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Alle Rezensionen von SaintGermain

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Adolf Seefeldt soll über Jahre hinweg mindestens 12 junge Burschen getötet haben, nur konnte nie eine Todesursache festgestellt werden. Das Buch basiert auf der wahren Lebensgeschichte von Adolf Seefeldt der 1936 hingerichtet wurde. Von der Presse wurde er Sandmann genannt, von allen die in kannten Onkel Tick-Tack . Das Cover des Buches ist nicht nur absolut passend, sondern auch ein absoluter Hingucker. Auch der Titel passt natürlich perfekt, auch wenn es diesen Titel bei Büchern schon mehrmals gab (z.B. Lars Kepler). Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut, die Protagonisten und Orte wurden gut in Szene gesetzt. Auch eine gute Recherche gehört zu einem Buch nach wahren Tatsachen hinzu - diese wurde auch erfüllt, obwohl mir Kleinigkeiten auffielen, die nicht mit der Realität übereinzustimmen scheinen. (Wobei sich mein Wissen über Onkel Tick-Tack auf eine Dokumentation und einige Internet-Einträge beschränken.) Die Spannung in diesem Buch ist nicht sehr hoch, darum würde ich es auch nicht als historischen Thriller bezeichnen - vielmehr ist es so etwas wie eine Biographie mit psychischem Hintergrund von Adolf Seefeldt und eine kleine Milieustudie der damaligen Zeit. Da ich aber Bücher mit realem Hintergrund sehr gerne lese, störte mich das nicht unbedingt. Obwohl es manchmal zwar Sinn machte und die verschiedenen Kapiteln auch mit Datumsangaben bezeichnet waren, verwirrten mich die vielen Zeitsprünge doch sehr. Ich musste oft zurückblättern um es richtig einordnen zu können. Hier wäre eine (zumindest teilweise) chronologische Einteilung besser gewesen. Fazit: Sehr gute Biographie des Mörders Adolf Seefeldt, die aber leider nicht ganz perfekt ist. 4 von 5 Sternen

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3 Mädchen und 2 Jungs gehen 1984 Zelten. Am nächsten Morgen sind 1 Mädchen und ein Junge schwer verletzt, die anderen tot. Das Mädchen kann sich kaum noch an etwas erinnern, auch der Junge scheint niemanden gesehen zu haben. Der Fall kann nicht gelöst werden, doch die ermittelnde Kommissarin Janna Habena will auch nach 30 Jahren noch wissen, was damals geschah. Das Buch beruht auf einer wahren Begebenheit in Finnland, der allerdings nie aufgeklärt werden konnte. Das Cover des Buches ist sehr ansprechend gemacht und es passt auch perfekt zum Inhalt des Buches. Der Schreibstil der Autorin ist gut, die Orte und vor allem die Protagonisten werden ausgezeichnet dargestellt, auch wenn man in manchen Passagen merkt, dass die Autorin früher Juristin/Anwältin war, was aber nicht zu bemängeln ist. Der Plot der Story an sich ist sehr gut gewählt, allerdings gibt es als Leser des Buches eigentlich nur 2 Möglichkeiten was geschehen sein könnte. Zwar ist es schön, dass Janna der Fall keine Ruhe lässt, aber realistisch ist es sicher nicht, dass sie das über 30 Jahre tut. Dabei sind ihre Ermittlungen eigentlich auch nur sehr fadenscheinig und eigentlich nicht wirklich Ermittlungen zu nennen. Denn auch wenn die Kommissarin schon älter ist, sind ihre Beweise/Indizien bzw. dessen Zertifizierung dürftig bis gar nicht vorhanden. Das Buch lässt sich relativ schnell lesen, auch die Spannung ist eigentlich vorhanden. Gut gefiel mir auch die wechselnde Erzähltechnik zwischen einem autarken Erzähler und der Ich-Perspektive von Katharina. Fazit: Gute Grundidee, die durch mangelnde Ermittlungen und mangelnden Verdächtigen für den Leser allerdings nicht perfekt umgesetzt wurde. Insgesamt mehr Psycho, denn Thriller. Allerdings konnte mich das Buch doch in vielen Dingen auch überzeugen. 4 von 5 Sternen

