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Alle Rezensionen von Samira Ochs

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Mit dem Älterwerden geht vieles verloren. Er reckte den Schildkrötenhals. Vor allem Dinge, von denen wir nicht wussten, dass wir sie haben. Sein ganzes Leben lang war er als Ingenieur in der Welt unterwegs, doch nun ist er in Rente und seit acht Monaten Witwer. An einem herbstlichen Sonntag wagt er sich an die alte Rezeptesammlung seiner Frau und bereitet für seine älteste Tochter und deren Familie eine Festmahl zu. Doch die Enkelin bricht sich den Arm, und er bleibt auf dem vielen Essen sitzen. Bei einem Spaziergang begegnet er Elena und ihrem Sohn Gaston, die er spontan zum Essen einlädt - und diese Begegnung wird nicht nur sein Leben verändern. In Fabio Gedas Erzähperspektive muss man sich erst einmal hineindenken: Da berichtet die mittlere Tochter, Giulia, von Ereignissen, die Elena und der mittlerweile tote Vater ihr nach über 10 Jahren erzählen. Es ist also durchaus nicht so, dass wir in diesem leisen Roman hautnah an den Figuren dran sind. Vielmehr erleben wir alles durch Giulias Theater-geschultes Auge, durch die Brille ihrer eigenen Emotionen und Kindheitserinnerungen. Einerseits ist das faszinierend, andererseits nimmt es der Geschichte ein wenig die Eigenständigkeit. Wer weiß schließlich nach 10 Jahren noch genau, was er wie zu wem gesagt hat, welchen Wein sie getrunken haben, um wie viel Uhr alles stattgefunden hat? Es ist anzunehmen, dass die Erzählerin sich vieles ausgedacht hat, es geschickt inszeniert hat, damit wir Leserinnen es für wahr halten. Aber das tut der Geschichte gar nicht unbedingt einen Abbruch. Giulias Kindheitserinnerungen mischen sich unter die Begegnung des Vaters (der irgendwie nie einen Namen bekommt, merkwürdig), und vermitteln ein unscharfes, kindliches Bild davon, wie der Vater vielleicht war. Giulia kreidet ihm seine häufigen Abwesenheiten an, die Geliebte in Venezuela, die Einsamkeit der Mutter, die es karrieremäßig richtig zu etwas hätte bringen können - sich aber ohne Murren ganz der Familie verschrieben hat. Sie erzählt kurz und knackig von ihren Geschwistern, von den Eigenarten des Umgangs miteinander. Aber irgendwie verpasst der Autor es, mir ein genaues Bild der innerfamiliären Spannungen zu liefern. Es sind Eindrücke, flüchtige Begegnungen, im Grunde nichts Ungewöhnliches - man arrangiert sich eben. Und dabei wirkten die Eltern nicht einmal unglücklich. Giulia gibt auch zu, alles immer durch eine inszenatorische Brille wahrzunehmen, Menschen Dinge anzulasten, die eigentlich nur ihrer Fantasie entsprungen sind. Es wird deutlich: So richtig miteinander geredet hat diese Familie wohl nie. Der Vater ist dabei gar kein unsympathischer Typ, im Gegenteil. Vor allem nach dem tragischen Tod seiner Frau ist er völlig auf sich zurückgeworfen . allein in einer Wohnung, in der normalerweise drei Kinder und Marcella auf ihn warteten. So hat er sich die Rente nicht vorgestellt. Er wollte all das nachholen, was er in den Zeiten seiner Abwesenheit verpasst hat. Aber genauso läuft das Leben eben nicht, es lässt sich nichts auf später verschieben. Das ist wohl auch die Kernaussage des Romans: Jeder stirbt, alles ist vergänglich, Einsamkeit ist eine Krankheit, und der Tod eines geliebten Menschen kann einem die Seele aus dem Leib reißen. Aber man kann auch weiterleben, egal, wie unerwartet der Tod kam, und eine Familie kann heilen. Keinen geringen Anteil an der Heilung von Giulias Familie hat Elena, die trotz des Titels (auf Italienisch übrigens einfach Una Domenica - Ein Sonntag) nur sehr wenig Raum in der Geschichte einnimmt. Giulia berichtet nur von dem einen Sonntagnachmittag, den ihr Vater mit Elena und dem 12-jährigen Gaston verbracht hat, über die späteren Besuche erfährt man nichts. Auch diese kleine Familie hat einige schwere Päckchen zu tragen, und auf ganz subtile Weise helfen sich der Vater und Elena gegenseitig - sie ihm dabei, sich selbst und den anderen zu verzeihen und sich aktiv um seine Familie zu bemühen; er ihr dabei, eine neue berufliche Perspektive zu finden und das Muttersein nicht so eng zu sehen. Die Geschichte findet auch einen schönen Abschluss, der erstaunlich rund und klischeefrei daherkommt. Das Buch lässt sich wunderbar leicht lesen, einige Gedanken sind einen zweiten Blick wert, und das feine Happy End (trotz diverser Todesfälle, die die Geschichte thematisiert) hinterlässt ein warmes Gefühl. Dennoch würde ich nicht sagen, dass die Geschichte bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen wird - dafür war sie einfach zu unkonkret. Ein schönes Sommerbuch für einen entspannten Sonntag.

