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Alle Rezensionen von NI

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"Ein Privatdetektiv und eine Anwältin, schlauer als die Polizeit erlaubt [...]"? Sinta Hoymann wird tot und brutal zugerichtet in ihrer Wohnung gefunden. Unter Verdacht steht ihr Ex-Freund Robin Thaler, der schnell festgenommen werden kann. Annabelle Hart wird als seine Pflichtverteidigerin vom zuständigen Richter bestellt. Allerdings verweigert der Verdächtige jeglichen Informationsaustausch mit seiner Anwältin. Nathalie Hertzlich nahm bei Thaler Reitstunden. Als ihr Bruder Felix sie dort abholt, begegnet er Sinta Hoymann, die von dem Privatdetektiv einen vermeintlichen Angriff auf ihr Pferd aufklären lassen will. Annabelle Hart und Felix Hertzlich begeben sich auf die Suche nach dem Täter! Das Buchcover ist in schwarz-weiß gehalten und zeigt eine Scheune oder Holzhütte. Lediglich die Frau im Vordergrund trägt einen farbigen Mantel und der Schriftzug ist farbig. Ein ebensolches Gebäude soll im Verlauf des Thrillers noch eine Rolle spielen. Der schwarz-weiß Kontrast unterstützt den Titel "Düsterhof". An sich ist die Story gut. Allerdings ist das erste Viertel bereits vorbei, bevor die Ermittlungen wirklich beginnen. Nach weiteren 100 Seiten wird der Täter schon bekannt gegeben und man widmet sich im letzten Viertel der Suche des bösen (Un-)Bekannten. Die Zusammenhänge werden schnell ersichtlich und ich hätte mir etwas mehr Spannung gewünscht. Ein Spannungsbogen hat sich für mich nicht aufgebaut. Die ausführliche Beschreibung der Taten sollte wohl den Thriller-Charakter hervorbringen, aber schlug bei mir leider fehl. Vielmehr musste ich mich aufraffen, das Buch wieder in die Hand zu nehmen. Schade, ich hatte mich auf mehr gefreut.

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Peter Vinston aus Stockholm nimmt sich aus gesundheitlichen Gründen eine mehr oder weniger freiwillige Auszeit und besucht seine Tochter Amanda, ihre Mutter und deren neuen Ehemann in Österlen. Doch bereits nach kurzer Zeit bekommt er die Gelegenheit seinen Urlaub zu unterbrechen, als eine Leiche gefunden wird. War es ein Unfall oder Mord? Vinston soll die ortsansässige Kommissarin Tove Esping unterstützen. Diese ist wenig begeistert, den Fall nicht alleine übernehmen zu dürfen. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten arrangieren sich die beiden jedoch und suchen mit vereinten Kräften nach der Lösung. Das Buchcover zeigt ein typisches Schwedenhaus mit der Ostsee im Hintergrund. Die Tote war Immobilienmaklerin und verkaufte moderne Neubauten aus Glas und Beton am Rand des Ortes. Diese passten optisch nicht ins Bild und sorgten nicht nur deshalb unter den Dorfbewohnern für Unmut. Vor diesem Hintergrund ist das Cover treffend gewählt und man kann sich direkt an den Ort des Geschehens hineinversetzen. Die Zusammenhänge werden relativ schnell ersichtlich und das Buch lässt sich sehr schnell und flüssig lesen. Ein angenehmer Zeitvertreib für Zwischendurch. Durch die relativ kurzen Kapitel kann man schnell in die Geschichte einsteigen und jede noch so kleine Pause zum Weiterlesen nutzen. "Der Tod macht Urlaub in Schweden" ist der erste Fall und lässt auf viele weitere Fälle hoffen...

