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Tödliche Mitgift

Pia Korittkis fünfter Fall. Empfohlen von 16 bis 99 Jahre…
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Produktdetails

Titel: Tödliche Mitgift
Autor/en: Eva Almstädt

EAN: 9783838717074
Format:  EPUB
Pia Korittkis fünfter Fall.
Empfohlen von 16 bis 99 Jahren.
1. Aufl. 2012.
Lübbe

17. Februar 2012 - epub eBook - 304 Seiten

In einer Hotelsuite in Umbrien wird eine junge Frau bestialisch ermordet aufgefunden. Die Spuren weisen nach Lübeck, wo die Tote vor Kurzem in eine hoch angesehene Familie eingeheiratet hat. War ihr Reisebegleiter tatsächlich ihr Ehemann? Kommissarin Pia Korittki ermittelt in Deutschland und Italien und stößt auf ein schier unglaubliches Motiv. Aber dann nimmt der Fall auch für sie selbst eine dramtische Wendung ...

Prolog

Jetzt, da ihr der Kerl herausfordernd in ihrem Hotelzimmer gegenüberstand, erkannte Annegret Dreyling, dass sie einen Fehler gemacht hatte. Das, was ihr auf der sonnigen Piazza zwischen all den sorglos wirkenden Touristen und Studenten wie ein aufregender Zeitvertreib erschienen war, kam ihr nun nicht mehr amüsant vor. Überhaupt nicht. Was hatte sie sich dabei gedacht, diesen Mann mit auf ihr Zimmer im Guarini Palace Hotel zu nehmen?

Er hatte sie eben an der Fontana Maggiore angesprochen und auf ein Eis eingeladen. Normalerweise war es nicht ihre Art, sich mit Fremden einzulassen, aber er benahm sich wie ein Mann, der mit attraktiven Frauen umzugehen versteht. Schuld an der Situation waren eigentlich die anderen. Annegret war es nämlich allmählich leid, sich von ihrem Reisebegleiter Berry aus großen braunen Augen anhimmeln zu lassen. Und Ole, ihr frisch angetrauter Ehemann, befand sich immer noch in São Paulo und interessierte sich nicht die Bohne dafür, dass sie sich langweilte.

Mit dem Betreten des Hotelzimmers hatte sich das Verhalten ihres neuen Bekannten allerdings um hundertachtzig Grad gewendet. Erst hatte er ungeniert die Tür zum Badezimmer aufgestoßen und beim Anblick von Messing und Marmor anerkennend durch die Zähne gepfiffen. Dann war die Matratze mit dem cremefarbenen Satinüberwurf von ihm begutachtet worden, und zuletzt hatte er demonstrativ die Fenster geschlossen. Dabei hatte Annegret sie vor dem Verlassen des Zimmers extra offen gelassen, damit die kühler werdende Abendluft hineinwehen konnte.

»Es reicht«, sagte sie. »Du hast mein Zimmer gesehen, du hast die Aussicht von hier oben bewundert, und jetzt kannst du wieder gehen.« Seine Augen verdunkelten sich. Sie trat vorsichtshalber einen Schritt zurück, denn sie rechnete instinktiv mit einer heftigen Reaktion a
us Trotz, Unmut oder verletzter Eitelkeit.

»Nein, das werde ich bestimmt nicht tun. Da ich nun schon einmal hier bin …« Er kommentierte ihr Zurückweichen vor ihm mit dem Hochziehen einer Augenbraue. »Ach so ist das! Erst kesse Sprüche klopfen und dann einen Rückzieher machen.«

»Du hast doch nicht ernsthaft geglaubt, dass ich was von dir will!«, sagte sie höhnisch.

»Vorhin im Fahrstuhl sah das aber noch ganz anders aus.«

Ein Kuss, es war nur ein einziger Kuss gewesen. So lang, wie die Fahrt in den dritten Stock dauerte, und mit Zunge, aber die Wirkung auf ihre Hormone war so schnell wieder verflogen, als hätte sie ein eiskaltes Tauchbad genommen. »Ich bin verheiratet, schon vergessen? Und ein Freund von mir wohnt direkt nebenan.«

»Ein Freund von dir, interessant. Weiß dein Mann denn von ihm? Und wo ist er überhaupt? Lässt sein hübsches Frauchen so ganz allein durch Perugia spazieren.«

»Das geht dich nichts an. Verschwinde jetzt, sonst rufe ich um Hilfe.«

»Ach ja?«

Sie umrundete das Bett, um zum Nachttisch zu gelangen, auf dem ein Telefon stand. Ihr Mobiltelefon lag immer noch in ihrer Prada-Handtasche, und die hing im Kleiderschrank neben der Tür. Zu weit weg – das hatte sie nun von ihrer Leichtfertigkeit!

