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Ausgebrannt

Thriller. Originaltitel: Ausgebrannt. 1. Aufl. 2010.
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Produktdetails

Titel: Ausgebrannt
Autor/en: Andreas Eschbach

EAN: 9783838706030
Format:  EPUB ohne DRM
Thriller.
Originaltitel: Ausgebrannt.
1. Aufl. 2010.
Bastei Entertainment

13. November 2010 - epub eBook - 749 Seiten

Die Menschheit vor ihrer größten Herausforderung: Das Ende des Erdölzeitalters steht bevor! Als in Saudi-Arabien das größte Ölfeld der Welt versiegt, kommt es weltweit zu Unruhen. Bahnt sich tatsächlich das Ende unserer Zivilisation an?

Nur Markus Westermann glaubt an ein Wunder. Er glaubt eine Methode zu kennen, wie man noch Öl finden kann. Viel Öl. Doch der Schein trügt.
Andreas Eschbach, geboren 1959 in Ulm, studierte Luft- und Raumfahrttechnik und arbeitete zunächst als Softwareentwickler. Als Stipendiat der Arno-Schmidt-Stiftung für "schriftstellerisch hoch begabten Nachwuchs" schrieb er 1995 seinen ersten Roman "Der Teppichknüpfer". Bekannt wurde er aber vor allem durch seinen Thriller "Das Jesus-Video" (1998).

PROLOG


Selbst mit dem letzten Tropfen Benzin kann man noch beschleunigen. Allerdings ahnte Markus Westermann nicht, dass er im Begriff war, genau das zu tun. Er befand sich auf dem Highway 80, kurz nach der Brücke über den Susquehanna, und alles, was er wollte, war, diesen Truck mit Anhänger zu überholen, der nervtötend konstant siebenundvierzig Meilen pro Stunde fuhr.

Also zog er rüber auf die linke Spur. Es regnete. Und er hatte sein Mobiltelefon am Ohr.

»Halt, halt, hören Sie!«, rief er. »Nicht auflegen. Glauben Sie mir, Mister Taggard wartet auf meinen Anruf.«

»Möglich«, sagte die Frauenstimme am anderen Ende der Verbindung. »Bloß ist er, wie gesagt, heute nicht im Hause.«

Die Scheibenwischer fochten gegen die Gischt, die die mächtigen Reifen des Trucks aufwirbelten. Markus’ Blick fiel auf die Tachonadel. Langsam, mahnte er sich. Fünfundfünzig Meilen pro Stunde waren erlaubt. Die Polizei suchte ihn. Es war absolut unnötig, durch zu schnelles Fahren aufzufallen.

»Hören Sie«, sagte er, »ich weiß, dass Sie in Wirklichkeit keine Handelsgesellschaft für amerikanisches Obst und Gemüse sind. Mister Taggard ist auch kein Sales Manager. Aber unter Garantie hat er ein Telefon in der Tasche –«

»Seine Mobilnummer ist vertraulich und –«

»Ja, ja, natürlich. Bitte, Ma’am. Ich wette, in seiner Adressdatei steht mein Name. Und ein Eintrag, irgendetwas wie ›Jederzeit durchstellen‹.«

Der Truck schien endlos. Beschleunigte der etwa, damit er nicht an ihm vorbeikam? Wieso das denn? Markus drückte das Gaspedal tiefer. »Schauen Sie noch einmal nach. Bitte. Es ist wirklich, wirklich wichtig.«

Sie murmelte etwas, dann hörte er
das Klappern einer Tastatur. Immerhin. Im Rückspiegel sah er einen Verrückten, der auf der linken Spur angerast kam und schon von weitem aufblendete. Markus Westermann gab Gas.

Doch der Wagen reagierte nicht. Kein Druck der Lehne gegen seinen Rücken. Kein Zug, nicht einmal, als er das Gaspedal bis zum Boden durchtrat. Und der Wagen klang auch irgendwie nicht, wie er hätte klingen sollen …!

Mit jähem Schrecken begriff Markus, dass er nur noch die Reifen hörte, wie sie über den nassen Asphalt rollten, aber keinen Motor mehr.

»Mister Westman?«, drang es aus dem Hörer. »Ich verbinde Sie jetzt mit Mister Taggard.«

»Ich rufe zurück.« Markus ließ das Telefon auf den Beifahrersitz fallen, griff hastig nach dem Zündschlüssel, drehte, hörte den Anlasser. Doch der Motor kam nicht.

