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Alle Rezensionen von cybergirl

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"Gut Greifenau - Silberstreif" ist bereits der 5. Band der erfolgreichen Buchreihe rund um das Gut Greifenau und dessen Bewohner von Hanna Caspian. Der 5. Band schließt unmittelbar an den 4. Band an, so war ich nach wenigen Seiten wieder mitten in der Geschichte drin. Es ist so schön die liebgewonnenen Charaktere wieder zu treffen. Es ist fast schon wie ein nach Hause kommen. Man spürt deutlich, dass sich die Atmosphäre in der Geschichte langsam ändert. Es keimt eine Hoffnung auf. Es scheint wieder aufwärts zu gehen. Die Menschen sehen den Silberstreifen am Horizont. Auch Konstantin schöpft wieder Hoffnung was Gut Greifenau angeht. In Berlin verwirklicht Katharina sich ihren Traum und beginnt ihr Medizinstudium. Aber auch dieser Band ist wieder ein Wechselbad der Gefühle. Trotz all der Zuversicht gibt es doch einige Schicksalsschläge. Wieder einmal musste ich mit einigen Charakteren leiden und bangen. Natürlich fehlen auch im 5. Band die Historischen Gegebenheiten nicht. Die Rentenmark wird eingeführt und somit die Inflation beendet was den Menschen Hoffnung gibt. Aber auch Hitler wird erwähnt, wenn auch noch nicht recht ernst genommen. Auch möchte ich wieder erwähnen mit welcher Akribie und mit welcher Liebe die Autorin die Charaktere erschaffen und weiterentwickelt hat und wie gut sie das Zeitgeschehen recherchiert hat. Der Schreibstil von Hann Caspian ist flüssig, leicht zu lesen und lässt schnell ein Kopfkino entstehen. So habe ich das Buch in nur wenigen Tagen gelesen da ich es kaum aus der Hand legen konnte. Doch dann ist es geschehen. Ich habe meinen Reader geschüttelt doch da kam nichts mehr. Das Buch war zu Ende. Ich hätte am liebsten in die Tischplatte gebissen. Gerade an einer Stelle wo ich den Atem angehalten habe hat die Autorin den 5. Band beendet. Jetzt heißt es warten bist der 6. Und letzte Band erscheint. Ich denke das wird dann einen krönenden Abschluss geben.

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"Als die Sehnsucht und Flügel verlieh" ist Hanni Münzers 2. Band der Heimat Saga. Der Krieg ist vorbei und die Familie Sadler, die wir im 1. Band kennen und liebe gelernt haben hat es zerstreut. Kathi und Franzi werden als Kriegsgefangene nach Russland gebracht. Kathi die ein Mathematikgenie ist soll studieren und wissenschaftlich tätig sein. Russland arbeitet an einer Atombombe und an der Erforschung des Weltalls und hierzu braucht es gute Wissenschaftler. Der Vater ist in russischer Kriegsgefangenschaft und die Mutter ist nach Russland um ihren Mann zu suchen. Dabei erfährt der Leser die wahre Identität von Annemarie. Im 1. Band gab es ja schon immer Andeutungen auf ein Geheimnis das Annemarie vor ihrem Mann verbirgt. Es gibt viele interessante Charaktere in diesem 2. Band. Vor allem haben mich die Geschwister Anatoli und Pelageja fasziniert. Die Beiden waren von einer ganz besonderen Aura umgeben und waren eine der wenigen Russen denen Kathi vertrauen konnte. Auch Nikolaj ist auf einer Seite ein liebenswerter Charakter, auf der anderen Seite konnte ich seine Handlung und sein denken oft nicht nachvollziehen. Als Leser hat man einen Einblick in die damalige Politik Russland bekommen. Erst war Stalin an der Macht und nach seinem Tod Chruschtschow. Dazu gab es Geheimdienste und jeder bespitzelte jeden. Man konnte wohl keinem trauen. Wenn man nicht spurte fand man sich schnell in Sibirien wieder. Ein furchtbarer Gedanke ständig fremdgesteuert zu sein, keine eigene Meinung haben zu dürfen. Diese Atmosphäre vermittelt Hanni Münzer in diesem Buch dem Leser sehr gut. Ich habe viel mit Kathi gelitten, es war manchmal ein Wechselbad der Gefühle. War Kathi gerade noch glücklich war sie im nächsten Moment am Boden zerstört, völlig verzweifelt. Auch hat die Autorin viel Zeitgeist in ihr Buch gepackt, vieles war für mich neu. Ich habe zwar schon viele Bücher gelesen die in der Nachkriegszeit gespielt haben aber noch kein Buch dem als Handlungsort Russland zu Grunde lag. Da die Autorin im Nachwort einen 3. Band in Aussicht gestellt hat bin ich schon gespannt darauf wie es mit Kathi weitergeht.

