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Der Wobbit

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Produktdetails

Titel: Der Wobbit
Autor/en: Paul Erickson

EAN: 9783492958851
Format:  EPUB
oder Einmal Hin- und Rückfahrt, bitte!.
Originaltitel: The Wobbit.
Übersetzt von Simon Weinert
Piper Verlag GmbH

9. Oktober 2012 - epub eBook - 304 Seiten

Vorbei ist es mit dem beschaulichen Leben des nicht gerade beliebten Bulbo Bunkins, seit er sich auf ein Abenteuer eingelassen hat, das jegliche Wobbit-Vorstellungskraft (und die ist nicht besonders groß) bei Weitem übersteigt. Nicht nur, dass er zum Brunch überraschend Besuch vom windigen Zauberer Pantsoff und dreizehn Zwergen bekommt. Er soll auch einen Drachen töten, die Grundstückspreise retten und ahnungslosen Fabelwesen überteuerte Ramschwaren verkaufen. Bulbo wird sich auf eine Reise begeben, zu der noch kein Wobbit aufgebrochen und von der folgerichtig auch noch kein Wobbit zurückgekehrt ist ...
Paul Erickson wurde in einer weit, weit entfernten Galaxis geboren und wuchs in einem Internat auf dem Todesstern auf. Unter seinem anspruchsvollen Mathelehrer Darth Winkel und der strengen Internatsleiterin, der Imperatorin, hat er stets gelitten. Auch die Klassenschönste, Prinzessin Leider, war schon vergeben, leider. Erst bei einem überraschenden Rebellenangriff gelang Paul Erickson die Flucht durch den Hyperraum.

Kapitel I

Ein unerwarteter Brunch

In einem Loch in der Erde, da lebte ein Wobbit. Genauer gesagt war es eine Kellerwohnung. Nicht so schmutzig, dass sie einer feuchten Höhle glich, aber auch nicht sauber und hell wie die Party-Bungalows am Strand. Insgesamt rangierte das Apartment eindeutig eher am ranzigen Ende der Skala. Zwar wird so manches Heim durch Pflanzen wohnlicher, doch im Haus des Wobbit wuchsen nur Schimmel an der Wand und Moder in der Badewanne. He, eine Kellerwohnung bedeutet nun einmal Schimmel.

Dieser Wobbit war kein sehr wohlhabender Wobbit, und sein Name war Muffin. Er jobbte in einem Kaffeeladen am Ort als Barista, immerhin eine ehrliche Arbeit. Davor war er Banker gewesen.

Die Muffins wohnten schon seit unvordenklichen Zeiten in Wobbingen, und zwar im bescheidenen Viertel von Muffend. Der Muffin unserer Geschichte hatte seine Kellerwohnung von Virginia gemietet, die im Vorderhaus einen Schönheitssalon betrieb. Ihm gefiel das Haus. In der Nähe gab es einen Waschsalon, wo er seine kurzen Westen und Kordhosen waschen konnte.

Muffin blieb meist für sich und mied Straßenfeste und Garagenflohmärkte. Wenn er mit seinen Wobbitnachbarn sprach, fühlte er sich immer wie ein Wobbit zweiter Klasse.

Das lag sicher daran, dass die Nachbarn in ihm tatsächlich einen Wobbit zweiter Klasse sahen. Trotz seines eigenbrötlerischen Lebenswandels kannte jeder die Muffins. Das lag an seinen Vorfahren. Über Generationen waren die Muffins so schwerfällig und vorhersehbar gewesen, dass man alle kannte, wenn man einen kannte. Und ohnehin wollte niemand mehr als einen von ihnen kennenlernen.

Dies ist die Geschichte von einem Muffin, der ein Abenteuer erlebte, Dinge tat, vor denen er normalerweise zurückschreckte, und Sachen sagte, die er normalerweise für sich behielt. Am Ende erlangte er damit aber dennoch nicht die Achtung der Nachbarn. Doc
h immerhin gewann er ein Vermögen und einen magischen Ring, der … doch ich greife zu weit vor.

Die Mutter des Wobbits, von dem wir reden – aber was zum Teufel ist eigentlich ein Wobbit? Ich glaube, dass die Wobbits einer Beschreibung bedürfen, denn sie sind selten geworden und gehen den großen Leuten mit guten Jobs aus dem Weg. Sie sind klein, richtig klein, und das wird von ihrer schlaffen Körperhaltung sogar noch betont. Wobbits sind so klein, dass sie regelmäßig Prügel von Kobolden beziehen. Wobbits sind deutlich kleiner als die meisten Kinder, sogar kleiner als ihre eigenen. So klein sind Wobbits, dass manche nicht einmal Beine haben, die lang genug sind, um den Boden zu berühren. Damit solltet ihr eine grobe Vorstellung haben.

Bärte sind nicht verbreitet, nicht einmal unter dem Kinn oder zu einem Schnurrbart gezwirbelt. Mit Zauberei haben sie nichts am Hut. Lediglich mit jener alltäglichen Magie, die ihnen hilft zu verschwinden, wenn man sie fragt, ob sie einem beim Umzug helfen oder einen rasch zum Flughafen fahren können. Sie tragen keine Schuhe, weshalb sie ausschließlich in Wobbitrestaurants essen gehen können. Ihre Füße sind groß und haarig, aber vielleicht wirken sie auch nur so groß, weil Wobbits sonst so klein sind. So ähnlich, wie Querstreifen einen dicker aussehen lassen.

Wie ich bereits sagen wollte, war die Mutter unseres Wobbits – der sich Milbo Muffin nennt – die sagenhafte Primadonna Tucke. Man erzählte sich, dass eine ihrer Tuckenvorfahrinnen vor langer Zeit einen Elben zum Mann genommen hatte. Doch dieses Gerücht fußte auf einigen traurigen Missverständnissen, was den Lebensstil der Elben anging. Folglich galten die Tucken bei den meisten Wobbits als sonderbar und wurden nur aus sicherer Entfernung beäugt, und das will schon etwas heißen. Seit Urzeiten p
flegten sie eigenartige Vorlieben und trieben ziellos von einer Comicbörse zur anderen, verirrten sich auf Wargamer-Conventions und Mittelaltermärkte.

Eines Morgens in der Frühe der Zeiten, als es noch wenig Geräusche, aber dafür mehr von Ratten und ungeklärten Abwässern übertragene Seuchen gab, stand Milbo vor seiner Tür, aß einen Frühstücksburrito und trank dazu einen großen Kaffee Latte mit Haselnussaroma. Da ereignete sich ein merkwürdiger Zufall: Ranndarf schaute vorbei. Ranndarf! Wenn ihr auch nur ein Viertel von dem gehört hättet, was ich über ihn gehört habe, dann wäre mir viermal so viel zu Ohren gekommen wie euch.

Das meiste davon stimmt natürlich nicht. Das einzig wirklich Bemerkenswerte an Ranndarf war sein Talent, sich selbst anzupreisen. Obwohl er nun schon viele Jahre nicht mehr im Lande gewesen war, war er bei den Wobbits noch immer eine ebenso große Legende wie Rübezahl und Robert Downey Jr. Er hatte einen Stecken mit einer magischen blauen Spitze bei sich und trug gewaltige schwarze Stiefel mit Flügelkappen. Um den Hals hatte er sich aus reiner Affektiertheit einen Schal geschlungen.

Und er hatte einen langen, zotteligen Bart, der ihm, wenn er ihn nicht zurechtgestutzt hätte, noch über den Rand seines zwielichtigen Lederhuts hinausgeragt hätte. Ältere Wobbits, die Ranndarf vor Jahren gesehen hatten, behaupteten, es handle sich bei dem Bart in Wahrheit um wuchernde Nasenhaare. Das lag daran, dass die meisten älteren Wobbits regelmäßig ihre Nasenhaare scheren mussten.

»Einen schönen guten Morgen!«, sagte Milbo, und genauso meinte er es auch. Doch Ranndarf sah ihn über den Rand seines buschigen Schnurrbarts hinweg an.

»Was meinen Sie damit?«, entgegnete er schließlich. »Was soll das heißen, ›gut‹, und
was soll ›Morgen‹ heißen?«

»Ähm, wie meinen?«, sagte Milbo.

»Genug gequatscht«, meinte Ranndarf. »Ich bin hier, um Ihnen das Angebot Ihres Lebens zu machen! Ich suche nach jemandem für ein kurzes, einfaches Abenteuer, das ich gerade vorbereite. So kurz und einfach, dass ich sogleich an Sie gedacht habe!«

Ich kenne den Kerl erst seit einigen Augenblicken, und schon fängt er an, Witze über »kurze« Leute zu machen, dachte Milbo. Aber er beschloss, Größe zu zeigen und höflich zu bleiben.

»Wir hier in Wobbingen sind einfache, rechtschaffene Langweiler«, erklärte Milbo. »Für Abenteuer haben wir nichts übrig. Die fressen einem nur die Urlaubstage auf und unterbrechen einen bei der Rasenpflege.« Er sah in die Ferne, als wäre er ganz in den Genuss seines Latte versunken. Doch der Alte rührte sich nicht und gab keinen Ton von sich.

»Guten Morgen!«, sagte Milbo schließlich. »Ich kaufe grundsätzlich keine Pfadfinderkekse, also werde ich mich bestimmt auch nicht von jemandem zu einem Abenteuer anwerben lassen, der von Haustür zu Haustür zieht. Versuchen Sie es lieber woanders, in Muffhöhe, Muffländer Wald oder in Obermuffdorf.« Er biss kräftig in sein Burrito, sodass Salsa auf Ranndarfs Robe spritzte.

»Was Sie mit Guten Morgen alles meinen!«, sagte Ranndarf. »Zu dumm, dass Sie die Salsaflecken damit nicht wegkriegen. Diese Magierrobe habe ich erst bei Memme & Haubitz gekauft.«

»Kennen wir uns?«, fragte Milbo. »Ich meine, Ihren Namen nicht zu kennen.«

»Nein – aber ich kenne Ihren, Herr Milbo Muffin.« Das war keine Kunst, denn Milbo trug sein Namensschild aus dem Kaffeeladen.

»Und Sie kennen meinen Namen auch,
Sie wissen nur nicht, dass er zu mir gehört. Ich bin Ranndarf, und Ranndarf, denken Sie nur, das bin ich! Dass ich das noch erleben muss: Belladonna Tuckes Sohn will mich mit einem Guten Morgen abwimmeln, als ginge ich mit anpassbaren Hypotheken hausieren!«

»Ranndarf!«, rief Milbo aus. »Doch nicht der wandernde Zauberer, der dem alten Tucke ein Paar magische Rubinpantoffeln verehrte, die ihn heimbrachten, wenn er mal wieder nicht mehr wusste, wo er wohnte? Doch nicht der Kerl, der auf Partys so wunderbare Geschichten zum Besten gab wie die über den Jäger aus Kurpfalz und das Mädchen aus Ipanema? Doch nicht der Ranndarf, der mit seinen Schneeballsystemen die ganzen Anwälte beschäftigt hat? Ich bitte um Verzeihung, aber ich hatte keine Ahnung, dass Sie wieder auf freiem Fuß sind.«

»Ich war nie eingesperrt!«, wehrte sich der Zauberer. »Ich habe mich mit dem Staatsanwalt geeinigt. Zu dumm, dass meine Kollegen allesamt so offensichtlich schuldig waren. Aber egal, jedenfalls bin ich froh, dass Sie sich an mich erinnern. Ich werde Ihnen schon noch gewähren, was Sie erbeten haben.«

»Sie werden mir verzeihen?«

»Nein, ich gebe Ihnen einen Abdruck meiner gewaltigen schwarzen Stiefel auf Ihre vier Buchstaben! Danach scheinen Sie ja zu verlangen, seit Sie mich mit Salsa bespritzt haben. Sie können froh sein, dass ich für das Abenteuer keinen lädierten Hintern brauchen kann.«

»Tut mir leid! Ich wünsche keine Abenteuer, vielen Dank. Einen guten Morgen!« Doch Ranndarf wollte sich noch immer nicht rühren. Für den Fall, dass an den alten Geschichten über den Zauberer etwas dran war, überdachte Milbo seine Unfreundlichkeit noch einmal und setzte höflich, wenn auch unaufrichtig hinzu: »Schauen Sie doch morgen auf einen Brunch vorbei, da habe ich meinen freien Tag. Genau, m
orgen zum Brunch, ausgezeichnet!« Damit drehte sich der Wobbit um und krabbelte in seine Höhle zurück, wie es nur Wobbits und Einsiedlerkrebse können. So schnell er es übers Herz brachte, schloss er die runde Fliegengittertür.

Was habe ich mir dabei nur gedacht?, fragte er sich, als er zur Küchenzeile ging. Ein Schluck würde ihm jetzt guttun und seine angeschlagenen Nerven beruhigen. Er fand eine verkrustete Flasche mit Brombeerschnaps, die schon viel zu lange herumstand. Der...


»Nicht nur eingefleischte Tolkien-Fans werden sich köstlich amüsieren.«, Ruhr Nachrichten, 28.03.2013

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