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Alle Rezensionen von cybergirl

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Carla Delbrück wird tot in der Werkstatt ihres Mannes aufgefunden. An der Tatwaffe, ein Hammer aus Klaus Dellbrück¿s Werkstatt sind nur die Fingerabdrücke von Klaus Dellbrück. So ist dieser auch schnell der Hauptverdächtige und kommt in Untersuchungshaft. "Kälter als die Angst" ist der 5. Band mit dem Ermittlerduo Peter Käfer und Charlotte Schneidmann von Christine Drews. Für mich ist es allerdings das erste Buch von Christine Drews gewesen. Die vorherigen Bücher muss man auch nicht unbedingt gelesen haben, doch denke ich, dass einiges verständlicher ist wenn man die Bücher kennt. So ist am Anfang Charlotte nicht in die Ermittlungen involviert da sie im vorherigen Buch wohl verletzt wurde und lange im Krankenhaus lag. Jetzt muss erst ein Psychologe ihre Diensttauglichkeit bestätigen. Auch Karin Ortrup, einer der Hauptcharaktere in diesem Buch halt schon eine große Rolle in "Schattenfreundin" dem ersten Buch dieser Reihe gespielt. Der Prolog beschreibt praktisch die Tat ist aber zeitlich früher angesiedelt. Schnell erkennt der Leser, dass diese Tat das Vorbild für den Mord an Carla Dellbrück ist. Was mich auch dazu brachte, Klaus Dellbrück nicht für den Mörder zu halten. Im Verlauf des Buchs findet man auch immer wieder Passagen aus einem anderen Buch. Einem Buch, dass Till Brönne, ein früherer Mörder geschrieben hat, der jetzt Jugendlich davor bewahren möchte straffällig zu werden. Schnell stellt sich mir die Frage, ist einer der Jugendlichen die Till Brönne verehren der Mörder? So habe ich immer wieder einen Verdacht den ich aber auch schnell wieder verwerfe um ihn wieder aufzunehmen und doch wieder zu verwerfen. Das Buch ist einfach so spannend geschrieben und die Autorin führt den Leser so an der Nase herum. Ich kam bis zum Ende nicht darauf wer der Täter war. Gut, ich hatte schon das eine oder andere Mal den richtigen Verdacht es aber immer wieder verworfen da sich mir nicht erklärte warum. Das Ende ist dann doch überraschend aber 100% stimmig. Ich habe mir vorgenommen jetzt die ersten 4 Bände der reihe zu lesen. "Schattenfreundin" liegt schon bereit.

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Theodor Reifenrath, ein alter Mann der die 80 Jahre schon überschritten hat wird tot in der Wohnung aufgefunden. Offensichtlich ist der Mann schon länger tot. Alles sieht nach einem Sturz und einer daraus stammenden Kopfverletzung aus. Als Pia das Grundstück näher in Augenschein nimmt findet sie den Hund von Theodor Reifenrath fast verhungert im Zwinger und daneben liegen Knochen, menschliche Knochen. Auf dem ersten Blick sieht es aus als ob der alte Mann die Leichen dort vergraben hatte. Aber nur auf den ersten Blick! Endlich ist er da, Band 9 meiner geliebten Taunuskrimireihe. "Muttertag" ist der Titel des neuen Buches von Nele Neuhaus. Aber so nett und harmlos der Titel klingt ist das Buch bei weitem nicht. Von der ersten Seite an war ich gefesselt, ja ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Es ist ja auch immer ein bisschen wie alte Freunde treffen wenn man etwas Neues von Bodenstein und Pia in den Händen hält. Hatte ich am Ende des letzten Buches "Im Wald" schon die Befürchtung auf Bodenstein verzichten zu müssen, hat es mich sehr gefreut, dass er von seinem Sabbatical wieder zurück beim K11 ist. Ohne ihn hätte mir etwas gefehlt. Der Fall in dem das K11 dieses Mal ermittelt ist sehr verzwickt. Der Kreis der Verdächtigen recht groß. Die Reifenraths hatten zu früheren Zeiten Pflegekinder beherbergt, ein Teil von ihnen kommt noch regelmäßig zu Besuch auch wenn sie alles andere als gute Erinnerungen an diese Zeit hatten. Pia und Bodenstein sind sich sicher, dass der oder die Täter aus diesem Kreis kommen. Nur wer ist der Täter? Das habe ich mich bis zur Auflösung am Ende auch gefragt. Es hätte jeder sein können und auch wieder nicht. Es blieb also spannend bis zum Schluss und auch als das K11 den Täter entlarvt hatten und ihn festnehmen wollten ging es noch einmal richtig heiß her. Geschrieben ist das Buch natürlich im bekannten Stil der Autorin. Voller Spannung und mit jede Menge Fachwissen. Ich finde es erstaunlich wie die Autorin ein Täterprofil beschreibt und in die Abgründe der menschlichen Psyche schaut. So etwas muss man sich erst einmal aneignen, das ist nicht mal schnell im Internet nachgelesen, da steckt jede Menge Arbeit dahinter. Aber das macht diese Bücher ja so lesenswert. "Muttertag ist einfach ein MUSS für jeden der gerne einen guten Krimi lesen möchte.

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Mina Kova¿ wird seit längerer Zeit von ihrem Mann misshandelt. Dieses Mal hat es sie über erwischt. Gebrochene Rippen und eine Platzwunde an der Schläfe können sie trotz allem nicht dazu bringen Anzeige gegen ihren Mann zu erheben. Die Staatsanwältin Nora Linde, die gegen Andreis Kova¿ Anklage wegen Steuerbetrug erheben will versucht Mina zu überreden als Nebenklägerin aufzutreten. Nach langer Überzeugungsarbeit erklärt sich Mina bereit mit ihrem 3 Monate alten Baby in ein Frauenhaus zu gehen. Aber auch hier ist sie nicht sicher. "Flucht in die Schären" heißt der neue Krimi von Viveca Sten und ist der 9. Band mit dem Ermittler Thomas Andreasson und mit Nora Linde. In diesem Krimi geht es nicht vorwiegend um einen Mord den Thomas Andreasson, ein Freund von Nora ¿Linde seit Jugendzeiten aufklären muss. Nora ist mittlerweile Staatsanwältin und versucht in diesem Krimi eine Anklage gegen Andreis Kova¿ wegen Steuerbetrug zu erheben. Leider musste sie Andreis Kova¿ aus der Untersuchungshaft entlassen. Sie rechnet sich größere Chancen aus wenn Mina, seine Frau als Nebenklägerin wegen häuslicher Gewalt auftritt. Mina lässt sich darauf ein und geht in ein Frauenhaus. Doch Kova¿ unternimmt alles um sie zu finden, er schreckt auch vor Mord nicht zurück. Auch Thomas Andreasson ermittelt wegen Drogenhandel gegen Kova¿ und später auch wegen Mord. Es ist schön die 2 Hauptpersonen der Krimireihe wieder zu treffen: Wenn man die Krimireihe von Anfang an gelesen hat, hat man die beiden ins Herz geschlossen. Es sind richtige Freunde geworden die man immer gerne wieder trifft. Dass ist das Schöne an solchen Krimireihen (vorausgesetzt die Hauptpersonen sind so sympathisch wie hier) man bekommt viel vom Leben der Personen mit. Aber keine Angst, man kann das Buch auch lesen ohne die vorangegangenen Bände zu kennen (was man aber von ganz alleine nachholen wird). Alles Relevante wird in diesem Buch kurz angeschnitten. Die Betonung liegt auf KURZ ANGESCHNITTEN. Viveca Sten ist niemand der sich mit langen Umschreibungen oder Wiederholungen aufhält. Sie kommt immer klar auf den Punkt. Das macht ihre Krimis, die vor Spannung strotzen auch so lesenswert. Viveca Sten ist für mich eine der besten Krimiautorinnen von Skandinavien.

