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Kompetenzentwicklung für junge Mütter

Förderansätze der beruflichen Bildung. 1. Auflage.
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Produktdetails

Titel: Kompetenzentwicklung für junge Mütter
Autor/en: Marianne Friese

EAN: 9783763945931
Format:  PDF ohne DRM
Förderansätze der beruflichen Bildung.
1. Auflage.
W. Bertelsmann Verlag

29. Februar 2008 - pdf eBook - 248 Seiten

Junge Frauen, die zeitgleich mit der Mutterschaft auch den Einstieg ins Berufsleben bewältigen müssen, benötigen ganzheitliche Unterstützung. Diese Untersuchung dokumentiert dabei entstehende Probleme und entwickelt Lösungsansätze. Am Beispiel der "Bremer Förderkette junge Mütter" wird gezeigt, wie Frauen sich sowohl als Mutter als auch für den ersten Arbeitsmarkt qualifizieren. Das Projekt MOSAIK hat spezifische Instrumente für den Wissens-, Beratungs- und Weiterbildungstransfer zur bundesweiten Implementierung entwickelt.
1;Inhalt;4 2;1. Einleitung;6 3;2. Lebenswelt und soziale Situation junger Mütter;12 4;3. Demografische Strukturen und soziokulturelle Entwicklungen;38 5;4. Junge Mütter im System der beruflichen Bildung;74 6;5. Vernetzung und Wissenstransfer;96 7;6. Förderansätze in der vorberuflichen Bildung;114 8;7. Förderansätze in der beruflichen Bildung;178 9;8. Fazit: Analyse und Handlungsempfehlungen;218 10;9. Nachwort;232 11;Literatur;234 12;Verzeichnis der Abbildungen und Tabellen;244


Marianne Friese ist Professorin für das Fachgebiet Berufspädagogik/Arbeitslehre an der Universität Gießen und Leiterin des Forschungsprojekts MOSAIK.
5. Vernetzung und Wissenstransfer (S. 95-96)

In der Bildungslandschaft erhält das Thema Netzwerkbildung eine zunehmende Relevanz. Gründe hierfür liegen zum einen in der Globalisierung der Gesellschaft, die zunehmend komplexere Wissensformen und vernetzte Kommunikationsstrukturen verlangt. Bedeutsam ist zum anderen die wachsende Differenzierung regionaler Wissensbestände, die neue Netzwerkstrukturen zwischen Akteuren und Organisationen erfordert. Dieses Spannungsverhältnis zwischen der zunehmenden Generalisierung und regionalen Spezialisierung von Wissen stellt neue Anforderungen an pädagogische und soziale Handlungsfelder.

Zentral sind insbesondere vor dem Hintergrund des lebenslangen Lernens neue fachübergreifende Kooperationen und Netzwerkstrukturen, die Wissenstransfer herstellen und koordinieren, Kompetenzen bündeln und Ressourcen optimieren. Dabei sollen ebenso individuelle und differenzierte Lernprozesse befördert wie auch institutionelle Entwicklungen lernender Organisationen gestärkt werden. Aus dieser Perspektive stellt Netzwerkbildung ein bedeutendes Lösungspotenzial für gesellschaftliche Strukturprobleme dar.

Diese Anforderungen der Netzwerkgesellschaft" haben auch in der berufspädagogischen Reformdebatte zu einem lebhaften Diskurs und zur Herausbildung neuer Netzwerkstrukturen und Kooperationsformen geführt, die vielfältige Lebensbereiche von der Bildung sozialer und kultureller Netzwerke über Organisationsformen bis zur virtuellen Vernetzung des Internets umfassen (vgl. Jütte 2002, Nowak 1996, Reiß 1998). Zugleich haben sich vor dem Hintergrund der Forderung nach der Pluralisierung von Lernorten und Intensivierung der Lernortkooperation verstärkt regionale Berufsbildungsnetzwerke (vgl. Wilbers 2004) herausgebildet, die Personen und Institutionen unter spezifischen Themenstellungen und Interessenslagen verbinden, den Zugang zu beruflich relevanten Erfahrungen, Informationen und Kompetenzen ersch
ließen, zwischen Experten und Bildungsabnehmern/-innen vermitteln und Personen und spezifische Zielgruppen auf individuellen (Aus-)Bildungswegen begleiten.

Sie richten sich an die Akteure im Berufsbildungssystem, an Schulen, Betriebe und Kammern, an Ausbildungs- und Lernortverbünde, an Einrichtungen der Jugendberufshilfe sowie der Jugendsozialarbeit. Des Weiteren stiften sie Kooperationen zwischen Bereichen der Regelausbildung und Benachteiligtenförderung sowie zwischen der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Im Mittelpunkt dieser pluralisierten Kooperation von Lernorten und Personen steht ein doppeltes Ziel: die Entwicklung und Steigerung der Ausbildungsqualität durch eine verbesserte Kooperation und Kommunikation der Akteure sowie die Sicherung der ökonomischen Effektivität und Effizienz von Bildungsmaßnahmen durch die Optimierung, Steuerung und Bündelung von Ressourcen und Kapazitäten (vgl. Friese 2004a).

5.1 Netzwerkbildung für Frauen und junge Mütter

Auffällig an dieser Debatte ist, dass die Frage der Netzwerkbildung im Bereich der Ausbildung vornehmlich für das duale System vorangetrieben wird. Weniger berücksichtigt in der berufspädagogischen Netzwerkbildung sind bislang spezifische genderorientierte Problemlagen, die sich mit der Ausbildungssituation von (jungen) Frauen befassen. Dieses begründet sich durch die nach wie vor eingeschränkte Teilnahme von Mädchen und Frauen an der dualen Ausbildung und qualifizierter Erwerbsarbeit mit der Folge eines erschwerten Zugangs zu einer gleichberechtigten beruflichen Partizipation.

Auch die durch die Geschlechterforschung und Politik eingerichteten gleichstellungsorientierten Netzwerke haben bislang weniger junge Frauen und bildungsbenachteiligte Zielgruppen im Blick. Sie beziehen sich vornehmlich auf Zielgruppen von Frauen in biografisch etablierten Lebensphasen sowie auf hoch qualifizierte Frauen in Führungspositionen, wie beispielsweise Programme zur Vereinbarkeit von
Familie und Beruf oder zur Förderung einer Existenzgründung nach der Familienphase.

Diese Mittelschichtorientierung der Netzwerkbildung ist auch charakteristisch für die Organisation von Frauen in politisch und wirtschaftlich orientierten Netzwerken, wo insbesondere Frauen aus bildungsnahen Milieus zusammengeschlossen sind. Auch in gewerkschaftlichen und hausfraulichen Verbänden sind überwiegend Frauen aus diesen sozialen Zusammenhängen anzutreffen. Demgegenüber sind junge Frauen im Alter zwischen 18 und 35 Jahren und Frauen aus bildungsfernen Schichten nur selten in Netzwerken vertreten (vgl. Hack/Liebold 2004, S. 48).

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