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Die letzte Flut

Roman. Originaltitel: Flood.
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Produktdetails

Titel: Die letzte Flut
Autor/en: Stephen Baxter

EAN: 9783641036911
Format:  EPUB
Roman.
Originaltitel: Flood.
Übersetzt von Peter Robert
Random House ebook

4. März 2010 - epub eBook - 752 Seiten

Es ist das Jahr 2015 - der Meeresspiegel steigt rasant

Die Menschheit vor ihrer größten Herausforderung: Städte werden überflutet, Millionen von Menschen sind auf der Flucht. Es scheint, als könne niemand die verheerende Flut aufhalten. Da macht die Klimaforscherin Thandie Jones eine atemberaubende Entdeckung. Und der Wettlauf mit der Zeit beginnt ...

Was geschieht, wenn der Meeresspiegel steigt? Nicht nur um einige Meter ¿ sondern um einige Kilometer? Was würde das für unsere Zivilisation, unser Leben, unsere Zukunft bedeuten? Dieses Szenario wird in Stephen Baxters Roman "Die letzte Flut" erschreckende Realität: Zahllose Städte werden überschwemmt, ganze Staaten verschwinden, Millionen von Menschen versuchen, sich in höher gelegene Regionen zu retten. Doch das Wasser steigt weiter, und überall beginnen hektische Aktivitäten, um die Menschheit vor dem völligen Untergang zu bewahren: Schwimmende Habitate sollen errichtet werden, ja man denkt sogar daran, einen Teil der Zivilisation ins Weltall zu verlegen. Bis eine Gruppe von Klimaforschern eine dramatische Entdeckung macht: Es scheint, als würde sich der Planet Erde durch die Flut von seinen Bewohnern befreien wollen. Aber kann das wirklich sein? Und was kann man dagegen ausrichten?

- 2015: 5 Meter - Die Küstenregionen werden überflutet. Bangladesh und die Malediven versinken im Meer.
- 2020: 60 Meter - Das Amazonasbecken wird überschwemmt. Große Teile Nordafrikas und Südostasiens verschwinden.
- 2035: 800 Meter - Die USA und Europa verlieren die Hälfte ihrer Landmasse. Afrika verwandelt sich in eine Inselwelt.
- 2041: 1,5 Kilometer - Nur noch Bergregionen können sich über Wasser halten ...

Ein hochspannender Wissenschaftsthriller - visionär und brandaktuell.
Der Engländer Stephen Baxter, geboren 1957, zählt zu den weltweit bedeutendsten Autoren naturwissenschaftlich-technisch orientierter Science Fiction. Aufgewachsen in Liverpool, studierte er Mathematik und Astronomie und widmete sich dann ganz dem Schreiben. Baxter lebt und arbeitet in Buckinghamshire. Zahllose seiner Romane wurden zu internationalen Bestsellern.

"Stephen Baxter ist einer der bedeutendsten SF-Autoren unserer Zeit!" The Times
2016
Anstieg des Meeresspiegels: 1-5 Meter