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Ihr Bestes könnte nicht gut genug sein. Das ist meine Frau. Sie bedeutet mir alles auf der Welt. Dad Lewis letzter Sommer bricht an. Sein Krebs hat sich verschlimmert, mit jedem Tag wird er schwächer. Seine Frau Mary und Tochter Lorraine kümmern sich liebevoll um ihn, und auch die Nachbarin Berta und ihre kleine Enkelin Alice spenden Trost. Der neue Gemeindepfarrer Lyle bringt Unruhe nach Holt, wird aber für Familie Lewis zu einem wichtigen Gast. Doch wie jeder Mensch hat auch Dad Lewis Entscheidungen getroffen, die er bereut - und so bleibt ihm nichts anderes übrig, als in fiebrigen Wachträumen mit seinem Sohn Frank, den er seit Jahren nicht gesehen hat, Kontakt aufzunehmen. Kent Harufs kleinstädtisches Universum ist so wenig aufregend, wie es sich anhört. Holt, eine fiktive Stadt mitten in den Great Plains, ist der Inbegriff des Dorflebens . Jeder weiß (vermeintlich) alles über jeden, jeder hat eine Meinung zum Leben der anderen, nichts bleibt verborgen. Aber dieses Bild hat auch seine Kehrseite, denn die Menschen sind auf eine Art und Weise bereit, einander beizustehen, wie man es in einer Großstadt niemals erleben würde. So kann Dad Lewis seinen letzten Sommer in Frieden mit seiner geliebten Frau Mary und der Tochter Lorraine verbringen. Und auch andere Bewohner Holts stehen der Familie liebevoll zur Seite: Berta und die kleine Alice, Willa und Alene Johnson, Pfarrer Lyle. Alle diese Menschen haben ihr eigenes Päckchen zu tragen, und in kleinen Geschichten zeigt Haruf uns Ausschnitte aus der Vergangenheit dieser Personen, lässt uns teilhaben an ihren Sehnsüchten und Wünschen. Nach und nach offenbaren sich so Geheimnisse und Ereignisse, die die einzelnen Personen bedauern oder bereuen, bisweilen aber auch nie verwunden haben und seither mit einem Schmerz leben müssen, der schlichtweg zum Leben dazugehört. Für Familie Lewis ist der größte Verlust wahrscheinlich Sohn Frank, der als Homosexueller in der Kleinstadt gebrandmarkt war und auch von seinem Vater vor allem Ablehnung erfahren hat - so jedenfalls verstehe ich die subtilen Gespräche und Gedanken. Der Kontakt zu Frank ist abgebrochen, und Dad Lewis bleibt keine andere Wahl, als ihn sich herbeizufantasieren. In diesen fiebrigen Phantomgesprächen erfahren wir viel über Dads innere Zerrissenheit, seine heftigen Schuldgefühle und seine Reue. Doch am Ende ist eines sicher: Fehler begehen wir alle, und Dad Lewis ist und bleibt ein wunderbarer Mensch mit einem guten Herzen. Auch alle anderen Figuren haben sich meine Sympathie mehr als verdient. Sie alle sind vom Leben gebeutelt, stützen sich aber gegenseitig und geben einander Hoffnung. So hat die kleine Alice ihre Mutter verloren und lebt jetzt bei ihrer Oma Berta, und Lorraine sowie Willa und Alene Johnson nehmen sich des kleinen Mädchens mit sanfter Zuneigung an. Sie buhlen nicht um ihre Aufmerksamkeit, sondern schenken sie ihr ganz ungezwungen, und unterschwellig spürt man, wie Alice langsam fröhlicher wird. Und natürlich tut auch diesen einsamen, vom Schicksal geschlagenen Frauen der Umgang mehr als gut. Es ist von Anfang an klar, dass das Buch mit einer traurigen Sterbeszene enden wird, aber so intensiv habe ich mir das nicht vorgestellt. So nah habe ich glaube ich noch nie eine Buchfigur bis zum Tod begleitet. Für mich war das mehr als real, ich konnte die tiefe Traurigkeit spüren, die Mary später überfällt, ich konnte aber auch Dads Ungläubigkeit darüber wahrnehmen, dass er plötzlich einfach nicht mehr da sein wird. Das ist das Unbegreifliche am Tod: Ich werde dann nicht mehr sein. Darüber habe ich Bedauern und Traurigkeit verspürt. Aber gleichzeitig geht das Leben weiter, in Form eines jungen Mädchens auf einem Fahrrad. Wie immer erzählt Haruf sehr berührend und mit einer unübertrefflichen Ruhe aus dem alltäglichen Leben der Bewohner von Holt. Traurigkeit und Hoffnung halten sich in seinen Geschichten immer die Waage - bis am Ende die Hoffnung gewinnt.

