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Marina

Roman. Originaltitel: Marina.
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Produktdetails

Titel: Marina
Autor/en: Carlos Ruiz Zafón

ISBN: 3100954017
EAN: 9783100954015
Roman.
Originaltitel: Marina.
Übersetzt von Peter Schwaar
FISCHER, S.

12. April 2011 - gebunden - 352 Seiten

Carlos Ruiz Zafón hat drei phänomenale Weltbestseller geschaffen - "Der Schatten des Windes", "Das Spiel des Engels" und nun endlich auf Deutsch: "Marina".

»Wir alle haben im Dachgeschoss der Seele ein Geheimnis unter Verschluss. Das hier ist das meine.« So beginnt Óscar Drai seine Erzählung. Der junge Held des Romans sehnt sich danach, am Leben Barcelonas teilzuhaben, und streift am liebsten durch die verwunschenen Villenviertel der Stadt. Eines Tages trifft er auf ein faszinierendes Mädchen. Sie heißt Marina, und sie wird sein Leben für immer verändern.

Gemeinsam werden die beiden in das düstere Geheimnis um den ehemals reichsten Mann Barcelonas gesogen. Schmerz und Trauer, Wut und Größenwahn reißen sie mit sich, eine höllische Verbindung von vernichtender Kraft. Aber auch Marina umgibt ein Geheimnis. Als Óscar schließlich dahinterkommt, ist es das jähe Ende seiner Jugend.

In >Marina< beschwört Carlos Ruiz Zafón erstmals sein unnachahmliches Barcelona herauf, eine Stadt voller Magie und Leidenschaft, und erzählt in unvergleichlicher Weise die dramatische Geschichte eines jungen Mannes, der um sein Glück und seine große Liebe kämpft.

Carlos Ruiz Zafón begeistert mit seinen Barcelona-Romanen um den Friedhof der Vergessenen Bücher ein Millionenpublikum auf der ganzen Welt. »Der Schatten des Windes«, »Das Spiel des Engels«, »Der Gefangene des Himmels« und »Das Labyrinth der Lichter« waren allesamt internationale Bestseller. Auch »Marina«, der Roman, den er kurz vor den großen Barcelona-Romanen schuf, stand wochenlang auf den Bestsellerlisten. Seine ersten Erfolge feierte Carlos Ruiz Zafón mit den drei phantastischen Schauerromanen »Der Fürst des Nebels«, »Mitternachtspalast« und »Der dunkle Wächter«. Carlos Ruiz Zafón wurde 1964 in Barcelona geboren und lebt heute in Los Angeles.
»Carlos Ruiz Zafón erzählt mit viel Poesie die dramatische Geschichte eines jungen Mannes, der um sein Glück und seine große Liebe kämpft.«
Emotion
Kundenbewertungen zu Carlos Ruiz Zafón „Marina“
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Marina - von Philo - 13.01.2013 zu Carlos Ruiz Zafón „Marina“
Carlos Ruiz Zafón ist ein großartiger Schriftsteller, was seit Schatten des Windes längst bewiesen ist. Bei dem vorliegenden Buch handelt es sich um die Geschichte von Oscar und Marina. Oscar lebt in einem Internat, das er jeden Nachmittag verläßt, um Marina zu treffen. Was die beiden erleben, erzählt Oscar 15 Jahre später und es scheint so zu sein, daß er sich in vielen Dingen an das erinnert, was nicht geschehen ist. Die Geschichte von Oscar und Marina ist sehr eindringlich und realistisch dargestellt, die Dinge, die die beiden erleben, sind jedoch mehr der Phantasie entsprungen, und es fiel mir teilweise schwer, die Abläufe im Buch nachzufühlen. Obwohl ich mir das Gewächshaus mit seinen unheimlichen Figuren sehr wohl vorstellen konnte, hatte ich Schwierigkeiten, sie als wahrhaftig in die Geschichte einzufügen. Erst zum Schluß des Buches hin erfolgen die Erklärungen, die mir zu einem früheren Zeitpunkt das Verständnis für das Buch erleichtert hätten. Ich habe mich etwas schwer getan, das Buch zu lesen, obgleich die Geschichte von Oscar und Marina mich sehr interessiert hat, und auch die Schilderungen des Barcelonas der 70er Jahre fand ich spannend. Die Geschichte von Oscar und Marina macht, obwohl sie sich natürlich durch das ganze Buch zieht, nur einen kleinen Teil aus. Es geht hier auch um den Arzt