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Das Haus Anubis - Band 2: Das Geheimnis des Grabmals

Der Roman zur TV-Serie. Empfohlen von 10 bis 12 Jahren.
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Produktdetails

Titel: Das Haus Anubis - Band 2: Das Geheimnis des Grabmals
Autor/en: Das Haus Anubis

EAN: 9783955200015
Format:  EPUB ohne DRM
Der Roman zur TV-Serie.
Empfohlen von 10 bis 12 Jahren.
dotbooks Verlag

20. September 2012 - epub eBook - 240 Seiten

"Nina nickte langsam. Sie wusste, dass Daniel recht hatte. Sie konnten nicht zur Polizei. Man würde den Erwachsenen glauben und nicht ihnen."



Nina und der Geheime Club sind weiterhin auf der Suche nach dem mysteriösen Schatz im Haus Anubis, ständig auf der Hut vor dem unheimlichen Hausverwalter Victor. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, als Linn wieder auftaucht, Luzy verschwindet und Daniel kurz davor steht, die mysteriösen Wachsrollen vom Speicher des Hauses zu entschlüsseln.



Die Buchreihe zur Nickelodeon-Erfolgsserie - jetzt als eBook!



Jetzt als eBook: "Das Geheimnis des Grabmals", der Roman zur Serie "Das Haus Anubis". dotbooks - der eBook-Verlag.
Die fesselnden, actiongeladenen Romane zur Nickelodeon-Erfolgsserie! Die Autoren Alexandra Lowe, Claudia Weber, Peter Bondy und Susanne Picard schreiben spannende Romane nach den Erfolgsdrehbüchern von Diane Whitley, Paul Gerstenberger, Neil Jones, Bede Blake und Tim Compton.

Bei dotbooks erschienen Teil 1-6 der Anubis-Reihe sowie ein Sammelband.

1
Das Musical


 

„Victor wird heute Abend jemanden umbringen!“ Nina schaute völlig verängstigt.

„Umbringen? Wen denn?“, stieß Daniel hervor.

Delia wedelte wild mit den Händen, brachte aber keinen Ton heraus.

„Ich weiß nicht, ich bin nicht sicher, ob ich es richtig gehört habe“, murmelte Nina. Sie starrte auf ihre Hände. Die Tropfen aus ihren feuchten Haaren bildeten kleine Pfützen auf dem Dielenboden.

Nina presste die Hände so fest zusammen, dass ihre Knöchel ganz weiß wurden. Plötzlich sah sie auf. Tränen brannten in ihren Augen. „Was sollen wir tun? Wir können ihn jetzt im Musical nicht mehr mit Sarahs Geschichte konfrontieren! Wer weiß, was er uns dann antut!“, rief sie verzweifelt.

„Wir müssen sofort zur Polizei“, rief Delia ängstlich und wollte aus der Garderobe laufen, aber Daniel hielt sie fest.

„Und was wollen wir da?“ Er sagte es so ruhig wie möglich. „Wir haben keine Beweise. Wir haben nur eine achtzig Jahre alte Aufnahme von einem kleinen Mädchen.“

Nina nickte langsam. Sie wusste, dass Daniel recht hatte. So war es doch die ganze Zeit gewesen. Sie konnten nicht zur Polizei. Man würde den Erwachsenen glauben und nicht ihnen, und man würde ihre Geschichte lächerlich finden: Als ich ins Haus Anubis kam, schenkte mir eine verwirrte alte Dame ein Medaillon. Sie erzählte, dass es im Haus einen Schatz gab, und meinte, ich solle vorsichtig sein, weil überall Gefahr lauere. Dann fanden wir heraus, dass es sich bei der alten Frau um Sarah Winnsbrügge-Westerling handelte, die Tochter des berühmten Archäologen-Ehepaars, das in dem Haus lebte und vor achtzig Jahren bei ein
em tragischen Unfall ums Leben kam. Ich glaube, dass unser Hausmeister Victor Rodemer sie getötet hat. Er hat nämlich ein Lebenselixier und wird dadurch nicht älter. Und nun habe ich gehört, dass er noch jemanden ermorden wird.

Nein, die Polizei würde ihnen das niemals glauben.

„Nina!“

Nina schrak auf.

Vor ihr stand Luzy. Daniel erklärte ihr, was los war. Als er sagte, dass Victor an diesem Abend vielleicht jemanden umbringen würde, drehte Luzy völlig durch.

„Das ist Linn!“, schrie sie. „Er will Linn umbringen!“

„Linn?“ Jetzt verstand Nina gar nichts mehr.

„Linn ist im Saal! Weißt du noch den Zettel, den ich bekam? Da stand eine Reihe drauf – und eine Stuhlnummer ...“

In diesem Moment stand plötzlich ihr Lehrer Luka Petkovic vor ihnen. In den Händen hielt er ein zerknittertes Drehbuch des Musicals. „Nina! Wo warst du? Du hast eine ganze Szene verpasst!“

„Äh ... tut mir leid, ich habe mich nicht wohlgefühlt“, sagte Nina schnell.

Herr Petkovic hob die Augenbrauen und sah sie ungläubig an. „Warum hast du nicht Bescheid gesagt? Du hattest Glück, dass Delia für dich einspringen konnte! Komm, los, du musst jetzt auf die Bühne!“

Nina schlüpfte in Sarahs Kleid und tauschte einen besorgten Blick mit Delia und Luzy. Daniel zupfte nervös an seinem Kittel.

„Daniel und Luzy, ihr seid jetzt dran“, sagte Herr Petkovic ungeduldig und schob sie Richtung Bühne, wo ein Mädchen mit einem Funksprechgerät wild gestikulierte.

Noch bevor Nina etwas sagen konnte, zog Daniel sein Kostüm gerade und betrat hinter dem Vorhang die Bühne. Dort l
agen Kaya und Mara als Sarahs Eltern todkrank im Bett. Nina hörte die Stimme der kleinen Sarah wieder in ihrem Kopf: Ich weiß es jetzt ganz sicher … Herr Rodemer hat meine Eltern ermordet.

Nina stand mit geschlossenen Augen in den Kulissen. Sie wollte jetzt nicht daran denken, dass Victor Sarahs Eltern umgebracht hatte und nun auch noch vorhatte, an diesem Abend jemanden zu töten. Und sie wollte nicht daran denken, dass er wahrscheinlich aufgezeichnet hatte, wie sie versuchte, den Tresor in seinem Büro zu knacken, um sich die letzte Wachsrolle anzuhören.

„Nina, du musst nun wirklich ...“ Herr Petkovic stand hinter ihr.

Nina nickte und drehte sich zur Bühne. Sie spürte die Hitze der Scheinwerfer.

„Geht es denn?“, fragte Herr Petkovic leise.

Nina nickte wieder. Sie konnte ihm nicht erzählen, wie groß ihre Angst war. Was würde Victor tun, wenn er wüsste, dass sie seinen Plan kannten?

Nina betrat die Bühne. Sie schluckte, um das trockene Gefühl aus ihrem Mund zu vertreiben, aber es half nicht. Vorsichtig spähte sie in den Saal, um festzustellen, ob Victor dort saß, doch wegen der grellen Scheinwerfer sah sie nur ein paar dunkle Silhouetten in der ersten Reihe.

„Das Horusauge hat Schlimmes vorhergesehen, der Fluch von Anubis hat sich erfüllt. Dies schenke ich dir als Belohnung für deine Dienste“, hörte Nina Luzys Stimme.

Sie schaute auf und sah, dass Luzy in ihrer Rolle als Gott Anubis Daniel ein Fläschchen und eine Papierrolle überreichte. Mit der großen Kojotenmaske über dem Kopf sah Luzy furchterregend aus, aber Daniel in seinem Kittel und der großen Rabenmaske war noch gruseliger. Kaya und Mara lagen Hand in Hand im Bett mitten auf der Bühne. Sie hielten die Augen geschl
ossen. Nina sah, wie sich Kayas Brust langsam hob und senkte.

Sonst sehen sie aber wirklich ziemlich tot aus, dachte Nina flüchtig. Mühsam versuchte sie, sich zu konzentrieren, und schaute wieder zu Daniel, der sich die Maske vom Kopf zog.

„Was ist das?“ Daniel hielt das Fläschchen gegen das Licht.

„Wer die Anweisungen genau befolgt, erhält das ewige Leben“, sagte Luzy unheilvoll.

„Das ewige Leben … das Lebenselixier … ist mein!“ Daniel zog den Deckel vom Fläschchen und leerte es in einem Zug. Gleich danach fasste er sich an die Kehle.

„Friedrich ... Mörder!“, zischte Nina fast unwillkürlich. Sie spürte, wie die Tränen in ihren Augen brannten.

„Keine Luft mehr ... ich sterbe ...“ Daniel ließ sich auf die Knie fallen, während Luzy hochmütig auf ihn herabschaute.

„Doch deine Seele gehört jetzt mir!“, sagte sie mit triumphierendem Blick.

Sie stieß ihren Stab fest auf den Boden und verschwand mit einem Donnerschlag von der Bühne.

Nina rannte zu dem großen Bett. „Papa! Mama!“, rief sie verzweifelt, während ihr die Tränen über die Wangen strömten. Sie brauchte nicht einmal zu spielen: Ihre Tränen galten Sarahs Eltern und Sarah, die so traurig, verängstigt und einsam im Haus Anubis aufgewachsen war, ohne jemals den Schatz zu finden.

„Sarah?“

Nina schrak auf. Kaya hatte ihre Hand ergriffen und richtete sich mühsam auf.

„Papa! Du lebst noch!’“ Nina kniff so fest in Kayas Hand, dass er das Gesicht vor Schmerz verzog.

„Sarah? Liebe Sarah. Such das Geheimnis ... Finde den Schatz, d
er verborgen liegt“, flüsterte er leise.

„Welches Geheimnis? Was ist dort verborgen?“ Die Tränen strömten immer noch über Ninas Wangen.

Kaya schaute beunruhigt, fiel aber zum Glück nicht aus seiner Rolle.

„Das Haus ... Such in dem Haus ... Doch nimm dich in Acht vor Friedrich ...“ Mit letzter Kraft streichelte er Nina über die Wange. Dann ließ er sich zurück ins Bett fallen und richtete die Augen starr zur Decke.

Sarahs Vater war tot.

„Wo soll ich suchen, Papa? … Papa?“ Nina ließ den Kopf auf Kayas Brust sinken und weinte herzzerreißend.

Dann hörte sie Musik. Sie musste das Schlusslied singen! Nina atmete tief ein und aus, wischte sich die Tränen von den Wangen und stellte sich an den Rand der Bühne.

Während sie den ersten Satz sang, sah sie Victor. Er saß neben Rosie in der ersten Reihe, in einem altmodischen Anzug. Sein kahler Schädel glänzte. Nina schüttelte sich kurz. Er schaute ihr direkt ins Gesicht, aber in seinen Augen konnte sie nichts lesen. Nichts.

 

Als die letzten Töne verklungen waren, herrschte Totenstille im Saal. Nina schaute verlegen auf ihre Füße. Tosender Applaus ertönte. Verwirrt hob sie den Kopf und sah ihre Oma, die begeistert in die Hände klatschte und sich spontan von ihrem Stuhl erhoben hatte. Einige Leute folgten ihrem Beispiel, und schließlich applaudierte der ganze Saal im Stehen.

Trotz der Anspannung und der Angst des gesamten Abends begann Nina zu lachen und konnte sich gerade noch verbeugen, bevor sich der rote Vorhang vor ihrer Nase schloss. Der Jubel aus dem Saal klang gedämpft durch den Stoff. Daniel griff nach ihrer Hand, die er sanft drückte. Neben Nina standen Kaya und Ma
ra, die quicklebendig aus dem Bett gesprungen waren. Kaya hatte den Arm um Maras Taille gelegt, und Mara schaute strahlend zu ihm auf.

Die sind verliebt, dachte Nina und schaute wieder zu Daniel. Ihr Herz machte einen seltsamen Sprung.

„Die sind verliebt“, sagte Daniel leise und drückte wieder ihre Hand.

Nina spürte, wie sie rot wurde. Zum Glück öffnete sich in diesem Moment der Vorhang wieder und sie wurden auf die Bühne...


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