»Annegret, sei doch nicht so spießig! Wir wollen doch nur etwas Spaß zusammen haben.«

Sie nahm das Telefon in die Hand. Wie war noch mal die Durchwahl zur Rezeption? Und was sollte sie sagen?

»Wenn du möchtest, gehe ich wieder. So nötig habe ich es bestimmt nicht, dass ich mich einer Frau aufdrängen würde. Sag, ich soll gehen, und ich bin verschwunden …«

»Dann geh jetzt«, versuchte sie es noch einmal.

»Gar kein ›Bitte‹? Du bi
st doch auf einmal so vornehm geworden …«

Wie hatte sie sein Lächeln vorhin nur sexy finden können? Er trat einen Schritt auf das Bett zu, das sich nun zwischen ihnen befand, und lockerte spielerisch seine Arme und Schultern, als wollte er gleich mit dem Krafttraining beginnen. Woher wusste er überhaupt von ihren veränderten Lebensumständen? Ihr Zeigefinger schwebte unentschlossen über der Tastatur des Telefons. Sie konnte ja einfach irgendeine Nummer wählen. Vielleicht die Null oder die Eins? Annegret kam nicht dazu, sich zu entscheiden. Völlig unerwartet hechtete der Mann mit einem Satz über das Bett und schlug ihr das Telefon aus der Hand. Es flog in hohem Bogen auf den Fußboden, doch der dicke Teppichboden verschluckte das Geräusch des Aufpralls.

»Hey, überleg dir gut, was du tust!«

»Wenn ich schreie, hört es das ganze Hotel.«

»Meinst du? Was soll das überhaupt? Ich will dir doch gar nichts tun, Annegret.«

Sie wollte in Richtung Tür laufen, aber der Schreck ließ sie einen Moment zu lange zögern. Er hingegen war blitzschnell wieder auf den Beinen und bekam ihr Handgelenk zu fassen. »Du widerlicher Mistkerl!«, zischte sie. »Lass mich los und verschwinde, sonst wird es dir leidtun. Mein Mann, meine Familie, die haben nämlich Geld, die haben Einfluss!«

»Ich weiß.« Er lockerte seinen Griff. »Und ich weiß noch mehr. Ich habe Neuigkeiten für dich, Annegret.«

»Lass mich los!«

»Natürlich. Entschuldige bitte.« Er zog seine Hand zurück und führte sie in Richtung seines Gürtels.

»Was für Neuigkeiten sollen das wohl sein?« Ihre Stimme klang schrill. Sie verstand nicht, was vor sich ging.

»Erinnerst du dich gar nicht an mich? Ich war neuli
ch schon auf deiner Hochzeitsfeier im Historischen Weinkeller in Lübeck … Hab mich allerdings im Hintergrund gehalten, nicht so wie dein Bruder, dieser Matthias Nowak. Er ist doch ein Exknacki, oder?«

»Wieso? Was soll das?« Hatte ihr Bruder diesen Typen etwa im Gefängnis kennengelernt? Wie widerlich das alles war.

»Du wärst auf deiner eigenen Hochzeit am liebsten im Erdboden versunken, was? Es war aber auch peinlich, wie dein Bruder für dich in die Bresche gesprungen ist, als dich der böse Onkel – war es Dietrich Dreyling? – in seiner Rede vor allen Leuten bloßgestellt hat. Annegret, die Braut, die gar nicht richtig in die Familie eingeführt worden ist … Annegret, wer kennt schon Annegret?«

Ihr schoss noch bei der Erinnerung an die hässliche Szene das Blut in die Wangen. Es war die schlimmste Hochzeit gewesen, die sie je erlebt hatte. Und es war ihre eigene gewesen. »Das muss ich mir nicht anhören!«

»Doch, du hörst mir besser zu.«

Ihre Augen weiteten sich erschrocken, als sie das Messer in seiner Hand erblickte. Es war komplett schwarz, hatte eine etwa zehn Zentimeter lange Klinge, und es zeigte auf ihre Brust. »Was willst du?«, fragte sie mit trockenem Mund. Das konnte doch alles nicht wahr sein!