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Niemand kann verstehen, was sich unter den Dingen verbirgt. Niemand hat Zeit, stehen zu bleiben und um das zu trauern, was gewesen ist, als wir nicht da waren. Vorwärts gehen, wie Mutter zu sagen pflegte, das ist die einzige Richtung, die erlaubt ist. Trina wächst in einem idyllischen Bergdorf in Südtirol auf, nahe der Grenze zu Österreich und der Schweiz. Doch die Zeiten sind hart und werden noch härter, als die Faschisten in Italien die Macht ergreifen und die deutschsprachige Minderheit in Südtirol vor die Wahl gestellt wird: Entweder nach Nazideutschland auswandern, oder als Bürger zweiter Klasse in Italien bleiben. Trina entscheidet sich zu bleiben. Und auch Jahre später, als ein Energiekonzern entscheidet, für einen Stausee Dörfer und Felder zu überfluten, bleibt sie - und kämpft für den Erhalt ihrer Heimat. Balzano hat sich mit Südtirol an eine Problemregion im Herzen Europas herangewagt. Grenzgebiete liefern immer viel Stoff für Geschichte(n), denn die Bevölkerung ist meistens durchmischt oder entspricht nicht der Standardethnie der Nation, zu der das Gebiet gehört. Im Falle Südtirols kommt erschwerend hinzu, dass es eigentlich zu Österreich gehörte und zum Zeitpunkt der Geschichte erst seit Kurzem an Italien angegliedert ist, Die Südtiroler sprechen kein Italienisch, die Italiener und v.a. die Faschisten betrachten sie als Bürger zweiter Klasse. Der Konflikt ist vorprogrammiert. Aber wie hart die Faschisten vorgingen, das war mir nicht bekannt. Deutsch sprechen und unterrichten wurde verboten, von heute auf morgen. Deutschsprachige Lehrerinnen fanden keine Anstellung, deutschsprachige Angestellte und Beamte wurden gefeuert. Es fand eine regelrechte Italianisierung statt. Die Dynamiken und Strömungen in der Bevölkerung schildert Balzano mit viel Einfühlungsvermögen, und er erklärt sehr anschaulich, wie es zu den vielen unterschiedlichen Meinungen und den scheinbar widersprüchlichen Haltungen und Anfeindungen kommen konnte. Er macht klar: Der Faschismus ist ein Krebsgeschwür, das jede intakte Gesellschaft zu zerstören vermag. Das Leben unter solchen Bedingungen, in einer eh schon abgeschiedenen Bergregion, ist natürlich besonders hart. Doch Trina ist eine wahrhaft starke Heldin. Durch all die schweren Zeiten bewegt sie sich mit erstaunlicher Gelassenheit, und das Einzige, das ihr wirklich etwas anhaben kann, ist das urplötzliche Verschwinden ihrer Tochter. Dieses bedingt auch die ungewöhnliche Erzählform des Romans: Trina schreibt eine Art langen Brief an ihre Tochter Marica, die sie immer wieder mit Du anspricht. Das verleiht der Geschichte eine tiefere Ebene, die man schnell übersehen kann. Gleichzeitig ermöglicht diese Art des Erzählens Trina eine relativ starke Distanzierung von den Geschehnissen. Zwar ist der Roman durchaus berührend, aber nie herzduselig oder -schmerzig. Obwohl so viel Tragisches passiert, lässt Trina die Leserin nie allein mit der Verwirrung und den Schmerzen, sondern nimmt sie behutsam an die Hand und führt sie durch diese harten Lebensabschnitte. Am Ende steht dann natürlich noch der Bau des Staudamms, der das Dorf schon seit Erzählbeginn bedroht wie ein Damoklesschwert. Hier gelingt es dem Autor sehr gut, die Ignoranz und blinde Gottesfürchtigkeit (und die damit verknüpfte Handlungsunfähigkeit) darzustellen, mit der die Bewohner dem Bauunternehmen begegnen (verkörpert durch den Mann mit Hut). Der Schmerz von Trinas Ehemann Erich wird erlebbar, und nach und nach bekommt man ein Gefühl dafür, was es bedeutet, wenn die eigene Heimat überflutet wird - es ist nicht einfach nur ein Abriss, nicht einfach nur ein Wegzug, es ist die endgültige materielle Auslöschung der eigenen Vergangenheit. Dennoch gelingt es Bolzano im letzten Abschnitt des Buches nicht vollständig, mich abzuholen, da die Geschehnisse fast wie im Zeitraffer erzählt werden, während z.B. die Flucht vor den Deutschen äußerst ausführlich geschildert wird. Aber vielleicht kennzeichnet ja gerade das den furchtbaren Verlust, den Trina und Erich erleiden: Dass Trina kaum darüber schreiben kann, dass sie es schnell hinter sich bringen will. Balzano gelingt es in seinem neuesten Buch, auf großartige Weise historische Fakten mit einer fiktiven, aber dennoch authentischen Individualgeschichte zu verknüpfen. Genauso könnte es gewesen sein in Graun, dessen Name schon für sich spricht, egal wie idyllisch die Landschaft auch sein mag.

