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Das Haus Anubis - Band 1: Der geheime Club der Alten Weide

Der Roman zur TV-Serie. Empfohlen von 10 bis 12 Jahren.
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Produktdetails

Titel: Das Haus Anubis - Band 1: Der geheime Club der Alten Weide
Autor/en: Das Haus Anubis

EAN: 9783955200008
Format:  EPUB ohne DRM
Der Roman zur TV-Serie.
Empfohlen von 10 bis 12 Jahren.
dotbooks Verlag

20. September 2012 - epub eBook - 267 Seiten

"Nina starrte durch die Autoscheibe auf das große, düstere Haus, das bedrohlich im dunklen Gebüsch lag. Es wirkte unheimlich, mysteriös, als würde es im tiefsten Innern ein Geheimnis bergen."





Nina kann es nicht fassen: Sie soll ins Internat - ins Haus Anubis. Als sie dort ankommt, würde sie am liebsten sofort wieder verschwinden. Das Gemäuer ist gruselig, und vor kurzem verschwand eine andere Bewohnerin spurlos. Eine Mutprobe der anderen Kinder führt Nina auf die Spur eines uralten Geheimnisses: Gibt es einen verborgenen Schatz im Haus Anubis? Und ist an diesem seltsamen Ort überhaupt irgendetwas so, wie es scheint?





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Bei dotbooks erschienen Teil 1-6 der Anubis-Reihe sowie ein Sammelband.

1
Das Haus Anubis


 

Nina saß im Taxi und umklammerte die Hand ihrer Oma. Seit Tagen schon hatte sie Bauchschmerzen vor Anspannung, weil sie Abschied nehmen musste. Jetzt war es fast so weit. Sie schaute hinaus, die Bäume zogen wie ein grüner Vorhang am Fenster vorbei.

Könnte diese Taxifahrt bloß ewig dauern, dachte sie düster. Dann bräuchte ich nicht ins Internat. Sie wollte zurück in Omas gemütliches Haus in der Bergstraße, wo sie zwölf Jahre gewohnt hatte. Wo es nach Lavendel roch, und wo ihre Oma sie jeden Abend zudeckte und ihr eine gute Nacht wünschte, wenn sie in ihrem antiken Bett im obersten Zimmer unter der kuscheligen Dachschräge lag. Aber heute Morgen war sie zum letzten Mal dort aufgewacht.

Das Haus war verkauft worden.

Nina seufzte und verbarg ihr betrübtes Gesicht hinter ihrem braunen Pony, der ihr bis über die Augenbrauen hing.

„Es wird dir bestimmt prima gefallen“, sagte Oma und drückte kurz Ninas Hand. „Es ist doch viel netter, mit Leuten in deinem Alter zu wohnen als mit mir alter Schachtel.“

Nina nickte tapfer.

Das Taxi hielt, und der Fahrer wandte sich um. Er tippte an seine Kappe. „Meine Damen, hier sind wir. Das ist das Haus Anubis“, brummelte er unter seinem Schnurrbart. Er warf einen Blick durch die Frontscheibe.

„Hübscher Kasten“, sagte er mit sarkastischem Unterton.

Nina sah neugierig hinaus, aber ihre Sicht wurde von einem schwarzen Transporter behindert, dessen Tür mit einem Knall zugeschoben wurde. Der Wagen startete mit quietschenden Reifen und der Kies spritzte in alle Richtungen.

„Na, der hat’s ja eilig“, knurrte der Fa
hrer, während er dem Transporter nachschaute, der die Auffahrt hinunterpreschte. Aber Nina hörte es kaum. Sie starrte durch die Autoscheibe auf das große, düstere Haus, das bedrohlich im dunklen Gebüsch lag. Graugrünes Efeu bedeckte eine altmodische Fassade, und an der linken Seite ragte ein spitzes Türmchen über das Dach hinaus. Die vielen Fenster schienen sie anzustarren. Das Haus wirkte unheimlich und mysteriös, als würde es im tiefsten Innern ein Geheimnis bergen.

