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Eine wie Alaska

Originaltitel: Looking for Alaska. Empfohlen ab 13 Jahre.
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Produktdetails

Titel: Eine wie Alaska
Autor/en: John Green

EAN: 9783446233645
Format:  EPUB
Originaltitel: Looking for Alaska.
Empfohlen ab 13 Jahre.
Übersetzt von John Green, Sophie Zeitz
Hanser, Carl GmbH + Co.

22. August 2012 - epub eBook - 288 Seiten

Miles ist 16. Viel ist nicht gerade los bei ihm. Keine Liebe, keine Kumpels - ein stinknormales Leben.

Bis er Alaska trifft. Miles verknallt sich in das schöne Mädchen und gerät in eine Achterbahn der Gefühle: Alaska - Göttin und Rätsel, euphorisch und voller verrückter Ideen, aber auch unberechenbar und verletzlich. Was verbirgt sich hinter ihrer coolen Fassade? Und was hat der lang ersehnte Kuss zu bedeuten?

Alles hätte so schön werden können, wäre Alaska nicht betrunken Auto gefahren...
John Green, 1977 geboren, erlangte bereits mit seinem Debüt "Eine wie Alaska" (Hanser, 2007) Kultstatus unter jugendlichen Lesern. Das Buch wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. war es für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert.

Darauf folgten die Jugendromane "Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen)" (2008) und "Margos Spuren" (2010), ebenfalls nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis und ausgezeichnet mit der Corine. Inzwischen wird Green mit Philip Roth und John Updike verglichen.

Er lebt mit seiner Frau und seinem kleinen Sohn in Indianapolis. "Das Schicksal ist ein mieser Verräter", das in den USA schon vor dem Erscheinen ein Bestseller war, erschien im Juli 2012 bei Hanser.

Achtundfünfzig Tage vorher


Eine gute Woche später weckte mich morgens um halb sieben – um halb sieben am Samstag! – die süße Melodie von »Decapitation«: Aus der PlayStation röhrten automatisches Gewehrfeuer und die fiese basslastige Hintergrundmusik des Spiels. Ich rollte mich zur Seite und sah Alaska, die mit dem Joystick in der Luft herumrührte, als könnte sie das vor dem sicheren Tod bewahren. Die gleiche schlechte Angewohnheit hatte ich auch.

»Kannst du wenigstens auf lautlos stellen?«

»Pummel«, sagte sie mit gespielter Arroganz, »der Soundtrack ist wichtiger Teil der künstlerischen Erfahrung. Decapitation lautlos zu spielen wäre, als würde man von Jane Eyre nur jedes zweite Wort lesen. Der Colonel ist vor einer halben Stunde aufgewacht. Er war ein bisschen angepisst, da hab ich ihm gesagt, er soll in meinem Zimmer weiterschlafen.«

»Vielleicht leg ich mich zu ihm«, brummte ich schläfrig.

Statt zu antworten, bemerkte sie: »Ich hab gehört, dass Takumi es dir gesagt hat. Ja, ich hab Marya verpfiffen, und es tut mir leid, und ich mache es nie wieder. Anderes Thema: Bleibst du in den Ferien hier? Ich nämlich schon.«

Das Thanksgiving-Fest stand an und damit der wichtigste Familienfeiertag Amerikas. Ich rollte mich zurück zur Wand und zog mir die Decke über den Kopf. Ich wusste nicht, ob ich Alaska noch trauen konnte, und ich hatte die Nase voll von ihrer Unberechenbarkeit – an einem Tag Zuckerbrot, am nächsten Peitsche. Da war mir der Colonel lieber: Wenn er schlechte Laune hatte, hatte er wenigstens einen Grund dafür.

Die Macht der Müdigkeit übermannte mich und schon war ich wieder eingeschlafen; die Schreie der sterbenden Monster und Alaskas fröhliches Quieken, wenn sie eins erwischte, verschmolze
n mit dem Soundtrack meiner Träume. Als ich eine halbe Stunde später wieder aufwachte, saß sie bei mir auf dem Bett, ihr Hintern berührte meine Hüfte. Höschen, Jeans, Bettdecke, Cordhose und Boxershorts, dachte ich. Fünf Schichten und doch spürte ich es, diese nervöse Wärme der Berührung – das blasse Echo des Feuerwerks von Mund auf Mund, aber immerhin ein Echo. Und in der Beinaheheit der Situation merkte ich, wie sehr ich sie mochte. Ich wusste nicht, ob sie ein guter Mensch war, und ich zweifelte, ob ich ihr trauen konnte, doch ich mochte sie, zumindest so sehr, dass ich ihr auf den Grund gehen wollte. Hier im Bett, wo sie mit ihren großen grünen Augen zu mir herunterstarrte. Das ewige Geheimnis ihres schlüpfrigen, fast spöttischen Lächelns. Fünf Schichten zwischen uns.

Sie fuhr fort, als wäre ich nicht zwischendurch eingeschlafen. »Jake muss lernen. Er will nicht, dass ich zu ihm nach Nashville komme. Angeblich kann er sich nicht auf Musiktheorie konzentrieren, wenn er mich sieht. Ich hab ihm gesagt, ich würde eine Burka tragen, aber das hat ihn auch nicht überzeugt, und deswegen bleibe ich hier.«

»Tut mir leid«, sagte ich.

»Ach, das muss es nicht. Ich hab furchtbar viel zu tun. Schließlich will ein Streich geplant werden. Aber ich finde, du solltest eigentlich auch hier bleiben. Und deswegen hab ich eine Liste gemacht.«

»Eine Liste?«

Sie fischte einen klein gefalteten Zettel aus ihrer Hosentasche und las mir vor.

»Warum Pummel in den Herbstferien in Culver Creek bleiben sollte – eine Liste von Alaska Young.«

»Erstens. Weil er ein so gewissenhafter Schüler ist, hat Pummel viele großartige Culver-Creek-Erfahrungen bisher versäumt. Zum Beispiel, aber nicht nur: a) Wein trinken im Wald mit mir
b) Samstagmorgens früh aufstehen, bei McUngenießbar frühstücken und dann rauchend durch das Birminghamer Umland fahren und darüber ablästern, wie trostlos das Birminghamer Umland ist, und außerdem c) Nachts rausgehen, auf einem Tau benetzten Fußballplatz liegen und bei Mondlicht ein Buch von Kurt Vonnegut lesen.

Zweitens. Auch wenn sie kein Pädagogikgenie ist, macht Madame O’Malley eine göttliche Truthahnfüllung und lädt alle Schüler, die in den Herbstferien in der Schule bleiben, zum Thanksgiving-Fest ein. Normalerweise nur mich und den südkoreanischen Austauschschüler, aber Pummel wäre uns willkommen.

Drittens. Mir fällt kein dritter Punkt ein, aber Nummer 1 und 2 sind verdammt gut.«

1 und 2 gefielen mir natürlich auch, doch was mir am besten gefiel, war die Vorstellung, dass Alaska und ich allein in der Schule bleiben würden.

»Ich rede mit meinen Eltern. Sobald sie aufgestanden sind«, erklärte ich. Und dann überredete sie mich, zu ihr auf die Couch zu kommen, und wir spielten Decapitation, bis Alaska plötzlich den Joystick fallen ließ.

»Ich flirte nicht, ich bin nur müde«, verkündete sie und kickte ihre Flipflops fort. Sie zog die Beine auf die Couch und streckte die Füße unter ein Kissen. Dann rutschte sie an mich heran und legte den Kopf auf meinen Schoß. Auf meine Cordhose. Meine Boxershorts. Zwei Schichten. Ich spürte die Wärme ihrer Wange auf meinem Schenkel.

Es gibt Augenblicke, da ist es passend, ja, sogar ratsam, eine Erektion zu haben, wenn jemand sein Gesicht dicht an deinem Penis hat.

Dies war keiner dieser Augenblicke.

Und so zwang ich mich, nicht an die Schichten und die Wärme zu denken, stellte den Fernseher auf lautlos und konzentrierte mich auf Decapitation.

Um 8:30 Uhr beendete ich das Spiel
und kroch unter Alaska hervor. Ohne aufzuwachen, drehte sie sich auf den Rücken, auf ihrer Wange waren noch die Linien meiner Cordhose zu sehen.

 

Ich rief normalerweise sonntagnachmittags bei meinen Eltern an, und als meine Mutter jetzt meine Stimme hörte, war sie sofort in heller Aufregung. »Was ist passiert, Miles? Geht es dir gut?«

»Alles bestens, Mom. Mom – ich glaube, wenn es dir recht ist, also, ich würde Thanksgiving gern hier in der Schule bleiben. Viele von meinen Freunden bleiben auch« – Lüge – »und ich hab eine Menge nachzuarbeiten« – Doppellüge. »Ich hatte keine Ahnung, wie schwer die Kurse hier sind, Mom« – Wahrheit.

»Aber, Liebling, du würdest uns schrecklich fehlen. Und hier wartet ein riesiger Truthahn auf dich. Mit so viel Preiselbeeren, wie du essen kannst.«

Ich hasste Preiselbeeren, aber aus irgendeinem Grund hielt meine Mutter zeitlebens an dem irrigen Glauben fest, dass ich total darauf versessen war, selbst wenn ich sie jedes Jahr an Thanksgiving freundlich darauf hinwies, dass ich Preiselbeeren nicht mochte.

»Ich weiß, Mom. Ich werde euch auch vermissen. Aber ich will mich hier wirklich ins Zeug legen« – Wahrheit – »und außerdem ist es echt schön, Freunde zu haben« – Wahrheit.

Ich wusste, ich würde sie rumkriegen, wenn ich den »Freunde«-Joker ausspielte, und ich hatte recht. Ich bekam ihren Segen, über Thanksgiving in Culver Creek zu bleiben, nachdem sie mir das Versprechen abgenommen hatte, dass ich an Weihnachten jede einzelne Minute mit ihnen verbringen würde (als ob ich andere Pläne hätte).

Den ganzen Morgen arbeitete ich am Computer, sprang zwischen dem Aufsatz für Religion und dem für Englisch hin und her. Wir hatten nur noch zwei Wochen Unt
erricht vor den Klausuren – die kommende Woche und die Woche nach den Thanksgiving-Ferien –, und bis jetzt war meine einzige Antwort auf die Frage: Was passiert mit den Menschen, wenn sie sterben? – »Äh, irgendwas. Vielleicht.«

Mittags kam der Colonel, sein dickes Mathe-für-Genies-Buch unter dem Arm.

»Ich hab Sara getroffen«, sagte er.

»Und, wie war’s?«

»Schlecht. Sie sagt, sie liebt mich noch. Gott, ›ich liebe dich‹ ist die Einstiegsdroge nach dem Schlussmachen. Erst sagt man ›ich liebe dich‹, wenn man über die Wiese läuft, beim nächsten ›ich liebe dich‹ ist man schon im Bett. Also bin ich einfach abgehauen.«

Er lachte. Dann holte er den Block raus und setzte sich an den Schreibtisch.

»Ja, na ja. Ha ha. Alaska hat gesagt, ihr beiden bleibt hier.«

»Ja, na ja. Ich hab irgendwie ein schlechtes Gewissen, dass ich Thanksgiving nicht bei meinen Eltern bin.«

»Ja, na ja. Aber falls du hier bleibst in der Hoffnung, was mit Alaska anzufangen, muss ich dir abraten. Denn falls du sie von dem Anker losreißt, der Jake für sie ist, dann gnade uns Gott. Das wäre eine echte Tragödie. Und schon aus Prinzip versuche ich, Tragödien zu vermeiden.«

»Es hat überhaupt nichts damit zu tun, dass ich was mit ihr anfangen will.«

»Augenblick mal.« Er griff zum Bleistift und kritzelte etwas in seinen Block, als hätte er gerade eine mathematische Erleuchtung gehabt. Dann sah er mich an. »Ich hab gerade ein paar Berechnungen aufgestellt und kann beweisen, dass du Stuss redest.«

 

Und er hatte recht. Meine armen Eltern, die so großzügig waren, für meine Ausbildung in Culver Creek zu zahlen, meine Eltern, die mich immer geliebt hatten – wie konnte
ich sie am heiligen Thanksgiving-Fest allein lassen, nur weil ich vielleicht in ein Mädchen verknallt war, das einen Freund hatte? Wie konnte ich sie bloß allein auf einem Riesentruthahn und einer Tonne ungenießbarer Preiselbeersoße sitzen lassen? Und so rief ich zwei Stunden später bei meiner Mutter im Büro an. Wahrscheinlich hoffte ich, sie würde mich trösten und sagen, es sei schon in Ordnung, wenn ich in Culver Creek blieb. Aber ich war nicht auf die Begeisterung gefasst, mit der sie berichtete, dass sie gleich nach meinem Anruf einen Flug nach England gebucht hatte, wo meine Eltern Thanksgiving auf einem Schloss verbringen würden, zweite Flitterwochen sozusagen.

»Oh, das – das ist ja toll!«, sagte ich kläglich, und dann beendete ich das Gespräch schnell, denn ich wollte nicht, dass sie mich heulen hörte.

Anscheinend hatte Alaska in ihrem Zimmer gehört, wie...


»So viel Wucht, so viel Gefühl und so viel exzellent gezeichnete Figuren.«
stern

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