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Alle Rezensionen von olli2308

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Wenn von Ernährung die Rede ist, dann fallen heutzutage schnell die Stichworte 'vegan' oder 'vegetarisch' oder 'Superfood' oder Moodfood'. Superfood sind Nahrungsmittel, die angeblich alle Zivilisationskrankheiten auf einmal bekämpfen sollen. Das war früher die Heidelbeere (wegen der Antioxidantien) oder der Kakao (wegen dem Flavonoidgehalt), heute sind es eher exotische Nahrungsmittel wie 'Moringa' (der ayurvedische Wunderbaum) oder eben 'Chia', die Powernahrung der Azteken. 'Chia' soll in sich die Eigenschaften von 'Superfood' und 'Moodfood' (wie Chili, Ingwer, Vanille und dunkle Schokolade) vereinigen, weil sie neben den gesundmachenden Stoffen eben auch die glücklich machende Aminosäure Tryptophan enthält, die im Gehirn zum antidepressiv wirkenden Botenstoff Serotonin umgewandelt werden kann. Chia-Samen stammen von einer Salbei-Pflanze aus Mexiko und enthalten nachweislich einen sehr hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren, Proteinen, Vitaminen, Antioxidantien und Mineralstoffen. Wenn sie in Wasser eingelegt werden, bilden die Samen eine äußerst schleimige Polysaccharidschicht, die ähnlich wie Leinsamen die Verdauung fördert. Sie enthalten also einen hohen Anteil von Ballaststoffen, die für die Vitalität des Darms wichtig sind. Genau aus diesem Grund habe ich die Chia-Samen seit 3 Wochen in mein Müsli gestreut und kann sagen, dass meine Verdauung (und auch meine Laune) sich seit dem sehr verbessert hat. Das Völlegefühl ist weg, ich kann nachts besser durchschlafen, und ich habe auch das Gefühl, leistungsfähiger zu sein, besonders wenn ich Ausdauersport mache. Das leicht verständliche und gut strukturierte Buch ist in die drei Teile 'Chia der Alleskönner' (Herkunft, Eigenschaften, Steckbrief der Pflanze), 'Chia als Heilmittel' (Einsatzgebiete, Berichte von Nutzern, Exkurs zu Sport und Anti-Aging und häufig gestellte Fragen) sowie 'Chia-Rezepte' (Frühstück, Hauptgerichte und Nachspeisen) eingeteilt. Farbig hinterlegte Infokästen lenken die Aufmerksamkeit auf das Wesentliche. Im Anhang erfährt man das Wichtigste über Bezugsquellen und Preise. Mit Vorsicht zu genießen sind die Gesundheitsversprechen, die in diesem Buch auch nur sehr dosiert und ohne Marktschreierei gemacht werden. Lediglich einige wenige Anzeichen für mögliche positive gesundheitliche Wirkungen sind bei den Chia-Samen bekannt (allerdings auch keine negativen Auswirkungen). Eine abschließende wissenschaftliche Beurteilung ist daher nicht möglich. Keine Studie konnte bislang nachweisen, dass 'Chia-Samen' beim Abnehmen helfen, auch wenn ich subjektiv das Gefühl habe, dass mein Sättigungsgefühl länger anhält und die Ballaststoffe meiner Verdauung gut tun.

