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Das Haus Anubis - Band 4: Die Auserwählte

Der Roman zur TV-Serie. Empfohlen von 10 bis 12 Jahren.
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Produktdetails

Titel: Das Haus Anubis - Band 4: Die Auserwählte
Autor/en: Das Haus Anubis

EAN: 9783955200039
Format:  EPUB ohne DRM
Der Roman zur TV-Serie.
Empfohlen von 10 bis 12 Jahren.
dotbooks Verlag

29. Oktober 2012 - epub eBook - 277 Seiten

"Nina schlug die Augen auf. Ihr Zimmer sah auf einmal so anders aus, so merkwürdig. Sie wollte ihre unbequeme Stellung verändern, da begriff sie zu ihrem Entsetzen, dass sie mit Händen und Füßen an einen mächtigen Pfeiler gefesselt war."

Ein finsterer Mann mit einer Rabenmaske bedroht die Bewohner des Hauses Anubis. Mit dem mysteriösen Gral und Ninas Medaillon will er das Grab der ägyptischen Prinzessin Amneris ausfindig machen. Doch um die Schätze des Grabes zu rauben, fehlt ihm noch eine wichtige Person: die Auserwählte! Der Club der Alten Weide versucht, sie vor ihm zu finden, um mit ihrer Hilfe den Fluch zu brechen, der auf Ninas Oma liegt. Die Zeit verrinnt unaufhaltsam, und der Mann mit der Rabenmaske ist den Sibunas stets einen Schritt voraus ...

Jetzt als eBook: "Die Auserwählte", die Buchreihe zur Nickelodeon-Erfolgsserie "Das Haus Anubis". dotbooks - der eBook-Verlag.
Die fesselnden, actiongeladenen Romane zur Nickelodeon-Erfolgsserie! Die Autoren Alexandra Lowe, Claudia Weber, Peter Bondy und Susanne Picard schreiben spannende Romane nach den Erfolgsdrehbüchern von Diane Whitley, Paul Gerstenberger, Neil Jones, Bede Blake und Tim Compton.

Bei dotbooks erschienen Teil 1-6 der Anubis-Reihe sowie ein Sammelband.

1
NINA IN HÖCHSTER GEFAHR


Nina schlug die Augen auf.

Ihr Zimmer sah auf einmal so anders aus, so merkwürdig.

Ihr Schädel brummte, und sie konnte keinen klaren Gedanken fassen. Der Geruch von altem Moder und Weihrauch drang in ihre Nase.

Nur langsam erkannte sie, dass sie sich nicht im Haus Anubis befand, sondern in einem halbdunklen, hohen, unheimlichen Raum. Einem Raum, wie es ihn nur in Kirchen gab. In Burgen oder in Schlössern.

Sie wollte ihre unbequeme Stellung verändern, sich umdrehen, einen Fluchtweg suchen, da begriff sie zu ihrem Entsetzen, dass sie mit Händen und Füßen an einen mächtigen Pfeiler gefesselt war.

Sie wollte laut schreien, doch auch das ging nicht, denn irgendjemand hatte ihr mit einem breiten Klebestreifen den Mund verschlossen.

Was war das denn für ein Albtraum?

Nina kam er viel zu echt vor, obwohl sie von ganzem Herzen hoffte, jetzt, auf der Stelle, in der nächsten Sekunde daraus zu erwachen.

Nur langsam kehrten ihre Erinnerungen zurück. Sie war mit dem Club und den anderen auf einem WochenendCamping-Trip ins Hirschbachtal gewesen, den Luzy, Charlotte und Fotograf Max bei einem Wettbewerb für Schülerzeitungen gewonnen hatten. Sie war ein Stück hinter der Gruppe zurückgeblieben und an einem Abhang stehen geblieben, von wo aus man einen tollen Ausblick auf ein mächtiges, unheimliches Schloss hatte.

Dann musste sie das Gleichgewicht verloren haben. Jedenfalls endete an dieser Stelle ihre Erinnerung.

Wo bin ich hier?, fragte sie sich. War sie im Innern des Schlosses? Und wenn ja, wer hatte sie hergebracht?

Angst schnürte ihr die Kehle zu, und ihr war eiskalt. Gänsehaut lief über ihren Körper wie Tausende kleiner Käfer. Kein Wunder, denn man hatte ihr nur ein dünnes Hemd übergeworfen. War das ein Opfergewand?


Sie hätte so gern geschrien, nur durch den Klebestreifen drang kein einziger verständlicher Ton!