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Ein Filmteam ist in St. Peter Ording eingetroffen, um die neue Staffel einer bekannten Krimiserie abzudrehen. Polizeiobermeister Nils Scheffler, der dem Filmteam mit Rat und Tat zur Seite stehen soll, vermutet einen Stalker im Umfeld von Julia Manshardt, einer der Hauptdarstellerinnen. Als ein Mitglied der Filmcrew ertrinkt und Julia Manshardt kurz darauf verschwindet, ermittelt die Soko gleich in zwei Fällen. Zufall? Versucht jemand die Produktion zu be- / verhindern? Oder steckt etwas ganz anderes dahinter? Das Buchcover zeigt den Westerhever Leuchtturm im Norden des Schauplatzes Sankt Peter-Ording. Im Verlauf der Dreharbeiten nutzt das Filmteam die Kulisse des in den Salzwiesen liegenden Wahrzeichens. "Nordwestnacht" ist der dritte Fall für die Soko St. Peter Ording um Anna Wagner und Hendrik Norberg. Und obwohl die Protagonisten sich bereits in den beiden vorangegangenen Fällen miteinander bekannt gemacht haben, kann man problemlos auch mit diesem Fall in die "Soko St. Peter Ording"- Romane einsteigen. In die Ermittlungsarbeit werden immer wieder Episoden aus dem Privatleben der Ermittler eingestreut. So sind u.a. auch wieder die Familienmitglieder um Norberg vertreten, übernehmen aber im Vergleich zu den beiden vorherigen Fällen nur kleinere Rollen. Das Buch lässt sich sehr leicht und flüssig lesen. Leser mit Ortskenntnissen finden sich schnell in der Geschichte zurecht und der ein oder andere erkennt vielleicht auch bei fiktiven Örtlichkeiten, wer Pate gestanden hat. Im Gegensatz zu anderen Autoren, werden hier absolut realistische Vergleiche gezogen. Die Zusammenhänge werden relativ schnell ersichtlich und ich hätte mir etwas mehr Spannung und Verwicklungen gewünscht. Nach der Auflösung des Verbrechens ist keinesfalls Schluss. Stattdessen plätschert die Story noch ein wenig unspektakulär vor sich hin, endet aber mit einem absoluten Cliffhanger, den ich persönlich nicht mehr erwartet hätte. Daher warte ich jetzt schon sehnsüchtig auf die Fortsetzung...

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Im Netz taucht das Video einer Kinderleiche am Ufer der Elbe auf. Das Mädchen hält eine Stoffpuppe in ihrer Hand. Aber ist das alles Fake oder Realität? Sina Claasen und Eric Bartels vom LKA gehen der Sache nach und stoßen dabei auf eine männliche Leiche. Bei dem Mann handelt es sich um einen bekannten Politiker. Die Ermittler geraten zunehmend unter Druck, da der Ermittlungserfolg zunächst auf sich warten lässt und sogar eine weitere Leiche gefunden wird. Das Buchcover zeigt eine Stoffpuppe, die eine zentrale Rolle im Buch spielt. Die Puppe sowie der Titel des Buches legen die Vermutung nahe, dass Kindern in diesem Buch eine besondere Bedeutung zukommt. Geschrieben wird sowohl aus der Perspektive der Ermittler als auch aus der Sicht der Opfer. Außerdem wird ein weiterer Erzählstrang eingebaut, der sich hauptsächlich mit Sinas Schwester Maya und ihren Verwicklungen zur Mafia beschäftigt. Die Geschichte ist in viele kleine Kapitel unterteilt, sodass man problemlos eine Pause einlegen könnte, wenn man denn das Buch zur Seite legen kann ohne direkt weiterlesen zu wollen... Bis zum Schluss ist der Thriller packend geschrieben, die Seiten fliegen nur so vorbei und man fiebert mit den Protagonisten mit - unerwartete Wendungen und neue Gegebenheiten inklusive. Ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung der Serie um die Ermittler Sina und Erik.

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Der berühmte Philosophieprofessor Walter Lesniak wird verhaftet. Vorwurf: er soll die sogenannten Schleifenmorde begangen haben. Der Täter wies der Polizei den Weg zu den Fundorten der Leichen mittels roter Schleifen. Ann glaubt an die Unschuld ihres Vaters und versucht diese zu beweisen. Das Cover ist, wie für alle bisherigen Romy Hausmann Thriller typisch, in weiß / schwarz gehalten. Dies sichert dem Buch einen Wiedererkennungswert auf den ersten Blick. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven und zu verschiedenen Zeitpunkten erzählt. Zum einen begleitet der Leser Ann ab ca. Mitte Oktober 2017, als ihr Vater verhaftet wird. Wann die Handlung des "Wir" spielt, bleibt hingegen lange unklar. Außerdem sind sog. "Aufnahmen" aus dem Jahr 2021 zu finden. Diese werden im Interview-Stil beschrieben. Zwischendurch werden immer wieder Notizen eingestreut, in denen Ann (bereits in ihrer Kindheit) ihre Gefühle niedergeschrieben hat. Leider muss ich für mich sagen, hat mir der Schreibstil nicht zugesagt. Ein richtiger Lesefluss hat sich bei mir leider nicht eingestellt, obwohl ich gerne Bücher lese, in denen unterschiedliche Perspektiven beleuchtet werden. Innerhalb der Erzählungen von Ann spielen sich verschiedene Szenen nicht in der Wirklichkeit ab, sondern im Kopf der Protagonistin. Dies ist allerdings für den Leser erst rückblickend ersichtlich. Die Story an sich hat Potenzial, aber auch hier hätte man eher zum Sch(l)uss kommen können und sich viel "Geplänkel" sparen können. Ich denke hier im Speziellen an die Briefe von Ann an ihren Vater, die einige Seiten füllen sowie die Zusammenfassung am Ende des Buches zu den einzelnen Charakteren.