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Ein Kind bis zu 3 Jahren erlebt Ereignisse mit dem Gefühl der ewigen Gegenwart. Passiert in dieser Zeit etwas Dramatisches, was für das Kind subjektiv als Existenz bedrohend wahrgenommen wird, so merkt sich das Kind so etwas für ein Leben lang, weil die Wahrnehmungsöffnung für Stress viel größer ist als für entspannende Momente voller Zufriedenheit. Passiert so etwas öfter, zum Beispiel in Form von Vernachlässigung, Verlassenwerden oder gar Gewalt, dann bildet das Kind Schutzmechanismen in Form von Abwehrstrategien, um den körperlichen und/oder seelischen Schmerz nicht mehr spüren zu müssen: Das Symptom ist geboren. Da meistens die Eltern die Quelle des Stresses für das Kind darstellen, entwickelt das Kind in späteren Jahren eine generalisierte Negativübertragung auf alles, was irgendwie autoritär erscheint. Vorgesetzte, Lehrer, Beamte, Polizisten etc, kurz jede Autoritätsperson entwickelt sich per Übertragung zur Stressquelle, weil die frühere Bevormundung der Eltern auf die Autoritätspersonen projiziert werden. Auf diesem Mechanismus der Konditionierung und der daraus entwickelten Glaubenssätze und Vermeidungsstrategien fußt der therapeutische Ansatz von Diplom-Pädagoge Andreas Winter. Er behauptet, dass die meisten (eigentlich alle) chronischen Krankheiten wie Asthma, Nägelkauen, Allergien, Depressionen, Krebs, Neurodermitis, Psychosen, Borderline, Migräne, ASHS und Klaustrophobie gar keine Krankheiten sind, sondern nur Symptome, die irgendwann erlernt worden sind aufgrund von Konditionierungen und durch Erinnern und Erkennen wieder verschwinden. Andreas Winter hat dazu eine Mischmethode aus Hypnosetherapie, NLP und kognitiver Verhaltenstherapie entwickelt, mit Hilfe eines Selbstcoachings von zehn Fragen kann man die auslösende Situation des Symptoms ausfindig machen und das Symptom zum Verschwinden bringen. Was ich an dem Ansatz von Andreas Winter gut finde: - Symptome können (im Gegensatz zu Krankheiten) nicht mit Medikamenten bekämpft werden - Symptome können innerhalb von 1 bis 2 Sitzungen (Kurzzeittherapie) verschwinden - die Aufdeckung des Zusammenhangs von körperlichem Symptom und seelischer/psychischer Ursache Was ich an dem Ansatz von Andreas Winter nicht so gut finde: Den Absolutheitsanspruch, das praktisch alle chronischen Symptome mit seiner Methode geheilt werden können, sofern der Verursacher des Stresses gefunden wird. Sehr hilfreich halte ich Andreas Winters Unterscheidung von Krankheit und Symptom: "Eine echte Krankheit führt in ihrem Verlauf entweder zur Genesung oder zum totalen Organversagen, psychisch motivierte Leiden hingegen können dauerhaft über Jahre bestehen, ohne einem kontinuierlichen Verlauf zu folgen, denn sie sind vom Empfinden des Menschen abhängig und nicht von seiner organischen Beschaffenheit." Im Buch erhält man einen Link zu einem gut gemachten Video, wo der 10-Schritte-Selbstcoaching-Prozess von Andreas Winter einfühlsam und gefühlsvertiefend begleitet wird. Ohne Therapeuten oder Gruppenarbeit wird man bei den meisten chronischen Symptomen (wie etwa chronischem Übergewicht) nicht auskommen (wie ich aus eigener leidvoller Erfahrung weiß), dafür sind die meisten Schutzmechanismen zu unbewusst und eingeschliffen, doch gebührt Andreas Winter für seinen selbstbestimmten, medikamentenunabhängigen Ansatz großer Respekt.

