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Das Lied meiner Schwester

Roman. 1. Auflage.
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Produktdetails

Titel: Das Lied meiner Schwester
Autor/en: Gina Mayer

EAN: 9783841200877
Format:  EPUB
Roman.
1. Auflage.
Aufbau Digital

13. September 2010 - epub eBook - 448 Seiten

Orlanda hat ihre Anstellung an der Düsseldorfer Oper verloren und entdeckt als Sängerin der Melody Girls die Swingmusik für sich. Sie steht zwischen zwei Männern, dem Jazzgeiger Leopold und dessen Freund Clemens. Als ihrem Quartett von den Nazis Auftrittsverbot erteilt wird, schließt sich Orlanda einer Widerstandsgruppe an, in der ihre Schwester Anna organisiert ist. Kurz nachdem Orlanda Leopold und Clemens in ihre Aktivitäten einweiht, wird eine der Schwestern verhaftet. Wer hat sie verraten? Im Gefängnis entdeckt die junge Frau, dass sie schwanger ist, und beginnt Briefe an ihr ungeborenes Kind zu schreiben, denn sie weiß, dass es ohne seine Mutter aufwachsen wird.
Gina Mayer erzählt die berührende Geschichte zweier Schwestern, die Widerstand leisten, und beschreibt bestechend die Musikszene der dreißiger Jahre.
1;5. Juni 1964;8 2;Jonny spielt auf;14 3;Präludium in g-Moll;32 4;Wer wird denn weinen, wenn man auseinandergeht;46 5;Honeysuckle Rose;65 6;Lamentationes Jeremiae Prophetae;89 7;Stille Nacht, heilige Nacht;110 8;Ein Freund, ein guter Freund;128 9;Schwarzwaldmädel;146 10;Aint we got fun;171 11;Selig sind, die Verfolgung leiden;190 12;O Tod, du bist ein bittre Gallen;210 13;Die Fahne hoch;234 14;Let my people go;257 15;Swing Heil;283 16;Ich mach alles mit den Beinen;297 17;Variation 1;314 18;Der Fliegende Holländer;334 19;La donna è mobile;353 20;Meine Seele hört im Sehen;373 21;Meerstern, ich dich grüße;400 22;Sing, Nachtigall, sing;417 23;Das ist ein Flöten und Geigen;435 24;Ubi caritas et amor Deus ibi est;457 25;Nocturne in g-Moll;473 26;That old black magic;488 27;Lamentationes Jeremiae Prophetae;503 28;5. Juni 1964;526


Gina Mayer, 1965 in Ellwangen geboren, lebt mit ihrer Familie in Düsseldorf. Bevor sie freie Autorin wurde, hat sie als Werbetexterin gearbeitet. Als Aufbau Taschenbuch sind lieferbar: "Zitronen im Mondschein" und "Das Lied meiner Schwester" sowie "Im Land des Regengottes". Im Verlag Rütten & Loening erschien von ihr: "Leonore und ihre Töchter".Mehr zur Autorin unter www.ginamayer.de
Swing Heil (S. 282-283)

Seit ihrer Heirat wohnten Orlanda und Leopold in einem Mietshaus auf der Horst-Wessel-Straße, die bis 1933 Kölner Straße geheißen hatte und in ein paar Jahren auch wieder so heißen würde. Die neue Wohnung war nicht halb so elegant wie Leopolds ehemalige Zimmerflucht auf der Grafenberger Allee. Aber bis auf den Straßennamen gab es nichts daran auszusetzen, fand Orlanda.

Sie hatten beide ein eigenes Zimmer, in der Küche gab es fließend Wasser; Dusche und Toilette auf dem Flur teilten sie sich mit Herrn Immer von oben und den Connys von unten. Sie hatten es besser als Anna und Johannes, deren Wohnung noch kleiner war als ihre. Und viel besser als die Connys, die zu zweit in einer Art Rumpelkammer hausten. Nein, Orlanda und Leopold konnten sich nicht beklagen, trotzdem war Leopold trübsinnig, seit sie hier eingezogen waren. Seine Geige packte er kaum noch aus.

Und auf dem Grammophon verstaubte eine Jazzschallplatte, die er vor drei Monaten das letzte Mal abgespielt hatte. Wenn Orlanda ihm von ihrer Arbeit im Gemischtwarenladen erzählte, nickte er nur. »Was du nicht sagst.« Es interessierte ihn nicht. Seit über einem Jahr hatte kein Musikproduzent und kein Tonstudio mehr bei ihm angerufen. Jetzt hätte man ihn auch gar nicht mehr anrufen können, denn auf der Horst-Wessel- Straße hatten sie kein Telefon. Man schrieb ihm aber auch keinen Brief. Man wollte ihn nicht mehr. Dabei war Leopold nach der Machtübernahme der Nazis noch gut im Geschäft gewesen.

Jazz war nun zwar verboten, aber fähige Jazzgeiger brauchte man auch für die deutsche Tanzmusik. Leopold galt jedoch als schwierig. Wenn man ihn buchte, dann nörgelte er ständig über die seichten Kompositionen, die dümmlichen Texten, die mangelhafte Qualität und beklagte sich &uum
l;ber die Zensur, die jegliche künstlerische Leistung verhinderte. Die Tonstudiobesitzer und Produzenten wollten das nicht hören. Wer die bestehenden Verhältnisse kritisierte, der konnte seinen Laden gleich dichtmachen oder dem wurde er dichtgemacht. Also verzichteten sie auf Herrn Ulrichs Mitarbeit und nahmen dafür einen anderen Violinisten, der vielleicht nicht so gut spielte, aber dafür den Mund hielt. »Besser so«, sagte Leopold, als er merkte, dass es vorbei war.

»Man kann nicht für Verbrecher arbeiten, ohne selbst zum Verbrecher zu werden.« Das verstand Orlanda, schließlich hatte sie die Musik auch aufgeben müssen. Nach dem Ende der Melody Girls hätten sie und Rita bei einer rassisch-reinen Swingcombo einsteigen können. Orlanda war sogar einmal zu einer der Proben gegangen. Aber es ging nicht. Im Gegensatz zu Clemens konnte sie sich nicht unbegrenzt verbiegen, ohne zu zerbrechen. Aber irgendetwas muss der Mensch ja tun, also arbeitete sie jetzt in Frau Erles Gemischtwarenhandel, anstatt zu singen. »Irgendwann ist dieser Wahnsinn auch wieder vorbei«, sagte Orlanda. »Irgendwann wird auch der letzte Idiot merken, dass die Nazis Deutschland zu einem Gefängnis machen.« »Dafür ist es längst zu spät«, widersprach Leopold. »Die Mauern sind hochgezogen und mit Wachposten besetzt, wer jetzt ausbrechen will, wird einfach erschossen.« Vielleicht hatte er recht. Aber selbst dann durfte man sich nicht aufgeben.

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