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Alle Rezensionen von marielu

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Zum Inhalt: Eine Revolte mit einem Toten führt Will Trent und seine Partnerin Faith ins Philips-Gefängnis. Bei der dortigen Untersuchung stoßen sie auf den Häftling Daryl Nesbitt. Der will einen Deal, seine Hinweise gegen neue Ermittlung in seinem Fall, der ihm angeblich von Chief Tolliver, Sara Lintons ermordeten Ehemann, und Lena Adams angehängt wurde. Er hat sogar Zeitungsausschnitte, die angeblich beweisen, dass der wahre Täter sich noch auf freiem Fuß befindet und weiterhin mordet. Will und Faith beginnen sich mit dem alten Fall zu befassen, dabei stoßen sie immer mehr auf Hinweise die Nesbitts Behauptung stützen. Sara, die inzwischen mit Will liiert ist, wird hinzugezogen. Dies wird für Sara sehr emotional, schließlich wird sie mit ihrer Vergangenheit konfrontiert und es geht auch um ihre Zukunft mit Will. Dabei drängt die Zeit, denn anscheinend schlägt der wahre Täter weiterhin geschickt aber unerbittlich zu. Meine Meinung: Hier stellt sich die Frage: "Schreibt Karin Slaughter Thriller mit einem Hauch von Liebesroman oder einen Liebesroman mit einem Touch von Thriller?" Egal, denn die Autorin kombiniert beides sehr gut. Wobei mir die ständigen Wiederholungen von Saras Leben mit Jeffrey und sein Fremdgehen etwas auf die Nerven gingen. Wunderbar gelingt es Slaughter die Grant County Serie mit der Georgia Reihe zu verflechten und der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart wurde gut in die Geschichte eingebaut. Schockierend beschreibt sie die Brutalität die der Täter ausführt aber nicht offensichtlich zu sein scheint. Realistisch veranschaulicht sie, wie Opfer mit den Folgen zu kämpfen haben und wie dies das Leben beeinflusst. Und bei all dem lässt sie den Spannungsbogen nicht aus den Augen. Auch wenn ich ziemlich schnell eine bestimmte Person ins Auge gefasst habe, so hat mich dieser 8. Teil der Georgia Reihe gut unterhalten und die Seiten sind nur so dahin geflogen. Allerdings blieb am Ende für mich noch eine Frage in Bezug auf Nesbitt offen. Fazit: Gut umgesetzter Thriller der gekonnt die Grant County Serie mit der Georgia Reihe verbindet.

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Zum Inhalt: In dem schönen beschaulichen Bergdorf in Südtirol lebt Trina mit ihren Eltern. Die politische Lage ist hier nicht einfach, so kann Trina nach ihrer Ausbildung zur Lehrerin nicht arbeiten, da die Faschisten sie nicht unterrichten lassen. Doch Trina unterrichtet heimlich in Kellern und Scheunen und begibt sich somit in Gefahr. Auch ihr Mann Erich macht sich so seine Gedanken und sucht verzweifelt Verbündete gegen den Bau des geplanten Staudamms. Als sich die Bevölkerung von Graun von 1939 bis 1943 entscheiden muss ob sie in ihrer Heimat bleiben, die von den Faschisten geführt wird oder nach Deutschland gehen wählen Trina und Erich ihre Heimat. Feindseligkeit, Verlust, Krieg und Vertreibung prägen Trinas Leben Meine Meinung: Marco Balzano hat einen schönen, jedoch unverblümten Schreibstil. Der Leser betrachtet Trinas Leben durch die Erzählung der Protagonistin, die dies ihrer Tochter, die sie immer wieder schmerzlich vermisst, schreibt oder gedanklich erzählt. Man begleitet Trina von ihrer Kindheit bis ins Alter und erfährt so, wie sie sich immer wieder den Widrigkeiten des Lebens stellen muss. Geschichtliche Ereignisse werden dem Leser auf bedrückende Weise näher gebracht. Es wird schnell klar, dass ein Leben in Graun, bzw. der ganzen Region Südtirol (Alto Adige), bedingt durch seine Lage und den politischen Interessen, nicht einfach war. Ich konnte mich gut in Trina hineinversetzen und ihre Trauer, Wut, Enttäuschung, Angst und auch ihre Kraft nachempfinden. Was aber steht im Mittelpunkt der Geschichte? Trinas Lebensgeschichte oder die Planung und das Bauen des Stausees um Graun? Das wiederrum hat der Autor geschickt mit geschichtlichen Fakten verwoben. Obwohl der Autor am Ende des Buches ausdrücklich betont das es ihn hier nicht um die Geschichte von Graun direkt ging, sondern so wörtlich zitiert aus dem Buch: "Hätte ich nicht sofort den Eindruck gehabt, dass die Geschichte dieser Gegend und des Staudamms sich dafür eignete, hier eine private und persönliche Geschichte anzusiedeln, in der sich die historischen Abläufe spiegeln und die die Möglichkeit bot, ganz allgemein über Verantwortungslosigkeit, über Grenzen, über Machtmissbrauch und die Bedeutung des Wortes zu sprechen, dann hätte ich trotz der Faszination, die dieser Ort auf mich ausübt, nicht genug Interesse aufgebracht, um diese Ereignisse zu studieren und einen Roman darüber zu schreiben." Gerade aber das Coverbild von dem Kirchturm in der Mitte des Sees und die Geschichte Grauns hat mein Interesse an diesem Buch geweckt und ich wurde nicht enttäuscht. Fazit: Ein Buch das berührt und gleichzeitig die geschichtlichen Abläufe der Region Südtirol dem Leser näher bringt.

