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Alle Rezensionen von Yvonne von lesehungrig

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4,5 Sterne Was für eine abgefahrene Story. Nie hätte ich erwartet, dass es nach meinem letzten Buch so humorvoll weitergeht. Zur Handlung: Mit einer Paketverwechslung fängt alles an. Lilith kommt ihrem höllisch heißen Nachbarn näher. Sie muss aufpassen, dass sie sich nicht die Finger an ihm verbrennt, und vor allem will ihr Herz Feuer fangen, was Lilith völlig unvorbereitet trifft. Die Umsetzung: Blooms Schreibstil ist äußerst bildhaft, lebendig und strotzt vor Humor. Dunklen Humor, genau wie ich ihn liebe. Damit wird sie sicher nicht jeden Geschmack treffen, aber definitiv meinen. Zu den Figuren möchte ich gar nicht zu viel schreiben, denn man muss sie erleben, in Aktion und voller Fahrt. Da ist zum Beispiel Lilith. Sie glaubt an etwas, das es für mich nicht gibt: Karma. Zu Lilith gehört der Kater Roosevelt. Der heiße Nachbar Liam passt hervorragend zu ihr, genau wie der Titel zum Buch. Denn ihm gelingt, was niemandem bislang gelungen ist: Er packt Lilith aus. Alles, was sie bisher versteckt gehalten hat, bringt er an die Oberfläche und somit zur Entfaltung. Das mitzuerleben berührt mich, obwohl Lilith schwer bemüht ist, alles mit ihrem Sarkasmus zu ersticken und mich dabei heftig lachen lässt. Liam und Lilith haben es nicht immer leicht miteinander und klar existiert ein fieser Gegenspieler, der für Intrigen sorgt und so der Story ordentlich Pfeffer gibt. Die wenigen intimen Szenen sind prickelnd und anregend geschrieben. Und ein ganz großes Plus geht an Grammy. Mit dieser Frau möchte ich nicht eine Sekunde in der Öffentlichkeit auftreten, aber bitte alles von ihr lesen. Sie braucht definitiv ihre eigene Geschichte. Ich habe Tränen gelacht. "His Package - Schmutzige Geheimnisse" wird zu 99% aus der Ich-Perspektive im Wechsel von Lilith und Liam in der Vergangenheit geschildert. Was mir weniger gefällt: So ganz überzeugt es mich nicht, dass sich ein Mann wie Liam in seiner Position, nicht zur Wehr setzt. Die Entwicklung zwischen den Figuren ist temporeich und mir gehen die Emotionen zwischen Liam und Lilith etwas verloren, aber nur an einigen Stellen. Es gibt keine Tiefe in der Story. Mein Fazit: "His Package - Schmutzige Geheimnisse" ist eine leichte und vor schwarzen Humor triefende Lovestory, die mich temporeich mit sich reißt. Bloom verwöhnt mich mit wenigen expliziten Stellen und lässt mich immer wieder Lachtränen von den Wangen wischen. Die Figuren sind ausgefallen und erfrischend anders und entführen mich blitzschnell in ihre Welt. Aufgrund meiner oben genannten Kritikpunkte vergebe ich 4,5 humorvolle Sterne von 5 und eine absolute Leseempfehlung. Wo ich keine halben Sterne vergeben kann, runde ich auf.

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Der Mensch verfügt über das Talent, Wertvolles im Leben zu vertreiben. Doch die Liebe hält zum Glück dagegen und Amor ist kein Weg zu weit. Zur Handlung: Leanne ist wildentschlossen, das Interview mit ihrem Ex-Freund zu führen, denn ihre Chefin lässt ihr keinerlei Spielraum. Mit klopfendem Herzen begibt sie sich in die raue Wildnis Kanadas, wo Easton zurückgezogen als Naturfotograf lebt. Trotz der frostigen Temperaturen im Wald wird es Leanne rasch warm ums Herz. Die Figuren: Easton Archer ist 29 Jahre alt und lebt auf Vancouver Island. Er hängt gefühlstechnisch in der Vergangenheit fest. Neben den Zwillingen Jared und Nora, ist es Eastons älterer Bruder, Reed, derjenige, der mich mit seiner Tochter Grace, von den Geschwistern am meisten berührt. Easton ist mir sofort nahe. Diese Intimität erreicht Leanne bei mir nicht, was aber nicht dramatisch ist, da ich sie beide gern habe. Easton ist ein geerdeter Mann, der weiß, was er will, aber etwas verloren hat, von dem er Angst hat, darauf zu hoffen, es je wiederzufinden. Leanne Colton ist 25 Jahre alt, lebt in Vancouver und arbeitet als Redakteurin für Nature Life; Kanadas auflagenstärkstes Wildlife Magazin. Sie ist herzerfrischend, ein wenig schusselig, energisch und ehrlich. Leanne ist der typische Charakter, zum Pony stehlen und unbedingt verlässlich. Die Entwicklung der beiden ist authentisch beschrieben und Humor begleitet sie auf ihrem nicht immer leichten Weg. Ihr Schlagabtausch unterhält mich bestens. Die Umsetzung: Was für ein Einstieg: Atmosphärisch dicht geschrieben, stecke ich schlagartig in Easton und ehe ich mich versehe, in einem Weihnachtsfest, das es in sich hat. Mich berührt