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Träum weiter, Liebling!

Roman. Originaltitel: Dream a Little Dream. 'Blanvalet …
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Produktdetails
Titel: Träum weiter, Liebling!
Autor/en: Susan Elizabeth Phillips

ISBN: 3442351057
EAN: 9783442351053
Roman.
Originaltitel: Dream a Little Dream.
'Blanvalet Taschenbücher'. 'Chicago Stars'.
Übersetzt von Gertrud Wittich
Blanvalet Taschenbuchverl

12. März 2001 - kartoniert - 448 Seiten

Typisch! Rachel Stones Auto gibt ausgerechnet in der Kleinstadt den Geist auf, wo ihr verstorbener Gatte sich nicht gerade beliebt gemacht hatte. Rachel hat einen kleinen Sohn, wenig Geld und keinen Job. Und so überredet sie Gabe Bonner, ihr Arbeit zu geben. Lange schon hat der wortkarge Mann vergessen, was Zärtlichkeit bedeutet. Bis das liebenswert-chaotische Gespann sein Leben völlig auf den Kopf stellt ...


Susan Elizabeth Phillips ist eine der meistgelesenen Autorinnen der Welt. Ihre Romane erobern jedes Mal auf Anhieb die Bestsellerlisten in Deutschland, England und den USA. Die Autorin hat zwei erwachsene Söhne und lebt mit ihrem Mann in der Nähe von Chicago.
Das Gl'ck lie'Rachel Stone endg'ltig im Stich, als sie gerade am 'Pride of Carolina', einem Autokino, vorbeikam. Genau dort, auf der schmalen bergigen Asphaltstra', die in der hei'n Julisonne flimmerte, gab ihr altersschwacher Chevy Impala seinen letzten Atemzug von sich.
Sie schaffte es kaum, den Wagen an den Stra'nrand zu lenken, als auch schon eine dicke, schwarze Rauchwolke aus dem Motor hervorquoll und ihr die Sicht nahm. Das Vehikel starb direkt unter dem gro'n sternenf'rmigen, gelblilafarbenen Eingangsschild des Autokinos ab.
Dieser letzte Schicksalsschlag war einfach zuviel. Sie legte die H'e aufs Lenkrad und lie'verzweifelt den Kopf darauf sinken. Sie konnte nicht mehr; seit drei langen Jahren k'fte sie sich nun schon durch, doch nun konnte sie einfach nicht mehr. Hier, auf dieser kleinen Landstra' in North Carolina, kurz vor dem St'chen, das ironischerweise auch noch Salvation hie' war sie am Ende ihrer Kraft angelangt. Salvation ' Rettung. Wo blieb ihre Rettung?
'Mommy?'
Sie wischte sich die Augen mit ihren Fingerkn'cheln ab und hob den Kopf. 'Ich dachte, du schl't, mein Schatz.'
'Hab ich auch. Der komische Knall hat mich aufgeweckt.'
Sie drehte sich um und blickte ihren Sohn an, der vor kurzem seinen f'nften Geburtstag gefeiert hatte. Er sa'auf dem R'cksitz inmitten sch'ger Schachteln und Kisten, in denen sich alles befand, was sie noch besa'n. Der Kofferraum des Impalas war leer, weil er vor Jahren einmal eingedr'ckt worden war und sich seitdem nicht mehr 'ffnen lie'
Auf Edwards Wangen waren Abdr'cke von der Kiste, auf der sein Kopf gelegen hatte, und eine hellbraune Haarstr'e stand an dieser Stelle in die H'he. Er war klein f'r sein Alter, auch viel zu d'nn und immer noch ziemlich bla'von einer erst k'rzlich 'berstandenen, lebensbedrohlichen Lungenentz'ndung. Sie liebte ihn 'ber alles.
Seine ernsten braunen Augen blickten sie 'ber den Kopf von Pferdchen, seinem abgenuckelten Kuscheltierhasen, an, der von
klein auf sein unentbehrlicher Begleiter war. 'Is' wieder was Schlimmes passiert?'
Mit steifen Lippen rang sie sich ein beruhigendes L'eln ab. 'Blo'eine kleine Autopanne, das ist alles.'