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Die Hoteliersfamilie Kuhlmann eröffnet 1912 in Doberan das Luxushotel Palais Heiligendamm und möchte damit dem Grand Hotel Heiligendamm Konkurrenz machen. Heinrich Kuhlmann führt das Haus mit seinem Sohn Paul. Paul arbeitet lieber im Hintergrund, ihm fällt es schwer auf die Gäste zuzugehen. Er liebt die Musik und das Klavierspiel, weniger die Konversation mit den Menschen. Elisabeth, die mittlere der drei Kuhlmann Töchter schleicht sich gerne heimlich aus den Privatzimmern in das Hotel. Sie liebt die Atmosphäre, sie liebt das Hotel und würde sich hier gerne verwirklichen. Doch ihre Mutter ist streng dagegen so etwas ziemt sich nicht für eine Tochter aus gutem Hause. Da die berühmten und adligen Gäste weiterhin lieber im Grand Hotel residieren gerät das Palais Heiligendamm in finanzielle Schieflage. Gerade jetzt in dieser schweren Zeit ist es Elisabeth die versucht das Hotel mit allen Mitteln zu retten. "Palais Heiligendamm-Ein neuer Anfang" ist der erste Band einer zweiteiligen Familiensaga. Die Autorin Michaela Grünig beschreibt das kleine Städtchen Doberan mit seinem Ortsteil Heiligendamm an der Ostsee sehr anschaulich. Am liebsten wäre ich selbst hingereist und im Palais Heiligendamm abgestiegen. Das Hotel, die ganze Atmosphäre ist unheimlich lebendig in diesem Buch. Die Protagonisten sind mit viel Liebe ins Leben gerufen worden. Am meisten ist mir Elisabeth ans Herz gewachsen. Sie ist eine sehr kluge und starke Frau und genau das wird ihr in dieser Zeit manchmal zum Verhängnis. Ihr Bruder Paul ist ganz anders als Elisabeth. Wenn bei Elisabeth der Mund manchmal schneller ist als ihr Kopf ist Paul eher zurückhaltend. Ihm fällt der Umgang mit den Gästen schwer. Er träumt von einer Karriere als Pianist doch hat er sich damit abgefunden einmal das Hotel zu leiten. Auch die anderen Charaktere sind mir schnell ans Herz gewachsen. Julius Falkenhayn, Minna das 2. Stubenmädchen und Robert der Oberkellner der gerne Pauls Klavierspiel lauscht. Die Autorin lässt die Protagonisten manchen Umweg gehen, immer wieder wirft sie ihnen Steine in den Weg und mal leidet beim Lesen mit den einzelnen Charakteren. Man ahnt es schon, wenn die Geschichte 1912 beginnt ist der 1. Weltkrieg nur ein paar Jahre entfernt. Und als es so aussieht, als wird langsam alles gut bricht dann der Krieg aus. Paul und die meisten männlichen Angestellten des Hotels werden eingezogen und das Leiden geht weiter. Michaela Grünig hat viel Zeitkolorit in ihre Geschichte einfließen lassen, was das Buch noch interessanter macht. Sie vermittelt ein Stück deutsche Geschichte auf sehr unterhaltsame Art. Das Ende lässt vieles offen und ich kann es kaum erwarten bis ich den 2. Band in Händen halten darf.

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In "Weihnachten am Ku¿damm lässt Brigitte Riebe ihre Leser noch einmal die Familie Thalheim treffen. Es ist schön die vertrauten Protagonisten wiederzusehen, sind sie mir in den 3 Bänden der Ku¿damm Trilogie doch so vertraut geworden und richtig ans Herz gewachsen. Die Geschichte geht noch einmal zurück in das Jahr 1946, genauer in die Woche vor Weihnachten. Das Modekaufhaus Thalheim liegt in Schutt und Asche aber die Hoffnung stirbt zu Letzt. Die Thalheims hoffen, dass sie ihr Modekaufhaus eines Tages wiederaufbauen können. In dieser kurzen Geschichte erfährt der Leser wieder einiges an Zeitgeschehen. Der Krieg ist zwar aus aber die Menschen hungern und frieren. Ja, die Entbehrung scheint noch größer als in den Kriegsjahren zu sein. Bäume und Sträucher gibt es in der Stadt schon lange nicht mehr. Alles was sich verheizen lässt ist längst verbrannt. Es muss ein schrecklich kalter Winter gewesen sein indem die Menschen sogar nachts im Bett erfroren sind. An alle dem lässt Brigitte Riebe ihre Leser noch einmal teilhaben. Das kleine Buch ist für alle Fans der Ku¿damm Trilogie noch einmal ein kleinen Schmankerl und für alle anderen vielleicht der Türöffner für eine wunderbare Familiensaga mit sehr viel Zeitkolorit. Jetzt muss ich mich endgültig von Rike, Silvie und Florentine verabschieden aber nicht ohne mich noch einmal für die wunderbare Zeit mit den Thalheims bei Brigitte Riebe zu bedanken.

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"Der Glanz der neuen Zeit" ist der 2. Band der Speicherstadt Saga von Fenja Lüders. Seit dem Ende des 1. Band "Der Duft der weiten Welt" sind einige Jahre vergangen. Der 1. Weltkrieg ist vorbei und die Kaffeeimportfirma Kopmann und Deharde hat, im Gegensatz zu einigen anderen Importeuren die Jahre überstanden. Doch die Zeiten sind schwierig, an den Import von Kaffee ist nicht zu denken. Mina, die seit dem Tod ihres Vaters die Firma leitet muss sich etwas einfallen lassen wenn das Kontor weiter überleben soll. Kurzendschlossen schreibt sie ihrem Schwiegervater Paul Lohmeyer, der eine Kaffeeplantage in Guatemala besitzt. Der Gedanke scheint von Erfolg gekrönt. Paul Lohmeyer reist nach Hamburg um geschäftliches mit seiner Schwiegertochter zu besprechen und seine Enkeltochter Elle kennenzulernen. Mina ist noch erwachsener geworden. Sie hat die Verantwortung für das Kaffeekontor und somit für die Versorgung der Familie übernommen. Da Mina als Frau die Firma nach außen nicht alleine leiten kann und auch nicht an der Kaffeebörse handeln darf ist sie die Ehe mit Frederik eingegangen. Allerdings regelt ein Ehevertrag die Besitzverhältnisse und die Höhe einer Apanage die Frederik monatlich zusteht. So sympathisch Mina ist, so unsympathisch ist Frederik. Er lebt über seine Verhältnisse, braucht ständig Geld und wenn er einen Wutausbruch hat sucht man besser das Weite. So ahnt der Leser bald wie es dazu kam, dass Mina trotz allem eine Tochter hat. Die kleine Elle ist ein süßes Mädchen und ähnelt in ihrem festen Willen jetzt schon ihrer Mutter. Natürlich gibt es in der Geschichte noch einige nennenswerte Charaktere. Paul Lohmeyer ist so ganz anders als sein Sohn Frederik. Er ist ein netter und herzlicher Charakter den ich schnell ins Herz geschlossen habe. Auch Agnes die Schwester von Mina und ihre Großmutter Hiltrud haben eine große Entwicklung durchlebt. Agnes ist erwachsen geworden und hat ihre eigenen Pläne. Hiltrud, die immer strenge und auf Etikette bedachte Frau entwickelt sich immer mehr zu einer lieben und verständnisvollen Frau. Fenja Lüders erzählt die Geschichte mit viel Herz. Sie hat einen wunderbaren Schreibstil der mich von der ersten Seite an gefangen genommen hat. Die Autorin hat die Gabe die Dinge so zu beschreiben, dass man sie vor dem geistigen Auge sehen kann. Auch die Charaktere die sie erschaffen hat, hat sie mit ihren Worten Leben eingehaucht. Einzig das Ende hat mich etwas die Stirn runzeln lassen. Die Geschichte hat einen Zeitsprung gemacht und mir fehlten ein paar Hintergrundinformationen. Gerne hätte ich mehr über die Geschehnisse (die ich hier nicht nennen möchte) erfahren. Darauf muss ich jetzt bis zum nächsten Band warten. "Der Traum von Freiheit" soll im Sommer 2021 erscheinen und ich freue mich schon darauf.