sofort die Tiefe der Figur. Mit Charme und Wortwitz nimmt mich Saxx mit und lässt meine Hand erst am Ende der Story wieder los. Saxx lässt es heftig in mir kribbeln und das Sahnehäubchen sind die gelungenen expliziten Szenen. Ein dickes Lob an Saxx für die gelungen eingewobenen Rückblenden in nicht kursiver Schrift. Was für ein Lesegenuss. Die Geschichte wird aus den Ich-Perspektiven von Leanne und Easton erzählt, was prima zum Buch passt. Es lässt sich vieles schön reden oder zerreden, aber nicht reden, überlässt dem Schweigen die Macht, etwas in die Verbannung zu schicken. Das malerische Setting nimmt mich sofort gefangen und zusammen mit Leanne und Easton friere ich mir in der Natur einiges ab, so bildhaft und erlebbar, hat Saxx alles geschrieben. Und Magie findet ebenfalls den Weg ins Buch. Subtil und so eingearbeitet, dass es jedem Überlassen bleibt, sie zu entdecken und in sein Herz zu lassen, oder eben nicht. Ich liebe es, wenn mir der Autor so viel Freiheit schenkt. Mich beeindruckt die Stimmung im Buch. Jeden Szenenwechsel empfinde ich wie einen Kameraschwenk, der nie den Fokus verliert, mich augenblicklich in seine Welt zieht und mich seine eigene Atmosphäre wahrnehmen lässt. Ich sehe sie, atme sie, spüre sie und schmecke alles von ihr. Das ist ein wichtiger Teil der Schrreibkunst und Saxx hat es eben drauf. Sie schenkt mir Charaktere, die das Herz berühren und legt mir Vancouver Island zu Füßen. Mit dieser entzückenden Lovestory vergesse ich den Alltag und meinen Haushaltsunfall sofort, worüber ich sehr froh bin. Und die liebevoll gestalteten Kapitelanfänge sind ein absoluter Blickfang. Was mir weniger gefällt: Gegen Ende müssen beide viel Energie für ihr privates Umfeld aufbringen, was etwas den Schwerpunkt von ihnen nimmt. Mein Fazit: Liebe, als wäre dein Herz nie gebrochen erzählt eine süße Lovestory in angenehmen Tempo und mit etwas Tiefe an den richtigen Stellen. Untermalt mit jeder Menge Emotionen wärmt es mein Herz. Es ist ein Winterroman, der zwar um die Weihnachtszeit spielt, aber meiner Meinung nach zu jeder Jahreszeit gelesen werden kann. Von mir erhält "Liebe, als wäre dein Herz nie gebrochen" 4,5 glückliche Sterne von 5 und eine absolute und unbedingte Leseempfehlung. Wo keine halben Sterne möglich sind, runde ich auf. Und jetzt freue ich mich auf das dazu passende Buch, indem Reed mit seiner Tochter Grace seine eigene Geschichte erhält: Lebe, als gäbe es kein Morgen, von Charlotte Taylor.

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Es gibt Verletzungen, die wiegen unglaublich schwer und doch besteht die Möglichkeit, dass Liebe sie heilt. Das kostet Mut. Nachdem tollen ersten Whiskey-Teil habe ich mich sofort auf den zweiten gestürzt, in dem Bear und die freche Crystal die Hauptrolle spielen. Bear hat mich schon in Band eins ungeheuer neugierig gemacht und so folge ich den beiden mit größter Leselust. Zur Handlung: Crystal weckt in Bear Gefühle, die für ihn nur den einzigen Schluss zu lassen: Sie ist die Eine für ihn. Dumm nur, dass Crystal seinen Werbungsversuchen, seit acht Monaten widersteht, aber Bear gibt nicht auf. In Crystals Augen sieht er, dass sie beide eine Chance haben, doch er weiß nicht, gegen wen er wirklich kämpft und es ist ein übermächtiger Feind, der zwischen ihnen steht. Zu den Figuren: Crystal Moon arbeitet zusammen mit Gemma Wright in der "Princess for a day" Boutique. Gemma ist für sie eine wichtige Bezugsperson und beste Freundin geworden. Sie hat einen älteren Bruder, der schon auf die schiefe Bahn gekommen ist. Ihre alkoholabhängige Mutter lebt noch immer im heruntergekommenen Trailerpark. Sie vermisst ihren verunglückten Vater, der in ihren Augen alles zusammengehalten hat. Crystal ist klug, dickköpfig und emphatisch und hat etwas Traumatisches erlebt, das sie zum Glück nicht gebrochen hat. Sie entwirft leidenschaftlich gerne Klamotten. Bear Whiskey ist 33 Jahre alt und Mitbesitzer einer Bar- und Autowerkstatt. Er ist verlässlich, etwas arrogant, hartnäckig, ungeheuer loyal, großzügig und witzig. Er und seine Brüder gehören dem Dark Knights Motorradclub an, der nur Männer zulässt. Bear ist ein Beschützer vor dem Herren und sieht obendrein saugut aus. Beruflich ist sein innigster Wunsch Motorräder zu entwerfen. Dafür brennt sein Herz. Die Umsetzung: Ich bin wieder in Peaceful Harbor und fühle mich sofort wohl. Die Annäherung der beiden benötigt viel Fingerspitzengefühl und Bear macht intuitiv jede Menge richtig, ehe Crystal ihn in ihr Geheimnis einweiht. Ich bin hautnah dabei und