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Das zweite Gedächtnis

Originaltitel: Code to Zero.
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Produktdetails

Titel: Das zweite Gedächtnis
Autor/en: Ken Follett

EAN: 9783838703428
Format:  EPUB
Originaltitel: Code to Zero.
Übersetzt von Christel Rost, Till R. Lohmeyer
Lübbe

13. Juli 2010 - epub eBook

Ein Mann erwacht in einem dunklen, kalten Raum. Er öffnet die Augen und stellt fest, dass er auf dem Fußboden einer öffentlichen Toilette liegt. Und dass er sich an nichts mehr erinnern kann.

Ohne einen Cent in der Tasche macht Luke, der Mann ohne Gedächtnis, sich daran herauszufinden, was mit ihm geschehen ist. Bald wächst in ihm der schreckliche Verdacht, dass der Verlust seiner Erinnerung nicht auf natürlichen Ursachen beruht.

Hat er etwas gewusst, das so brisant war, dass man ihm die Vergangenheit raubte, um ihn zum Schweigen zu bringen?
Ken Follett, 1949 in Wales geboren, von Beruf Journalist, war erst siebenundzwanzig, als er den Thriller Die Nadel schrieb, der sowohl zu einem internationalen Bestseller als auch zu einem großen Kinofilm wurde. Zuvor war der Autor nach dem Studium der Philosophie am University College London als Zeitungsreporter und Verlagsmitarbeiter tätig. Er hat seitdem 16 weitere Bestseller geschrieben, darunter den Welterfolg Die Säulen der Erde, gefolgt von Romanen wie Die Pfeiler der Macht, Das zweite Gedächtnis, Die Leopardin und Mitternachtsfalken. Brillante Erzählkunst verbindet sich in seinen Büchern mit fundierter Sachkenntnis.

Ken Follett lebt mit seiner zweiten Frau Barbara, die seit 1997 als Abgeordnete der Labour Party dem britischen Unterhaus angehört, und ihren Kindern in Soho, London, und Stevenage, Hertfordshire.

05.00 Uhr

Die Jupiter-C-Rakete steht auf der Abschussrampe im Komplex 26, Cape Canaveral. Aus Geheimhaltungsgründen ist sie mit riesigen Planen verhängt, die lediglich den unteren Teil der ersten Stufe freilassen. Es ist der gleiche wie bei den bekannten Redstone-Interkontinentalraketen, doch was sich sonst unter der Hülle verbirgt, ist ganz und gar einzigartig?…

Als er aufwachte, fürchtete er sich.

Schlimmer noch: Er hatte eine Höllenangst. Sein Herz schlug ihm bis zum Hals, sein Atem ging stoßweise, sein Körper war gespannt wie eine Bogensehne. Es war wie nach einem Albtraum – nur dass das Aufwachen keine Erlösung mit sich brachte. Er hatte das Gefühl, dass etwas Furchtbares geschehen sein musste, wusste aber nicht, was es war.

Er öffnete die Augen. Das Licht aus einem anderen, dürftig beleuchteten Raum erhellte seine Umgebung schwach. Er nahm undeutliche Schemen wahr; sie wirkten vertraut, aber zugleich beunruhigend. Irgendwo in der Nähe lief Wasser in einen Behälter.

Er versuchte, sich zu beruhigen, schluckte, atmete regelmäßig, bemühte sich, klare Gedanken zu fassen. Er lag auf einem beinharten Untergrund. Er fror, und alles tat ihm weh. Er hatte eine Art Kater: Kopfschmerzen, Übelkeit, sein Mund war trocken.

Er setzte sich auf und schlotterte vor Angst. Es roch unangenehm nach feuchten Fliesen, die mit einem starken Desinfektionsmittel gereinigt worden waren. Er erkannte die Konturen einer Reihe von Waschbecken.

Er befand sich in einer öffentlichen Bedürfnisanstalt.

Ekel überkam ihn. Er hatte auf dem Fußboden in einer Männertoilette geschlafen! Was, zum Teufel, war mit ihm geschehen? Er konzentrierte sich. Er war vollständig bekleidet mit einer Art Mantel und schweren Stiefeln, hatte jedoch das Gefühl, dass es sich dabei nicht um seine eig
enen Sachen handelte. Allmählich legte sich die Panik, doch an ihre Stelle trat eine tiefere Furcht – eine, die nicht so sehr auf Hysterie, sondern mehr auf Vernunft gründete. Was immer ihm zugestoßen sein mochte: Es war sehr schlimm.

