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Alle Rezensionen von Dragonfly

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Ich bin absolut verliebt! Meine Vorfreude auf "Felix Ever After" war sowieso schon riesig, aber hat es meine Erwartungen nochmal bei weitem übertroffen. Die ganze Geschichte, aber besonders die wundervollen Charaktere konnten mich einfach von der ersten bis zur letzten Seite verzaubern. Schon der Schreibstil von Kacen Callender ist einfach ein Traum und konnte mich sofort in den Bann der Geschichte ziehen. Kacen steckt in alle Worte einfach unfassbar viel Lebendigkeit, Vielfalt und Humor, dass man nur so durch die Seiten fliegt, aber gleichzeitig auch so viele Emotionen und Tiefe, dass mich sehr viele Momente tief berühren konnten. Allein diese Mischung hat das Buch schon zu etwas Besonderem für mich gemacht. Und genauso war auch die Atmosphäre einfach wundervoll, so authentisch, bunt und intensiv, einfach voller Leben und Liebe. Ich habe mich in dieser Geschichte und besonders mit den Charakteren einfach extrem wohlgefühlt und wollte sie gar nicht mehr verlassen. Felix hat sich wirklich in mein Herz geschlichen und wenn ich ihn in einem Wort beschreiben würde, dann wäre das einfach "echt". Kacen hat hier einen so authentischen Protagonisten mit vielen Facetten geschaffen, der zwar auch Fehler macht, aber immer absolut authentisch und nachvollziehbar bleibt. Mit seiner inneren Stärke, seiner Ehrlichkeit und seinem Mut, zu sich selbst zu stehen, genauso wie mit seinen Schwächen, seinen Zweifeln und seinen Fehltritten habe ich mich in Felix verliebt. Unglaublich war einfach die Entwicklung, die Felix durchlebt. Nicht nur nach außen hin, seiner Einstellung zur Welt und seinen neuen Entdeckungen, sondern vor allem nach innen. Die Liebe zu sich selbst, die Gefühle zu anderen, das Wohlfühlen in seinem Körper und mit der eigenen Identität. Und genau das habe ich geliebt! Doch auch die anderen Charaktere konnte ich nur gern gewinnen. Ezra hat mich so schnell verzaubern können, seine liebevolle, offene Art war einfach ein Traum. Ihn kann man sich im Leben nur an seine Seite wünschen, mit seinem Beschützerinstinkt, den unterstützenden Worten und dem Willen, alle die er liebt, zu beschützen. Auch wenn man nichts aus seiner Sicht zu lesen bekommt, konnte ich mich dennoch super in ihn hineinversetzen. Genauso konnte mich Declan mit seinen verschiedenen Facetten überzeugen. In ihm steckt noch einiges mehr als man denkt und fand ich es so schön, auch Einblicke in sein Innerstes zu bekommen. Und auch über die anderen Charaktere könnte ich noch Stunden schwärmen, wirklich, die farbenfrohe Palette an Charakteren, die Kacen hier voller Liebe zum Leben erweckt hat, war einfach unglaublich. Mit seiner Story und besonders mit allen Themen, die vorkommen, konnte mich das Buch dann nochmal komplett verzaubern und mitnehmen. Selbstfindung, Identität, Queer-Feindlichkeit, Inakzeptanz und Akzeptanz, unerschütterliche Freundschaft, Kunst und einfach ganz viel Liebe stecken zwischen den Seiten. Nicht nur die positiven, sondern auch die Schattenseiten wurden gezeigt und hat mich die Geschichte so oft zum lächeln und fühlen gebracht, hat mein Herz berührt, angeknackst und geheilt und mich einfach glücklich gemacht. Die Story hatte wie ihre Charaktere viele Facetten, es gab so viele wunderschöne Szenen, die zwar auch manchmal etwas kitschig, aber so passend waren, dass ich sie genau so geliebt habe. Auch die Liebesgeschichte hat sich perfekt in die Story eingefügt, sie war sanft, aber doch intensiv und war es doch lange Zeit offen und spannend, wie sich alles entwickeln würde. Und die Entwicklung, die dann gekommen ist, mochte ich auch wirklich unfassbar gerne. Genau wie die Charaktere waren aber auch insgesamt die Bindungen zwischen ihnen einfach hervorragend ausgearbeitet und habe ich besonders die Freundschaften, die so authentisch und voller Unterstützung, Liebe und Zusammenhalt waren geliebt. Das Ende war genau wie die ganze Geschichte, es war echt. Glücklich, aber nicht perfekt und auch immer noch mit Schatten, aber genauso viel Licht. Fazit: "Felix Ever After" hat mein Herz gestohlen! Ein wundervolles Buch, so voller Liebe, Facettenreichtum, Gefühle und wichtiger Themen, mit so liebenswerten, unfassbar lebendigen Charakteren und einer so schönen Story, die mich so viel hat fühlen lassen. Felix, mit seiner unfassbaren Stärke und genauso seinen Fehlern, hat mein Herz gewonnen und Kacens berührender Schreibstil und die zauberhafte Atmosphäre, in der ich mich so wohl gefühlt habe, haben dieses Buch zu einem so besonderen Leseerlebnis und mich beim Lesen einfach glücklich gemacht.