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Pilates ist neben dem 'autogenen Training' und der 'progressiven Muskelentspannung' der Klassiker unter den ganzheitlichen Körperübungen, wobei Pilates sicherlich das kompletteste Trainingsprogramm ist. Alle Methoden wurden übrigens in den wilden, kreativen 20iger Jahren des 20. Jahrhunderts erfunden, wobei mich persönlich erstaunt hat, dass 'Pilates' schon so lange praktiziert wird, weil es 'gefühlt' eine Methode ist, die aus den 90iger Jahren des 20. Jahrhunderts stammt. (Das liegt daran, dass Pilates in den 90iger Jahren in vielen Fitnesstudios zum Wellness-Trend wurde.) Das vorliegende Praxisbuch für Anfänger, Fortgeschrittene und Könner hat mir dank des hervorragenden und üppigen Bildmaterials einen Kick gegeben, es mal wieder mit dem 'Klassiker' zu probieren, und seitdem bin ich begeistert dabei. Was Pilates für mich so wertvoll macht, ist die Kombination aus Körperwahrnehmung und Körperertüchtigung. So tue ich durch die Dehnung und die Kraftübungen etwas für meinen Körper, durch die Konzentration auf die Bewegungsabläufe etwas für meinen Geist und durch die Wahrnehmung der Atmung etwas für meine Seele. Dadurch dass Kraft, Koordination und Beweglichkeit gezielt miteinander vereint wird, habe ich ein viel besseres Körpergefühl, und für mein Rückenleiden (Computer!) ist es natürlich auch Gold wert, denn in fast jeder Übung ist etwas für den Rücken dabei. Die Übungen in diesem Buch (es sind insgesamt 56! Übungen) werden bezüglich ihrer Wirkung und Ausführung detailliert, aber nicht weitschweifig beschrieben. Da die Grundlage jeder Übung eine präzise und exakte Bewegungsausführung ist, kommt es sehr auf gute Bilder an, die jede einzelne Phase im Bewegungsablauf festhalten. Hier kann der Ratgeber wirklich punkten, aufgrund des vorzüglichen und großzügigen Bildmaterials kann ich die Übungen sehr gut nachmachen. Sehr durchdacht ist auch die Reihenfolge der Übungen. Der Praxisteil beginnt mit einem Test der Beweglichkeit (Beinbeugemuskulatur, Hüftbeugemuskulatur, Brustmuskulatur), danach erfolgt ein spezielles Dehnprogramm (10 Übungen) und die Pilates-Körperschule (Entspannung, Zentrierung, Atmung und verschiedene Haltungen der einzelnen Körperregionen, insgesamt 8 Übungen). Dehnprogramm und Körperschule bilden die Grundlage für das eigentliche Pilates-Übungsprogramm, dass Übungen für Anfänger (10 Übungen), Fortgeschrittene (12 Übungen) und Könner (13 Übungen) enthält, sodass ein kontinuierlicher Trainingsaufbau gewährleistet ist. Fazit: Sicherlich ersetzt ein Ratgeber keinen Gruppenkurs. Aber wer sich aus Zeit- oder Geldgründen kein Fitness-Studio leisten kann, ist mit dem reich bebilderten Buch der sehr kompetenten Diplom-Sportlehrer Bernd Thurner und Christof Baur bestens beraten.

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Mehr als 90 Inhaltsstoffe enthält der "Wunderbaum" Moringa und gilt damit als die nährstoffreichste Pflanze der Welt. Der "Hans Dampf in allen Gassen" soll so gesund sein, dass er bei allen möglichen Krankheiten eingesetzt wird: Von Grippe und bakteriell bedingten Verdauungsstörungen über Allergien bis hin zu Hyperaktivität, Lern- und Konzentrationsstörungen reicht die Wirkung des Wunderbaums. Besonders die körpereigene Abwehr soll damit deutlich verbessert werden. Moringa soll sich laut Studien sogar bei Krebs als Rettung erweisen, denn seine Salvestrole seien die Antwort der Natur auf Krebs. Der Baum aus dem Himalaya lässt sich komplett verwerten: Seine Blätter enthalten 46 Antioxidantien, 26 Entzündungshemmer, 25 Vitamine und Mineralien (z. B. 4-mal so viel Kalzium wie Milch und 6-mal so viel Vitamin C wie Orangen), ein Höchstmaß an Chlorophyll, alle lebensnotwendigen Aminosäuren und und und... Aber auch die Rinde, der Samen, die Früchte, die Blüten und die Wurzeln können verwertet werden. Auch wenn ich mir mangels praktischer Erfahrung mit dem Wundermittel keine abschließende Meinung erlauben kann, klärt mich das Buch als interessierten Laien gut auf, informiert mich über die Inhaltsstoffe, die Anwendungsgebiete und die Ergebnisse der aktuellen Moringa-Forschung. In einem ausführlichen Praxisteil erfahre ich mehr darüber, wie ich die Pflanze selbst züchten, wie ich eine Moringa-Kur machen und wie ich mit Moringa kochen kann (mit einigen leckeren Rezepten für jede Jahreszeit). Bei den Bezugsquellen von Moringa-Produkten ist der Autor zurückhaltend, da muss sich der Leser im Internet oder bei der Apotheke seines Vertrauens wohl ein eigenes Bild machen.

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Auf zwei Audio-CD's (Gesamtlänge 118 Minuten), aufgeteilt in die Einführung der Ritualarbeit (CD 1) und in die acht Heilmeditationen im Jahreskreis (CD 2) erklingt die angenehme Stimme der ausgebildeten Sprecherin Verena Rendtorff, von der ich mich gut durch die Rituale begleitet gefühlt habe. Alle Texte sind untermalt von einer Musik, die in der Frequenz 432 Herz schwingt. Diese Frequenz soll angeblich besonders heilsam sein (im Gegensatz zu der aggressiveren 440 Herz Frequenz, die seit 1953 der neue Kammerton ist). Ich bin kein Musik-Experte, ich kann nur sagen, dass mich die Musik nicht vom Text abgelenkt hat. Ich habe sie als wohltuend, meditativ und entspannend empfunden. Die Mantren und die Gebete zu den einzelnen Ritualen werden von der Autorin selbst gesprochen. Der Kern des Rituals ist die jeweilige Absicht oder die geistige Haltung, mit der wir in das Ritual hineingehen. Es gibt allerdings Anliegen, die mit denen von tausenden Menschen auf aller Welt identisch sind. Eins dieser universellen Anliegen ist die gemeinsame Verbindung mit der Natur, von der wir ein Teil sind und durch die wir überleben können. Deshalb sind diese universellen Teile in den Ritualen besonders kraftvoll und wirksam. Ein besonders kraftvolles Element des Rituals ist das Erdgebet, das vom Text dem 'Vater unser' ähnelt, nur eben auf die 'Mutter Erde' bezogen ist. Dieses von Roswitha Stark vorgetragene Erdgebet hat in mir eine sehr starke Resonanz ausgelöst und mich tief bewegt. Zu der CD ist auch ein Buch von Roswitha Stark erschienen: 'Rituale im Jahreskreis. Heilung für Körper, Seele und Erde im Rhythmus der Natur'. Es enthält neben einer Einführung in die Welt der Rituale im Wesentlichen die acht Rituale zu den elementaren Stationen des Jahreskreises: Jeweils auf acht Seiten erfährt der Leser alles über die Bedeutung des jeweiligen Rituals sowie ein paar ausgewählte Rituale inklusive Text, der entweder allein oder in der Gruppe vorgetragen werden können. Beschrieben werden die Rituale zu der Sommer- und Wintersonnwende, der Frühjahrs- und Herbsttagundnachtgleiche, Allerheiligen, Maria Himmelfahrt, Lichtmess und Walpurgis. Was es nur im Buch und nicht auf der CD gibt: Roswitha Stark hat die Kraft der Rituale mit der modernen Informationsmedizin in Form von zwei Heilungskarten verbunden. Dazu hat die Autorin zwei 'Lichthelfer' in Form von Geometrieabbildungen entwickelt (insgesamt 16 Karten für die acht Rituale des Jahreskreises), die aus dem Buch kopiert werden können. Ob man bei den Ritualen lieber auf das geschriebene oder das gesprochene Wort zurückgreift, ist Geschmackssache. Mir persönlich gefallen gesprochene Worte besser, ich kann mich dann besser auf das Gesagte einlassen.

