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Einleitung in die Soziologie (1968)

Hrsg. v. Christoph Gödde.
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Produktdetails

Titel: Einleitung in die Soziologie (1968)
Autor/en: Theodor W. Adorno

ISBN: 3518581678
EAN: 9783518581674
Hrsg. v. Christoph Gödde.
Herausgegeben von Christoph Gödde
Suhrkamp Verlag AG

1. Dezember 2003 - gebunden - 336 Seiten

Adornos "Einleitung in die Soziologie" ist die letzte Vorlesung, die er gehalten hat und die einzige, von der die Tonbandaufnahmen vollständig vorhanden sind. Nicht zuletzt dieser Umstand beeinflußte die Entscheidung des Theodor W. Adorno Archivs, die IV. Abteilung seiner "Nachgelassenen Schritten", die insgesamt 15 Vorlesungsnachschriften Adornos enthält, mit dieser Edition zu eröffnen, sie anderen, gewichtigeren vorzuziehen. Als Résumé seiner jahrzehntelangen soziologischen Arbeit bietet die vorliegende Vorlesung gleichzeitig eine Einführung in die kritische Gesellschaftstheorie, die Adorno in den fünfziger und sechziger Jahren repräsentierte und an deren Entwicklung er entscheidenden Anteil hatte. Gerade die Soziologie-Vorlesung, in der Adornos Kritik des Positivismus im Zentrum steht, demonstriert exemplarisch, wofür Kritische Theorie einmal einstand: Die von Max Horkheimer Anfang der dreißiger Jahre für die Arbeit im Institut für Sozialforschung programmatisch erhobene Forderung einer "dialektischen Durchdringung und Entwicklung von philosophischer Theorie und einzelwissenschaftlicher Praxis", der Adorno in allen seinen Arbeiten verpflichtet blieb, bestimmt ihr 'inneres Band', ist ihr ungebrochen lebendiger Impuls.
Übersicht

1. VORLESUNG 9

Berufsaussichten und Berufswünsche der Soziologen 9 - Sozio-
logie als Bildungsstudium und gesellschaftlich nützliche Arbeit
11 - Schwierigkeiten vernünftiger Studienplanung 13 - Ver-
schulung der Universität und Freiheit der Wissenschaft 14 -
Lücken und Sprünge im Studium 16 - Keine Kontinuität der
Erkenntnis 17 - Einführung a contrario 19 - Agglomerat 19 -
Inhomogenität der Soziologie bei Comte: naturwissenschaftli-
ches und philosophisches Ideal 20

2. VORLESUNG 23

Antagonismus in der Soziologie 23 - Stellung der Soziologie zur
Politik 23 - Negation der Wahrheit, Methodenstreit und Tech-
nokratie 25 -Affirmativer Charakter der Soziologie bei Comte:
Statik und Dynamik; Lehre von den Produktivkräften bei Marx
26 - Pareto: Die Zirkulation der Eliten und der Kreislauf der
Geschichte 28 - Soziologie ist Einsicht in das Wesentliche
der Gesellschaft; Gegen Definitionen 31-"Schlechte Unendlichkeit"des Sachgebiets der Soziologie; Interesse am Wesentlichen und" Abhub der Erscheinungswelt" 32 - Zur Praxis 35

3. VORLESUNG 37

Wiederaufnahme der Frage nach dem Wesentlichen 37 - Stel-
lung des Positivismus zum Begriff des Wesens; Orientierung
der positivistischen Soziologie an Forschungsmethoden und
Aufträgen; Der Research-Techniker 37 - Zum Verhältnis von
Wesen und Erscheinung 40 - Die objektiven Bewegungsgesetze
der Gesellschaft; Zum Begriff der Klasse und des Klassenbe-
wußtseins 42 - Klassenbewußtsein und Integration; Verhältnis
zur Empirie 44 - Zum Begriff des Wesens 47 - Pragmatismus-
problem: Zum Verhältnis von Theorie und Praxis 48 - Der Be-
griff der Gesellschaft 49