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Sasha und Mark haben sich lange ein Kind gewünscht und nach mehreren Fehlgeburten die Hoffnung schon fast aufgegeben. Dann wird Sasha doch wieder schwanger und alles sieht gut aus. Doch es kommt zu einer Frühgeburt und einem Notkaiserschnitt. Als Sasha dann ihr Kind das Erste Mal auf der Säuglingsintensivstation sieht ist sie davon überzeugt, dass das nicht ihr Kind ist. "Das falsche Kind" ist das Debüt von Susi Fox. Der Titel und die Beschreibung hören sich vielversprechend an und ich habe mich auf spannende Lesestunden gefreut. Leider falsch gedacht, für mich war das Buch eine Enttäuschung. Sasha hatte nach der Geburt den Eindruck das Baby ist nicht ihr Kind, es wurde vertauscht. Da sie beharrlich auf diese Meinung bestand drohte man ihr schon einen Tag nach der Geburt mit einer Einweisung in die Psychiatrie, was dann auch mehr oder weniger freiwillig passierte. Das Ganze spielt in Australien, ich weiß ja nicht wie es da ist aber in Deutschland wird niemand von heute auf morgen in die Psychiatrie eingewiesen. Mark hingegen akzeptierte das Kind sofort und unterstützte Sasha auch nicht in ihrer Meinung. Alleine die ersten 150 Seiten spielen alle am 1. Tag nach der Geburt und die Handlung dreht sich immer im Kreis. Es gibt kein weiterkommen. Auch die Ärzte und die Hebamme kommen mir immer sehr sonderbar vor. So weiß man nicht liegt Sasha mit ihrer Vermutung richtig oder ist sie wirklich psychisch angegriffen wie offenbar ihre Mutter nach ihrer Geburt. Das Ganze hätte dann durchaus spannend sein können aber da es irgendwie immer auf der Stelle tritt war es für mich eher langweilig. Auch das Ende, über das ich hier nichts schreiben möchte war für mich eher unbefriedigend.

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Frida lebt zurzeit bei ihren Eltern in der Elbmarsch, sie braucht eine Auszeit nachdem sie im 1. Band fast ums Leben gekommen ist. Auch Kommissar Haverkorn hat vorübergehend seinen Dienst bei einer anderen Dienststelle versehenden, schließlich hat er einen Menschen erschossen. Dass steckt man nicht so leicht weg. Doch jetzt ist er wieder da und gleich gibt es einen Mordfall. Eine Frau wird tot in einem Haus auf einem einsamen Hof aufgefunden. Gefunden hat sie Jo, eine Freundin von Frida. Jo ist davon überzeugt, dass man ihr den Mord anhängen will und verschwindet spurlos. Frida macht sich auf die Suche nach Jo. "Bluthaus" ist der 2. Fall von Frida und Kommissar Haverkorn, einer Krimireihe die in der Elbmarsch spielt aus der Feder von Romy Fölck. Ich freue mich Frida und Haverkorn wiederzutreffen. Es ist wie mit guten Freunden, wenn man sie längere Zeit nicht gesehen hat merkt man erst wie sehr man sie vermisst hat. Die beiden Hauptcharaktere haben seit dem letzten Fall eine schwere Zeit durchlaufen. Frida die fast umgekommen ist nimmt sich bei ihren Eltern auf dem Hof eine Auszeit. Ihren Abschluss an der Polizeischule hat sie aber gemacht. Auch Haverkorn hatte sich eine Auszeit von der Mordkommission genommen. Einen Menschen zu erschießen ist auch für einen Polizist ein Ausnahmezustand. Jetzt ist Haverkorn zurück und gleich gibt es einen Mordfall. Bei den Ermittlungen steht Jo, die Privatdetektivin und Freundin von Frida. Von Jo hatte man im 1. Band noch nicht viel erfahren und auch jetzt bleibt sie lange Zeit ein Rätsel. Ich habe immer wieder geschwankt zwischen Jo ist die Mörderin und Jo ist unschuldig. Oder sollte sie sogar das Opfer sein? Es gibt zwischendurch immer wieder Rückblicke in das Jahr 1997 wo eine Familie brutal ermordet wurde. Nur die Tochter hatte überlebt weil sie nicht zu Hause war. Sie hat die Ermordeten gefunden. Nach einiger Zeit erkennt man die Zusammenhänge zwischen 1997 und Heute. Doch dem Täter ist man noch lange nicht auf der Spur. Die Spannung bleibt bis zum Ende bestehen. Jetzt kann ich mich nur noch auf den 3. Fall von Romy Fölck freuen. Habe ich bei "Totenweg" gesagt, dass an diesen Krimi so schnell nichts rankommt muss ich das nach diesem Buch revidieren. Es geht offensichtlich noch besser.