Die Tankuhr. Heilige Scheiße! Er hatte immer gewusst, dass sie kaputt war, dass sie anzeigte, was sie wollte. Elektronischer Müll eben. Aber sie hatte halb voll angezeigt, halb voll, verdammt noch mal! Sie konnte doch nicht halb voll anzeigen und dann …

Hatte er den Tagesmeilenzähler auf null gestellt, das letzte Mal, als er getankt hatte?

Nein. Scheiße! Es war schlicht und einfach kein Benzin mehr im Tank.

Genialer Moment. Der Truck neben ihm, weißglänzend, endlos lang und groß wie ein Gebirge, fuhr so ungerührt weiter, wie der Mond seine Bahn am Himmel zieht. Klar, der Fahrer ahnte nicht einmal, dass etwas nicht stimmte. Wie auch?

Und der Wagen hinten nervte, kam näher, ein dicker roter Geländewagen mit einer ganzen Batterie Scheinwerfern auf dem Kuhfänger. Und mit denen konnte sein Fahrer umgehen, echt klasse.

»Mark?«, kam es aus dem Telefon. »Sind Sie das?«

Echt genial.

»Yes, shit!«, schrie M
arkus und bremste. Er hätte noch eine Menge mehr zu sagen gehabt, zum Beispiel, dass er gerade in einer echt beschissenen Situation steckte und alle Hände voll zu tun hatte, aber nicht um alles in der Welt wollte ihm jetzt einfallen, wie man das auf Englisch formulierte.

Bremsen! Er umklammerte das Lenkrad, dass es wehtat. Keine Panik, sagte er sich. So, wie man es eben tut, wenn man gerade in Panik gerät. Er musste nur langsamer werden, hinter dem Truck wieder einscheren, mit dem letzten Schwung an den Straßenrand rollen und anhalten. Kein Problem, die Bremse funktionierte schließlich noch.

»Mark? Was ist? Ich höre Sie, wo sind Sie?«

Doch ein Problem. Der Truck donnerte davon, aber irgendwie hatte Markus so viel Schwung eingebüßt, dass er schon fast stand. Vor lauter Schreck hatte er zu stark gebremst, war es das?

Und der Trottel hinter ihm schien bloß seine Lichthupe bedienen zu können, nicht aber die Bremsen.

Markus schlug auf das Lenkrad ein, hämmerte mit der Faust dagegen, schrie »Shit, shit, shit!« und schaukelte mit dem Oberkörper vor und zurück, als könne man ein Fahrzeug auch auf diese Weise vom Fleck bewegen.

»Mark? Was ist los?«

Der Idiot in dem roten Geländewagen würde ja wohl endlich bremsen, oder? Himmel, ja, jetzt fiel es ihm wieder ein! Es gab einen Trick für solche Situationen, wie war denn das noch mal … genau, mit dem Anlasser! Den Anlasser betätigen und dann die Kupplung kommen lassen. Markus fasste nach dem Zündschlüssel.

In diesem Augenblick rammte ihn etwas mit einer Wucht, die mörderischer war als alles, was er je erlebt hatte. Die Welt zerfiel in wirbelnde Bewegungen, in Schmerzen, in eine Kakophonie aus kreischendem, brechendem Metall. Vage begriff er, dass er sich zusammen mit seinem Auto überschlug, dann war da nur
noch Schwärze.

Die beiden Minarette der Großen Moschee wiesen zum Himmel, ihr Schatten fiel kurz. Wie mahnende Finger, dachte der alte Mann.

Sie standen am Fenster und blickten hinab auf den weiträumigen Vorhof, wo ein Mann auf dem Boden kniete, mit verbundenen Augen, die Hände hinter dem Rücken gefesselt. Er atmete panisch. Sogar von hier oben konnte man das sehen.

Das Freitagsgebet war vorüber. Die Gläubigen verließen die Große Moschee nach und nach und gingen wieder ihrer Wege. Bis auf die, die blieben, um der Hinrichtung beizuwohnen.

Es waren mehr als sonst. Man schien zu ahnen, dass heute kein gewöhnlicher Mörder oder Vergewaltiger geköpft wurde.

»Ich wollte, sie würden ihre Kinder nicht zusehen lassen«, murmelte der greise Prinz. »Das ist nichts für Kinder.«

Der Mann neben ihm, der Polizeichef von Riyadh, strich sich hüstelnd den Bart. »Es gibt Gelehrte, die anderer Ansicht sind.«

»Sie reden von Al-Schammari, nehme ich an. Al-Schammari ist ein alter Mann.«

»Er sagt, das Grauen einer Hinrichtung zu erleben kann Kinder davon abhalten, später selber zu Verbrechern zu werden.« Es war offensichtlich, dass der Polizeichef diese Ansicht teilte.