JULI 2016
Jedes Schlagloch, jeder Riss im Asphalt war mit Wasser gefüllt. Als der Lastwagen durch die Straßen von Barcelona kurvte, spritzte das Wasser auf und durchnässte Lily in ihrem engen Transportfach unter dem Chassis - stinkendes, öliges Zeug, das sich einen Weg unter das Klebeband über ihren Augen und ihrem Mund bahnte. Außerdem regnete es, ein starker, anhaltender Regen, der auf das Metalldach des Lastwagens trommelte. Sein Prasseln gesellte sich zum Dröhnen des Motors und dem fernen Rattern von Maschinengewehren.
Ein weiterer Stoß rammte ihren Körper gegen die Metalldecke über ihr. Ächzend bewegte sie die Lippen, um das Klebeband zu lockern, und wand sich ein wenig in der Hoffnung, die Schmerzen in ihren Schultern und im Nacken zu lindern, die daher rührten, dass ihr die Arme auf den Rücken gebunden waren. Aber bei jeder Bewegung wanderte der Schmerz lediglich an eine andere Stelle.
Sie hatten noch eine weitere, mit Klebeband gefesselte Geisel unter der Karosserie des Lastwagens verstaut. Die beiden Frauen lagen verkehrt herum nebeneinander, wie Sardinen in der Büchse. Lily glaubte, dass es Helen war. Sie streckte die Beine ein wenig, so vorsichtig es bei dem Geholper eben ging. Man hatte ihr die Schuhe weggenommen, und ihre bloßen Füße berührten Haare. Aber Helen reagierte nicht. Lily hatte solche Fahrten schon sieben, acht oder neun Mal mitgemacht und beobachtet, dass jede der anderen Geiseln - Helen, Gary, John und Piers - diese Tortur auf ihre Weise bewältigte. Helen ließ einfach alles über sich ergehen. Für sie zählte nur, dass sie am Ende ihr Baby zurückbekam.
Der Lastwagen hielt ruckartig an, der Motor tuckerte im Leerlauf vor sich hin. Lily hörte Stimmen, die sich in rasendem Tempo unterhielten, ein Gebrabbel in Spanisch, das sie ein wenig kannte, und Katalanisch, von dem sie kaum ein Wort verstand. Eine der Stimmen gehörte Jaume, dem fetten, ewig schwitzenden jungen Ma
nn, der so leicht nervös wurde. Wahrscheinlich verhandelte er gerade über die Durchfahrt durch eine Zollsperre, die von der einen oder anderen Miliz errichtet worden war.
Der Regen prasselte immer noch gegen die Seitenwände des Lastwagens, rauschte auf den Asphalt und klatschte auf die Kleidung der Männer draußen.
Lily hörte, wie Jaume hastig wieder einstieg. Schüsse ertönten. Eine Kugel schlug in die Karosserie des Wagens. Der Fahrer trat aufs Gas, der Laster schoss davon, und Lilys Schultern machten erneut unsanfte Bekanntschaft mit der Metallwand.
Sie wurde hin und her geschleudert. Die dahinrasende Straßendecke befand sich nur Zentimeter unter ihr. Da sie sich kaum bewegen konnte, wand sie sich wie ein Aal in ihren Fesseln und kämpfte gegen den Schmerz und die aufsteigende Panik an. Helen gab noch immer keinen Laut von sich.
Lily gehörte zu den am längsten festgehaltenen Geiseln.
Als man sie vor fünf Jahren an die hiesige amerikanische Botschaft versetzt hatte, war Spanien bereits im Zusammenbruch begriffen gewesen. Das Land wurde von seinen einzigartigen, teilweise jahrhundertealten separatistischen Bestrebungen und ethnischen Spannungen zerrissen, die vom Erbe der muslimischen Invasion im achten Jahrhundert bis zu den alles vergiftenden Spaltungen des Bürgerkriegs im zwanzigsten Jahrhundert reichten. Und der aktuelle Zustrom von Migranten aus dem dürregeplagten Afrika verschärfte die Lage noch. Ein Staatsstreich der Rechten gegen die Regierung läutete letztlich den Zerfall ein.
Während die Friedenswächter und Hilfsorganisationen sich abrackerten, waren die großen Gestalter der Globalisierung gekommen, aggressive Konzerne und Finanzinstitutionen, die aus dem Wiederaufbau eines zerbröckelnden Staates Profit zu schlagen versuchten; auf der anderen Seite sorgten die Schürer des Volkszorns für Aufstände und terroristische Aktionen. Die Spaltungen verästelten und überlappten sich mehr und mehr - Spanien wurde zu einem fraktalen Trümmers
