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Blutige Stille

Thriller. Deutsche Erstausgabe. Originaltitel: Pray for S…
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Produktdetails

Titel: Blutige Stille
Autor/en: Linda Castillo

ISBN: 3596184517
EAN: 9783596184514
Thriller. Deutsche Erstausgabe.
Originaltitel: Pray for Silence.
'Fischer Taschenbücher'. 'Kate Burkholder'.
Übersetzt von Helga Augustin
FISCHER Taschenbuch

8. Juni 2011 - kartoniert - 400 Seiten

Sie töteten alle Mitglieder der Familie Plank. Die Leichen des Vaters und der beiden Söhne fand man im Wohnhaus, die der Mutter und des Babys auf dem Weg zur Scheune. Doch niemand war auf das vorbereitet, was sie in der Scheune fanden. Die beiden Mädchen, gefoltert und misshandelt. Die Familie gehörte zur amischen Gemeinde in Painters Mill, Ohio, sie lebten getreu ihren Glaubensgrundsätzen von Schlichtheit und Bescheidenheit, waren gottesfürchtige Leute. Fernab von den Verführungen der Zivilisation. Oder enthüllt das Tagebuch der ältesten Tochter eine andere Wahrheit?

Spannungsgeladen und aufregend: Auch der zweite Thriller mit Polizeichefin Kate Burkholder ist Nervenkitzel pur. Ein Thriller, der Gänsehaut garantiert!
Linda Castillo wurde in Dayton/Ohio geboren und arbeitete lange Jahre als Finanzmanagerin, bevor sie sich der Schriftstellerei zuwandte. Ihre Thriller, die in der Amisch-Gemeinde von Painters Mill/Ohio spielen, sind nicht nur ein internationaler Erfolg, sondern die ersten beiden Bände "Die Zahlen der Toten" und "Blutige Stille" standen auch wochenlang auf der New York Times-Bestsellerliste. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in Texas und schreibt derzeit an einem neuen Roman mit Polizeichefin Kate Burkholder.
»Die texanische Autorin Linda Castillo hat es verstanden, die Grausamkeit der Taten in Worte zu fassen und einen Spannungsbogen aufzubauen, der unmittelbar an das Geschehen fesselt.«
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Kundenbewertungen zu Linda Castillo „Blutige Stille“
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Mein Leseeindruck - von chattys-buecherblog@web.de - 08.06.2016 zu Linda Castillo „Blutige Stille“
Da mir bereits der erste Band mit Kate Burkholder (Zahlen des Todes) sehr gut gefallen hat, wollte ich nun auch unbedingt mehr wissen. Mein Interesse galt hierbei besonders den Amischen, deren Leben mich irgendwie fasziniert. Sie leben zurückgezogen in ihrer Gemeinschaft, ohne Strom oder sonstigem modernen Schnickschnack. In diesem zweiten Band bleiben wir in Painters Mill, einer Kleinstadt im ländlichen Ohio. Hier gehören etwa ein Drittel der Einwohner der Amisch¿-Gemeinde an. Wie wir aus dem Vorgängerband wissen, gehörte auch Kate dieser Glaubensgemeinschaft an. [Achtung Spoiler] Während seiner Nachtschicht stürzt sich ein Mann vor Skids Polizeiwagen. Es ist Ruben Zimmerman, der ist Melken bei der Amischen Familie Plank. Zimmerman berichtet, dass auf dem Hof Tote gibt. Offensichtlich wurden der Familienvater und dessen Kinder erschossen. Das seltsame jedoch ist, dass die Kinder gefesselt waren, nur der Vater nicht. Hatte er seine Söhne umgebracht und dann sich? Kate entdeckt im Hof und in der Scheune noch weitere tote Familienmitglieder. Die Mutter samt Baby.... erschossen. Und zwei Töchter, nackt, mit gefesselten Handgelenken an einem Balken hängend und mit Foltermerkmalen. Da nur der Vater nicht gefesselt war, gelangt man zu der Erkenntnis, dass es sich wohl um einen Mord-Selbstmord handeln würde. Kate ist jedoch nicht gänzlich von der Theorie überzeugt und entdeckt, dass die Handfessel des Jungen ein Lautsprecherkabel ist. Aber so etwas bei den Amisch? Unvorstellbar! Bei ihrer weiteren Suche findet sie heraus, dass der Vater ebenfalls gefesselt war und man die Fesseln wohl wieder entfernt hat um ihm die Schuld zu geben. Wer war für diese schrecklichen Morde verantwortlich? Wie man es vom Vorgängerband schon kennt, zögert die Autorin, Linda Castillo, nicht lange, sondern schickt den Leser direkt auf eine Reise. Eine Reise in das Land der Amisch, in der noch Ordnung herrscht. Schnörkellose werden durch die geschriebenen Worten Bilder projeziert, die einem Glauben machen, direkt neben dem Geschehen zu stehen und alles ganz genau verfolgen zu können. Der Leser wird