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Die Schrift vom Speicher

Roman.
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Produktdetails
Titel: Die Schrift vom Speicher
Autor/en: Klaus Modick

ISBN: 3627101200
EAN: 9783627101206
Roman.
Frankfurter Verlags-Anst.

Januar 1991 - gebunden - 179 Seiten

Ein Mann kehrt in die Stadt seiner Kindheit zurück, um sein Erbe zu verkaufen und damit ein Stück eigener Geschichte. Er geht durch das Haus, die Räume, den Keller. Ein Strom der Erinnerung überfällt ihn, jedes Zimmer, jedes Detail bringt ihn zu sich zurück, evoziert Bilder, Eindrücke, Gerüche. Das seinem Abbruch entgegenträumende Haus wird dem Mann zur Chiffre, dann zu einer Art Organismus, in dessen Kopf, Speicher, sich Gedächtnisformen aufschließen, die dem Mann ein verändertes Verhältnis zu sich selbst geben. Nach Abschluss des Kaufvertrages kehrt er nochmal in das Haus zurück, noch immer auf der Suche nach der "Urschrift", die er in einer Truhe auf dem Speicher vermutet und findet: längst vergessene Gegenstände der Kindheit, vor allem aber Schrift, "gerundete Schrift, zitternde Schrift, Schrift um Fassung bemüht und Schrift, die eben noch französische Vokabeln oder Sinuskurven in Schulhefte schrieb, um sich dann in die Tiefe zu stürzen, der sie noch nicht gewachsen ist".

Klaus Modicks neuer Roman erzählt von der Rückkehr an einen vor langer Zeit vertrauten Ort: in das Haus der Kindheit, in das »Alte Haus«. Es ist verlassen, es stand zum Verkauf, am kommenden Tag soll der Vertrag protokolliert werden.

Ein Mann kehrt in die Stadt seiner Kindheit zurück, um sein Erbe zu verkaufen und damit ein Stück eigener Geschichte. Er geht durch das Haus, die Räume, den Keller. Ein Strom der Erinnerung überfällt ihn, jedes Zimmer, jedes Detail bringt ihn zu sich zurück, evoziert Bilder, Eindrücke, Gerüche. Das seinem Abbruch entgegenträumende Haus wird dem Mann zur Chiffre, dann zu einer Art Organismus, in dessen Kopf, dem Speicher, sich Gedächtnisformen aufschließen, die dem Mann ein verändertes Verhältnis zu sich selbst geben.

Nach Abschluß des Kaufvertrages kehrt er nochmals in das Haus zurück, noch immer auf der Suche nach der »Urschrift«, die er in einer Truhe auf dem Speicher vermutet und findet: längst vergessene Gegenstände der Kindheit, vor allem aber Schrift, »gerundete Schrift, zitternde Schrift, Schrift um Fassung bemüht und Schrift, die eben noch französische Vokabeln oder Sinuskurven in Schulhefte schrieb, um sich dann in eine Tiefe zu stürzen, der sie noch nicht gewachsen ist«.

Er findet seine »Urschrift«: Briefe, Hefte, Bücher und Bilder, Erinnerungen an das eigene Beginnen. Der Abschied wird zu einer Rückkehr, das Vergessene zum Erinnern einer Geschichte, die so nur das Haus zu erzählen vermag: »Ich konnte meine Vergangenheit, die sich an diesem Tag des Wiedersehens und Abschieds ungerufen, wenn auch nicht überraschend in meine Gegenwart drängte, nur in und mit den Begriffen verstehen, mit denen ich sie mir erschaffen hatte.«

Die Schrift vom Speicher ist ein poetischer Roman über den l

Klaus Modick, geboren 1951, studierte in Hamburg Germanistik, Geschichte und Pädagogik, promovierte mit einer Arbeit über Lion Feuchtwanger und arbeitete danach u.a. als Lehrbeauftragter und Werbetexter. Seit 1984 ist er freier Schriftsteller und Übersetzer und lebt nach zahlreichen Auslandsaufenthalten und Dozenturen wieder in seiner Geburtsstadt Oldenburg.§Für sein umfangreiches Werk wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter Villa Massimo, Nicolas-Born-Preis und Bettina-von Arnim-Preis. 2015 wurde Klaus Modick mit dem "Rheingau-Literaturpreis" ausgezeichnet.

Daß die Haustür mit einem modernen Sicherheitsschloß versperrt sein würde, wußte ich, seit mir die Hausverwaltungsfirma den kleinen, auf beiden Seiten gezackten Schlüssel zugeschickt hatte, gegen den die alten Haustürschlüssel, die wir damals benutzten, so klobig wirkten, als ließen sich mit ihnen nur die verlassenen, achtlosen Kellergewölbe öffnen, durch die man in vergangene Tage und Märchenträume der Kindheit hinabsteigt - oder die aus ungehobelten Latten zusammengezimmerten Türen, die den Speicher in ein Labyrinth aus Verschlägen und Kammern teilten und durch die man dennoch hindurchgehen konnte, nebeneinandergestellte Käfige, in denen ungesichtete Nachlässe im Zwielicht dämmerten, um schließlich zu Staub zu werden und sich so denjenigen ähnlich zu machen, die einst ihre Körper in die verrottenden Mäntel gehüllt und ihre Finger durch das zerbröselnde Papier hatten gleiten lassen, das einmal Brief war, ...

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