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Das Buch bietet kompakt, kompetent und verständlich eine gute Einführung in die Welt der Autoimmunkrankheiten, insbesondere in die häufigste von ihnen: Hashimoto-Thyreoiditis. Diese noch nicht erklärbare "Selbstzerstörung" der Schilddrüse bringt den Stoffwechselhaushalt (und andere hormonelle Kreisläufe) des Körpers so durcheinander, dass eine diffuse Symptomatik entsteht und auch zahlreiche Ärzte ratlos werden lässt. Wirkliche Hilfe gibt es wohl nur von Fachärzten für Endokrinologie (die Lehre von den Hormonen). Wer die Autoimmunkrankheit Hashimoto-Thyreoiditis verstehen will, muss sich also zwangsläufig mit den verschiedenen Regelsystemen im Körper vertraut machen. Diese komplizierte Materie für Laien verständlich zu machen gelingt dem Arzt und Medizinjournalist Dr. Eberhard Wormer schon seit Jahren hervorragend. Ich habe sein Buch über die chronische Schmerzkrankheit Fibromyalgie schon gewinnbringend gelesen und bin auch jetzt kein bisschen enttäuscht. Da Eigen-Kompetenz und Selbsthilfe eine wichtige Voraussetzung ist, um trotz der Krankheit ein annähernd symptomfreies Leben zu führen, legt der Autor auf die Vermittlung von Wissen großen Wert. Dr. Eberhard Wormer leistet Aufklärungsarbeit und gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen: Wie funktioniert die Schilddrüse und wie arbeitet sie mit anderen Drüsen zusammen? Wie kann man die Schilddrüsenerkrankung erkennen, behandeln und bewältigen? Was sind die Risikofaktoren und aktuelle Therapiekonzepte? Darüber bietet der Serviceteil eine Zusammenstellung von Therapie- und Selbsthilfekonzepten, hilfreiche Kontaktadressen und ein Glossar. Der Fokus wird dabei von Anfang an auf die Selbsthilfe und Eigenkompetenz gelegt. Beleuchtet werden die Stressfaktoren Arzt (!!!), soziales Umfeld, Partnerschaft, Ernährung (Stichworte sind hier Gluten, Jod, Laktoseintoleranz), Bewegung und Stress durch mangelnde Entspannung. Die gute Nachricht: 80 Prozent aller Betroffenen können mit der unheilbaren Krankheit gut und beschwerdefrei leben, wenn ihre Hormonersatztherapie gut eingestellt ist und die Risikofaktoren minimiert sind.

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Es klingt nach einem Dilemma: Entweder lege ich mich mit möglichst viel nackter Hautfläche von April bis Oktober in der Mittagszeit in die Sonne, um meine Vitamin-D-Speicher mit der UVB-Strahlung aufzuladen und riskiere vorzeitige Hautalterung und Hautkrebs, oder ich meide die Mittags-Sonne, schmiere mich mit hohem Lichtschutzfaktor ein und riskiere so einen niedrigen Vitamin-D-Spiegel, der wiederum für zahlreiche Erkrankungen, besonders im Bereich der Knochen und des Immunsystems, verantwortlich ist. Man kann auch von zwei verfeindeten Lagern sprechen. Die einen (meistens Hautärzte) führen an, dass allein in Deutschland 3000 Menschen jährlich an Hautkrebs sterben, die anderen (meistens Alternativmediziner und Osteologen) machen darauf aufmerksam, dass 68 Prozent der Bevölkerung in unseren Breiten einen Vitamin-D-Mangel haben, besonders in Herbst und Winter. Wer hat nun Recht? Im Zweifelsfall der, der die meisten Studien bezahlen und das meiste Geld für PR ausgeben kann. Für Otto-Normalverbraucher wie mich bleibt da nur der gesunde Menschenverstand und Bücher wie dieses von Jörg Spitz und William Grant. Auch hier wird mit Studien gearbeitet, um die Wirksamkeit von Vitamin D zu beweisen, aber dezent. Vor allem aber werden Fakten aufgezählt: zum Beispiel die, dass genügend Vitamin D nicht über die Nahrung aufgenommen werden kann (nur