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Roman. 1. Aufl. 2012.
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Produktdetails

Titel: Das Geschenk
Autor/en: David Baldacci

EAN: 9783838717173
Format:  EPUB
Roman.
1. Aufl. 2012.
Übersetzt von Uwe Anton, David Baldacci
Bastei Entertainment

17. Februar 2012 - epub eBook - 366 Seiten

Eine Eisenbahnfahrt von Washington bis nach Los Angeles, wie einst Mark Twain sie unternahm, damit will Tom Langdon seine Freundin zu Weihnachten überraschen. An Bord lernt er eine Vielzahl von ganz unterschiedlichen Menschen kennen. Mit im
Gepäck hat ein jeder von ihnen Sorgen und Träumen, Ängste und Hoffnungen. Während sich an Bord dramatische und amüsante Verwicklungen entspinnen, fährt der Zug durch das Land, hinauf zu den Rocky Mountains. Ein Unwetter zieht herauf. Wird
der Zug sein Ziel erreichen? Und welches Geschenk wird die Weihnachtszeit für die Passagiere bereithalten?

KAPITEL 1

Tom Langdon war Journalist und Globetrotter. Das Vagabundenleben lag ihm im Blut. Wo andere Unbeständigkeit und Gefahr für ihr Leben sahen, fühlte Tom sich von allumfassender Freiheit und Unabhängigkeit angelockt. Den größten Teil seines Berufslebens hatte er in fremden Ländern zugebracht und über Kriege, Aufstände, Hungersnöte, Epidemien und praktisch sämtliche Katastrophen und alles Elend auf Erden berichtet. Dabei hatte Tom stets ein sehr schwieriges Ziel verfolgt, das sich jedoch in schlichte Worte kleiden ließ: Er hatte die Welt verändern wollen, indem er die allgemeine Aufmerksamkeit auf deren Schattenseiten und Missstände lenkte. Und er liebte das Abenteuer.

Doch nachdem er immer wieder über Schrecknisse, Gewalt und Tod berichtet hatte und mit ansehen musste, wie die Lebensbedingungen der Menschen sich mehr und mehr verschlechterten, war er desillusioniert nach Amerika zurückgekehrt. Auf der Suche nach einem Gegenmittel für seine hartnäckige Melancholie hatte er begonnen, gleichermaßen oberflächliche wie belanglose Artikel für Frauen- und Wohnzeitschriften, Hobby- und Gartenratgeber und ähnliche Publikationen zu schreiben. Doch nachdem er ausgiebig die Wunder des Kompostierens und die innere Befriedigung gepriesen hatte, die einem ein selbst verlegter Holzfußboden verschafft, konnte er nicht gerade von sich behaupten, die private und berufliche Erfüllung gefunden zu haben.

Nun stand Weihnachten vor der Tür, und Toms größtes und dringendstes Problem bestand darin, von der Ostküste nach Los Angeles zu gelangen, um dort die Feiertage zu verbringen. Der Grund für diese Reise war fast so alt wie die Menschheit: In LA wohnte Toms Freundin, Lelia Gibson. Sie hatte als Filmschauspielerin angefangen, doch nach Jahren unzähliger Auftritte in drittklassigen Horrorfilmen hatte sie sich aufs Synchronisieren und Sprechen von Kommentaren verlegt. Anstatt sich auf der Leinwand zerstückeln zu lassen, um ihren Lebensunterhalt
zu bestreiten, lieferte sie die Stimmen für eine Reihe weithin beliebter Samstagvormittags-Cartoons. In der Kinderfernseh-Industrie war man sich einig, dass niemand die Stimmen vertrottelter Waldschrate und ähnlich putziger, schrulliger Wesen mit größerer Fertigkeit und stimmlicher Vielfalt wiederzugeben vermochte als Goldkehlchen Lelia Gibson. Als Beweis konnte sie eine Vitrine voller Trophäen und Auszeichnungen, ein exorbitantes Einkommen und einen ansehnlichen Anteil an Vermarktungsrechten vorweisen.