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Da die Neon-Birds-Reihe zu meinen liebsten Reihen gehört, habe ich mich extrem auf "Der dunkle Schwarm" gefreut, besonders weil die Geschichte auch so gut klang. Die erste Staffel konnte mich auch wirklich überzeugen, war oft sehr faszinierend und spannend und ist auf jeden Fall eine große Empfehlung. Der Einstieg in die Geschichte ist mit total leicht gefallen, ich mag Maries Art zu schreiben einfach unfassbar gerne. Sie schreibt total locker, fesselnd und mit einer totalen Leichtigkeit, lässt einen fühlen und mitfiebern und beschreibt dabei alles mit vielen Erklärungen und Details, dass man sich alles gut vorstellen und auch komplexere Dinge immer sofort gut verstehen kann. So konnte ich auch super gut in die Welt eintauchen, die Marie hier erschaffen hat und die wirklich wieder richtig cool war. Es gab wieder einiges zu entdecken und fand ich es super spannend, immer mehr über die ganze Gesellschaft und den Aufbau dieser Welt zu erfahren. Besonders die ganze Technologie mit den Hives fand ich total interessant, doch hat Marie auch noch andere Entwicklungen- manche positiv, manche negativ - in diese Welt eingebaut. Sie steckt auf jeden Fall wieder voller Details und ist sie zwar für mich noch nicht so facettenreich und faszinierend wie in "Neon Birds", doch ist auf jeden Fall noch viel Potenzial für weitere Staffeln vorhanden. Atlas ist eine super interessante Protagonistin, die anfangs auch echt schwer einzuschätzen war. Sie steht vor allem auf ihrer Seite und ist somit auch nicht die typische "Gute", doch mochte ich sie total und konnte in einigen Momenten auch gut mit ihr fühlen. Auch ist sie auf jeden Fall eine sehr starke, selbstständige Frau, der genauso aber vieles im Leben fehlt und die sich schon länger selbst durchschlagen musste. Ihre Fähigkeiten sind echt unglaublich und machen das Buch auf seine Weise super besonders, weshalb es auch spannend war, noch mehr darüber zu erfahren. So bin ich auch super neugierig, wie sich Atlas weiterentwickeln wird, da auch noch einige Fragen über sie und ihre Vergangenheit offen sind. Bei Noah wusste ich eigentlich das ganze Buch über mich so ganz, wie ich ihn einordnen kann, doch war er wirklich sympathisch. Er hat seine Prinzipien und weiß was er will, genauso stecken in ihm aber auch einige Geheimnisse, sodass ich auch oft nicht wusste, ob ich ihm überhaupt vertrauen kann. Bei ihm bin ich auch besonders neugierig, welche Rolle er noch spielen wird und was noch alles in ihm steckt. Mein liebster Charakter war aber Julien, den ich vom ersten Moment an einfach super cool fand. Seine Kampfkünste, seine Unterstützung und Beziehung zu Atlas, sein loyales Verhalten und dass er ein Android ist, haben ihn für mich zu einer super spannenden Persönlichkeit gemacht. Er ist wirklich jemand, dem man sein Leben anvertrauen kann und bin ich nach den Entwicklungen am Ende super gespannt, was aus ihm wird. So konnte ich die Charaktere wirklich gern gewinnen, auch wenn ich sagen muss, dass mir ein wenig die Bindung zu ihnen gefehlt hat und auch die Gefühle nicht so wirklich bei mir angekommen sind. Die Beziehung zwischen Julien und Atlas mochte ich unfassbar gerne, da die beiden ganz viel verbindet, dafür war die Bindung zwischen Atlas und Noah für mich nicht so ganz spürbar. So konnte ich auch besonders eine Entscheidung von Atlas am Ende gar nicht nachvollziehen, bin aber gespannt, wie sich dieses Verhältnis weiter entwickeln wird. Mir hat die Grundidee hinter der Geschichte sofort gefallen, da ich auch das Serien-Format total spannend finde, und hat mir auch die Umsetzung echt gut gefallen. Es ging direkt fesselnd los und hat sich die Spannung auch durch das ganze Buch gehalten. Marie hat auf jeden Fall alles wieder total gut durchdacht und es auch geschafft alles logisch und nachvollziehbar aufzuschreiben. Die ganzen Ermittlungen waren wirklich interessant und sind immer neue Informationen dazu gekommen, die sich nach und nach zu einem ganzen Bild gefügt haben. Die Richtung war zwar zu erahnen, doch wirklich vorhersehbar war die Auflösung für mich nicht, besonders da noch mehr Stränge zusammengeflossen sind und auch noch andere Dinge enthüllt wurden. So wurde es auf jeden Fall nie langweilig, auch wenn ich sagen muss, dass mich die Geschichte an manchen Stellen nicht so ganz fesseln konnte und mir da einfach noch etwas gefehlt hat. Doch war die Story an sich wirklich richtig gut und hat mir auch das Ende soweit gut gefallen, sodass ich wirklich gespannt bin, was mich in der zweiten Staffel erwarten wird. Fazit: "Der dunkle Schwarm" konnte mich wie erwartet von sich überzeugen und ist eine spannende Geschichte, die einen starken Schreibstil, eine coole, detailreiche Welt, eine schwer vorhersehbare, toll umgesetzte Handlung und interessante Charaktere bereithält. Zwar hat mir an manchen Stellen ein bisschen mehr Tiefe und der letzte Ticken Spannung gefehlt, doch freue ich mich darauf, wieder in diese Story einzutauchen.

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Da ich schon das Cracks-Duet von L. H. Cosway total gerne mochte und ich mich in ihre Art zu schreiben verliebt habe, war ich unfassbar gespannt auf diese neue Geschichte von ihr. Und hinter dem umwerfend schönen Cover von "Beyond the sea" steckt eine wundervolle, besondere und fesselnde Geschichte, die mich fesseln und auch überraschen konnte. Wie von L. H. Cosway gewohnt konnte sie mich extrem schnell wieder an die Seiten fesseln. Ihr Schreibstil ist einfach wunderschön, etwas poetisch und emotional und zieht einen komplett in den Bann dieser Geschichte. Besonders geliebt habe ich wieder die wundervollen Dialoge, die sie schreibt, da sie immer absolut authentisch und echt sind und sich dabei oft auch um eher außergewöhnliche, auch philosophische Themen drehen, was ich total besonders und super schön finde. Insgesamt hatte die Geschichte auch eine total bezaubernde, etwas mystische Atmosphäre, die mich komplett für sich eingenommen hat, genau wie auch das Setting in meinen Augen total passend und bildlich beschrieben war. Estella war eine tolle Protagonistin, die ich sehr schnell ins Herz schließen konnte. Mit ihrer Stiefmutter hat sie es nicht leicht und auch wenn sie anfangs dadurch etwas zerbrechlich erscheint, zeigt sie doch immer Stärke und verliert ihr Ziel nicht aus den Augen. Sie hat viel Halt im Glauben gefunden und gewinnt sie im Laufe des Buches auch immer mehr an Selbstbewusstsein. Gleichzeitig ist sie auch eine sehr einfühlsame und liebevolle Person, versucht immer das Gute in anderen Menschen zu sehen, was teils echt bewundernswert war. Ich habe mich ihr auf jeden Fall sehr nahe gefühlt und auch wenn ihre Entscheidungen nicht immer komplett verständlich waren, so waren ihre Gefühle doch immer sehr greifbar. Noah ist anfangs echt schwer einzuschätzen, da er eher verschlossen ist und ihn auch eine düstere Aura umgibt, man aber dennoch merkt, dass er ein gutes Herz hat. Je besser man ihn kennenlernt und er sich öffnet, desto mehr konnte ich mich in ihn verlieben und wird deutlich, was für ein vielschichtiger Charakter er ist. Er hält wirklich einige Überraschungen bereit, hat einen starken Beschützerinstinkt, ist aber auch sehr sanft und rücksichtsvoll. In seiner Vergangenheit hat er einiges durchgemacht, das ihn immer noch verfolgt und belastet, doch mochte ich auch seine Entwicklung wirklich sehr gerne und konnte auch eine Bindung zu ihm aufbauen. Und auch die anderen Charaktere waren in meinen Augen unglaublich gut ausgearbeitet, haben sich perfekt ergänzt und fand ich auch ihre Entwicklung immer sehr schön. Auch mit der Story konnte mich L. H. Cosway wieder sehr überzeugen, ich habe die Seiten nur so verschlungen und mich wirklich in die Geschichte verliebt. Es gab so viele wunderschöne und besondere Szenen, ein paar sehr außergewöhnliche Momente und vor allem wundervolle, tiefgründige Gespräche, die die Story sehr abwechslungsreich und fesselnd gemacht haben. Estellas und Noahs Geschichte ist nicht nur sehr emotional und berührend, sondern schockiert und überrascht auch in vielen Momenten und mochte ich die ganze Entwicklung unglaublich gerne. Manche Geschehnisse kamen mir ein wenig unrealistisch oder nicht so ganz ausgearbeitet vor, aber sonst haben sich viele Sachen sehr gut ergänzt und wurden Fäden gut zusammengeführt. Durch den mystischen Touch in manchen Momenten und durch einige Themen hebt sich die Geschichte für mich auch von anderen New Adult Geschichten ab. Genauso ist auch die Liebesgeschichte wirklich wunderschön. Anfangs entwickelt sie sich langsam, doch sehr authentisch, und auch die späteren Entwicklungen waren für mich immer sehr gut nachvollziehbar, sodass auch die Gefühle super gut bei mir ankamen. Die Gefühle zwischen Estella und Noah sind zärtlich und doch so intensiv und geben sich die beiden gegenseitig so viel und entwickeln sich auch durch den anderen immer weiter. Das Ende hat für mich auch einfach perfekt zur Geschichte gepasst und freue ich mich nach diesem wunderschönen Buch schon sehr auf neuen Lesestoff von L. H. Cosway. Fazit: "Beyond the Sea" ist eine wirklich besondere, wunderschöne Geschichte, in der neben zwei wundervollen Protagonisten auch ein poetischer, emotionaler Schreibstil, eine zauberhafte, etwas mystische Atmosphäre und eine ruhige, aber intensive Liebesgeschichte bereithält. Bei der Story haben mir besonders die tiefgründigen und einzigartigen Gespräche super gut gefallen, doch überzeugt sie auch mit Spannung, wunderschönen Szenen und überraschenden Entwicklungen.

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Das Cover von "Deluxe Dreams" hat mich sofort für sich eingenommen, es ist schlicht, aber doch besonders, und als mich dann auch der Klappentext überzeugen konnte, wollte ich das Buch unbedingt lesen. Zwar konnte mich die Geschichte nicht so sehr überzeugen wie erhofft und wurde ich etwas enttäuscht, doch war sie auf jeden Fall unterhaltsam. Ich bin eigentlich echt gut in die Geschichte reingekommen, Karina Halles Schreibstil liest sich sehr angenehm und flüssig und konnte mich so auch direkt überzeugen. Die ganze Zeit bin ich wirklich schnell voran gekommen und entsteht auch ein Sog, der einen immer weiterlesen lässt. Auch sonst wurden alles eigentlich immer sehr schön beschrieben und, auch wenn ich mich nicht komplett in der Geschichte fallen lassen konnte, so war doch alles recht gut vorstellbar. Sadie war mir schnell sympathisch und auch wenn mich ihr Charakter nicht komplett überzeugen konnte, ist sie das auch geblieben. Sie wird auf ihrer Reise sitzen gelassen, muss sich nun allein durchschlagen und überlegen, was sie will, wobei ihre Gefühle auch ganz gut bei mir ankamen. Anfangs kommt sie auch wirklich stark und direkt rüber, doch nach und nach hatte ich immer mehr das Gefühl, dass sie sich komplett abhängig von Olivier gemacht hat. Ihre Gedanken haben sich nur noch um ihn gedreht und konnte ich auch in einigen Momenten ihre Entscheidungen nicht wirklich nachvollziehen. Olivier konnte ich anfangs schwer einschätzen, doch dann mochte ich ihn eigentlich echt gerne. Auch wenn seine Familie sehr reich