Plötzlich quietschte eine Tür. Sie schaute sich um, doch ein Vorhang verdeckte ihr die Sicht.

„Mmpf!“, stieß sie hervor und hätte gern mit dem Fuß aufgestampft, um auf sich aufmerksam zu machen.

Die Schritte kamen näher, und noch einmal quietschte die Tür. Nina hörte eine Stimme. War das Victor?

Wie wild zerrte Nina an ihren Fesseln.

Da wurde der Vorhang zur Seite gerissen, und vor ihr standen Victor und ein ganz in Schwarz gekleideter Mann mit einer unheimlichen Rabenmaske.

Nina verdrehte nur noch die Augen und sank mit einem Seufzer in Ohnmacht.

Als sie wieder zu sich kam, lag sie auf einer Art Altar. Sie war noch immer in dem unheimlichen Raum. Nur hatte man sie auf golden schimmernde Tücher gebettet und ihr die Hände vor dem Bauch gefesselt.

Der Duft nach Weihrauch war noch intensiver geworden, und es brannten sogar einige Kerzen. Sollte sie in diesem seltsamen Raum etwa geopfert werden?

Nina versuchte sich zu wehren, als der Mann mit der Rabenmaske ihr Sarahs Medaillon um den Hals legte, doch sie hatte keine Chance.

Dann riss ihr dieser Fiesling mit der Rabenmaske mit einem Ruck den Klebestreifen von den zarten Lippen.

„Hilfe!“, brüllte Nina aus Leibeskräften. Vor Schmerz, vor Angst, vor Wut. „Hilfe!!!“ Ihre Haut brannte wie die Hölle.

Der Mann mit der Rabenmaske lachte. „Schrei nur“, sagte er spöttisch. „Hier auf dem Schloss hört dich niemand.“ Er beugte sich vor und rückte Sarahs Medaillon noch einmal zurecht.

Nina verstummte. Wo hatte der Mann das Medaillon her?

Erst jetzt bemerkte Nina, dass jemand hinter ihr stand und ihr die Schultern mit eisernem Griff in die schimmernden Tücher drückte.


Victor!

Der Verwalter steckte also doch hinter der Geschichte. Er musste ihr das Medaillon gestohlen haben. Und auch den Gral. Aber wer war der andere Mann?

Mit einem Mal durchfuhr Nina ein eisiger Schreck der Erkenntnis.

Sie war die Auserwählte!

Sie trug das Medaillon. Und wenn die beiden Männer jetzt auch noch den Gral hatten, würden sie das Ritual vollziehen können, um die magische Wand vor dem Liebesgrab von Amneris und Tutanchamun zu öffnen, das der Legende nach randvoll mit Gold und Edelsteinen war. Ohne Zweifel wollten die beiden es ausrauben. Das durfte Nina auf keinen Fall zulassen.

„Hier ... festhalten!“, befahl der Mann mit der Rabenmaske und riss Nina damit aus ihren verzweifelten Gedanken. Er hielt tatsächlich den Gral in der Hand.

„Nein!“ Nina dachte gar nicht daran.

„Tu es!“, drängte ihr Entführer.

„Niemals!“ Störrisch verschränkte Nina die Finger ihrer gefesselten Hände.

„Denk an deine Oma“, drohte der Mann mit der Rabenmaske ungeduldig. „Du willst doch auch, dass sie wieder aufwacht, oder?“

Nina schluckte, und ihr brach der Schweiß aus. Der Fluch des Pharaos war schuld daran, dass ihre Großmutter im Koma lag. Und sie selbst hatte ihn wahrscheinlich ausgelöst, als sie den Gral geöffnet hatte. Die Lösung, wie der Fluch aufgehoben werden konnte, befand sich im Liebesgrab. Das hoffte sie zumindest. Doch wenn Victor und sein Komplize das Grab plünderten, würden Tutanchamun und seine Geliebte Amneris niemals in Liebe vereint sein können. Was sollte sie tun? Sie sah ihre Großmutter vor sich, die stumm und gefangen in ihrem eigenen Körper im Krankenbett lag und aus eigener Kraft an der ganzen Situation überhaupt nichts ändern konnte.

Zögernd umfasste Nina den Fuß des Grals.


Der Mann mit der Rabenmaske zwang sie, ihre gefesselten Arme auszustrecken und den Gral, so weit sie konnte, in die Höhe zu halten.