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Emilia arbeitet als Bäckerin im Feinkostladen der Familie. Hier hat ihre Nonna Rosa das Sagen. Genau wie in der Familie, Nonna Rosa schwingt das Zepter und wer nicht hört wird mit Schweigen bestraft. Emilia denkt, sie ist zufrieden. Eine eigene Familie, so wie ihre Schwester wird sie nicht haben den sie ist eine Zweitgeborene. Seit Generationen liegt ein Fluch auf der Familie der besagt, dass es zweitgeborene Töchter nicht vergönnt ist zu heiraten. Doch ihr Leben wird sich bald drastisch ändern. Ihre Großtante Poppy die in der Familie als Persona non grata gilt hat sie und ihre Cousine zu einer Reise nach Italien eingeladen. Poppy möchte ihren 80. Geburtstag in ihrer alten Heimat feiern. Das erste Mal in ihrem Leben handelt Emilia gegen den Willen ihrer Nonna. "Heute schon für Morgen Träumen" ist das neue Buch der Autorin Lori Nelson Spielman. Es wird von einer Familie erzählt die Anfang der 1960er Jahre von Italien nach Amerika emigriert ist. Die Charaktere in diesem Buch sind sehr gut ausgearbeitet und haben mir fast alle gut gefallen. Natürlich gibt es auch Personen die unsympathisch sind das ist aber der Handlung verschuldet und durchaus so gewollt. Das Zepter führt Nonna Rosa. Sie ist ein starker Charakter und immer und überall gegenwärtig. Nonna Rosa ist eine böse Frau. Sie herrscht über den ganzen Familienclan und niemand traut sich ihr entgegenzutreten. Emilia ist eine junge Frau die sehr wenig Selbstvertrauen hat. Sie lässt sich auch von jedem ausnutzen. So arbeitet sie für wenig Geld im Geschäft ihrer Familie und wenn ihre Schwester Daria, die oft mit ihren Kindern überfordert ist ruft springt sie. Eine Beziehung hat sie nicht, am liebsten verkriecht sie sich in ihre kleine Wohnung. Emilia ist eine liebenswerte junge Frau die mir am Anfang schon etwas Leid tat aber die auch im Laufe der Geschichte eine enorme Entwicklung durchlebt. Ihre Schwester Daria gehört auch zu den weniger sympathischen Personen. Sie nimmt es als selbstverständlich hin wenn Emilia immer zu Stelle ist wen sie Hilfe braucht. Lucy, die Cousine von Emilia ist im Gegensatz zu Emilia immer für einen Flirt bereit aber die Liebe hat sie noch nicht gefunden. Auch sie wird im Laufe der Geschichte ihr wahres Ich finden. Beide glauben an den Fluch der besagt, dass zweitgeborene Mädchen nicht heiraten werden, was sich seit Generationen auch bewahrheitet hat und ihnen seit der Kindheit eingeimpft wurde. Dann Tante Poppy sie ist das Highlight der Geschichte. Sie ist eine liebenswürdige und schillernde Frau kurz vor ihrem 80. Geburtstag. So überredet sie Emilia und Lucy gegen den Willen der Familie mit ihr nach Italien zu reisen. Tante Poppy, auch eine zweitgeborene und nicht verheiratet, versucht mit vielen Weisheiten die jungen Frauen an die Liebe und das Leben glauben zu lassen. Zwischendrin gibt es immer Rückblenden in das Leben von Poppy zu der Zeit als sie eine junge Frau war. So kommen Emilia und Lucy zusammen mit den Lesern einem Familiengeheimnis auf die Spur und erfahren warum der Kontakt zu Tante Poppy von Nonna Rosa nicht gestattet wurde. Das Ganze wird in einer so schönen Art und Weise erzählt, dass man nicht mehr mit dem Lesen aufhören möchte. Man erlebt ein Wechselbad der Gefühle, zwischen Freud und Leid ist alles dabei. Auch die Landschaften auf der Reise sind gut beschrieben, man bekommt richtig Lust nach Italien zu reisen. So kann ich "Heute schon für Morgen Träumen" nur jedem empfehlen das Buch zu lesen und auch ein wenig zu träumen.

