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Alle Rezensionen von primeballerina

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Nächsten Sommer ist ein Synonym für es wird nie passieren - ein Running-Gag zwischen den Protagonisten des Romans von Edgar Rai. Doch Nächsten Sommer steht auch für das Ungewisse, das Schicksal, die Hoffnung, die nahende Freiheit. Felix erbt von seinem Onkel ein Haus am Meer, in Frankreich. Verwunderlich, schließlich ist sein Vater doch der Bruder, der das Haus hätte erben sollen. Der Ansicht ist auch Felix Vater selbst. Doch es ist eben Felix, der es erbt, der sowieso nicht weiß, was er vom Leben will, wer er ist, was er mit seinem Leben anfangen soll. So beschließt er, gemeinsam mit seinem besten Freund Marc und Bernhard, nach Frankreich zu fahren und sich sein Haus anzusehen. In einem klapprigen orange-weißen Bus gehen die drei Freunde auf die Reise. Marc ist Musiker, komponiert auf seiner Emma , seiner Gitarre, Songs, ist unbeschwert, raucht gerne und oft Joints. Bernhard ist das komplette Gegenteil. Er fühlt sich schuldig, da seine Mutter an Parkinson leidet, nur im Pflegeheim daliegt, man nichts tun kann, es ihr nie besser gehen wird. Er möchte so sehr, dass sie endlich stirbt. Seine eigene Mutter. Drei unterschiedliche Charaktere und doch verstehen sie sich. Unterwegs, auf einer Raststätte nehmen sie Lilith mit, ein Mädchen, das aussieht wie ein Supermodel und lesbisch ist, zum Leidwesen der Freunde. Sie möchte nach Genf, zu ihrer Schwester. Dort übernachten schließlich alle vier und am nächsten Tag kommt Lilith mit ihnen, auf die Reise nach Frankreich. In Genf stößt auch Zoe, einne Freundin von Marc, Felix und Bernhard, zu ihnen. Eigentlich wollte sie nicht mit, doch kurzfristig erkennt sie endlich dass ihr Chef für sie seine Frau nie verlassen wird. Später, nachdem sie in Pui, einem französischen Dorf fast alle gestorben wären, stößt auch Jeanne zu ihnen. Auf ihrem Weg zu Felix Haus erleben die Freunde so vieles, was sie nur noch mehr zusammenschweißt, sie gehen an ihre Grenzen und stellen sich so oft die Frage nach dem Sinn ihres Daseins und was sie eigentlich wirklich wollen. Sechs junge verlorene Seelen auf der Suche nach ihrem jeweiligen Schicksal. Eine wundervolle Geschichte, ein echter Roadmovie, toller, angenehm zu lesender Schreibstil und ein Cover, das zum Lesen einlädt. Es macht Lust, selbst auf reisen zu gehen, sich selbst zu fragen, was wir eigentlich vom Leben wollen. Und wer weiß, vielleicht findet so manch einer die Antwort nach dieser Lektüre?