„Endlich“, krächzte der unheimliche Fremde. „Es ist so weit. Jetzt gibt es kein Zurück mehr.“

Theatralisch breitete er die Arme aus, als wolle er empfangen, was immer sich ihnen nun aus einer anderen Welt zeigen würde.

Ängstlich sah Nina sich um. Ihre Gedanken rasten. Was sollte sie nur tun? Sie musste unbedingt einen Weg finden, um die beiden Männer daran zu hindern, das Liebesgrab auszurauben.

Die Sekunden verrannen, aber es geschah nichts!

Kein Knall, kein gleißendes Licht, keine Rauchschwaden, die durch den Raum waberten, und es erschien schon gar keine magische Wand, die sich wie von Zauberhand teilte und den Blick auf die unermesslichen Schätze des Liebesgrabs freigab.

Alles blieb, wie es war.

Der Mann mit der Rabenmaske wurde sichtlich nervös. „Und jetzt?“, fragte er wütend. „Ich verstehe das nicht. Es ist doch alles richtig so.“

„Stimmt etwas nicht?“, erkundigte sich Victor unsicher.

„Irgendetwas passt nicht“, schimpfte der unheimliche Fremde. „Wir haben die Auserwählte, wir haben den Gral und das Medaillon! Jetzt muss uns doch eigentlich mitgeteilt werden, wo dieses verdammte Grab ist!“

Nina spürte, dass ihre letzte Chance gekommen war. Sie wusste nicht, was die Männer mit ihr machen würden, wenn sie sich als nutzlos erwies. Immerhin hatte sie Victor erkannt. Würde er sie einfach wieder laufen lassen?

„Hilfe!“, schrie sie erneut aus Leibeskräften. „Hilfe! Hilfe!!!“

Und diesmal wurde sie offenbar gehört. Von draußen trommelten Fäuste gegen die Tür, die in den geheimen Raum des Schlosses führte.

„Nina!“, rief jemand.
Es war Luzy.

Dann hörte sie Daniels Stimme. „Nina!“

Noch nie in ihrem Leben war Nina so erleichtert gewesen. Ihre Freunde hatten sie gefunden.

Aber so einfach gab der Mann mit der Rabenmaske nicht auf. Blitzschnell presste er Nina die Hand auf den Mund. Sie bekam keinen Ton mehr heraus.

„Schnell!“, rief der unheimliche Fremde Victor zu. „Die Tür!“

Hektisch schaute Victor sich um. Dann griff er nach einem Stuhl, um ihn unter die Klinke zu schieben. Doch die Lehne war einfach zu hoch.

Von draußen wurde immer noch gegen die Tür getrommelt.

„Nein, den Kerzenständer, Idiot!“, schnauzte der Mann mit der Rabenmaske und eilte Victor zu Hilfe. Er musste unbedingt verhindern, dass jemand die Tür öffnete und ihn auf frischer Tat ertappte. Das wäre das Ende all seiner Pläne gewesen.

Nina reagierte unterdessen blitzschnell. Sie drehte sich zur Seite und schob den Gral mit ihren gefesselten Händen unter die schimmernden Tücher, die den Altar bedeckten.

„Los! Ich brauche Wasser!“, rief der Mann mit der Rabenmaske, während er Victor den Kerzenständer entriss und ihn eigenhändig unter die Klinke rammte. „Und ein Glas! Zack, zack!“

Nina hörte, wie ihre Freunde sich draußen an der Tür zu schaffen machten. Sie versuchten bestimmt, mit allen Mitteln zu ihr zu kommen.

Gleich würde sie in Sicherheit sein.

Victor kam mit einem Glas Wasser zurück. „Was ist das?“, fragte er nervös, als der Mann mit der Rabenmaske aus einem Hohlraum in seinem Ring ein weißes Pulver hineinschüttete.

„Etwas, was ihr Gedächtnis ausschaltet“, erwiderte der unheimliche Fremde.

Nina wollte das Wasser nicht trinken. Doch Victor packte ihren Kopf, und der Mann mit der Rabenmaske hielt ihr die Nase zu, bis sie d
en Mund öffnen musste, um Luft zu holen. Dann flößte er ihr Schluck für Schluck das Wasser mit dem aufgelösten Pulver ein.

Draußen waren jetzt wuchtige Schläge zu hören. Irgendjemand hatte sich offenbar einen massiven Gegenstand besorgt, um die Tür aufzusprengen.

Ich muss durchhalten, dachte Nina verzweifelt. Gleich sind die anderen bei mir.

Doch sie spürte bereits, wie das seltsame Pulver seine Wirkung...


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