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Nora steckt kurz vor ihrem 40. Geburtstag in einer Lebenskrise. Kurzentschlossen trennt sie sich von ihrem Freund, kündigt ihren Job und nimmt sich eine Auszeit. Sie reist nach Tenby, einem Ort an dem ihre Mutter eine glückliche Kindheit verbracht hat. Chloe verbringt jedes Jahr die Sommerferien in Tenby bei ihrer Tante. Die meiste Zeit ist sie mit ihrem besten Freund Llew zusammen. Doch nach einem tragischen Vorfall verlieren sie sich aus den Augen. Nach "Die Reise der Amy Snow" ist "Die Sonnenschwestern" mein 2. Buch von Tracy Rees und ich bin wieder genauso begeistert wie beim Ersten. Der Schreibstil der Autorin ist einfach schön, die Seiten fliegen nur so dahin. Die Beschreibung der schönen Landschaft von Wales ist sehr visuell. Man kann sich alles gut vorstellen, ja man kann fast das Meer riechen. Die Charaktere gefallen mir sehr gut. Natürlich zu aller erst Nora und die junge Chloe. Nora, die nach Tenby gereist ist blüht zunehmend auf. Die Auszeit tut ihr gut. Sie lernt neue Freunde kennen und überbringt Zeit mit ihrer Großmutter. Die Entwicklung von Nora mitzuerleben ist sehr schön. Auch die junge Chloe ist ein Mädchen das Andern gegenüber sehr unsicher ist. Immer will sie allen gefallen, besonders ihrer Cousine und deren Freundinnen. Der einzige bei dem sie sein kann wie sie wirklich ist, ist ihr Freund Llew. Die Beiden sind unzertrennlich und gefallen mir sehr gut. Es macht Spaß ihre Abenteuer mitzuerleben. So wechseln sich die Kapitel auch zwischen Nora in der Gegenwart und Chloe in der Vergangenheit ab bis sie schließlich am Ende zusammenlaufen. "Die Sonnenschwestern" ist ein wunderbares Buch, es erzählt die Geschichte einer Familie und beinhaltet Liebe und Schmerz aber auch ein bisschen Träumerei. Ich kann es nur empfehlen.