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Ist es ein Wunder, dass ich verrückt wurde, nachdem ich in mein dunkles Herz geblickt hatte? Vor fünfzehn Jahren geschah auf einem Sonnenfinsternis-Festival in Cornwall etwas Schreckliches: Laura wurde Zeugin einer brutalen Vergewaltigung. Das Opfer Beth schweigt zunächst, der Täter Jamie streitet die Tat ab. Monate nach dem Prozess taucht Beth bei Laura und ihrem Partner Kit auf und schleicht sich auf ungute Weise in ihr Leben. Und auch Jamie lässt Laura nicht in Frieden, denn sie belastet ein ungeheures Geheimnis. Auf den ersten Blick scheint das Buch auf eine große Frage hinauszulaufen: War es nun Vergewaltigung oder nicht? Wer lügt, wer sagt die Wahrheit? Geschickt spielt die Autorin mit den Sympathien der Leser und lässt sie bis weit ins Geschehen hinein im Ungewissen, sodass mir irgendwann Zweifel kamen, ob Beth tatsächlich das Opfer ist oder ob Jamie am Ende unschuldig eingesperrt wurde. Allerdings wird diese anscheinend handlungsbestimmende Frage nach und nach, kaum merklich in den Hintergrund gedrängt. Plötzlich eröffnen sich Lügen und Geheimnisse an Stellen, an denen man niemals damit gerechnet hätte, und das Blatt beginnt sich vollständig zu wenden. Zwei Wahrheiten und eine Lüge (im Titel) sind gelinde gesagt eine grobe Untertreibung. Stellenweise wurde es beinahe zu viel mit den Verstrickungen und Geheimnissen, aber die Autorin versteht es, zu schockieren, zu überraschen und die Leser bis zuletzt im Unklaren zu lassen. Vier.Zwei.Eins. ist ein Buch darüber, was große und kleine Lügen mit dem Leben einer oder mehrerer Personen anrichten können, und die zerstörerischen Konsequenzen sind brutal, aber authentisch dargestellt. Die vier Personen, um die es sich hauptsächlich dreht, bleiben bis zum Ende undurchschaubar. Wer sagt wem die Wahrheit? Wer lügt? Die Bilder, die der Leser von den einzelnen Personen vermittelt bekommt, sind stark subjektiviert, da wir auf Lauras und teilweise Kits Perspektive festgelegt sind. Diese Perspektivwechsel in Verbindung mit der Erzählung auf zwei verschiedenen Zeitebenen erzeugen eine unheimliche Dynamik, die es fast unmöglich macht, das Buch wegzulegen. Das Spiel mit Lüge und Wahrheit ist sinnbildlich verknüpft mit den Sonnenfinsternissen, die Kit schon sein Leben lang jagt. Der Aufbau des Buchs folgt dem Verlauf einer Sonnenfinsternis, und dieses Symbol ist in meinen Augen sehr gelungen. In dieser Geschichte gibt es nicht nur Licht und Schatten, Gut und Böse, denn jeder verbirgt etwas, ob groß oder klein. Erin Kelly hat es geschafft, mich mit ihrem hochspannenden Roman zu fesseln und zu begeistern. Vier.Zwei.Eins. ist kein klassischer Thriller, da neben den Spannungsmomenten auch sehr einfühlsam von Lauras und Kits Innenleben berichtet wird. Die Kategorisierung Roman passt also gut zu diesem Buch, da es mehr um die psychologischen Aspekte geht als um das Thrillerhafte. Für jeden Freund eines ausgereiften Spannungsbogen ein absolutes Lesevergnügen!