»Mag sein. Aber ich bezweifle es.«

»Scheikh!«, entfuhr es dem anderen. »Dieser Mann hat mit Drogen gehandelt! Ihr werdet doch kein Mitleid mit ihm empfinden?«

Einen Moment lang hatte Prinz Abu Jabr Faruq Ibn Abdulaziz Al-Saud das unbestimmte Gefühl, dass der Polizeichef ihn belog. Was natürlich undenkbar war.

Er schüttelte unwillig den Kopf. »Ich sorge mich um die Seelen der Kinder, das ist alles. Die Kinder sind unsere Zukunft.«

Unten auf dem Platz trat der Scharfrichter hinter den Delinquenten. Er trug Riemen, die kreuz
förmig über der Brust gegürtet waren. Die Klinge seines Schwertes gleißte im Sonnenlicht.

»Woher stammt er, sagten Sie? Aus Zypern?«

»Ja«, sagte der Polizeichef düster. »Ein Zypriote. War Student an der König Fahd Akademie. Lange genug im Land, um Gottes Gesetze zu kennen.«

Ein Hieb mit dem Schwert, fast schneller als das Auge, dann kippte der Leib des Verurteilten vornüber, während sein Kopf davonrollte, bis ihn eine Betonwand aufhielt. Ein kollektives Aufstöhnen war zu hören. Blut sprudelte aus dem Halsansatz und versickerte im Sand, einige Augenblicke lang, bis das Herz zu schlagen aufhörte.

Das Jet Rock im Central Terminal des Flughafens La Guardia hatte große Fenster aus braunem Glas zur Straße hin. Es roch nach Frittierfett und Zwiebeln, und an der Kasse herrschte Andrang. Niemand beachtete die beiden ungleichen Männer, die nebeneinander auf Barhockern an der Fenstertheke saßen, jeder ein Tablett mit einem Cheeseburger-Menü vor sich.

Einer von ihnen, ein hagerer, braun gebrannter Mann um die fünfzig, vertilgte seinen Hamburger und redete dabei mit verhaltener Stimme und Schmerz im Blick. Das, was er sagte, wurde von belangloser Musik überlagert, unterbrochen von Durchsagen und Last Calls, und war schon am nächsten Tisch nicht mehr zu verstehen.

Der andere ließ sein Tablett unberührt, hörte nur zu. Er sah aus wie ein ehemaliger Football-Profi. Nur der Priesterkragen, der unter seinem Parka hervorlugte, passte nicht dazu.

»Dieses Versteckspiel kann nicht lange gut gehen«, sagte er, als der andere schließlich schwieg.

»Natürlich nicht. Es ist reine Verzweiflung.«

»Wie lange? Was denken Sie?«

Der Hagere griff nach der Papierserviette, wischte sich den Mund und die Finger ab. »Zwei
Wochen. Höchstens. Eher weniger.«

»Das heißt, der Moment, auf den wir uns vorbereitet haben, ist da.« Der Breitschultrige nickte. »Es war gut, dass Sie mich angerufen haben. Auch wenn es verdammt früh am Morgen war.«

»Es ging nicht anders.«

»Sie brauchen sich nicht zu entschuldigen.«

»Ich habe nicht erwartet, Sie zu treffen. Ich wusste nicht, dass Sie gerade in New York waren.«

»Das Wirken Gottes, mein Sohn. Der letzte Termin meiner Vortragsreise.«

Der Hagere suchte nach Worten. »Reverend … Ehrlich gesagt, habe ich es damals...


"Eschbach versteht es glänzend, gut recherchierte, oft frappierende Fakten und Thrillerelemente zu vermengen." Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt

"Eschbach denkt konsequent weiter, was schon längst Gegenwart ist und kaum jemand wahrhaben will." Deutsche Welle, Berlin

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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll - von Bücherwurm - 18.12.2011 zu Andreas Eschbach „Ausgebrannt“
Kein Öl, kein Internet und das plötzlich und unerwartet. Wie soll das gehen? Wie funktioniert der Alltag, das Leben? Das Buch gibt eine mögliche Antwort. In kürzester Zeit hatte ich dieses Buch ausgelesen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Zum Thema Öl... - von Anonym - 05.02.2011 zu Andreas Eschbach „Ausgebrannt“
Ein gutes Buch rund um das Thema Öl und unsere Abhängigkeit davon. Macht nachdenklich und ist gut geschrieben
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