sozusagen selbst zum Ermittler. Sehr gekonnt werden die Kapitel zu Cliffhanger gestaltet, so dass man unbedingt weiter lesen muss. Schließlich möchte man selbst, dass der Täter seine gerechte Strafen erhält. Geschickt wird auch Kates Privatleben in die Geschichte eingeflochten. Ihre Fragen ob sie damals richtig gehandelt hat bezieht sich nicht nur auf den Ausstiegs bei den Amischen sondern auch auf die Abtreibung. Starke Unterstützung erhält sie jedoch von John Tomasetti. Auch in dieser Beziehung ist Kates zurückhaltende Art sehr gut dargestellt. Interessant fand ich die Bemerkung, dass es wohl unter den Amischen sehr häufig zu einer Sprachbehinderung kommt. Ein rollendes R und kein D aussprechen zu können, deutet auf eine mentale Retardierung hin. Die Ursache liegt wohl im beschränkten Genpool. Amisch heiratet Amisch. Schon öfter habe ich davon gelesen, dass die Sprache der Amisch - Pennsylvaniadeutsch - noch sehr deutsch bzw. niederländisch ist. Einige Dialekte finden sich in der Sprache wieder. So z.B. alleweil . das gerne im schwäbisch-badischen Raum benutzt wird. Oder auch rumspringa , ebenfalls im schwäbisch-badischen Raum zu finden und bedeutet dort hüpfen, hin und her hüpfen oder laufen. Mit einem Zitat von Benjamin Franklin möchte ich meine Rezension schließen: Drei können ein Geheimnis bewahren, wenn zwei von ihnen tot sind.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ermittlungen in der amischen Welt - von Inge Weis - 06.03.2015 zu Linda Castillo „Blutige Stille“
Schon die Idee der Story, dass in einem amischen Dorf gemordet wird und man so diese Religion näher kennenlernt, ist absolut faszinierend. Bis kurz vor Schluss ist sich der Leser nicht sicher, wer der wahre Mörder ist und es erwarten einen immer wieder Überraschungen im Handlungsverlauf, die für Spannung und einen sehr guten Lesefluss sorgen. Die einzelnen Charaktere erscheinen recht sympathisch, bleiben aber doch nur vage umzeichnet, sodass man höchstens von Kate Burkholder und John Tomasetti, ein zweiter Ermittler mit eigenen Problemen, mehr erfährt. Das ist einerseits schade, tut der gesamten Geschichte allerdings keinen Abbruch. Denn auch so kann man sich sehr schnell in alles hineinfinden und fühlt sich wie inmitten des Geschehens. Die Handlungen der einzelnen Figuren erscheinen realistisch und nachvollziehbar, sind also nicht vollkommen abgehoben und überdreht. Die Autorin Linda Castillo schreibt mal aus der Ich-Perspektive, die dann Kate Burkholder entspricht, und verwendet dann wieder den personalen Erzähler, der in dem Fall meistens auf eine Geschichte Tomasettis verweist. Der Thriller an sich ist stringent geschrieben, ohne vom Wesentlichen abzuschweifen, sodass keine Längen entstehen und der Lesefluss ungehemmt bleibt. Da es sich hierbei um den zweiten Teil einer Reihe handelt, der allerdings auch ohne Vorkenntnis des ersten gelesen werden kann, kommen immer wieder Verweise auf das erste Buch. Manchmal muss man zwar etwas warten, bis sich auflöst, um was es gerade geht bzw. was vor zehn Monaten geschehen ist, aber man wird nie im Nebel stehen gelassen. Alles in allem ist der Thriller durchaus gelungen, vor allem weil die Spannung durchweg auf einem guten Niveau bleibt. Dieser Thriller ist jedenfalls nichts für Zartbesaitete, denn die Gewalt, die dort aufgeführt wird, wird bis ins kleinste Detail erläutert und man kann es fast bildlich sehen. Sehr betroffen war ich von der Tatsache, daß wirklich alle den Tod gefunden haben, auch das jüngste Kind der Familie, noch ein Baby. Erschossen durch den Rücken der Mutter hindurch. Wer da nicht schlucken muss ist echt abgebrüht. Auch die Foltermethoden der beiden jungen Mädchen in der Scheune haben mir einen echten Schauer über den Rücken jagen lassen. Ich war teilweise regelrecht angeekelt, entsetzt, aber dennoch fasziniert. Einmal angefangen, konnte ich nicht aufhören zu Lesen. So gefesselt von einem Buch war ich schon lange nicht mehr und das will schon was heißen, denn ich lese wirklich sehr, sehr viel und gerne. Thriller gehören normalerweise nicht zu meiner bevorzugten Genre, aber die Leseprobe war so ansprechend, daß ich unbedingt wissen wollte, was war geschehen, wie geht es weiter? Das Buch direkt nach Erscheinung anzufordern, war also eine sehr gute Entscheidung! Von mir gibt es eine echte Leseempfehlung! Ich war schockiert, fasziniert und wirklich betroffen! Für mich ein echt spannendes Lesevergnügen (wobei Lesevergnügen bei soviel Grausamkeiten ein wirklich komisches Wort ist!) mit einem Buch, welches wirklich schwer aus der Hand zu legen war!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll ein passender Titel - von Thrillerfan - 24.09.2014 zu Linda Castillo „Blutige Stille“