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Aus dem Kopenhagener Hafen wird ein Auto mit zwei Leichen geborgen. Nicht nur die Todesursache ist eine andere als zunächst vermutet - auch Beweisstücke verschwinden. Mittendrin: Kim Sleizner, Polizeichef von Kopenhagen. Doch spielt er ein falsches Spiel? Die Polizistin Dunja Hougard ist untergetaucht und ermittelt verdeckt gegen den Polizeichef, dem bisher aber nie etwas Unrechtmäßiges angelastet werden konnte. Unterstützung erfährt sie dabei von Fabian Risk, von der schwedischen Polizei. Auch er hat Kim Sleizner im Visier. Können sie es mit vereinten Kräften schaffen, dem Polizeichef das Handwerk zu legen und seine Machenschaften aufzudecken? Oder müssen sie klein beigeben und in Deckung gehen, um nicht selbst in Sleizners Schusslinie zu geraten? Eines sei verraten: es kommt anders, als erwartet... Der Schreibstil von Stefan Ahnhem ist sehr angenehm zu lesen und man möchte das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Story ist in zwei Teile untergliedert und wird aus verschiedenen Perspektiven geschildert: sowohl aus Sicht von Fabian Risk, Dunja Hougard, Kim Sleizner als auch dem aktuellen Ermittlerteam um Jan Hesk, der mit dem Fall der Wasserleichen aus dem Hafen betraut ist. Die Perspektive wechselt je Kapitel zwischen den einzelnen Protagonisten. Der Autor versteht es hervorragend Spannung aufzubauen. Jedes Kapitel endet mit einem Cliffhanger. Schon lange habe ich keinen derart fesselnden Krimi gelesen. Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung.

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Es gilt einen Mordfall in den Wäldern von Kentucky zu lösen. Linda Hardin ist der zuständige Sheriff und wird mit Vorurteilen hinsichtlich ihrer Eignung zur Lösung dieses Verbrechens konfrontiert. Ihr Bruder Mick, eigentlich Ermittler bei der Army, unterstützt sie. Das Buchcover zeigt einen 1963er Chevrolet vor der Landschaft Kentuckys. Mick fährt den Wagen seines Großvaters, wenn er auf Heimaturlaub ist. Vor diesem Hintergrund ist das Cover sehr passend gewählt. Leider hab ich nicht so richtig ins Buch hineingefunden. Die Handlung ist sehr zäh und langatmig. Die Lösung des Mordes kommt für meine Begriffe viel zu kurz. Erst gegen Ende, wird der Fokus kurz auf diesen gelegt. Ansonsten steht Mick im Vordergrund: als Person, Ehemann, hilfsbereiter Nachbar und natürlich auch als Ermittler. Selbst Linda, Micks Schwester, die eigentlich Verantwortliche für die Klärung dieses Verbrechens wird zur Nebendarstellerin. Ein Spannungsbogen kommt leider nur gering bis gar nicht zustande.

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Immer noch traumatisiert von den Erlebnissen vor 10 Monaten in einem Schloss in der Nähe von Hannover, versucht Hannah Preuss wieder Normalität in ihren Alltag zu bringen. Was als Ausflug zu ihrer Schwester nach Köln beginnt und Hannah als Auszeit dienen sollte, endet in ihrem schlimmsten Albtraum: sein Name - Janus. Er nimmt Geiseln, die sich nur retten können, indem sie Aufgaben teils unter Zeitdruck lösen müssen. Unter ihnen ist Hannah und zwar schon zum zweiten Mal. Janus hat mithilfe diverser Komplizen ein Escape-Room-Szenario in Köln vorbereitet. Kann Bernd Kappler vom LKA Niedersachsen Hannah rechtzeitig finden? Das Buchcover zeigt ein Treppenhaus. Dieses Treppenhaus spielt bei einer Aufgabe eine zentrale Rolle. Ebenso die Innenseite - diese zeigt den Rhein mit Blick zum Kölner Dom und im Vordergrund die Severinsbrücke. Das Cover finde ich wirklich klasse. Hier wurde mit sehr viel Liebe zum Detail gearbeitet und ausgewählt. Der Schreibstils des Autors ist sehr angenehm zu lesen und er versteht es ausgezeichnet, den Leser zu fesseln. Zu keinem Zeitpunkt findet man in diesem Buch unnötige Längen oder übertriebene ausschweifende Beschreibungen. Ganz im Gegenteil, wenn man denkt die Story komplett erfasst zu haben, kommt doch noch eine unvorhersehbare Wendung. Also Spannung ist bis zum Schluss garantiert. Ein winzig kleiner Kritikpunkt: mich stört der Epilog ein wenig. Aber das ist mein persönlicher Eindruck. Nichtsdestotrotz ist dieses Buch wirklich klasse geschrieben und hält die Spannung, die man sich auch erhofft hat!

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Hedy Bercu, Jüdin, ist aus Wien geflüchtet und fand auf Jersey Arbeit und Zuhause. Jedenfalls bis die Deutschen auch die Kanalinseln besetzen. Da ihre bisherigen Arbeitgeber die Insel verlassen haben, ist Hedy gezwungen, für die Deutschen als Übersetzerin zu arbeiten. Dort lernt sie Kurt kennen, der direkt für Hedy schwärmt, ohne ihr Geheimnis allerdings zu kennen. Hedy hingegen ist ihm gegenüber sehr zurückhaltend. Erst als er ihr aus einer prekären Lage heraushilft, ändert sich alles... Die Geschichte spielt zwischen 1940 - 1946 und beschreibt sehr detaillreich die damalige Lage der Menschen und ihren Kampf ums Überleben. Das Buchcover zeigt vermutlich Hedy, genau in dem in der Geschichte beschriebenen Kleid mit Briefen in der Hand evtl. Übersetzungen?! Die Farben sind in verschiedenen Grau-Nuancen gehalten und spiegeln die Aussichtslosigkeit, die die Menschen damals empfunden haben müssen, wider. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen und die Seiten fliegen nur so vorbei. Leider konnte mich die Story trotzdem nicht hundertprozentig überzeugen. Wer auf spannende (die Betonung liegt hier auf "spannend") Wendungen in diesem Roman wartet und hofft, nun ja, diese werden aus meiner Sicht leider nicht erfüllt. Und das, obwohl die Protagonistin diverse Unwegsamkeiten bewältigen muss und mehrfach vor scheinbar unüberwindbaren Problemen steht. Hier wäre aus meiner Sicht eine teilweise ausführlichere Berichterstattung wünschenswert gewesen, wohingegen andere Aspekte ruhig etwas kürzer gefasst werden könnten. Nichtsdestotrotz hat Jenny Lecoat einen Roman verfasst, der beweist, dass Liebe keine Grenzen kennt und auch die schwierigsten Umstände seitens Herkunft, Entfernung etc. keinen Halt vor der wahren Liebe machen.

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Ein ungewöhnlicher erster Fall des Ermittlerduos um Lena Freyenberg und Henning Gerlach. Hennings ehemalige Partnerin verließ ihren Arbeitsplatz aufgrund eines missglückten Einsatzes. Lena hat ihren Partner im Einsatz verloren und wechselt in eine andere Stadt und trifft dort auf ihren neuen Partner Henning. Ihr erster gemeinsamer Fall ist eine Tote, verbrannt im gemauerten Pizzaofen ihrer Eltern - der Mörder hinterlässt eine Puppe. Als weitere Morde verübt werden und auch dort Puppen als Botschaften hinterlegt werden, gilt es für die Ermittler schnell zu handeln. Aber sie scheinen dem Täter immer einen Schritt hinterherzuhinken. Können sie ihrem Team vorbehaltlos vertrauen oder gibt es gar einen Verräter in den eigenen Reihen? Das ist mein zweiter Thriller von Gunnar Schwarz und ich muss sagen, diese Story schlägt die erste um Längen. Die Protagonisten werden sehr detailreich beschrieben, so dass man sich richtig in diese hineinversetzen kann. Auch das Privatleben der Ermittler wird thematisiert ohne den eigentlichen Fall in den Hintergrund zu rücken. Die Schauplätze bleiben leider wieder anonym und die Handlung könnte somit in jeder beliebigen Stadt spielen, aber auch dieser Umstand hat mich in diesem Thriller weniger gestört. Die Handlung ist durchweg spannend und wird von diversen Seiten beleuchtet. Hauptsächlich wird aus Perspektive der Polizisten erzählt, die ihre Ermittlungen von diversen Seiten beleuchten - der Leser begleitet sie in die Gerichtsmedizin, zu den Hinterbliebenen der Opfer als auch zu Verdächtigen und potenziellen neuen Opfern. Aber auch die Täter-Perspektive findet Beachtung. So werden immer wieder seine Gedanken und Einblicke in sein Vorgehen eingeworfen. Bis zum Schluss ist die Spannung groß, da sich die Schlinge immer weiter zuzieht. Erst kurz vorm Ende der Story erfährt der Leser wer der Täter ist und welche Intentionen ihn zu seinen Taten bewogen haben. Für alle Fans von ungewöhnlichen Tatmotiven ein Muss. Über eine Fortsetzung mit dieser Ermittlergruppe würde ich mich freuen.

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