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Marigold ist gerne für die Familie da. Sie ist glücklich, wenn sie gebraucht wird, versorgt liebevoll ihren Mann, ihre 2 Töchter und ihre Mutter. Dazu führt sie noch einen kleine Laden in dem die Dorfbewohner die Dinge des täglichen Bedarfs kaufen können und ist in einigen Komitees tätig. Sie ist einfach immer für alle da. Doch dann fängt sie an Dinge zu vergessen, fühlt sich müde und antriebslos. Marigold schiebt es aufs Alter und überspielt die Gedächtnislücken geschickt. Es dauert lange bis ihr Umfeld merkt, dass es Marigold immer schlechter geht. In ihrem Roman "Marigolds Töchter" behandelt Julia Woolf ein Thema mit dem immer mehr Menschen konfrontiert werden. Die Demenz. Julia Woolf zeigt das Empfinden der Demenz aus verschiedenen Perspektiven auf. Einmal aus der Sicht der Betroffenen, also Marigold. Sie erklärt sich ihre Vergesslichkeit mit dem Alter. Sie fängt an sich alles zu notieren, doch oft vergisst sie dann in ihr Notizheft zu schauen. Sie ist sehr darum bemüht, dass ihr Umfeld nichts bemerkt. Auch der Arzt tut es bei ihrem ersten Besuch mit dem Alter ab. Also weitermachen und das Ganze nicht so ernst nehmen. Doch im Inneren merkt sie, dass etwas nicht stimmt. Man liest über ihre Ängste vor dem was kommt, vor dem Unbekannten. Ihre Töchter Daisy und Suze merken schon, dass die Mutter vergesslich wird und immer mehr Notizen macht. Auch sie schieben es aufs Alter. Suze ist ein etwas egoistischer Charakter, mehr mit sich beschäftigt als das sie bemerkt wie schlecht es ihrer Mutter manchmal geht. Daisy schiebt es darauf, dass sie 6 Jahre in Mailand gelebt hat und ihre Mutter nicht oft gesehen hat. Dass es ihr deswegen so vorkommt als baue ihr Mutter rapide ab. Nan die Mutter von Marigold will es gar nicht wahrhaben. Schließlich ist sie ja schon über 90 und steht mit einem Fuß schon im Grab. Dennis, ihr Mann liebt und vergöttert sie. Er nennt sie immer liebevoll Goldie. Er bekommt am wenigsten davon mit. Mir schien es als verschließe er aus Angst seine Frau zu verlieren die Augen. Trotz dem ernsten Thema ist "Marigolds Töchter" eine schöne Familiengeschichte mit wunderbaren Charakteren. Julia Woolf beschreibt die schöne Umgebung des kleinen Küstenorts in England recht bildhaft. Sie lässt den Leser am Familienleben und der Dorfgemeinschaft teilhaben. Ja und auch der Humor fehlt nicht, es gibt durchaus das eine oder andere mal etwas zum Schmunzeln.