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Aber das Unglaubliche an einer Geschichte, das begriff ich in jenem Moment, ist nicht selten ihr überzeugendstes Detail. Hyde - das bedeutet für Katrina Liebe, Geborgenheit, Zuhause. Dort ist sie mit ihrer Schwester Zoe bei ihrem Vater aufgewachsen. Doch nun gibt es Hyde nicht mehr, und Katrina befindet sich als Tischlergesellin auf der Walz - alleine und von Rachedurst getrieben. Auf ihrer Suche nach der Wahrheit stößt Katrina auf ein ungeheuerliches Geheimnis, das ihr ganzes Leben in Frage stellt. Wer ist sie wirklich? Beklemmend startet dieser All-Age-Mystery-Roman - Katrina trägt ein Tuch ums Gesicht, kann Wörter nicht richtig artikulieren, hat ein schwaches Bein und eine nicht ausgeheilte Bronchitis. Und so stapft sie durch den tiefsten Winter, wartet auf jemanden, der sie mitnimmt. Was ist mit diesem Mädchen geschehen, fragt man sich. Was verbirgt sie hinter diesem Tuch? Für mich ein absolut großartiger Start in ein mysteriöses, geheimnisumwittertes Buch , das in leisen Tönen Verstörendes erzählt. Immer mehr Fragen werden im Laufe der Geschichte aufgeworfen, die Aufklärung erfolgt langsam . Teilweise zu langsam, und viele wiederholende Elemente stören in der Mitte ein wenig den mysteriösen und beunruhigenden Charakter . Doch das fängt sich schnell wieder, als Katrina in einem alten, baufälligen Haus unterkommt, in dem merkwürdige Dinge vor sich gehen. Wir bewegen uns auf zwei Zeitebenen , auf denen Geheimnisse aufgedeckt werden, die teilweise schon ins Übernatürliche gehen. Diese Mischung aus menschlichem Drama (Hyde) und Mystery (altes Haus) geht an die Nieren . Katrinas Schicksal ergreift, und ihre Liebe zur Natur ist wie Balsam für die geschundene Seele der Protagonistin und der Leserin. Katrina weiß alles, was es über Lebewesen und Pflanzen zu wissen gibt, ihr Umgang mit Tieren ist herzergreifend. Jeder wünscht sich, einen solchen Zugang zur Flora und Fauna zu haben wie dieses junge Mädchen. Hyde ist ein stiller Roman, in dem viele menschliche Grausamkeiten zutage treten, in dem gezeigt wird, wie absonderlich Menschen auf das Ungewöhnliche, Unbekannte reagieren, und wie uns Liebe und Verbundenheit retten können. Trotz kleinem Durchhänger in der Mitte ein sehr außergewöhnliches, lohnendes Buch, das auf einer positiven Note endet und die Seele in Schwingung versetzt.

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Seit der Blutnacht ist in Orisha nichts, wie es einmal war. König Saran ließ in dieser schrecklichen Nacht alle Maji - magiebegabte Menschen - brutal abschlachten und machte unzählige Kinder zu (Halb-)Waisen. Dazu gehört auch Zelie, die bei dem Gemetzel ihre Mutter verlor. Als sich ihr nun die Möglichkeit bietet, die Magie zu retten, ergreift sie diese verzweifelt und stürzt sich voller Zorn und Rachsucht, aber auch mit neuen Freunden, ins Abenteuer. In den USA wird dieses Buch gehypt , von Lesern genauso wie von der Presse. Dass sich Hypes nicht gut internationalisieren lassen , dafür ist Children of Blood an Bone der Beweis. Was in Amerika wirkt wie eine Explosion, erzeugt hier nur ein müdes Schulterzucken. Denn wenn das einzige Alleinstellungsmerkmal eines Fantasy YA Romans die Hautfarbe der Figuren ist, dann genügt das dem anspruchsvollen (europäischen) Leser nicht. Adeyemi ist es einfach nicht gelungen, ihr Setting und ihre Charaktere in eine ansprechende und außergewöhnliche Geschichte zu verpacken, und zu allem Übel ist auch die Welt an sich nicht besonders durchdacht und ausgereift. Die Geschichte trieft vor Klischees. Verwöhnte Prinzessin wandelt sich zur mutigen Kämpferin, magiehassender Prinz wird selber zum Maji, zwei Liebesgeschichten dürfen auch nicht fehlen. Gähn. Und dann hetzt uns Adeyemi auch noch durch ihre Welt, als gäbe es kein Morgen. Ein Handlungselement reiht sich ans nächste, ohne Übergang, ohne Logik, passend dazu verpackt in abgehackten Hauptsatzreihen. Also auch kein Genuss für sprachliche Schöngeister. Logik ist allgemein Mangelware in Children of Blood and Bone . Zu Beginn der Geschichte reichen 15 Tage nur knapp, um die Insel zu erreichen, dann haben sie noch 5 Tage, feiern aber erstmal ein Fest, da 4 Tage ja auch noch genügen, am Ende reichen knapp noch 2 Tage, und dann schaffen sie es doch an einem. Wr befinden uns also offensichtlich in einem anderen Raum-Zeit-Kontinuum . Und was hat in einem mittelalterlich angehauchten Setting dann plötzlich ein Motorboot zu suchen? Und warum können alle frisch erweckten Maji plötzlich ihre Kräfte gezielt und kontrolliert einsetzen, obwohl dazu eigentlich Training und Beschwörungsformeln notwendig sind? Und warum...? Man