nehme Crystals Entwicklung deutlich wahr. Es ist berührend, intensiv und nachvollziehbar. Mir gefällt, dass nicht alles rosarot ist und Bear ebenso mit Problemen zu kämpfen hat. In diesem Buch geht es um Vergebung, Vertrauen und Akzeptanz von etwas, womit ich große Schwierigkeiten habe, doch ich kann Crystals Denkansatz in dieser Beziehung verstehen. Das Wiedersehen mit Gemma, Truman, Kennedy, Lincoln und all den anderen, freut mich riesig. Es ist toll, sie wieder zu lesen. Der Schreibstil ist flüssig, warmherzig und bildhaft und die Geschichte wird abwechselnd aus Sicht der 3. Person von Crystal und Bear geschildert. Foster verwöhnt mich mit heißen expliziten Szenen, bei denen es mächtig in den Seiten prickelt. Was für ein Genuss. Und dann schnurrt da noch ein kleines Katzenmädchen durchs Buch, zauberhaft. Mein Wunsch für die Whiskey-Reihe: Etwas mehr Darkness in den Seiten: Gefahr und Spannung - ich hoffe, das sich Foster das traut. Zu einem Bikerclub passt das einfach. Mein Fazit zu "Truly, Madly, Whiskey: Für immer und ganz": Wer schon Bücher von Foster kennt, weiß was ihn erwartet: Liebevoll ausgearbeitete Charaktere, tiefgehende Probleme, ebenso rosarote Wolken und etwas Poesie. In dieser Reihe erwarten den Leser Biker zum Verlieben. Es wird romantisch, ein wenig kitschig und feurig leidenschaftlich. Einzig etwas Spannung in Form von Gefahr und Crime hätte ich mir gewünscht. Das passt halt zu diesen Büchern. Etwas Dunkles eben. Aber auch ohne Darkness unterhält mich dieser Teil wunderbar und ich fliege durch die Seiten. Die Story ist rund und ich freue mich jetzt schon auf Bulletts Geschichte. Von mir erhält das Buch 5 gelungene Sterne von 5 und eine unbedingte Leseempfehlung.

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Habe ich euch schon verraten, dass ich auf Cinderella-Storys stehe? Egal in welcher Abhandlung, sobald nur irgendein Buchstabe in einem Buch danach duftet, gehört es mir. Ich lerne die junge Alpha in einer kompromittierenden Situation kennen, die so viel mit Aschenputtel gemein hat, wie ein Dackel mit Schafehüten. Dennoch weiß ich: Hier lese ich richtig. Der Einstieg ist lebhaft, illustrativ und so befinde ich mich schlagartig an Alphas Seite. Und nichts trennt uns mehr bis zum Ende, das es in sich hat. Alpha van Aerssen ist 18 Jahre alt und wird von ihrem ungeliebten Stiefvater nach Westby, auf ein Eliteinternat geschickt. Sie ist generell gut in der Schule und möchte dort nicht auffallen. Um keinen Preis. Alpha vermisst schmerzlich ihre verunglückte Mutter. Sie zieht zu ihrer Großmutter, denn für die dauerhafte Unterkunft auf dem teuren Internat, fehlen ihnen die Mittel. Alpha schließt neue Freundschaften in Westby, doch nicht jeder lässt sich in die Karten schauen. Was mich packt: Eine latente Gefahr schwebt in den Seiten und die Spannungskurven sind prima ausgearbeitet. Bailey schenkt mir zudem eine dauerhafte Grundspannung, die ihren Ursprung in den Figuren hat. Obendrein ist die Story abwechslungsreich und megaunterhaltsam. Alpha ist ein herzerfrischender Charakter, den ich sofort in mein Herz schließe. Ich habe so viel Spaß und fliege durch die Seiten. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Alpha in der Vergangenheit erzählt und ich habe zu keiner Sekunde das Gefühl, das mir etwas entgeht. Einige Figuren schenken der Story Tiefe und ich leide immer wieder mit Alpha mit. Sie ist offen und ehrlich und dadurch leicht verletzlich. Inspektor Rivers hat es mir angetan, ebenso wie die beiden Prinzen Nate und Matt und verflixt, da ist auch noch Aaron. Sie alle verfügen über das Potential, Alphas Herz zu berühren. Falls ihr euch Sorgen macht, es könnten zu viele Figuren auf der Bühne herumspringen, kann ich euch beruhigen. Jede hat ihren Platz und sie vervollständigen diese geheimnisvolle Geschichte und bilden eine Symbiose mit meinem Pulsschlag. Mein Fazit: "The Crown Between Us. Royales Geheimnis", ist abwechslungsreich, berührend, unterhaltsam, spannungsvoll und herzerfrischend, kurzum: Die Geschichte bringt alles mit, was mein Herz glücklich macht. Mit Alpha habe ich mich sofort identifiziert und sämtliche Nebenfiguren brillieren an ihrer Seite. Ich liebe das Verwirrspiel in dieser Story, wo lange unklar bleibt, wer Freund oder Feind ist. Das Buch fesselt mich von Beginn an und jetzt muss ich aufpassen, mir nicht vor lauter Ungeduld bis zum Folgeband, die Nägel abzukauen. "The Crown Between Us. Royales Geheimnis" erhält von mir 5 royale Sterne von 5 und eine absolute und unbedingte Leseempfehlung.