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Es ist das Jahr 1781, die junge Sattlerstochter Charlotte flüchtet am frühen Morgen kurz vor ihrer Hochzeit mit dem Amtmann Julius Magnus Lenscheider. Charlotte kann sich die Ehe mit dem viel älteren Amtmann plötzlich nicht mehr vorstellen. Unterwegs fällt sie in die Hände einer Räuberbande. Der Räuberhauptmann Hannikel schmiedet einen Plan. Charlotte soll auf dem Gestüt Marbach ausspionieren wann die nächste Geldlieferung eintrifft, dann ist sie frei, ansonst sind ihre Schwestern in Gefahr. Auf dem Gestüt angekommen gibt sie sich unter falschem Namen als Sattlerin aus und bekommt die Aufgabe einen Sattel für den Herzog Carl Eugen anzufertigen Auch der junge Friedrich Schiller wird als Pferdedoktor zum Gestüt Marbach geschickt. Dort behandelt er als Regimentsarzt die Kranken und Invaliden des Regiments, dass die Räuber aufspüren soll und kümmert sich um die edlen Zuchtpferde des Gestützt. Wenn es seine Zeit erlaubt überarbeitet er sein Theaterstück "Die Räuber" das in Mannheim aufgeführt werden soll. "Die Gabe der Sattlerin" ist der neue Historische Roman von Ralf H. Dorweiler. Es ist die Geschichte einer jungen und starken Frau die sich nicht in eine Ehe drängen lässt, die mit ihrer Hände Arbeit für sich selber sorgen möchte. Es ist die Geschichte des jungen Friedrich Schiller der als Regimentsarzt ein Regiment aus Alten und Invaliden betreut. Die Kassen des Herzogs sind leer, Friedrich hat schon lange keinen Sold mehr gesehen. Und es ist die Geschichte des verschwenderischen Herzog Carl Eugen. Eine vielseitige Geschichte mit verschiedenen Handlungssträngen und mit vielen tollen Charakteren. Zu Beginn ist ein Personenregister vorangestellt. Schon da hat mich begeistert, dass so viele historische Persönlichkeiten in die Handlung eingewoben wurden. Der Leser erfährt einiges über den verschwenderischen Lebenswandel des Herzogs Carl Eugen. Auch wenn er das Geld mit vollen Händen ausgab wurde er mir im Laufe der Geschichte immer sympathischer. Auch über die Herstellung eines Sattels und die verschiedenen Lederarten erfährt man etwas. Und als Leser ist man hautnah dabei wie der junge Friedrich Schiller seine Räuber überarbeitet. Auch die Räuberbande mit ihrem Anführer Hannikel ist historisch überliefert genauso wie das Regiment, dass aus Alten und Invaliden besteht. Ralf H. Dorweiler erzählt die Geschichte sehr kurzweilig und anschaulich. Man kann sich alles sehr gut vorstellen. Das Gestüt Marbach gibt es ja heute noch. Der Autor baut so einige überraschende Wendungen ein und auch der Humor kommt nicht zu kurz, so einige Male habe ich schon schmunzeln müssen. "Die Gabe der Sattlerin" ist ein historischer Roman mit einigen überlieferten Persönlichkeiten, den ich gerne weiterempfehlen möchte.

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In seinem großen Erfolgsroman "Der Apfelbaum" erzählte Christian Berkel die Geschichte seiner Mutter Sala. In seinem neuen Roman "Ada" führt er die Geschichte mit Ada, der Tochter von Sala fort. Die Geschichte beginnt an dem Tag des Mauerfalls. Ada sitzt im Theater, ihr Bruder steht auf der Bühne. Sie hatte ihren Bruder 5 Jahre lang nicht mehr gesehen, sie hat keinen Kontakt mehr zu ihrer Familie. Als die Grenzöffnung verkündet wird verliert sie ihren Bruder aus den Augen. Ada beschließt eine Therapie zu machen um mit sich ins Reine zu kommen, mit der Vergangenheit abzuschließen. Ab hier erinnert sich Ada rückwirkend an ihre Kindheit und Jugend. Im Herbst 1954 kehren Sala und Ada aus Buenos Aires nach Deutschland zurück. Das Land kommt Ada schmutzig vor, zu sehr sind noch die Kriegsauswirkungen zu sehen. Von Hamburg reisen die Beiden weiter nach Berlin wo sie sich niederlassen. Im Leben ihrer Mutter gibt es 2 Männer, Hannes und Otto. Sala heiratet Otto und so werden sie eine kleine Familie. Nur ist Otto auch wirklich ihr Vater? Darüber herrscht Schweigen wie über so vielen Dingen. Ada versucht immer wieder mehr von Sala zu erfahren doch über der Vergangenheit liegt der Schleier des Schweigens. Auch von Abschied wird das Leben von Ada beherrscht. Abschied von Buenos Aires, Abschied von ihrer Freundin Uschka, Abschied von ihrer ersten Liebe und Abschied von ihrer Familie. Christian Berkel erzählt die Geschichte in der Ich-Perspektive aus Adas Sicht. Der Autor findet eindrucksvolle Worte und vermittelt dem Leser das Gefühl mitten in der Geschichte zu sein. Als höre er Ada zu, als erzähle sie ihm persönlich ihr Leben. In der Erzählung ist auch sehr viel Zeitkolorit enthalten. Sei es das 1. Konzert der Rolling Stones auf der Waldbühne in Berlin oder die Aufstände der 68er Revolution. Auch diese Szenen erlebt der Leser hautnah mit. "Ada" ist ein beeindruckender Roman von Christian Berkel und kann unabhängig vom ersten Buch gelesen werden. Es wird noch einen 3. Band geben, wird da vielleicht der Bruder von Ada, den alle immer Sputnik genannt haben im Mittelpunkt stehe? Ich freue mich schon jetzt darauf.