Er brauchte Licht.

Er rappelte sich auf, stand, sah sich um, spähte in die Düsternis und fragte sich, wo der Ausgang sein mochte. Zum Schutz vor unsichtbaren Hindernissen streckte er die Arme aus, bis er an eine Wand stieß, von dort aus tastete er sich wie eine Krabbe im Seitwärtsgang weiter. Eine kalte, glasige Oberfläche deutete er als Spiegel. Dann waren da eine Handtuchrolle und ein Metallkasten, bei dem es sich wahrscheinlich um einen Automaten handelte. Schließlich fanden seine Fingerspitzen einen Schalter. Er knipste ihn an.

Helles Licht ergoss sich über weiß gekachelte Wände, einen Betonfußboden und mehrere Toilettenkammern, deren Türen offen standen. In einer Ecke lag etwas, das aussah wie ein Bündel alter Kleider. Er dachte angestrengt nach. Was war gestern Abend passiert? Er hatte keinerlei Erinnerung daran.

Die hysterische Furcht kehrte zurück, als ihm klar wurde, dass er sich an absolut gar nichts erinnern konnte.

Er biss die Zähne zusammen, um nicht laut herauszubrüllen. Gestern?… vorgestern?… nichts. Wie war sein Name? Er wusste es nicht.

Er ging auf eine Reihe Waschbecken zu, über der ein großer Spiegel angebracht war. Ein schmutziger, in Lumpen gehüllter Landstreicher mit stumpfem Haar, verdrecktem Gesicht, irrem Blick und hervortretenden Augen sah ihn an. Eine Sekunde lang starrte er die Gestalt an – dann überkam ihn eine furchtbare Erkenntnis. Erschrocken schrie er auf und fuhr zurück. Der Mann im Spiegel tat das Gleiche. Der Landstreicher war er selbst.

Jetzt hatte er der Panik nichts mehr entgegenzus
etzen; sie überrollte ihn wie eine Woge. Er öffnete den Mund und rief mit vor Entsetzen zitternder Stimme: »Wer bin ich?«

Das Kleiderbündel bewegte sich, drehte sich um. Ein Gesicht erschien, eine Stimme brummte: »Du bist ein Penner, Luke, reg dich ab.«

Ich heiße Luke.

Es erschütterte ihn, wie ungeheuer dankbar er für diese Auskunft war. Ein Name bedeutete nicht viel, aber er war immerhin etwas, woran man sich festhalten konnte. Er starrte seinen Gefährten an. Der Mann trug einen zerrissenen Tweedmantel, der um die Taille von einem Stück Schnur zusammengehalten wurde. Ein verschlagener Blick lag auf dem verschmierten Gesicht. Der Mann rieb sich die Augen und stammelte: »Mir brummt der Schädel.«

»Wer bist du?«, fragte Luke.

»Ich bin Pete, du Schwachkopf, hast du keine Augen im Kopf?«

»Ich kann mich nicht?…« Luke schluckte, um die Panik in den Griff zu bekommen. »Ich habe mein Gedächtnis verloren!«

»Das überrascht mich nicht! Du hast die Pulle gestern Abend ja fast allein geleert. Ein Wunder, dass von deinem Verstand überhaupt noch was übrig ist.« Pete leckte sich die Lippen. »Ich hab kaum einen Schluck von dem verdammten Bourbon abbekommen.«

Bourbon! Das kann einen Kater schon erklären, dachte Luke. »Warum sollte ich eine ganze Flasche Whiskey in mich hineinkippen?«, wollte er wissen.

Pete lachte spöttisch. »Das ist so ungefähr die dämlichste Frage, die ich je gehört habe. Um dir einen anzusaufen natürlich!«

Wieder dieser Horror. Ich bin ein besoffener Penner, der nachts in Männerklos unterkriecht, dachte Luke.

Er hatte einen Wahnsinnsdurst. Er beugte sich über ein Waschbecken, drehte das kalte Wasser an und trank direkt aus dem Hahn. Sofort ging es i
hm besser. Er wischte sich den Mund ab und zwang sich erneut zu einem Blick in den Spiegel.