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Die "Legal Love" Reihe gefällt mir super und so stürze ich mich mit Begeisterung auf den 3. Teil, in dem Shannon und Steven ihre Geschichte bekommen. Zur Handlung: Steven ist aushilfsweise von Australien in die Londoner Kanzlei gekommen und fühlt sich in der Stadt äußerst wohl. Shannon, die als neue Anwältin ihren Dienst in der gleichen Kanzlei aufnimmt, erwischt sein Herz und verdreht ihm den Kopf. Doch kann das funktionieren, Berufliches und Privates zu vermischen, und ist die zurückhaltende Shannon überhaupt interessiert? Zu den Figuren: Shannon Sullivan ist Anfang 30, geschieden und wechselt in eine aufstrebende Londoner Kanzlei. Ursprünglich stammt sie aus Irland, wo ihre Eltern noch immer leben. Sie ist tief mit ihrem Heimatland verwurzelt. In Notting Hill teilt sie sich ein kleines Haus mit ihrer Freundin und dem Kater Cap. In ihrer Vergangenheit hat sie Misshandlung erlebt, woran sie psychisch noch immer zu knabbern hat. Steven Knight, genannt Steve, ist 38 Jahre alt, Australier und Anwalt. Er ist witzig, charmant und fürsorglich. In ihn muss sich einfach jede Frau verlieben, oder fast jede. Wann immer er in den Seiten auftaucht, fühle ich mich megawohl. Seine Feinfühligkeit raubt mir nahezu den Atem. Zur Umsetzung: Ich liebe den lockeren und angenehmen Umgangston, der in der Londoner Kanzlei herrscht. Und das Wiedersehen mit all den bekannten Gesichtern macht jede Menge Spaß. Der Schreibstil ist weitestgehend flüssig, überaus bildhaft und strotzt vor Lebendigkeit. Ziemlich rasch taucht eine latente Gefahr auf, die mich lauern lässt, woher sie kommt. Steve und Shannon arbeiten an einem brisanten Fall, der genau mein Interesse trifft. Diese Arbeit hautnah mitzuerleben und die Mandantengespräche, bereiten mir einen großen Spaß. Die Geschichte wird wie gewohnt aus den abwechselnden Ich-Perspektiven der Protagonisten in der Vergangenheit geschildert, was ausgezeichnet zum Geschehen passt. Sheridan schenkt mir ein tolles Setting. Neben London führt sie mich nach Nordengland und sogar Australien bereise ich kurz. Zwischen den Figuren knistert es von Beginn an und Sheridan lässt den Funkenregen sprühen. Die Entwicklung zwischen den beiden folgt ihrem eigenen Tempo und ist bis an einen Punkt für mich stimmig harmonisch. Was mir nicht gefällt: Ich mag Shannon echt gerne, aber an einer Stelle in der Geschichte versetzt sie mit ihrem Verhalten nicht nur Steve einen Tiefschlag, sondern auch mir. Das kann ich nicht eine Sekunde nachvollziehen und frage mich, wie empathielos sie in diesem Moment reagiert hat. Nicht miteinander reden ist ja oft der Aufhänger in den Geschichten, womit ich klar komme, aber hier hat Sheridan komplett die Balance in der Lovestory verloren. Diese Falltiefe ist nicht abzufedern. Ab hier gäbe es für mich kein Anknüpfen mehr an irgendetwas. Obendrein vermisse ich einen Epilog - so kommt das Ende zu abrupt und es verschwinden jede Menge Emotionen im Nirgendwo, was jammerschade ist und bei mir bleiben Fragen offen, die vorher durch die Seiten schwebten. Mein Fazit: Legal Love: Nie wieder ohne dich, ist eine romantische, emotionale und eher ruhige Lovestory, die mich wunderbar unterhält. Sofort versinke ich in den Zeilen und koste den beruflichen wie privaten Alltag der Protagonisten in vollen Zügen aus. Alles wird mir so spannungsvoll präsentiert, das ich das Buch in wenigen Stunden durchgelesen habe. Sheridan bringt mich zum Lachen und schenkt mir Bauchkribbeln. Ich genieße den Aufenthalt in Großbritannien. Aufgrund meiner genannten Kritikpunkte erhält das Buch 4 knappe Sterne von 5 und eine absolute Leseempfehlung.