könnte endlos weiterfragen. Ein Ärgernis ohnegleichen. Auch mit ihren ProtagonistInnen schafft es die Autorin nicht, mich abzuholen . Zelie ist einfach nur nervig, naiv und mutig bis zur Dummheit. Ihr Bruder Tzain ist halt dabei, wahrscheinlich einfach, um noch eine Kreuzgeschwisterliebesgeschichte mit Amari inszenieren zu können. Denn deren Bruder Inan (kleiner magiehassender Prinz wandelt sich zu Unterstützer der Maji wandelt sich zu... nervigstes Hin und Her aller Zeiten) kann natürlich seine wunderschönen Augen nicht von Zelies Rundungen lassen. Nur Amari macht für mich eine einigermaßen sinnvolle Entwicklung durch und ist mir sympathisch. Aber wirklich, warum traut sich denn niemand, ein Jugendbuch ohne ätzende Liebesgeschichte(n) zu schreiben ?? Merkwürdigerweise fand ich den ersten Band dieser Reihe ganz schön schwach und ziemlich enttäuschend, möchte aber dank dem spannenden Showdown, der alle Verhältnisse auf den Kopf gestellt hat, trotzdem gerne wissen, wie es in Orisha weitergeht. Das hatte ich auch noch nie - wenn mich der erste Band nicht überzeugt, dann lasse ich die Reihe normalerweise fallen. Bei Children of Blood and Bone werde ich mir die Fortsetzung aber auf jeden Fall anschauen. Dennoch: Fans von logischer, stringenter Handlung, gutem World- und Charakterbuilding und aufrichtigen Emotionen würde ich dieses Buch keinesfalls empfehlen. Hautfarbe und Setting machen noch keinen guten Fantasyroman!

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In Viridia wurden Frauen unterdrückt, weil die Männer Angst vor ihnen hatten. Die Schwestern Nomi und Serina wachsen in einer Welt auf, in der Frauen alles untersagt ist: Lesen, Schreiben, Verkaufen, Tauchen. Ihre Aussichten bestehen darin, Dienerin, Ehefrau oder Grace am Königshof zu werden. Auf Letzteres arbeitet Serina hin, und siehe da: Sie wird als Anwärterin für die Region Lanos an den Hof geschickt, zusammen mit Nomi als Zofe. Doch dann kommt alles ganz anders, und die Schwestern werden getrennt. Der Kampf beginnt. Dieses Buch lässt mich mit einer gähnenden inneren Leere zurück. Es hat Folgendes in mir ausgelöst: Nichts. Weder emotional, noch rational konnte ich Iron Flowers irgendetwas entnehmen. Doch es war kein per se schlechtes Buch. Es bewegt sich für mich in einem unteren Mittelfeld, das eigentlich kaum erwähnenswert ist. Der Schreibstil ist solide, nicht zu repetitiv, nicht zu gekünstelt, aber auch nicht gerade anspruchsvoll. Die Geschichte geht voran, die Charaktere entwickeln sich, aber immer alles in einem vorher festgesteckten Rahmen - und da beginnt meine Kritik. Iron Flowers ist so ein Buch, das sich selbst beschränkt. Zwar handeln die Charaktere häufig entgegen den Erwartungen, doch genau dadurch wird dieses konträre Handeln extrem vorhersehbar. Immer gibt es zwei Möglichkeiten, wie die Protagonistinnen handeln könnten, und sie entscheiden sich in den meisten Fällen für die rebellische Variante. Das lässt wenig Spielraum für Überraschungen. Es ist, als hätte die Autorin vor dem Schreiben genau festgelegt, bis wohin die Geschichte laufen kann, nur den Sprung darüber hinaus hat sie nicht gewagt. So ist es mir nie gelungen, in diese Geschichte einzutauchen und in der Welt aufzugehen, wie ich es von guten Jugend- und Fantasybüchern erwarte. Ich war mir immer vollständig bewusst, dass ich lese. Und ja, das ging zwar flott, aber nicht, weil es so spannend gewesen wäre, sondern weil es einfach seichtes Geplänkel ist. Soweit, so gut. Dann haben wir da ja noch das grundlegende Thema: Feminismus. Oder so. Das Ganze beschränkt sich auf die Wiederholung immer gleicher Floskeln: Frauen dürfen dies nicht, Frauen dürfen das nicht, für den Harem der Könige sind sie gut, Schönheit, Grazie, Anmut, aber eigentlich wollen sie Freiheit. Okay. Nomi vertritt diese Ideal von Anfang an, Serina wächst in sie hinein. Oder soll ich sagen: wird hineinkatapultiert, denn ihre Entwicklung ist in etwa von Rebellinnenstatus 0 auf Rebellinnenstatus 100. Am Ende ist sie so hart, dass sie mit Schussverletzung und gebrochener Rippe Leichen einen Berg hochträgt. Hust. Stringenz ist nicht die Stärke der Autorin. Einem fesselnden, ansonsten großartigen Buch würde ich solche Logikfehler verzeihen, aber bei Büchern wie Iron Flowers verschlechtert das meine Meinung nur noch mehr. Iron Flowers bleibt weit hinter seinen Möglichkeiten zurück und strotzt nur so vor altbekannten Elementen aus Selection und den Tributen von Panem. Für die gesamte Handlung vergebe ich 2 Sterne, nur das unvorhergesehene Ende entlockt mir noch ein zusätzliches halbes Sternchen. Wer gerne in Fantasywelten versinkt, dem sei dieses Buch nicht empfohlen.

