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Alle Rezensionen von Silberfee28

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Der zweite Teil der Trilogie Das Zeitalter der Fünf schließt nahtlos an den ersten Teil an. Der Krieg ist gewonnen und das Leben geht weiter ,wenn auch nicht in der gewohnten Form. Der zweite Teil ermöglicht es dem Leser den anderen Teil Ithanias kennenzulernen. War der erste Teil der Trilogie mehr den Zirklern und den Grundlagen der Geschichte gewidmet, so befasst sich der zweite Teil auch zunehmend mit den Pentadrianern und anderen Völkern in ihrer Umgebung. Wer jetzt vermutet das es sich flache Beschreibungen und schmenhafte Skizzierungen einer Landschaft handelt, der irrt gewaltig. Dem Leser wird ein liebevoller , ja akribischer Eindruck vom Alltag, der Religion, dem Verhältnis untereinander , ja dem genauen Aufbau der Gesellschaft jener Völker vermittelt. Dies geschieht immmer ein Einklang mit der Haupthandlung was es dem Leser ermöglicht auch diese Passagen mit Freude und Spannung zu lesen. Das Buch wirkt zu keinem Moment langweilig, eher im Gegenteil man dürstet danach mehr über diese Welt der Weißen, Pentadrianer, Siyee und Elai zu erfahren. Auch nach fast 1600 Seiten hat die Geschichte nicht an Reiz verloren ,die Handlungen werden konsequent weitergeführt , was bei der Summe an Seiten eindeutig für die Autorin spricht. In diesem Teil der Trilogie kann man als Leser auch erstmal eine Charakterwentwicklung feststellen. Wenige Hauptfiguren lassen den Leser einen Überblick wahren, aber auch neu dazu tretende Figuren werden klar umrissen und können sofort eingeordnet werden. Fazit : Auch der zweite Teil kann nahtlos an die Qualität des ersten Teils anknüpfen und weckt das Interesse auf den letzten und dritten Teil der Trilogie.

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Im ersten Roman von Chiara Strazulla geht es um Schicksale, Mythen und Prophezeiungen. Das ewige Königreich und die weiße Stadt Dardamen werden von der Finsternis bedroht. Um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen wird die Tochter des Königs, Prinzessin Eileen von den finsteren Mächten entführt. Lyannen, ein junger Halbsterblicher- zugleich verliebt in Eileen- versammelt eine Gruppe mutiger junger Männer um sich und so versuchen sie sich als ¿Bund der Rebellen¿ gegen den Feind zu stellen. Sie begegnen auf ihrer Reise vielen magischen, mystischen aber auch gefährlichen Kreaturen und müssen viele Prüfungen und Unwegsamkeiten überstehen bis sie an ihr Ziel gelangen. Wird es den mutigen jungen Helden gelingen den Gefahren zu trotzen die Prinzessin und damit das gesamte Königreich zu retten ?? Mit "Dardamen- Gefährten der Finsternis" liegt der Debütroman der jungen italienischen Schriftstellerin Chiara Strazulla vor. Das Buch enthält eine illustrierte Karte die dem Leser die Möglichkeit gibt, sich innerhalb des ewigen Königreiches zu orientieren und die Wege der handelnden Figuren nach zu verfolgen. Die Autorin führt den Leser zunächst im Sinne einer Exegese in die Entstehungsgeschichte der Völker ein und bietet ihm damit zunächst Raum für die eigenen Gedanken. Das Leben, die Leute, ihre Beziehung zueinander bleiben dem Leser dank der imposanten Schilderungen der Autorin nicht verborgen. Das die Autorin mehrfach die Perspektiven wechselt, gleiche Sachverhalte durch unterschiedliche Personen beleuchtet trägt dazu bei das der Leser ein umfangreicher Überblick in das Geschehen gewährt wird. Die klassischen Element des Fantasy-Genre rücken zu Beginn des Romans eher in den Hintergrund, um dann im Laufe des Buches ideenreich mit viel Wortgewalt und Beschreibungen in die Geschichte und die Handlungen eingeflochten zu werden. Der ¿Bund der Rebellen¿, die Handlungstragenden Charaktere werden sehr individuell eingeführt, detailliert beschrieben und wirken dadurch authentisch und glaubwürdig . Ein bis auf kleine Schwächen sehr gut gelungenes Debüt einer jungen Autorin, die es geschafft hat ein wortgewaltiges, fesselndes Fantasy Epos zu erschaffen . Erwachsene die an gemäßigter Fantasy mit soliden Charakteren und einer guten Story interessiert sind, können mit diesem Buch nichts falsch machen. Für Jugendliche ab 14 halte ich das Buch durch den Umfang nur für eingeschränkt empfehlenswert daher vergebe ich hier 4 von 5 möglichen Sternen oder 90 von 100 Prozent.