'M'ssen wir jetzt sterb'n?'
'Nein, nat'rlich nicht, mein Schatz. Warum steigst du nicht aus und vertrittst dir ein wenig die Beine, w'end ich mir die Sache ansehe. Aber bleib von der Stra' weg.'
Er nahm Pferdchens verschlissene Hasenohren zwischen die Z'e und kletterte 'ber einen W'hekorb voller Se-cond-Hand-Kleidung und alter Handt'cher. Er hatte erb'lich d'nne, blasse Streichholzbeinchen mit knochigen Knien, und auf seinem Nacken war ein kleiner Leberfleck, den sie besonders gern k''e. Sie reckte sich 'ber die Sitzlehne zur'ck und half ihm beim 'fnen der Wagent'r, die nur wenig besser funktionierte als der kaputte Kofferraumdeckel.
M'ssen wir jetzt sterben? Wie oft hatte er ihr diese Frage in letzter Zeit gestellt? Edward war von Natur aus ein eher in sich gekehrtes Kind, und die letzten Monate hatten ihn noch scheuer und 'stlicher gemacht, viel zu ernst f'r sein Alter.
Sie vermutete, da'er Hunger hatte. Die letzte halbwegs anst'ige Mahlzeit lag schon vier Stunden zur'ck: eine vertrocknete Orange, eine T'te Milch und ein Marmeladensandwich, das er an einem Picknicktisch auf einem Rastplatz in der N' von Winston-Salem vertilgt hatte. Was f'r eine Mutter war sie, da'sie ihrem Kind nichts Besseres bieten konnte?
Eine Mutter, die nur noch neun Dollar und etwas Kleingeld in der Tasche hatte.
Sie sah sich zuf'ig im R'ckspiegel des Wagens und mu'e daran denken, da'sie fr'her einmal als ausgesprochen h'bsch gegolten hatte. Jetzt wiesen ihre Mundwinkel Falten auf, die das harte Leben dort eingegraben hatte, ebenso wie in den Augenwinkeln. Gro'sahen sie aus, ihre gr'nen Augen, so gro' als wollten sie ihr ganzes Gesicht verschlingen. Die sommersprossige Haut 'ber ihren Wangenknochen war bla'und so gespannt, da'es schien, als w'rde sie jeden Mom
ent platzen. Sie hatte kein Geld f'r Sch'nheitssalons, und ihre wilde, kastanienrote Haarm'e umrahmte wirr ihr abgemagertes Gesicht. Das einzige, was sie noch an Schminke besa' war ein moccafarbener Lippenstiftstummel, der ganz unten in ihrer Handtasche lag, doch hatte sie sich schon seit Wochen nicht mehr die M'he gemacht, ihn zu benutzen. Wozu auch? Obwohl sie erst siebenundzwanzig war, f'hlte sie sich wie eine alte Frau.
Sie warf einen Blick hinunter auf ihr 'elloses Karokleid, das ihr von den knochigen Schultern hing. Der Stoff war schon ganz ausgebleicht und schlotterte ihr um den mageren K'rper. Einer der sechs roten Kn'pfe war zerbrochen, und sie hatte ihn durch einen braunen ersetzen m'ssen. Edward hatte sie erkl', da'das jetzt 'in' war.
Die T'r des Impalas lie'sich nur unter einem protestierenden Quietschen aufdr'cken, und sie stieg aus. Sofort sp'rte sie die Hitze des Asphaltbelags unter ihren d'nnen, absatzlosen, wei'n Sandalen. Ein Riemchen war gerissen, und sie hatte es wieder zusammengeflickt, doch seitdem rieb ihr der so entstandene Knubbel die Au'nseite ihrer gro'n Zehe auf. Ein kleiner Schmerz verglichen mit dem weit gr''ren Problem: zu 'berleben.
