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Die Stadt im Mittelalter

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Produktdetails

Titel: Die Stadt im Mittelalter
Autor/en: Frank G. Hirschmann

ISBN: 3486701371
EAN: 9783486701371
Format:  PDF ohne DRM
Gruyter, Walter de GmbH

1. Oktober 2010 - pdf eBook - 158 Seiten

Frank G. Hirschmann gibt einen präzisen Überblick über die Geschichte der Städte im Deutschen Reich einschließlich der Niederen Lande von den römischen Anfängen im Westen bis zum Vorabend der Reformation. Die Städte werden in ihrer ganzen Vielfalt sowie unter wirtschafts-, sozial-, kirchen- und baugeschichtlicher Sicht betrachtet. Bruderschaften und Gemeinden, Städtebünde und die Hanse, innerstädtische Auseinandersetzungen, die Juden oder Landesherrschaft und Königtum sind weitere Aspekte. Im forschungsgeschichtlichen Teil werden vor allem aktuelle Schwerpunkte und Tendenzen der Stadtgeschichtsforschung diskutiert. Für Studierende und Lehrende ist somit nicht zuletzt dank der umfangreichen Bibliographie eine grundlegende Einführung entstanden.
1;Vorwort;6 2;Inhalt;8 3;Vorwort des Verfassers;12 4;I. Enzyklopädischer Überblick;14 4.1;1. Kontinuität und Entwicklung des Stadtwesens;14 4.2;2. Politische und soziale Strukturen der Städte;33 4.3;3. Städte im Spannungsfeld von Königtum und Partikulargewalten;44 4.4;4. Zwischenstädtische Kommunikation;50 4.5;5. Städte als Zentren von Wirtschaft und Verkehr;55 4.6;6. Städte als Zentren von Kultur und Bildung;62 4.7;7. Schlussbetrachtungen;66 5;II. Grundprobleme und Tendenzen der Forschung;68 5.1;1. Literatur- und Quellenlage;68 5.2;2. Definitionen von Stadt;74 5.3;3. Rolle der Stadtrechte;83 5.4;4. Stadttypen;88 5.5;5. Die kleinen und mittelgroßen Städte als Objekte der Forschung;90 5.6;6. Stadt und Kirche;93 5.7;7. Demographie;96 5.8;8. Teilaspekte zur Stadtgeschichte;97 6;III. Quellen und Literatur;108 6.1;1. Aktuelle Bibliographien;109 6.2;2. Überblicksdarstellungen;109 6.3;3. Zum Stadtbegriff;110 6.4;4. Einzelne Städte;111 6.5;5. Regionen und Städtelandschaften;116 6.6;6. Zeitschnitte;118 6.7;7. Stadtgemeinde;119 6.8;8. Stadtsiegel;120 6.9;9. Bruderschaften/Gilden/Zünfte;121 6.10;10. Ministerialität und städtische Führungsgruppen;122 6.11;11. Hanse und Städtebünde;123 6.12;12. Stadtrecht;124 6.13;13. Stadtherrschaft und Residenzen;125 6.14;14. Stadt und Umland, Zentralität;126 6.15;15. Stadt und Kirche;127 6.16;16. Städtisches Gewerbe;130 6.17;17. Städtischer Handel Märkte, Messen und Münzen;131 6.18;18. Städtische Topographie und Kunstgeschichte;132 6.19;19. Hospitäler und Fürsorge;133 6.20;20. Weitere Infrastruktur;133 6.21;21. Frauen in der Stadt;134 6.22;22. Juden;135 6.23;23. Randgruppen;135 6.24;24. Schriftlichkeit und Literatur;136 6.25;25. Kommunikation;136 6.26;26. Stadttypen;137 6.27;27. Stadtarchäologie;138 6.28;28. Historische Demographie;139 6.29;29. Weitere Aspekte;140 6.30;30. Städte der Nachbarländer;141 7;Register;144 8;Enzyklopädie deutscher Geschichte. Themen und Autoren;156