Manche Rezensionen sind einfach nur Inhaltsangaben, deshalb mal eine Bewertung: nichts ist idyllisch, wenn man der Autorin Glauben schenkt. Grausames Mordszenario und verstockte Nachbarn. Man vermutet zurecht, verdraengte Schuld und perfide Geheimnisse und wird nicht enttaeuscht. LC versteht sich auch ausgezeichnet auf duestere Landschaftsbeschreibungen. Blutige Stille trifft es auf den Punkt!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Blutige Stille - von Papierwenderin - 22.03.2013 zu Linda Castillo „Blutige Stille“
Blutige Stille ist der 2. Teil über die Amisch-Gemeinde in Painters Mill. Ich muss gestehen, das mich der erste Band von der Story her überhaupt nicht interessiert hat und ich ihn deshalb nicht gelesen habe. Nun ärgere ich mich etwas, da ich am Anfang des Buches doch Probleme hatte in die Geschichte einzusteigen. Der Fall von Kate Burkholder ist zwar neu, aber wie es bei ¿Reihen¿ so ist, das Privatleben entwickelt sich weiter. Kate wird zu einem grausamen Mord gerufen. Die amische Familie Plank wurde grausam ermordet und die Mädchen sogar bestialisch misshandelt. Zuerst sieht alles nach einem Mord-Selbstmord aus, doch nach kurzer Zeit wird klar: der Schein trügt und die Suche nach der Wahrheit beginnt ¿ Schreibstil: Der Schreibstil von Linda Castillo ist flüssig und bildlich. Teilweise würde ich sogar sagen, hätten weniger Details auch gereicht, denn so genau wollte ich die Verletzungen der Opfer gar nicht wissen :shock: Charaktere: Kate Burkholder wirkt sehr interessant, da sie eine ¿amische¿ Vergangenheit hat und nun eine ¿englische¿ ist, werden beide Seiten ihres Lebens sehr gut beschrieben. Kate wirkt sehr verletzlich aber auch kämpferisch und stark, was sie mir sehr sympathisch macht. Gerne hätte ich mehr über ihre Vergangenheit in der Gemeinde erfahren, aber da muss ich wohl Teil eins noch lesen. John Tomasetti, sowie die anderen Polizisten aus Kates Team wirken alle realistisch und sympathisch. Ich fand keinen einzigen Charakter, den ich nicht mochte, oder der aufgesetzt wirkte und bin begeistert. Cover: Eine einsame Straße mit einem amischen Buggy, genau wie im Buch beschrieben, mit gefällt es :D Fazit: Ein sehr lesenswertes Buch. Nicht nur der Fall ist sehr spannend gehalten, sondern auch die amische Geschichte und Einblicke machen Lust auf mehr. Ich werde mir nun Teil 1 (Die Zahlen der Toten) kaufen und mich danach mit dem dritten Teil (Wenn die Nacht verstummt) beschäftigen. Meine Empfehlung geht an Krimi / Thriller Fans und an Leser, die gerne etwas über das Leben in der amischen Gemeinde lesen möchten. Da die Beschreibungen der Opfer und des Tathergangs doch recht detailiert und bestimmt nicht für einen schwachen Magen geeignet sind, würde ich das empfohlene Lesealter auf 18 Jahre festlegen. Mir hat das Buch sehr gefallen und daher vergebe ich volle 5 Sterne.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll - von anyways - 09.02.2012 zu Linda Castillo „Blutige Stille“
In der beschaulichen Kleinstadt Painters Mill in Ohio, geprägt von dem Zusammenleben der englischen und der amischen Gemeinde, ist ein entsetzliches Verbrechen geschehen. Eine amische Großfamilie von sieben Personen, darunter ein Baby, wurde regelrecht hingerichtet. Das an sich ist schon grauenhaft aber die Verbrecher schreckten vor keiner Untat zurück, denn die beiden Teenagertöchter der Familie wurden aufs brutalste gefoltert, gequält und getötet. Polizeichefin Kate Burkholder und ihr Team sind erschüttert und beginnen mit den Ermittlungen. Ermittlungen die Kate an die Abgründe ihrer eigenen amischen Vergangenheit bringen. Wer kann einen solchen Hass auf eine, getreu ihren Glaubensgrundsätzen von Schlichtheit und Bescheidenheit lebenden, Familie haben? Einen kleinen Hinweis findet Kate in dem Tagebuch der einen Tochter. Nach den ¿Zahlen der Toten¿ ist ¿Blutige Stille¿ der zweite Thriller um die Polizeichefin Kate Burkholder und auch dieser ist wie sein Vorgänger sehr gut. Schon den Titel des Buches finde ich treffend gewählt. Ein fesselndes Buch in dem Linda Castillo neben der eigentlichen Story auch immer wieder die innere Zerrissenheit, zwischen der amischen Vergangenheit und dem neuen Leben ihrer Protagonistin sehr gut darstellt, auch wenn diese manchmal etwas unüberlegt reagiert. Atmosphärisch dicht geschrieben, rasante Szenenabfolgen fesselten mich regelrecht und machen dieses Buch zu einem echten Pageturner.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Amische und Englische - von Moehrchen - 25.12.2011 zu Linda Castillo „Blutige Stille“
Die Polizeichefin von Painters Mill in Ohio, Kate Burkholder, wird wegen eines Notfalls morgens aus dem Bett geklingelt. Auf einer amischen Farm wurde die gesamte Familie Plank umgebracht. Der Vater und seine beiden Söhne liegen erschossen im Wohnzimmer, die Mutter und das Baby wurden auf der Flucht niedergestreckt. Die beiden Töchter in der Scheune wurden misshandelt und verstümmelt. Kate übernimmt den Fall. Sie muss sich nicht nur mit den Grausamkeiten des Falles auseinandersetzen, sondern wird immer wieder von Dämonen aus ihrer Vergangenheit heimgesucht. Auch dieses Mal schickt die Autorin wieder die toughe, ehemals amische Polizeichefin Kate Burkholder auf Verbrecherjagd. Wie auch schon im Vorgängerbuch erfährt man einiges aus der Vergangenheit von Kate - noch immer muss sie alte Dämonen besiegen. Unterstützt wird sie wieder von John Tomasetti, einem Ermittler vom BCI (Akronym für Bureau of Criminal Apprehension and Identification), mit dem sie eine tiefe Freundschaft - oder ist es doch mehr? - verbindet. Die persönlichen Probleme der Ermittler werden glaubhaft geschildert, so dass man gut verstehen kann, warum sie so sind, wie sie sind. Leider hat die Autorin es nicht geschafft, den Fall genauso spannend zu beschreiben. Immer wieder drängen sich die Befindlichkeiten der Ermittler in den Vordergrund und man hat schon wieder den Namen eines möglichen Tatverdächtigen vergessen. Als es dann zur Auflösung kam, musste ich wirklich einen Moment nachdenken, in welchem Zusammenhang die entsprechende Person schon mal aufgetaucht ist. Spannend fand ich, wie Linda Castillo das Zusammenleben der Amischen mit den Englischen (wie sie von den Amischen genannt werden) beschreibt. Es scheinen zwei Welten aufeinander zu treffen. Die Autorin schafft es meiner Meinung nach, die Gegensätze aufzuzeigen und auch die Zerrissenheit der Personen - z. B. Kate Burkholder - zu beschreiben, die in keiner der beiden Welten wirklich zu Hause sind. Schade, dass sich die Autorin so im Privatleben der Ermittler verzettelt, dass der eigentliche Fall in den Hintergrund gerückt wird. Ich hoffe, dass der nächste Fall von Kate Burkholder mal mehr im Vordergrund steht, denn spannend schreiben kann Linda Castello, das ist unbestritten.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Blutige Stille - von Mel.E - 11.11.2011 zu Linda Castillo „Blutige Stille“
Natürlich hat man schon von den Amischen gehört, aber in diesem Buch wird man über vieles, was diese Religion nenne ich es mal, aufgeklärt was man bisher nicht wusste. Für mich sind Amische Männer mit Bärten und Frauen in langen Kleidern und Kopftuch, aber hinter der Entscheidung als Amischer / Amische zu leben birgt noch viel mehr und das ist wirklich sehr interessant. Selbst die Polizeichefin Kate Burkholder, die Hauptperson in diesem Buch, gehörte bis zur Rumspringa zu den Amischen. Rumpringa (To be or not to be Amisch) ist die Zeit an der sich alles entscheidet. Man darf auf den Putz hauen und sich danach entscheiden, ob man sich taufen lassen möchte oder exkuminiziert werden möchte, d.h aus der Gemeinschaft ausgeschlossen. Im Netz gibt es diverse Fotos dazu, z.B kopftuchbedeckte Mädchen mit Kippe im Mund, Jungs auf Pferdewagen mit Bierdosen in der Hand ........ sieht wirklich merkwürdig aus und passt sogar nicht zu dem Bild was ich mir von den Amischen gemacht habe. Dies ist halt eine Zeit der Entscheidung und sehr wichtig für die Jugendlichen. Gerade durch die Vergangenheit der Polizeichefin Kate Burkholder trifft sie der Mord, die Abschlachtung, trifft es wohl besser, sehr und sie will unbedingt aufklären, wer dieser Familie solch schlimmes angetan hat. Das Verständnis bekommen wir durch viele ingefügte Sätze und Gedanken, aber so ganz geht sie auf ihre Vergangenheit nicht ein und warum sie sich gegen ein Leben als Amische entschieden hat. Man kann es sich denken, aber ganz klar ist es leider nicht. Aufklärung zur Tat bringt dann ein Tagebuch, welches Mary, eine der Töchter geschrieben hat. Dieses führt Kate auf die Spuren des Täters bzw. der Täter. Hilfe dabei bekommt sie von John Tomassetti, ihrer Affäre. Selbst hat er genug eigene Probleme, die für mich wirklich nachvollziehbar sind, dennoch ist er eine starke Stütze für Kate, die immer wieder von ihrer Vergangenheit eingeholt wird. Allerdings kann man bei ihr nur Vermutungen anstellen, was wirklich nach ihrem Ausschluss der Gemeinschaft geschehen ist. Um den Fall zu lösen muss sie sich also ihrer Vergangenheit stellen und auch mit anderen Amischen Familien Kontakt aufnehmen, die ihr etwas ratlos entgegentreten, da sie immer noch ihre Sprache spricht, aber sich dennoch anders verhält als sie. Einer der amischen Jungen ist etwas zurückgeblieben, aber ist derjenige, der sie auf die Spur des Täters / der Täter bringt. Spannung, Spannung, Spannung!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Thriller mit weniger gut gelungenen Überraschungen - von sabatayn76 - 28.10.2011 zu Linda Castillo „Blutige Stille“
Inhalt: Während seiner Nachtschicht hört Officer Skid Schreie, die von der Plank-Farm zu kommen scheinen. Auf dem Weg dorthin begegnet er dem Amischen Reuben Zimmerman, dem Angst und Schrecken ins Gesicht geschrieben stehen: er hat eben blutüberströmte Leichen im Haus der Planks gefunden. Bei der Inspektion des Hauses und des Grundstücks finden sich schließlich die Leichen aller sieben Familienmitglieder. Nach einer ersten Vermutung, dass es sich um einen erweiterten Suizid handeln könnte, müssen Chief Kate Burkholder und ihr Team schließlich davon ausgehen, dass sie es mit einem Mörder zu tun haben. Mein Eindruck: Am Anfang habe ich überlegt, ob ich das Buch abbreche, da es allzu brutal, blutrünstig, explizit und reißerisch ist. Doch ich habe weitergelesen und muss zugeben, dass ich gut unterhalten wurde, dass das Buch fesselt und genau das Richtige ist, wenn man eine simple Lektüre zum Ablenken sucht. Sprachlich ist das Buch jedoch oft unbeholfen, und Gefühle werden oft nur durch sich wiederholende und platte Phrasen wie es bricht mir das Herz beschrieben. Gestört haben mich auch die Binsenweisheiten, die die Protagonisten immer wieder von sich geben und die der Leser weder spannend noch überraschend finden kann. Mehrmals habe ich mich gefragt, warum die Autorin so viele Dinge wiederholen musste, die doch bereits gesagt wurden (z.B. wenn zwei Polizisten die selben Fragen stellen und darauf die selben, ausführlichen Antworten bekommen). Mein Resümee: Eine simple und leicht lesbare Lektüre, die man getrost ganz schnell wieder vergessen kann.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Guter thriller - von Everett - 10.10.2011 zu Linda Castillo „Blutige Stille“
Ein heftiger Einstieg, auch für einen Thriller. Ein Polizist findet während seines Nachtdienstes eine siebenköpfige Familie ermordet in deren Haus. Es wirkt wie eine Hinrichtung, und die Töchter findet er in der Scheune, noch eine Steigerung der Grausamkeit. Dazu kommt noch die Besonderheit, dass die Familie Amische waren. Die Polizeichefin Kate Burkholder wuchs selber als Kind amischer Eltern auf, wendete sich dann aber von der Glaubensgemeinschaft ab. Als das Tagebuch der einen Tochter gefunden wird, beginnt die fieberhafte Suche nach dem Mörder mit ein paar wenigen Anhaltspunkten. Dazu kommt Hilfe für Kate von John Tomasetti vom BCI, der sie in einem früheren Fall unterstützte. Beide sind sich damals näher gekommen. Kate scheint von früher Altlasten mit sich rum zu tragen, die gerade in diesem Fall immer wieder hochkommen. Auch John hat schlimmes hinter sich, seine Familie wurde ermordet, und er kämpft mit sich, um damit klar zu kommen. Die Geschichte um die Morde empfand ich als gut und spannend geschrieben und in sich schlüssig und sinnvoll aufgebaut. Der Erzählstil, aus der Sicht von Kate Burkholder ist mal etwas anderes und ich empfand es als angenehm zu lesen. Manche mögen sich daran stören, dass es zwischen Kate und John mehr als nur dienstliche Zusam-menarbeit gibt, mich nicht. So ein wenig Gefühle dabei finde ich nicht schlecht. Störend ist dabei nur, dass sie sich mögen, sich selber, bzw. ihre Vergangenheit ihnen dabei scheinbar im Wege stehen. Dieser Thriller ist wirklich gut zu lesen, hat ein interessantes Thema um die Lebensweise der Amische und ist rundum gelungen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein beschaulicher Ort... oder nicht? - von LadyGwen - 06.10.2011 zu Linda Castillo „Blutige Stille“