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Dumplin hat mich auf ganzer Linie überrascht. Erwartet hatte ich einen 08/15-Jugendroman mit platter Message und überzeichneter Protagonistin. Bekommen habe ich Will, die alles andere als perfekt ist, und eine Geschichte, die mich begeistern konnte. Zunächst einmal zu Will. Sie ist ein Mädchen, das man als Leserin nicht einfach mal so mögen kann. Sie ist manchmal unfair, gemein, berechnend. So wie wir alle. Sie ist keine überirdische Heldin in dickem Körper, sondern einfach nur ein Mensch, ein Teenager, geplagt von Selbstzweifeln und widersprüchlichen Gedanken. Beispielsweise weiß sie genau, wie verletzend Kommentare und Wertungen anderer über den eigenen Körper sind, gleichzeitig kann sie sich aber auch Millie gegenüber nicht den Gedanken verkneifen, dass sie froh ist, nicht ganz so dick zu sein. Für solche Ausrutscher rügt sich Will allerdings meistens selbst, was sie sehr erwachsen und reflektiert erscheinen lässt. Außerdem bewahrt sie ebendiese Millie vor Hass und Häme durch fiese Mobber. Und schließlich sind es doch Taten, die Menschen ausmachen. Wills neue und alte Freundinnen bringen ordentlich Leben in die Geschichte. Gerade Millie entpuppt sich als selbstsicheres, mutiges Mädchen - Eigenschafte, die Will oft abgehen. Das Spotlight liegt also nicht allein auf der Protagonistin, sondern gibt auch anderen Charakteren Raum zur Entfaltung. Und Dumplin ist durch die bunt gemischte Gruppe, die sich entgegen aller Erwartungen für den Schönheitswettbewerb anmeldet, ein Plädoyer für alle Ausgeschlossenen und Gemobbten - nicht nur für Dicke! Und auch die Message dieses Buches lässt sich nicht herunterbrechen auf nur eine Aussage. Im Gegenteil: Ich finde, die Autorin spricht vielfältigste Themen, Komplexe und Probleme an. Es geht um Trauer, Liebe, Slebstzweifel, Selbstbehauptung, Eigen- und Fremdwahrnehmung, Wertschätzung, etc. Ja, Will nimmt an diesem Schönheitswettbewerb teil, dessen einzige Regeln sind, dass die Teilnehmerin zwischen 15 und 18 Jahren alt sein muss und die Eltern ihre Zustimmung geben. Nirgends steht geschrieben, dass dicke Mädchen, Mädchen mit Pferdezähnen oder mit ungleich langen Beinen nicht teilnehmen dürfen - dennoch tun sie das (meistens) nicht, da die Auswahl in Sachen Schönheit schon lange vor einem solchen Wettbewerb getroffen wird. Der Wettbewerb steht allerdings in keinster Weise im Fokus, und Will gewinnt ihn auch nicht. Julie Murphy bricht dadurch mit jeder Vorhersehbarkeit, die man dem Buch anhand des Klappentextes andichten könnte. Denn auch die Liebesgeschichte zwischen Will und Bo (in die sich auch noch Mitch einschleicht) ist nicht erdrückend oder kitschig dargestellt, sondern einfach eine ganz normale Teenie-Romanze. Wobei auch hier eine wichtige Message transportiert wird: Du musst nicht erst schlank werden oder schön sein, um geliebt zu werden. Du bist es in jeder Form und Verfassung wert. Dumplin zeigt ganz klar: Jugendromane können auch anders. Man kann die Hirne junger LeserInnen gerne etwas mehr beanspruchen als mit überzeichneten Heldinnen und actiongeladenen Plots. Julie Murphy hat es meiner Ansicht nach geschafft, wichtige und sensible Themen aufzuarbeiten, gleichzeitig aber nicht den Schönheitswettbewerb oder die Liebesgeschichte zu sehr in den Fokus zu rücken. Es ist eher Wills Entwicklung, die wir hier begleiten, und die dann auf einer schönen, positiven Note endet. Ich hatte viel Freude beim Lesen und habe für mich selbst eine wichtige Erkenntnis mitgenommen: Sei, wie du bist, und lass dich nicht durch die Blicke anderer einschränken. Und mit den Gedanken an Dumplin habe ich dann auch ganz ungeniert geheult, als mich der Sänger bei einem Konzert zu Tränen gerührt hat.