ist und das teils auch zeigt, hatte ich nicht das Gefühl, dass er stark damit angibt und war er auch sonst ein sehr direkter, bodenständiger Mann, der weiß, was er will. Manchmal fand ich seine Handlungen ein wenig seltsam oder auch unlogisch, aber fand ich eigentlich schön, wie sehr er sich um Sadie gekümmert hat. Auch wenn sie mir an sich sympathisch waren, muss ich aber sagen, dass es mir bei ihnen beiden an Tiefe gefehlt haben, sie waren für mich teils eher oberflächlich und nicht wirklich lebendig, weshalb ich auch keine Bindung zu ihnen aufbauen konnte. Genauso erging es mir auch bei den Nebencharakteren, die an sich wirklich interessant und vielfältig waren, aber bis jetzt doch sehr einseitig waren. Ich bin aber vor allem bei Blaise und Pascal gespannt, sie besser kennenzulernen und auch Serpahine mochte ich echt gerne, weshalb ich doch neugierig auf ihre Geschichte bin. Die Liebesgeschichte konnte mich leider fast gar nicht mitnehmen oder berühren. Die Anziehung zwischen Sadie und Olivier war zwar schon spürbar, doch die Gefühle kamen einfach nicht bei mir an. Am Anfang geht zwischen ihnen alles super schnell und dann hat sich ihre Liebesgeschichte für mich einfach nicht mehr weiterentwickelt, weshalb ich auch im Laufe des Buches einfach nicht mit ihnen fühlen und verstehen konnte, wie sie sich ineinander verlieben. Auch muss ich sagen, dass einiges sehr übertreiben und klischeehaft war, was an sich auch mal schön sein kann, aber hier teilweise zu viel war. Auch die Story war nicht das, was ich mir gewünscht hätte. Zwar bestand schon eine gewisse Spannung, doch wirkte vieles, das passiert ist, nicht wirklich durchdacht und hatte ich oft das Gefühl, dass die Ereignisse alle nur nacheinander abgehakt wurden, ohne ihnen wirklich Tiefe zu schenken. Viele Szenen hatte für mich einen echt schönen Ansatz, aber gingen dann einfach nicht tiefer, sondern sind nur so an einem vorbeigeflogen ohne für mich eine wirkliche Bedeutung zu haben. Das große Geheimnis von Olivier, das mit im Mittelpunkt steht, hat mich tatsächlich auch irgendwie enttäuscht, da ich auch den Stress darum nicht wirklich nachvollziehen konnte. Auch sonst gab es einige Momente, die einfach unrealistisch für mich waren oder nicht ganz zusammengepasst haben, genau wie es einige Szenen gab, die für mich nicht wirklich sinnvoll waren und irgendwie alles nur in die Länge gezogen haben. Dennoch war es echt unterhaltsam die Geschichte zu lesen und bestand auf jeden Fall auch ein gewisser Spannungsbogen, der nur an einigen Stellen geschwächelt hat. Die Entwicklungen kurz vor Ende haben mich dann echt ein wenig aufgeregt, da Sadie und Olivier einfach abgehauen sind, als ob sich die Probleme dadurch lösen würden. Das letzte Kapitel war dann echt nochmal schön und sind auch noch einige Fragen offen, die sich bestimmt in den anderen Bänden klären werden. Ich habe auch die Hoffnung, dass im zweiten Band die Story noch besser wird, da jetzt ein Grundstein gelegt wurde und vielleicht auch die Liebesgeschichte etwas mehr überzeugen kann. Fazit: "Deluxe Dreams" verspricht mit einer interessanten, schönen Grundidee und einem tollen Schreibstil wirklich viel, doch ist für mich die Umsetzung nicht so gut gelungen. In fast allem fehlt einfach die Tiefe und auch die Logik, die Story wirkt oft gehetzt und ist oft nicht so ganz nachvollziehbar und die Gefühle in der Liebesgeschichte waren nicht wirklich greifbar und entwickeln sich vor allem nicht weiter. Dennoch lassen einen die offnen Fragen und die jetzige Situation neugierig auf Band zwei werden und war die Geschichte auf jeden Fall unterhaltsam.

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Ich war super neugierig auf das Buch, da ich Supercross einen unfassbar spannenden Sport finde und sehr gespannt war, wie Sarah Saxx diesen in die Geschichte einbringt. "Speed me up" hat mir auch wirklich gut gefallen und war eine wunderschöne Geschichte mit einer absoluten Powerfrau als Protagonistin. Es hat nicht lange gedauert bis die Geschichte mich mitnehmen konnte und mochte ich auch den Schreibstil von Sarah Saxx sehr schnell gerne. Ich habe vorher noch kein Buch von ihr gelesen, doch konnte sie mich hier mit einem super angenehmen und lockeren Stil überzeugen, der mich mit Leichtigkeit durch die Seiten getragen hat, aber gleichzeitig auch die Emotionen sehr gut transportiert hat. Außerdem ist mit der Zeit eine super schöne Atmosphäre entstanden, sodass ich mich komplett in der Geschichte fallen lassen und das Lesen komplett genießen konnte. Insgesamt wurde das Setting und alle Situationen immer sehr schön und bildlich beschrieben und ist sie die ganze Geschichte wirklich zum Leben erwacht. Von der ersten Seite an spürt man, dass in Brooke einfach extrem viel Power steckt und auch wenn ich manchmal nur den Kopf über sie schütteln konnte, habe ich sie doch sehr gern gewonnen. Sie hat sich entgegen aller Widerstände und Vorurteile immer weiter gekämpft, um ihren Traum leben können, und war ihre Leidenschaft und Liebe zum Supercross wirklich greifbar. Ich fand es wundervoll wie sie immer zu sich selbst gestanden hat und hat mir auch ihre Entwicklung sehr gut gefallen, da sie sich einfach immer mehr öffnen konnte und auch selbst mehr ihren Gefühle gefolgt ist. Auch wenn ihre Entscheidungen für mich manchmal nicht so ganz nachvollziehbar waren, so habe ich mich ihr doch sehr nah gefühlt. Matt hingegen konnte ich nochmal viel mehr ins Herz schließen, er hat einfach eine unfassbar hilfsbereite und liebenswerte Art. Er kann sich durchsetzen, weiß, was er will und ist sehr selbstsicher und direkt, doch hat er auch seine sanfte, auch zerbrechliche Seite, die ihn nur noch liebenswerter und vielschichtiger gemacht hat. Ich konnte ihn in den meisten Momenten sehr gut verstehen und mit ihm fühlen und fand auch seine Reaktionen meist sehr gut nachvollziehbar, sodass ich auch ein enges Band zu ihm aufbauen konnte. Auch die Nebencharaktere mochte ich wirklich extrem gerne, das ganze Team um Brooke habe ich wirklich ins Herz geschlossen, da sie einfach alle super sympathisch und ihr eine so große Unterstützung waren. Ganz besonders gern gewonnen habe