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Zum Inhalt: 1989 lebt die 10-jährige Ileana mit ihren Eltern in Bukarest. Oft gibt es sehr wenig zu essen, Wasser und Strom sind ebenfalls Mangelware. Doch Ileana und ihre Familie gleichen das mit Geschichten aus. Ileana ist immer begierig auf neue Geschichten, die sie in ihrer Sammelmappe aufschreibt, immer wieder verändert und die ungeschminkte Wahrheit mit einfließen lässt. Doch dies ist gefährlich wie sie eines Tages lernen muss, ihr geliebter Onkel Andrei, ein Schriftsteller, ist verschwunden. Ihre Eltern machen sich Sorgen, nicht nur um Andrei, nein auch um Ileana. Als sie auch noch bemerken dass ihre Wohnung verwanzt ist, wird Ileana alleine in ein Bergdorf zu ihren Großeltern geschickt. Dort ist sie sicher, so glauben ihre Eltern. Doch der Securitate, Ceausescus Schergen, ist das kleine Bergdorf bald ein Dorn im Auge. Und Ileana muss sich die Frage stellen ob sie ihrer eigenen Familie noch trauen kann. Meine Meinung: Das Cover ist schlicht und trotzdem sehr wirkungsvoll. Man sieht auch auf dem ersten Blick, dass es in der Story um ein Mädchen geht. Die Schriftstellerin Jessica Kasper Kramer schreibt in der Ich-Perspektive aus Sicht der 10-jährigen Ileana. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen. Geschichtliches und Story sind gut aufeinander abgestimmt. Gekonnt gibt Jessica Kasper Kramer die damaligen Zustände des Ceausescu-Regime wider, so spürt der Leser auch die Beklemmung und die Angst der Bevölkerung. Denn die Angst vor dem Regime zieht sich mit einem roten Faden durch das Buch. Zwischen der eigentlichen Geschichte um Ileana enthält das Buch Märchen und Geschichten, die Ileana sich ausdenkt, oder die sie gehört hat. Die Protagonistin Ileana wird wissbegierig, verschwiegen und auch sehr mutig dargestellt und ich konnte mir ihr Leben bildhaft vorstellen. Das hat mich oft während des Lesens daran erinnert wie dankbar ich bin, in einem Land ohne Angst zu leben und in dem man seine Meinung frei äußern darf. Fazit: Ein interessantes Buch um ein mutiges Mädchen, aufgewachsen zu einer Zeit da die Angst vor der Regierung das Leben bestimmt.

