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Tschick

Roman. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis…
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Produktdetails

Titel: Tschick
Autor/en: Wolfgang Herrndorf

ISBN: 3499256355
EAN: 9783499256356
Roman. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2011, Kategorie Jugendbuch.
'rororo Taschenbücher'.
78. Auflage.
Rowohlt Taschenbuch

1. März 2012 - kartoniert - 253 Seiten

"Ein klappriges Auto kam die Straße runtergefahren. Es fuhr langsam auf unser Haus zu und bog in die Garagenauffahrt ein. Eine Minute stand der hellblaue Lada Niva mit laufendem Motor vor unserer Garage, dann wurde der Motor abgestellt. Die Fahrertür ging auf, Tschick stieg aus. Er legte beide Ellenbogen aufs Autodach und sah zu, wie ich den Rasen sprengte. 'Ah', sagte er, und dann sagte er lange nichts mehr. 'Macht das Spaß?'" Mutter in der Entzugsklinik, Vater mit Assistentin auf Geschäftsreise: Maik Klingenberg wird die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa verbringen. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, kommt aus einem der Asi-Hochhäuser in Hellersdorf, hat es von der Förderschule irgendwie bis aufs Gymnasium geschafft und wirkt doch nicht gerade wie das Musterbeispiel der Integration. Außerdem hat er einen geklauten Wagen zur Hand. Und damit beginnt eine Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende deutsche Provinz, unvergesslich wie die Flussfahrt von Tom Sawyer und Huck Finn.
Wolfgang Herrndorf, 1965 in Hamburg geboren und 2013 in Berlin gestorben, hat ursprünglich Malerei studiert. 2002 erschien sein Debütroman «In Plüschgewittern», 2007 der Erzählband «Diesseits des Van-Allen-Gürtels». Es folgten die Romane «Tschick» (2010), mittlerweile in sechsunddreißig Sprachen übersetzt, «Sand» (2011), ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse, sowie posthum das Tagebuch «Arbeit und Struktur» (2013) und der unvollendete Roman «Bilder deiner großen Liebe» (2014).

Auch in fünfzig Jahren wird dies noch ein Roman sein, den wir lesen wollen. Aber besser, man fängt gleich damit an. FAZ
Kundenbewertungen zu Wolfgang Herrndorf „Tschick“
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Überzeichnet in langatmiger Handlung - enttäuschend - von TheUjulala - 30.07.2018 zu Wolfgang Herrndorf „Tschick“
Dieses Büchlein habe ich von einer Freundin aus Berlin zum Lesen bekommen. Dass es verfilmt wurde, wusste ich bereits. Den Film kenne ich aber nicht. Coverbild Auf dem Cover ist eine am Fenster vorbeiziehende Landschaft in verwischten horizontalen Farbbalken zu sehen. Unten der Asphalt, oben der blaue Himmel und in der Mitte irgendwas zwischen Bäume und Leitblanke. Die Schriftsetzung gefällt mir gut. Das Cover kommt gut ohne Schnickschnack aus und lässt das Roadmovie schon ganz gut erkennen. Handlung Der 14 jähriger Maik, unter Einfluss der beginnenden Pubertät, lässt sich durch seinen Klassenkamerad tschick zu einer Dummheit überreden. Aus Langeweile in den Sommerferien klauen Sie ein Auto und wollen erst mal weg, Richtung Rumänien. Sie fahren mit dem geklauten Lada einfach drauf los und erleben einen Roadmovie quer durch das Berliner Umland. Immer die Gefahr im Nacken erwischt zu werden, erleben Sie einige Abenteuer und treffen auch auf skurrile Gestalten. Buchlayout / Haptik Ein typisches kleines rororo Taschenbuch, ohne Firlefanz oder sonstiges Gimmick. Das schmale Büchlein mit seinen 254 Seiten ist in 49 sehr kleine Kapitel eingeteilt, die nur die Kapitelnummer schmückt. Idee / Plot Roadmovies versprechen schon alleine durch die vielen und schnellen Ortswechsel mit Begegnungen von Menschen unterschiedlicher Couleur immer sehr spannend, aufregend und auch komisch werden zu können. Die Idee dazu ist an sich aber nicht neu. Kinder mit dem Auto durch die Landschaft, so einen ähnlichen Titel habe ich mit Arno Franks "So, und jetzt kommst Du" gelesen. Wobei man betonen muss, dass es sich bei diesem Buch hier um eine fiktive Geschichte handelt. Emotionen / Protagonisten Maik Klingenberg ist in der Klasse der Buhmann, der typische Außenseiter. Die Mutter eine Alkoholikerin und der Vater mit seiner Geliebten ständig auf Reisen, hat er in der Schule seinen Ruf als Psycho weg. Aber Maik kommt mir als 14 Jähriger viel zu schwach rüber. Sein Verhalten ist dem Alter nicht entsprechend und ich empfinde ihn als ziemlich dumm. Dabei habe ich nicht das Gefühl, dass der Autor mir das Gefühl vermitteln wollte, Maik wäre in irgendeiner Art zurückgeblieben, hätte also Defizite seinen Mitschülern gegenüber. Ich habe eher den Eindruck, Wolfgang Herrndorf hat seinen Protagonisten so überspitzt "dämlich" dargestellt, dass es für mich einfach unglaubwürdig ist. Sein Freund tschick, Andrej Tschichatschow, wird zudem auch ziemlich stereotypisch als typischer Bruder eines russischen Kriminellen dargestellt. Diese Figur bleibt mir ebenfalls verschlossen und kann ich nicht greifen. Alles in allem wurden ziemlich alle Figuren in diesem Buch sehr stereotypisch gezeichnet und zeigen sich mir ohne Konturen, sondern sind voller Klischees und deswegen auch recht langweilig und im Verhalten absehbar. Handlungsaufbau / Spannungsbogen Die Handlung plätschert so über das ganze Buch hinweg ohne wirklich erkennbaren Steigungen oder Dramatik. Trotz direktem Einstieg, bei dem man erst etwas rätseln muss und auf die Auflösung gespannt ist, geht die Geschichte aber recht monoton ohne Höhepunkt weiter und bleibt ziemlich flach und langatmig. Das Ende kommt dann auch ohne finalen Showdown oder überraschender Wendungen. Szenerie / Setting Sozialer Brennpunkt Berlin als Schmelztiegel aller vorstellbaren Klischees passt wohl für diese unsinnige Aktion am besten. Klar, dass es hier viele Außenseiter gibt, die sich durch einen Ausflug ins Ungewisse ein unvergessliches Abenteuer versprechen. Wolfgang Herrndorf bedient sich hier aber auch allen verfügbaren Stereotypen und Vorurteilen. Sprache / Schreibstil Der Autor lässt die Geschichte in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Maik im Präteritum erzählen. Es wirkt wie im Tagebuchstil, als hätte Maik seine Geschichte auf Kassette gesprochen. Sprachlich fand ich es am Anfang noch recht witzig. Aber im weiteren Verlauf des Buches wurde es immer überzeichneter und unauthentischer. Teilweise richtig platt und nervig. Es gab ein paar nette, lustige Szenen, aber in Gesamtheit hat mich das eher enttäuscht. FAZIT Enttäuschend weil viel zu überzeichnet und einfach unauthentisch. Eine fiktive Geschichte die vor lauter Klischees nur trieft und auch die flache Handlung es nicht mehr retten kann. Leider.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Tschick? Jederzeit wieder - von Stefan Wichmann - 23.10.2016 zu Wolfgang Herrndorf „Tschick“
Cover Eine stilisierte Straße? Bunte Streifen? Es sagt nicht viel aus und doch hat es das gewisse Etwas. Inhalt Das Buch beginnt recht witzig und verliert sich etwas in monologer Langatmigkeit. Erst ab Kapitel 16 zeigt sich, dass dieser Ansatz richtig ist, denn für dieses Buch ist die Einführung in Maik, aus deren Sicht das Geschehen erzählt wird, sehr wichtig. Der Leser braucht fortan keine weiteren Personenhinweise, sondern ist gefangen, fast schon eingesperrt in das Denken und Fühlen eines Jugendlichen. So wird die Handlung nachvollziehbar und nimmt Fahrt auf. Der Leser ist in den Protagonisten hineinversetzt, fühlt mit ihm und lernt Tschick kennen. Fast fragt man sich beim Lesen, ob man in den Situationen selbst so denken, fühlen, sprechen würde. Was täte ich in diesem Moment, wenn der Polizist das Schauspiel durchschaut? Was würde ich tun, wenn ich` Tschick verliere? So spinnt sich die Geschichte weiter und immer weiter im erfrischend jugendlichen Slang um das Spinnrad und könnte doch tatsächlich so geschehen sein. Wäre da nicht der Alte mit seinem Gewehr. Dies scheint ein bisserl weit hergeholt und zerstört das bis dato liebevoll aufgezeichnete Bild. Schnell versöhnt ist der Leser als Maik, unter Beobachtung stehend telefoniert und an einen netten Erwachsenen Gesprächspartner gerät, der trotz der nächtlichen Störung sinnvolle Fragen stellt und schließlich mitspielt. An solchen Stellen des Buches wäre der Leser gern persönlich dabei und freut sich, dass er zumindest so eingefangen ist in dem Geschehen, dass er gar nicht anders kann als schnell weiterzulesen. Selbst das Ende der Reise und schließlich des Buches lässt eigentlich auf den nächsten Teil hoffen, der aufgrund des leider zu frühen Todes des Autoren nicht kommen wird. Zielgruppe Nicht nur Jugendliche, sondern alle, die den jugendlichen Flair noch einmal aufleben lassen wollen und Gegenwartsliteratur mögen. Fazit Daumen hoch!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Eine surreale Abenteuergeschichte zweier Jugendlicher - von kvel - 07.10.2013 zu Wolfgang Herrndorf „Tschick“
Zwei Jugendliche brechen aus ihrem Leben aus und fahren mit einem gestohlenen Auto alleine durch die Gegend. Ich hatte mir das Buch gekauft, weil es auf der Bestsellerliste war und ich dementsprechend neugierig war. Aber: Die geschilderten Erlebnisse der beiden Jugendlichen werden im Verlaufe des Buches immer abenteuerlicher (und absurder). Die Sprache ist sehr einfach und wirkt wie aufgesetzter "Jugendslang". Insgesamt wirkt der Roman im Laufe der Zeit immer aufgesetzter und unwirklicher (insbesondere die Begegnung mit dem Mädchen am Müllberg). Drei Sterne dann aber doch deshalb, da in dem Roman auch Themen angesprochen werden, die von erster Verliebtheit, Freundschaft, Einsamkeit und innerer Unsicherheit handeln.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Sympathischer Road Trip - von katzenminze - 02.11.2012 zu Wolfgang Herrndorf „Tschick“
Rühernd, witzig und unheimlich sympathisch. Ich war mir erst nicht sicher, ob es sich nicht eher um ein reines Jugendbuch handelt, aber es kann durchaus von allen Altersklassen gelesen und geliebt werden. Die beidem Jungs sind einfach klasse, ihre Tour - so eindringlich und schön beschreiben, dass wohl jeder gerne mit im Auto gesessen hätte - viel zu schnell vorbei.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ausgezeichnetes Buch! Nur zu empfehlen! - von tom.eifel - 02.09.2012 zu Wolfgang Herrndorf „Tschick“
Dieses Buch muss man einfach gelesen haben. Ich lese selten diese Art von Büchern. Aber dieses interessierte mich schon seit dem es herausgekommen ist. Als ich es vor ein paar Tagen wieder in einer Buchhandlung gesehen habe, kaufte ich es und innerhalb kürzester Zeit hatte ich es fertig gelesen. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Dieses Buch werde ich mit großer Sicherheit noch öfter lesen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll einfach großartig - von Tilman Schneider, dfbz.de - 05.03.2012 zu Wolfgang Herrndorf „Tschick“
Maik Klingenberg findet den neuen in der Klasse komisch. Er wird nur Tschik genannt und ist Russe. Als die Ferien beginnen, ist Maik mal wieder alleine. Sein Vater muss mit seiner Sekretärin auf ]Geschäftsreise[ und seine Mutter ist mal wieder in einer Entzugsklinik. Eines Tages kreuzt Tschik bei ihm auf und drängt in sein Leben. Irgendwann gibt Maik zu, dass er so gerne auf die Party des Jahres gehen würde, aber das heißeste Mädchen der Schule hat ihn nicht eingeladen. Tschik hat einen Plan und nicht nur dass. Er hat einen geklauten Wagen und mit dem machen die Jungs eine Urlaubsfahrt. Einen Führerschein hat natürlich keiner von Beiden und einen Plan wo es genau hin geht auch nicht. Wie tankt man? Wo isst man? Wie erleben sie die Nächte? Aus dem schüchternen Maik wird langsam ein offener Junge und Tschik scheint ein echter Kumpel zu sein und gemeinsam bestreiten sie Unwegbarkeiten und lernen ein nettes Mädchen kennen, aber kann das Gefühl von Glück anhalten? Das Buch von Wolfgang Herrndorf ist herausragend. Ein Roadmovie, eine Sozialstudie und eine Selbstfindung von zwei sehr unterschiedlichen jungen Männern, die einiges lernen.
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