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Othello

Zweisprachige Ausgabe. 'dtv Taschenbücher'. Sprachen: D…
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Produktdetails

Titel: Othello
Autor/en: William Shakespeare

ISBN: 3423124822
EAN: 9783423124829
Zweisprachige Ausgabe.
'dtv Taschenbücher'.
Sprachen: Deutsch Englisch.
Herausgegeben von Frank Günther
Übersetzt von Frank Günther
dtv Verlagsgesellschaft

21. Februar 2001 - kartoniert - 320 Seiten

Deutsch von Frank Günther
Mit einem Essay von Dieter Mehl

"Es wäre einigermaßen ungeheuerlich, sich vorzustellen, daß dieses wunderschöne venezianische Mädchen sich in einen echten Neger verliebt"

So unverhohlen rassistisch kommentierte der englische Romantiker Coleridge seinerzeit den 'Othello'. Was damals als "Schnitzer" des Autors Shakespeare angesehen wurde, die schwarze Haut des Helden, macht das Stück heute brandaktuell - die Auseinandersetzung mit dem Fremdenhaß. 'Othello' gehört auf den deutschen Bühnen zu den meistgespielten Dramen Shakespeares.

Als Musterdrama der Eifersucht galt es schon immer: Othello, der edle schwarze General, erdrosselt seine große Liebe, die ihm frisch angetraute Senatorentochter Desdemona, weil sie ihn mit dem jungen Leutnant Cassio betrogen haben soll. So jedenfalls lauten die lügenhaften Einflüsterungen des machtgierigen Erzschurken Jago. Doch nicht so sehr die Psychologie dieses Hasses gibt heute zu denken, auch nicht das Animalische, das in den verletzten Gefühlen Othellos durchbricht; vielmehr faszinieren die Schattierungen im Umgang mit dem Rassenunterschied: sie reichen von Desdemonas liebendem Blick auf die "inneren Werte" über die kühle Vorurteilslosigkeit des Dogen bis hin zu Jagos rassistischer Hetze.

Die Metaphorik von schwarz und weiß zieht sich leitmotivisch durch das Stück und stellt die "political correctness" des Übersetzers auch in Details auf eine harte Probe. Frank Günther in seinen "Anmerkungen":

"In 'Othello' bereitet ein einzelnes kleines Wort erhebliche Schwierigkeiten: the Moor. Weil es etwa angesichts des tradierten Untertitels 'Der Mohr von Venedig' nicht gut möglich ist, mit 'Der Schwarze von Venedig', 'Der Afrikaner von Venedig', 'Der Neger von Venedig', 'Venedigs schwarzer General' o.ä. zu übersetzen (weil auch das schon wieder Programm wäre!), so muß der anscheinend so einfache Untertitel als unübersetzbar entfallen."

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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Im Haß wie in der Liebe - von Polar - 10.09.2007 zu William Shakespeare „Othello“
Eifersucht, Lügen, Intrigen, Leidenschaft, Mord und Vergeltung: wir sind bei Shakespeare. Bei wem sonst? In Othello erweitert er seine Palette um das Thema Rassismus. Wie Menschen, die abgrundtief hassen, der Neid sie zerfrißt, sie sich zurückgestellt fühlen, imstande sind, ein Umfeld so zu beeinflussen, daß es sich gegen einen richtet, wird uns in unserer Mediengesellschaft immer wieder vorgeführt. Erst frißt sich ein Gerücht in den Verstand und ins Herz, dann folgen erste zarte Anschuldigung, schließlich die massenhafte Verurteilung. Shakespeare zieht bei Othello eine feinere Linie. Er verpflanzt den Haß, setzt Mißtrauen frei, verblendet denjenigen, der beneidet wird, so daß er durch sich selbst zu Fall kommt. Jago benutzt sich der Eifersucht, der Hetze und all der Niedertracht, derer Menschen imstande sind, wenn die Verbitterung in ihnen so tief sitzt, daß ihnen jedes Mittel recht ist, zu diffamieren, zu töten, zu vernichten. Doch Shakespeare ist ein zu kluger Autor, als daß er nicht auch Othello an den Pranger stellt. Warum läßt er es mit sich machen, warum ist er so krankhaft eifersüchtig, warum beraubt er sich dessen, was er am meisten liebt? Shakespeares Antwort ist einfach. Weil er ein Mensch ist. Weil es kein schwarz und weiß gibt. Kein gut und böse.
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