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In Grisham¿s neuen Roman geht es um den jungen Yale Absolventen Kyle McAvoy der aufgrund einer früheren Dummheit erpresst werden soll, in einem der größten Kanzleien der Welt anzufangen um dort geheime Dokumente zu beschaffen. Zunächst weigert er sich seine Standesehre zu verletzten, aber seine Erpresser machen ihm in aller Deutlichkeit verständlich wie wichtig Ihnen die Dokumente sind. Wird der junge Anwalt eine Möglichkeit finden beiden Seiten gerecht zu werden Grisham is back. So oder so ähnlich wird der Leser nach diesem Roman von Grisham denken. Die zuletzt eher mittelmäßigen Kritiken endeten schon mit seinem Vorgängerwerk "Die Berufung" bescheinigte die Leserschaft, die Kritiker und auch die Presse Grisham doch "wieder zu alter Form zurückgefunden zu haben". Dem Vorschuss an Lorbeeren gerecht zu werden ist ihm mit diesem Werk eindeutig gelungen. Spannend bis zur letzten Seite manövriert Grisham den Leser durch die Untiefen der Story. Zeitweise kommt sich der Leser wie ein Blinder in einem dunklen Raum vor, was durchaus mal eine andere Erfahrung sein mag, aber eigentlich nur ausdrücken soll das nichts aber auch rein gar nichts vorhersehbar ist. Der Bezug zum Buchtitel ist dabei mehr als eindeutig, geht es um den jungen Anwalt, sein Leben, seine Vorgeschichte, seinen Alltag. Der Leser wird nach der Lektüre wissen wie man Jura studiert, wo am besten , was man den ganzen Tag als Anwalt macht, wie die ungeschriebenen und die geschriebenen Gesetze der Anwaltschaft lauten ja schlichtweg alles einfach. Sollte der Leser jetzt aber eine dröge Story mit jeder Menge langweilen Passagen denken irrt er sich gewaltig. Dadurch das der Story ein zusätzlicher Reiz "beigefügt" wurde, entwickelt sich das ganze zu einem packendem Thriller, der einem bei soviel Realität schon mal einen leichten Schauer über den Rücken jagen kann. Die Charaktere sind bis auf wenige Ausnahmen eigentlich nur Randfiguren, über die Einen erfährt man nur das Übliche wie Aussehen und Rang , bei Anderen vielleicht ein wenig mehr wie noch Vorlieben und persönliche Motivationen. Im großen und ganzen gesehen ist es von den Charakteren ausgehend eine 2 Man Show. Kyle McAvoy der junge Anwalt , die Hauptfigur und Bennie Wright, der Erpresser . David gegen Goliath, Katz und Maus. Einen dicken Kritikpunkt muss das Werk sich bei aller Brillanz, die es durchaus hat gefallen lassen. Das Ende. Abrupt und plötzlich, völlig realitätsfremd endet es im Nirgendwo, was dem begeisterten Leser durchaus schon mal zu einem leisen Fluch verleiten kann. Irgendwie drängt sich dem Leser für einen kurzen Moment der Gedanke auf das Grisham da keine Lust mehr hatte weiter zu schreiben und einfach fertig werden wollte, aber dieses offene Ende ¿wie es oft bezeichnet wird- könnte auch dazu dienen dem ersten Nachfolger eines Bandes von Grisham noch Luft zu lassen, was den Leser dann natürlich umso mehr entschädigen würde.

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Zum Inhalt In Kommissar Kluftingers fünftem Fall geht es alle andere als normal zu. Als Gäste werden der Kommissar und seine Frau mit dem Doktorenehepaar Langhammer in ein Hotel zu einem Kriminalwochenende eingeladen. Wie der Teufel es will wird aus Spaß plötzlich ernst und der Kommissar hat es mit einer waschechten Leiche zu tun. Zeitgleich wird das Hotel von der Außenwelt abgeschnitten und macht es dem Kommissar unmöglich Hilfe zu holen. Das die Leiche in einem abgeschlossenen Raum gefunden worden ist macht des Rätsels Lösung nicht wirklich einfacher wäre da nicht Doktor Langhammer der Klufti hilfreich zur Seite steht... Meine Meinung zum Buch: Zunächst einmal habe ich alle Bücher des Autorenduos gelesen und war natürlich dementsprechend skeptisch ob auch im fünften Roman das Niveau gehalten werden kann. Das doch eher klassische Thema - Eine Gruppe eingeschlossen an einem Ort keiner kann weg und es passiert ein Mord - hat meine Skepsis eher noch verstärkt als gemildert. Ich bin aber eines besseren belehrt worden. Die Autoren können an die gewohnte Qualität anknüpfen und auch das Thema ist ¿meiner Meinung nach- gut umgesetzt worden, Klar gibt es an dieser oder jener Stelle mal eine etwas langatmige Passage aber im Großen und Ganzen ist eine gewisse Spannung immer vorhanden, will man doch als Leser wissen wie jemand in einem in sich geschlossenen Raum zu Tode kommen kann. Der gewohnte Witz und der Sarkasmus des Hauptkommissar kommt in dem Teil auch sehr gut zur Geltung hat er es bei seinen Ermittlungen doch hauptsächlich mit Doktor Langhammer seinem besonderen "Spezi" zu tun. An den Unterhaltungen der beiden kann sich der Leser wirklich köstlich amüsieren und sieht zugleich wie unterschiedlich die beiden doch sind ( als ob wir es nicht schon immer gewusst haben). Die "Zusammenarbeit" der beiden in diesem Fall gibt dem Roman einen zusätzlichen Touch und erhöht den Unterhaltungswert. Schön an diesem Roman ist. das der Leser durch den doch sehr eng begrenzten Aktionsradius des Kommissars Stück für Stück an der Lösung des Rätsels beteiligt wird ohne das er zu irgendeinen Zeitpunkt durch Nebenschauplätze verunsichert werden kann. Was für manche vielleicht langatmig oder langweilig sein kann finde ich persönlich sehr gut. Dadurch lässt sich der Roman flüssig und zügig durchlesen und man hat das Gefühl das Buch nicht mehr aus der Hand legen zu wollen. Bei aller positiven Anmerkungen zu dem Roman sollte man als Leser aber dennoch nicht vergessen das die Reihe ( ich nenne sie jetzt mal so) in der Hauptsache durch den originellen Charakter von Kommissar Kluftinger lebt. Ich weiß nicht ob sich die Story ohne diesen annähernd so gut umsetzen lassen würde. Fazit: Das Autorenduo Klüpfel/Kobr konnte nahtlos an den Vorgänger Laienspiel anknüpfen und auch der fünfte Teil ist wieder sehr gut gelungen und bedingungslos zu empfehlen.