einige Fischsorten und Lebertran haben hohe Vitamin D Konzentrationen), sondern in ausreichender Form nur über die UVB-Einwirkung des Sonnenlichts. Da in Deutschland die Wintersonne von November bis März nicht hoch genug steht, um genügend Vitamin D im Organismus zu produzieren, muss man entweder darauf hoffen, dass die Speicher vom Sommer genügend aufgefüllt sind, oder man nimmt Nahrungsergänzungsmittel oder geht ins Solarium. Jörg Spitz und William Grant plädieren also für ein maßvolles Sonnenbaden ohne Schutzbekleidung und Sonnencreme (ab Lichtschutzfaktor 15 kann kein Vitamin D mehr gebildet werden), um die Bildung von Vitamin D zu gewährleisten (gesund sind Werte zwischen 30 und 100 Nanogramm pro Milliliter). Im Winter empfehlen die Autoren Nahrungsergänzungsmittel (das Buch enthält eine Übersicht und auch Empfehlungen) und/oder den Besuch von professionell betriebenen Solarien, wo mit Hilfe eines Sensors der Hauttyp und der vorhandene Pigmentgehalt in der Haut gemessen werden kann. Ich habe in dem Buch viel über Präventionsmedizin (im Buch gibt es einen Fragebogen zum individuellen Lebensstil) und über Vitamin D erfahren (zum Beispiel das es gar kein Vitamin ist, sondern ein Prohormon, dass über eine Zwischenstufe zu dem Hormon Calcitriol umgewandelt wird) und tendiere dazu, mich der Meinung der Autoren anzuschließen: Die Sonnenstrahlen sind nicht per se tödlich und müssen daher nicht gemieden werden. Wie überall kommt es auf die richtige Dosis an, die ist wiederum abhängig vom Hauttyp und von der Intensität der Sonneneinstrahlung. Ich freue mich auf das nächste Sonnenbad, denn Sonnenstrahlen spenden Leben und sorgen auch im menschlichen Organismus dafür, dass ich mich wohl fühle in meiner Haut.

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Nichts weniger als die Heilung von Körper, Seele und Erde durch Rituale ist das Ziel der Heilpraktikerin für Schwingungs- und Informationsmedizin Roswitha Stark. Schon mit ihrem Buch 'Der Heiler in dir' hat sie mit 'Heilungskarten' experimentiert (die bei meinem Sodbrennen sehr geholfen haben), da ist es jetzt konsequent, wenn die Autorin in ihrem neuen Buch die Kraft der Rituale mit der modernen Informationsmedizin in Form von gleich zwei Heilungskarten verbindet. Roswitha Stark hat dazu zwei 'Lichthelfer' in Form von Geometrieabbildungen entwickelt (insgesamt 16 Karten für die acht Rituale des Jahreskreises), die aus dem Buch kopiert werden können. Der Ratgeber ist so aufgebaut, dass Roswitha Stark zunächst erklärt, warum die Rituale des Jahreskreises so kraftvoll und heilend sind. Sie erklärt den Unterschied von linearer Zeit und Synchronizität und warum es so wichtig ist, sich auf ein Leben ohne starren Kalender, jedoch im Rhythmus der Natur einzustellen. Dann geht sie auf die praktische Ritualarbeit ein, dazu gehört die Vorbereitung, die Arbeit im morphogenetischen Feld, das Finden des richtigen Ortes, die Reinigung, die Einstimmung, die Begrüßung, die Ehrung der vier Elemente und schließlich der Kern und der Abschluss des Rituals. Im Mittelpunkt des Buches stehen die acht elementaren Stationen des Jahreskreises: Jeweils auf acht Seiten erfährt der Leser alles über die Bedeutung des jeweiligen Rituals sowie ein paar ausgewählte Rituale inklusive Text, der entweder allein oder in der Gruppe vorgetragen werden kann. Beschrieben werden die Sommer- und Wintersonnwende, die Frühjahrs- und Herbsttagundnachtgleiche, Allerheiligen, Maria Himmelfahrt, Lichtmess und Walpurgis. Das Ritual soll die vieltausendjährige Geschichte der Ahnen beleben und die Menschen mit der