Tom und Lelia hatten sich während eines Nachtflugs von Südostasien in die Vereinigten Staaten kennen gelernt und auf Anhieb blendend verstanden. Anfangs hatte Tom gemeint, die beiderseitige Sympathie hätte am vielen Alkohol gelegen, den sie konsumiert hatten, doch als die Wirkung zwei Stunden nach der Landung in Los Angeles verflog, war Lelia noch immer sehr attraktiv für Tom  wenn auch ein wenig verrückt und exzentrisch , und auch Lelia schien sich noch immer von Tom angezogen zu fühlen. Er blieb über Nacht in Kalifornien, sodass sie einander noch besser kennen lernten. Einige Zeit später besuchte Lelia ihn an der Ostküste; dann flog Tom zu ihr an die Westküste, woraus sich eine rundum zufrieden stellende Zwei-Küsten-Beziehung entwickelte.

Es mag einem seltsam erscheinen, dass eine erfolgreiche Hollywood-Millionärin sich in einen nomadisierenden Zeitgenossen verknallt hatte, der Reisepässe verbrauchte wie andere Menschen Papiertaschentücher, der in dreißig Sprachen fluchen konnte und der finanziell ständig auf wackligen Beinen stand. Doch Lelia hatte die Männer in ihrer unmittelbaren Umgebung satt. Wie sie es einmal diplomatisch ausdrückte: Sie alle waren verlogener Abschaum und absolut unzuverlässig. Tom aber sei ein Zeitungsmensch, erklärte Lelia, und habe von daher zumindest gelegentlich mit der Wahrheit zu tun. Außerdem liebte Lelia sein auf verwegene Art gutes Aussehen. Vermutlich glaubte sie, die tiefen Furchen in Toms Gesicht seien di
e Spuren abenteuerlicher Reportagen, die er, von Kugeln umschwirrt, in schwülfeuchten Urwäldern und auf glutheißem Wüstensand gemacht hatte. In Wahrheit musste Tom den Kopf zwecks Befolgung örtlicher Sicherheitsvorschriften viel häufiger in den Sand stecken.

In atemlosem Staunen lauschte Lelia, wenn Tom ihr von den weltbewegenden Ereignissen erzählte, über die er berichtet hatte. Er seinerseits verfolgte voller Bewunderung die Professionalität, mit der Lelia ihre Cartoonstimmen-Karriere vorantrieb. Außerdem lebten sie nicht das ganze Jahr zusammen  ein für Tom entscheidender Vorteil, blieb es ihm und Lelia auf diese Weise erspart, die ungezählten Schwierigkeiten zu meistern, mit denen Paare sich herumschlagen mussten, die einen gemeinsamen Haushalt führten.

Er war einmal für kurze Zeit verheiratet gewesen, hatte aber keine Kinder. Heute würde seine Ex-Frau nicht einmal ein R-Gespräch von ihm entgegennehmen, wenn er auf der Straße läge und verblutete. Tom war einundvierzig und hatte vor zwei Monaten seine Mutter durch einen Schlaganfall verloren; sein Vater war bereits mehrere Jahre vorher gestorben. Als Einzelkind war er nun ganz allein  und das hatte ihn zum Nachdenken gebracht. Die Hälfte seines Erdendaseins war verstrichen, und was hatte er vorzuweisen? Eine gescheiterte Ehe, keine Nachkommen, eine eher lockere Beziehung mit einer kalifornischen Synchronstimmen-Königin, eine LKW-Ladung Zeitungsartikel und ein paar Journalistenpreise. Ganz gleich, wie man es betrachtete, alles in allem war es eine armselige Rechtfertigung für seine Existenz.

Tom hatte einmal die Gelegenheit gehabt, mit einer anderen Frau ein anderes und schöneres Leben zu führen, doch die Beziehung war unerklärlicherweise in die Brüche gegangen. Inzwischen war ihm mit schmerzlicher Gewissheit klar, dass es der größte Fehler seines Lebens gewesen war, Eleanor Carter nicht geheiratet zu haben. Trotzdem fuhr Tom  grundsätzlich ein aktiver Mensch und er
neut von Fernweh getrieben  mit der Eisenbahn zu Weihnachten nach LA und seiner Geliebten Lelia.

Warum mit dem Zug, könnte man fragen, wo es doch jede Menge günstige Flüge gab, mit denen er sein Ziel in einem Bruchteil der Zeit erreicht hätte. Nun, ein normaler Mensch kann nur eine begrenzte Anzahl der auf Flughäfen vorgeschriebenen Sicherheitschecks mit widerwärtigen Detektorstäben ertragen, die ihm in geheiligte Körperregionen geschoben werden, oder mit der Aufforderung, vor Fremden die Hose herunterzulassen, oder mit dem Durchwühlen des Handgepäcks. Irgendwann platzt jedem der Kragen, so wie Tom auf dem Flughafen La Guardia, wo er in die Luft gegangen war wie der Vesuv beim Untergang Pompejis.

Tom war gerade aus Italien eingeflogen, wo er für eines seiner derzeit bevorzugten, eher oberflächlichen Themen recherchiert hatte. Diesmal war es um die Weinherstellung gegangen, und um die Mühen eines Schnellkurses über Bodenqualität und Traubenfäule leichter ertragen zu können, hatte Tom mehr vom Gegenstand seiner journalistischen Untersuchungen konsumiert, als ihm gut getan hatte. Deshalb war er müde, verkatert und missgelaunt gewesen. Er hatte nur drei Stunden im Apartment eines Freundes in New York geschlafen, ehe er zum Flughafen gefahren war, um eine Maschine nach Texas zu nehmen, wo er einen Artikel über Teenager-Schönheitswettbewerbe auf dem Lande schreiben sollte. Tom hatte den Job angenommen, weil einen gestandenen Reporter wie ihn so schnell nichts mehr schrecken konnte.

Jedenfalls war in der Sicherheitsschleuse am Flughafen La Guardia der Suchstab gegen diverse empfindliche Teile von Toms Anatomie geklatscht, die zu berühren für besagten Suchstab tabu war, sei es nun in freundlicher Absicht oder aus anderen Gründen. Währenddessen war es einem anderen Sicherheitsmenschen gelungen, jeden  aber auch wirklich jeden  Gegenstand aus Toms Koffer aufs Transportband zu kippen. Hilflos hatte Tom mit ansehen müssen, wie se
ine persönlichsten Utensilien vor den neugierigen Blicken plötzlich überaus interessierter, wildfremder Menschen vorüberglitten.

Wie um diesem unerquicklichen Vorfall zu einem grandiosen Finale zu verhelfen, wurde Tom davon in Kenntnis gesetzt, dass aufgrund seiner Identität, seiner Haarfarbe, der Wahl seiner Kleidung oder der Form seiner Nase ein Großalarm ausgelöst worden sei. (Was genau zu beanstanden war, hatte man ihm nicht erklären können.) Statt nach Dallas zu fliegen, müsse er sich daher der Gesellschaft einer ganzen Kompanie Angehöriger diverser Organisationen wie des FBI und der CIA, der Drogenfahndung und der New Yorker Polizei erfreuen, und zwar für eine nicht näher genannte Zeitspanne. Als unbestimmter Hinweis stand die Angabe fünf bis zehn Stunden im Raum. Dies  in Verbindung mit der unfreundlichen Manipulation intimer Körperstellen  überschritt für Tom deutlich die Grenze zum Erträglichen. Und so kam es zum unvermeidlichen Ausbruch, und die Lava schoss hervor.

Tom Langdon maß eins fünfundachtzig und schleppte zwei Zentner kräftiger und explosiver Muskeln mit sich herum. Außerdem drang ihm echter Rauch aus den Ohren. Zum Vulkanausbruch gehörte außerdem, dass er in einer Sprache brüllte, die er üblicherweise im Umkreis von vier Meilen um jede Kirche niemals in den Mund nehmen würde, als er sich auf die Sicherheitsmannschaft stürzte, den verdammten Suchstab packte und mittendurch brach. Wenngleich der Jubel und die Hochrufe anderer Passagiere, die gehört und gesehen hatten, wie übel ihm mitgespielt worden war, Toms Laune spürbar besserte, war er an diesem Tag nicht allzu stolz auf seinen Gefühlsausbruch.

Dankenswerterweise hatte die Strafrichterin, vor der Tom zu erscheinen hatte, vor kurzem ähnlich übergründliche Flughafen-Sicherheitsmaßnahmen...


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