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Jean-Luis Fournier berichtet in seiner Autobiografie von dem Schicksal Vater zweier behinderter Söhne zu sein. Gekonnt ehrlich, manchmal sarkastisch oder einfach nur erzählend lässt er den Leser an seinem Alltag und dem seiner Söhne , mit allen Höhen, Tiefen, Vorurteilen und Erfolgserlebnissen teilhaben. Was zunächst als Mitleidsnummer erscheint, entwickelt sich zu einem wahren Plädoyer an die Menschlichkeit und lässt kein Herz unberührt. Das Buch katapultiert den Leser sofort mitten ins Geschehen und hält ihm die Wahrheit in Form eines sehr anrührenden Briefes des Autors an seine Söhne direkt vor das Gesicht. Dies ist der Auftakt jener vielen Momente während des Lesens dieses Buches, in denen der Leser unweigerlich erst mal schlucken und einen kurzen Moment inne halten muss. Die breit gefächerte Emotionalität, die schonungslose Ehrlichkeit aber auch der bittere Sarkasmus als Ausdruck der eigentlich tiefen Verzweiflung zwingen den Leser dazu sich von der ersten bis zur letzten Seite aktiv mit diesem Thema auseinander zu setzen. Der Autor macht es dem Leser nicht schwer mit ihm zu fühlen, ja seine Gefühle, Beweggründe und Absichten zu erkennen und auch ein Stück weit mit ihm zu leiden. Trotz aller positiver Resonanz zu diesem Roman muss leider auch gesagt werden, das man sich an manchen Stellen als Leser doch fragt, ob der Autor innerlich mit sich im Reinen ist, kommt es dem Leser doch oft so vor als betrachte der Autor sich als schuldig und müsse durch seine beiden behinderten Söhne für etwas büßen. Gegen Ende des Buches verfällt der Autor immer wieder in einen jammerhaften Ton, gerade jenen den er zu Beginn des Buches zu vermeiden suchte. Das er in der privilegierten Lage ist seine Kinder betreuen zu lassen , sei es durch eine Fachkraft zuhause oder in einem Heim lässt die Realität leider im Regen stehen. Das er dabei manchmal über die Stränge schlägt und sein Sarkasmus sich in beißenden schwarzen Pessimismus verwandelt stößt beim Leser eher auf Unverständnis denn auf Mitleid. Gerade aber durch die schwierige und sehr anrührende Thematik werden sich sowohl junge als alte, reiche als arme , gesunde wie kranke Menschen von den Worten des Autors angesprochen fühlen. Der Autor macht deutlich das Behinderung keine Frage von Alter, Geld oder Status ist, sondern jeden treffen kann und das es keinen Grund - auch für Männer - geben muss sich dessen zu schämen. Dem Leser fällt es nicht schwer das Buch an einem Abend zu lesen , möchte er natürlich nur zu gern wissen wie es mit den beiden Kindern und dem leidgeprüften Vater weiter geht . Wie werden sich die Kinder entwickeln ? Wie entwickelt sich der Vater selber ? Alles Fragen die Jean-Luis Fournier in diesen wenigen Seiten gekonnt beantwortet und dazu beiträgt das man als Leser noch eine ganze lange Weile nach dem Lesen seiner Worte über dieselbigen nachdenken wird. Fazit: Eines der Bücher die den Leser am meisten berühren und zum Nachdenken und inne halten anregen wird..

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Benedicta, eigentlich gegen ihren Willen im Kloster lebend wagt aus Gründen der Liebe die Flucht aus dem Kloster. Begleitet von ihrer Freundin Agnes, aber betrogen um ihre Liebe kommen die beiden in Nürnberg an, um sich bei dem Verlobten von Agnes niederzulassen.Trotz aller Widerstände gelingt es den beiden Frauen mit der Bäckerei des Verlobten Fuß zu fassen und sich im mittelalterlichen Nürnberg zu behaupten. Doch auch Lug, Trug und Hass machen vor ihren Toren nicht halt und sie sind froh endlich zu erkennen wer es gut mit ihnen meint¿. Im ersten Teil des Romans widmet sich die Autorin ganz und gar dem klösterlichen Leben. Sie gibt dem Leser die Möglichkeit den Alltag der beiden Frauen zu begleiten, von ihren Wünschen und ihren Sehnsüchten zu erfahren. Sie hält aber auch nicht mit den negativen Gefühlen wie Wut, Hass, Neid und Eifersucht hinter dem Berg, die das klösterliche Leben ebenfalls auf ihre ganz eigene Weise prägen.Durch den gerade zu einschneidenden Realismus, der ohne überzogene und gekünzelte Darstellungen auskommt, wirkt der Roman ungemein echt und authentisch.Neben einigen dramatischen Szenen wie der Flucht aus dem Kloster und dem Tod des Bäckermeisters sind es auch die ruhigen Momente in denen Benedicta Zwiesprache mit sich selbst hält die dem Roman eine gerade zu erfrischende Abwechslung verleihen. Die Geschichte selber ist ¿obwohl sie sich zunächst nur alltägliche Dingen zuwendet- spannend und flüssig zu lesen ohne das irgendwo Leerlauf aufkommen würde. Die Autorin kommt durch die liebevoll geschilderte Geschichte, ihrer Orte der Handlung ohne die sonst so viel gelesenen historischen Fakten aus, die den Leser meist mehr erschlagen als zum Verständnis der eigentlichen Geschichte beitragen.Obwohl das Grundmuster der Handlung nicht das Allerneuste ist, geben die beiden Frauencharaktere der Geschichte eine ganz besondere Note, ja sie geben dem Buch durch ihre Einzigartigkeit auch so etwas wie Tiefgang und Charakter. Das die Frauen auf wenig Widerstand und noch weniger Leid bei der Erfüllung ihrer Vorhaben stoßen, wirkt doch schon sehr zufällig tut aber dem Unterhaltungswert der Geschichte keinen Abbruch.Die Zahl der handelnden Personen bleibt auch im zweiten Teil überschaubar, die Charaktere bleiben in ihren jeweiligen Handlungsmustern , so dass der Leser nicht in Gefahr gerät die Geschichte ohne ein Personenregister aus den Augen zu verlieren.Die drei Verse zu Beginn eines Abschnitts runden die inhaltlich stimmige Geschichte ab, wenn gleich auch der Leser den Inhalt der Verse erst im Nachhinein verstehen wird und sie zunächst als schmuckes Beiwerk wahrnimmt. Fazit:Ein gut geschriebener historischer Roman der den Leser bestens unterhält und nebenbei einen umfassenden Einblick in das mittelalterliche Leben aus einer ganz ungewohnten Perspektive bietet. Ich erwarte mit Spannung ein weiteres Buch der noch relativ unbekannten Autorin und vergebe volle Punktzahl.

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Zum Inhalt: Amsterdam im 17. Jahrhundert in der Blüte seines Wandels. Das Tulpenfieber hat so manchen Kaufmann seine Existenz gekostet als sich neuer Schrecken in Amsterdam breit macht. Angesehene Kaufleute Amsterdams und Mitglieder des "Freundeskreis der Tulpenliebhaber" werden in der Nacht heimtückisch ermordet. Als Erkennungszeichen hinterlässt der oder die Mörderin ein schwarzes Tulpenblatt mit roten Tropfen, eine extrem seltene und teure Art. Wir es dem Amtsinspektor Katoen gelingen den Mörder zu stellen ? Meine Meinung zum Buch: Jörg Kastner hat sich mit seinem Fortsetzungsroman um den Amtsinspektor Jeremias Katoen eine wahrlich interessante und turbulente Zeit der niederländischen Geschichte ausgesucht. Als Leser hat man trotz der detaillierten Karte von Amsterdam jener Zeit und dem umfangreichen Personenregister seine Schwierigkeiten dem Roman zu folgen. Der Autor verliert sich sehr oft in Nebenschauplätze, die ebenso ausgeschmückt an Sprache und Reichhaltigkeit an Personen besetzt dargestellt werden wie die eigentliche Haupthandlung und damit dem Leser den Eindruck vermitteln für die Geschichte wichtig zu sein. Der eigentliche roten Faden, der dem Leser Orientierung verschaffen könnte, geht völlig unter bzw. lässt sich partout nicht finden. Um die Verwirrung zu komplettieren erdrückt Jörg Kastner den Leser geradezu mit historischen Fakten, Daten und Geschichten. Zeilenweise ohne jeglichen Witz und Charme für den Leser repetiert er die niederländische ¿ wenn zugegebener maßen nicht uninteressante- Geschichte. Genauso klar und realistisch ohne die Auslassung jeglicher Details wird das Motiv der Liebe in die Geschichte mit ein gebunden, sei es in melodramatischer Form durch eine unerfüllte Liebe oder in realistisch wiedergegebenen Szenen liebesaktlicher Genüsse die zeitweise beim Leser den Eindruck erwecken im falschen Genre zu sein. Richtige Spannung kommt selten auf und wenn doch, dann wird sie garantiert durch die in sich völlig konfuse Story wieder im Keim erstickt. Die Charaktere die Kastner erschafft sind erstaunlich klar gezeichnet und man muss es leider so sagen wohl das Meisterstück an diesem Roman. Umso konfuser die Geschichte, der Plot, umso klarer sind die Charaktere. Der Amtsinspektor Katoen, die Helferin mit dem Schwert oder auch der Betteljunge aus dem Waisenhaus, sie werden alle liebevoll beschrieben und handeln völlig authentisch und realistisch. Fazit: Auch wenn es sich um ein gebundenes Buch handelt, ist das Preis - Leistungs Verhältnis deutlich zu schlecht. Das Zusammenspiel von historischem Roman und Kriminalgeschichte ist hier nicht gelungen.