Das also ist das Haus Anubis, dachte Nina, und es lief ihr kalt über den Rücken. Hier sollte sie wohnen? Ihr Blick wanderte von dem düsteren Gebäude zu ihrer Oma, doch die nickte ihr aufmunternd zu. Der Taxifahrer öffnete hastig Türen und Kofferraum und stellte Ninas Koffer neben das Auto, als wollte er möglichst schnell hier weg.

„Komm, ich winke dir noch zum Abschied.“

Ninas Oma wollte aus dem Taxi steigen, aber Nina hielt sie davon ab.

„Oma, das ist wirklich nicht nötig, ich schaff das schon“, sagte sie und umarmte die alte Frau.

„Ich werde dich vermissen, Liebes“, sagte Oma. „Und wenn was ist, kannst du jederzeit anrufen, ja?“ Sie lachte, doch sie kämpfte mit den Tränen.

Nina wischte sich mit dem Ärmel über die Augen. Sie wollte nicht weinen. Warum konnte sie nicht einfach mit ins Altersheim? Dann bräuchte sie keinen Fuß über die Schwelle dieses scheußlichen Hauses zu setzen. Aber nun ja, das ging natürlich nicht. Sie schluckte und stieg schnell aus dem Auto.

„Ich schaff das schon, wirklich.“ Mit Mühe hob sie den Koffer hoch. „Ich rufe dich bald an.“

„Warte!“ Ihre Oma nahm etwas aus der Handtasche u
nd reichte es Nina durch das offene Fenster. Es war ein kleiner Talisman. „Wenn du den bei dir trägst, kann dir nichts passieren.“

„Dankeschön, Oma“, sagte Nina gerührt. Sie öffnete die Autotür, küsste ihre Oma auf die weiche Wange und schloss die Tür schnell wieder, während die Tränen hinter ihren Lidern brannten.

„Tschüs, Liebes, halt die Ohren steif!“ Ihre Oma winkte aus dem Fenster und der Taxifahrer hupte zum Abschied.

Erst nachdem das Auto die ganze Auffahrt hinuntergefahren und außer Sicht war, wandte sich Nina wieder dem Haus zu.

Sie erschrak. Einen Moment hatte es so ausgesehen, als wäre ein Schatten hinter einem der Fenster weggeschnellt. Sie schüttelte den Kopf, die Fantasie ging mit ihr durch. Vorsichtig stieg sie die Stufen der Freitreppe hinauf. Die Tür stand einen Spaltbreit offen. Nina drückte sie sachte weiter auf und trat ein. In der Eingangshalle herrschte Totenstille.

„Hallo?“ Sie zuckte zusammen, als die Tür laut hinter ihr zuschlug. Der Knall wurde von den Wänden zurückgeworfen. Nachdem er verebbt war, wirkte es noch stiller als zuvor.

„Hallo?“, rief sie wieder, nun etwas lauter. Sie machte ein paar Schritte in die Halle hinein. Sie hatte das Gefühl, ein anderes Jahrhundert betreten zu haben. An einer hohen dunkelroten Wand rechts von ihr hingen die Köpfe ausgestopfter Tiere. Ein Hirsch mit einem Riesengeweih starrte sie mit toten Augen an, daneben hing ein gewaltiges Wildschwein mit bedrohlichen Hauern. Eine alte Holztreppe wand sich ins düstere Obergeschoss.

„Funktioniert die Klingel nicht?“

Nina ließ vor lauter Schreck den Koffer fallen, der mit einem dumpfen Schlag auf den Fliesen landete.
Vor ihr stand ein unfreundlich wirkender Mann mit Glatze. Er trug einen blauen verwaschenen Arbeitskittel und blickte Nina aus stechenden grauen Augen starr an. Nina lief ein Schauder über den Rücken.

„Ich ... ich bin Nina“, stammelte sie verwirrt und streckte die Hand aus.

Der Mann ignorierte ihre ausgestreckte Hand. Er sah sich um, als hätte Nina ihn bei etwas Verbotenem ertappt. „Du bist zu früh. Wir legen hier großen Wert auf Pünktlichkeit und Sauberkeit.“

Nina schluckte. „Wer sind Sie?“, fragte sie schüchtern und zog ihre Hand zurück.