Natur auf mystische und märchenhafte Art und Weise verbinden. Auch soll sich nach jedem Ritual das lineare und stressige Zeitdenken auflösen und ein neues Gefühl des Eingebundenseins in den Kosmos und der Erde entstehen. Ich habe dieses Gefühl nach Ritualen schon ein paar Mal erlebt, es war allerdings nicht von Dauer. Zum Schluss geht die Autorin auf ihr Spezialgebiet ein, die heilenden Geometrien. Mit Hilfe der beiden Karten sollen sowohl die Erdkörperkräfte als auch die kosmischen Kristallkräfte aktiviert werden. Da es sich bei der einen Karte um die Strichcodes des 'I Ging' handelt, gibt es für die Benutzer dieser Karte als kleine Zugabe noch eine persönliche Heilbotschaft der jeweiligen Station des Jahreskreises. Diese Heilbotschaft soll sich während des Rituals in Form einer Zahl von 1 bis 8 manifestieren, sodass man die jeweilige Bedeutung der Zahl nach dem Ritual im Buch nachschlagen kann. Da ich die Karten während eines Rituals noch nicht ausprobiert habe, kann ich zu der Wirkung der Karten nichts sagen. Ein Versuch ist es aber allemal wert. Zu dem Buch ist auch ein Hörbuch mit zwei CD's erschienen. Es heißt 'Rituale im Jahreskreis: Meditationen für Körper, Seele und Erde. Hörbuch mit Einführung in die Ritualarbeit' und enthält auf der ersten CD eine praktische Einweisung in die Ritualarbeit (45 Minuten) und auf der zweiten CD (73 Minuten) acht Meditationen zu den jeweiligen Stationen im Jahreskreis.

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In dem durchgängig vierfarbigen Kompaktratgeber der Ernährungsexpertin Dr. Barbara Rias-Bucher findet man neben einer Einführung in die Welt der Smoothies und der Mixgeräte 53 leckere und leicht zuzubereitende Rezepte mit saisonalen Zutaten für den Herbst und Winter. Unterteilt sind die Smoothies in wärmende, weihnachtliche, vegane und vitaminreiche Rezepte. Ich habe einige von Ihnen ausprobiert und hatte schon sehr intensive Geschmackserlebnisse (Kaffee und Banane!). Mein Lieblings-Smoothie ist zur Zeit "scharfe Paprika und Frischkäse". Er ist schnell gemixt, cremig und würzig und eignet sich hervorragend zusammen mit einer Brezel und einem Vollkornbrot zum entschlackenden Frühstück. Auch in den kalten Jahreszeiten Herbst und Winter machen Smoothies Sinn, nicht nur wegen des "Anti-Schnupfen-Smoothie" (Birne, Birnensaft, Honig, Zitrone, heißes Wasser): Erstens regulieren sie den Säuren-Basen-Haushalt, indem sie dem sauren Weihnachtsessen einen basischen Power-Drink entgegenstellen. Zweitens sichern Smoothies den Nachschub an Vitaminen und Mineralstoffen. Drittens geben sie dem Organismus die Flüssigkeit, der er beim Entschlacken und wegen der trockenen Heizungsluft braucht. Eine nette Zugabe sind die Smoothie-Drei-Tage-Kuren, an denen man täglich 4 bis 6 Smoothies trinkt. Eine Kur betrifft die Zeit, wenn der Winter und die hektische Vorweihnachtszeit kommt. Da ist es hilfreich, Smoothies zu trinken die entspannen (Müsli to go) und innere Ruhe bescheren (Papaya und Schokolade). Die andere Kur betrifft die Zeit, wenn der Winter geht. Jetzt ist es wichtig zu Entschlacken (Ananas und Sauerkraut) und Vitamine zu tanken (Heiße Möhren und Chili, Tomaten und Spinat). Der Kompaktratgeber "Winter-Smoothies" stellt die ideale Ergänzung zum ebenfalls durchgängig vierfarbigen Kompaktratgeber "Smoothies für Körper, Geist und Seele" dar, der Anfang 2014 von der selben Autorin erschien und bereits 51 Rezepte sowie Tipps für feine Mixgetränke enthält. In ihm finden sich Smoothies für die innere Balance, leicht verdauliche Energiespender, zur Entgiftung oder zum Abnehmen.