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Bei dem neuen Werk von Simon Beckett handelt es sich nicht um einen typischen Beckett wie wir ihn gewöhnt sind. Eingebettet von mehr Erzählungen über autistische Verhaltensweisen des Sohnes der Hauptfigur kommen ein paar typische Thriller Motive zum Vorschein. Die Darstellung der autischtischen Verhaltensmerkmale hätte deutlich kürzer ausfallen können und dafür hätte man meiner Meinung nach an dem Spannungsbogen arbeiten können. Hätte es mich nicht gereizt zu wissen was mit dem Jungen passiert hätte ich das Buch enttäuscht zur Seite gelegt. Bleibt nur noch die Freude auf den nächsten Beckett.

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Ich war schon begeistert als ich den Klappentext gelesen hatte. Als ich das Buch angefangen habe zu lesen erinnerte mich die Story sehr an einen anderen Bestseller den ich vor kurzem gelesen hatte der eine ähnliche Thematik behandelte. Ich muß sagen das ich den Roman einfach toll finde. Mit Witz, Charme , Sensibilität aber auch Gradliniegkeit werden die Themen Tod, Trauer , Freundschaft und Liebe behandelt. Die Hauptperson wirkt nicht nur durch die Beschreibungen ihrer Persönlichkeit und Emotionen real sondern der ganze Roman stellt sich dar wie wirklich geschehen. Der Roman liest sich flüssig ohen an irgendwelchen Stellen langatmig oder aufdringlich zu wirken, schade ist nur das er nur knapp 300 Seiten hat. Ich kann den Roman jedem nur dringend empfehlen egal ob an einem Sommertag oder einem Winterabend.

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Können Männer denken , wenn sie unter sich sind ?Und wenn ja, wie lange ? Fehlt ihnen außer Sex überhaupt noch irgendwas ? Und was passiert, wenn nicht nur wahnsinnige Vermieter, russische Schläger und alte Stasi- Hausgenossen, sondern auch noch Frauen ihre Kreise stören? Oliver und seine Mitbewohner müssen schwere Prüfungen bestehen, doch am Ende des Tages findet sich immer noch ein Bier in der Küche. Als ich den Titel des Buches in Verbindung mit dem Untertitel las war ich doch sehr skeptisch ob es sich nicht wieder um eines dieser abgegriffenen Klischee bepackten Romane handelt die das derzeitige Sommerloch füllen könnten/sollten/müssten oder gar dürften. Ich muss aber sagen, dass ich angenehm überrascht von diesem Buch bin, sogar soweit gehe das ich es weiterempfehlen würde. Locker leicht geschrieben mit witzigen Pointen und seichtem Humor das ideale Buch für frische Gemüter. Nebenbei lernt man noch neue Wörter wie Klischee-Tunte und Trage-Hanseln, die so gekonnt in den Roman eingebaut worden das man meint sie gehören wie selbstverständlich zum deutschen Sprachgebrauch. Die Situation in dieser Männer WG wird so realistisch beschrieben das man nicht einen Moment daran zweifeln mag ob es sich wirklich in hunderttausend WGs tagtäglich so verhält. Viele der geschilderten Situationen lassen gerade Frauen mehr als einmal schmunzeln, was aber auch an dem Protagonisten selber einer Mischung aus Robin Hood, Kasperl und Goethe liegen mag. Die absurden Namen der Personen lassen den Roman einmal mehr recht heiter wirken. Insgesamt ein gelungenes Buch das deutlich mehr verspricht als das Cover auszusagen vermag.

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