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Sadie fliegt mit ihrer Familie und Nick nach England. Ihre Familie soll Urlaub machen während die 2 FBI-Profiler bei einer Tagung von Andrea Thornton referieren sollen. Doch plötzlich wird jemand aus diesem Kreis entführt. Mehr möchte ich nicht verraten, da ich nicht gerne spoilere. Das Cover des Buches ist im Stil der bisherigen Serie - sehr passend, aber eben nicht sehr auffällig oder originell. Der Schreibstil der Autorin ist - wie schon in ihren bisherigen Büchern - einfach super. Protagonisten und Orte werden wieder perfekt dargestellt. Und wie sich die Charaktere laufend weiterentwickeln ist einfach fantastisch. Perfekt dazu passt natürlich, dass Andrea Thornton und ihre Familie hier wieder eine große Rolle haben. Gegenüber der Profiler-Reihe merkt man eine deutliche Weiterentwicklung der Figuren. Besonders auffällig ist das natürlich bei Julie, die hier bereits 16 Jahre jung ist. Dabei bleiben die Protagonisten sich selbst aber immer treu. Die Story selbst benötigte zwar keinerlei Profiler-Fähigkeiten (irgendwie schade, wo 3 Profiler die Hauptrolle spielen), ist aber dennoch wieder sehr gut gelungen. Zwar beginnt dieser Teil etwas gemütlicher - was aber auch verständlich aufgrund des Plots ist - dann ist die Spannung aber wieder gewohnt hoch. Fazit: Absolutes Muss für jeden Fan von Sadie Scott und/oder Andrea Thornton. Allerdings sollte man die Reihenfolge am besten einhalten, um das volle Lesevergnügen zu haben. Top. 5 von 5 Sternen und ich bleibe natürlich dran an der Reihe.

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Das Buch beinhaltet auf 69 E-Book-Seiten (tolino) 6 Kurzgeschichten, die ich hier einzeln beschreiben bzw. rezensieren möchte, bevor ich etwas zum Buch insgesamt schreibe. 1) Hilda und der Himmelsbote: Hilda Schiller bricht sich das Bein und plötzlich verkauft ihr Schwiegersohn ihre Wohnung, da das ganze Haus abgerissen werden soll. Doch Hilda hört plötzlich eine Stimme, die ihr sehr zu helfen scheint. Schöne Geschichte, die auch manchmal zum Lachen einlädt. Die ganze Story wirkt allerdings etwas gehetzt und hätte sich definitiv mehr Seiten verdient gehabt. Es war vom Plot her meine Lieblingsstory des Buches. 2) Ein neuer Vater für Sascha: Alexander (Sascha) erzählt seiner mutter immer wieder, dass er einen neuen Vater bekomme. Dies erzähle im eine alte Frau, die immer in sein Zimmer kommt. Olivia, seine Mutter, möchte dies gerne glauben. Aber wer kann so etwas wissen? Gute Idee, die hinter der Story steckt, allerdings wirkt auch diese durch die Kürze etwas gehetzt. Auch erscheint nicht immer alles logisch (Olivia hört die Großmutter reden, im nächsten Moment denkt sie aber an eine imaginäre Freundin ihres Sohnes.). 3) Auf und davon: Britt und Thomas sind schon lange verheiratet. Britt wünscht sich eigentlich ein anderes Leben, während ihr Mann in seiner Arbeit aufgeht. Plötzlich hat Thomas einen Unfall und er sieht, wie er anders leben könnte. Das Thema der Story ist nicht ganz neu, allerdings trotzdem gut zu lesen. Diese Story wirkte zwar nicht ganz so gehetzt, wäre aber auf mehr Seiten noch besser zur Geltung gekommen. 4) Wenn Träume in Erfüllung gehen: Jenny und ihre Freunde haben einen gemeinsamen Wunsch, sie wollen gemeinsam in einem Gebäude wohnen bzw. ihre verschiedenen Firmen eröffnen.Im Traum sieht jeder von ihnen etwas anderes, das aber doch zusammenpasst. Zu dieser Story gilt im Prinzip das gleiche wie zur vorhergehenden Geschichte. 5) Für immer und ewig: Johanna will sich endlich wieder verlieben. Da lernt sie einen Mann kennen, der sie zu kennen scheint; und sie ihn scheinbar auch. Der Plot ist definitiv nichts Neues, allerdings gefiel mir die Geschichte trotzdem. Nur war die Story wieder sehr gehetzt, wie schon bei Nr. 1. 6) Die Nacht, in der Wunder geschahen: Svenja ist sehr umweltbewusst. In einer Wunschnacht hat sie einen ganz besonderen Wunsch. Die Wunschnacht an sich ist auch keine neue Idee. Der Wunsch von Svenja allerdings schon.Nette Geschichte, die zum Schmunzeln und Nachdenken einlädt. Besonders die letzten beiden Sätze waren ein passender Lacher. Allerdings gilt auch hier: sehr, sehr gehetzt. Das Cover des Buches ist zwar bunt, aber nicht wirklich ansprechend. Es wirkt trotz der Farben kühl und eher zu einem Sachbuch passend. Der Schreibstil der Autorin ist eigentlich gut, nur hätte sie die Storys etwas verlängern sollen, sodass sie nicht so gehetzt wirken, denn so wirken die Stories insgesamt etwas lustlos hingeworfen bzw. wie ein Projekt. Auch haben sich einige Fehler bezüglich Grammatik und Rechtschreibung eingeschlichen. Fazit : Bunter Mix aus mehr oder weniger fantastischen Geschichten, die aber insgesamt zu kurz gehalten sind. 3,5 von 5 Sternen

