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Allein im Ozean

Wie ich mit dem Ruderboot den unberechenbaren Indischen Oze…
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Produktdetails

Titel: Allein im Ozean
Autor/en: Sarah Outen

EAN: 9783940873644
Format:  EPUB
Wie ich mit dem Ruderboot den unberechenbaren Indischen Ozean durchquerte.
hansanord Verlag

1. Januar 2011 - epub eBook - 353 Seiten

Angetrieben von der Trauer über den plötzlichen Verlust ihres Vaters und die Bestimmung das Leben in vollen Zügen zu leben und genießen, macht sich Sarah in ihren winzigen Boot auf den Weg durch wilde Ozeanstürme und unerwartete Begegnungen mit Walen. Immer der kontinuierlichen Bedrohung durch vorbeifahrende Containerschiffe ausgesetzt, schaffte sie es nicht zu kentern. Während Ihrer Tour brachen zwei ihrer Ruder und sie verlor über 20 kg an Körpergewicht ehe sie die Küste von Mauritius erreichte. Sie ist die erste, jüngste und einzige Frau, die allein den Indischen Ozean in einem Ruderboot durchquerte. Ihre lebensbejahende, lustige und ergreifende Geschichte ist von Mut und Ausdauer geprägt und weckt in jedem Menschen die Lust und den Geschmack eines Abenteuers.
1;Prolog Die Saat ist gesät;16 2;Kapitel 1 Jugend-Porträt einer Rudersportlerin;20 3;Kapitel 2 Am Anfang war das Wasser;29 4;Kapitel 3 Ein Ozean lädt zum Rudern ein;34 5;Kapitel 4 Eine Welt bricht zusammen;41 6;Kapitel 5 Trauerarbeit;49 7;Kapitel 6 Auf die Planung kommt es an;53 8;Kapitel 7 Letzte Vorbereitungen;66 9;Kapitel 8 Kängurus auf den nächsten 14 km;80 10;Kapitel 9 Ozean auf den nächsten 600 km;93 11;Kapitel 10 Fischfutter;106 12;Kapitel 11 Das Orangen- Verhör;119 13;Kapitel 12 Ein sonniger Tag;129 14;Kapitel 12 Ein sonniger Tag mi tweissen Wolken;129 15;Kapitel 13 Wie ich zum See-Ani wurde;139 16;Kapitel 14 Ein Wetter wie ein roter Teppich;152 17;Kapitel 15 Happy Socks;162 18;Kapitel 16 Rubinroter Portwein und rote Teppiche;172 19;Kapitel 17 Selbstgespräche und Außenkontakte;176 20;Kapitel 18 Noch eine Glückssträhne;184 21;Kapitel 19 Seemeilen schinden;192 22;Kapitel 20 Ein Abend mit Bob;199 23;Kapitel 21 Rolle Rückwärts;207 24;Kapitel 22 Er wird dich in;216 25;Kapitel 22 Er wird dich in seinen Fängen zermalmen;216 26;Kapitel 23 Pfirsiche in Dosen;224 27;Kapitel 24 Man muss zufrieden sein;232 28;Kapitel 25 Schampus Nummer 3;243 29;Kapitel 26 Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben;246 30;Kapitel 27 Wasser, Wasser, nichts als Wasser;254 31;Kapitel 28 Volle 360 Grad;266 32;Kapitel 29 Der Club der 100;280 33;Kapitel 30 Durchhalten;288 34;Kapitel 31 Der Endspurt;297 35;Kapitel 32 Nichts hält mich mehr auf;307 36;Kapitel 33 Mama, ich bin grad;318 37;Kapitel 33 Mama, ich bin grad von Australien herübergerudert;318 38;Kapitel 34 Das Leben danach;324 39;Epilog Ich muss mal wieder in See stechen;336 40;Danksagungen;342


KAPITEL 1

JUGEND-PORTRÄT EINER RUDERSPORTLERIN

„Das Leben ist entweder ein großes Abenteuer – oder gar nichts.“

HELEN KELLER

Ich konnte kein klares Wasser sehen: Hinter mir war alles weiß, als immer mehr Wellen brachen. Ich empfand eine kalte, betäubende Angst davor, dass ich kurz vor der Vernichtung stand. Ich hatte gerade genug Zeit, das Telefon in die Kabine zu werfen und die Tür abzuschließen bevor ich mich, die Hände fest an die Reling geklammert, an Deck warf.

Während ich schrie, explodierte eine Bombenwelle über dem Boot und ließ alles um mich herum weiß werden. Unter dem Wasser war es aber irgendwie dunkel, und überall schmeckte es nach Salz. Ich war eine Stoffpuppe, die durch die Brandung wirbelte – die mit uns das Riff entlang raste und dabei immer lauter wurde.