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Zum Inhalt: Die 60-jährige Emilia hat Sehnsucht nach ihrer Tochter Julia, die in Kalabrien studiert. Kurzerhand beschließt die Hobbybäckerin ihre Tochter zu besuchen. Leider entspricht Julias Bericht nicht so ganz den Tatsachen und Emilia muss feststellen, dass Julia der Liebe wegen in einem kleinen Dorf versucht ein Agriturismo Hotel auf die Beine zu stellen. Auch Emilia erliegt dem Zauber des Dorfes Pizzo und versucht sich dort ein Standbein aufzubauen, dabei hat sie die Rechnung ohne Gasparo, den Bürgermeister des Dorfes und zugleich Julias Schwiegervater in spe gemacht, der das Dorf zur gesunden Lebensweise zwingt. Meine Meinung: Cover und Titel des Buches von Tessa Hennig haben mich angesprochen. Die Autorin besticht mit ihrem leichten Schreibstil, der mich auch ab und zu schmunzeln ließ. Protagonisten und Landschaft sind realitätsnah beschrieben, trotzdem fand die Autorin auch noch Platz für ein kleines bisschen Übersinnlichem, was aber gut zu der Geschichte passte. Die Story selbst fand ich gut ausgebaut, versucht doch Julia ihren Weg in ihre Zukunft zu finden, der nicht gerade bequem ist. Auch Emilia, die Hauptprotagonistin überzeugt mit ihrem Wunsch sich ihren Traum zu erfüllen und in der Nähe ihrer Tochter zu sein. Dass sie dabei allerdings gegen den Widerstand des Bürgermeisters kämpfen muss hätte sie nicht erwartet, schließlich wollen alle doch nur das Beste für das Dorf und auch den Tourismus beleben. Klischeehaftes wie Mafiosi, Temperament etc. versteht die Autorin gut in die Handlung einzubauen. Ja, der Geschmack von Emilias Torten hat meine Zunge gekitzelt, ich habe Kalabriens Hitze gespürt und mich mit den Einwohnern Pizzos gut unterhalten. "Kann Gelato Sünde sein?" hat mich gut unterhalten und ist eine perfekte Erholungslektüre von einem stressigen Alltag. Fazit: Lockere Erholungslektüre für kurzweilige Lesestunden

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Zum Inhalt: Eva verbringt bei ihrer Freundin Carla ein paar Tage in Spanien. Dort überreicht Carla ihr ein Päckchen von Evas langjährigen Lebensgefährten Arne. Unverhofft hält Eva einen Verlobungsring in den Händen. Und plötzlich steht Evas Leben auf dem Kopf. Jetzt nach 20 jährigem Zusammenleben und der fast erwachsenen, gemeinsamen Tochter auf einmal Heiraten? Die Sache hat doch bestimmt einen Haken? Eva ist sich völlig unsicher ob sie den Heiratsantrag annehmen soll. Sicher, ihre 15-jährige Tochter Frida ist völlig aus dem Häuschen, ihre Eltern jedoch sind nicht gerade begeistert. Die Ehen ihrer Freundinnen scheinen gerade zu zerbrechen und selbst ihre Eltern haben plötzlich Eheprobleme. Und da ist ja auch noch dieser sympathische Henry Hagemann. Meine Meinung: Mein zweites Buch das ich von der Autorin Fanka Bloom lese. Der Schreibstil ist locker, gespickt mit etwas Humor. Die Geschichte wartet mit diversen Eheproblemen/Lebensgemeinschaftsproblemen auf und zeigt, wie es nun einmal im richtigen Leben ist, dass nach einigen Jahren meist die Luft raus ist, jetzt heißt es sich zusammenraufen oder trennen. Selbst die Protagonistin Eva zweifelt in ihrer Partnerschaft und nun will Arne sie heiraten. Evas Gedankengänge sind gut nachvollziehbar, auch Arnes Argumente für die Ehe kann ich durchaus verstehen. So kommt es zu einem ständigen auf und ab bei Eva und ihren Gefühlen, und deshalb weiß der Leser, trotz Hochzeitsvorbereitungen nicht ob es am Ende zu einer Hochzeit kommen wird. Leider hat mich Jedoch dieses ständige hin und her mit der Zeit etwas genervt, obwohl das Buch damit, und den diversen Hochzeitsvorbereitungen die Evas Freundinnen für sie unternehmen, lebendig gehalten wurde. Ich konnte mich weder mit Eva noch mit einer ihrer Freundinnen identifizieren, dazu fehlte mir etwas mehr Tiefgang, den ich auch nicht zwischen den Zeilen finden konnte. Fazit: Locker geschriebenes Buch über die Mitte des Lebens und den damit verbundenen (Ehe-)Problemen.

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Zum Inhalt: Die zwei Schwestern Ada und Toni müssen nach dem Tod ihrer Mutter das Elternhaus räumen, da sie es zum Verkauf anbieten. Dafür haben Sie sich für zwei Wochen im Juni vorgenommen. Zusätzlich zu dieser Bürde, haben die beiden Frauen auch noch ihre eigenen privaten Probleme, die sie der anderen gegenüber verschweigen. Natürlich finden sich da Sachen, die die beiden Frauen zurück in ihre Kindheit führen und sie in ihren Erinnerungen schwelgen lassen. Glückliche Momente als Familie, bis der Vater sie verließ. Die Aufregung im Haus als der russische Maler Maxim, von ihrem Vater beauftragt ein Portrait der beiden Mädchen zu malen, bei ihnen wohnte. Der Garten, der von ihrer Mutter gehegt und gepflegt wurde. Die tollen Abendkleider ihrer Mutter. Zum Schluss finden die beiden einen Brief ihrer Mutter der an sie gerichtet ist und mit Überraschungen aufwartet. Meine Meinung:. Die Schriftstellerin Anne Müller schreibt in einem ruhigen, bildhaften Stil, der ein flüssiges Lesen des Buches garantiert. Man kann sich das Haus, den Garten und das Wetter wunderbar vorstellen. Es wird beschrieben wie Ada und Toni die Sachen packen, entsorgen und sich ihren Erinnerungen und dem Verlust stellen. Dennoch fehlte mir etwas mehr Wärme und Gefühl, so konnte ich leider keinen richtigen Bezug zu den Protagonistinnen und ihren Gefühlen herstellen, dies ist wohl der Seitenanzahl des Buches geschuldet. Fazit: Eine Geschichte der Erinnerungen, des Verlustes und des Loslassens, die jedoch bei mir nicht lange nachhallt.

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Zum Buch: Die südkoreanische Einwandererfamilie Kim erfüllt sich mit "Miracle Submarine" ihren Traum mit der therapeutischen Überdruckbehandlung mit Sauerstoff von Patienten. Doch eines Abends explodiert der Sauerstofftank, bei dem zwei Menschen ums Leben kommen. Die Untersuchungen führen dazu, dass Elizabeth, die Mutter des toten achtjährigen Henry wegen Brandstiftung und Mord auf der angeklagt wird. Young Yoo Kim kann es kaum glauben, dass nicht ihr Mann auf der Anklagebank sitzt. Im Laufe der Gerichtsverhandlung stößt der Leser immer mehr auf Lügen und Vertuschung und es wird klar, jeder der damals am Ort des Geschehens war hat etwas zu verbergen. Meine Meinung:. Sagenhaft was hier uns die Autorin Angie Kim als Debütroman präsentiert. Ja, es geht um eine Gerichtsverhandlung und wir lernen jede Menge Protagonisten kennen, nämlich alle, die in dem Sauerstofftank saßen, als es zu dem Unglück kam, dazu noch Elizabeth, die Mutter von Henry, die Familie Kim und auch noch andere. Zu fast jedem erzählt die Autorin eine interessante Geschichte. Die einzelnen Protagonisten warten mit einer Vielschichtigkeit auf, die aber allesamt realitätsnah sind. Sensible Themen wie Immigration, Integration, Fremdenfeindlichkeit, Behinderung, Mutterliebe usw. werden aufgegriffen und wundervoll und interessant in die Geschichte eingebunden. Der Fall selbst wird dadurch spannend, dass der Leser den Gedankengängen der Protagonisten folgen kann.. Jeder hat versäumt etwas zu erwähnen, ein bisschen gelogen, etwas verdreht usw.. Dadurch korrigiert sich der Leser immer wieder selbst mit seiner Meinung, wer denn nun wirklich für das Geschehen verantwortlich ist. Der einzelne Protagonist denkt, dass sein Verhalten nicht weiter schlimm ist. Doch die Autorin führt anhand dieser spannenden Geschichte dem Leser vor Augen, dass das wohl etwas ausmacht und ein gesamtes Bild dieser Taten/Worte gravierende Auswirkungen haben kann. Dies sollte sich der Leser ebenfalls stets vor Augen halten. Fazit: Spannend wie ein Thriller, bewegend wie ein Roman, sagenhaft was hier Angie Kim als Debütroman präsentiert.

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Zum Inhalt: Eine junge Frau sitzt in einem leeren Abteil im IC, grübelt noch darüber was so alles passieren könnte als sie mehrere jugendliche Männer hört, was sie nicht ahnt, ihr Alptraum bewahrheitet sich auf die schlimmste Art. Doch dies ist nicht die einzige Tat die die Ermittler vom LKA Berlin in Atem hält, denn in mehreren Städten werden Menschen auf brutalste Weise von Jugendlichen ermordet. Doch wer stiftet die jugendlichen Straftäter zu ihren grausamen Taten auf? Clara Vidalis muss zusammen mit dem Team tief in das Darknet eintauchen. Bald wird ihnen klar, dass sie nur auf unkonventionelle Weise an den Drahtzieher kommen. Meine Meinung: Dies ist der 7. Teil um die Ermittlerin Clara Vidalis aus der Feder von Veit Etzold. Für mich allerdings das erste Buch des Autors. Das Cover mit dem Titel Blutgott und diesem Zeichen lässt vermuten, dass es hier um eine mordende Gemeinschaft geht. Autor Veit Etzold schreibt in einem flüssigen, detaillierten Stil und überzeugt mit seinem umfangreichen Wissen. Die ersten Kapitel wirken rasant und spannend. Der Titel Blutgott setzt sich im Buch wörtlich fort, es fließt sehr viel Blut und die Ausführungen der Taten sind sehr detailgenau beschrieben. Also nichts für empfindliche Gemüter. Wenn nicht gerade ein Mord geschah, fachsimpelten sie über, oder zogen die Ermittler Vergleiche von anderen barbarischen Taten. Bei den Ermittlungen scheuten Clara Vidals und ihr Mann der Psychologe McDeath nicht davor zurück, auf gleiche grausame Weise, wenn auch nur gefakt, dem Blutgott eine Falle zu stellen. Mir kam es teilweise wie ein Anreihen von entsetzlichen Taten vor, ohne eine tiefergehende Ermittlungen, so fehlte mir die Beschreibung einer genauen Befragung der jugendlichen Täter über die man ebenfalls versuchen könnte an den Blutgott heran zu kommen. Clara Vidalis und ihr Team kamen mir etwas farblos vor und ich fand keinen richtigen Zugang zu einem Protagonisten, dass könnte allerdings dadurch sein, dass ich die Vorgänger nicht gelesen habe. Das Ende war für mich teilweise vorhersehbar, andererseits nicht abschließend, so dass es hierzu auf jeden Fall eine Fortsetzung vom Blutgott geben kann. Fazit: Wer blutige, detaillierte Thriller liebt ist hier richtig. Mir fehlte allerdings eine tiefergehende, realistische Ermittlung.

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Zum Buch: Caro plant eine Überraschungsparty zur Silberhochzeit. Dumm nur, dass ihr Mann Matthias gar nichts davon weiß. So kommt wie es kommen muss, vor versammelten Familienmitgliedern und Freunden lässt ausgerechnet Matthias bester Freund Thorsten die geplante Feier platzen, indem er Matthias outet. Das Caro so plötzlich vor den Scherben ihrer Ehe steht hätte sie nicht gedacht. Gut, dass sie ihre beste Freundin Sylvia seelisch und moralisch unterstützt, denn auch noch Caros Arbeitsplatz wird zu allem Ärger gestrichen. Plötzlich ist Caro voll damit beschäftigt sich auf Arbeitssuche zu begeben, ihrer Hippiemutter aus dem Weg zu gehen und ihren Sohn Felix eine Orientierung zu geben und natürlich kreuzen auch noch ein paar interessante Herrenbekanntschaften ihren Weg. Meine Meinung: Der flüssige Schreibstil ist schnell und einfach zu lesen. Leider konnte ich mich mit keiner Protagonistin identifizieren. Sie wurden mir zu oberflächlich gezeichnet. Die Hauptprotagonistin Caro erfährt genau an ihrem 25. Hochzeitstag, den sie mit viel Liebe ausrichtet und sogar ein Erneuerungsgelöbnis plant eine unglaubliche Sache von ihrem Mann. Sicher, sie flieht zu ihrer Freundin, hat ein paar Heulstunden und gut ist. Das Leben geht weiter und das sehr schnell, denn es stehen ja schon ein paar neue Interessenten bereit, zusätzlich muss sie ihrem Mann in seiner neuen Situation seelische und moralische Unterstützung geben. Bis Caro ihr Leben so einigermaßen wieder in normale Bahnen lenken kann erlebt sie so einiges. Das sich die schriftstellerische Fantasie nicht an die Realität halten muss ist eigentlich klar, doch ich hätte mir etwas mehr realen Tiefgang gewünscht. Auch wenn mich Caros chaotische Art, ihre Hilfsbereitschaft (ja sie ist ein absoluter Gutmensch), oder ihre Mutter mit ihrer Hippie Art manchmal zum Schmunzeln brachten so konnte ich mich doch nicht ganz auf die Protagonistin einlassen. Schade, denn die Grundidee finde ich eigentlich gut. Fazit: Kurzweilige, humorvolle Geschichte ohne Tiefgang.

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Zum Buch: Bei Arthur's Seat wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Allem Anschein nach ein Unfall. Die Obduktion ergibt, dass sie allem Anschein nach eine ungewöhnliche Menge eines Opiats zu sich genommen haben muss, was aber lt. Aussagen ihrer Familie und Freunde ad absurdum ist. Callanach und Turner fragen sich wer mit der jungen Frau an diesem Abend unterwegs war. Als Luc Callanach dann erneut mit einem ungewöhnlichen Todesfall konfrontiert wird, verdichten sich die Hinweise immer mehr auf einen genialen Serienmörder. Doch was ist sein Motiv? Gleichzeitig erfährt das Team vom Selbstmord ihres ehemaligen Vorgesetzten Begbie. Während Luc versucht zu erfahren wie die als Unglücksfälle getarnten Morde zueinander stehen, lässt Ava der Selbstmord ihres ehemaligen Vorgesetzten Begbie keine Ruhe. Als auch noch Begbies ehemaliger Informant verschwindet beginnt DCI Ava Turner privat zu ermitteln, muss jedoch nach kurzer Zeit Callanach über ihre Entdeckung einweihen. Eine spannende Jagd beginnt und nicht nur einmal müssen sich Callanach und Turner fragen ob ihre Entscheidungen richtig waren. Meine Meinung:. Erzählt wird in mehreren parallelen Handlungssträngen und Sichten, so verfolgt der Leser den Gedankengang des Mörders, nimmt Anteil an dem Verlust der Angehörigen und ermittelt natürlich mit dem Ermittlerteam, dass selbst mit seinen privaten Problemen zu kämpfen hat. Keine Frage, Schreiben kann HELEN FIELDS wirklich sehr gut, sie versteht Spannung aufzubauen und lässt das Kopfkino mitarbeiten. Der Leser ahnt zwar wer der Mörder ist, da man seine Gedankengänge verfolgt, jedoch kann man sich nie ganz sicher sein. Sie setzt Nebenprotagonisten ein, auch vermeintlich Unsympathische, ohne die man sich eine Fortsetzung nicht vorstellen kann und lässt nebenbei neue erscheinen, die man sofort als Bestandteil des Teams sieht. Die Autorin versteht es hervorragend mit den Emotionen des Lesers zu spielen. So musste ich auch bei einer Szene den Atem anhalten und rufen: "Oh nein, bitte nicht, nicht der!". Ich habe "Die perfekte Strafe" Originaltitel: "The Perfect Death" (passt besser zum Buch) im Rahmen einer Verlosung gewonnen. Da dies jedoch der 3. Teil einer Serie um Ava Turner und Luc Callanach ist, habe ich mir vorher die beiden Vorgänger "Die perfekte Gefährtin" und "Die perfekte Unschuld" besorgt und gelesen, die mich wirklich begeisterten. Auch wenn man "Perfekte Strafe" unabhängig von den Vorgängern lesen kann, bin ich froh, dass ich dies gemacht habe, denn dieses Buch ist gut, doch die Vorgänger waren noch einen Tick besser. Fazit: Spannender Thriller der Kopfkino garantiert und mit den Emotionen der Leser spielt.

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