Das Gesicht wirkte jetzt ruhiger, der irre Blick war verflogen und einem eher bestürzten, verzweifelten Ausdruck gewichen. Das Spiegelbild zeigte einen dunkelhaarigen, blauäugigen Mann Ende dreißig ohne Bart, aber mit starkem Bartwuchs. Dunkle Stoppeln umschatteten sein Kinn.

Er wandte sich wieder an seinen Gefährten. »Luke wie? Wie heiße ich mit Nachnamen?«

»Luke?… soundso. Woher soll ich das wissen, verdammt noch mal?«

»Wie komme ich hier her? Seit wann geht das schon so? Wie ist das passiert?«

Pete kam mühsam auf die Beine. »Ich brauch ’n Frühstück«, sagte er.

Luke spürte, dass er auch Hunger hatte. Ob ich Geld bei mir habe, fragte er sich und durchsuchte seine Taschen – den Regenmantel, das Jackett, die Hosen. Alles leer. Er hatte weder Geld noch eine Brieftasche, nicht einmal ein Taschentuch. Keine Wertgegenstände, keinerlei Hinweise. »Ich glaub, ich bin pleite«, sagte er.

»Was du nicht sagst«, erwiderte Pete sarkastisch. »Komm jetzt!« Er stolperte durch eine Tür.

Luke ging ihm nach.

Der nächste Schock folgte auf dem Fuße: Luke betrat einen riesigen, menschenleeren Tempel. Es herrschte eine unheimliche Stille. Auf dem Marmorfußboden standen Bankreihen aus Mahagoni, standen da wie in einer Kirche vor Beginn einer gespenstischen Versammlung. Auf Steinträgern über Säulenreihen erhoben sich surreale, behelmte Steinkrieger und wachten über die heilige Stätte. Hoch über ihren Häuptern wölbte sich eine reich mit vergoldeten Achtecken geschmückte Kuppel. Luke schoss der verrückte Gedanke durch den Kopf, er sei einem sinistren Kult zum Opfer gefallen und habe bei dessen Ritualen das Ged&aum
l;chtnis verloren.

Von ehrfürchtiger Scheu ergriffen fragte er: »Wo sind wir denn hier?«

»Union Station, Washington, D . C .«, antwortete Pete.

Der Groschen fiel, und Luke begriff endlich, was das alles bedeutete. Erleichtert sah er den Dreck an den Wänden, die platt getretenen Kaugummis auf dem Marmorboden, die Bonbonpapiere und Zigarettenschachteln in den Ecken, und kam sich furchtbar dumm vor. Er befand sich in einer pompösen Bahnhofshalle, und es war noch zu früh am Morgen, als dass sie schon voller Reisender gewesen wäre. Er hatte sich selbst Angst eingejagt wie ein Kind, das sich im dunklen Schlafzimmer vor eingebildeten Gespenstern fürchtet.

Pete hielt Kurs auf einen Triumphbogen mit der Aufschrift Exit, und Luke lief ihm hinterher.

Eine aggressive Stimme rief: »He! He, Sie da!«

»O je«, sagte Pete und beschleunigte seinen Schritt.

Ein untersetzter Mann in eng sitzender Eisenbahner-Uniform stürzte, sichtlich empört, auf die beiden zu. »Wo kommt ihr zwei Berber her?«

»Wir gehen ja schon, wir gehen ja schon«, winselte Pete.

Luke empfand es als Demütigung, sich von einem feisten Amtsträger aus dem Bahnhof jagen zu lassen.

Doch der Mann gab sich nicht damit zufrieden, sie einfach los zu werden. Er blieb ihnen dicht auf den Fersen und schimpfte: »Ihr habt hier wohl gepennt, was? Ihr wisst doch, dass das verboten ist!«

Es ärgerte Luke, wie ein Schuljunge zurechtgewiesen zu werden, obwohl er sich eingestand, dass er es vermutlich nicht anders verdiente – schließlich hatte er ja in der verdammten Toilette geschlafen. Er verkniff sich eine scharfe Entgegnung und ging schneller.

»Das ist keine Absteige hier«, fuhr der Mann fort. »Und jetzt
verpisst euch, ihr Penner, ihr verfluchten!« Er rempelte Luke an der Schulter.

Luke drehte sich um und stellte sich dem Mann von der Bahn. »Fass mich nicht an!«, sagte er und war selbst überrascht von der ruhigen Drohung, die in seiner Stimme...


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bin Ken Follet Fan und fand dieses Buch toll und einfach spannend
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