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Scarlett ist 12Jahre und hat sich in ihr Schneckenhaus verkrochen. Seit ihre Mutter eine bekannte Bloggerin ist und Scarlett der Mittelpunkt ihrer Posts schämt sie sich vor ihren Mitschülern. Ihrer Mutter kann sie auch nichts mehr erzählen weil sie Angst hat sie schreibt in ihrem Blog darüber und alle Mitschüler können es lesen. Eines Abends schreckt sie in ihrem Bett hoch als sie aus dem Nachbarhaus Schreie hört. Eigentlich ist ihre Nachbarin im Krankenhaus, oder ist sie doch wieder zu Hause und braucht Hilfe? Unter der Zimmertür ihrer Mutter sieht sie licht, die Mutter schreibt offensichtlich an ihrem Blog. Scarlett geht alleine zum Haus der Nachbarin um nachzusehen. Die Tür ist verschlossen aber unter einem Blumentopf findet sie den Schlüssel. Die Schreie kamen von einer Katze die wohl von den Sanitätern eingeschlossen wurde. Scarlett gibt der Katze was zu fressen und entdeckt dabei die Küche, Rosemarys Küche. Die Küche ist mit allem nur erdenklichen ausgestattet. Dazu gibt es jede Menge Kochbücher. Eins sticht Scarlett besonders ins Auge, ein handgeschriebenes Kochbuch, dass die Nachbarin wohl für ihre Tochter angelegt hat. "Scarlett - Ein Löffelchen Geheimnis und der Duft von Magie" von Laurel Remington ist für Jugendliche ab 10 Jahren geeignet. Die Geschichte ist wunderschön zu lesen. Im Mittelpunkt steht Scarlett, ein 12jähriges Mädchen. Sie leidet sehr darunter, dass ihre Mutter in ihrem Blog über sie schreibt. Obwohl kein Name genannt wird weiß doch jeder, dass der Blog von ihrer Mutter stammt und es in dem Blog um sie geht. Scarlett ist das peinlich und sie schämt sich. Sie will ihrer Mutter keine Gelegenheit mehr für peinlich Post geben so hat sie sich aus allen Freizeitaktivitäten und von allen Freunden zurückgezogen. Doch die Entdeckung von Rosemarys Küche stellt ihr Leben auf den Kopf. Der Schreibstil von Laurel Remington ist dem Alter der Zielgruppe entsprechend angepasst aber auch ich als Erwachsene habe das Buch gern gelesen. Es ist nicht nur eine Geschichte, zwischen den Zeilen kann man vielmehr herauslesen. Die Geschichte zeigt, dass man miteinander reden soll und Dinge gemeinsam angehen soll. Sich nicht bei Problemen verkriechen soll. Vielleicht eine wichtige Botschaft an die Jugendlichen.

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Die Journalistin Magdalena Hansson ist zu einem Klassentreffen eingeladen. Das Treffen soll in der Hütte ihres früheren Lehrers Sune mit Geisterwanderung und Übernachtung stattfinden. So wie schon einmal in der 9. Klasse. Auch Tina, die Schwester von Kommissar Christer Berglund reist extra zu dem Klassentreffen an. Die Stimmung bei dem Treffen scheint schnell überzuschwappen, schnell merkt man, dass während der Schulzeit etwas vorgefallen war. Bei der Geisterwanderung wird dann Jack tot aufgefunden, er wurde brutal ermordet. Bei den Vernehmungen stellt sich heraus, dass alle so betrunken waren, dass ihnen die Erinnerung an den Abend fehlt. "Nichts ist verziehen" ist der 3. In Deutschland erschienene Värmland-Krimi von Ninni Schulman. Für mich ist es das erste Buch der Autorin und so fehlte mir einiges Hintergrundwissen was die Protagonisten angeht. So war die Leiterin der Mordkommission Petra Wilander wohl an Krebs erkrankt und ist jetzt erst seit kurzem wieder im Einsatz. Auch muss sie eine Beziehung mit Geir, einem Kollegen der jetzt auch wieder als Unterstützung geholt wird gehabt haben. Leider wird hierauf nicht näher eingegangen und Leser die, die ersten Bücher nicht kennen bleiben im Dunkeln. Am Anfang lernt man die Teilnehmer des Klassentreffens kennen. Das sind viele Personen und ich bin mit den Namen etwas durcheinander gekommen. Hier wäre ein Personenregister hilfreich gewesen. Durch die vielen Personen die man einzeln kennenlernt ist der Anfang auch etwas langatmig. Aber durchhalten lohnt sich. Ist dann erst