„Victor Emanuel Rodemer“, antwortete der Mann eisig mit verkniffenen Lippen. „Ich bin der Verwalter in diesem Internat. Nimm deinen Koffer und komm mit.“ Er ging zu den beiden Porträts an der linken Wand. Bei den abgebildeten Herrschaften handele es sich um das Ehepaar Winnsbrügge-Westerling, erzählte er Nina, die letzten Eigentümer vom Haus Anubis, das aus dem Jahr 1900 stamme. Nach ihrem Tod bei einem tragischen Autounfall wurde das Haus von Victors Großvater verwaltet. Danach war es vom Vater auf den Sohn übergegangen.

Nina betrachtete die beiden ernst blickenden Gesichter und fand, dass sie schauerlich echt aussahen. Sie lief hinter Victor her zu einem Foto auf der anderen Seite der Eingangshalle. Bewohner Haus Anubis stand darunter, und acht Gesichter schauten ihr lachend entgegen: ein hübsches blondes Mädchen, ein Junge mit einer großen Brille, ein Mädchen mit feuerrotem Haar ... Aber viel Zeit zum Anschauen blieb ihr nicht, denn Victors Fuß tippte ungeduldig auf den Boden – sie mussten weiter.

Während er ihr das Haus zeigte, widmete sich Victor ausführlich den hunderttausend Regeln, an die sich die Hausbewohner zu
halten hatten: um Punkt zehn ins Bett, eine halbe Stunde Internet pro Tag, kein Fernsehen, solange es noch hell war ... Die Liste war ellenlang und die Aufteilung der Arbeitsdienste, die an der Kühlschranktür in der Küche klebte, sah auch ziemlich erschreckend aus, fand Nina, und dabei war Victor noch längst nicht fertig: nicht mit den Füßen auf den Kaffeetisch, immer einen Untersetzer verwenden, alles hinter sich aufräumen, sobald man fertig ist, keine Bücher herumliegen lassen. Die musste man in sein Zimmer mitnehmen ...

Nina fragte sich, wie sie das jemals behalten sollte. In ihrem Kopf drehte sich alles.

Zum Glück konnte sie kurz zu Atem kommen, als eine nett aussehende Frau mit kastanienbraunen Locken das Wohnzimmer betrat. Das war Rosie, sie kochte und wusch für die Bewohner. Rosie hatte spontan die Wäsche beiseite gelegt, Nina freundlich in die Wange gekniffen und sie zum Tee nach Rundführung und Kofferauspacken eingeladen.

Nina mochte Rosie auf Anhieb, aber sie wusste nicht so recht, was sie von dem Haus halten sollte. Ihr graute es vor all den ausgestopften Tieren, die auch sonst überall standen. Das Wohnzimmer wirkte wie aus einer verstaubten englischen Detektivserie. Die dunkelroten Wände hingen voller alter Gemälde und es gab einen offenen Kamin mit altmo-dischem Sims, vor dem braune Ledersofas standen. Die Führung wurde im Eiltempo fortgesetzt, die Treppe hinauf zu Victors Büro zwischen Erdgeschoss und erstem Stock. Die vordere Wand war fast ganz verglast.

Bestimmt, um alle im Auge zu behalten, dachte Nina und betrat das Büro. An den restlichen Wänden standen Holz-regale mit reihenweise Glasbehältern, in denen Tiere – oder nur Teile davon – in Alkohol schwammen. An der Decke hing ein großer weißer Schwan mit gespreizten Flügeln
, als wäre er während des Fluges von der Kälte überrascht und steif gefroren aufgehängt worden. Auf dem Schreibtisch hockte ein Rabe.

Nina ging neugierig auf ihn zu und streckte die Hand aus.

„Finger weg“, sagte Victor scharf. „Das ist Corvuz.“

Seine Augen bekamen einen sanften Glanz, als er den Vogel ansah. Nina schaute noch einmal genau hin: Auch Corvuz war ausgestopft. Seine...


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