Dann atmete ich wieder süße Luft – wir mussten uns wieder nach oben gedreht haben. Ich war an meiner Leine von der Dippers gespült worden und wurde von schäumendem Wasser umspült, als die Welle wieder zurückströmte. Ich schaute mich um und sah niemanden und nichts außer der Brandung. Ich schrie wieder, aber im Lärm der schlagenden Wellen konnte ich mich selbst kaum hören. Das Wasser an Deck ließ die Dippers auf die Seite kippen, aber ich strampelte an Bord, indem ich mich durch die Reling zog. Ein Ruder war zerbrochen und eine Wurfleine verheddert, aber ich hatte keine Zeit, mich darum zu kümmern: Ich musste mich festhalten, denn die nächste Welle rollte bereits heran. Ich wusste, dass das Riff nun nur wenige Meter unter mir sein musste – und mit ihm der sichere Tod.

Ich erinnere mich daran, wie mein Vater mich einmal mit einem Zugpferd verglich. Vielleicht war das seine Art zu sagen, dass er mich für belastbar, ausdauernd und star
k hielt, und zwar hoffentlich gleichermaßen geistig und körperlich. Ich musste es tatsächlich sein, denn ich stand zwischen meinen zwei Brüdern, Michael und Matthew, und meine Familie war ständig am Umziehen – wir waren im Grunde Berufsnomaden der königlichen Luftwaffe. Mein Vater war Offizier, und so wurden Ortsveränderungen für uns von früher Kindheit an zur Normalität, da wir viel in der Welt herumkamen. An meinem siebten Geburtstag hatte ich bereits drei Kindergärten hinter mir und in fünf verschiedenen Häusern in drei verschiedenen Ländern gelebt. Es war allerdings nichts allzu Exotisches darunter gewesen; meine Erinnerung reicht nicht weiter als Wales – obwohl wir die ersten paar Jahre auch auf dem europäischen Kontinent gelebt hatten.

Der Mangel an exotischen Missionen hatte seinen Grund im schlechten Gesundheitszustand meines Vaters. Soweit ich mich erinnere, hatte er immer an Gelenkentzündung gelitten. Sie wurde diagnostiziert, als ich ein Kleinkind war; er war gerade mal Anfang dreißig.

Unglücklicherweise handelte es sich um eine der schlimmsten Arten – rheumatische Arthritis. Dabei dreht das Immunsystem völlig durch; der Körper greift sich selbst an und zerstört jedes Gelenk, was zu Entzündung, Ausrenkung und schleichendem Zerfall führt. Ich habe ihn in Erinnerung, wie er sich oft an den Frühstückstisch setzte, einen Berg Tabletten neben sich, mit Schienen an den Handgelenken; manchmal blieb er mehrere Tage am Stück im Bett, weil er zu große Schmerzen hatte, um sich zu bewegen. Sogar zu große Schmerzen für eine Umarmung. Zu große Schmerzen, um etwas anderes zu tun als zu schlafen, zu hoffen und um einen besseren Tag zu kämpfen. Wenn ich ein Zugpferd war, dann war mein Vater ein Superheld der Zugpferde. Wenn man 24 Stunden am Tag mit einem zerbröckelnden Skelett
gegen die Schmerzen ankämpft, bekommt das Wort „Durchhalten“ eine völlig neue Bedeutung. Zumindest in meiner Erinnerung war er stark und mutig wie ein Stier.

Eine weitere entscheidende Phase in meiner Entwicklung zum Zugpferd (wir reden schließlich über Entschlossenheit und Durchhaltevermögen) war meine Zeit im Internat. Als ich sieben war, brüstete sich ein Freund aus dem Kreis der Angehörigen der Luftwaffe damit, dass er nächstes Jahr ins Internat kommen würde. Ich fand die Vorstellung faszinierend und einschüchternd zugleich; ich dachte, er müsse sehr erwachsen sein, und ich würde irgendein großes Abenteuer verpassen. Ich begann, meine Eltern zu bearbeiten, um ebenfalls hingehen zu dürfen, und schon im folgenden Schuljahr ging ich auf die Stamford Junior School – mit einem vorschriftsmäßigen karmesinroten Cord-Barett auf dem Kopf, mit dem ich ziemlich lächerlich aussah. Mein älterer Bruder Michael besuchte dieselbe Schule für Jungen am anderen Ende der Stadt, sehr zu meiner Verärgerung ohne irgendeine lächerliche Kopfbedeckung in Aussicht. Manche Leute würden vielleicht bei dem Gedanken zusammenzucken, dass unsere grausamen Eltern uns im zarten Alter von acht und zehn aufs Internat schickten, aber es ergab absolut Sinn. Es versprach eine gewisse Stabilität in unserer bislang sehr unstabilen Erziehung; wir konnten mit unseren neuen Freunden auch längerfristig befreundet bleiben, uns eingewöhnen und zu ersten Mal in unserem Leben ohne Unterbrechung die Schule durchlaufen.

Meine eigenen Motive für das Internat waren alles andere als vernünftig und basierten vollständig auf dem Gedanken daran, dauerhaft auswärts zu übernachten, was eine Menge Spaß versprach.

Am Anfang lief es nicht ganz wie erwartet. In meinem ersten Halbjahr war mir der Schulbetrieb absolut verhasst. Ich
schrieb lange, tränenbefleckte Briefe nach Hause und drohte, dass ich mir geschworen hätte, aus der Schule ausgeschlossen zu werden. Glücklicherweise hatte ich keine Vorstellung davon, wie ich es erreichen könnte, ausgeschlossen zu werden, und ich hätte wohl ohnehin nicht den Mut gehabt, es durchzuziehen. Für meine Eltern war es ebenfalls hart; meine Mutter sagte, sie hätte immer auf dem ganzen Heimweg geweint, nachdem sie uns im neuen Schuljahr in der Schule abgesetzt hatte. Heute weiß ich, dass es meine Eltern eine gewaltige Überwindung gekostet hatte, und ich bin dankbar dafür und für all die nützlichen Dinge, die ich auf diese Weise kennen und schätzen gelernt habe – Unabhängigkeit, Toleranz und Freundschaft. Als ich mich erst eingewöhnt hatte, machte es mir Spaß. Am meisten gefielen mir das Schulgelände und die Stunden, die wir damit verbrachten, draußen zu spielen und all die Dinge zu tun, die neugierige, aktive Kinder lieben. Mit acht war ich schon total Adrenalin-süchtig; ich wollte meine Grenzen testen und sehen, wie schnell ich sein konnte. Eines Tages tat ich genau das, indem ich in einem blauen Plastikfass unseren Lieblingshang hinabrollte, wobei ich ziemlich geschunden und benommen unten ankam.

Glücklicherweise bestanden die Ferien aus echten Abenteuern; mein Vater kannte sich da aus – und meine Mutter wusste, wie man ein leckeres Picknick machte. Meine Familie war auf glückliche Zeiten eingestellt, solange mein Vater keine allzu großen Schmerzen hatte.

Zu Hause stellten wir oft draußen im Garten Zelte auf und übernachteten darin, auch im Winter mit Wärmeflaschen; im Sommer fuhren wir mit dem Wohnwagen durch das Vereinigte Königreich, und später kauften wir Anteile an einem Kanalboot. Meine Brüder waren begeisterte Angler; ich selbst beschäftigte mich gerne mit Erkundungsstreifz&u
uml;gen, Malen, Schnitzen und Lesen.

Insofern waren wir auf ländlichen Campingplätzen am Fuß irgendwelcher Berge, an Stränden oder an gurgelnden Flüssen stets bestens untergebracht. Wie jeder weiß, der einmal einen Campingurlaub in Großbritannien gemacht hat, waren die Verhältnisse immer ziemlich einfach, aber uns faszinierten die Freiheit und der Anreiz, neue Dinge auszuprobieren und unsere Umgebung zu genießen.

Die Familienwanderung war eine großartige Tradition. Wir legten große Strecken zurück, bis die Arthritis meines Vaters uns daran hinderte. Ich war neun, als er mir zum ersten Mal beibrachte, wie man mit Karte und Kompass umgeht, was für mich ein sehr großer und aufregender Fortschritt war. Es war während einer Bergwanderung, als er und ich die Familie auf dem normalen Wanderweg zurückließen, um die nächste Etappe querfeldein zurückzulegen. Mein Vater ging voraus – mit seinem großen Schlapphut, seinem roten Rucksack und der Landkarte um den Hals. Ich trottete hinter ihm her und folgte seinen gewaltigen Schritten, während ich abwechselnd sang und ihn mit Fragen bombardierte, wie Kinder das gerne machen. Wir marschierten durch Farne, krackselten Geröllhalden hinab und umgingen Tümpel, wobei mein Vater mich herauszog, wenn ich bis zu den Knien in einem der Letzteren versank.

Ein Jahr später campierten wir unterhalb des Cadair Idris, einem wunderschönen Berg in Wales, und eines Tages machten wir eine Tour auf den Gipfel. Ich hatte bereits eine Woche vorher überlegt, was ich anziehen...


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