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Wir alle kennen und lieben die berühmte Betsy-Taylor-Reihe von Mary J. Davidson, genauso wie die Mermaid-Reihe und zahlreiche andere Kurzgeschichten. Nun liefert die Bestseller-Autorin im Romantic-Fantasy-Bereich ihren treuen Fans den Auftakt zu einer neuen Serie: die Alaskan-Royals-Reihe um die Protagonistin Christina Krabbe. In Aus Versehen Prinzessin wird Christina Krabbe, nachdem sie von einem Kreuzfahrtsschiff mitten im wunderschönen Alaska rausgeworfen wurde, von einem harmlos aussehenden Fischer dazu eingeladen, in seinem Haus zu wohnen. Der Fischer entpuppt sich als niemand geringerer als Alaskas König Alexander Baranov und das Haus als ein gigantischer Palast. Der König findet sofort Gefallen an der jungen Amerikanerin und beschließt, dass sie seinen Sohn, den Kronprinzen und Thronerben David, heiraten wird und somit die nächste Königin Alaskas wird. Da Chris nichts anderes übrig bleibt, als das Angebot des Königs, im Palast zu übernachten, anzunehmen, findet sie sich schon sehr bald inmitten der gesamten Königsfamilie samt ihren Bediensteten wieder. Neben David hat der König noch vier weitere Kinder, die alle Christina nahezu sofort ins Herz schließen - trotz Chris sämtlicher ungewöhnlicher Charaktereigenschaften. Auch der Bräutigam in Spe findet Gefallen an Christina und so macht er ihr bald einen Heiratsantrag - eine Vielzahl an Bediensteten hat bis zur Hochzeit hin eine schwere Zeit, da Christina sehr anspruchsvoll ist und auf keinen Fall jemand, der es jemand anderem allzu leicht macht...und viel zu schnell muss Lady Christina erkennen, was es heißt, Prinzessin oder gar ihre Hochheit, die Königin, zu sein. Was diese Reihe auffallend von den anderen unterscheidet: man findet keinerlei fantastische Wesen. Nur die Geschichte Alaskas wurde ein wenig verändert, doch ansonsten keinerlei Spuren von Romantic-Fantasy. Allerdings bleibt uns der altbekannte Schreibstil Davidsons erhalten; d.h. wir finden viele sarkastische Bemerkungen, Redewendungen, die uns schmunzeln, wenn nicht gar laut auflachen lassen und viele vielseitige, spannende Charaktere. Und doch hat man das Gefühl, dass die Autorin nur eine weitere Heldin à la Betsy Taylor schaffen möchte. Die Verhaltensweisen und die Aussprache der Protagonistin, Christina, erinnern zu sehr an die von Betsy Taylor in Weiblich, ledig, untot , als das Christina Krabbe als eine einzigartige Figur gelten könnte. So erinnert auch die Story selbst ein wenig an den Jugendbuch-Bestseller Plötzlich Prinzessin von Meg Cabot - eine Prinzessin, die sich für eine Prinzessin sehr unkonventionell benimmt, der alle Hofregeln erst einmal beigebracht müssen und die immer ihren eigenen Kopf, ihre eigene Meinung hat - so dass die Handlung, so sehr sie mir persönlich auch gefällt, leider nicht allzu neu wirkt. Dies fällt dennoch trotz allem nicht allzu sehr ins Gewicht, da man heutzutage alle Handlungen in den Neuerscheinungen immer schon in irgendeiner Form gelesen hat.

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Nach Rendezvous um Mitternacht ist Gespenster küsst man nicht nun der zweite Band der Reihe um Geisterjägerin M.J. Holliday und ihre beiden Partner, Gilley und Steven. Als die Nichte von Karen, Teeko , M.J. s guter Freundin, in ihrem Internat von einem Geist angegriffen wird, engagiert Karen kurzerhand M.J., um den bösartigen Geist endgültig zu vertreiben. So macht sich M.J. gemeinsam mit Gilley und Steven auf nach Northelm, um in der Schule nach diesem Geist zu suchen. Doch der Geist entpuppt sich als bösartiger, mächtiger Dämon, der in der Zeit von Juni bis August jedes Jahr regelmäßig Schüler erschreckt, in dem er sie mit einem blutigen Beil verfolgt. Noch nie ist M.J. einem solchen Geist begegnet, der im Stande ist, Menschen wirklich etwas anzutun. Während des gesamten Auftrags entdecken die Geisterjäger jede Menge Geheimnisse auf und ermitteln gemeinsam mit dem hiesigen Detective in einer Mordserie, die sich vor 30 Jahren ereignet haben muss - denn M.J. trifft auf gestrandete Seelen von drei kleinen Jungs, die neben Hatchett Jack - dem mördernden Geist - in der Schule rumspuken. Bald wird klar, dass die drei Jungen zwar große Angst vor dem bösen Mann haben, doch dass sie trotzdem an dem Ort hängen bleiben und nicht in das Licht gehen können. So muss M.J. also den Jungen helfen, Hatchett Jacks Portal finden und verschließen und so einige Spuren verfolgen, die es ihr hoffentlich ermöglichen, innerhalb einer Woche dem ganzen Spuk ein Ende zu bereiten. Die Story an sich hat mir im zweiten Band sogar besser gefallen als im ersten, jedoch fand ich Lauries Schreibstil leichter und witziger. Trotzdem ist Gespenster küsst man nicht ungeheuer spannend geschrieben und liest sich schon fast wie ein guter Thriller - so fesselnd, dass man das Buch nicht mal für eine Sekunde weglegen kann. Und genau daran erkennt man, wie ich finde, eine gute Handlung! Somit hat Laurie hiermit gute Arbeit geleistet, auch wenn es eher eine last-minute-Idee war... (siehe Danksagung)... Die Reihe um Geisterjägerin M.J. Holliday ist eine angenehme Abwechsulng zum aktuellen Vamp-Hype, deswegen sehr empfehlenswert, wenn man die Romantic-Fantasy-Bücher à la Mary Jancie Davidson oder Kimberly Raye mag, aber nicht nur etwas über Vampire lesen möchte und auch ein bisschen Spannung gut vertragen kann.

