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Der Schatten von Thot

Historischer Roman. 1. Aufl. 2010.
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Produktdetails

Titel: Der Schatten von Thot
Autor/en: Michael Peinkofer

EAN: 9783838703329
Format:  EPUB ohne DRM
Historischer Roman.
1. Aufl. 2010.
Bastei Entertainment

13. Juli 2010 - epub eBook - 450 Seiten

London im ausgehenden 19. Jahrhundert: In einem der verruchtesten Viertel der Stadt wird eine Prostituierte grausam ermordet. Die königliche Familie bittet die junge Adlige Sarah Kincaid um Hilfe: Ein Neffe der Königin steht unter Verdacht, hinter der Mordserie im Stadtteil White Chapel zu stecken.

Sarah willigt nur widerstrebend ein. Wie sich herausstellt, sind die Privaträume des Mannes angefüllt mit ägyptischen Relikten, und es zeigt sich, dass er der Vorsitzende einer Gesellschaft von Gentlemen ist, die sich der Erforschung altägyptischer Geheimnisse gewidmet haben. Der königliche Neffe scheint unter Wahnvorstellungen zu leiden und spricht fortwährend von einer ägyptischen Gottheit, die zurückkehren wird- aber ist er ein kaltblütiger Mörder? Die Spur führt Sarah bis nach Ägypten, wo ein uraltes Geheimnis auf sie wartet ...
"6  
EXPEDITIONSBERICHT
NACHTRAG
(S. 296-297)

Bei Einbruch der Dunkelheit haben Kamal und ich das Lager verlassen. Mortimer Laydon und Sir Jeffrey, der bewusstlos ist, seit mein Patenonkel die Kugel aus der Wunde entfernt hat, sind in Gefangenschaft zurückgeblieben; den geheimnisvollen weißen Anführer der Verschwörer haben wir nicht zu Gesicht bekommen, und noch immer wissen wir nicht, wer der eigentliche Drahtzieher der Verschwörung ist. Im Augenblick bleibt uns auch keine Zeit, darüber zu rätseln.

Unsere ganze Aufmerksamkeit hat jetzt der Suche nach dem Geheimnis von Thot zu gelten, das über all die Jahrtausende streng gehütet wurde und nun vor seiner Entdeckung steht. Wir müssen mit allen Kräften dafür sorgen, dass es nicht in die falschen Hände gerät. Wo genau wir danach suchen sollen, wissen wir noch nicht; aber erneut haben wir die Spur aufgenommen, die die Sterne uns weisen und die zu einem Ort führt, der in alter Zeit als »Thots Schatten«, bekannt war ...  

Träge setzte das Kamel einen Fuß vor den anderen. Das Tier war altersschwach und litt außerdem großen Durst; Schaum hatte sich vor seinem Maul gebildet, sein Atem ging keuchend und in Stößen. Natürlich hatte man ihnen nicht von ungefähr ein so schwaches Tier gegeben. Auf diese Weise wollten die Erben Meherets verhindern, dass Sarah und Kamal die Flucht ergriffen, gerade so, als ob die Tatsache, dass ihre Gefährten noch in Gefangenschaft weilten, sie nicht in ausreichendem Maße daran hindern würde.

Waffen hatte man ihnen aus demselben Grund verweigert, und ihre Vorräte an Wasser und Proviant waren knapp bemessen. Aufgrund der Sternenkonstellation hatte Sarah berechnet, dass sie Thots Schatten in rund zwö
lf Stunden erreichen würden. Entsprechend gering war die Verpflegung, die man ihnen mitgegeben hatte. Hatte Sarah sich verrechnet oder hatte die Sternenkarte im Tempel von Hermopolis gelogen, so waren sie und Kamal in der Wüste zum Untergang verurteilt.

Kamal machte noch immer keinen Hehl daraus, dass ihm die Sache nicht gefiel. In den Augen des Tuareg, dessen Stamm über Generationen hinweg das Geheimnis von Thot gehütet hatte, war es Verrat, mit dem Feind zu kooperieren, während Sarah davon ausging, dass die Flucht nach vorn im Augenblick den einzigen Ausweg bot. Anfangs hatte Sarah noch gezweifelt, ob es jene geheimnisvolle Waffe tatsächlich gab, hatte sie für einen jener Mythen gehalten, von denen es in der Geschichte so viele gab; aber im Lauf ihrer langen und gefährlichen Suche war ihr klar geworden, dass ein bloßer Mythos nicht Jahrtausende überdauern würde.

Thots Geheimnis war kein bloßer Spuk, es war bittere Wirklichkeit. Der Ritt dauerte die ganze Nacht hindurch. Kamal saß vorn im Sattel und dirigierte das Kamel mit der kurzen Gerte, während Sarah ihre Notizen in Händen hielt und die Richtung, in der sie sich bewegten, immer wieder am Stand der Sterne überprüfte. Einmal passierten sie ein Wasserloch und stiegen ab, um das Kamel saufen zu lassen und ihre Vorräte aufzufüllen, aber das Wasser war verseucht und schlecht, als würde selbst die Wüste mit den Nachfolgern Meherets im Bunde stehen. Immer weiter ritten sie nach Nordwesten, durchquerten eine karge, von Gesteinsbrocken übersäte Senke und stießen schließlich wieder auf Dünen, über die der laue Nachtwind strich.

In der Art der Tuareg lenkte Kamal das Kamel über die sichelförmigen Kämme, und Sarah hatte Mühe, die Marschrichtung beizubehalten. Mehrmals glaubte sie, die Orientierung verloren zu haben, aber Kamal ber
uhigte sie und trieb das Tier unbeirrt weiter an. Als im Osten der Morgen heraufdämmerte und das dunkle Blau über der Wüste vertrieb, verblasste der kalte Glanz der Sterne und mit ihm jede Möglichkeit, sich zu orientieren. Sarah wollte schon vorschlagen, ein Lager aufzuschlagen und bis zum Einbruch der Dunkelheit zu warten (auch wenn es fraglich war, ob sie ihn je erlebten) - als Kamal einen überraschten Laut ausstieß. Sarah blickte auf, und in der Ferne, im violetten Licht der Morgenröte, gewahrte sie einige kantige Formen, die aus dem sanften Meer der Dünen ragten."

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