ich dann auch Eric, ich liebe seinen Humor und seine direkte Art extrem, und freue mich deshalb schon total auf seine Geschichte. Es war schnell spürbar, dass Brooke und Matt etwas verbindet, da sie auch schon eine lange Vergangenheit teilen, doch bis mich die Liebesgeschichte so richtig mitreißen konnte, hat es etwas gedauert. In manchen Momenten war mir das Hin - und Her zwischen den beiden einfach zu viel, da es teils auch echt unnötig oder übertreiben war. Teilweise ging es dann auch sehr langsam voran und so hat es gedauert bis sich zwischen den beiden ein festes und spürbares Band aufbauen konnte. Ab dann wurden ihre Gefühle für mich auch nochmal viel intensiver spürbar und so habe ich gerade gegen Ende nochmal wirklich mit ihnen fühlen können. Es gab auch viele wirklich schöne Momente zwischen ihnen, ich mochte ihre humorvollen und lockeren, aber genauso auch ihre tiefer gehenden Gespräche und habe ich ihre Love Story so wirklich genossen. So konnte mich auch die Story größtenteils überzeugen und bin ich auch immer durch die Seiten geflogen. Mir hat unglaublich gut gefallen, wie das Supercross und alles, was dazu gehört, in die Geschichte eingebaut wurde, da man auch einen wirklich guten Einblick bekommt und merkt, dass alles gut recherchiert und durchdacht wurde. Die meiste Zeit hat auch ein absoluter Sog bestanden, der mich immer weitergerissen hat und besonders gegen Ende ist es mir schwer gefallen, das Buch aus der Hand zu legen. Zeitweise war die Story wirklich sehr ruhig und ist nicht wirklich vorangegangen, doch mochte ich die Entwicklung insgesamt einfach unfassbar gerne, auch was die Beziehungen zwischen den Charakteren angeht, da sie alle wirklich gut ausgearbeitet waren. So gab es auch einige wirklich wunderschöne, humorvolle und tiefgründige Dialoge und habe ich das Lesen dieser Geschichte extrem genossen, weshalb ich mich extrem auf den zweiten Teil freue. Fazit: "Speed me up" war mein erstes Buch von Sarax Saxx und konnte mich sehr überzeugen. Neben einem fesselnden Schreibstil, einer wundervollen Atmosphäre und sympathischen, charakterstarken Protagonisten hält es eine schöne -wenn mir auch manchmal mit etwas zu viel unnötigen Drama ausgestattete- Liebesgeschichte und eine tolle, ruhige und doch fesselnde Story mit einem interessanten und top ausgearbeiteten Thema bereit.

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Ich war sehr neugierig auf das Buch, da die Geschichte total besonders und wunderschön klang und ich total gespannt war, was mich erwartete. Bucket List konnte mich auch echt überzeugen und auch wenn es mir oft an Tiefgang gefehlt hat, so war es doch eine sehr schöne und authentische Geschichte. Der Schreibstil von Georgie Clark hat mir auf Anhieb sehr gut gefallen und ist sehr flüssig, angenehm zu lesen und reißt einen auch sehr schnell mit. In den meisten Momenten konnte er auch die Emotionen echt gut übertragen und erschafft er vor allem auch eine besondere und trotz des Themas hoffnungsvolle Atmosphäre um das Buch. Super gerne mochte ich auch den Humor in vielem, der das ganze etwas auflockert, aber trotzdem dem Thema nicht an Ernsthaftigkeit und Aussagekraft nimmt. Lacey war mir sehr schnell sympathisch und ist eine wirklich authentische und gut ausgearbeitete Protagonistin. Sie muss viel Stärke und Mut zeigen und sich einer schweren Entscheidung stellen, wobei ihre Gefühle meist sehr gut greifbar und einfach sehr echt waren. Zwar konnte sie manchmal auch anstrengend sein und konnte ich über einige ihrer Handlungen nur den Kopf schütteln, doch war es irgendwie aufgrund ihrer Situation auch verständlich und haben sie ihre Unsicherheiten und Macken zu einem wirklich lebendigen Charakter gemacht. Im Laufe des Buches ist auch wirklich eine Entwicklung spürbar, sie wird sich immer bewusster, was sie eigentlich will und was wirklich wichtig ist und war es schön, sie dabei zu begleiten. Laceys Freundinnen, ihre Schwester und all die anderen Charaktere waren mir größtenteils echt sympathisch, auch wenn sie teils eher oberflächlich waren. Cooper fand ich einfach wundervoll, er war einfach so liebevoll und unterstützend und hätte in meinen Augen ruhig noch etwas öfter vorkommen können, und auch Steph war einfach eine liebenswerte, treue und aufmunternde Freundin, die man sich wirklich nur wünschen kann. Dadurch, dass Cooper nicht so viel Platz in der Story einnimmt, waren auch die Gefühle zwischen Lacey und ihm nicht wirklich greifbar für mich, doch gab es auch wirklich süße Szenen zwischen den beiden. Sonst haben sich diese Charaktere wirklich toll in die Story eingefügt und gegenseitig ergänzt, weshalb das Zusammenspiel zwischen ihnen wirklich super war. Dadurch sind einige wunderschöne und tiefgründige, aber auch unterhaltsame und humorvolle Gespräche entstanden, die super viel Spaß gemacht haben zu lesen. Auch sonst konnte mich die Story echt überzeugen. Besonders das erste Drittel fand ich unfassbar gut, die ganze Situation war gerade durch Laceys Gefühle auch unfassbar greifbar und war ich einfach super neugierig in welche Richtung sich alles entwickeln würde. Die Entwicklung an sich hat mir auch echt gut gefallen, bis sich irgendwann fast alles nur noch um Sex gedreht hat und das für mich vieles überlagert hat, wodurch die Story an Tiefe verloren hat. Dennoch war es auf jeden Fall sehr unterhaltsam und wurde auch das Thema echt gut und greifbar behandelt, sodass die Geschichte einen an vielen Stellen auch wirklich berührt. Es entsteht beim Lesen auch ein recht starker Sog, sodass ich super schnell voran gekommen bin und die Geschichte sehr gerne gelesen habe. Das Ende hat mir gut gefallen, auch wenn es mich nicht komplett überzeugen konnte, doch hat es das Buch gut abgerundet. Fazit: Bucket List konnte mich mit einem tollen Schreibstil, einer schönen, hoffnungsvollen Atmosphäre, einem wichtigen, greifbar behandelten Thema und einer sympathischen, echten Protagonistin überzeugen. Der Story fehlt es zwar in meinen Augen etwas an Tiefe, doch konnte sie mich dennoch fesseln und an einigen Stellen auch wirklich berühren, sodass ich die Geschichte bis hin zum schönen Ende echt gerne gelesen habe.