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Nach Jamie Frevelettis ersten und eher mittelmäßigen Thriller um die Protagonistin Emma Caldridge, Lauf , ist ihr mit Flieh ein sehr spannender und interessanter Thriller gelungen, der auch wirklich ein Thriller ist. Nachdem, was in Kolumbien passiert ist, wurde Sumner verdeckt auf ein Kreuzfahrtschiff geschleust, damit er so weit weg wie nur möglich von möglichen Vergeltungsanschlägen gebracht wird. Doch wie das Leben es will, befindet sich anscheinend hochkarätige Ware auf dem Urlaubsschiff, das eigentlich keine Ware an Bord haben dürfte: Rizitin, eine chemische Waffe, die per Inhalation sofort Massen von Lebewesen töten kann. Auf diese Ware - und die Passagiere als Geiseln - haben es die Warlords, die somalischen Piraten abgesehen. Sie feuern und umzingeln das Schiff - und handeln im Auftrag des Geiers , der die Sicherheitsfirma Darkview unbedingt vernichten will. Darkview kennen wir schon aus Lauf : eine Sicherheitsfirma, die auch für das Verteidigungsministerium arbeitet, unter der Leitung von Banner und Stromeyer. Eben diese Firma hat Sumner auf das Schiff gebracht - und nun brauchen sie unbedingt noch jemanden, der sich auf das Schiff begibt, um das Rizitin zu vernichten. Wer wäre da besser geeignet als die Chemikerin Emma Caldridge? Während Stromeyer dagegen ist, Emma nach den Ereignissen in Kolumbien wieder einer solch großen Gefahr auszusetzen, entscheidet sich Emma sofort dafür, in das Krisengebiet Somalia zu fliegen und von dort auf das von Piraten umzingelte Schiff zu gelangen - und Sumner zu retten, wieder einmal. Währenddessen müssen jedoch Banner und Stromeyer feststellen, dass es nicht nur um das Schiff und dessen Ware geht, sondern um Darkview selbst. Es werden auffällige Spritzen verteilt, Telefone abgehört und plötzliche Durchsuchungen durchgeführt, bis Banner plötzlich übel zusammengeschlagen wird und man eine Leiche auffindet... Obwohl ich den Titel Flieh nicht ganz nachvollziehen kann, ist die Handlung meiner Meinung nach im zweiten Band sehr abwechslungsreich und Frevelettis Schreibstil hat sich positiv verbessert. Statt einer vorrausschauenden Handlung finden wir hier Überraschungsmomente, Wendungen und mehr Action vor; kurzum, alles, was ich im ersten Band so vermisst habe. Aber nun würde ich liebend gern noch mehr von der Autorin und ihren Helden lesen - solange es so bleibt, wie hier. Denn Flieh ist besser als Lauf - und das findet man nicht oft, denn meistens ist ja doch der zweite Band schlechter als der Erste - hier aber nicht der Fall. Auch wenn die Aktualität im Hinblick auf die Piraterie in somalischen Gewässern rein zufällig ist (siehe Nachwort der Autorin), so gibt es der Handlung einen zusätzlichen Reiz, da man zum Erscheinungstermin des Buches mehr aus den Medien Bescheid weiß und man so manche Vorgänge in der Handlung sich besser vorstellen oder nachvollziehen kann.

