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Alle Rezensionen von Ina Vainohullu

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Nach dem Tod ihrer Mutter zieht die 17-jährige Emily zu ihrem Großvater Vance, den sie noch nie gesehen hat, in das beschauliche Südstaaten-Städtchen Mullaby. Schnell wird ihr bewusst, das hier merkwürdige Dinge geschehen. Nachts irren mysteriöse Lichter durch den Garten, die Tapete in ihrem Zimmer wechselt wie von Zauberhand das Motiv und die Bewohner der kleinen Stadt scheinen aus unerfindlichen Gründen einen Bogen um sie zu machen. Insbesondere die Familie Coffey ist alles andere als begeistert über Emilys Auftauchen. Alle bis auf Win, der Emilys Herz im Sturm erobert, der aber auch ein kurioses Geheimnis verbirgt... Der Plot besteht aus mehreren Teilen, die sich zusammenfügen und im Verlauf zu einem großen Ganzen verschmelzen. Sie schildern uns das Leben und welch seltsame Wege es manchmal geht, um uns Neues zu offenbaren oder uns an Altes zu erinnern. Sarah Addison Allen erzählt flüssig, geradeheraus und ohne große Ausschweifungen die Geschichten von Emily und Julia, die sie mit immer wiederkehrenden Rückblicken auf Vergangenes verknüpft. Obwohl sie all den Geschehnissen in Mullaby eine Brise Magie zufügt, bleibt die Autorin doch stets in der Realität und verliert sich nicht in fantastischen Welten. Ihren Figuren verleiht sie einzigartige, teilweise sehr eigentümliche, aber so unglaublich liebenswerte Züge, das man sie alle in sein Herz schließt. Mit ihren überraschend bittersüßen Wendungen hat sie mich außerdem das ein oder andere Mal beinahe zu Tränen gerührt. Viel zu schnell sind die 250 Seiten gelesen und man erreicht das Ende, das zwar in sich stimmig ist, das aber trotzdem noch Raum für eigene Spekulationen lässt. Fazit: "Die Mondscheinbäckerin" ist wie ein köstlicher Kuchen ! Durchbricht man den zuckersüßen Guss, gelangt man zum geheimnisvollen, verzaubernden Inneren, das man entzückt genießt, viel zu schnell verputzt und von dessen unglaublichem Geschmack man noch lange zehrt !

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Usch Luhn sorgt mit ihrem amüsanten, flotten Schreibstil für einen sehr angenehmen Lesefluß, der wiederum dafür sorgt, das man ratzfatz durch die Geschichte durch ist. Sie setzt sich mit alltäglichen Teenager-Problemen , wie in etwa dem ersten Verliebtsein, dem Leben als Scheidungskind, den schwankenden Hormonen oder dem Bedürfnis dazu zu gehören, auseinander und geht hier gut und ohne große Ausschweifungen auf die Themen ein. Mir gefällt, das Lio, obwohl die Eltern getrennt sind und sie ihren Vater ja doch recht selten sieht, ein gesundes Verhältnis zu beiden Elternteilen hat. Beide sind immer für sie da und sie weiß das sie sich ihnen mit ihren Problemen anvertrauen könnte. Was mir außerdem sehr sehr gut gefallen hat, waren die holländischen Phrasen, die die Autorin durch Patty und Niclas immer wieder einfließen lässt. Auch wenn ich bei manch einem Wort, auch wenn es doch sehr einfach zu verstehen gewesen wäre, erst überlegen musste. Mit Lio zeichnet die Autorin einen typischen Teenager, mit jeder Menge Stimmungsschwankungen, die die Pubertät ja leider oft so mit sich bringt. Manchmal geht mir Lio durch ihr Rumgezicke ein kleines bisschen auf die Nerven. Auch ihre Freundin Mimi bekommt diese Launen oft zu spüren und es wundert mich, das sie nicht mal auf den Tisch haut, aber die beiden wissen wohl was sie aneinander haben und so halten die Freundinnen zusammen und stehen sich in allen Lebenslagen mit Rat und Tat zur Seite. Anders ist da Niclas, denn der sagt Lio ganz klar auf den Kopf zu, das ihr Rumgezicke nervt und das hat eine erstaunliche Wirkung wie ich finde, denn fortan kommt sie mir nicht mehr ganz so nervig vor. Gut so, denn eigentlich mag ich sie ganz gerne. Obwohl in der Geschichte nichts wirklich Spektakuläres passiert, mir einige Dinge zu einfach gelöst wurden und am Ende doch so manches offen blieb, finde ich die Geschichte sehr gelungen und für die Zielgruppe auf jeden Fall empfehlenswert ! Fazit: Ein sehr süßer, amüsanter, lockerer Lesegenuß über die erste Liebe und die alltäglichen Probleme eines Teenagers.

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Eigentlich ist Warte auf mich eine klassische, irgendwie tragische Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen, die gemeinsam glücklich sein könnten, wenn nicht einer von beiden bereits seit Jahren verheiratet wäre. Der Plot ist ein echt alter Hut und dennoch ist das Buch, aus zwei komplett unterschiedlich gestalteten Perspektiven, so ansprechend, emotional und wunderschön geschrieben, das man regelrecht eingesaugt wird und nicht aufhören kann zu lesen. Dabei ist Philipps Sicht, der im Übrigen als Ich-Erzähler auftritt, was dem Leser tiefe Einblicke in dessen Seelenleben beschert und dafür sorgt, das man sich recht gut in ihn hineinfühlen kann, in kursiver Schrift gehalten, während über Miriams Gefühlsleben in der dritten Person berichtet wird, was leider dafür gesorgt hat, das ich zu ihr, in manch einer Situation, einen nicht ganz so guten Draht herstellen konnte. Dennoch leide, lache und liebe ich ordentlich mit ihr mit, denn ihre ganze Gefühlswelt gerät ein ums andere Mal gehörig ins wanken und man durchlebt eine regelrechte Gefühlsachterbahn. Sehr gut gefallen haben mir Anfang und Ende des Buches, denn die Geschichte beginnt damit, das ein Verleger eines Tages aus der Mittagspause kommt und auf seinem Schreibtisch ein Manuskript von Warte auf mich findet. Dann beginnt die Geschichte von Miriam und Philipp und gegen Ende kehren wir zum Verleger zurück und der Kreis schließt sich auf eine sehr überraschende Weise. Eine ( nein eigentlich sind es mehrere ) Frage bleibt jedoch: Wer verbirgt sich hinter dem Autorenduo ? Wer sind Miriam und Philipp denn nun wirklich ? Und ist die Geschichte komplett erfunden, erschaffen von zwei Autoren die einfach nur befreundet sind und Lust auf ein gemeinsames Projekt hatten ? Oder aber ist es wie in der Geschichte passiert, das man sich angenähert hat, dann jedoch rechtzeitig die Notbremse gezogen und die Beziehung auf Papier ausgelebt hat ? Oder hat sich die Geschichte wahrhaftig so zugetragen, wie es im Buch geschildert wird ? Eine sehr interessante Frage, zu der sich die Autoren leider ausschweigen. Kein Bild, keine Vita, keine Danksagung und selbst Google gibt nichts her. Fazit: Warte auf mich ist eine wunderschöne und zarte, aber auch etwas traurige und bittersüße Liebesgeschichte. Realistisch erzählt und von großartiger Musik begleitet, lässt sie ihren Leser bis zur letzten Seite nicht mehr los.

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Sprachlich gesehen kommt die Geschichte etwas holzig und plump daher. Es gibt viele Wortwiederholungen, Sätze erscheinen hin und wieder verdreht und die Dialoge sind teilweise sehr sehr platt. Nichtsdestotrotz bietet die Geschichte um Blaire und Rush einen entspannten Lesefluss, gute Unterhaltung und auch durchaus den ein oder anderen spannenden Moment. Der Plot ist wahrlich nix Neues, erfüllt jede Menge Klischees, dennoch ist es der Autorin gelungen mich zu fesseln, so das ich das leider recht dünne Buch auch wirklich erst dann zur Seite legen konnte, als ich es ausgelesen hatte. Blaire ging mir mit ihrer Art manchmal etwas auf die Nerven. Jedes Mal, wenn ihr Rush einen bösen Blick zuwirft, ist sie gleich der festen Überzeugung das er sie jeden Augenblick vor die Türe setzen wird. Ich werde aus ihrem Verhalten nicht immer schlau, in manchen Momenten wirkt sie sehr naiv, unsicher oder aber fast zu reif für ihr Alter, was natürlich viel mit ihrer Geschichte zu tun hat. Durch die Pflege ihrer Mutter hat sie drei Jahre ihrer Jugend eingebüßt, in der sie hätte feiern gehen, Freundschaften schließen und das Leben hätte genießen sollen. Rush dagegen ist der typische Playboy, reich, schön, bekannt und an jedem Finger mindestens zwei Mädels. Doch er hat auch eine weiche Seite, die durch das Zusammensein mit Blaire immer mehr zum Vorschein kommt. Die Nebencharaktere wirken etwas flach und spielen, bis auf Rushs Schwester Nan, keine allzu große Rolle, was sich hoffentlich mit Band 2 ändert. Fazit: Auch wenn Rush of Love: Verführt nichts wirklich Neues bietet, jede Menge Klischees erfüllt und durch platte Dialoge glänzt, konnte mich die Autorin mit ihrer Geschichte recht gut unterhalten und hat mir ein paar schöne Lesestunden beschert.

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Die dystopische Geschichte, die überraschenderweise kein Reihen-Auftakt, sondern ein in sich geschlossener Roman ist, wird in der Ich-Form von Hauptprotagonistin Mika erzählt, die ich sehr sympathisch, wenngleich auch etwas naiv finde. Dies liegt vorallem daran, das die Harmoniemenschen in Alemania nicht gerade mit Wissen gefüttert werden. Zusammen mit Aaron, Janna und Finn bildet Mika ein buntes Grüppchen aus komplett unterschiedlichen Charakteren, die mehr oder weniger das gleiche Ziel verfolgen. Während Mika eher etwas unbedarft und zurückhaltend erscheint, erleben wir eine vor Selbstbewusstsein strotzende Janna, die ganz furchtbar oft über das Ziel hinausschießt und schon beinahe grausam rüberkommt. Es gab Passagen, da habe ich sie wirklich aus ganzem Herzen gehasst. Aaron scheint zunächst der klassische Anführer-Typ zu sein, allerdings finde ich das er sich im Gegensatz zu den anderen Charakteren nicht wirklich weiterentwickelt hat. Und Finn: Der klassische Nerd, den man aber einfach gern haben muss. Im Verlauf der Geschichte wachsen die Figuren immer wieder über sich hinaus, lernen dazu, drehen und wenden, verändern sich. Die Vier merken schnell das der eine ohne den anderen nicht überleben kann und das man gegen eine höhere Macht nur dann etwas ausrichten kann, wenn man zusammenhält. Anna Palm erzählt in flottem Tempo, sehr wortgewandt und anschaulich. Spannung kommt allerdings erst gegen Ende auf und flacht auch recht zügig wieder ab Ein weiterer ganz klarer Kritikpunkt ist die fehlende Tiefe an manchen Stellen. Viele Ereignisse erscheinen mir einfach zu oberflächlich, werden nicht näher erläutert und das Ende konnte mich nicht vollständig überzeugen. Dennoch hat mich die noch sehr junge Autorin Anna Palm mit ihrem Buch sehr gut unterhalten und konnte mich mit ihrer Idee und ihrer Umsetzung durchaus an vielen Stellen in ihren Bann ziehen.

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Dieses Buch hat mich schier überrannt, hat mich eingesaugt und in einen Bann gezogen, der mir kaum ermöglichte, es wenigstens mal ganz kurz zur Seite zu legen um mir einen Kaffee aus der Maschine zu lassen. Der Überflieger-Status ist gerechtfertigt, auch wenn die Protagonisten teilweise ehrlich dämliche Namen haben und man sich in manch kleinem Moment, in der ein oder anderen Situation oder aber beim Aufeinandertreffen mit verschiedenen Personen fühlte, als wäre man zurück in Panem. America ist eine Protagonistin, die mit dem Kopf durch die Wand geht und sich nicht verbiegen lassen will. Der Palast engt sie ein, die Mädchen sind ihr zu übertrieben und laut, sie bevorzugt die Ruhe und sie beweist Stärke und Rückgrat als sie beschließt, sich genau so zu geben wie sie nun einmal ist. Da sie den Prinzen gar nicht will, hat sie auch nichts zu verlieren. Im schlimmsten Fall schickt man sie nach Hause und die Schecks, die ihre Familie als Entschädigung für Americas Aufenthalt im Schloß bekommt, würden eingestellt. Sie steht zu dem was und wer sie ist und Prinz Maxon scheint das zu gefallen. America stellt jedoch direkt klar, das er sich gar nicht erst in sie zu verlieben braucht, denn mehr als eine Freundin kann und will sie für ihn nicht sein...und eine Weile funktioniert das auch ganz gut... Und Maxon, ach er ist süß. In seinem goldenen Käfig aufgewachsen ist er im Umgang mit Mädchen leicht hilflos. Dank Americas Hilfe, die ihn stets ermutigt, wird er bald schon etwas lockerer und offener. Außerdem verändert sie sein Bewusstsein für die Dinge außerhalb der Palastmauern. Ich glaube es gibt keinen Charakter den ich nicht mag...naja außer diejenigen bei denen gewollt ist, das man sie nicht leiden kann ;) Weitere Pluspunkte: - der flüssige Schreibstil, der einen entspannten Lesefluss garantiert - Spannung, Romantik, Herzschmerz - das übermittelte Kribbeln im Bauch *schmacht* - englisches und deutsches Cover sind gleich, das erlebt man selten. Freut mich hier besonders, weil das Cover wunderschön ist. Fazit: Ich will mehr !!!

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Mädchen und Junge treffen sich im Internet, chatten lange, chatten vor allem täglich, lernen sich besser kennen, verlieben sich, treffen sich, Happy End. Ganz so einfach ist es dann aber doch nicht, denn das Internet birgt nicht nur viele Gefahren, man hat auch immer die Angst im Nacken, das sich das Gegenüber als Fake erweist, das man im wahren Leben nicht zueinander passt, das einfach die Chemie nicht stimmt. Wer weiß denn schon, wer sich wirklich hinter dem kleinen Bildchen oder dem Icon befindet ? Vielleicht lügt derjenige ja auch wie gedruckt ? Vielleicht ist der Traumprinz gar keine 17, sondern schon 63 ? Also die Idee ist keinesfalls neu, aber sie ist zeitgemäß und cool ! Man darf nicht vergessen, das es sich bei diesem Buch um einen Jugendroman handelt. Und ich denke schon, das das Thema für Teenies im Alter von 12 - 17 reichlich interessant ist, da sich doch mehr oder weniger ihr halbes Leben auch online abspielt. Sie können sich also sicherlich prima mit den beiden Protagonisten Ben und Lulu identifizieren. Mir persönlich waren die beiden nicht tief genug. Ich mochte sie zwar auf Anhieb, aber trotzdem blieb ich beim Lesen mehr der stille Beobachter als mich mitten im Geschehen zu fühlen. Das Buch liest sich gut, eben wie ein Chat, ist kurzweilig und hat mich sehr gut unterhalten. Mehr war es dann aber auch leider nicht. Trotz vieler unvorhersehbarer, überraschender Wendungen und Situationen, hat mich das Buch nur oberflächlich berührt. Ich hätte gerne noch ein bisschen mehr über die Charaktere und deren Gedankengänge erfahren und auch das Ende hätte ich mir anders gewünscht :( Man hat als Leser jetzt irgendwie nicht das Gefühl befriedigt aus der Geschichte zu gehen, weil man sich immer noch fragt wie es wohl ausging. Das fand ich sehr schade. Fazit: Wie gesagt, das Buch hat mich gut unterhalten, aber überzeugt hat es mich leider nicht. Ich gehöre allerdings auch nicht in die empfohlene Altersgruppe und denke, das das Buch die Teenies unter Euch auf jeden Fall ansprechen könnte !

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[ Rikki, Pit und Serafina sind alle drei ziemlich besonders: Rikki, weil er auf vier rädern durch die Weltgeschichte rollt, Pit, weil seine Maße nicht unbedingt Modelqualitäten haben und Serafina, weil sie in Sachen Mode als Künstlerkind sehr eigene Vorstellungen von Stil hat. Für ein Schulprojekt tun sich die drei notgedrungen zusammen. Sie sollen etwas über ihr Dorf erforschen, das mindestens 500 Jahre alt ist. In der Klosterkirche werden sie auf die Inschrift einer alten Steinplatte aufmerksam. Bei ihren Nachforschungen decken sie Zusammenhänge auf, die bis weit ins Mittelalter hineinreichen - und nicht nur mit der Sage um einen Goldschatz von Kaiser Friedrich II, sondern offenbar auch mit Rikkis Familiengeschichte verknüpft sind. [ Meinung: Rikki und der Schatz der Löwen ist ein tolles Abenteuerbuch, das nicht nur kleine Leser begeistert. Die Geschichte bietet tolle Unterhaltung mit viel charmantem Witz, tollen Figuren und einer Menge Spannung. Uns hat besonders gefallen, das zum einen viele wichtige soziale, aber auch christliche Werte vermittelt werden, wie beispielsweise das Geben und Nehmen , das Zusammenhalten, Freundschaft und auch das man mal über seinen Schatten springen muss . Richtig toll. Zum anderen ist das Buch so spannend geschrieben, das man immer schnell wissen will wie es weitergeht. Obwohl das Buch ab einem Alter von 7 Jahren empfohlen wird, eignet es sich eher zum Vorlesen. Mein 9-jähriger Sohn hat schon zu Beginn bemängelt, das die Schrift viel zu klein und der Text viel zu viel ist. Außerdem fand er blöd, das so gar keine Bilder vorkommen. Die Lust das Buch selbst zu lesen, war also relativ schnell verflogen und so habe ich das Buch vorgelesen. Die Geschichte jedoch hat ihm gut gefallen und er würde gerne mehr über Rikki und seine Freunde lesen.

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Die Handlung war platt, völlig unausgereift. Die Charaktere wirken emotionslos, ihre Handlungen unglaubwürdig und völlig überzogen und auch Spannung ist hier recht dünn gesät und kommt nur in ganz minimalen Dosen und dann auch erst gegen Ende des Buches daher. Und nun ja, das Ende. Noch einfacher gehts kaum. Während man über 350 Seiten von jeder Menge Problemen und halbherzigen Lösungsansätzen liest, lösen sich diese am Ende, schlagartig und auf so unrealistische Art und Weise innerhalb weniger Seiten auf, das man kopfschüttelnd zurückbleibt und sich fragt, ob es denn einen Folgeband geben wird, der wenigstens die offenen Fragen beantwortet. Davon gehe ich allerdings nicht aus, denn obwohl ich noch viele Fragen habe, ist das Buch irgendwie schon in sich geschlossen. Sehr verwirrend. Anna, die mir eigentlich von Beginn an recht sympathisch war, scheint zunehmend planloser. Ihre Versuche als Geist zurück in ihren Körper zu kommen und Taylor irgendwie loszuwerden, wirken so halbherzig. Sie versucht zwar, gemeinsam mit ihrem besten Freund Rei, eine Lösung zu finden, doch ich hatte nicht das Gefühl das sie dringend ihren Körper zurückhaben will. Lieber schwebt sie körperlos durch die Gegend, sieht nach ihrem Freund Seth, der ja nun wirklich bis zum Hals im Schlamassel steckt oder setzt sich in die Sahara ab um eine Fuchsfamilie zu beobachten. Hin und wieder materialisiert sie sich auch vor dem ein oder anderen Menschen. Allerdings wirken diese Szenen auf mich kein Stück authentisch, denn die Personen reagieren meist mit stoischer Gelassenheit auf diese Erscheinung, als sei es etwas völlig Normales, das sich vor deren Nase ein Geist materialisiert. Hallo ? Ich würde schreiend davonlaufen ! Also ich denke es wird beim Lesen meiner Meinung deutlich, das mich dieses Buch nicht überzeugt hat. Nein, ich bin sogar tief enttäuscht, denn ich hatte mir wirklich sehr viel von der Geschichte versprochen. Lasst Euch aber bitte keinesfalls von meiner Meinung abschrecken, lest das Buch und bildet Euch selbst ein Urteil. Ich habe schon superviele positive Rezensionen und Meinungen zu Auracle gelesen und denke das es einfach nur nicht MEIN Buch war.

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David Lampson schreibt mit einer erfrischenden Nüchternheit und erschafft ein geniales, auf Papier gebrachtes Independent-Roadmovie. Kreativ, wahnwitzig, komisch und völlig schräg. Er zaubert surreale Szenen und schickt den Leser auf eine verrückte Reise mit unvorhersehbaren Wendungen. Die Geschichte hält den Leser in Atem, man weiß nie was als Nächstes passiert und gerade das ist unglaublich aufregend und zwingt dich schier zum Weiterlesen. Die Geschichte wird aus der Sicht von Joe erzählt. Und ach, ich mag ihn ! Er ist der wohl einfachste, naivste Hauptprotagonist, den ich in letzter Zeit kennengelernt habe. Er ist glücklich mit seinem Leben, nimmt jedes Ereignis so wie es kommt und legt selbst in den schlimmsten Momenten noch eine stoische Gelassenheit an den Tag. Vieles hat er in seinem Leben einfach nicht gelernt und deshalb vermisst er es auch nicht. Er ist zufrieden damit, sich ausschließlich von Cheeseburgern zu ernähren und jeden Tag sein Geld zu verpokern. Doch als Julia in sein Leben tritt, da ändert sich für ihn alles. Julia ging irgendwie komplett an mir vorbei. Ich finde sie recht blass und obwohl sie ein wichtiger Teil der Geschichte ist, steht sie für mich doch eher im Hintergrund. Ähnlich erging es mir mit Alvin, dem Auslöser für diese Wahnsinns-Reise, der immer wieder als Joes Hirngespinst erscheint und von Vision zu Vision jünger wird. Obwohl er so wichtig ist, kriege ich ihn nicht wirklich zu fassen. Und je mehr ich vom Leben der Brüder erfahre, desto weniger kann ich ihn leiden !!! Anders ist das bei Joes älterem Bruder Marcus. Zunächst empfand ich ihn als sehr unangenehmen Charakter. Auf sich selbst fixiert, seinem Bruder gegenüber grob oder gar gleichgültig. Doch wenn man zwischen den Zeilen liest, dann versteht man sein Verhalten, seinen Hass auf Alvin und warum er immer wieder versucht Joe einzubläuen sich besser von Alvin fernzuhalten. Er versteckt es gut, doch wenn man genau hinsieht, dann erkennt man, das da hinter der rüden Fassade ein sehr verletzter allein gelassener Marcus steckt, der sich um Joe sorgt und nur das Beste für ihn will. Auch wenn nicht alle Charaktere für mich gleich greifbar sind, so sind sie doch alle mit viel Liebe erschaffen, zwar nicht wirklich authentisch, aber trotzdem sehr überzeugend. Das Ende ist eine bunte Mischung aus verschiedensten Emotionen und lässt eine Menge Platz zum Weiterdenken und Spekulieren. Das Buch war, aufgrund seiner Andersartigkeit, ein absolutes Lesevergnügen.

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