Zum Inhalt: Ein grausamer Mord geschieht in der kleinen Gemeinde von Painters Mill. Eine amische Familie wird komplett ausgelöscht. Alle sieben Leichen werden auf der Farm der Planks gefunden. Chief Kate Burkholder und ihr Team ermitteln. Der Fall scheint endlos verwirrend und es will einfach keine heiße Spur gefunden werden. Kate sieht keinen anderen Ausweg und erbittet die Hilfe von John Tomasetti (ein alter ¿Freund¿ aus dem letzten Fall). Ein mysteriöses Tagebuch taucht auf und die Kreise um die Verdächtigen werden enger. Können Kate und John den Täter finden bevor er erneut tötet? Der zweite Band der Chief Burkholder Reihe. Meine Meinung: Meiner Meinung nach ein gelungener Thriller für Zwischendurch. Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich. Die Spannung wird ab der ersten Seite aufgebaut und hält sich auch bis zum Schluss. Der Roman ist sehr dynamisch und weißt (zum Glück) keine Langeweile in der Mitte auf. Von den Morden bis hin zur Aufklärung des Falles kann man das Buch nur selten aus der Hand legen und könnte (bei entsprechender Zeit) flüssig durch lesen. Außerdem bietet das Buch gutes Hintergrundwissen über die Lebensweise in einer amischen Gemeinde. Es ist also nicht nur ein Thriller sondern auch in einem gewissen Grad ein Sachbuch. Der zweite Band kann auch ohne vorheriges Lesen des ersten Bandes ohne Probleme vorgezogen werden. Ich persönlich habe den Ersten auch noch nicht gelesen. Details aus dem ersten Band, die wichtig für die Handlung sind, werden kurz angerissen. Mein Fazit: Absolut empfehlenswert! Schön, dass es noch spannende Thriller gibt, die einen packen!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Geheimnisse der Amish werden gut gehütet - von coffee2go - 09.09.2011 zu Linda Castillo „Blutige Stille“
Kurze Inhaltszusammenfassung: Eine gesamte amische Familie wurde von einem blutrünstigen Mörder auf brutalste Weise gefoltert und ermordet, selbst das Baby der Familie wurde getötet. Aufschlussreiche Einblicke in die Familie liefern die Tagebucheinträge von Tochter Mary. Kate Burkholder ermittelt als Polizeichefin mit ihrem Team und steht vor der schwierigen Aufgabe einerseits den Mörder der Familie zu finden und andererseits auch die Verhaltensregeln der Amish zu respektieren, was ihre Ermittlungen erschwert. Meine Meinung zum Buch: Der zweite Fall mit Kate Burkholder als Ermittlerin knüpft direkt an das Ende des ersten Buches an. Die Autorin hat dies auch in der Beschreibung der Charaktere und ihrer Beziehungen zueinander sehr gut umgesetzt. Vor allem Kate wirkt in diesem Fall mit all ihren Vorzügen und Schwächen sehr menschlich und auch die Tatsache, dass sie aufgrund ihrer Vergangenheit persönlich in den Fall verwickelt wird, macht das Buch noch spannender und lesenswerter. Die Situation der amischen Gemeinde und ihre Einstellung zur Polizei fand ich sehr interessant, ebenfalls wie die Einblicke in ihre Kultur und den Zusammenhalt der Menschen untereinander. Da Kate selbst auch Mitglied der amischen Gemeinde war, konnte sie hier gut vermitteln, da sie die Gepflogenheiten kannte und respektieren konnte. Charakteristisch für eine Frau mit Führungsposition in einer eher männerdominierenden Berufsspate fand ich auch die Probleme, mit denen sich Kate aufgrund von Bürokratie und Neidern herumschlagen musste, sodass sie beinahe ihren Job verloren hat. Titel und Cover: Das Cover wirkt düster und unheilverkündend wie die Ruhe vor dem Sturm und passt mit der davonfahrenden Pferdekutsche in der Ferne perfekt zu einem Thriller über eine amische Gemeinde. Mein Fazit: Der zweite Fall mit Kate Burkholder als Ermittlerin hat mir noch besser gefallen als der erste Fall, die Spannung blieb von Beginn bis zum Ende aufrecht. Ich freue mich schon auf den dritten Fall bzw. noch viele weitere Fälle mit der sympathischen Polizeichefin Kate.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Blutige Stille - von katharina1981 - 02.09.2011 zu Linda Castillo „Blutige Stille“
Sie töteten alle Mitglieder der Familie Plank. Die Leichen des Vaters und der beiden Söhne fand man im Wohnhaus, die der Mutter und des Babys auf dem Weg zur Scheune. Doch niemand war auf das vorbereitet, was sie in der Scheune fanden. Die beiden Mädchen, gefoltert und misshandelt. Die Familie gehörte zur amischen Gemeinde in Painters Mill, Ohio, sie lebten getreu ihren Glaubensgrundsätzen von Schlichtheit und Bescheidenheit, waren gottesfürchtige Leute. Fernab von den Verführungen der Zivilisation. Oder enthüllt das Tagebuch der ältesten Tochter eine andere Wahrheit? Und auch das zweite Buch von Linda Castillo ist wieder sehr spannend und gut konstruiert! Ich hatte auch schon vor einiger Zeit, "Die Zahlen der Toten" von dieser Autorin gelesen und war deshalb schon sehr neugierig auf den neuen Krimi von ihr. Der Stil von Linda Castillo gefällt mir sehr gut, sie schreibt sehr flüssig, charakterisiert ihre Protagonisten sehr glaubwürdig und "Maßgeschneidert" auf die ihnen zugeordnete Rolle, was ja in diesem Umfeld, in dem sich die Story bewegt mitunter nicht immer so einfach ist. Die Story spielt in einem amischen Dorf, was dem Thriller zusätzlich eine drückende Spannung verleiht, durch die Verschwiegenheit der Leute und der Eigenart, die ihren auf jeden Fall zu schützen und nichts preisgeben zu wollen, entwickelt sich eine düstere Hintergrundstimmung. Insgesamt fand ich den Aufbau, die Verstrickung der Handlungsstränge, sowie die Auflösung wirklich genial und spannend vom Anfang bis zum Ende. Unbedingt Lesen!!!!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein neuer, spannender Fall für Polizeichefin Kate Burkholder - von horrorbiene - 07.08.2011 zu Linda Castillo „Blutige Stille“
Teil zwei der Krimiserie um die amerikanische Polizeichefin Kate Burkholder bleibt der Tradition des ersten Teils treu: Ort, Protagonisten und das Milieu sind dieselben, denn wieder gibt es einen Mord bei den Amischen aufzuklären und wer könnte dafür besser geeignet sein, als die ehemalige Amische Burkholder? Begonnene Entwicklungen (z.B. dem Verhältnis Burkholders zu Tomasetti) werden fortgesetzt und weitere Details aus der Vergangenheit der Polizeichefin gelüftet. Die Story ist in sich logisch geschildert und spannend aufgebaut. Lange Zeit bleibt unklar, wer der Mörder ist. Im Prinzip steht dieser Teil dem Vorgänger in nichts nach, jedoch hat sich bei mir schon so eine "nicht schon wieder"-Haltung eingestellt. Zwar ist der Fall hier ein anderer und wirklich spannend geschildert, doch für den nächsten Teil hätte ich gern einen Fall ohne Amische. Was diesen Punkt angeht sind die Parallelen dann doch zu stark: Widerwillen und Zögern beim Zusammenarbeiten mit der Polizei auf Seiten der Amischen und die Ungeduld und das Unverständnis auf Seiten der Polizei sind irgendwann ausgelutscht. Es gibt ja noch andere Menschen in Painters Mill und nicht nur Amische. Doch in diesem Stil wird die Serie um Kate Burkholder weiterhin fortgesetzt: In breaking silence geschieht wieder ein Mord unter den Amischen. Noch ein Punkt ist mir negativ aufgefallen: Wieso müssen sich eigentlich alle Menschen - vor allem ermittelnde Kriminalpolizisten - wenn etwas "schwer verdauliches" bei der Aufklärung eines Falls oder bei persönlichen Problemen auftritt, eigentlich immer zur Flasche greifen? Diese Ständige Präsenz von Alkohol als ultimatives Problemlösungsmittel widert mich beinahe an. Sind denn alle Persönlichkeiten in Krimis so gestört, dass sie keinen anderen Ausweg sehen? Auch Kate Burkholder mit ihrer Vergangenheit und dem verzwickten Verhältnis zu Tomasetti greift ständig zu Wodka. Mal nach einem besonders grausigen Fund ist es ja zu verstehen, aber wieso müssen Autoren ihre Figuren denn sooft zur Falsche greifen lassen? Kann man in Romanen nicht einen vernünftigeren Umgang mit Alkohol vermitteln? Fazit: Trotz der beiden Punkte, die mir negativ auffielen, ist dies doch ein wirklich guter und spannender Krimi, den ich sehr gern gelesen habe und von dem ich auch die Fortsetzung mit Sicherheit lesen möchte. Castillo überzeugt durch ihren Schreibstil und ihre komplexen Fälle und ebenso komplexen Figuren und schafft dadurch überzeugende Unterhaltungsliteratur.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Aufwühlend und packend - von Nijura - 01.08.2011 zu Linda Castillo „Blutige Stille“