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Für immer ist die längste Zeit war für mich ein berührendes Leseerlebnis, das viele wertvolle Haltungen und Gedanken vermittelt. Sollte sich ein Trauerfall bei meinen Liebsten ereignen, so würde ich dieses Buch uneingeschränkt empfehlen. Auch für mich wird es ein wertvoller Begleiter sein.

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Für Frank glich die Musik einem Garten, denn sie streute ihre Samen über weite Entfernungen. Den Leuten würde so viel Wunderbares entgehen, wenn sie nur bei dem blieben, was sie schon kannten. Mister Frank hat eine ganz besondere Gabe: Er hört in jedem Musik. Sein kleiner Plattenladen in der Unity Street ist unerschöpflich - bis eines Tages Ilse Brauchmann auftaucht, und er nichts hört als Stille. Und zu allem Überfluss ist auch noch die Gemeinschaft der kleinen Straße in Gefahr. Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie ist vor allem eines: eine Ode an die Musik. In jedem Satz schwingt eine eigene Melodie mit, man fühlt in allen Gesprächen die Begeisterung und die Leidenschaft für die Musik. Franks Wissen scheint unerschöpflich, und ich habe viele Informationen aus diesem Buch mitgenommen. Toll ist auch die passende Playlist hinten im Buch - alles nochmal zum Nachhören. Franks Talent für die Liebe hält sich allerdings in Grenzen. Von seiner Mutter hat er die Leidenschaft für die Musik mitbekommen, aber sonst nur Angst vor und Ablehnung gegenüber jeder anderen Art von Liebe. Bis Ilse Brauchmann auftaucht, in die er sich augenblicklich verliebt. Doch warum hört er in ihr keine Musik? Das Mysterium um Ilse löst sich nur sehr langsam auf. Erst nach gut 2/3 des Buches lüften sich ein oder zwei Schleier. Das ging mir dann doch ein bisschen zu langsam. Um Frank scharen sich eine ganze Menge skurriler Gestalten, die alle recht liebenswürdig, aber doch sehr reduziert auf einen Charakterzug sind: Maud ist immer grimmig, Kit tollpatschig, Pater Anthony hat immer einen guten Ratschlag, die Williams-Brüder kommen daher wie Zwiedeldie und Zwiedeldei. Daran ändert sich auch im Laufe der Geschichte nichts, denn am Ende machen wir einen Zeitsprung von 21 Jahren, und alle sind unter einer dünnen äußeren Fassade noch genau gleich. Das halte ich für wenig glaubwürdig, Und auch Ilse und Frank definieren sich am Ende nur über ihre gegenseitige Errettung und über die Liebe zueinander. Was allerdings durchweg sehr schön beschrieben ist, ist die Gemeinschaft der Personen aus der Unity Street (bezeichnender Name, oder?). Sie halten zusammen und kämpfen gegen den Aufkauf ihrer Straße. Kritisieren muss ich leider auch die schon häufig bedienten Klischees, die auch Rachel Joyce nicht umschifft: verkorkste Mutter = verkorkstes Leben, Junge aus verrücktem schwängert Mädchen aus gutem Hause; ziemlich typische Liebesgeschichte. Nichtsdestotrotz war Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie für mich von Anfang an ein absolutes Wohlfühlbuch. Ich habe die Thematik sehr genossen und viel über Musik und die Gefühle, die sie uns bringt, die Geschichten, die sie erzählt, und die Wege, die wir mit ihr gehen, gelernt. Mit ihrem humorvollen, charmanten Schreibstil konnte mich Rachel Joyce trotz einiger Klischees, kleinerer Ungereimtheiten und Unstimmigkeiten im Tempo überzeugen. Ich vergebe 4 Sternchen für ein sympathisches Buch, das wenig überrascht, aber viele positive Gefühle zurücklässt.

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