»Annegret, Annegret. So schnell bricht sie zusammen … Auch noch ein Feigling. Du hast dich mit Leuten eingelassen, die eine Nummer zu groß für dich sind. Und weniger vornehm und zimperlich, als du denkst. Daher mein Tipp: Tue endlich, was die wollen, es ist nur zu deinem Besten …«

»Wovon sprichst du?«

»Von dem Vertrag natürlich. Die erwarten deine Unterschrift, sonst gehen die Geschäfte in São Paulo nicht weiter voran, verstehst du? Und Zeit ist Geld.«

»Niemand kann mich zwingen, irgendet
was zu unterschreiben!«

»Nein, das wollen sie auch gar nicht. Aber ich bin hier, um noch etwas Überzeugungsarbeit zu leisten.« Die Messerklinge bewegte sich andeutungsweise von unten nach oben, als wollte sie das Oberteil ihres Sommerkleides anritzen. Da war nicht viel Stoff zwischen ihrer Haut und der Messerspitze.

»Ole wird dich umbringen, wenn ich ihm sage, dass du mich mit einem Messer bedroht hast.«

»Er wird sich fragen, wieso du mich überhaupt mit auf dein Zimmer genommen hast.« Er zog das Messer zurück und verstaute es in einer Nylonscheide, die an seinem Gürtel befestigt war. Sein Baumwoll-Shirt fiel wieder darüber und verdeckte die Waffe, als wäre nie etwas gewesen. »Mit dir zu reden ist reine Zeitverschwendung. Aber ich habe auch genug gesehen. Ein Zimmer mit Verbindungstür, wie praktisch.« Er musterte die Tür und lächelte zufrieden. Als Annegret ihn im Profil sah, ging ihr auf, weshalb er ihr auf der Piazza bekannt vorgekommen war.

»Ich hab dich in Lübeck schon mal gesehen. Du hast mich verfolgt, du warst das!«, sagte sie, überrascht und wütend, dass es ihr nicht eher aufgegangen war. Auch in Perugia hatte sie das Gefühl, verfolgt zu werden, nicht losgelassen. Im Grunde war er der Auslöser für diese bescheuerte Reise und auch dafür, dass sie Berrys Nähe so geduldig ertrug … Und jetzt drohte er ihr?

»Bravo, Annegret. Willkommen im Club der Schnellmerker!« Er klatschte andeutungsweise in die Hände.

»Du gibst dir vollkommen umsonst Mühe«, sagte Annegret trotzig. »Es gibt nichts, über das sich Ole Sorgen machen müsste. Das kannst du nun sicherlich bezeugen.«

»Wenn du dich bereit erklärst zu kooperieren.«

»Ich kann ja mal bei den Anwälten anrufen«,
meinte sie, damit er endlich verschwand. »Hillinger und Wriedt, nicht wahr?«

»Wunderbar. Ciao, bella. Und bilde dir bloß nicht zu viel ein. So eine Granate, wie du denkst, bist du nämlich gar nicht …«

»Hau ab.« Ihn verschwinden zu sehen rief nicht die gewünschte Erleichterung in ihr wach. Sie verstand überhaupt nichts mehr. Als die Zimmertür hinter ihm ins Schloss gefallen war, seufzte sie. Sie warf einen Blick in den Spiegel mit dem vergoldeten Rahmen: So eine Granate bist du gar nicht … Idiot! Sie würde sich jetzt zur Beruhigung ein Fläschchen aus der Minibar genehmigen und, auf dem...


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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Tolle Buchreihe - von Xela - 10.03.2016 zu Eva Almstädt „Tödliche Mitgift“
Eine weitere klasse Geschichte um Pia K.! Lese die Serie seit Anfang an und freue mich auf jeden neuen Band, der erscheint. Jeder Teil, wo wie auch dieser, ist insich harmonisch und abgeschlossen (die Fälle) wobei man duch die private Seite der Ermittlerin immer wieder neugierig auf Weiteres ist. Eine tolle Kombi aus Krimi und der privaten Geschichte um Pia! ...auf jeden Fall lesen...:)
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