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Eine Studentin findet eine erhängte Mumie in einem verlassenem alten Haus. Llewelyn will sich in den schottischen Highlands erholen, bekommt aber plötzlich überraschende Post. Und plötzlich haben Finch, Calis, Major Llewelyn , Rebus etc. alle Hände voll zu tun. In der Vergangenheit (während des 2. Weltkriegs) ist in einem Rückblick die Komet auf den Weg in den Pazifik. Das Cover des Buches ist nicht nur sehr passend zum vorliegenden Buch, sondern auch zur bisherigen Reihe. Der Schreibstil des Autors ist auch in diesem Buch weider sehr gut. Spannung herrscht von der ersten bis zur letzten Seite - und das bei fast 820 Seiten! Die Charaktere und Orte sind wieder perfekt in Szene gesetzt; die wiederkehrenden Charaktere entwickeln sich stetig weiter. Fantastisch was Hr. Schillddorfer hier aus den Protagonisten herausholt, sodass man sie nicht mehr missen will und das obwohl einige Charaktere das erste Mal in Band 3 vorkommen. Da macht es auch nichts, dass John Finch in der ersten Hälfte des Buches nur eine Nebenrolle spielt. Wieder gibt es viele Handlungsstränge, die zu Beginn vorkommen, wo man sich denkt: Das passt doch nicht zusammen! und doch schafft es der Autor alles sinnvoll und logisch zu verbinden. Das ganze Buch wirkt hervorragend recherchiert und man merkt, dass dies dem Autor auch Spaß macht. Auch der Humor ist in diesem rasantem Action-Thriller sehr gut vertreten. Allerdings haben sich in dieses Buch ein paar kleine Logik-/Folgefehler eingeschlichen, die laut dem Autor allerdings dem Lektorat anzurechnen sind, da sich 2 Lektoren das Buch aufgeteilt hatten. Fazit: Temporeicher, humorvoller Abenteuer-Action-Thriller, der gekonnt Realität und Fantasie vermischt. Ich warte gespannt auf Band 5. Absolute Leseempfehlung!

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Jonathan wird als Baby adoptiert. Er entwickelt sich zum Mathegenie und wird dadurch Multi-Millionär. Als sein Gärtner ausfällt, stellt er Anton ein, doch mit ihm fangen die Probleme erst so richtig an. Das Cover des Buches ist sehr unscheinbar. Nur ein dünner Zweig mit einem herbstlich-verdorrtem Blatt ist auf sonst schwarzem Grund zu sehen. Obwohl ich mir den Kubus in dem Jonathan wohnt gut am Cover vorstellen hätte können, passt aber dieses zarte Bild vom Cover sehr gut zur Geschichte und die Psyche von Jonathan. Der Schreibstil der Autorin (übrigens ihr Debüt-Roman) ist primär ausgezeichnet. Protagonisten und Orte werden ausgezeichnet beschrieben; der Spannungsbogen des Buches ist während dem ganzen Buch sehr hoch, obwohl man den Täter ja eigentlich kennt. Mir viel es leider etwas schwer die Zeit zwischen den Kapiteln einzuschätzen, hier hätte ich mir jeweils ein Datum als Überschrift gewünscht. Auch kam mir einiges nicht ganz logisch vor: Warum kommt erst so spät ein Anwalt zu Jonathan? Warum dauert es 2 Tage bis er freigelassen wird, wo seine Unschuld mehr oder weniger bewiesen ist? Und das Wichtigste: Warum soll man sein Eigentum verlieren, wenn man eingesperrt ist? Selbst wenn man in eine Psychiatrie kommt, bleibt es das Eigentum von einem. Ok, das Geld wird von jemanden verwaltet, aber der muss auch Rechenschaft darüber ablegen. Auch zwei häufige Fehler fielen mir auf: DNA heißt auf deutsch immer noch DNS! Und es gibt einen deutlichen Unterscheid zwischen Psychologen, Psychotherapeuten und Psychiatern. Und Adoptionseltern hab ich auch noch nie gehört, eher Adoptiv-Eltern. Nichtsdestotrotz konnte mich das Buch überzeugen, das zeigt auch die kurze Lesezeit (nicht mal 2 Tage) des Buches, da ich es kaum aus den Händen geben konnte. Auch positiv fand ich, dass hier die psychologische Seite in diesem Krimi im Vordergrund stand. Fazit: Ungewöhnlicher, spannender Krimi, der nicht immer ganz logisch ist, aber trotzdem überzeugen kann. 4,5 von 5 Sternen

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Im letzten Kriegsjahr 1918 werfen italienische Flieger Flugzettel über Wien ab. Während der Großteil der Bevölkerung dies gebannt verfolgt, wird ein Mann in der Nähe des Naschmarkts umgebracht. Die Ermittlungen gestalten sich für Joseph Maria Nechyba allerdings sehr schwierig, da das Ende von Österreich- Ungarn droht. Das Cover des Buches passt zur bisherigen Reihe und zeigt wieder ein Bild von Klimt. Obwohl es der 6. Band um Oberinspector Joseph Maria Nechyba (+ ein Kurzgeschichtenband) ist, war es für mich das erste Buch des Autors. Wahrscheinlich ist es aber auch der letzte Band dieser Serie der erscheinen wird. Der Schreibstil des Autors ist ausgezeichnet, die Protagonisten und Orte werden perfekt dargestellt, sodass man ein richtiges Bild vor den Augen hat. Zum anderen ist das Buch ausgezeichnet recherchiert, auch aus echten Quellen (Zeitungen) wird zitiert. Der Ermittler Nechyba, der eigentlich kaum selbst ermittelt, sondern eher isst oder Kaffee mit Schnaps oder Bier trinkt, wirkt sympathisch und auch authentisch. Bei diesem Buch handelt es sich zwar eigentlich um einen historischen Krimi, aber letztendlich sind die Morde nur Nebensache, denn viel mehr handelt es sich um Abbild der Gesellschaft zur Zeit als Kaiser Karl abdanken musste. Authentisch und gut passend fand ich auch den österreichischen Dialekt den der Autor benutzte. In der Fußzeile stehen dann für manche Begriffe, die Deutsche nicht kennen müssen, die hochdeutsche Übersetzung. Ebenso gut fand ich das Personenregister über reale Personen die im Buch vorkommen, denn der Autor vermixt gekonnt reale und fiktive Personen. Fazit: Historischer Krimi, der eigentlich ein Gesellschaftsroman ist, mich aber trotzdem restlos überzeugen konnte. Volle 5 Sterne

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Claire ist eine erfolgreiche Frau die immer nüchtern ihren Weg zu gehen scheint. Doch auch sie hat geheime Sehnsüchte und Probleme zu bewältigen. Ihre Ehe ist zwar harmonisch, aber nicht erfüllend. Als sie in ihrem Familiensommerurlaub der Freundin ihres Sohnes namens Julie gezwungenermaßen immer wieder begegnet, finden die beiden unterschiedlichen Frauen zueinander und ergründen ihre Wünsche und Gefühle. Denn auch Julie hat einiges aufzuarbeiten. ...... Zum Cover: Ein schönes Cover, schlicht aber ansprechend. Der Einband erscheint hochwertig und das Buch hat ein Lesebändchen. Meine Meinung zum Buch: Anfangs hatte ich ein paar Probleme damit, in das Buch richtig eintauchen zu können. Der Schreibstil war mir etwas zu prosaisch und dazwischen wieder sehr nüchtern mit vielen Fachausdrücken aus der Verhaltensbiologie. Doch je weiter das Buch fortschritt umso mehr konnte ich den Schreibstil genießen bis zu dem Moment, wo ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte. So ab Seite 100 war ich nur noch gefesselt. Es ist nicht so, dass das Buch eine Menge Handlung bietet. Es bedient sich der Darstellung der Umgebung und dem Gefühl. Dem Erleben von äußeren Einflüssen wie das Eintauchen in das Meer oder auch die Gefühle anderen Menschen gegenüber. Meiner Meinung nach ist es eindeutig ein Buch für Frauen. Auf jeden Fall hätte mein Mann keine Freude damit. Man kann das Buch nicht als leichte Sommerlektüre verbuchen, denn ich hatte ganz schön zu denken nach dem lesen und konnte auch nicht gleich schlafen. Aber das bedeutet auch, dass das Buch bewegen kann und Wert hat. Fazit: Eine Lektüre mit Tiefgang, die sehr poetisch angehaucht ist.

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Der New Yorker Psychotherapeut Desmond Parker überlebt ganz knapp einen Tauchunfall in Jamaika. Eigentlich ist alles mit ihm in Ordnung, doch plötzlich hat er die Gabe Krankheiten von Menschen zu sehen bzw. zu sehen wie sie in Kürze sterben werden.Für Desmond ist dies aber mehr Fluch als Gabe und so probiert er alles um diese Gabe wieder loszuwerden. Das Cover des Buches ist sehr auffällig und passt auch perfekt zum vorliegenden Buch, obwohl es mehr auf das Horror-Genre denn dem Thriller-Genre passt. Obwohl das Buch laut Definition natürlich auch ein Mystery-Thriller (unter dem es ja erschienen ist) sein kann, würde ich es eher in die Horror/Mystery-Szene geben, denn für mich persönlich impliziert das Genre Thriller eigentlich was anderes. Nach einigen Seiten, die ich zum Einstieg in das Buch benötigte, nahm mich die Story allerdings gefangen und ich konnte das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil des Autors ist ausgezeichnet, die Protagonisten und Orte werden sehr gut dargestellt, sodass man sich perfekt in die Geschichte einfühlen kann. Die Spannung war von Beginn an auf sehr hohem Niveau und blieb es prinzipiell auch. Allerdings waren die letzten beiden Kapitel doch etwas zu langatmig für mich. Nichtsdestotrotz bin ich gespannt wie es weitergeht und freue mich sehr auf die Fortsetzung über den Screener . Fazit: Nach sehr starkem Beginn wirds zum Ende leicht langatmig. Trotzdem kann ich das Buch nur weiterempfehlen und vergebe 4,5 von Sternen.

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7 Kinderleichen werden verscharrt auf einem Feld gefunden. Mara Billinsky wird allerdings zu einem anderen Fall abgezogen: Ein unbekannter Mann wurde in einem Hotel erschlagen. Der Mörder ist schnell geschnappt, aber plötzlich überschlagen sich die Ereignisse. Nebenbei hat Mara natürlich auch an ihrem eigenem Schicksal zu kauen, denn der Mörder ihrer Mutter ist immer noch unbekannt. Dies ist der 2. Teil um die Kommissarin Mara Billinsky, die sehr eigenwillig ist und von allen nur Die Krähe genannt wird. Von daher passt natürlich auch das Cover perfekt zum Buch, außerdem ist es sehr auffällig und deutet sofort auf einen Thriller hin. Den 1. Teil dieser Reihe kannte ich nicht, trotzdem kam ich sehr gut ins Buch rein. Die Protagonisten und Orte werden ausgezeichnet dargestellt. Obwohl einige Akteure vorerst absolut nicht sympathisch wirken, wachsen sie einem dann doch ans Herz - allen voran natürlich Mara. Die Spannung beginnt auf der ersten Seite und lässt bis zum Ende des Buches nicht nach, obwohl das Buch in der Handlung eigentlich nicht wirklich überraschen konnte. Fazit: Leo Born ist das Pseudonym des Autors Oliver Becker und er zeigt, dass er auch Super-Thriller schreiben kann. 4,5 Sterne von 5, da mir der Überraschungseffekt gefehlt hat.

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