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In diesem durchgängig farbig gestalteten Kompaktratgeber kann jeder Leser einen heilenden Tee für sich finden. Die alphabetisch sortierte Liste der Beschwerden und Symptome - getrennt nach den Bedürfnissen für Erwachsene und Kinder - zeigt dem Leser, welche Rezepte am besten wirken. Trotz seiner nur 128 Seiten enthält der Ratgeber in kurzer und knackiger Form eine Einführung in die europäische und chinesische Kräuterheilkunde, in die wichtigsten pflanzlichen Wirkstoffe und in die Zubereitung und Dosierung von Heiltees, die man im Gegensatz zu den normalen Tees nur über einen begrenzten Zeitraum zu sich nimmt, weil ihre Wirkstoffe eine medizinische Wirkung haben. Von den 168 Tee-Rezepturen sind rund 40 für Kinder, weil Kinder andere Wirkstoffe und Dosierungen benötigen als Erwachsene. Im Anhang gibt es eine sehr übersichtliche Kräutertabelle sowohl für chinesische als auch für europäische Pflanzen und eine Liste von Bezugsquellen und Kräuterschulen. Einmalig in der Landschaft der Teeratgeber dürfte die Synthese von chinesischen und europäischen Kräutern sein, die wertvolle Synergie-Effekte haben: Heilpflanzen beider Heiltraditionen können sich in ihrer Wirkung gegenseitig unterstützen und verstärken, die Gesamtwirkung soll dabei sogar die Summe der Einzelwirkungen übertreffen. Um den Verstärkungseffekt zu nutzen, können die Tees auf zwei verschiedene Weisen getrunken werden. Einmal kann man die chinesischen und europäischen Kräuter getrennt zubereiten und trinkt sie dann nacheinander im zeitlich vorgegebenen Wechsel. In der anderen Version stellt man sich gemäß den detaillierten Vorgaben der Rezeptur eine chinesisch-europäische Kräutermischung zusammen, deren Absud mehrmals täglich getrunken wird. Die Liste der Anwendungsgebiete reicht bei Kindern von Albträumen, Angstzuständen oder Bettnässen bis hin zu Stottern, Übelkeit und Wachstumsbeschwerden. Bei Erwachsenen reicht das Spektrum der Anwendungsgebiete von Arthrose, Blasenentzündung und hohem Blutdruck über Schwindel bis zur Verstopfung und Wechseljahresbeschwerden. Ich konnte mich tatsächlich einmal von der Wirksamkeit eines chinesischen Kräutertees bei einer Bronchitis überzeugen, allerdings schmeckte er wirklich sehr bitter. Da dürften die Eurasia-Tees um einiges angenehmer schmecken. Das Büchlein mit seinen 168 Tee-Rezepturen aus Europa und Asien ist eine abgespeckte Kompaktversion des 2013 erschienenen Ratgebers Heiltees für Körper, Geist und Seele: 304 wirksame Rezepturen aus den traditionellen Heilkulturen Chinas und Europas, der für 101 Beschwerden 304 Rezepturen auflistet, darunter 101 neuartige Euro-Asia-Rezepturen, 102 Kräuterteemischungen und 101 chinesische Kräutermischungen.

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