eBook.de : Ihr Online Shop für eBooks, Reader, Downloads und Bücher

Connect 01/2015 eBook-Shops: Testsieger im epub Angebot, Testurteil: gut Die Welt: Kundenorientierte Internetseiten Prädikat GOLD
+49 (0)40 4223 6096
€ 0,00

Zur Kasse

PORTO-
FREI

Im Krebsgang

Eine Novelle.
vorbestellbar
Buch (gebunden)
Buch € 18,00* inkl. MwSt.
Portofrei*
Dieses Buch ist auch verfügbar als:
Produktdetails
Titel: Im Krebsgang
Autor/en: Günter Grass

ISBN: 3882438002
EAN: 9783882438000
Eine Novelle.
Steidl Gerhard Verlag

Februar 2002 - gebunden - 216 Seiten

Der Journalist, der hier in fremdem Auftrag arbeitet, hat wenig Lust, über die alte, fast vergessene Schiffskatastrophe zu schreiben, die sich 1945 in einer eisigen Januarnacht abspielte. Er hat die Ostsee-Story, die unabweisbar Teil seiner Biographie ist, unzählige Male aus dem Mund seiner Mutter gehört. Fünfzig Jahre später, beim Recherchieren im Internet, macht er die erschreckende Entdeckung, dass die Geschichte eine ihn unmittelbar betreffende Fortsetzung hat ...
Günter Grass wurde am 16. Oktober 1927 in Danzig geboren, absolvierte nach der Entlassung aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft eine Steinmetzlehre, studierte dann Grafik und Bildhauerei in Düsseldorf und Berlin. 1956 erschien der erste Gedichtband mit Zeichnungen, 1959 der erste Roman 'Die Blechtrommel'. 1965 erhielt der Autor den Georg-Büchner-Preis, 1994 den Karel-Capek-Preis. 1999 wurde ihm der Nobelpreis für Literatur verliehen und 2009 wurde er zum Ehrenpräsidenten des P.E.N. ernannt. Günter Grass starb am 13. April 2015 in Lübeck.


Grandioser Drahtseilakt Die mehrfache deutsche Wiederholung - Günter Grass und seine virtuose Novelle: "Im Krebsgang" Wenn man alles gelesen & gehört hätte, was in den deutschen Printmedien und in des Ex-Primgeigers erstem ZDF-"Solo" bisher über die erste größere Prosaarbeit von Günter Grass nach dem Literaturnobelpreis von 1999 verbreite(r)t wurde, müsste man den Eindruck gewinnen, der Geburts-Danziger sei zum Rächer der Heimatvertriebenen geworden & habe einen zu Herzen gehenden, tränentreibenden leit- & leidartikelnden Aufsatz über die Tragödie der mit an die 10.000 Menschen vor der pommerschen Küste 1945 von einem sowjetischen U-Boot versenkten "Wilhelm Gustloff" geschrieben. Dabei hat Grass, der Schriftstellerer, doch eine Novelle namens "Im Krebsgang" veröffentlicht. Der von ihm gewählte Titel verweist sehr lakonisch auf deren literarische Form, nämlich erzählerisch "der Zeit eher schrägläufig in die Quere zu kommen, nach Art der Krebse, die den Rückwärtsgang seitlich ausscherend vortäuschen, doch ziemlich schnell vorankommen", wie es schon auf Seite 9 titelgebend heißt. Jungautoren hätten die 216 eng bedruckten Seiten selbstredend "Roman" genannt; und gar nicht zu unrecht. Grass jedoch, der als Epiker beruflich mit mehrhundertseitigen Erzählstoffen umgeht, zieht "Novelle" vor. Bestimmt nicht, wie sein greiser Lobredner Rudolf Augstein meint, weil das eine "Neuigkeit" verspricht – die Gustloff-Tragödie ist bekannte Geschichte -, sondern weil Grass an sein vielgelobtes frühes Muster- & Meisterstück "Katz und Maus" hier anknüpft (wie an seinen zweiten großen epischen Wurf der "Hundejahre"). Dicht verwoben ist die jüngste Novelle mit der "Danziger Trilogie"; und schien deren erzählerische Fortschreibung in der "Rättin" episch wenig gelungen, so verzahnt sich diesmal, im erzählerischen "Krebsgang", literarischer Mythos und deutsche Historie, heraufgerufene Erinnerung und unmittelbare Gegenwart auf das Erstaunlichste und literarisch Gelungenste. Woran das liegt? Daran, dass Grass "die (historische) Realität" mit merkwürdigen "Koinzidenzen" entgegengekommen ist – und er dem Literarischen mit einer augenzwinkernd-funkelnden Spielfreude nachgegeben hat, die dem geschichtsschweren und schwierigen Stoff erzählerische Leichtigkeit abgewann. Sie hat den Ernst – nämlich Vergangenheit und Gegenwart des Nazismus - nicht aufgehoben oder relativiert, sondern ihn als dunkle Grundströmung sich bewahrt. Wäre "Weisheit" nicht zurecht bei uns als altersbedingtes "Darüberstehen" und "Noli me tangere" in Verruf geraten, könnte man jetzt von Grassens epischer Weisheit sprechen, weil er sich ganz als Zeitkommentator zurückgehalten hat, um desto eindringlicher mit seiner Erzählung sowohl in die Gegenwart wie die Vergangenheit vorzustoßen. Am 30.Januar (1895) ist der spätere Schweizer NSDAP-Landesgruppenleiter Wilhelm Gustloff in Schwerin geboren worden, am 30. Januar 1933 war der Auftakt zur "dreimal verfluchten Machtergreifung" und "am 30. Januar 1945 begann, auf den Tag genau fünfzig Jahre nach der Geburt des Blutzeugen, das auf ihn getaufte Schiff zu sinken und so zwölf Jahre nach der Machtergreifung, abermals auf den Tag genau, ein Zeichen des allgemeinen Untergangs zu setzen". Was hier von der Historie als deutscher Zeittakt akzentuiert wurde, wuchs seine symbolische Triftigkeit jedoch erst zu durch die Ermordung Wilhelm Gustloffs. Der serbisch-jüdische Attentäter David Frankfurter hat ihn in Davos 1936 mit drei gezielten Schüssen niedergestreckt. Nach diesem NS-"Blutzeugen" wurde dann ein Jahr später das erste Schiff der KDF-Flotte "Wilhelm Gustloff" benannt. Die billigen Fahrten des weißschimmernden Großschiffs nach Norwegen und Madeira gehörten, als "klassenloser" Urlaub der "Volksgemeinschaft" im Zeichen von "Kraft durch Freude", ebenso zum fortdauernden sozialen Mythos des "Dritten Reichs", wie die Autobahnen und der Volkswagen, die "der Führer bauen ließ". Zwischendurch wurde die "Gustloff" auch als Truppentransporter der "Legion Condor", nach Francos Sieg, und im Krieg zum Lazarett- und Kasernenschiff umgerüstet. Die mit 8-10.000 (!) Passagieren überladene "Gustloff" - Verwundete, Marinehelferinnen, Tausende von Flüchtlinge, darunter annähernd 4.000 Kinder - wurde auf der Fahrt von Gotenhafen bei Danzig nach dem Westen, mit 3 Torpedos von einem russischen U-Boot in stürmisch-eisiger Witterung in der Ostsee versenkt. Nur an die 1200, vor allem männliche Passagiere (darunter die 4 Kapitäne!), haben diese größte Schiffstragödie in der Seegeschichte überlebt. Unter den Überlebenden – und hier fädelt sich der Erzähler Grass in die historischen Fakten ein – war auch die hochschwangere Tulla Pokriefke (aus der "Danziger Trilogie" als rätselhaft zählebiges Wesen aus "Haut, Knochen und Neugierde" bekannt). Sie soll, "während das Schiff sank", auf dem rettenden Begleitschiff "Löwe" am 30. Januar ihren unehelichen Sohn Paul geboren haben und mit ihm als "Umsiedlerin" in Schwerin (DDR) ansässig geworden sein. Der vaterlose Paul Pokriefke, verbummelter Student, der "in den Westen rübermachte", ehemaliger "Springer-Hetzblattschreiber" und seit dem Dutschke-Attentat Freier Journalist und TAZ-Mitarbeiter, geschieden von einer jüngeren Gymnasial-Lehrerin, mit der er den Sohn Konrad hat -: ausgerechnet dieser (falsche?) Fünfziger ist der Erzähler, der sich "Im Krebsgang" rück- & seitwärts bewegt. Rückwärts, weil ihm zufällt, aus Zeitungen, Büchern, Wochenschauen und Filmen den historischen Hintergrund zum Mosaik zusammenzufügen, wobei man ihm beim Recherchieren zuschaut. Er führt die Biografien Gustloffs, Frankfurters und des russischen U-Boot-Kommandanten parallel - bis zu ihren tödlichen Überschneidungen; er rekapituliert Stapellauf, Ausstattung und Reisen der "Gustloff" - bis zum Grauen des Untergang und dessen Begleitumstände. Der Stoff der Historie, oft widersprüchlich & immer aus zweiter und dritter Hand empfangen, wird von diesem Grassschen "Zeitbloom" - der "seine Abgründe kennt und weiß, wie schweißtreibend es ist, sie abgedeckelt zu halten" und deshalb "sich bemüht, wedernoch zu sein" - ebenso spannend wie unterhaltsam Stück für Stück zugeschnitten und vernäht; und da er dabei auch noch im Internet surft und dort von einer rechtsradikalen Webpage zu anderen sich per Mausklick "linken" läßt, ja auch in Chatrooms vorstößt, wo es hasserfüllt hoch hergeht, entsteht ihm unter der Hand das dichte Gewebe von historischer Faktizität und deren heutiger ideologischer Instrumentalisierung in der rechtsradikalen Kommunikationsszene. Allein dieses vielfarbige Patchwork von Informationen, Ideologemen und Fiktionen ist ein aufregende, episch-ironische erzählerische Leistung, die Grass so schnell keiner nachmachen kann. Und schon gar nicht die lakonische Trockenheit und Schlankheit seiner Sprache, die aus kleinsten metaphorische Nuancen reichen bildhaften Gewinn zieht. "Beauftragt" hat P.P. zu dieser journalistischen Recherche der "Alte", der ihn "zwar nicht erfunden, aber nach langer Sucherei auf den Listen der Überlebenden wie eine Fundsache entdeckt" habe. "Als Person von eher dürftigem Profil", bescheinigt ihm mit k(g)rasser Deutlichkeit sein literarischer Erfinder, sei er jedoch, gewissermaßen von Geburtswegen, zur "nachholenden" Darstellung dieser Stoffmasse "prädestiniert", die dem späteren Literaturnobelpreisträger nach dem "Erscheinen des Wälzers "Hundejahre" nicht von der Hand gegangen sei – ein Versagen". Mehr als das: es sei ein "bodenloses Versäumnis", weil es doch "Aufgabe seiner Generation gewesen" wäre, "dem Elend der ostpreußischen Flüchtlinge Ausdruck zu geben... Niemals" fährt Grass, der sich immer wieder einmischende "Alte", fort: "hätte man über soviel Leid, nur weil die eigene Schuld übermächtig und bekennende Reue in all den Jahren vordringlich gewesen sei, schweigen, das gemiedene Thema den Rechtsgestrickten überlassen dürfen". Da mag der Danziger Literaturnobelpreisträger heute, skrupulös rückblickend, schon recht haben, wenngleich er doch auch weiß, dass Themen wie Vertreibung, Bombenkrieg und Tieffliegerangriffe auf Zivilisten und Vergewaltigungen - also die deutsche Leidenserfahrung des zur "Heimatfront" gewordenen, jedoch langzeitig exportierten Kriegsgeschehens - sogleich nach dem sogenannten "Zusammenbruch" zur aufrechnenden Salvierung der beschwiegen-verdrängten deutschen Kriegsverbrechen "rechtsgewirkt" instrumentalisiert wurde. Die meisten Deutschen hatten, trotz dieser Leidenserfahrung am eigenen Körper, dem "fanatisch" gefolgten "Führer" noch nicht einmal ganz zuletzt (& darüber hinaus!) die deutsche Treue aufgekündigt; und die wenigsten waren fähig, das ja nun unbestreitbar selbstverschuldete Leid mit dem, das Anderen zugefügt worden war, in einen Einklang zu bringen, der nicht misstönig und bloß wieder eigensinnig-selbstbezogen war. Das vom "alten" Danziger Epiker nun als "bodenloses Versäumnis" Beklagte war also nicht so grundlos, wie es ihm (und erst recht manchen seiner eiligen Applausgebern) heute erscheinen mag; es brauchte den Zeit- & Generationen-Abstand eines halben Jahrhunderts. Dadurch ist gewiss Erkenntnis-Boden verloren und den "Ewiggestrigen" und ihren heutigen Nachfolgern ein weites Feld zur fortschwärenden Agitation freigegeben worden. Das gehört zu den andauernden "Folgekosten", die bis heute von den deutschen Geschichtstätlichkeiten zurückgeblieben sind. Gerade im Internet west die rechtsradikale Propaganda fort; und dort trifft der recherchierende Paul Pokriefke auf eine Website, in deren Chatraum ein "Wilhelm" und ein "David" sich aufs Heftigste befehden. Mit den Vornamen von Gustloff und seines Mörders Frankfurter fechten die beiden einen virtuellen Stellvertreterkrieg aus, womit Grass höchst zeitgemäß den Bogen aus der Vergangenheit zur unmittelbaren Gegenwart schlägt. Der hat umso triftiger erzählerisch-fiktionale Bodenhaftung, als P.P bald bemerkt, dass es sein von ihm vernachlässigter und ihn verachtender Sohn Konrad ist, der die Website als "Wilhelm" ins Netz gestellt hat und der ganz offensichtlich für seinen Hass gefüttert wird von seiner Großmutter Tulla – diesem alle politischen Systeme überdauernden Stehauffrauchen, dem Grass hexenhafte Insistenz zuweist. Eine literarisch dämonisierte Charakterfigur des Bösen, deren anheimelndes Danziger Platt das Buch durchzieht, von Mal zu Mal aber unheimlicher wird, wie das Wienerische in den Stücken Ödön von Horwarths. Diese steinalte Tulla, die sich einen Altar mit Marienbildern und einem Stalinporträt zusammenbraut, ist das negative Kraftzentrum des Buchs. Die "diffuse Leuchtkraft", die Grass ihr in der "Danziger Trilogie" zusprach, wird von ihrem fiktiven Sohn kräftig herabgedimmt, weil P.P in der "stramm das Soll erfüllenden" Mutter der Nachkriegszeit einer fanatistischen Unterströmung gewahr wird. Mit dem von ihren fatalen Lebensmärchen ausgefütterten & Hass gesättigten Enkel rächt sie sich auch an dessen Versagervater und eigenen Sohn. Paul hatte sich als junger Mann ihrem Einfluss einst entzogen, sieht sich aber nun, vom "Alten" erzählerisch dienstverpflichtet, erneut von der Mutter unter Druck gesetzt: "Mutter zwingt mich. Und nur ihretwegen mischt sich der Alte ein, gleichfalls gezwungen von ihr, mich zu zwingen, als dürfe nur unter Zwang geschrieben werden, als könne auf diesem Papier nichts ohne Mutter geschehen". Als Leser darf man diese vielfachen, verschachtelten, also "schrägläufig der Zeit " (und der falschen Naivität eines umstandslosen realistischen Erzählens) "in die Quere kommenden Krebsgängen" der Novelle nicht außer Acht lassen. Denn eben mit solchen skrupulösen Irritationen gelangt Grass zu einer hochartistischen erzählerischen Drahtseilakt mit wechselnden, changierenden, relativierenden Erzählerpositionen, die ihm die Vielschichtigkeit, Offenheit und "Objektivität" einer wahrhaft epischer Darstellung ermöglichen. Wer darin "Umständlichkeit" oder gar "verschrobenes Beiwerk" sieht und wieder einmal bedauert, dass Grass nicht umstandsloser, gradliniger erzählt habe, hat wieder nichts von der erforderlichen Eigenart des Ästhetischen begriffen; erst recht nicht, dass nur so, nämlich in der literarischen Form einer "seitlich ausscherenden" Annäherung, eines "vorgetäuschten Rückwärtsganges" erzählerisch "voranzukommen" ist: Zum einen, weil die historische Tragödie schrift- & bildlich längst zugeschrieben und "der Alte" (wie er selbst bekennt) "schreibmüde" geworden ist ; und zum anderen, weil dem prekären Amalgam aus zitierten historischen Fakten und allegorisch daran angelinkten Fiktionen nur spielerisch zu entsprechen war. Der späte Goethe nannte solche ästhetische Komplexität "ernste Scherze". Um die handelte es sich auch bei dem am Stärksten allegorischen Motiv der Novelle: dem Internet-"Nachspiel" Wilhelms und Davids, einer stellvertreterhaften Imitation des Fanatismus, der ja seitenverkehrt ebenfalls in einen kaltblütigen Mord an symbolischem Ort mündet, wobei der von Konrad vermeintlich als Jude David erschossene Internet-"Freundfeind" gar keiner war und die Rolle nur gespielt hatte. Eine doppelte Pointe. Grass hütet sich – und verbietet es ausdrücklich dem familiär und erzählerisch "betroffenen" P.P. -, die allegorische Konstellation mit psychologischen Erklärungsmustern auszustopfen: "Jede Stirn hält dicht, nicht nur seine. Sperrzone. Für Wortjäger Niemandsland. Zwecklos, die Hirnschale abzuheben. Außerdem spricht keiner aus, was er denkt. Und wer es versucht, lügt mit dem ersten Halbsatz... Wir sehen nur, was wir sehen". Was aber sieht Paul Pokriefke, vor dessen Augen der einsitzende Sohn eben das von Großmutter Tulla geschenkte Modell der "Wilhelm Gustloff" mit bloßer Faust zertrümmert und sich endgültig von seinem mörderischen Trauma befreit hatte? Er sieht im Internet die Website "www. kameradschaft-konrad-pokriefke.de" und dort die Sympathisanten-Losung: "Wir glauben an Dich, wir warten auf Dich, wir folgen Dir..." Mit dieser letzten Volte seiner virtuosen Novelle verweigert Günter Grass sich & uns eine optimistische Tragödie: "Das hört nicht auf. Nie hört das auf". Aufgeschrieben aber ist es nun: "in memoriam". © Wolfram Schütte, www.titel-magazin.de