einmal das Opfer gefunden wird es spannend und interessant. Die Teilnehmer waren alle ziemlich betrunken und können sich nicht an Einzelheiten erinnern. Sune war so betrunken, dass er mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus kommt und kurz darauf stirbt. Jack, das Opfer wollte ein Buch schreiben in dem er über seine Vergangenheit erzählt und über etwas, was in seiner Schulzeit geschehen ist. Für die Ermittler ist klar, der Täter ist unter den ehemaligen Schülern zu suchen. Schnell kristallisieren sich zwei Verdächtige heraus. Darunter die Schwester von Kommissar Christer Berglund weswegen er von diesem Fall aberzogen wird. Beim Lesen habe ich mich immer wieder gefragt, ob einer der 2 Verdächtigen wirklich der Täter ist oder ob es ein anderer ehemaliger Schüler war. Die Auflösung gab es natürlich erst am Ende und ich gehe hier auch nicht weiter darauf ein. In einem zweiter Handlungsstrang, der eigentlich nichts mit dem Fall zutun hat ging es um Hassmails die Magdalena bekam. Nicht nur sie wurde aufs ärgste beschimpft, nein auch ihre Familie wurde bedroht. Die Schreiber der Mails wurden am Ende entlarvt. Aber das wurde nur am Rand erwähnt. Dafür, dass die Hassmails eine große Rolle in dem Buch gespielt hatten und Magdalena wirklich verängstigt war kam die Auflösung etwas zu kurz. "Nichts ist verziehen" ist ein spannender Schweden-Krimi. Auch wenn der Anfang etwas langatmig ist, ist er doch sehr zu empfehlen.

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Als die Tage nach Zimt schmeckten von Donia Bijan ist eine wunderschöne Familiengeschichte in der auch die politische Situation des Iran beleuchtet wird. Im Mittelpunkt steht das Café Leila, dass von Zods Eltern die aus Russland immigriert sind erbaut und mit Liebe und Hingabe geführt wurde. Es wurde russische und Persische Gerichte serviert und die Gäste fühlten sich wohl. Das Buch ist in 4 Teile aufgeteilt. Der 1.Teil erzählt wie Noor und ihrer Tochter Lily in Teheran ankommen. Es erzählt von den verbliebenen Angestellten die schon ewig dort leben. Der 2. Teil geht zurück zu Zod als er jung war. Es wird erzählt wie er seine Frau kennengelernt hat und sich unsterblich in sie verliebt hat. Zod führte das Café Leila später weiter. Seine Frau Pari sang öfter des Abends und verzauberte mit ihrer Stimme die Gäste. Die zwei Kinder Noor und Morad wuchsen glücklich auf. Doch dann kam die Revolution und alles änderte sich. Die Frauen wurden in ihren rechten beschnitten. Sie mussten weite Mäntel und Kopftuch tragen. Es gab eine Religionspolizei von der auch Pari festgenommen wurde. Nach dem Tod seiner Frau wollte Zod nur noch, dass seine Kinder in die USA reisen wo sein Bruder lebt. Der 3. Teil erzählt von den Schwierigkeiten die Noor hatte sich in den USA einzugewöhnen. Von ihrer Arbeit als Krankenschwester und später ihrer Heirat. Der 4. Teil führt den Leser wieder in die Gegenwart. Da Zod schwer krank ist möchte Noor bei ihm bleiben. Doch ihre Tochter Lily kann sich nicht eingewöhnen und es kommt zu einigen Konflikten. Der Schreibstil ist sehr ansprechend und die Geschichte hat mich von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen. Ich, die in einem friedlichen Land leben und Recht und Freiheit genießen darf kann mir das Leben im Iran gar nicht vorstellen. Es wird anhand von Lily, die in den USA aufgewachsen ist deutlich wie anders so ein Leben ist. Lily kann nicht verstehen warum sie nicht alleine vor die Tür darf, warum sie sich verhüllen muss und nur an bestimmten Tagen, die für Frauen vorbehalten sind ins Schwimmbad darf. Vor der Revolution muss das Leben im Iran freier gewesen sein. Die Menschen waren nicht reich aber zufrieden. Bisher habe ich mich noch nicht viel mit dem Land und den Menschen sie dort Leben beschäftigt. Dieses Buch hat mir einen interessanten Einblick in das Leben der Menschen gegeben.

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