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Schon als Kind habe ich die Bücher von Federico de Cesco verschlungen. Ihr gelang es immer spielend, mich mit ihren Geschichten zu faszinieren und in andere Welten zu entführen. "Das Erbe der Vogelmenschen" weckt unzählige Gedankengänge in meinem Kopf und ich starte mit einigen Erwartungen in die Story. Zur Handlung: Leo erfährt auf unorthodoxe Manier von ihrer Herkunft und der hierdurch einhergehenden Bestimmung. Damit kann sie zunächst nicht umgehen und wozu gewisse Fähigkeiten in der heutigen Zeit nutze sein sollen und wie diese aussehen, hat sie keinen Schimmer. Die Figuren: Leo wohnt mit ihrem Vater am Genfer See. Sie studiert in Lausanne Archäologie. Ihr Vater ist ebenfalls Archäologe. Leo ist fokussiert und hinterfragt ihr Leben lang alles. Blitzgescheit und mit der Weisheit eines alten Menschen ausgestattet, wirkt sie auf ihr Umfeld oft befremdlich. Neben Leo sind alle weiteren Figuren wichtige Nebenfiguren. Da ist Kenan, ein britischer Student der Panflöte spielt und eine Begabung fürs Malen besitzt. Leos Großmutter, Katja, erinnert mich an Vics Urgroßmutter, Poupette, aus La Boum. Sie ist mindestens so exaltiert wie diese alte Dame und schenkt mir einige Lacher. Zur Umsetzung: Die Handlung setzt an Leos 20. Geburtstag ein und nimmt mich mit. Leo bekommt von ihrer Großmutter einen Türkis geschenkt, dem sie einen Namen geben muss. Ich habe lange überlegt, welchen er bekommen wird. Am Ende benennt sie ihn und ich habe einen Kloß im Hals und wünsche mir, es hätte ein anderer sein dürfen. Doch alles kommt, wie es kommen muss. Das Sprachbild ist überwiegend distinguiert und der Schreibstil wechselt von passiv zu aktiv, was sich prima ergänzt. In diesem Buch steckt alles, was ich nicht eine Sekunde erwartet habe. Die Liebesgeschichte, die sich zart zwischen Kenan und Leo anbahnt, steht dabei in hinterer Reihe. Den Vordergrund nehmen Fakten grausamer Schicksale, erdachte Vergangenheiten und Weisheiten ein. Es liest sich rau, direkt, poetisch, prägnant und ohne einen Hauch von Kitsch. Die Erzählform ist von einer Eloquenz geprägt, die es mir manchmal schwer macht, ihr zu lauschen. Es ist zu authentisch und ich fühle mich nicht immer wohl dabei. Ausgrabungen finde ich schon immer aufregend und hier komme ich voll auf meine Kosten. Ich habe Geschichtsunterricht auf spannungsvolle Art erhalten und jedes Wort davon verschlungen. Philosophische Gedanken über Religionen fließen ebenso hinein, wie die Verbrechen, die im Namen verschiedenster Glaubensrichtungen verübt wurden und immer noch werden. Schwere Kost auf hohem Niveau umgesetzt. Alles ist erstklassig recherchiert und de Cesco schickt mir immer wieder eine Gänsehaut über den Rücken. Was mir weniger gefällt: Eindeutig zu kurz kommen mir die Emotionen zwischen den Figuren. Sie sind alle zu abgeklärt und geben keinen Zentimeter mehr als nötig von sich preis. In manchen Momenten distanziert sich de Cesco mit ihrer Erzählstimme, was unter Umständen der Schwere der Thematik geschuldet ist. Mein Fazit: "Das Erbe der Vogelmenschen" behandelt brandheiße Themen über unterdrückte Minderheiten, den Gräueltaten an ihnen und die latente Gefahr von Islamisten, die gegenwärtiger denn je ist. Mittendrin steckt Leo, eine junge Frau, auf der Suche nach ihren Wurzeln. Federico de Cesco verpackt eine kleine Lovestory in jeder Menge historischer Geschichte, aktuellem Zeitgeschehen und kostbaren Erkenntnissen. Der Spagat zwischen Vergangenem und dem Jetzt ist ihr prima gelungen. Von mir erhält das Buch 4 markante Sterne von 5 und eine absolute Leseempfehlung.

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4,5 Sterne Der Weihnachtszeit liegt ein spezieller Zauber inne; genau wie der Liebe. Beides zusammengeführt gleicht einem Feuerwerk an Magie. Alleine der Name Malin katapultiert mich zurück in die Erinnerung an eine Serie aus meiner Kindheit: Ferien auf Saltkrokan! Und so wohl wie ich mich damals dabei gefühlt habe, so geborgen fühle ich mich heute beim Lesen von "Das Glück kommt mit der Weihnachtspost". Übrigens passt ein Glögg ausgezeichnet dazu und ein wenig Schokolade ebenso. Zur Handlung: Greta ist wild entschlossen etwas an der Einsamkeit ihres Papas zu ändern und schreibt dem Weihnachtsmann einen Brief. So landet der bei Malin auf dem Schreibtisch. Eine Reporterin von Dagbladet und eingeteilt für die Beantwortung der weihnachtlichen Post. Der Brief rührt Malin zutiefst, während ihr Chef nur eine gewinnbringende Story dahinter vermutet. Er schickt Malin nach Orrviken in Jämtland, um eine Frau für den Vater von Greta und ihre Geschwister zu finden. Zu den Figuren: Malin lebt in Trelleborg und liebt ihren Beruf. Sie muss zu oft hinter der extrovertierten Kollegin Ella zurückstecken. Malin ist ein naturverbundener, ehrlicher und geerdeter Mensch, der mich sofort für sich gewinnt. Sie ist so warmherzig und