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Elvira auf Gran Canaria

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Produktdetails

Titel: Elvira auf Gran Canaria
Autor/en: Elvira Klöppelschuh

EAN: 9783863000240
Format:  EPUB
Männerschwarm Verlag

1. August 2006 - epub eBook - 208 Seiten

Elvira für Homosexuelle:
Endlich raus! Mit Elvira raus aus den Zwängen des Alltags. All das genießen, was zu Hause manchmal schwer zu haben ist: vor allem aber rund um die Uhr unter unseresgleichen zu sein. Elvira ist eine von uns. Sie teilt unsere Sehnsüchte und schwadroniert ohne Rücksicht auf Verluste drauflos: Sie rät, bei der Suche nach dem Urlaubs-Lover nicht auf die Braungebrannten reinzufallen, weil die bestimmt bald abreisen. Sie weiß, was in das Strandtäschchen gehört und um welche Uhrzeit man sich wo im Yumbo-Center einzufinden hat. Sie kennt den Abschiedsschmerz, wenn der Lover zum Flughafen muss, weiß um Problemzonen, kennt Freud und Leid mit Müttern, Hunden und Heteros, mit denen wir auch im Urlaub zumindest am Rande zu tun haben.

Elvira für Heterosexuelle:
Schwule auf Reisen, auf Sylt, Mykonos oder Gran Canaria: wer wissen will, wie sie wirklich sind, hat hier ausreichend Gelegenheiten, sie zu beobachten. Und wer sich so nah nicht herantraut, dem öffnet Elvira Klöppelschuh die Augen. (Und ganz normal geht es ja auch am Ballermann nicht zu!)

Mit tiefem Verständnis und großer Zuneigung, spitzer Feder, Spott und Ironie beobachtet Elvira das muntere Treiben am Strand und in den Dünen, in Cafes und Bars von Gran Canaria. Der Bestseller, der schon im Verlag rosa Winkel mehrere Auflagen erreicht hat, ist jetzt in neuer Ausstattung bei Männerschwarm wieder lieferbar!
Elvira Klöppelschuh alias Hans-Georg Stümke (1941 2002) veröffentlichte zahlreiche Studien zu Geschichte und Verfolgung der Homosexualität.

ALLE HUTSCHACHTELN AN BORD?
VON HAMBURG IN DEN URLAUB NACH PLAYA DEL
INGLES ODER: HATTE NOFRETETE KEINE KLOFRAU?


Ich bin ja wirklich nicht abergläubisch. Aber wenn die RainerSche, was meine abgrundgute Freundin ist, am Freitag, dem dreizehnten, mit dem Zug von Berlin nach Hamburg fährt, dann ist das einfach unwahrscheinlich, daß da nichts passiert. Entweder zieht die in Neustadt an der Dosse die Notbremse, weil ihr plötzlich eingefallen ist, daß sie ihre liebsten Hutschachteln am Zoo auf dem Bahnsteig hat stehen lassen. Oder sie hat in Berlin irgendwie den falschen Zug zu fassen gekriegt und rennt anschließend wie die Irre von Chaillot durch Warschau, Zwickau oder Cottbus und wundert sich, daß ich sie nicht abhole.

Normalerweise ist die RainerSche ein total verläßliches Teil. Wenn sie sagt »Ich komm!« dann kommt sie auch meistens. Nur ein bißchen huschig ist sie manchmal. Besonders wenn sie zu viel in ihrem Job rumgerödelt hat und total überarbeitet ist. Und genau deswegen sind wir auch mitm Flieger nach Gran Canaria in Urlaub gefahren. Vier Wochen lang.

Weil ich die RainerSche und ihr privates Chaos ja nun wirklich gut kenne, hatte ich noch extra unsere gemeinsame Freundin, die Hinzn, in Berlin angerufen und gesagt: »Liebste Hinzn. Kümmere dich bitte unbedingt darum, daß deine Chefin morgen mit ihren Urlaubsplünnen in die Pömps kommt.

Klemm ihr das Telefon ab und sag ihr, daß sie Personalausweis, Scheckheft und -karte, die Schlüssel für das Haus in Playa, den Rasierapparat und das Weihnachtsgebäck einstecken soll. Und setz sie bloß nicht am Bahnhof Friedrichstraße in den Zug, sonst hopst die mir am Zoo wieder raus, weil sie was vergessen hat.«

»Ja«, sagte die Hinzn, »mach ich. Und das Flugticket, sollse das nicht auch mitnehmen?«

>»Erinnere sie bloß nicht daran! Sonst wird die hysterisch und stellt ihre Wohnung auf den Kopf. Die Flugkarten hab ich doch hier in Hamburg.«

»Na, denn ist ja alles okay«, meinte die Hinzn, und okay war natürlich überhaupt nichts.