taat, einem Libanon des Westens. Mittlerweile, so schien es, waren selbst Großstädte wie Barcelona von bewaffneten Splittergruppen übernommen worden.
Wenn man sich inmitten des Geschehens befand, war das Kaleidoskop der Konflikte und fragilen Bündnisse verwirrend und schien in rasanter Bewegung begriffen. So war Lily beim Abschuss ihres Chinooks vor all diesen Jahren in die Hände einer fundamentalistischen Muslimgruppe gefallen, wurde gegenwärtig jedoch von christlichen Extremisten festgehalten. Im Lauf der Zeit war sie wie der Taler in dem alten Kinderspiel von einer Hand zur anderen gewandert. Nun hatte man sie erneut mit Klebeband gefesselt und unter einen Lastwagen gestopft.
Ein paar Minuten später hielten sie ein weiteres Mal an. Türen knallten. Lily hörte, wie Jaume und die anderen Bewacher um den Wagen herumgingen. Sie unterhielten sich in schnellen, leisen Worten.
Dann wurde sie an den Knöcheln gepackt und unter dem Wagen hervorgezerrt. Sie landete rücklings auf einer harten, nassen, unebenen Fläche - Kopfsteinpflaster? Es tat weh. Regen peitschte auf sie nieder, durchnässte ihr T-Shirt, ihren Bauch und die nackten Beine zwischen den Klebestreifen. Sie konnte nichts sehen, und sie hatte keine Ahnung, was mit Helen geschah.
Sie wurde von groben Händen an den Füßen und unter den Achseln genommen, wie ein Kind hochgehoben, auf den Bauch gedreht und über eine Schulter geworfen. Ein Arm legte sich über ihre Beine, und der Mann, der sie trug, trabte im Laufschritt los. Wer immer es war, er musste stark sein. Lupo oder Severo. Das Auf und Ab seiner Schritte schüttelte sie durch, zerrte an ihren Armen, die noch immer stramm auf den Rücken gefesselt waren, und ihr Kopf flog hin und her. Der Regen durchnässte ihren Rücken, ihre Füße waren kalt. Sie fühlte sich alt, älter als ihre vierzig Jahre, alt und schwach im starken, jugendlichen Griff des Mannes.
Endlich wurde sie aus dem Regen in einen geschlossenen Raum gebracht. Die Art der Geräusche
änderte sich, die schnellen Schritte hallten. Irgendein großer, weiter, leerer Raum? Der Mann stolperte über etwas, so dass Lily nach vorn gerissen wurde. Er fluchte auf Katalanisch und eilte weiter. Jetzt ging es Treppen hinunter, in einen weiteren hallenden Raum, vielleicht einen Keller. Die Stufen waren massiv, wohl aus Stein. Ihr Kopf streifte eine Schwelle; sie hatte Glück, dass sie nicht verletzt wurde.
Keuchend beugte sich der Mann vor und ließ sie unsanft von seinen Schultern rutschen. Sie spannte die Muskeln an, weil sie damit rechnete, auf den Boden zu prallen, aber sie polterte auf einen harten Holzstuhl.


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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Langatmig - von P71336 - 05.11.2011 zu Stephen Baxter „Die letzte Flut“
Die Grundstory ist durchaus realistisch. In der Erdkruste vermutet mehr Wasser als an der Oberfläche verfügbar ist. Soweit so gut. Das Szenario an sich ist interessant, die Umsetzung aber grauenhaft langatmig. Ich bezweifele, dass ich von H. Baxter ein weiteres Buch lese werde. Dieses hat gereicht. Zwei Sterne gibt es für die interessante Idee und dafür, dass es eben kein kitschiges Happy End gibt.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Hanebüchende Story - von Kalle - 27.05.2011 zu Stephen Baxter „Die letzte Flut“
Total hanebüchene Hintergrundstory hinsichtlich warum die Erde überflutet wird. Die Folgen einer massiven Überschwemmung und Mangel an Ressourcen zeichnen ein düsteres, wahrscheinlich aber nicht unrealistisches Bild. Daher gibt s zwei Sterne. 8,99 Euro sind aber definitiv zu viel dafür.
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