2.2 Bruderschaften und Zünfte (Seite 25)

In den bereits bei der Herausbildung der Stadtgemeinden hervorgetretenen Bruderschaften (Gilden, Zünfte, Innungen, Ämter, fraternitates, confréries, ambachten) vereinten sich seit dem hohen Mittelalter insbesondere die städtischen Führungsgruppen. Dabei sollte nicht zwischen laikalen und klerikalen, religiös oder berufständisch motivierten Vereinigungen unterschieden werden, vielmehr war allen Bruderschaften eine religiöse Fundierung ebenso zu eigen wie die Wahrnehmung gemeinsamer Interessen. Hinzu kamen gemeinsame Rituale, Statuten und Für- und Vorsorgemaßnahmen. In ihrer Legitimation, ihrer Sorge um das Gemeinwohl und ihrer Organisationsform lassen sich zwischen Bruderschaften und Gemeinden deutliche Parallelen aufzeigen. Seit dem 13. Jahrhundert nahmen diese Interessensverbände überall im Reich erheblich zu. So besaß etwa das kleine hennegauische Maubeuge um 1300 dreißig Zünfte, Mainz 1332/33 deren 58, Breslau 1470 vierzig. Sie waren durchweg religiös geprägt, häufig schlossen sich in ihnen die Angehörigen bestimmter Berufsgruppen (so bereits 1149 die Kölner Bettziechenweber) zusammen, stets nehmen sie karitative Aufgaben nach innen und zum Teil nach außen wahr. Ihre Zunfthäuser dienten mitunter als ursprüngliche Rathäuser, so etwa in Magdeburg das Haus der Kürschnerinnung oder in Dinant das Versammlungshaus der vor Ort tonangebenden Kupferschmiede. Im späten Mittelalter schlossen sich mitunter die Berufsverbände einer ganzen Region zusammen wie beispielsweise 1341 (auf Initiative des Herzogs von Lothringen) die Krämer von Nancy, Rosières-aux-Salines und St. Nicolasde- Port oder 1383 die Schmiede aus Mainz, Worms, Speyer, Frankfurt, Gelnhausen, Aschaffenburg, Bingen, Oppenheim und Kreuznach.

Allenthalben lässt sich f&
uuml;r das späte Mittelalter beobachten, dass die meisten Bruderschaften zur Abschottung nach außen neigten und ihre Für- und Vorsorgepolitik überwiegend auf die eigenen Mitglieder beschränkten. Als Bruderschaft sind auch die Münzerhausgenossen anzusehen, die seit dem späten 12. Jahrhundert vor allem in den rheinischen Kathedralstädten, aber auch beispielsweise in Goslar, Erfurt, Krems oder Graz begegnen. Ihnen oblag die Verwaltung der örtlichen Münzstätte, mit den städtischen Führungsgruppen waren sie eng verbunden.


"Dieser 84. Band der Enzyklopädie deutscher Geschichte hält alles was er verspricht. Der enzyklopädische Überblick auf knappen 54 Seiten ist ebenso dicht wie anschaulich geschrieben, ohne die notwendigen Differenzierungen vermissen zu lassen." Gisbert Gemein, geschichte heute, 3. Jg. 2/ 2010
"H. hat die vorgegebene Struktur der EdG-Reihe sehr gut ausgenutzt, vermittelt eine anschauliche Übersicht über Gemeinsamkeiten und außergewöhnliche Beispiele in der Entwicklung deutscher Städte im hohen und späten Mittelalter, bringt Forschungsdefizite und -fortschritte auf den Punkt und trifft eine umfassende, aber nicht erschlagende Literaturauswahl. (...) - mit diesem Buch, das sowohl in Gänze lesbar ist als auch den schnellen Zugriff auf einen Ausschnitt aus dem großen Thema erlaubt, füllt H. in der Tat weit mehr als eine Lücke im ambitionierten Oldenbourgschen Verlagsprogramm." Tobias Herrmann, Rheinische Vierteljahrsblätter, Jg. 74, 2010
"Ziel der Reihe ist es, dem Studierenden und dem Nichtstadthistoriker einen ersten Ein- und strukturierten Überblick zu geben, und dieses gelingt, aller geforderten Kürze zum Trotz." F.B. Fahlbusch, Hansische Geschichtsblätter, 128, 2010
"...hier liegt ein Überblick vor, mit dem es sich gut arbeiten lässt." Felicitas Schmieder, Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Heft 1/2011
"Insgesamt entsteht aufgrund der konsequent vergleichenden Herangehensweise Hirschmanns ein markantes und dichtes Bild für alle Themenbereiche des mittelalterlichen Städtewesens, und das eben nicht nur für Köln (...).Daher sei die Lektüre nicht nur (angehenden) Fachwissenschaftlern empfohlen, sondern allen Interessierten..." Geschichte in Köln, 57/2010

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