Ich stand also wie ne Blöde am Freitag, dem 13. Dezember um 22 Uhr 10 am Bahnhof Hamburg-Dammtor, und wer nicht aus dem Zug stieg, das war die RainerSche. »Oh, mein Gott«, dachte ich, »die wird doch nicht schon am Hauptbahnhof rausgehüpft sein?«

Alle meine Berliner Bekannten wissen ganz genau, daß ich sie nie am Hauptbahnhof abhole. Da ist immer so ein furchtbares Gewühl, daß es einfach unmöglich ist, einen Parkplatz zu ergattern. Und deswegen sag ich auch jedem, er soll erst am Dammtor aussteigen. Da findet man zwar auch keinen Parkplatz, aber da kann man wenigstens vor dem CCH immer gut im Kreis um die besetzten Parkplätze rumdüsen und dabei kucken, ob inzwischen wer angekommen ist.

Die RainerSche war jedenfalls nicht da, und nachdem ich den ganzen Bahnhof abgesucht und noch ein bißchen gewartet hatte, ob sie vielleicht noch mit der S-Bahn vom Hauptbahnhof einfährt, wurde ich ja nun langsam etwas panisch.

»Bestimmt ist die in nen falschen Zug gestiegen und hängt jetzt irgendwo in der Taiga rum, und der Flieger fährt morgen früh ohne uns ab«, dachte ich und bin stocksauer wieder in meine Wohnung gefahren und hab erst mal die Hinzn angerufen.

Bei der meldete sich aber keiner. Die Berliner sind ja sowieso meistens nie zu Hause. Also rief ich die Else an. Das ist sone Opern-Trine, mit der die RainerSche freitags immer Skat spielt. Kaum hab ich die Nummer gewählt, ging da auch schon son Anrufbeantworter mit ner Opern-Arie los. »Sprich, was ist dein Begehr, Fremder?« kreischte irgend sone Callas durch die Leitung, und dann hörte ich die E
ise säuseln: »Nur Muuuhut! Sprechen Sie bitte nach dem Pfeiiiifffton!«

»Ich h-a-s-s-e Opern«, konnte ich grad noch nach Berlin schreien und knallte den Hörer wieder auf, da klingelte mein Telefon.

»Ja, hier is Rainer. Is aber schön, daß dein Anschluß auch mal wieder frei ist. Du quasselst ja ununterbrochen. Warum haste mich denn nicht abgeholt!?«

War ich froh, daß die sich meldete. »Wo biste bloß?«

»Na, in Hamburg natürlich.«

»Ja, woooo denn da?«

»Na in Altona. Hier ist doch Endstation.«

Also ich schnappte mir wieder mein Jäckchen, sprang ins Auto und wollte nach Altona düsen, da kam ich an der Neuen Flora vorbei. Das ist son Operettenhaus, das aussieht wie ne Ufo-Abschußanlage und wo schon seit dem ersten Weltkrieg das Phantom der Oper läuft. Da war gerade Vorstellungsschluß, und die ganzen Operetten-Fuzzys rannten auf der Straße rum, um in ihre Autos zu steigen, und in Nullkommanix war da auf der Kreuzung Stresemannstraße ein einziges Verkehrschaos. Und ich mitten drin.

Gott sei dank hab ich in meinem Handschuhfach noch zwei Yoguretten gefunden. Die hab ich mir erstmal reingepfiffen, um meinen Frust abzubauen.

Bis sich das ganze Flora-Gewimmel auseinandergefummelt hatte, war natürlich einige Zeit vergangen, und als ich denn nun endlich am Altonaer Bahnhof angeschossen kam, fand ich die Abgrundgute schließlich bei ner Würstchenbude, wo sie gerade ne Ladung Pommes mit Mayo und Curry-Wurst verdrückte.

»Ja«, sagte sie, »das ist sozusagen mein Abschiedsessen hier. Willste auch was?«

»Im Leben nicht! Davon kriegt man Pickel und wird dick! Und überhaupt, du Verhuschte! Warum bist du denn in Altona ausgestiegen?«

»Weiß ich auch nicht genau
, wie das kam«, sagte die RainerSche und stocherte mit ner Fritte in der Majo rum. »Irgendwie müssen mich diese ganzen Bahnhöfe verwirrt haben. Kommt nicht sonst immer Altona vor Dammtor?«

»Also wirklich. Das sind ja schon die ersten Anzeichen der Alzheimerschen!«

»Das glaube ich nicht. Wahrscheinlich bin ich nur ein bißchen eingenickt, das ist alles. Wann geht denn nun endlich das Flugzeug nach Playa?«

»Um 7 Uhr 50! Und zwei Stunden vorher sollen wir schon am Flughafen sein.«

»Dann müssen wir ja um halb fünf aufstehen. Das ist ja furchtbar! Da können wir ja gleich die ganze Nacht durchmachen. Komm, wir gehn ins Black und anschließend ins Toms, und dann fahrn wir direkt nach Fuhlsbüttel.«

Gott sei Dank war es mittlerweile kurz vor Mitternacht, und damit war glücklicherweise Freitag der dreizehnte gleich vorüber. Deswegen hab ich erstmal gar nichts gesagt und solange mit ner Fritte in der Mayo rumgemanscht, bis die Bahnhofsuhr fünf Sekunden nach zwölf zeigte.

»Ich m-u-ß aber schlafen«, hab ich dann ganz entschieden gesagt. »Sonst seh ich morgen aus wie die Mutter von Albrecht Dürer.«

Das hat die RainerSche denn auch glatt überzeugt. »Ich will ja nun auch nicht gerade mit Dürers Mutter in Playa einrauschen«, murmelte sie, raffte ihr Gepäck, und ne halbe Stunde später war alles paletti: Die RainerSche lag im Bett, alle Koffer standen griffbereit an der Tür, der Frühstückstisch war gedeckt, sämtliche Wecker gestellt, und ich sank in die Federn und konnte überhaupt nicht einschlafen.

Ich weiß ja nicht, woran Sie denken, wenn Sie vor einer Reise ins Bett gehen. Meistens befürchtet man ja, irgendwas ganz Wichtiges vergessen zu haben. Ich nicht, seit mir meine Freundin Al
oisia Venus einmal so eine Reise-Sachen-Merk-Liste (siehe Seite 197) geschenkt hat. Die war nämlich lange mit nem Buchhalter befreundet, und der hat ihr das System auf einem Computer entwickelt.

Nein, ich frage mich dann immer, ob ich auch wirklich die richtigen Sachen mitgenommen habe. Zum Beispiel hat mir die RainerSche gesagt, daß in Playa kein Trinkwasser aus den Leitungen kommt und man deswegen das Wasser zum Kaffeetrinken und Kochen von woanders ranschleppen muß. Von wo, habe ich aber vergessen zu fragen und ganz automatisch an so einen romantischen Dorfbrunnen gedacht, mit Palmen und so. Sowas habe ich ja schon mal in Kulturfilmen über Afrika gesehen, und wenn man im Atlas mal nachkuckt, wo Gran Canaria ist, dann liegt das gleich links von der Wüste Sahara, und die Beduinen, die da immer in der Wüste rumlaufen, holen sich das Wasser ja auch aus nem Brunnen. Die Beduinen selbst holen sich natürlich kein Wasser, sondern lassen das immer ihre Frauen, die Beduininnen, machen. Aber wie ich die RainerSche kenne, geht die nicht als Beduinin auf die Straße. Das muß ich denn wieder machen.

Und wie ich nun so im Bett lag und im Geiste alle meine Klamotten im Koffer nochmal durchcheckte, stellte ich zu meinem Schrecken fest, daß da überhaupt nichts Passendes zum Wasser-holen dabei war. Irgend son schlichter langer Fummel, vielleicht noch mit ner Folklore-Kunststickerei am Hals, würde ja vielleicht passend sein, und da hätte ich mir von meiner Hetenfreundin Doro Dorette bestimmt noch was Hübsches ausborgen können. Na ja, und dann hätte ich das auch schon mal üben müssen, wie man son Wasserkrug auf dem Kopf balanciert, ohne daß der einem dauernd wieder runterkullert. Solche Töppe sind ja auch nicht grad billig. Aber man kann ja auch erst mal mit nem Blechtopf anfangen, oder? Aber das sind halt so die Dinge, die einem erst im allerletzten Moment ei
nfallen, und da muß man eben die Sachen auf sich zukommen lassen.

»Ach,...


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