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Nachdem ich den ersten Band der Reihe schon total gut fand, war ich sehr neugierig, was mich im zweiten Teil der "Midnight Chronicles" erwarten würde. Und das Buch konnte mich noch mehr überzeugen als der erste Band und hat von liebenswerten, starken Charakteren bis hin zu Magie und Spannung sehr viel zu bieten. Schon nach ein paar Seiten hatte mich Laura Kneidl mit ihrem wundervollen Schreibstil für sich eingenommen. Er liest sich einfach unfassbar angenehm und flüssig, baut Spannung auf, fängt die Gefühle der Charaktere super gut ein und hat mich von Anfang an in den Sog der Geschichte gezogen, sodass ich mich oft komplett in der Story fallen lassen konnte. Auch hatte ich das Gefühl in vielen Szenen wirklich dabei zu sein, da sie immer sehr realistisch und greifbar waren und ich mich auch den Protagonisten sehr nah gefühlt habe. Edinburgh als Setting liebe ich total, da es einfach eine wunderschöne Stadt ist und sie dem Buch eine wirklich magische Atmosphäre verleiht. Cain konnte sich sehr schnell in mein Herz schleichen, sie war eine wirklich wundervolle Protagonistin. Mit ihrem Humor, ihrem unerschöpflichen Ehrgeiz und ihrem Kampfgeist hatte sie mich schnell von sich überzeugt. Genauso wundervoll fand ich auch ihre verschiedenen Facetten, ihre Liebe zu Kindern und dass sie unfassbar treu ist und nicht schnell aufgibt, aber dennoch auch ihre verletzliche Seite zeigen kann. Sie versucht sich immer an Regeln zu halten und hat feste Pläne für ihr Leben, doch kämpft sie auch für Gerechtigkeit und ihre Liebsten und lässt sie nicht im Stich, wobei sie aber immer sehr taktisch und überlegt und dadurch sehr nachvollziehbar handelt. Warden war einer meiner liebsten Nebencharaktere aus Band eins, weshalb ich mega gut fand, dass er der Protagonist dieses Teils war. Auch hier mochte ich ihn mit seiner eher ruhigen und verschlossenen, aber gleichzeitig total humorvollen und sarkastischen Art wieder unfassbar gerne. Er ist extrem ehrgeizig und treu, verliert sein Ziel nicht aus dem Augen und ist bereit, sehr viel dafür zu geben und auch Regeln zu brechen. Seit einer großen Verlust in seiner Vergangenheit ist er eher ein Einzelgänger, was es ihm auch ein wenig schwerer macht, Vertrauen zu schenken, doch hat er genauso eine unfassbar sanfte und liebevolle Seite. Mein absoluter Lieblingscharakter ist aber eindeutige Kevin. Jede Szene, in der der Todesbote auftaucht, ist einfach so besonders, sein Humor ist wirklich unschlagbar und er hält auch noch einige Überraschungen bereit. Außerdem fand ich es sehr schön, dass man auch immer wieder noch etwas von Roxy und Shaw mitbekommt und ihre Geschichte nicht komplett stehenbleibt. Ich fand die Charaktere insgesamt unfassbar gut ausgearbeitet, sie waren wirklich unfassbar realistisch und lebendig und auch zu Cain und Warden konnte ich eine starke Bindung aufbauen, da man einen tiefen Einblick in ihre Gefühle und Gedanken bekommt. Von Anfang an hat zwischen Warden und Cain eine ganz besondere Dynamik geherrscht, die beiden sind sehr unterschiedlich und sich doch ähnlich und die Beziehung ist zwar anfangs sehr angespannt, doch merkt man sofort, dass sie etwas verbindet. Zwischen ihnen stehen noch immer einige ungeklärte Dinge und Schmerz aus der Vergangenheit, doch gab es kein unnötiges Drama, da die beiden eigentlich immer sehr vernünftig und nachvollziehbar gehandelt haben. Es war von Beginn an deutlich wie gut die beiden zusammen passen, da sie sich auf so vielen Ebenen und auch im Kampf einfach wundervoll ergänzen. Die Gefühle waren für mich zwar nicht immer extrem stark spürbar, aber die Verbindung zwischen den beiden war sehr greifbar und tief und so habe ich total mit den beiden mitgefiebert. Nicht nur die Gespräche zwischen den beiden sondern auch die anderen fand ich immer unfassbar gut und echt geschrieben und sie haben sich mal humorvoll, mal wunderschön und mal ernst in jede Situation perfekt eingefügt. Die Story konnte mich sehr schnell mitreißen, ich fand allein schon die Darstellung der Vampire und dass Cain und Waren Blood Hunter sind unfassbar spannend und interessant. Doch auch viele Überraschungen und actionreiche Szenen haben sehr viel Spannung mit sich gebracht und ich bin immer durch die Seiten geflogen. Auch die ruhigeren Stellen haben die Story immer sehr schön ergänzt, oft auch die Charakterentwicklung nochmal sehr vorangebracht und es gab auch einige emotionalere Szenen, sodass die ganze Geschichte sehr abwechslungsreich war. Gegen Ende hat die Spannung nochmal um einiges zugenommen und auch das Ende selbst konnte mich sehr von sich überzeugen. Ich bin zwar auch ein wenig traurig, dass wir Cain und Warden nicht mehr als Protagonisten wiedersehen werden, doch freue ich mich auch auf die anderen und bin gespannt, wie die ganze Geschichte weitergeht. Fazit: Eine sehr starke Fortsetzung mit einem wundervollen Schreibstil, einem magischen Setting und einer mitreißenden, actionreichen Story, die besonders im letzten Drittel nochmal an viel Spannung gewinnt. Cain und Warden waren extrem starke und liebenswerte Protagonisten, die sich auf vielen Ebenen ergänzen und zwischen denen eine besondere Dynamik geherrscht hat, besonders auch die Dialoge fand ich immer super gut und auch das Ende konnte mich überzeugen, sodass ich mich sehr auf den dritten Teil freue.

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Zwar weiß Blair das ihre Mutter eine Valkyre ist, doch besitzt sie selbst keine Kräfte. Doch als ihre Mutter ums Leben kommt, ist Blair sich sicher, das mehr dahinter steckt¿ Ich war extrem gespannt auf dieses Buch, da ich die nordische Mythologie super interessant finde und mich auch sofort in dieses unfassbar schöne Cover verliebt habe. "A fate darker than love" konnte mich zwar nicht komplett überzeugen, doch hat es auf jeden Fall Spaß gemacht zu lesen. Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen und die Handlung konnte mich auf den ersten Seiten auch super überraschen, weshalb ich sehr gefesselt war. Biancas Schreibstil hat mir schon in "Midnight Chronicles" - meinem ersten Buch von ihr - sehr gut gefallen und auch hier hat er sich wieder unfassbar leicht und angenehm lesen lassen, sodass ich immer schnell voran gekommen bin. Geliebt habe ich auch den Humor im Buch, der mich auch manchmal zum Lachen bringen konnte und einfach richtig genial ist. Blair war mir schon von Beginn an sehr sympathisch, da sie auch einfach erstmal ein relativ normales Mädchen ist, die zwar die Tochter einer Valkyre ist, aber dennoch selbst keine besonderen Kräfte hat. Ich mochte ihre Entwicklung sehr gerne, da sie immer stärker und mutiger wird und nicht aufgibt, während sie versucht sich in dieser ganzen Situation zurechtzufinden. Ryan scheint im ersten Moment einfach nur Blairs jahrelanger, guter Freund und Schwarm und sehr hilfsbereit und beschützend zu sein, aber man erfährt schon bald, dass er einiges zu verbergen hat und mehr weiß als man zuerst denkt. Die anderen Charaktere waren mir größtenteils auch sehr sympathisch und vielfältig, doch hat mir bei ihnen einfach die Tiefe und Vielschichtigkeit gefehlt, weshalb sie für mich alle eher blass waren. Auch die Liebesgeschichte konnte mich nicht wirklich mitreißen, da für mich die Gefühle zwischen Ryan und Blair einfach nicht so greifbar waren. Mit hat einfach dieses Knistern und die Anziehung zwischen den beiden gefehlt, was aber bestimmt auch an meiner allgemein eher fehlenden Verbindung zu ihnen lag. Die Story war auf jeden Fall von Anfang an spannend und hält auch einige Überraschungen bereit, die ich so nicht erwartet hätte. Auch die Entwicklung hat mir sehr gut gefallen und ich war eigentlich immer neugierig, wie es weitergeht. Dennoch hat die Handlung nicht den Punkt erreicht, an dem ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte und teilweise waren Geschehnisse für mich sehr weit hergeholt. Ich hatte das Gefühl, dass das große Potenzial, das in der Grundidee steckt, in der Länge des Buches einfach nicht rausgeholt werden konnte. Die Mythologie fand ich eigentlich ganz schön eingebracht, man hat einiges darüber erfahren und die meisten Sachen wurden lebendig beschrieben. Das Ende war dann auf jeden Fall nochmal sehr überraschend und macht neugierig auf Band zwei, bei dem ich hoffe, dass er mich nochmal mehr mitreißen kann. Fazit: "A fate darker than love" ist auf jeden Fall eine lesenswerte Geschichte über die nordische Mythologie, auch wenn sie mich nicht so sehr überzeugen konnte, wie erhofft. Ich mochte den flüssigen Schreibstil, die spannende Grundidee und auch die Story sehr gerne, insgesamt hat mir aber vor allem in den Charakteren die Tiefe gefehlt, auch wenn sie super sympathisch waren, und auch die Handlung konnte sich nicht komplett entfalten, was an der Kürze des Buches lag.

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Es war wieder genial! Ich habe mich so sehr gefreut, wieder nach Qualityland zurückzukehren, die Charaktere wiederzusehen und mich mitreißen zu lassen und wurde keineswegs enttäuscht. Genau wie Band eins habe ich das Buch als Hörbuch gehört, da ich die Vertonung vom Autor höchstpersönlich einfach genial finde und es so nochmal viel witziger, fesselnder und einfach einzigartig ist. Ich muss selten bei Büchern so oft lachen, wie bei denen von Marc-Uwe Kling, die voller Humor und Sarkasmus stecken. Beim Hören versinke ich immer komplett in dieser Welt, werde mitgerissen und kann mir diese faszinierende und zugleich erschreckende Zukunftsvision extrem gut vorstellen. Ich bin einfach begeistert von den kreativen, ausgefallenen Ideen und Erfindungen, die die Geschichte alle bereichern, ob M.A.M.A., ferngesteuerte Killerroboter, mit Schimpfwörtern um sich schmeißende persönliche Assistenten und racheschwörende Saugroboter. Und natürlich die große Frage, ob John of Us wirklich vernichtet wurde¿ Auch die Charaktere, die in meinen Augen alle sehr facettenreich sind, konnte man in diesem Band wieder besser kennenlernen. Peter, der nun endlich wieder seiner Tätigkeit als Maschinentherapeut nachgehen kann, Kiki Unbekannt, die das Geheimnis um ihre Vergangenheit lüften will, Martyn, der sich auf dem steilen Pfad nach unten befindet und von Drohnen verfolgt wird, Henryk, der Präsident werden will, der Alte, die Maschinen,¿ Alle haben ihre Geschichte zu erzählen, immer mit Humor und spannenden Dialogen und bekommen von Marc-Uwe Kling Leben eingehaucht. Doch die vielschichtigen Charaktere und diese dystopische Welt unterstützen vor allem die Gesellschaftskritik, die in diesem Buch steckt. Direkt, sarkastisch und deutlich wird sie rübergebracht, schwingt in fast jedem Satz und jeder Idee mit, bringt einem zum Nachdenken und macht dieses Buch einfach unglaublich besonders. Viele Themen wie die Vollautomatisierung, Überwachung, Datenschutz, Verlust der Individualität und Nützlichkeit des Menschen und viele mehr werden hier angesprochen und ausgeführt. Die Gespräche zwischen den Charakteren sind auf unterschiedliche Weise immer unterhaltsam, kritisch und humorvoll, das ganze Buch steckt voller sarkastischer Wortwitze, Anspielungen auf andere Bücher, Zitaten und Fußnoten, die unglaublich bereichernd sind. Das einzige Level, das mit jedem Kapitel weiter abfällt, ist Martyns, denn das Spannungs- und Unterhaltungslevel steigt immer weiter an. Die Story war stellenweise durch die vielen Sichtwechsel, parallel laufenden Handlungen und eingeschobenen Beiträge und Werbungen, echt verwirrend, aber dennoch einfach genial. Mit einigen Überraschungen, komischen und spannenden Szenen und einem genialen Ende, das einen auf ein schnelles Wiedersehen hoffen lässt, bin ich auch von "Qualityland 2.0" wieder vollkommen begeistert. Fazit: Wieder vollkommen faszinierend, humorvoll, spannend und sarkastisch! Auch "Qualityland 2.0" überzeugt mit unglaublich kreativen Ideen, vielschichtigen Charakteren, einer direkten, satirischen Kritik an der Gesellschaft und unterhaltsamen Dialogen. Marc-Uwe Kling hat die Geschichte wieder genial vertont, sodass ich tief in die Geschichte eintauchen konnte und mitgerissen wurde, auch wenn sie teils echt verwirrend war.