Ein Pickup sauste ohne anzuhalten vorbei. Der Fahrtwind peitschte ihr ihre lockige Haarm'e ums Gesicht, und sie hob den Unterarm, um sich die Haare aus dem Gesicht zu streichen und auch, um ihre Augen vor dem Staub zu sch'tzen, den der vorbeirasende Truck aufwirbelte. Sie blickte hin'ber zu Edward. Er stand neben einem Geb'sch, hatte sich Pferdchen unter die Achseln geklemmt und den Kopf weit in den Nacken geneigt, um zu der gro'n, gelb-lila Anzeigentafel 'ber ihm hinaufstarren zu k'nnen, die wie eine explodierende Galaxis von Sternen dort schwebte. In bunten Gl'hbirnen standen dort die Worte Pride of Carolina, der Stolz von Carolina.
Mit einem Gef'hl tiefer Resignation 'ffnete sie die Motorhaube und wich dann vor der dicken, schwarzen Rauchwolke zur'ck, die hervorquoll. Der Mechani
ker in Norfolk hatte sie gewarnt, da'es der Motor nicht mehr lange machen w'rde, und sie wu'e, da'dies nicht ein Problem war, das sich mit Ersatzteilen vom Schrottplatz l'sen lie' Sie lie'den Kopf h'en. Es war nicht nur so, da'sie damit ihr Auto verlor, sondern gleichzeitig auch ihr Zuhause, denn sie und Edward schliefen schon seit fast einer Woche im Wagen. Sie hatte Edward weisgemacht, da'sie Gl'ckspilze w'n, weil sie ihr Heim 'berallhin mitnehmen konnten wie Schildkr'ten.
Sie ging in die Hocke und versuchte, diesen neuerlichen Schicksalsschlag zu verdauen, einen Schlag, der nur das Ende einer langen Kette 'licher Schicksalsschl' bildete, die sie letztlich in dieses St'chen zur'ckgef'hrt hatten, einen Ort, den sie geschworen hatte, nie wieder zu betreten.
'Verschwinde da, Junge.'
Die tiefe, bedrohliche M'erstimme ri'sie aus ihrer Verzweiflung. Sie scho'so schnell in die H'he, da'ihr einen Moment lang schwindlig wurde und sie sich an der Motorhaube festhalten mu'e, um nicht umzukippen. Als ihr Kopf wieder klar war, sah sie ihren Sohn wie erstarrt vor einem bedrohlich aussehenden Fremden in Jeans, einem alten blauen Arbeitshemd und einer Spiegelglasbrille stehen.
Sie hastete so rasch um das Auto herum, da'ihre Sandalen auf dem Kies abrutschten und sie beinahe hingefallen w'. Edward war starr vor Schreck und konnte sich nicht r'hren. Der Mann streckte den Arm nach ihm aus.
Fr'her einmal war sie ein sanftes, ausgesprochen h'fliches, ja vertr'tes M'hen vom Lande gewesen, doch das Leben hatte sie hart gemacht, und sie fauchte den Mann an: 'R'hren Sie ihn ja nicht an, Sie Bastard!'
Er lie'langsam den Arm sinken. 'Ihr Kind?'
'Ja. Und unterstehen Sie sich, ihn anzufassen!'
'Er hat in meine B'sche gepinkelt.' Die rauhe, ausdruckslose Stimme des Fremden besa'die gedehnte Sprechweise der Bewohner der S'dstaaten, ohne jedoch eine Spur von Emotion aufzuweisen. 'Sehen Sie zu, da'er von dort verschwindet.'
Jetzt erst sah sie,
da'Edwards Hosenschlitz offenstand, was ihren zarten kleinen Jungen noch verwundbarer aussehen lie' Schreckerstarrt stand er da, Pferdchen unter die Achsel geklemmt, und starrte zu dem riesigen Mann hoch, der sich vor ihm auft'rmte.
Der Fremde war schlank und hochgewachsen, hatte glattes, dunkles Haar und einen verbitterten Zug um den Mund. Sein Gesicht war lang und schmal, eigentlich gutaussehend, mit den deutlich hervortretenden Wangenknochen und den kantigen Z'gen, f'r ihren Geschmack aber zu kalt und grausam. Sie war froh, da'er die Spiegelglasbrille trug, denn ein Gef'hl sagte ihr, da'sie ihm lieber nicht in die Augen sehen wollte.
Sie packte Edward und zog ihn an sich. Schmerzliche Erfahrung hatte sie gelehrt, da'sie sich nicht herumschubsen lassen durfte, also meinte sie h'hnisch: 'Sind das Ihre ganz pers'nlichen Pinkelb'sche? Haben Sie die gepachtet? Sie wollten Sie selbst benutzen, oder was?'
Sein Mund bewegte sich kaum, als er antwortete. 'Das ist mein Grundst'ck. Verschwinden Sie von hier.'
'W'rd ich ja liebend gern, aber mein Auto hat andere Ideen.'
Der Besitzer des Autokinos blickte ohne Interesse auf den zusammengebrochenen Impala. 'Da ist 'n Telefon im Ticketschalter und auch die Nummer von Dealy's Autowerkstatt. Halten Sie sich von meinem Grundst'ck fern, w'end Sie auf den Abschleppdienst warten.'
Er wandte sich auf dem Absatz um und stapfte davon. Erst nachdem er hinter der riesigen Filmleinwand verschwunden war, lie'sie ihr Kind wieder los.
'Ist schon okay, mein Schatz. K'mmere dich nicht um den. Du hast nichts Falsches gemacht.'
Edwards Gesicht war bleich; seine Unterlippe zitterte. 'D-der Mann hat mir angst gemacht.'
Sie fuhr ihm mit den Fingern durchs Haar und k'te die aufgerichtete Haarstr'e zur'ck. 'Ja, das wei'ich, aber er ist blo'ein dummer Pi'opf, und ich war ja da, um dich zu besch'tzen.'
'Du hast doch gesagt, ich soll nich' Pi'opf sagen.'
'Nun, hier handelt es sich um milder
nde Umst'e.'
'Was sind mildernde Umst'e?'
'Das hei', da'er wirklich ein Pi'opf ist.'
'Ach so.'
Sie blickte hin'ber zu dem kleinen, h'lzernen Ticketschalter, in dem sich das Telefon befand. Er war frisch gestrichen worden, in Senfgelb und Lila, denselben knalligen T'nen wie auf dem Schild, doch sie machte keine Anstalten, dorthin zugehen. Sie hatte weder Geld f'rs Abschleppen noch f'r die Reparatur, und ihre Kreditkarten hatte man ihr schon vor langer Zeit weggenommen. Da sie Edward nicht einer zweiten Begegnung mit dem knurrigen Besitzer des Autokinos aussetzen wollte, zog sie ihn weiter, ein St'ck die Stra' entlang. 'Meine Beine sind ganz steif vom langen Sitzen im Auto. Ich k'nnte einen kleinen Spaziergang vertragen. Was meinst du?'
'Okay.'
Er schlurfte z'gernd den staubigen Stra'nrand entlang, und da wu'e sie, da'er noch immer ver'stigt war. Ihr Zorn auf Pi'opf wuchs. Was f'r ein Arschloch benimmt sich so einem Kind gegen'ber?
Sie griff durchs offene Wagenfenster und holte eine blaue Plastikflasche mit Wasser und die letzten paar schrumpeligen Orangen heraus, die sie von einem Obststand mit heruntergesetzten Waren ergattert hatte. W'end sie ihr Kind zu einer kleinen Baumgruppe auf der anderen Seite der Landstra' dirigierte, machte sie sich erneut heftige Vorw'rfe, weil sie Clyde Rorsch nicht nachgegeben hatte, der bis vor sechs Tagen ihr Bo'gewesen war. Sie hatte ihm eins 'ber den Kopf gehauen, als er versuchte, sie zu vergewaltigen, dann hatte sie sich Edward geschnappt und Richmond f'r immer den R'cken gekehrt.
Jetzt w'nschte sie, sie h'e nachgegeben. Wenn sie mit ihm geschlafen h'e, dann k'nnten sie und Edward jetzt mietfrei in einem Zimmer in Rorschs Motel wohnen, wo sie als Zimmerm'hen gearbeitet hatte. Warum hatte sie nicht einfach die Augen zugemacht und ihn gew'en lassen? Skrupel waren ein Luxus, den man sich nicht leisten konnte, wenn das eigene Kind Hunger litt und kein Dach 'ber dem Kopf hatte.
Sie sc
haffte es bis Norfolk, als der K'hler ihres klapprigen Impalas den Geist aufgab, und die Reparatur verschlang einiges von ihren ohnehin mageren Geldreserven. Sie wu'e, da'andere Frauen in ihrer Lage um finanzielle Unterst'tzung beim Staat ersucht h'en, doch das kam f'r sie nicht in Frage. Vor zwei Jahren, als sie und Edward in Baltimore wohnten, war sie gezwungen gewesen, genau das zu tun. Die Dame vom Sozialamt hatte sie damals mit der Frage 'berrascht, ob sie denn 'berhaupt in der Lage w', f'r Edward zu sorgen. Sie meinte, es w' kein Problem, den Jungen vor'bergehend in eine Pflegefamilie zu geben, bis Rachel wieder auf die F'' gekommen war. Sie mochte es ja gut gemeint haben, doch Rachel erschreckten ihre Worte zu Tode. Bis zu diesem Augenblick war es ihr nie in den Sinn gekommen, da'man versuchen k'nnte, ihr Edward wegzunehmen. Sie war noch am selben Tag aus Baltimore geflohen und hatte geschworen, sich nie wieder an eine staatliche Stelle um Unterst'tzung zu wenden.
Seitdem ern'te sie sich und ihr Kind mit mehreren, mies bezahlten Jobs, was ihr gerade genug zum 'erleben einbrachte, aber nicht genug, um etwas beiseite zu legen, so da'sie wieder zur Schule gehen und einen ordentlichen Beruf lernen konnte. Ein weiteres, gro's Problem war, eine gute Betreuung f'r Edward zu finden, w'end sie arbeitete. Daf'r ging eine Menge von ihrem ohnehin mageren Lohn drauf, und es machte sie au'rdem krank vor Sorge ' eine Babysitterin beispielsweise hatte Edward den ganzen Tag vor den Fernseher gesetzt, w'end eine andere ihren Freund schickte und selbst einfach verschwand. Dann hatte Edward auch noch Lungenentz'ndung bekommen.
Als er das Krankenhaus schlie'ich wieder verlassen durfte, hatte sie ihren Job bei einer Fast-Food-Kette wegen zu h'igen Fehlens verloren. Die Krankenhauskosten hatten alles verschlungen, was sie besa' einschlie'ich ihrer j'erlich kleinen Ersparnisse, und sie sa'obendrein auf einer Arztrechnung, die sie nie im Leben w'rde bezahlen k'nnen. Au'rd
em brauchte das Kind auch jetzt noch sorgf'ige Pflege, um sich wieder ganz erholen zu k'nnen, und zu allem 'el hatte man ihr einen R'ungsbescheid wegen unterlassener Mietzahlungen in ihr heruntergekommenes, kleines Apartment geschickt.
Sie hatte Clyde Rorsch angefleht, sie in einem der kleineren Motelzimmer mietfrei wohnen zu lassen, und versprochen, daf'r ihre Arbeitszeit verdoppeln. Aber er wollte mehr als das ' er wollte Sex auf Abruf. Als sie sich weigerte, wurde er wild, und sie mu'e ihm das B'rotelefon 'berziehen, um ihn sich vom Leib zu halten.
Sie erinnerte sich daran, wie ihm das Blut 'ber eine Gesichtsseite gelaufen war, und an seinen ha'rf'llten Blick, als er ihr drohte, sie einsperren zu lassen. 'Wollen doch mal sehen, wie du dich um dein Zuckerp'ppchen k'mmerst, wenn du im Knast sitzt!'
Wenn sie doch blo'stillgehalten und ihn h'e gew'en lassen. Was ihr noch vor einer Woche undenkbar erschienen war, kam ihr nun gar nicht mehr so abscheulich vor. Sie war hart im Nehmen. Sie h'e es 'berlebt. Seit es Menschen gibt, benutzten Frauen ihre K'rper als Tauschobjekte, und auf einmal fiel es ihr schwer, sich vorzustellen, da'sie diese Frauen fr'her einmal verdammt hatte.
Sie setzte sich mit Edward unter einen Ro'astanienbaum, schraubte die Plastikflasche auf und reichte sie ihm. Als sie die Orange sch'e, konnte sie der Versuchung nicht l'er wiederstehen, den Blick zu den Bergen hinaufzurichten.
Die Sonne fiel glitzernd und glei'nd auf einen beeindruckenden Glasbau, den Tempel von Salvation. Er stand also immer noch, obwohl sie geh'rt hatte, da'er nun eine Kartonfabrik beherbergte. Vor f'nf Jahren war dies das Hauptquartier und die 'ertragungsstation von G. Dwayne Snopes gewesen, einem der reichsten und bekanntesten Fernsehprediger des Landes. Rachel dr'te die unerfreulichen Erinnerungen beiseite und reichte Edward einen Orangenschnitz nach dem anderen. Er saugte so entz'ckt daran, als w' es ein Schokoriegel statt einer alten, vertrock
neten Orange, die eigentlich in den Abfall geh'rt h'e.
W'end der letzte Schnitz in seinem Mund verschwand, wanderte ihr Blick wie zuf'ig zum Eingangstor des Autokinos.






"Phillips erzählt mit viel Herz und Humor von einem Katz-und-Maus-Spiel zwischen Mann und Frau, das in seiner Quirligkeit auf ganzer Linie überzeugt." Rundschau Amberg/Sulzbach

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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Chicago Stars / Band 4 - von Ashani - 20.05.2011 zu Susan Elizabeth Phillips „Träum weiter, Liebling!“
Ich bin begeistert ! Während mir der Vorgängerband Bleib nicht zum Frühstück ! rund um Gabes Bruder Cal nicht so gut gefallen hat, hat mich dieses Buch gefesselt und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Ich habe tatsächlich weinen müssen, so gerührt hat es mich und ich bin froh, diese Autorin für mich entdeckt zu haben. Die Annäherung von Rachel und Gabe ist so einfühlsam und schön beschrieben, wie ich es selten in Büchern gefunden habe. Auch die sich entwickelnde Beziehung zwischen Gabe und Rachels Sohn Edward ist es ganz besonderes. Der Nebenplot um die verschwundenen Millionen ist nicht so packend und eigentlich auch nur der Grund, weshalb Rachel anfangs diese Stadt nicht verlassen will. Wunderschön dagegen ist die Liebesgeschichte zwischen Gabes Bruder Ethan und Kristy, seiner ehemaligen Sekretärin. Zwei schöne Romanzen in einem Buch.***Gegenwart, Salvation, USA. Rachel Stone strandet mir ihrem fünfjährigen Sohn in Salvation, also in dem Ort, in dem sie nicht erwünscht ist, wie sie sehr wohl weiss. Vor Jahren hat ihr verstorbener Mann als Fernsehprediger in dieser Stadt eine christliche Gemeinschaft aufgebaut und dabei mit fiesen Tricks etliche Gemeindemitglieder um ihr Geld erleichtert. Auf der Flucht vor der Polizei ist er dann mit einem Flugzeug verunglückt, doch Rachel ist sich sicher, die 5 Millionen Dollar, die seitdem verschwunden sind,müssen noch in Salvation sein. Sie begegnet Gabe Bonner, der sowohl ihr als auch ihrem Sohn nicht freundlich entgegentritt. Gabe ist seit dem Unfalltod seiner Frau und seines kleinen Sohnes völlig verbittert und lässt niemanden an sich heran, doch Rachel gelingt es, eine Anstellung bei ihm zu bekommen. Ihre freche Art und ihre gutes Herz beginnen bald Gabe zu verändern, doch das hält die Menschen in Salvation nicht davon ab, Rachel das Leben zu Hölle zur machen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Komplizierter geht es nimmer - von Nadine - 29.10.2006 zu Susan Elizabeth Phillips „Träum weiter, Liebling!“
Sehr nette Geschichte, die dazu einläd, das es sich lohnt zu kämpfen im Leben. Ich glaube das das der wichtigste Aspekt ist in diesem Buch. Es ist einfach egal für was oder wen man kämpft in seinem Leben - hauptsache man kämpft. das Buch ist humorvoll geschrieben und erzählt ein wenig vom Zickenterror. Begeisterd wird dich auf jedenfall das Buch. dazu empfehle ich das Buch "Bleib nicht zum Frühstück" von der gleichen Autorin
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