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Die Göttin trägt Gucci : klingt nach einem typischen Frauen-, Liebes-, Unterhaltungsroman und ist es letztendlich auch. Doch keineswegs in negativen Sinne, sondern durchaus positiv. Viel Witz, viel Charme & eine sympathische Protagonistin machen Jemma Fortes Roman bestsellerreif. Francesca hat einen Traum; sie möchte unbedingt vor die Kamera, Schauspielerin werden, einmal zu den Oscars, zu den bekanntesten Hollywoodgrößen zählen. Doch nach einigen wenigen Werbeauftritten, die eher Lachanfälle als pure Bewunderung auslösen, muss sie ihren Traum von Hollywood wohl aufgeben. Nachdem sie gekündigt wird, da sie ihr Leben bzw. den neuesten Tratsch aus dem Büro auf Papier gebracht hat (während der Arbeitszeiten...), bekommt sie mittels einer guten Freundin, einen Job als persönliche Assistentin einer bekannten Schauspielerin. Diese entpuppt sich, natürlich, als schreckliche Diva und arrogante Zicke. Der Job beansprucht Francesca voll und ganz, den ganzen Tag muss sie auf Abruf bereit sein, jegliche Wünsche der Schauspielerin zu erfüllen - sei es Wäsche zur Reinigung bringen, frischen Kaffee holen, und, und, und. Neben so einem anspruchsvollen Job findet sich leider nur sehr wenig Zeit für die Liebe, doch Francesca hat ein Ventil, mit dessen Hilfe sie ihrer Wut oder ihrem Frust freien Lauf lassen kann: sie schreibt an einem Manuskript, der von einer Assistentin einer Hollywood-Diva handelt - also eigentlich ihre persönlichen Geschichte. Während der Lektüre lässt es sich nicht vermeiden, ein paar Paralellen zum weltbekannten Bestseller Lauren Weisbergers, Der Teufel trägt Prada , zu erkennen. Eine junge Frau, die Karriere machen will, ein harter, erniedrigender und zeitaufwändiger Job als persönliche Assistentin, ein Drache als Chefin, teure Kleider, Marken, Berühmtheiten, etc. Auch der Titel weist ganz eindeutige Gemeinsamkeiten auf: Die Göttin trägt Gucci - Der Teufel trägt Prada . Na, entdeckt ihr auch Parallelen? Doch trotz der vielen Gemeinsamkeiten gibt es auch gewisse Unterschiede, die dazu beitragen, dass dieser Roman ganz allein für sich stehen kann. Denn die Botschaft, die Moral ist eine ganz andere, das Ende sowieso und die Protagonisten agieren zwar ähnlich, aber nicht gänzlich gleich. So unterscheidet sich zwar auch der Schreibstil Jemma Fortes nicht sehr von dem Weisbergers; ist genauso flüssig und angenehm zu lesen, aber er ist nicht kopiert. Deswegen kann ich guten Gewissens sagen, dass mir Die Göttin trägt Gucci gut gefallen hat und man es jederzeit allen empfehlen kann, die gerne Der Teufel trägt Prada gelesen haben und auf der Suche nach Frauenliteratur ( Chick-Lit ) auf gewissem Niveau sind.

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Eine kulinarische Liebesgeschichte - was stellt man sich darunter vor? Eine Geschichte zwischen Mann und Frau, kochen, Gerichte, essen, das Sprichwort Liebe geht durch den Magen , ein Happy End? Nun, egal was man sich darunter vorstellen mag, Birne sucht Helene ist nicht nur eine kulinarische Liebesgeschichte, sondern auch eine sehr liebevolle Liebesgeschichte. Die Protagonisten sind Eli und Paul. Eli ist Buchhändlerin, durchschnittlich, hatte bisher nur Pech mit den Männern und ihre Mutter wünscht sich sehnlichst Enkelkinder von ihr. Paul hingegen ist auch durchschnittlich, hat sehr eigenwillige Freunde, arbeitet im Kfz-Zulassungsamt und ist auf der Suche nach der großen Liebe. Deswegen setzt er jede Woche neue Kontaktzeigen auf, mit dem Titel Birne sucht Helene . Die beiden lernen sich im Kfz-Amt kennen, da Eli oft ihre Autos wechselt - Paul findet sofort Gefallen an ihr, während Eli ein sehr genaues Bild von ihrem Traummann im Kopf hat und dem Bild entspricht leider nicht Paul, sondern ein neuer Kollege in der Buchhandlung. Da Paul leidenschaftlich gerne Frauenzeitschriften liest und es in einer Zeitschrift heißt, dass Männer, die kochen können, leichter ihre Traumfrau erobern können, beschließt Paul eben diesen Weg zu versuchen; er möchte Kochen lernen, um so seine Traumfrau - Eli - verzaubern und erobern zu können. Eine sehr, sehr schöne Liebesgeschichte, die sich (glücklicherweise!) von den unendlich vielen anderen Liebesgeschichten unterscheidet. Zum einen ist die Erzählperspektive hier zum größten Teil aus der Sicht von Paul, also einem Mann, was einer Liebesgeschichte doch gleich eine andere Note verleiht, sind doch die meisten Liebesromae aus Frauensicht geschildert. So lernen wir die Gefühle eines Mannes kennen, seine Ängste, seine Sorgen, seine Wünsche. Auch die Protagonisten sind dem Leser überaus sympathisch, da man sich - ob Mann oder Frau - sofort mit ihnen identifizieren kann. Eli und Paul sind komplett durchschnittliche Bürger, normale Menschen mit Stärken und Schwächen wie wir. Eine sehr angenehme Abwechslung zu Romanen, in denen jeder makellos schön, sexy und erfolgreich ist. Sogar die Handlung selbst ist realistisch beschrieben, sehr gefühlvoll und spannend zugleich, da man bis zum Ende hin nicht weiß, ob Paul nun seine Eli wirklich kulinarisch verzaubern kann oder nicht. Carsten Sebastian Henns Birne sucht Helene ist ein sehr liebevoll geschriebener, wunderschöner und gefühlvoller Roman, der sich zudem perfekt für Singles eignet, da er uns Lesern den Mut macht, nach der großen Liebe zu suchen und uns zugleich versichert, dass wir sie finden werden. Toller Schreibstil, origineller Titel, eine schöne Story und gute Umsetzung machen Birne sucht Helene zu einem sehr angenehmen Lesegenuss.

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Nachdem der erste Band der Tribute von Panem , Tödliche Spiele seine Leser in die Welt von Panem und die Hungerspiele entführt hat, tausende Leser begeistert, die Bestsellerlisten erklommen hat und alle voller Ungeduld zurückgelassen hat, kommt mit dem zweiten Band der Trilogie um Protagonistin Katniss Everdeen endlich die Erlösung. In Gefährliche Liebe müssen die Sieger aus Distrikt 12, Katniss und Peeta, die Tour der Sieger durch alle Distrikte und das Kapitol durchstehen. Dafür muss Katniss wieder das verliebte Mädchen spielen, spielen, dass ihre Welt vollkommen in Ordnung ist und dass sie selbst vollkommen und wunschlos glücklich ist. Doch das ist nicht der Fall. Denn der Präsident von Panem persönlich ist nach Distrikt 12, Katniss Zuhause, gereist, um ihr auf äußerst subtile Art und Weise klar zu machen, dass das Kapitol sich nicht so leicht provozieren lässt - und jede Provokation auch nicht unbestraft auf sich ruhen lässt. Er gibt ihr ganz klar zu verstehen, dass er alle umbringen wird, die ihr Nahe stehen, sollte sie ihn und die Bevölkerung Panems nicht vollends davon überzeugen können, dass sie Peeta wirklich liebt. Er spricht von möglichen Aufständen gegen das Kapitol, die sich später schließlich auch als wahr herausstellen. Katniss weiß nicht, was sie tun soll - gegen das Kapitol kämpfen, Distrikt 12 zu einem Aufstand ermutigen oder mit ihrer Familie flüchten. Schließlich aber wird ihr die Entscheidung abgenommen, als bekannt wird, wie die 75. Hungerspiele, die dritten Jubiläumsspiele, ablaufen werden. Da es ein Jubiläum ist, haben sich die Spielmacher etwas Besonderes einfallen lassen: dieses Jahr werden jeweils zwei Tribute aus jedem Distrikt geschicht, die schon einmal die Spiele gewonnen haben - die Stärksten Tribute werden diesmal aufeinander treffen, das heißt also, dass Katniss wieder in die Arena, an den Ort ihrer Albträume, zurückkehren muss. Und mit ihr Peeta oder Haymitch, ihr Mentor. Um Peeta beschützen zu können, möchte Katniss mit Peeta die Arena betreten - und da Peeta wieder Katniss beschützen möchte, meldet er sich freiwillig. Das Liebespaar muss also wieder einmal gemeinsam ums Überleben kämpfen, in einer Arena, die buchstäblich wie eine Bombe tickt...die Zeit läuft ihnen davon... Nicht ganz so berauschend gut wie der erste Teil, da die Handlung doch eher schleppend beginnt, bis es richtig spannend wird - doch nichtsdestotrotz eine unglaublich fesselnde Handlung und auch diesmal lässt sich das Buch sehr schnell durchlesen, weil man es einfach nicht weglegen kann. Ein toller, leichter Schreibstil und sehr ausgeprägte und interessante Charaktere, die die Handlung noch realer erscheinen lassen. Zudem schafft es die Autorin mit ihren Worten, dass man sich jedes noch so kleine Detail bildhaft während dem Lesen vorstellen kann, was das eigene Lesevergnügen zu 100 Prozent steigert.

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Nachdem Skulduggery Pleasant am Ende des dritten Bandes - Die Diablerie bittet zum Sterben - durch das Portal in die Welt der Gesichtslosen gezogen wurde, begann für die Leser und Fans eine Zeit voller Ungeduld und des Wartens, bis es endlich im nächsten Band, Sabotage im Sanktuarium , weiter geht: Skulduggery ist verschwunden, das Portal verschlossen - öffnen kann es nur noch Skulduggerys richtiger Schädel. Diesen Schädel sucht Walküre Unruh nun seit elf Monaten, mit Hilfe von Tanith Low, Fletcher Renn und Grässlich; alles Freunde von Walküres besten Freund. Nach einigen Gefahren, die die Gruppe auf sich nehmen musste, haben sie den Schädel gefunden und können das Portal öffnen - doch Walküre hat nur eine Stunde Zeit, um in einer gänzlich anderen Welt, wo die Gesichtslosen herrschen und jedes lebendige Lebewesen zu Tode foltern, Skulduggery zu finden und mit ihm in die reale Welt zurückzukehren. Natürlich geht alles gut und Skulduggery kehrt in die Geschichte zurück - was wäre denn schließlich die Skulduggery - Pleasant - Reihe ohne den geliebten toten Helden? Doch wann und wie die Rettung verläuft, muss nachgelesen werden. In der Zwischenzeit ist Skarab, der Vater von Billy Ray Sanguin, nach 200 Jahren aus dem Gefängnis entlassen worden. Ohne jegliche Magie, gealtert und schwach, stellt er eigentlich keine Gefahr da; doch Sanguin, Dusk, Springer - Jack und einige andere, denen Walküre und Skulduggery in den letzten Jahren begegnet sind, sinnen auf Rache. Und so schließen sie sich alle zu einem Club der Rächer zusammen. Die Rache gilt allerdings n icht nur Walküre und dem Skelett, sondern dem gesamten irischen Sanktuarium und der magischen Welt, inklusive dem Großmagier Guild. Sie erschaffen eine Armee von Zombies, stehlen eine Waffe, die alles lebendige in ihrem Umkreis zu Asche zerfallen lässt und holen sich einen Restanten, der in jeden beliebigen Wirtskörper schlüpfen kann - höchste Zeit also für unsere Protagonisten, den Club aufzuhalten und die Menschheit zu retten - mal wieder. Der dritte Band endete voller Spannung, der vierte fängt voller Spannung an und diese dauert auch wieder gesamte 380 Seiten lang an. Die Handlung geht kontinuierlich weiter, alles scheint mit der Story in den vorherigen Büchern verbunden zu sein - einfach klasse, wie es der Autor, Derek Landy, schafft, eine so komlpizierte Geschichte aufzubauen und immer noch den Überblick über alle Verwicklungen, Personen und Geschehen zu behalten. An dem Buch gibt es für mich einfach nichts zu kritisieren - toller, flüssiger, fesselnder Schreibstil, liest sich wahnsinnig schnell weg, da man einfach nicht aufhören kann zu lesen, sehr ausgeprägte Charaktere, witzige Dialoge, genau die richtige Dosis Sarkasmus und eine fantastische Story. Spannung: bis zum letzten Satz - und ich denke, es wird weiter gehen, da eine Prophezeiung gesehen wurde und Walküre Unruh angeblich Großes bevorsteht..wir werden sehen und warten - wieder! - voller Ungeduld auf den nächsten Band!

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Seit ihrem zwölften Lebensjahr hat Sophie magische Zauberkräfte - laut ihrer Mutter, die ein normaler Mensch ist, ist Sophie also eine Hexe, da ihr Vater, den sie nie kennengelernt hat, ein Zauberer ist. Mit 16 Jahren wird sie allerdings von dem Rat dazu verurteilt, Hecate Hall ( Hex Hall genannt) zu besuchen, bis sie 18 Jahre vollendet hat. Hex Hall ist ein Internat für alle Prodigien (Hexen, Zauberer, Feen, Gestaltwandler, u.a. magische Wesen), die mit ihrer Magie umzugehen lernen müssen. So trifft Sophie gleich am ersten Tag auf zahlreiche Elfen, einen Werwolf, auf ihre Zimemrgenossin Jenna, die ein Vampir ist und auf den Zauberer Archer Cross, der sie vor einem Werwolf beschützt und sie sofort als miserable Hexe beschimpft. Außerdem erfährt sie, dass man zwischen dunklen und weißen Hexen unterscheidet - und sie selbst eine dunkle Hexe und somit mächtiger ist. Nur muss sie erst lernen, mit ihrer Kraft umzugehen. Dabei wollen ihr drei andere dunkle Hexen helfen, die Sophie in einen Hexenzirkel aufnehmen wollen, um ihre dunkle Macht noch mächtiger zu machen. Doch Anna, Cashton und Elodie sind drei äußerst arrogante und bösartige Hexen, wie Sophie bald feststellen muss; beschuldigen sie zudem Jenna als Mörderin, die ihre ehemals beste Freundin und Zimmergenossin, Holly, gebissen haben soll. Als auf einmal Cashton schwer verletzt aufgefunden wird und die gleichen Symptome aufweist, wie Holly damals, kommt es wieder zu Beschuldigungen gegenüber Jenna - doch Sophie glaubt an die Unschuld ihrer Freundin und setzt alles daran, sie auch zu beweisen. Eine sehr komplexe Handlung voller Spannung erwartet den Leser des Debütromans von Rachel Hawkins. Viele verschiedene Charaktere, mit ganz neuen Eigenschaften, wie z.B. Jenna, der Vampir, der einen Pink-Tick hat - einfach unglaublich schräg und gerade wegen solcher Eigenschaften erscheinen die Figuren in Hex Hall sehr real. Die Protagonistin Sophie war mir sofort sympathisch, da Hawkins sehr viel Sarkasmus reingebracht hat, was ihr einfach etwas Wahres, Lebendiges verliehen hat. Dass sie zudem keine gewöhnliche Hexe ist und ihr Leben bzw. ihre Familie noch einige Geheimnisse verbirgt, macht die gesamte Handlung wahnsinnig spannend. Verbunden mit dem sehr flüssigen und leichten Schreibstil, lässt sich der Fantasyroman in Nu durchlesen; was durchaus traurig ist, da das Buch meiner Meinung nach viel zu schnell vorbei war. Hawkins ist mit Hex Hall: Wilder Zauber auf jeden Fall ein sehr gelungener Auftakt zu einer neuen Buchreihe gelungen und ich bin schon sehr gespannt darauf, wie es im März mit Sophie weitergehen wird, in Hex Hall: Dunkle Magie .

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