticelli (Sandro Filipepis) in der Art: Ein ... seltsamer Gegenstand auf den nach 1483 zugeordneten Werken ist der Granatapfel (S.138), Granatäpfel sind in der Tat sehr seltsame Früchte, und der Bilder von Fra Agelicos. Darauf folgen seitenlange Deutungen zum Merowingerbären, zum Merowingerfisch, zur Merowingerlilie, alles Graffitis einer geheimen Gralskirche. Unterhaltsam! Plötzlich ein Bogen von der Bronzezeit zum Einhorn! Zu STAR WARS schreibt sie leider nichts, wohl aber zu Ariel, der kleinen Seejungfrau von Walt Disney (S.207). Im Epilog dichtet die lyrisch ambitionierte Autorin seitenlang von der heiligen Wiedervereinigung (Maria=Margaret) und schon ist man erlöst von einem Buch, von dem Dan Brown selbst behauptet, es in seine Recherchen zu Sakrileg aufgenommen zu haben. Das kann man bedenkenlos glauben, das Sachniveau ist durchaus vergleichbar!

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Lt. Klappentext zähle Richard Barber zu den weltweit besten Kennern der höfischen Kultur und des mittelalterlichen Rittertums. Der Schwerpunkt liegt auf den literarischen Wurzeln der Gralsthematik. So gelingt es dem Autor auf neue Aspekte hinzuweisen, wie dem Elucidationsprolog auf S. 143 (Wem dient der Gral?). Er hat als Historiker keine Berührungsängste auf zweifelhafte Geschichten aufmerksam zu machen, so zur interessanten Entwicklung der archetypischen Ikonographie der Kreuzigungsszene und dem Nikodemusevangelium. Auch zur Heiligblutreliquie von Brügge finden sich interessante Ausführungen. Ein völlig neues literarisches Gebiet betritt der Autor mit dem Kapitel "der Gral und die Häresie". Obwohl Theologen sich bisher, besonders aber seit dem Erscheinen des Buches ¿Sakrileg¿ von theologischen Bezügen zur Gralsthematik deutlich abgrenzten, meint der Autor wörtlich: "Es ist durchaus zulässig, die Gralromane als Alarmruf an die europäische Ritterschaft zum Kampf gegen die Feinde der Kirche aufzufassen". Ist das nun das Ende der Romantik? Die Gralromane als Fanal ausgerechnet gegen die Ketzer, welche nach Rahn den Gral bewahren wollten? Das ist man bestrebt weiterzublättern, doch die Überlegungen zu Volksfrömmigkeit und Eucharistie haben etwas an sich! Und der Autor hat Recht! Der Gral und die Kirche, das alte Thema. Die Reflexionen zur Gegenwart "Deutsche Treue bricht Hass und Schläue" sind durchaus nachvollziehbar. In einem weiteren Kapitel zerstört der Autor dann noch die letzten Ruinen der schönen Rahnschen Geschichte, sowohl zum "Kreuzzug" als auch zu "Luzifers Hofgesind". Das wurde aber auch höchste Zeit, daß sich die Forschung endlich mal zu neuen Ufern aufmacht! Als letzter Hinweis, der Bezug zu New-Age klingt wie ein Fanal, nun endlich den geistigen Schutthaufen wegzuräumen und die Gralsthematik durch neue Kreativität auf ein solides Fundament einer neuen Zeit zu stellen. Gesellschaftlich und politisch gäbe es in Deutschland dazu, mehr als je zuvor, Anlaß genug! Dieses Buch ist darum für Neueinsteiger sehr zu empfehlen.

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Der Autor, Jahrgang 1946, ein ehemaliger britischer Berufsoffizier, nach "Stalingrad" (1999), "Berlin 1945: Das Ende" 2002) und "Die Akte Olga Tschechowa" (2004) nun sein mit 651 Seiten erschienenes Sachbuch zu einem Thema, welches heute lediglich am Rande im heutigen Deutschland mit allen seinen wichtig genommenen Geschichtsbewältigungen wahrgenommen wird, dem sogenannten "Spanischen Bürgerkrieg". Chronologisch handelt der Autor das Thema ab, findet aber, wie fast alle zeitgenössischen englischen Historiker, nicht den exakten wissenschaftlichen Ansatz, Ursache und Wirkung objektiv zu beleuchten. Er schreibt in seinem Vorwort auf Seite 14 "vom Historiker, der selbst nicht neutral sein kann" und meint sich selbst. Für diese Erkenntnis verdient er Respekt. Der Autor stellt mutig eine ideologische Verbindung der sowjetischen Funktionäre über die UGT, einer Gewerkschaft bis zu Karl Marx Schwiegersohn Paul Lafargue her und definiert damit klar die ideologischen Brandstifter dieses späteren entmenschten Brudermordes. Bei brisanten Bezügen, z.B. bei der Eskalation der Gewalt, spricht der Autor von "Schiffsladungen, die Indalecio Prieto organisiert hatte" und flüchtet sich in Quellbezüge. Woher diese "Schiffsladungen" auf S. 50 kamen oder woher die Schiffe stammten und wer ein Interesse an der Bewaffnung der aufgeputschten "bewaffneten Arbeiter" hatte, soll offenbar ein Geheimnis bleiben. Womöglich lag es am Übersetzerteam, das sich überwiegend zu den republikanischen Ereignissen mehr Attribute finden, als in den teilweise spröde wirkenden und kargen Schilderungen der Geschehnisse um die Person des Francisco Franco. Als Einstieg in das Sachthema, aufgrund der umfangreichen Karten, aber auch seltenen Bildaufnahmen, sehr zu empfehlen.

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Der Gründer der Burgenvereinigung Bodo Ebhardt brachte es mit seinem Werk "Der Wehrbau Europas im Mittelalter" immerhin noch auf 1400 Seiten und drei Einzelbände, Herrn Großmann reichen dafür ganze 288 Seiten aus, denn er verwendet, offensichtlich zeitgemäß, die für ihn gewaltige Bildsprache nach dem Motto: "Bilder sagen mehr als Worte". So findet die angesprochene Zielgruppe, gemessen am Bildumfang, einen geringen Textumfang. Die Größen der Überschriften im Verhältnis zum Textsatz erinnern an den in überregionalen Tageszeitungen. Handwerklich ist das Buch hervorragend verarbeitet und schimmert durch den grün gestalteten Einband fast wie ein Bildband aus dem Regal heraus. Langweilig sind die im vereinheitlichten bundesdeutschen Historikergeist verankerten Denkweisen der notwendigen Klassifizierungen und Schubladen. Offensichtlich ein Generationsproblem. So deklassifiziert der Autor die Katharerverfolgung als "regionales Ereignis" oder muß aufgrund der eigenverordneten Dichte des Materials notwendige Grundzusammenhänge, beispielsweise solche bei der Urbanisierung des unbesiedelten Ostpreußens einfach weglassen. Für den unwissenden Leser wird das Buch somit wertlos, von den elf äußerst schwer erklärbaren "Fachbegriffen" wie "Wasserversorgung" S. 90, "Wohnturm" S. 116 oder "Palast" S.93 einmal abgesehen. Die Frage ist berechtigt: "Cui bono?". Wem nützt diese bunte Vielfalt der Klassifizierungen von Brücken-, Kastell-, Ordens-, Adels-, Königs- und Residenzburgen allein in einem Titel? Das macht die Vielschichtigkeit der territorialen Wehrbauten für den Leser weder transparenter, noch ist dieses unterhaltsam zu lesen. Vergleiche, welche diese Materie für den Leser verständlicher machen oder Interesse erzeugen würden, fehlen völlig. Merken kann und muß man sich dieses System sowieso nicht und als Nachschlagewerk greift man wahrscheinlich doch wieder zum Piper oder Ebhardt. Der Leser wird gezwungen, durch die Schilderung von ausgewählten Episoden der Weltgeschichte so sprung- und teilweise lückenhaft zu denken, wie der Autor, das ermüdet und macht das Buch auch für den interessierten Leser teilweise uninteressant.

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Dieser Film hat genauso viel mit Vernes zu tun, wie der Film BROTHER GRIMM mit den Gebrüdern Grimm. Der eigentliche Held Mr. Fogg verblasst als verweichlichter Blödmann neben seinem Diener Passepartout, dessen Hauptrolle Jackie Chan spielt, ein Hauptgarant für humorlose und langweilige US-Produktionen. Der feine englische Humor wurde völlig amerikanisiert und aus der eigentlich denkbaren und nachvollziehbaren Story Jules Vernes durch völlig unmögliche Erfindungen (erster Flugzeugträger der Welt mit Katapult) der Kern der Buchidee zerstört. Im Film selbst sind sinnlose und zusammenhanglose Szenen durch einen eigenwilligen Schnitt entstanden, (z.B. die Wüstenszene), so das der Zuschauer zwangsläufig fragen muß, warum diese Szene? Das Beste am Film ist die am Ende auftretende Queen, welche nach Sicherheit aus der Castingagentur des zweiten Teils zu Dr. Schiwago stammt, welche die Rolle der Parteisekretärin besetzen sollte, nämlich die, welche gerade vom Parteiverfahren aufgestanden war.

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Nur der richtige Fallada-Kenner, welcher mehr als dieses Werk gelesen hat, kann dieses Buch verstehen. Es ist im Zeitgeist des zerstörten und rot-stalinistischen Deutschlands geschrieben, getrieben von der zehrenden Morphiumsucht seines Autors. Doch es ist wesentlich mehr, es ist die grausame Wahrheit. Diese schreckliche kalte Wahrheit über die Hilflosigkeit jedes kleinen Mannes, welcher tatsächlich hofft, über groteske Montagsdemos und Verteilung von wirren Zetteln gegen Großmachtinteressen ankommen zu können. Zu spät fällt der Groschen und schon rollt sein Kopf industriell in Plötzensee in den Korb. Es ist die bittere Lebensweisheit eines Schriftstellergenies. Ein großartiges Werk im damals ultralinken Zeitgeist und eine Mahnung für alle Hinterfragenden für die Zeit nach uns. Darum unbedingt kaufen und lesen!

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