liebevoll, da kann ich nicht anders, als sie tief in mein Herz zu schließen. Anders Frykberg ist ein bekannter Regisseur, dessen Frau verstorben ist. Zurückgezogen ergibt er sich seiner Trauer. Seine drei Kinder sind sein einziger Rettungsanker. Seine Traurigkeit lässt mich mehrmals heftig schlucken. Die Kinder Greta, zehn Jahre alt, Lasse zwölf und die vierjährige Emilia, sind eindrucksvoll und haben tolle Ideen, wie man unliebsame Frauen loswird. Zum Glück setzen sie nicht jeden Gedanken um, aber mich bringen sie damit total zum Lachen. Oh, und nicht zu vergessen ist die leicht trunksüchtige Haushälterin Tilda. Am Anfang denke ich nur: Oha! Aber mit jeder Seite schließe ich sie tiefer in mein Herz. So eine liebevolle Seele hätte ich gerne um mich. Zur Umsetzung: Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig, leicht zu lesen und ansprechend bildhaft gestaltet. Jakobsson reißt mich sofort mit und ich tauche kopfüber in Schweden ein. Ist die erste Hälfte des Buches eher ernster gehalten, erwischt sie mich im zweiten Teil mit jeder Menge Humor, so das ich aus dem Lachen kaum herauskomme. Das Thema Trauer ist ein Grundpfeiler dieser Geschichte und wird feinfühlig aufgegriffen und nicht lieblos an die Wand gespielt. Jakobsson überzeugt mich mit der Entwicklung von Anders und lässt mich nahe an ihn heran. Und wie ich es von ihr gewohnt bin, bleibt auch dieses Buch nicht ohne tierischen Anschluss. Hier ist es Knut, der mich köstlich unterhält, aber ich erzähle euch nicht, um wen es sich bei Knut handelt. Im letzten Drittel verrät uns Greta sogar Tildas Pfefferkuchen Familiengeheimrezept, das ich definitiv ausprobieren werde. Überhaupt sind die Briefe an den Weihnachtsmann ein absolutes Highlight in diesem Buch. Gretas Gedanken, frei von der Seele geschrieben, berühren mich tief und bringen mich zum Lachen, das mir Tränen über die Wangen laufen. Das ist so grandios. Die Kapitelanfänge sind liebevoll mit Weihnachtsgirlanden geschmückt. Die Geschichte wird aus Sicht der 3. Person erzählt. Was ausbaufähig ist: Das Ende kommt zu abrupt. Ein paar Seiten mehr wären so wichtig und Dialoge zwischen Malin und Anders, die in die Tiefe gehen, kommen zu kurz. Mein Fazit: "Das Glück kommt mit der Weihnachtspost" ist heimelig, romantisch, humorvoll und bewegend. Beim Lesen fühle ich mich megawohl. Darüber vergesse ich alles. Mit den Figuren habe ich mich schlagartig identifiziert. Dazu Schwedens zauberhafte Landschaft und ich bin rettungslos verloren. Von mir erhält das Buch 4,5 traumhafte Sterne von 5 und eine absolute und unbedingte Leseempfehlung. Wo ich keine halben Sterne vergeben kann, runde ich auf.

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4,5 Sterne Wenn dein Herz von einem Eispanzer der Vergangenheit überzogen wird, ist die Lava der Begierde deine größte Bedrohung. In Verbindung mit Liebe gelingt es ihm, langsam aufzutauen und die glutvolle Hitze zu ertragen, die völlig neu ist und dir eine nie gekannte Vollkommenheit schenkt. by lesehungrig Zur Handlung: Sophie besucht aus Recherchegründen einen elitären und geheimen BDSM Club an der Goldküste auf Long Island. Sobald Emery sie erblickt, empfindet er eine höllische Lust mit ihr zu spielen; logischerweise nach seinen Regeln. Lässt sich Sophie darauf ein? Zu den Figuren: Sophie Ryder ist 24 Jahre alt und arbeitet als investigative Journalistin. Sie ist eine ehrliche Natur, die bisher im Bett nie auf ihre Kosten gekommen ist. Der innere Antrieb für den Drang, alte Entführungsfälle aufzuklären, verbindet sie mit Emery, mehr als dieser ahnt. Emery Lockwood ist 33 Jahre und ein Dom, der Frauen sabbern lässt, wenn sie auf dominante Männer stehen. Ein Alpha, der um seine Wirkung weiß und dem keine Nuance des Gegenübers entgeht. Die Wildheit, die in ihm wohnt, ist im Nu entfesselt und schenkt mir köstliche Lesestunden. Sein maskuliner Gestus zieht sich stringent durchs Buch. Die Entwicklung der Figuren ist nachvollziehbar und ich identifiziere mich schlagartig mit ihnen. Neben den Protagonisten gibt es eindrucksvolle Nebenfiguren: Cody und Hans zum Beispiel. Sie sind alle detailliert ausgearbeitet und haben ihre eigene Stimme in meinem Kopf. Beim Lesen überlege ich, wer im Folgeband seine Geschichte haben wird, und ich kann mich für keinen entscheiden, weil ich sie alle mag. Die Umsetzung: Der Aufbau der Geschichte ist fesselnd, sinnlich und mit Esprit versehen. Sofort stecke ich hüfttief in der Story und flitze nur so durch die Zeilen. Die Stimmung zwischen Sophie und Emery ist hochexplosiv. Smith versteht es grandios, Glut in die Seiten zu werfen, die sofort alles entzündet. Das Tempo, das der Entwicklung zu Grunde liegt, ist extrem angenehm und nichts wirkt überhastet, obwohl es sich rasch entwickelt. Smith trifft mit ihrer Art, Geschichten zu erzählen genau meinen Lesenerv. Dabei fühle ich mich wie in einem Brausefass: Ständig kribbelt es in meinem Körper. Womit ich nicht gerechnet habe, ist der Thrill, der sich in den Seiten festbeißt. Wow, was für eine spannungsgeladene Mischung. Die Geschichte wird aus Sicht der 3. Person aus verschiedenen Perspektiven geschildert. Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und atmosphärisch dicht. Da passt kein Rauchfaden mehr dazwischen. Unvorhergesehene Wendungen reißen mich mit. Und aus heiterem Himmel explodiert die Story und ich lese fassungslos weiter. Es gibt eine Stelle im Buch, da lege ich mir vor lauter Schmerz die Hand auf den Mund. Die Poesie der Sprache steht im aufreizenden Kontrast zu den rauen Momenten, in denen sie ihr Gesicht zeigt, und die expliziten Augenblicke sind verführerisch, gewaltig und prickelnd geschrieben. Es kommen wenige softe BDSM Szenen vor, die perfekt zur Stimmung passen. Ich bin kein ausgeprägter Fan von BDSM, doch hier hätte ich gerne mehr davon gelesen. Was mir nicht so gefällt: Im Buch gibt es wenige längere Rückblenden in kursiver Schrift und mit kursiver Schrift habe ich Probleme. Der Perspektivenwechsel ist nicht klar gekennzeichnet und ich benötigte manchmal ein paar Sätze, um zu verstehen, bei wem ich gerade bin. Leider fehlt die Verhütung. Mein Fazit: "The Gilded Cuff" hat mich heftig überrascht, aber auf die gute Art. Neben der intensiven Lovestory, die mich in Flammen setzt, verwöhnt mich die Story mit überzeugendem Thrill und einem genialen Spannungsaufbau. Wenige heftige Szenen muss ich überstehen, aber jede Einzelne ist es wert, gelesen zu werden. Leidenschaft, Romantik, ja sogar Poesie, gesellt sich zu einem Spannungsfeuerwerk, dem ich nichts entgegenzusetzen habe. Und das Ende hat mir einen vielversprechenden Ausblick auf den Folgeband gegeben. Ich freue mich riesig darauf. Das ist mein erstes Buch von Lauren Smith und ich werde mir gleich weitere von ihr anschauen. Sie hat mich absolut überzeugt. Von mir erhält "The Gilded Cuff" 4,5 brennende Sterne von 5 und eine unbedingte und absolute Leseempfehlung. Wo ich keine halben Sterne vergeben kann, runde ich auf.

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Spoiler - bitte nur lesen, wenn du den 1. Teil schon kennst. Da es die Fortsetzung ist, gehe ich nicht näher auf die Charaktere ein. Diese Vorstellung könnt ihr gerne unter dem 1. Band: Pike - Er wird sich rächen, nachlesen. Oh man, das war im 1. Teil eine fiese Handlungsunterbrechung von Frazier und ich musst einige Wochen warten, ehe ich meine Neugier stillen konnte. Der erst Band endete bei Mickeys Entdeckung von Mindy und ich hatte zu diesem Zeitpunkt eine Tonne Fragezeichen im Kopf. Die Umsetzung: Frazier spielt nicht. Sie packt mich sofort und schleudert mich in die Emotionen von Mickey und Pike. Mickey ist zum Vierten Reich zurückgekehrt, um ihren Rachefeldzug durchzuziehen, doch wem kann sie dort trauen und vor allem: Wer traut ihr? Der Schreibstil ist wie gewohnt lebhaft, flüssig zu lesen und mit jeder Menge Kopfkino ausgestattet. Die Story wird wieder aus den abwechselnden Ich-Perspektiven von Mickey und Pike im Präsens geschildert. Dabei überschlagen sich die Emotionen immer wieder und ich werde mit Wendungen überrascht, die mich Staunen lassen. Pikes Schmerz erwischt mich eiskalt und sein gebrochenes Herz ist für mich kaum zu ertragen. Die Stimmung schwankt zwischen erdrückend zu hoffnungsvoll, um dann kochend leidenschaftlich den Siedepunkt zu erreichen und mich glücklich zu machen. Doch wer Frazier kennt, der weiß: So leicht macht sie es ihren Figuren und Lesern nicht. Das Thema ist beklemmend, hochaktuell und stimmt mich zutiefst traurig. Es ist wichtig, dass es den Weg in Geschichten findet und die Auseinandersetzung damit, ist Frazier grandios gelungen. Am Ende sitzt ein aufgeblähter Kloß in meinem Hals. Ich bin beeindruckt. Die Thematik wird lange in mir nachhallen, so viel steht jetzt schon fest. Bei Fraziers Nachwort rast eine Gänsehaut nach der nächsten über mich hinweg. T. M. Frazier, vielen Dank für dieses wertvolle Buch. Der Leseempfehlung des Verlages ab 16 Jahren stimme ich eingeschränkt zu. Mein Fazit: "Pike - Er wird dich retten" ist ein aufwühlender, emotionaler und berührender Abschluss der "Pike-Duett" Reihe. Harte und unverschämte Kerle und Frauen, die sich nicht verbiegen oder beeindrucken lassen, bilden die Säulen in Fraziers Büchern. Nebenbei schmuggeln sich nicht selten verlorene Seelen hinein, die zu Kindern, oder Tieren gehören, und jedes Mal mein Herz wärmen. Sie sind das Licht der Nacht. Legalität wird hier eher winzig geschrieben, dafür prangen die Worte Liebe, Loyalität, Familie und Freundschaft in XXXXXXL-Bedeutung im Leben ihrer Charaktere. Diesmal hat Frazier ein aktuelles Thema eingeschleust, was mich tief berührt. Ich bin dankbar für diese packende und äußerst unterhaltsame Umsetzung. Von mir erhält "Pike - Er wird dich retten" 5 begeisterte Sterne von 5 und eine absolute und unbedingte Leseempfehlung.

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Wenn das, was du begehrst, in der Dunkelheit liegt, schafft es nur die Liebe, das Licht dorthin zu bringen. by lesehungrig Was für ein Buch! Hat mir der erste Band der "Death Bastards" Reihe ausgezeichnet gefallen, dann ist dieser hier noch einige Grad heißer und ungeheuer spannungsvoll. Elena MacKenzie hat mit diesem Buch definitiv einen Platz weit vorne in der Reihe meiner Lieblingsautoren erobert. Zur Handlung: Georgia und Dean hatten eine intensive Beziehung als Teenager, die schmerzvoll zerbrach. Georgia ist fest entschlossen, diesen Mann nie wieder in ihr Leben zu lassen. Als Dean unvermittelt vor ihr steht und ihr klar macht, dass sie keine Wahl hat, als sich in seine Hände zu begeben, glaubt sie an einen Scherz. Doch die Bedrohung, in der sie schwebt, ist groß. Aber die Frage ist die: Was wird für sie gefährlicher? Die Person, die ihr Leben bedroht, oder ihr Herz, das ohne sie Pläne schmiedet und mit wehenden Fahnen ins Unheil läuft? Ein zerstörtes Herz ist nicht zu unterschätzen. Zu den Figuren: Georgia ist 27 Jahre alt. Sie arbeitet in Waterville als Physiotherapeutin in einem Krankenhaus und möchte eine eigene Praxis eröffnen. Georgia ist ein angenehmer Charakter: offen, ehrlich und warmherzig. Sie liebt ihr normales Spießerleben. Den MC und alles, was dazugehört, hat sie schon immer abgelehnt. Der Zwiespalt, indem sie steckt, ist authentisch geschildert. Ich wüsste zwar sofort, was moralisch richtig wäre, aber, ob mein Herz dem zustimmen würde, stünde auf einer anderen Seite. Dean Erikson nennt sich heute Viking, ist 28 Jahre alt und der Präsident der Death Bastards. Der Club ist seine Familie, wofür er lebt, blutet und jederzeit sterben würde. Dean ist besitzergreifend, angenehm maskulin und dabei rau und zärtlich zugleich. Ein Charakter, der reizt, ihn näher kennenzulernen. Alleine wie er Georgia immer herausfordert und in ihr das Feuer der Wut schürt, ist köstlich. Zusätzlich gibt es eine entzückende Nebenfigur, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Die Entwicklung der Figuren ist so was von gelungen und überzeugt mich mit all ihren Facetten. Die Umsetzung: Die Geschichte startet mit einer packenden Rückblende sechs Jahre zuvor. Der Schreibstil ist grandios, flüssig zu lesen, atmosphärisch dicht und mitreißend. Mich erfasst eine Spannungswelle nach der anderen und das nicht erst in den düsteren Momenten, wo es einige Nervenkitzler gibt. Die gesamte Story ist großartig ausgearbeitet und rasch entwickelt sich eine Situation, bei der ich mir Vikings Mimik in zahlreichen Versionen vorstelle, sobald er erfährt, was Georgia getan hat. Und was er danach mit ihr machen wird! Ich habe sogar davon geträumt, oh man. MacKenzie versteht es, aufwühlende Emotionen zu erzeugen. Die abwechselnden Ich-Perspektiven im Präsens führen mich nahe an alles heran. Und nun zu den expliziten Momenten, die sich Zeit lassen, ehe ich in ihren Genuss komme: Sie sind sinnlich, feurig und explosiv geschrieben. Viking liebt heute anders im Bett, wie zu Teenagerzeiten, falls er es einmal im Bett macht. Wie reagiert Georgia darauf? Ich kann euch sagen: Es wird schmutzig, impulsiv und glühend heiß. Beim Lesen kribbelt mein Bauch und steht kurz davor, einen Salto zu schlagen. MacKenzie überrascht mich mit einer Wendung, die ich nicht vorhergesehen habe. Ständig fiebere ich mit, rätsle, woher die Gefahr kommen könnte und versinke komplett im Buch. Das ist der Moment, der herausragende Storys von guten Storys unterscheidet: Ich höre auf nachzudenken und erliege völlig der Spannung der Geschichte, die wie ein entfesselter Wildbach durch mich rauscht. Mein Fazit: "Death Bastards - Bittersüßer Kuss" wurde für mich geschrieben. Auch einen Tag nach Beendigung des Buches bin ich völlig geflasht davon, wie mich MacKenzie mit ihren eindrucksvollen Charakteren gefesselt hat. Die Spannung, deren Ursprung alleine in den Figuren liegt, ist enorm. Dazu gesellt sich die Dramatik, die die Handlung mitbringt und mir immer wieder Atemaussetzer beschert. Diese Mischung ist perfekt: sündig heiß und fesselnd explosiv. Wer hier nicht brennt, der ist insgesamt schwer entflammbar und wird problemlos das Sicherheitszertifikat von Georgias Dad erhalten. Von mir erhält "Death Bastards - Bittersüßer Kuss" 5 geflashte Sterne von 5 und eine unbedingte und absolute Leseempfehlung.

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