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Um nach einer verhängnisvollen Nacht allem zu entkommen, flüchtet sich Lia nach Berlin, um wieder Luft zu holen. Dort trifft sie auf Noah, der sich schon bald in ihr Herz schleicht¿ Auf "Break Away" war ich schon die ganze Zeit unglaublich neugierig und so habe ich mich total gefreut, das Buch endlich in den Händen halten zu können. Und genau wie ich erwartet habe, steckt hinter diesem wundervollen Cover, eine total schöne Geschichte mit einer wichtigen Botschaft. Ich konnte schnell in die Geschichte eintauchen und habe mich mit dem Buch auch gleich wohlgefühlt. Das Setting in Berlin war echt total schön und besonders und ich fand es spannend, die Stadt gemeinsam mit Lia ein wenig kennenzulernen. Auch Anabelles Schreibstil hat sich unfassbar schön gelesen, er konnte mich sofort für sich einnehmen, weshalb ich immer nur so durch die Seiten geflogen bin. Sie schreibt einfach total leicht und gefühlvoll und hat für vieles die richtigen Worte gefunden. Es gab viele richtig schöne Beschreibungen, sodass ich mir alles bildlich vorstellen und mich noch mehr in der Geschichte verlieren konnte. Schon auf den ersten Seiten war mir Lia sympathisch. Sie ist eine sehr starke Protagonistin, die einiges durchmachen musste und irgendwie versucht, dem zu entkommen. Ich mochte ihre spontane Art und ihre Liebe zur Fotografie sehr gerne und fand besonders ihre Entwicklung im Laufe des Buches wunderschön. Wie sie langsam lernt, nicht nur vor ihren Problemen wegzurennen und sich zu verschließen, sondern sie zu konfrontieren und sich nicht klein machen zu lassen. Ich konnte von Anfang an mit Lia mitfühlen, da ihre Gefühle und Gedanken für mich sehr greifbar waren. Noah war einfach ein Protagonist zum Verlieben. Ich habe in mit seiner lockeren, offenen und vor allem unglaublich hilfsbereiten Art sofort ins Herz geschlossen. Er hasst Geheimnisse und geht Probleme lieber direkt an, was ich total gut fand. Ich fand es auch sehr schön, wie Noah sich sofort um Lia gekümmert hat und für sie da war, genau wie er sich um seine Geschwister sorgt, weil er einfach ein extrem großes Herz hat. Die Liebesgeschichte der beiden war total süß, ich fand vor allem ihre erste Begegnung total schön, locker und echt. Auch die Entwicklung der Gefühle war sehr realistisch und schön mitzuerleben, dennoch hat mir irgendwie etwas zwischen den beiden gefehlt, dieses Knistern und eine richtig enge Bindung. Es gab es ein paar Momente in denen ich ihre Handlungen nicht ganz nachvollziehen konnte, doch genauso auch viele schöne und berührende Szenen zwischen den beiden. Dafür fand ich die Beziehung zwischen den drei Seger-Geschwistern umso schöner. Diese lockere, aber doch tiefe Bindung war einfach total besonders und so freue ich mich auch schon sehr auf Elias und Kiras Geschichte. Kira habe ich sowieso total ins Herz geschlossen, schon bei ihrem ersten Kennenlernen hatte sie eine unglaubliche Präsenz und man hat sofort gemerkt, was für eine starke Frau sie ist. Unfassbar gerne mochte ich auch Phuong, die Lia sofort mit offenen Armen empfangen hat und eine total positive, aufmunternde Ausstrahlung hat. Insgesamt waren die Charaktere eigentlich alle sehr gut ausgearbeitet und realistisch und haben sich einfach total gut ergänzt. Auch sonst konnte mich "Break Away" inhaltlich von sich überzeugen. Die Story war natürlich nicht komplett neuartig, aber dennoch mit vielen, kreativen Details und wunderschönen Szenen gefüllt. Anfangs weiß man noch recht wenig, sodass sich erst nach und nach ein komplettes Bild zusammenfügt. Dadurch bestand die ganze Zeit eine gewisse Spannung, die mich immer weiterlesen lassen hat. Aussagekräftig und doch sehr gefühlvoll behandelt Anabelle hier wichtige Themen und bringt die Gefühle der Charaktere sehr realistisch rüber, sodass man mit ihnen fühlen und ihre Probleme nachvollziehen konnte. Mit Lias Geschichte vermittelt sie eine Botschaft, zeigt, dass es sich lohnt, stark zu sein und sich nicht klein machen zu lassen. Das Ende hat die Geschichte sehr schön abgerundet und ich freue mich schon sehr auf die anderen Bände dieser Reihe. Fazit: Mit "Break Away" hat Anabelle Stehl eine total schöne Geschichte mit starken, liebenswerten Charakteren, einem schönen, besonderen Setting und einem wichtigen Thema erschaffen. Der Schreibstil war unglaublich leicht und flüssig zu lesen und auch die Liebesgeschichte fand ich total süß, auch wenn mir ein bisschen eine richtig enge Bindung gefehlt hat. Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen und freue mich schon sehr auf die Geschichten von Kira und Elias.

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