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Mit "Funkenmord" haben die Autoren Volker Klüpfel und Michael Kobr bereits den 11. Band der Kluftinger Reihe veröffentlicht. Immer noch ist Klufti Kult und ich freue mich über jeden neuen Band. In der Handlung ist zwischen dem 10. und 11. Band nicht viel Zeit vergangen, nur ein paar Wochen. Kluftingers Kollegen Maier und Hefele sind immer noch damit beschäftigt die Täter des Überfalls auf Kluftinger im Wald zu finden. Kluftinger selbst will den Fall "Funkenmord", den Mord an der Lehrerin Karin Kruse im Jahre 1985 neu aufrollen. Immerhin hat er dem sterbenden Mendler versprochen den wahren Mörder zu finden. Auch fühlt Kluftinger sich dafür verantwortlich, dass Mendler viele Jahre unschuldig im Gefängnis gesessen hat. Dabei unterstützt ihn die neue Kollegin Lucy Beer die gar nicht so recht in das Team zu passen scheint Lucy ist jung und hat ein vorlautes Mundwerk, auch ihre Ausdrucksweise stößt bei den Kollegen auf Ablehnung. Dazu kommt noch, dass Lucy ja den Kollegen Strobel ersetzten soll, der im letzten Band zu Tode kam und von den Kollegen schmerzlich vermisst wird. Auch privat hängt Kluftinger die Bedrohung und der Überfall noch nach. Seine Frau Erika leidet seither unter starker Migräne und Antriebslosigkeit. So muss Kluftinger einen Teil der Hausarbeit übernehmen, wobei die Wäsche ihn schon überfordert. Auch in den Genuss seine so geliebten Käsespatzen kommt er zurzeit nicht. Wie gewohnt enthält auch dieses Buch wieder viel Lokalkolorit, auch der Humor den man von den beiden Autoren kennt kommt in diesem Buch nicht zu kurz. Die Protagonisten haben oft ihre kleineren oder größeren Macken und viele sind in all den Jahren etwas wie Freunde geworden auf die man sich von Band zu Band freut. Normalerweise sage ich, man kann mit jedem Band in die Kluftinger Reihe starten, da die Bücher immer in sich abgeschlossen sind. Bei diesem Buch ist das anders, ich empfehle auf jeden Fall Band 10 vorher zu lesen, da Band 11 eine Fortsetzung der Geschichte ist. Jetzt heißt es wieder warten bis irgendwann Band 12 erscheinen wird. Ich hoffe, dass Kommissar Kluftinger noch nicht zu bald in Rente geht.

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An den Stränden der Aquitaine werden Drogenpäckchen angespült. Ein kleiner Junge, der von dem weißen Pulver genascht hat fällt ins Koma. Commissaire Luc Verlain setzt alles daran um den Fall zu lösen. Doch dann erreicht ihn eine Nachricht aus dem Baskenland und er macht sich auf den Weg nach Biarritz. Dort wird er verhaftet, ihm wird Drogenschmuggel und Mord vorgeworfen. Luc kann fliehen und wird vom Jäger zum Gejagten. "Baskische Tragödie" ist mittlerweile schon der 4. Aquitaine Krimi von Alexander Oetker. In diesem Krimi reist der Leser ins Baskenland. Erst nach Biarritz und dann nach San Sebastian in Spanien. Der Autor behauptet San Sebastian sei eine der schönsten Städte der Welt. Ich habe auf jeden Fall die Beschreibungen von Alexander Oetker genossen und bin sehr neugierig geworden auf diese Stadt. Wer die Krimis von Alexander Oetker kennt, weiß wie intensiv seine Beschreibungen der Landschaft und dem Essen sind. Der Kriminalfall ist diesmal etwas anders aufgebaut als man es von dem Autor gewohnt ist. Es ist ein sehr persönlicher Fall für Luc der von seiner Vergangenheit eingeholt wird. Luc bekommt ja schon seit dem 1. Krimi rätselhafte Postkarten und Nachrichten. In diesem Buch wird nun das Rätsel gelöst. Der smarte und sympathische Luc Verlain wird im Baskenland in eine Falle gelockt und wird selbst zum gejagten. Ihm wird Mord und Drogenhandel vorgeworfen und die gesamte Baskische Polizei sucht nach ihm. In diesem Buch habe ich des Öfteren um Luc gebangt und mit ihm gezittert. Der Schreibstil von Alexander Oetker ist fesselnd, seine Krimis haben Spannung die sich durch das ganze Buch zieht. Auch "Baskische Tragödie" ist wieder eine glatte Leseempfehlung.

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