Kolwenik, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Menschen mit körperlichen Behinderungen von ihren Leiden zu befreien. Und so experimentiert er an selbst erschaffenen Figuren und letztendlich auch an sich selbst und kommt eines Tages, obwohl längst für tot erklärt, völlig verwirrt wieder zurück. Das Leben von Kolwenik und die ihn begleitenden Personen ist so düster und unheimlich beschrieben, das ich diesen Teil des Buches nicht so gern gelesen habe. Viele werden es lesen, und jeder muß für sich entscheiden, welchen Eindruck das Buch hinterläßt. Ich hatte mehr erwartet, deshalb nur 3 Sterne.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Düster und geheimnisvoll - von Angela.Bücherwurm - 16.05.2012 zu Carlos Ruiz Zafón „Marina“
Der in einem Heim aufwachsende Junge Oscar Drai streift gerne durch das alte Barcelona und geht häufig auf Entdeckungstour. Bei einer dieser Touren trifft er das gleichaltrige Mädchen Marina, das mit ihrem Vater in einer der alten Villen lebt. Aus dieser Begegnung entwickelt sich bald eine Freundschaft. Marina bringt Oscar zu einem alten Friedhof, auf dem sie schon eine Weile eine merkwürdige alte Dame , die ganz in schwarz gekleidet ist , beobachtet. Diese Dame umgibt ein mysteriöses Geheimnis. Neugierig geworden, wollen die beiden Jugendlichen der Sache auf den Grund gehen und werden in das Abenteuer ihres Lebens gezogen. Seltsame, beunruhigende Dinge geschehen und Oscar gerät immer mehr in Gefahr. Aber auch Marina umgibt ein Geheimnis. Ich habe dieses Buch schon vor einer Weile gelesen, habe mit der Bewertung aber gewartet, da ich mir erst einmal selbst darüber klar werden wollte, wie ich das Buch einordnen soll. Auf der einen Seite fand ich es sehr spannend, aber andererseits hat mich die äußerst gruselige und schaurige Handlung schon fast abgestoßen, sodass ich mich das ein oder andere Mal gefragt habe, ob ich das Buch wirklich zu Ende lesen soll. Die Neugier hat schließlich gesiegt und insgesamt war es auch nicht schlecht. Die Sprache ist einfach, ja fast schon schlicht und die Schrift ist relativ groß gewählt. Manchmal könnte man meinen, ein Jugendbuch vor sich zu haben. Dagegen spricht meines Erachtens jedoch die ziemlich düstere Gruselgeschichte. Auch kommt meiner Meinung nach von den Persönlichkeiten der Hauptprotagonisten nicht genug herüber. Man erfährt nicht wirklich viel über deren Leben und Charakter. Mich hat das Buch insgesamt etwas ratlos zurückgelassen, da ich mich des öfteren gefragt habe, was das Ganze soll. Allerdings werde ich es nicht so schnell vergessen, da ich doch irgendwie immer wieder mal darüber nachdenken muss. Mir fällt es schwer, ob ich es zur Lektüre weiterempfehlen soll oder nicht. Am besten jeder bildet sich sein eigenes Urteil darüber.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Marina - von karlchenao - 26.03.2012 zu Carlos Ruiz Zafón „Marina“
Eine spannende Geschichte erzählt der Autor Carlos Ruiz Zafon beginnend mit zwei Teenagern, der 15 j. Geheimnis umwobenen Marina und dem Internatsschüler Oscar Dray. Sie lernen sich über einen kuriosen Zwischenfall am Haus Marinas kennen, die dort in Barcelona, Ende der Siebziger mit ihrem anscheinend gebrechlichen Vater German ehemals Maler, teils der Vergangenheit nachträumend lebt. Über ein Symbol eines schwarzen Schmetterlings auf einem Grabstein und ein schauriges verlassenes altes Gewächshaus geraten Marina und Oscar in eine unglaubliche Geschichte auf Leben und Tod. Im Mittelpunkt des Geschehens stehen, das vor dreißig Jahren gegründete Velo-Granell- Unternehmen, welches orthopädische Prothesen herstellte sowie das daran gebundene Schicksal der Opernsängerin Eva Irinowa. Der Autor schickt den Leser auf eine phantasiereiche, gruselige Reise. Unheimliche Hetzjagten durch Kanäle und alte Gemäuer. Die mystischen Schatten der Nacht erinnern teils an Dracula, Werwölfe und andere monströse Erscheinungen. Horror oder Krimi? Ein flüssiger Schreibstil und ein gut gesetzter Szenenwechsel lassen die Spannung bis zum Ende anhalten. Ein Hauch weniger Dramatik hätte dem Buch vielleicht noch einen kleinen zusätzlichen Akzent gesetztdas ist sicherlich individuell zu werten.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Der frühe Zafón - von Xirxe - 20.03.2012 zu Carlos Ruiz Zafón „Marina“
Dass Marina nach Zafóns eigener Aussage sein persönlichster Roman und eines seiner Lieblingsbücher ist, sagt noch nichts über dessen Qualität aus. Und so manche, die bereits einen oder auch beide der Bestseller Der Schatten des Windes bzw. Das Spiel des Engels gelesen haben, mögen sich von diesem Buch somit wesentlich mehr versprechen. Denn dies hier ist sein erstes Werk als Erwachsenenschriftsteller , und man spürt es die ganze Zeit hindurch. Wie in seinen beiden anderen Romanen ist der Protagonist auf der Suche: Oscar, ein Internatszögling, lernt während einer seiner zahlreichen Spaziergänge durch das alte Barcelona eine junge Frau, Marina, kennen. Sie stoßen auf die Spur einer geheimnisvollen Dame in Schwarz und geraten in eine Geschichte, deren Anfang bereits viele Jahrzehnte zurückliegt, doch noch immer nicht beendet ist. Ein tragisches Liebespaar, der Zusammenbruch eines Wirtschaftsimperiums, mysteriöse Todesfälle, furchterregende Nachtgestalten - Zutaten die auch in Zafóns anderen Büchern nicht fehlen. Doch hier sind die Sätze häufig deutlich kürzer: Subjekt, Verb, Objekt - und der nächste Satz. Es fehlen die mäandernden Satzgebilde, die versuchen das Unbeschreibliche in Worte zu fassen. Die Ansätze sind bereits zu spüren, ebenso die bildhaften Beschreibungen und Vergleiche, die Zafóns andere Publikumserfolge auszeichnen. Auch die Geschichte selbst ist noch nicht so verschachtelt, wie man es gewöhnt ist, driftet dafür aber zusehends ins Horrormäßige statt Übernatürliche ab. Vermutlich nicht so ganz das, was sich erwachsene Lesende von Zafón versprechen. Dennoch: Es ist spannend, gut geschrieben und sicherlich deutlich besser als vieles, was man als Unterhaltungsliteratur angeboten bekommt. Aber: Nicht zuviel erwarten!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Im Dachgeschoss der Seele ein Geheimnis unter Verschluss - von rwe25 - 28.02.2012 zu Carlos Ruiz Zafón „Marina“
Ungeduldig habe ich auf dieses Buch gewartet. Es ist zwar Zafóns erstes Buch, aber es wurde bisher nichts ins Deutsche übersetzt. Nachdem ich Der Schatten des Windes und Das Spiel des Engels gelesen und dadurch ein großer Fan von Carlos Riuz Zafón geworden bin, waren die Erwartungen sehr hoch. Ich kann es gleich sagen: Leider konnten sie nicht gänzlich erfüllt werden. Der 15-jährige Óscar wohnt in einem Internat im Barcelona der 1970er Jahre und liebt es, auf Streifzügen alle Ecken der Stadt kennenzulernen. Dabei trifft er auf die gleichaltrige Marina und ihren Vater Gérman, die einsiedlerisch in einer alten, dunklen, verlassen wirkenden Villa leben. Er freundet sich mit ihnen an und besucht sie regelmäßig. Marina und er werden bald unzertrennliche Freunde und durchstreifen des Nachts die Gassen und Friedhöfe Barcelonas. Dass sie dabei in eine Reihe von Abenteuern stürzen, ist wohl klar Typisch für Zafón geschehen nun mysteriöse, teils nicht mehr realistische Dinge, die jedoch immer absurder werden. Und über allem hängt die düstere, unheimliche, verregnete, heruntergekommene Stimmung von einem Barcelona vergangener Tage. Zafón vermag mit Worten eine Atmosphäre zu beschreiben, bei der man hautnah dabei zu sein scheint. Man kann den dichten Nebel förmlich auf der eigenen Haut spüren. Die Geschichte ist spannend und sehr poetisch-mythisch erzählt, doch waren mir die Horror- und Fantasyelemente zu übertrieben und zu viel des Guten. Die Gruseleffekte wirkten leider zu bemüht und stereotyp. Dennoch zählt Marina zu den schönen Lesemomenten, und ich hoffe, wir werden noch mehr Geschichten von Zafón lesen können.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Marina und Óscar - von Mel.E - 11.11.2011 zu Carlos Ruiz Zafón „Marina“
Dieses Buch wurde von unserer örtlichen Bücherei geführt und ich ließ mich auf die Warteliste setzen um es zu Lesen. Kurz vor dem Wochenende war es dann soweit und ich hielt das Objekt meiner Begierde in den Händen. Die Leseprobe hat es verstanden mich zu fesseln, aber das war dann auch das spannendste daran. Das Buch dümpelte meiner Meinung nach nur vor sich hin. Erwartet hatte ich eine Liebesgeschichte zweier junger Menschen, die ein Geheimnis entschlüsseln. Das Geheimnis gibt es zwar, aber ich fand es so schwachsinnig, da völlig überzogen und überspitzt, das es mich eher abgestossen hat als begeistert. Wer in das Handwerk Gottes einzudringen versucht hat schon verloren! Zombies? Nix für mich. Sorry! Ich hab echt keine Ahnung, was mich derart versessen auf das Buch hat machen lassen, denn ich kann es wirklich nicht weiterempfehlen und ärgere mich um die gestohlene Zeit! 2 Sternchen, zu mehr reicht es leider nicht!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Marina - von katharina1981 - 12.08.2011 zu Carlos Ruiz Zafón „Marina“
Wir alle haben im Dachgeschoss der Seele ein Geheimnis unter Verschluss. Das hier ist das meine. So beginnt Óscar Drai seine Erzählung. Der junge Held des Romans sehnt sich danach, am Leben Barcelonas teilzuhaben, und streift am liebsten durch die verwunschenen Villenviertel der Stadt. Eines Tages trifft er auf ein faszinierendes Mädchen. Sie heißt Marina, und sie wird sein Leben für immer verändern. Gemeinsam werden die beiden in das düstere Geheimnis um den ehemals reichsten Mann Barcelonas gesogen. Schmerz und Trauer, Wut und Größenwahn reißen sie mit sich, eine höllische Verbindung von vernichtender Kraft. Aber auch Marina umgibt ein Geheimnis. Als Óscar schließlich dahinterkommt, ist es das jähe Ende seiner Jugend. In Marina beschwört Carlos Ruiz Zafón erstmals sein unnachahmliches Barcelona herauf, eine Stadt voller Magie und Leidenschaft, und erzählt in unvergleichlicher Weise die dramatische Geschichte eines jungen Mannes, der um sein Glück und seine große Liebe kämpft. Carlos Ruiz Zafón hat einen ausgereiften Schreibstil, der sich angenehm lesen lässt. Er hat großes Talent dem Leser ein deutliches Bild der Örtlichkeit zu liefern, ohne sich dabei in langwierige Beschreibungen zu verlieren. Ich hatte während dem Lesen die alte Villa und die Straßen durch Barcelona ständig vor Augen. Auch die Protagonisten sind sehr interessante und gut gezeichnete Pesönlichkeiten, die nicht nach dem 0/8/15-Prinzip dargestellt werden. Die Story selbst ist gar nicht so leicht einzuordnen, eine Mischung zwischen Abenteuer, Fantasy, Liebesroman und Drama würde ich sagen. Eine Mystische, Geheinsumwobene Geschichte mit sehr schönen, ernsten und auch traurigen Momenten. Das einzige, was mir nicht so gut gefallen hat, ist das die Geschichte, meiner Meinung nach, stellenweise etwas abstrakt wirkt. Mir hat dann einfach der Bezug zur Realitätsvorstellung innerhalb der Story gefehlt, so dass diese Stellen etwas befremdend wirkten und teilweise die Spannung genommen haben. Aber insgesamt ein sehr interessantes und kurzweiliges Buch.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll ein wundervolles Buch - von Kuschelbu - 07.08.2011 zu Carlos Ruiz Zafón „Marina“
Carlos Ruiz Zafón hat mich auch mit seinem dritten Buch Marina vollkommen überzeugt! Schon nach den ersten Zeilen war ich in das Buch hineinvertieft und habe meine Umwelt um mich herum total abgeschaltet. Sowas passiert mir sonst nicht bei vielen Büchern, vorallem nicht, wenn es sich um keinen Krimi handelt. Der Schreibstil von Zafón ist so unglaublich gefühlvoll, dass man an manchen Stellen fast Weinen mag. Er beschreibt die Gefühle um Liebe, Freundschaft und Hass auch diesmal wieder so treffend und die Beschreibungen sind so detailiert, dass man sich genau in die Atmosphäre hineinversetzen kann. In diesem Roman geht es um die Freundschaft zwischen dem Internatjungen Óscar Drai und Marina. Die beiden verfolgen eine mysteriöse Dame, die jeden ersten Sonntag im Monat ein Grab besucht. Während die beiden immer tiefer in das Geheimnis eintauchen, lernen sie Angst, Trauer, Wut und den Tot immer näher kennen. Wenn man Zafón liest, muss man sich auf Fantasie einlassen können. Aber selbst wenn man die Geschichte nicht nachvollziehen oder zu abstrakt finden mag, finde ich ,dass es dem Leseerlebnis trotzdem nichts entgegensetzen kann. Ich hoffe, Zafón wird noch viele so wundervolle Bücher wie Marina schreiben.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Morbide und schaurig - von Tinkers - 29.04.2011 zu Carlos Ruiz Zafón „Marina“
Auf die Veröffentlichung der deutschen Ausgabe des Buches hab ich sehnsüchtig gewartet. Carlos Ruiz Zafón ist ein Meister der Sprache, ein fantastischer Erzähler und er baut Welten wie kaum ein anderer. Ich bin ihm seit dem "Schatten des Windes" verfallen. Wieder einmal entführt uns CRZ nach Barcelona, wieder einmal geht es um dunkle Gestalten und wieder einmal ist die Rede von vielen Geheimnissen. "Marina" ist aber sehr viel schauriger und morbider als die anderen Werke, aber glücklicherweise auch zu irreal um mir echte Angst einzujagen. Im Buch tauchen Formulierungen auf, die meine Augen glänzen lassen, wie z.B. der Puls zwei Kastagnetten, in meinem Nacken begann ein Tausendfüßler mit Feuerbeinchen Samba zu tanzen oder Pflanzen zischten wie ein lauernder Insektenschwarm . Diese bildhafte, symbolreiche, wunderschöne Sprache lässt mich dahin schmelzen. Im Verlauf des Buches ist es allerdings die fesselnde Handlung und die unvorhersehbaren Wendungen des Geschehens, die es mir nicht möglich machten, das Buch wegzulegen. Aber Zombies, die ihre Freunde und Familie auf grausame Art und Weise killen, hätte ich nicht erwartet und sie sind der Grund wieso ich dem Buch auch nicht zu 100% verfallen bin.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Schwer einzuordnen - von Manuela2205 - 22.04.2011 zu Carlos Ruiz Zafón „Marina“
Marina ist ein Buch, das sich sehr schwer einordnen lässt. Die Hauptpersonen sind zwar Jugendliche, ein Jugendbuch ist es aber nicht wirklich. Eine zarte Liebesgeschichte ist zwar vorhanden, ein Liebesroman ist es jedoch nicht. Seltsame Horrorelemente sind enthalten, jedoch lässt es sich auch nicht ins Horrorgenre einordnen. Am meisten fällt an diesem Buch die sehr poetische Sprache auf. Zafon jongliert fast mit den Wörtern und baut eine sehr eigene Atmosphäre auf. Ein sehr ruhiges Barcelona, Ende der siebziger Jahre, ist der Schauplatz. So wie es wohl nur Einheimische kennen, von Touristen ist nichts zu spüren. So entstehen warme Sommertage, regnerische Wochen und durchaus auch düstere Orte. Oscar und Marina, beide um die 15 Jahre, sind sehr sympathische Hauptpersonen, die eine mal mehr, mal weniger unbeschwerte Zeit miteinander verleben. Dabei werden sie in eine geheimnisvolle Geschichte gezogen, die ihren Ursprung weiter zurück in der Vergangenheit hat. Dabei driftet das Ganze etwas ins Surreale ab, was ich so nicht erwartet hatte. Vielleicht hat mich das Buch deshalb nicht restlos begeistert, genau kann ich den Finger nicht darauf legen. Jedoch lässt sich Marina gut lesen und ich kann es allen ans Herz legen, die Bücher mögen, die durch ihre besondere Sprache glänzen und leicht melancholisch sind.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Mataró, Montjuïc, Ramblas, Raval - von sabatayn76 - 21.04.2011 zu Carlos Ruiz Zafón „Marina“
Inhalt: Der 15-jährige Óscar lebt in einem Internat und erkundet täglich die Stadt. Auf einem seiner Streifzüge durch Barcelona betritt er eines Tages ein scheinbar verlassenes Haus und nimmt von dort (eher unabsichtlich) eine kaputte Taschenuhr mit. So lernt er Marina kennen, denn sie ist die Tochter des rechtmäßigen Taschenuhrbesitzers und verlangt von Óscar, dass er die Uhr zu ihrem Vater zurückbringt. Dies ist der Beginn einer Freundschaft zu Vater und Tochter sowie einer geheimnisvollen Begegnung mit alten Damen in Schwarz, Schmetterlings-Symbolen und obskuren Machenschaften, denen Óscar und Marina auf die Spur kommen. Mein Eindruck: Es hat mich sehr überrascht, dass Ruiz Zafón bereits 33 Jahre alt war, als er Marina geschrieben hat, denn der Roman wirkte auf mich bisweilen etwas unbeholfen, die Sprache hölzern und theatralisch, die Gruseleffekte zu bemüht, stereotyp und naiv. Auch die Übersetzung ist manchmal holprig und sinnfrei (z.B. Meine nassen Schuhe quatschen beim Gehen. , Nervenstimuli , Kreislaufklappen ). Ruiz Zafón gelingt jedoch trotz dieser Mängel eine magische Geschichte, die fesselt und ein düsteres, geheimnisvolles und abgründiges Bild Barcelonas zeichnet und die den Leser mitten hinein in die Gässchen des Barri Gòtic, die Straßen mit den alten Villen und die Friedhöfe mit den grazilen Statuen versetzt. Hierin ist Ruiz Zafón meiner Meinung nach ein unbestrittener Meister: er vermag Barcelona den dunklen Hauch vergangener Zeiten zu geben. Mein Resümee: Ein spannendes Buch, das meiner Meinung nach zwar einige Mängel aufweist, aber Lust auf Barcelona macht und den Leser durchgängig mitfiebern lässt.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Die Überlistung des Todes - von Vorleserin - 20.04.2011 zu Carlos Ruiz Zafón „Marina“
Carlos Ruiz Zafons neuer Roman Marina spielt im Barcelona der 1980er Jahre. Neben dem neuen, hellen Barcelona gibt es da noch die verschwiegenen Orte, die halbzerfallenen Villen, die versteckten Friedhöfe. In dieser Umgebung wächst Oscar heran. Seine Lieblingsbeschäftigung ist es, durch die vergessenen Gassen zu schlendern und sich in ein besseres Leben zu träumen. Als er einmal in eine Villa eindringt, die dann doch nicht verlassen ist, nimmt er aus Versehen eine goldene Uhr mit. Geplagt von Schuldgefühlen kehrt er nach einigen Tagen wieder dorthin zurück. Mit diesem Schritt, der ihm viel Überwindung gekostet hat, klinkt er die Tür in eine fremde, ehemals glamouröse Welt auf. Zusammen mit Marina kommt er Geheimnissen auf die Spur, die man lieber nicht erfahren hätte. Schwarze Schmetterlinge sind nicht immer willkommen. Zafon setzt auch in seinem neuen Roman auf die Schönheit der Sprache. Damit hebt er sich angenehm von dem Trend ab, möglichst cool und schnodderig schreiben zu müssen. Allein des Stiles wegen lohnt es sich, das Buch zu lesen. Wie gewohnt schürft der Schriftsteller in den Tiefen der Seelen. Wie verkraftet man Niederlagen und Enttäuschungen? Wie verändert Krankheit einen Menschen? Kann man den Tod überlisten? Seine Figuren sind zart ziseliert und niemals nur gut oder böse. Bei den Beschreibungen von Barcelona möchte man sofort seinen Koffer packen und den nächsten Flieger nehmen, um die verwunschenen Orte der Stadt aufzustöbern. Dieser Wunsch ist dabei so intensiv, dass man den einen Besuch von Spaniens Hauptstadt in nächster Zeit einfach planen muss. So träumt man sich durch das Buch, fiebert mit Oscar und Marina mit, einzig die manchmal recht unappetitlichen Vorstellungen stehen im Gegensatz zu der schönen Sprache. Würde das Werk verfilmt werden, entstünde ein ziemlich packender Thriller mit Sequenzen, bei denen man lieber wegschaut. Doch dadurch hat es auch seinen speziellen Reiz und versprüht den geheimnisvollen Aufforderungs-Zauber "Lies mich".
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Geheimnisvolles Barcelona - von Bellexr - 19.04.2011 zu Carlos Ruiz Zafón „Marina“
Eines vorweg: "Marina" ist nicht nur ein Liebesroman, sondern Carlos Ruiz Zafón vermischt hier die Genre und so ist er auch ein Gruselroman wie auch ein Märchen und geht auch ein wenig ins Fantastische. Selbst der Autor schreibt, dass sein Buch schwer in ein Genre einzuordnen sei. Wenn man sich aber auf diesen Genremix einlässt, hält man einen wunderbar gefühlvollen und auch sehr spannenden Roman in Händen, bei dem man lange nicht weiß, wie die Geschichte enden wird. Óscar Drai ist ein 15-jähriger Junge, der in einem Internat in Barcelona lebt. Eines Tages entdeckt er ein ziemlich verwildertes, geheimnisvolles Haus, das sein Interesse weckt. Als er dort auf den Bewohner Germán Blau trifft, flüchtet er, ohne sich darüber bewusst zu sein, dass er noch die Taschenuhr in Händen hält, die er sich gerade angeschaut hat. Vom schlechten Gewissen geplagt, begibt er sich einige Tage später wieder zu dem Haus, um die Uhr zurück zu bringen. Dort trifft er auf die gleichaltrige Marina und ist sofort verzaubert von dem Mädchen. Sie freunden sich an und Marina führt Óscar schon bald zu einem verwunschenen, längst vergessenen Friedhof. Dort entdecken sie eine schwarz verschleierte Frau. Aus lauter Neugier folgen sie der alten Dame und geraten dabei in eine Geschichte, die sich so niemals hätten träumen lassen. Óscar ist fasziniert von der frechen, wortgewandten, resoluten und doch so geheimnisvollen Marina, gegen deren Offenheit Óscar anfangs nichts entgegenzusetzen hat und sich oft wie ein Trottel fühlt. Und auch von ihrem Vater, dem sanft- und so schwermütigen Germán ist Óscar stark beeindruckt. Immer öfter zieht es ihn zu dem verwunschenen Haus der Beiden und findet bei ihnen bald das Zuhause, welches er so lange vermisst hat. Anfangs entwickelt sich die Geschichte klar zu einem Liebesroman, den der Autor aus Sicht von Óscar erzählt. So taucht man schnell in seine zwiespältige Gefühlswelt ein, lernt einen sehr nachdenklichen, einsamen Jugendlichen kennen, der mit offenen, neugierigen Augen durch die Welt geht und der sich hoffnungslos in Marina verliebt hat. Doch schon bald nimmt der Roman Gruseleffekte an und man bekommt eine Geschichte erzählt, die von Größenwahn handelt und dadurch auch märchenhafte Züge annimmt. Und sie erzählt von einer grenzenlosen Liebe, die über den Tod hinaus geht. Carlos Ruiz Zafón verzaubert einen ab der ersten Zeile. Er lässt durch seinen bildhaften und so farbenfrohen, sprachgewaltigen Schreibstil fast augenblicklich sein Barcelona vor dem inneren Auge entstehen und so spaziert man zusammen mit Marina und Óscar durch das Barcelona des Autors. Was mich schon bei "Der Schatten des Windes" absolut fasziniert hat, ist die Art von Zafón mit wenigen Worten seine Charaktere so präzise zu beschreiben, dass sie augenblicklich Gestalt annehmen. Und auch baut er wieder die Geschichten seiner verschiedenen Charaktere mit in seinem Roman ein und lässt sie diese selbst erzählen.
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