Eine siebenköpfige amische Familie wird in Painters Mill grausam ermordet. Die beiden Töchter im Teenageralter zudem vergewaltigt und gefoltert. Polizeichefin Kate Burkholder ist erschüttert und am Anfang recht ratlos, wo sie nach dem Mörder suchen soll, da jegliches Motiv fehlt. Erst als sie das Tagebuch von Mary findet, kommt sie einem schrecklichen Verbrechen auf die Spur. Die Story ist wahnsinnig spannend und teilweise sehr grausam, ich wurde durch die Ich-Perspektive von Kate förmlich in deren Gefühlswelt hineingezogen und war gleichfalls über die Gewalttat, die sich im Laufe der Geschichte erschließt, entsetzt und geschockt. Etwas befremdlich fand ich, dass Kate Burkholder, wenn sie von ihrem Freund spricht, ihn immer bei seinem Nachnamen Tomasetti nennt, und nicht John. Dies wirkt arg distanziert, Wahrscheinlich hat Linda Castillo bewußt diese Form gewählt, da beide noch traumatische Ereignisse aus ihrer Vergangenheit aufarbeiten müssen und sich deshalb noch nicht ganz vertrauen können. Man erfährt wieder viele Interessante Details über die Lebensweise der Amish, z.B. das keine Spiegel im Haushalt zu finden sind, sie nicht gerne fotografiert werden und es weder Knöpfe noch Reißverschlüsse an der Kleidung der Amish gibt. Zweimal wurden in der Geschichte Namen verwechselt, einmal Billy mit William und ziemlich am Ende des Buches Amos mit Aaron. Da sollte der Lektor etwas besser aufpassen. Teilweise hat mich auch die Handlungsweise von Kate nicht überzeugt, warum hat die nicht auf die DNA - Auswertungen gewartet? Außerdem gab es zwei weitere ¿Beweisstücke¿, die man hätte überprüfen können. Bin mir zwar nicht sicher, ob die für eine Verurteilung gereicht hätten, aber ein Versuch wäre es allemal wert gewesen. Allerdings wäre der ¿Showdown¿ dann niemals so spannend gewesen, wie er es war. Fazit: Ein absolut grausamer und fesselnder Thriller. Für Hartgesottene absolut empfehlenswert!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Blutige Stille - von zahnfee - 03.07.2011 zu Linda Castillo „Blutige Stille“
ist der zweite Thriller um Kate Burkholder, die als Amishe aufgewachsen und nun Polizeichefin in Painters Mill ist. Eine ganze Familie wird grausam ermordet. Mann und Sohn liegen im Haus, die Mama mit dem Baby auf dem Arm im Hof, und die beiden Töchter liegen, grausam misshandelt in der Scheune. Da Kate selber als Amishe aufgewachsen ist geht ihr dieser Fall sehr nah, außerdem kämpft sie nach wie vor mit den Schatten aus der Vergangenheit und mit denen der Zukunft, sprich ihrer Beziehung zu John Tomasetti. Dieses Buch hat mir so gut gefallen, dass ich den dritten Teil auf englisch gelesen habe :). Ich konnte einfach nicht wiederstehen. Das Thema der Bücher ist ja , ein Einblick in die Amishe Lebensweise , ihre Religion und das Zusammenleben mit den Englischen. Dies bringt die Autorin sehr dezent zur Sprache und der Fall ist immer eingewoben in die Struktur des Lebensumfeldes der Protagonisten und das Kleinstadtleben an sich. Ich mag den Sprachstil der Autorin und fühle mich nie gelangweilt. Etwas ungewöhnlich sind nach wie vor die verschiedenen erzählperspektive. Kate erzählt in der Ich- Form der Rest ist in der dritten Form. wenn man sich darauf einlässt kann man der Handlung aber gut folgen. Schön finde ich dass die Protagonisten hier zwar auch private Probleme haben, diese die Story aber nicht beeinträchtigen sondern eher zur Aufklärung beitragen. Durch das Thema der Amishe haben Linda Castillos Bücher einen einzigartigen Wiedererkennungswert.Ich finde die Balance zwischen direkter Handlung und analytischen Teilen ( wobei die Protagonisten sich selber viel analysieren und kommunizieren) sehr gelungen. Einziger kleiner Wermutstropfen, auch in diesem Buch schwebt einer der Protagonisten ( 08/15 wie im Handbuch zum Thrillerschreiben ) in Lebensgefahr . Mein Fazit. : So rundum gelungen , dass ich das Experiment gewagt habe den dritten Teil in englisch zu lesen.:)
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