4. VORLESUNG 51

Dialektische Soziologie und emphatische Praxis; Stellung zur
Reform 51 - Gesellschaft nicht definierbar 53 - Gesellschaftsty-
pen und dialektischer Begriff der Gesellschaft 54 - Alberts Pole-
mik gegen den abstrakten Begriff der Gesellschaft 57 - Objekti-
ver Grund der Abstraktion: das Tauschverhältnis; "Gesellschaft"als Funktionsbegriff, Kritik des positivistischen Sinnkriteriums
der Gegebenheit 57 - Vermittlung 63

5. VORLESUNG 64

Ankündigung eines Vortrags von Frederick Wyatt über die
amerikanischen Studentenproteste 64 - Fortsetzung der Analyse
des Begriffs der Gesellschaft; Das Durkheimsche "Undurch-
dringliche" 64 - Kritik an Durkheims Hypostasierung der Ge-
sellschaft als "Datum zweiten Grades" 66 - Der dialektische Be-
griff der Gesellschaft 68 - Zur dialektischen Vermittlung von
Individuum und Gesellschaft 68 - Das dynamische Prinzip der
Expansion im Kapitalismus 70 - Spencers Bestimmung der Dy-
namik als fortschreitende Integration 72 - Integration und An-
passung 74 Die geschichtliche Dialektik von Integration und
Differenzierung 74 - Rückfall in Metaphysik?; Gegen organizi-
stische und ganzheitliche Vorstellungen von Gesellschaft 76 -
Enfremdung 77

6. VORLESUNG 79

Antagonismus der Interessen und anwachsende Irrationalität
der Gesellschaft; Integration und Desintegration im Faschismus
79 - Gesellschaft, ein metaphysischer Begriff? Zur Polemik von
Scheuch 80 - Rückfall in vorkritisches Denken? 8 1 - Vermitt-
lung zwischen Faktum und Begriff; Die Berliner Situation nach
dem Attentat auf Dutschke; Die Prognose 82 - Zur Auswahl der
Beispiele in der Vorlesung 84 - Die Pressehetze gegen die Berlin-
er Studenten 84 - Der Schein des Konkreten 86 - Das Beispiel
der politischen Bildung 88 - Zur Paradoxie gesellschaftlicher
Erfahrung; Empirismus und restringierte Erfahrung 89 - Die
Idee unreglementierter Erfahrung 91

7. VORLESUNG 93

Probleme der Einteilung der Soziologie: Allgemeine und Spe-
zielle Soziologie; Historische Entwicklung der Soziologie; So-
ziologie und Philosophie 93 -Saint-Simon und Comte 95 - Die
sogenannten Bindestrich-Soziologien; Gefahr des Konkretis-
mus 96 - Exkurs zur Universitätsreform: Autonomie der Wis-
senschaft oder "Lernfabrik" 100- Theoretische Soziologie kein
abstrakt Allgemeines 1
Theodor W. Adorno wurde am 11. September 1903 in Frankfurt am Main geboren und starb am 06. August 1969 während eines Ferienaufenthalts in Visp/Wallis an den Folgen eines Herzinfarkts. Von 1921 bis 1923 studierte er in Frankfurt Philosophie, Soziologie, Psychologie und Musikwissenschaft und promovierte 1924 über Die Transzendenz des Dinglichen und Noematischen in Husserls Phänomenologie. Bereits während seiner Schulzeit schloss er Freundschaft mit Siegfried Kracauer und während seines Studiums mit Max Horkheimer und Walter Benjamin. Mit ihnen zählt Adorno zu den wichtigsten Vertretern der »Frankfurter Schule«, die aus dem Institut für Sozialforschung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt hervorging. Sämtliche Werke Adornos sind im Suhrkamp Verlag erschienen.


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