Gedruckte Welten


 
Bücher bei eBook.de entdecken.

 

Jetzt die besten Bücher entdecken!

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch

Mathematik 5. Arbeitsheft. Grundschule. Berlin, Brandenburg
Buch (kartoniert)
von Martina Hanel…
Lonely Planet Bildband Toiletten
Buch (gebunden)
von Lonely Planet
Goethe und Schiller. Geschichte einer Freundschaft
Buch (gebunden)
von Rüdiger Safra…
Krippenkinder - Bewegungslandschaften
Buch
von Renate Zimmer…

Kundenbewertungen zu Günter Grass „Im Krebsgang“

Durchschnittliche Kundenbewertung
review.image.5 review.image.5 review.image.5 review.image.5 review.image.5 1 Kundenbewertung
Veröffentlichen Sie Ihre Kundenbewertung:
Kundenbewertung schreiben
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll eine vergesse und auch verdrängte Geschichte - von Elisabeth Stein-Salomon (Akademische Buchhandlung Knodt) - 30.11.2006 zu Günter Grass „Im Krebsgang“
In "Im Krebsgang" wird der Erzähler beauftragt, die vergessene und auch verdrängte Geschichte um den Untergang des Kraft-durch-Freude-Kreuzfahrtschiffs "Wilhelm Gustloff" mit 6.100 Flüchtlingen an Bord aus den Fluten des kollektiven Gedächtnisses zu bergen. Eher widerwillig recherchiert er im Internet, tummelt sich in den abstrusen Chatrooms der Neonazis, beleuchtet die Biografien des Schweizer NS-Landesgruppenführers Wilhelm Gustloff, seines jüdischen Attentäters David Frankfurter und des U-Bootkommandanten der sowjetischen Rotbannerflotte Alexander Marinesko -- und versucht sich schließlich im Erzählprozess ganz "an Bord der 'Gustloff' zu denken", um die tödliche Katastrophe vor den Augen seiner Leser wieder lebendig werden zu lassen. Dabei fördert er ein menschliches Drama zu Tage, das bis in unsere Gegenwart hineingreift.
Zur Rangliste der Rezensenten

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren

Zoe
Taschenbuch
Zoe
von Clay Carmicha…
Im Krebsgang
Taschenbuch
von Günter Grass
Im Krebsgang
- 9% **
eBook
von Günter Grass
Print-Ausgabe € 9,90
Sechs Jahre
- 5% **
Hörbuch Download
von Charlotte Lin…
CD-Preis € 19,99

Unsere Leistungen auf einen Klick

Unser Service für Sie

Zahlungsmethoden
Bequem, einfach und sicher mit eBook.de. mehr Infos akzeptierte Zahlungsarten: Überweisung, offene Rechnung,
Visa, Master Card, American Express, Paypal mehr Infos
Geprüfte Qualität
  • Schnelle Downloads
  • Datenschutz
  • Sichere Zahlung
  • SSL-Verschlüsselung
Servicehotline
+49 (0)40 4223 6096
Mo. - Fr. 8.00 - 20.00 Uhr
Sa. 10.00 - 18.00 Uhr
Chat
Ihre E-Mail-Adresse eintragen und kostenlos informiert werden:
* Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. Informationen über den Versand und anfallende Versandkosten finden Sie hier.
Artikel mit dem Hinweis "Pünktlich zum Fest" werden an Lieferadressen innerhalb Deutschlands rechtzeitig zum 24.12.2017 geliefert.
Bei als portofrei markierten Produkten bezieht sich dies nur auf den Versand innerhalb Deutschlands.

** im Vergleich zum dargestellten Vergleichspreis.
eBook.de - Meine Bücher immer dabei
eBook.de ist eine Marke der Hugendubel Digital GmbH & Co. KG
Folgen Sie uns unter: