eBook.de : Ihr Online Shop für eBooks, Reader, Downloads und Bücher

Connect 01/2015 eBook-Shops: Testsieger im epub Angebot, Testurteil: gut Die Welt: Kundenorientierte Internetseiten Prädikat GOLD
+49 (0)40 4223 6096
€ 0,00

Zur Kasse

Kopfüber in die Kissen

Roman. Aus d. Amerikan. v. Gertrud Wittich. Originaltitel…
Sofort lieferbar Pünktlich zum Fest*
Taschenbuch
Taschenbuch € 9,99* inkl. MwSt.
Portofrei*
Dieses Taschenbuch ist auch verfügbar als:
Produktdetails
Titel: Kopfüber in die Kissen
Autor/en: Susan Elizabeth Phillips

ISBN: 3442352983
EAN: 9783442352982
Roman. Aus d. Amerikan. v. Gertrud Wittich.
Originaltitel: Lady be Good.
'Blanvalet Taschenbücher'. 'Wynette Texas'.
Übersetzt von Gertrud Wittich
Blanvalet Taschenbuchverl

1. September 2000 - kartoniert - 416 Seiten

Kenny Traveler ist Sportler mit Leib und Seele. Doch seinem Privatleben hat er sich ein paar Skandale zu viel geleistet. Für seine Karriere würde er aber alles tun, willigt ein, den Anstandslektionen der reizenden englischen Lady Emma Wells-Finch zu folgen. Für Emma war bisher nur eins so wichtig wie die Luft zum Atmen: Haltung und Würde in jeder Lebenslage. Doch weder Kenny noch ihr Auftraggeber ahnen, dass die Lady seit neuestem eigene Pläne verfolgt, Pläne der etwas verruchteren Art. Schon beim ersten Aufeinandertreffen in Texas wird Emma eines sofort klar: Keine Spur von Disziplin und Anstand bei diesem athletischen Sonnyboy. Und das kommt ihr ausnahmsweise entgegen, denn Emma muss ihren guten Ruf verlieren, um zu retten, was ihr auf der Welt am liebsten ist. Trotzdem dauert es nicht lang, bis die Funken zwischen den beiden sprühen ...


Susan Elizabeth Phillips ist eine der meistgelesenen Autorinnen der Welt. Ihre Romane erobern jedes Mal auf Anhieb die Bestsellerlisten in Deutschland, England und den USA. Die Autorin hat zwei erwachsene Söhne und lebt mit ihrem Mann in der Nähe von Chicago.
Kenny Traveler war ein richtiger Faulpelz. Das erkl'e, warum er im TWA Ambassador Club des Dallas-Fort Worth Airports eingeschlafen war, anstatt rechtzeitig zur Ankunft von Flug 2193 der British Airways im betreffenden Terminal zu erscheinen. Pure Faulheit und die Tatsache, dass er mit Flug 2193 eigentlich gar nichts zu schaffen haben wollte!
Ungl'cklicherweise wurde er durch das Auftauchen einer ger'chvollen Gruppe von Gesch'sleuten geweckt. Er streckte sich erst mal ausgiebig, dann g'te er herzhaft. Ein h'bsches Fr'ein in einem grauen Kost'm l'elte ihn an, und er l'elte zur'ck. Er warf einen Blick auf seine Armbanduhr, die besagte, dass er schon eine halbe Stunde zu sp'dran war. Wieder g'te er ausgiebig. Und streckte sich erneut.
'Entschuldigen Sie bitte', sagte das Fr'ein. 'Ich m'chte Sie ja nicht st'ren, aber Sie kommen mir so bekannt vor. Sind Sie nicht ''
'Ja, Ma'am, ich bin's.' Er schob seinen Stetson ein wenig zur'ck und schenkte ihr ein verschlafenes Grinsen. 'Sehr schmeichelhaft, dass Sie mich au'rhalb des Rodeorings erkannt haben. Das ist n'ich nicht oft der Fall.'
Ein verwirrter Ausdruck breitete sich auf ihrem Gesicht aus. 'Rodeo? Tut mir Leid, ich dachte Sie w'n ' Sie sehen aus wie Kenny Traveler, der Golfspieler.'
'Ich? Ein Golfspieler? O nein, Ma'am! Ich steh doch noch voll im Saft, und Golf ist eine Besch'igung f'r Tattergreise. Mir liegen mehr die echten Sportarten.'
'Aber ''
'Rodeo. Also das nenne ich Power! Oder Football. Und Basketball.' Langsam entfaltete er seine langen Stelzen und stemmte seinen eins achtundachtzig Meter hohen Luxusk'rper aus dem Sessel. 'Tennis dagegen ist schon wieder kritisch, w'rd ich sagen. Und Golf, also damit will ein richtiger Mann bestimmt nichts zu tun haben.'
Das Fr'ein im grauen Kost'm war nicht von gestern, deshalb kicherte sie. 'Nun, ich glaube mich trotzdem zu erinnern, Sie im Fernsehen das AT&T und das Buick Invitational gewinnen gesehen zu haben. Eindeutig war Tiger in der letz
ten Runde in Torrey Pines den Tr'n nahe.' Ihr L'eln erlosch. 'Ich kann immer noch nicht glauben, dass Commissioner Beau ''
'Ich w'Ihnen dankbar, wenn Sie den Namen dieses Antichristen in meiner Anwesenheit nicht in den Mund nehmen w'rden.'
'Entschuldigung! Wie lange, glauben Sie, wird Ihre Suspendierung wohl andauern?'
Kenny warf einen Blick auf seine goldene Rolex. 'Vermutlich h't das davon ab, wie schnell ich zum Terminal der British Airways komme.'
'Wie bitte?'
'War echt nett, mit Ihnen zu plaudern, Ma'am!' Er tippte sich an den Stetson und schlenderte aus der Wartehalle.
Eine von Kennys ungl'cklichen Ex-Freundinnen hatte einmal bemerkt, dass sein Schlendern noch seine schnellste Gangart w'. Aber Kenny glaubte nun mal ans Energiesparen, ausgenommen beim Golfspielen. Es gefiel ihm, die Dinge gem'tlich anzugehen, obwohl ihm das in letzter Zeit zugegebenerma'n schwer geworden war.
Er spazierte am Zeitschriftenstand vorbei, wobei er es geflissentlich vermied, einen Blick auf die Schlagzeilen zu werfen, die seine k'rzliche Suspendierung durch den derzeit amtierenden PGA Commissioner Dallas Fremont Beaudine plakatierten - und das ausgerechnet in der hei'sten Gewinnphase seines Lebens. Und was fast noch schlimmer war: in knapp zwei Wochen fanden die Masters statt. Ohne ihn.
'Hey, Kenny!'
Freundlich nickte er einem 'bereifrig strahlenden Gesch'smann zu, der von Kennys erlauchter Gegenwart offensichtlich stark beeindruckt war. Der Mann stammte sicher aus dem Norden der Staaten, da er Kennys Namen richtig proper aussprach anstatt 'Kinny' zu sagen, wie jeder anst'ige Mensch hierorts.
Nun schlug er eine ein wenig schnellere Gangart an, da er f'rchtete, der Gesch'smann k'nne auf die absurde Idee verfallen, Kennys triumphale letzte Runde in Bay Hill vom vergangenen Monat noch einmal durchdiskutieren zu wollen. Eine Dame mit einer hochaufget'rmten Frisur und knallengen Jeans musterte ihn anz'glich; doch da sie nicht aussah wie ein Golffan
, nahm Kenny an, dass es an seinen markanten Z'gen und seinen Muckis liegen musste.
Eine seiner fr'heren Freundinnen hatte einmal gesagt, Kenny sei so unversch' gut aussehend - wenn man je sein Leben verfilmen wollte, dann w' der einzige daf'r in Frage kommende Star Pierce Brosnan. Kenny war bei dieser ''rung fast erstickt. Nicht weil sie ihn gut aussehend nannte, das konnte er irgendwie verstehen, sondern wegen ihrer absurden Wahl. Daraufhin hatte er ihr unmissverst'lich klargemacht, dass Pierce Brosnan den Part nur dann in seine manik'rten Pfoten kriegen w'rde, wenn er sich erst mal ordentlich gegen den Strich k'en lie', seinen gestelzten britischen Akzent los w' und gen'gend T-Bone-Steaks vertilgt h'e, um nicht mehr auszusehen, als w'rde der erste beste Windhauch aus West-Texas ihn aus den Galoschen pusten. Und was am Allerwichtigsten war, er w'rde erst mal lernen m'ssen, wie man, um alles in der Welt, einen Golfschl'r richtig schwang!
All dieses Schlendern machte einen echt m'de.
Er hielt an einem S''gkeitenstand an, um sich ein wenig auszuruhen, und kaufte sich eine T'te Gummifr'chte. Dabei flirtete er ein wenig mit der mexikanischen Sch'nheit, die die Dinger verkaufte, damit sie ihm die Fr'chte aus dem Angebot aussortierte, die nach Banane schmeckten. Alle anderen Geschmacksrichtungen mochte er, nur eben die Gummibananen nicht. Da es ihm jedoch zu m'hsam erschien, die Biester selbst rauszuklauben, pflegte er das gew'hnlich jemandem anders zu 'berlassen. Wenn es nicht funktionierte, mampfte er sie halt.
Am Terminal der British Airways war nichts mehr los; also lehnte er sich an eine S'e, kramte eine Handvoll Gummifr'chte aus seiner T'te und kippte sie sich in die Speiseluke. Seine Gedanken wanderten hierhin und dorthin, haupts'lich indessen hierhin: wie es ihn doch in den Fingern juckte, einer gewissen Francesca Day Beaudine, der kaprizi'sen Gattin eines gewissen Antichristen und PGA Commissioners den zarten Hals umzudrehen. Einer Person, die er
bis dato zu seinen Freunden gez't hatte.
'Nur diesen einzigen winzigen Gefallen, Kenny', hatte sie ihn angezirpt. 'Wenn du dich in den n'sten zwei Wochen um Emma k'mmerst, verspreche ich dir, Dallie zu 'berreden, deine Suspendierung abzuk'rzen. Das Masters wirst du zwar verpassen, aber ''
'Und wie stellst du dir das, verdammt noch mal, vor?', hatte er aufrichtig interessiert gefragt.
'Nun, ich hab so meine eigene Methode, mit meinem Mann umzugehen. Hak lieber nicht nach.'
Was er dann auch unterlie' Es wusste sowieso jeder, dass Francesca ihren G'ttergatten blo'ansehen musste und er schmolz schon dahin, obwohl sie mittlerweile beinahe zw'lf Jahre verheiratet waren.
Kenny wurde durch das schrille Quieken eines Kindes, gefolgt von einer mahnenden Stimme mit einem ausgepr'en britischen Akzent, aus seinen Gr'beleien gerissen.
'Lass sofort das Haar deiner Schwester los, Reggie, oder ich werde sehr b'se mit dir. Und du musst dich nicht so anstellen, Penny. Wenn du ihn nicht mit deiner Spucke bekleckert h'est, dann h'e er dich auch nicht gehauen.'
Er drehte sich um und musste grinsen, als er eine junge Frau mit zwei Kindern um die Ecke biegen sah. Das Erste, was ihm an ihr auffiel, war ihr Hut, eine flotte Nummer aus Stroh, mit einer runden, nach oben weisenden Krempe und einem Strau'leuchtend roter Kirschen in der Mitte, die bei ihrem energischen Gang fr'hlich auf und ab wippten. Sie trug einen luftigen gr'nen Rock, der mit Rosen bedruckt war, dazu eine passende ros'rbene Bluse und praktische flache Sandalen.
An der einen Hand hielt sie einen Jungen, dazu eine Schultertasche in der Gr'' von Montana. Mit der anderen Hand zerrte sie ein m'rrisches kleines M'hen hinter sich her, einen ebenfalls gebl'mten Schirm und eine kirschrote Handtasche, prallvoll mit Zeitschriften, aus der ein weiterer, 'lich gemusterter bunter Schirm hervorlugte. Ihr hellbraunes Haar quoll in wirrer Lockenpracht unter dem Strohh'tchen hervor, und das eventuell aufgelegt
e Make-up war l'st verschwunden.
Was vielleicht sogar besser sein k'nnte, 'berlegte Kenny, denn selbst ohne Lippenstift besa'sie das h'bscheste, erotischste M'ndchen, das ihm je untergekommen war: breit, mit einer vollen Unterlippe und einer zarten, deutlich geschwungenen Oberlippe. Trotz ihrer Bl'mchenausstattung besa'sie ein energisch vorgerecktes Kinn. Doch ihre Wangen w'lbten sich voll und rosig, wie bei einem Baby. Ihre Nase war zwar ein wenig kurz, ihre Augen dagegen von einem ausdrucksvollen Goldbraun, dichtbewimpert und einfach fantastisch.
Er stellte sie sich in einem engen Oberteil, einem Minirock und hohen Bleistiftabs'en vor. Sowie Netzstr'mpfen. Noch nie im Leben hatte er f'r Sex Bares auf den Tisch gelegt, doch bei diesem Pfl'chen hier, 'berlegte er, w' er alles andere als abgeneigt, ein wenig Cash f'r die Zahnbehandlung ihrer Kids beizusteuern.
Zu seiner 'erraschung blickte sie ihn direkt an. 'Mr. Traveler?'
Fantasieren war eine Sache, die Realit'eine ganz andere, und w'end sein Blick zwischen ihr und den l'enden Qu'eistern an ihren Seiten hin- und herglitt, breitete sich ein flaues Gef'hl in seinem Magen aus. Die Tatsache, dass sie ihn zu erwarten schien, wies zweifellos auf Lady Emma Wells-Finch hin, die Dame also, der er in den n'sten zwei Wochen babysitten sollte. Aber von Kindern hatte Francesca nichts erw't.
Zu sp'merkte er, dass er automatisch genickt hatte, statt sofort das Weite und seine Golftasche zu suchen. Blo' das durfte er nicht. Nicht, wenn er wieder auf der Tour mitmachen wollte.
'Ausgezeichnet!', strahlte sie ihn an und schoss vorw's, dass ihr Rock wehte, die Zeitschriften flatterten, ihre nussbraunen L'ckchen und die Kirschen auf dem Strohhut wippten, w'end die Kinder sich widerstrebend mitziehen lie'n.
Ihr blo'r Anblick l'ste eine l'ende M'digkeit in ihm aus.
Sie lie'die Hand des kleinen M'hens fahren, packte Kennys Rechte und pumpte sie kr'ig auf und ab. F'r eine so kleine Person ein erstaunlicher G
riff. 'Entz'ckt, Sie kennen zu lernen, Mr. Traveler!' Die Kirschen wippten. 'Emma Wells-Finch.'
Der Knabe holte mit dem Fu'aus, und ehe sich's Kenny versah, bekam er eins vors Schienbein, dass er am liebsten aufgejault h'e. 'Ich kannse nich leiden!'
Kenny funkelte den Lausejungen w'tend an und h'e ihm gerne eine Sponti-Backpfeife verpasst, 'berlegte dann jedoch, sich selbige f'r Francesca aufzusparen - gleich nachdem er ihr seine Meinung 'ber dreckige Erpressungsversuche kundgetan h'e.
Lady Emma blickte das Kind an, doch anstatt ihm ordentlich eins zu geigen, wie er es verdient h'e, meinte sie stirnrunzelnd: 'Reggie, Schatz, nimm den Finger aus der Nase, das sieht h'lich aus. Und entschuldige dich bei Mr. Traveler!'
Der Schlingel wischte seinen Finger an Kennys Jeans ab.
Kenny war drauf und dran, den Bengel in den Schwitzkasten zu nehmen, als eine gehetzt aussehende Lady auf sie zugeeilt kam. 'Emma, meine Liebe, vielen Dank, dass du auf sie aufgepasst hast. Reggie, Penelope, wart ihr auch sch'n brav zu Miss Wells-Finch?'
'Richtige Engel', erwiderte Lady Emma in einem derart aufrichtigen Ton, dass Kenny eine saure Gummifrucht im Hals stecken blieb.
Hilfsbereit klopfte ihm Lady Emma auf den R'cken, doch ungl'cklicherweise hatte sie dabei ein ebenso energisches H'chen wie beim H'esch'tteln, und er h'e schw'ren k'nnen, eine Rippe knacken zu h'ren. Als er wieder Luft bekam, waren auch die Kinder der Verdammnis samt ihrer bedauernswerten Mutter verschwunden.
'Nun '', l'elte Lady Emma ermutigend. 'Da w'n wir also.'
Kenny war ganz schwindlig. Das mochte zum Teil an seiner gebrochenen Rippe liegen, gr''enteils jedoch an seiner Verwirrung dar'ber, wie sich all dieses energisch-frische britische Gehabe mit einem Gesicht vereinbaren lie' das von Rechts wegen unter eine beleuchtete Stra'nlaterne geh'rt h'e.
W'end Kenny noch damit rang, sich von seinem Schock zu erholen, war Emma nicht m''g und f'te ihr eigenes Urteil. Als Prinzipalin, oder
wie man in England sagte, Headmistress, der St. Gertrude's School for Girls und langj'ige Lehrerin an selbiger Institution sowie ehemalige Sch'lerin (vom sechsten Lebensjahr an), konnte sie Menschen mittlerweile in Sekundenschnelle einsch'en. Ein Blick gen'gte, um ihr zu sagen, dass dieser All-American-Cowboy genau das war, was sie suchte - ein Mann mit mehr 'eren als inneren Qualit'n.
Unter seinem beigen Stetson - der aussah, als w'rde er von Geburt an sein Haupt zieren - quoll dichtes schwarzes Haar hervor. Das marineblaue T-Shirt mit dem Cadillac-Logo spannte sich 'ber einen mehr als respektablen Oberk'rper, und die ausgeblichenen Jeans sa'n knalleng 'ber sowohl schmalen H'ften als auch muskul'sen Oberschenkeln. Seine handgefertigten Cowboyboots fielen ihr ins Auge. Sie waren zwar h'bsch eingelaufen - doch von Kuhmist oder Pferde'eln existierte, wie sie ohne 'erraschung feststellte, keine Spur. Er besa'eine schmale, gerade Nase, ausgepr'e Wangenknochen, einen wohlgeformten Mund und eine pr'tige Reihe gerader wei'r Z'e. Und seine Augen: Sie wiesen die Farbe wilder Hyazinthen oder Sumpfveilchen auf. Es war einfach ungerecht, dass die Natur solche Augen an einen Mann verschwendete.
Ihre kurze Pr'fung verriet ihr 'berdies alles, was sie 'ber seinen Charakter wissen musste. Seine l'ige Haltung wies auf eine gewisse Unverfrorenheit hin, die Haltung seines Kopfes auf Arroganz, und in seinen halb geschlossenen Veilchenaugen meinte sie etwas eindeutig L'sternes aufblitzen zu sehen.
Sie unterdr'ckte ein leichtes Schaudern. 'Nun, dann wollen wir mal, Mr. Traveler! Sie sind ein bisschen sp'dran, nicht wahr? Ich hoffe blo' dass mein Gep' noch da ist.' Die Lady streckte ihm ihre Reisetasche hin, bumste stattdessen jedoch gegen seine Ringerbrust. Die Times sowie ihre neu erworbene Biografie von Sam Houston fielen heraus, dazu ein Schokoriegel, den ihre H'ften wahrhaftig nicht brauchen konnten, leider aber ihre Seele.
Eilig b'ckte sie sich, um alles aufzuheben,
w'end er gleichzeitig einen Schritt vorw's tat. Ihr Strohhut stie'an sein Knie und gesellte sich prompt zu dem H'lein Sachen am Boden.
Sie st'lpte ihn wieder auf ihren Lockenschopf. 'Entschuldigung.' Normalerweise war sie nicht so ungeschickt; doch die Probleme, die ihr seit einiger Zeit zu schaffen machten, besch'igten sie total. Ihre beste Freundin, Penelope Briggs, hatte schon ge'ert, sie bef'e sich in unmittelbarer Gefahr, eins von diesen 'lieben, zerstreuten Sch'hen' zu werden, 'ber die englische Krimischriftsteller so gerne berichteten.
Die Vorstellung, ein 'liebes, zerstreutes Sch'hen' zu werden, wo sie doch kaum drei'g war, deprimierte sie 'ber alle Ma'n, also schob sie den Gedanken rasch beiseite. Im 'rigen, wenn alles nach Plan verlief, w' sie diese Sorge ohnehin bald los.
Er half ihr nicht beim Einsammeln ihrer Habseligkeiten und erbot sich ebensowenig, ihr die Reisetasche zu tragen, als sie fertig war - aber was konnte man von einem derartigen Prachtexemplar von Mann schon erwarten?
'Also dann los!' Sie wies mit ihrem aufgerollten Schirm in die betreffende Richtung.
Erst als sie das Ende der Ankunftshalle fast erreicht hatte, merkte sie, dass er ihr nicht folgte. Sie wandte sich um, um nach dem Rechten zu sehen.
Kenny starrte den Schirm an, den sie noch immer ausgestreckt von sich hielt. Es handelte sich um einen ganz normalen Schirm, und ihr war schleierhaft, was er daran so faszinierend fand. Vielleicht war er mit noch weniger Intelligenz best'ckt, als sie angenommen hatte.
'' ' zeigen Sie immer so die Richtung an?', erkundigte er sich wie bet't.
Sie warf einen Blick auf ihren Bl'mchenschirm und fragte sich, was, um alles in der Welt, er wohl meinen mochte. 'Wir m'ssen zur Gep'abholung', erkl'e sie ihm geduldig und wedelte dabei demonstrativ mit ihrem Parapluie.
'Das ist mir klar.'
'Ja, und?'
Der leicht bet'te Ausdruck auf seinem Gesicht vertiefte sich noch. 'Ach, nichts weiter.'
Sobald er sich in Bewegun
g setzte, marschierte auch sie wieder frisch drauf los. Der leichte Rock umflatterte dabei ihre Beine, und eine Haarstr'e umwehte ihr Gesicht. Sie h'e sich wohl besser ein wenig herrichten sollen, bevor das Flugzeug landete; doch sie war so mit den Kindern besch'igt gewesen, die ihr gegen'bersa'n, dass sie 'berhaupt nicht daran gedacht hatte.
'Mr. Traveler, da kommt mir der Gedanke '' Sie merkte, dass sie mit sich selbst redete.
Sie hielt abrupt an, drehte sich um und sah, dass er vor dem Schaufenster eines Souvenirladens stehen geblieben war. Emma tappte mit dem Fu' w'end sie ergeben darauf wartete, dass er sich ihr wieder anschloss.
Unbewegt starrte er ins Schaufenster.
Mit einem Seufzer marschierte sie zu ihm zur'ck. 'Ist was nicht in Ordnung?'
'Nicht in Ordnung?'
'Wir m'ssen mein Gep' abholen.'
Er blickte auf. 'Ich hab gerade gedacht, ich k'nnt 'nen neuen Schl'sselring gebrauchen.'
'Ausgerechnet jetzt?'
'Ja, ich 'berleg grad.'





Preiswert lesen


 
Bücher bei eBook.de entdecken.

 

Taschenbücher entdecken

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch

Wer will schon einen Traummann
Taschenbuch
von Susan Elizabe…
Wer Ja sagt, muss sich wirklich trauen
Taschenbuch
von Susan Elizabe…
Komm, und küss mich!
Taschenbuch
von Susan Elizabe…
Verliebt bis über alle Sterne
Taschenbuch
von Susan Elizabe…

Kundenbewertungen zu Susan Elizabeth Phi… „Kopfüber in die Kissen“

Durchschnittliche Kundenbewertung
review.image.5 review.image.5 review.image.5 review.image.5 review.image.1 1 Kundenbewertung
Veröffentlichen Sie Ihre Kundenbewertung:
Kundenbewertung schreiben
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll -- - von Trina - 01.02.2013 zu Susan Elizabeth Phillips „Kopfüber in die Kissen“
Romantisch, lustig und mit Charme. Typisch für S.E.Phillips! Klar bemerkt man schnell das Muster des Buches, aber genau diese Geschichten mögen wir Frauen doch...
Zur Rangliste der Rezensenten

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren

Kein Mann für eine Nacht
Taschenbuch
von Susan Elizabe…
Cottage gesucht, Held gefunden
- 10% **
eBook
von Susan Elizabe…
Print-Ausgabe € 9,99
Ausgerechnet den?
Taschenbuch
von Susan Elizabe…
Aus Versehen verliebt
Taschenbuch
von Susan Elizabe…
Dinner für drei
Taschenbuch
von Susan Elizabe…

Unsere Leistungen auf einen Klick

Unser Service für Sie

Zahlungsmethoden
Bequem, einfach und sicher mit eBook.de. mehr Infos akzeptierte Zahlungsarten: Überweisung, offene Rechnung,
Visa, Master Card, American Express, Paypal mehr Infos
Geprüfte Qualität
  • Schnelle Downloads
  • Datenschutz
  • Sichere Zahlung
  • SSL-Verschlüsselung
Servicehotline
+49 (0)40 4223 6096
Mo. - Fr. 8.00 - 20.00 Uhr
Sa. 10.00 - 18.00 Uhr
Chat
Ihre E-Mail-Adresse eintragen und kostenlos informiert werden:
* Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. Informationen über den Versand und anfallende Versandkosten finden Sie hier.
Artikel mit dem Hinweis "Pünktlich zum Fest" werden an Lieferadressen innerhalb Deutschlands rechtzeitig zum 24.12.2017 geliefert.
Bei als portofrei markierten Produkten bezieht sich dies nur auf den Versand innerhalb Deutschlands.

** im Vergleich zum dargestellten Vergleichspreis.
eBook.de - Meine Bücher immer dabei
eBook.de ist eine Marke der Hugendubel Digital GmbH & Co. KG
Folgen Sie uns unter: