eBook.de : Ihr Online Shop für eBooks, Reader, Downloads und Bücher
Connect 01/2015 eBook-Shops: Testsieger im epub Angebot, Testurteil: gut Die Welt: Kundenorientierte Internetseiten Prädikat GOLD
+49 (0)40 4223 6096

Der stille Sammler

Originaltitel: Rage Against the Dying.
Sofort lieferbar (Download)
eBook ePub

Dieses eBook können Sie auf allen Geräten lesen, die epub-fähig sind. z.B. auf den tolino oder Sony Readern.

Häufig gestellte Fragen zu epub eBooks und Watermarking

eBook € 8,99* inkl. MwSt.
Machen Sie jemandem eine Freude und
verschenken Sie einen Download!
Ganz einfach Downloads verschenken - so funktioniert's:
  1. 1 Geben Sie die Adresse der Person ein, die Sie beschenken
    möchten. Mit einer lieben Grußbotschaft verleihen Sie Ihrem
    Geschenk eine persönliche Note.
  2. 2 Bezahlen Sie das Geschenk bequem per Kreditkarte,
    Überweisung oder Lastschrift.
  3. 3 Der/die Geschenkempfänger/in bekommt von uns Ihre Nachricht
    und eine Anleitung zum Downloaden Ihres Geschenks!
Dieses eBook ist auch verfügbar als:

Produktdetails

Titel: Der stille Sammler
Autor/en: Becky Masterman

EAN: 9783838722382
Format:  EPUB
Originaltitel: Rage Against the Dying.
Lübbe

19. April 2013 - epub eBook - 400 Seiten

Die neue Thrillersensation zum Einführungspreis bis 06.05.2013!


Als Brigid Quinn an den Leichenfundort in der Wüste Arizonas gerufen wird, erkennt die ehemalige FBI-Agentin sofort die Handschrift des Route-66-Killers: Floyd Lynch, der die Polizei zu den beiden Toten geführt hat, scheint jener Serienkiller zu sein, den Brigid viele Jahre vergeblich gejagt hat.
Doch irgendetwas stimmt nicht, das spürt auch Laura Coleman, die nun die Ermittlungen im Fall Lynch leitet. Verzweifelt, weil niemand ihre Bedenken teilt, vertraut sie sich Brigid an - und ist kurz darauf spurlos verschwunden...

Prolog

Gerald Peasil saß in seinem Van auf der Golder Ranch Road Bridge und begutachtete seine nächste Freundin, während der Motor leise im Leerlauf brummte. Sein Ellbogen lehnte im offenen Fenster, das Gesicht auf dem Unterarm. Das Gefühl, wie seine Lippen leicht auf den Härchen hin und her glitten, erregte ihn, ebenso der salzig-saure Geruch seiner Haut. Er hatte es nicht eilig, sich der Braut vorzustellen. Die Vorfreude auf das Kennenlernen war Teil des Nervenkitzels.

Die kleine Frau stocherte zwischen den Felsen im ausgetrockneten Flussbett herum. Sie war zu beschäftigt, als dass sie Gerald bemerkt hätte. Er betrachtete sie. Das Foto der Braut war vielversprechender gewesen: Ein paar graue Haarsträhnen lugten unter ihrem khakifarbenen Hut aus Segeltuch hervor, und sie stützte sich auf einen Gehstock, wenn sie sich nach vorn beugte, um einen Stein zu untersuchen. Aber sie war schlank und zierlich und hielt sich so gerade, dass sie fast noch als scharf durchgegangen wäre.

Die Vorstellung einer scharfen Oma machte Gerald ein bisschen Angst, aber egal. Wahrscheinlich war es eine halbe Ewigkeit her, seit jemand der Tussi Aufmerksamkeit geschenkt hatte, und über die Zuwendung eines jüngeren Mannes würde sie sich ganz sicher freuen. Gerald schob die freie Hand unter seine dünne Nylon-Trainingsshorts, spielte an sich herum und dachte an seine Mutter. Sie hatte ihn immer hart angefasst, um ihn davon abzubringen, an sich herumzufummeln – bis er groß und stark genug gewesen war, um Mom ihre teure Amway-Bratpfanne vor den Busen zu schmettern. Dad fand das lustig und hatte ihn bloß ermahnt, sich einen Gegner zu suchen, der so groß war wie er selbst. Jedenfalls, von da an war es gefährlich, Gerald zu sagen, er solle nicht an sich herumspielen. Wer diesen Fehler beging, lief Gefahr, die eigenen Zähne zu sch
lucken.

Gerald ließ den Van langsam von der Brücke rollen und bog nach links ab, den steilen Hügel hinunter bis zur Böschung über dem trockenen Flussbett. Wieder hielt er an und blickte die weite sandige Fläche hinauf und hinunter.

Die Augustsonne brannte vom Himmel, aber es war keine trockene Hitze. Stattdessen zeigte der Boden die Farbe von nassem Beton. In den Tagen zuvor hatte der Sommermonsun heftige Unwetter auf die Wüste niedergehen lassen, und im staubigen Sand waren dunkle Rinnsale, wo der Untergrund mit Regenwasser gesättigt war. Wenn in den Catalina Mountains, dem Quellgebiet, noch so ein Unwetter tobte wie letzte Nacht, würde der Fluss sich in einen reißenden Strom verwandeln.

Doch im Augenblick konnte man durch das trockene Flussbett laufen, so wie die geile Alte jetzt. Während Gerald sie beobachtete, verschwand sie aus seinem Blickfeld. Er machte sich deshalb keine Gedanken. Schließlich konnte die Frau ihn auch nicht sehen, und das verschaffte ihm alle Zeit, sich zu überlegen, was er als Nächstes tun sollte. Und danach, und danach.

Und danach.

Gerald ließ den Wagen weiterrollen und bog auf den unbefestigten Weg ein, der bis ganz hinunter zum Fluss führte. Er hielt genau dort, wo der feste Untergrund endete und der weiche Flusssand begann. Dann wendete er den Van, indem er dreimal vor- und zurücksetzte, bis er in Richtung Hügel schauen konnte und die Hecktüren des Vans zum Fluss zeigten, was das Beladen vereinfachte. Außerdem konnte er einen schnellen Abgang machen, sollten er und die Braut unerwartet Gesellschaft bekommen.

Gerald zerbrach sich nicht den Kopf darüber, ob die Frau den Motor hörte oder nicht. Ein zweiter unbefestigter Fahrweg am Flussufer zeigte ihm, dass hin und wieder andere Fahrzeuge hier entlangfuhren, also würde die Frau beim Geräusch seines Wagens bestimmt nicht erschr
ecken. Wahrscheinlich war sie ohnehin schwerhörig. Bei diesem Gedanken stieß Gerald ein leises belustigtes Schnaufen aus.

Er riss den Handbremshebel hoch, stieg aus und überprüfte, ob der blaue Plastik-Duschvorhang ordentlich im Heck ausgebreitet lag und die Fesselbänder leicht erreichbar waren. Eine Zange war aus ihrem Fach in der Seitenwand gerutscht. Gerald legte sie zurück. Ein Platz für jedes Ding, und jedes Ding an seinen Platz.

Als er mit den Vorbereitungen fertig war, zog er eine Rolle Gewebeband aus einer kleinen Kiste und riss ein zwanzig Zentimeter langes Stück ab, das er sich auf die Vorderseite seines ärmellosen T-Shirts klebte, sodass es griffbereit war, wenn er es brauchte. Dann schloss er die Hecktüren des Vans bis auf einen kleinen Spalt.

Er schaute sich ein letztes Mal um und ließ den Blick prüfend über beide Ufer des trockenen Flussbetts schweifen. Alles paletti. Ein paar Fertighäuser am Hang, sonst nichts. Eine absolut geile Stelle, wie aus einem maßgefertigten feuchten Traum. Kein großes Tamtam, wie es sonst manchmal nötig war, um eine Braut in den Van zu bugsieren. Gerald befingerte das rechteckige Stück Folie, das er an einer Schnur um den Hals trug, und schob es unter sein T-Shirt.

Seine Flipflops rutschten weg, als er auf dem feinen Kies der Böschung zum Flussbett hinunterstieg, aber er fing sich. Er schob sich eine fettige Haarsträhne hinters Ohr und zog seine Sachen noch einmal glatt, bis er sich ansehnlich genug fühlte, um sich seinem Date zu nähern.

Die Frau schien ihn nicht zu bemerken, während sie mit ihren dicken Gartenhandschuhen einen Stein nach dem anderen hochhob, umdrehte, musterte und entweder wegwarf oder in einen staubigen olivgrünen Rucksack packte, der auf einem Felsblock lag. Es war ein gutes Zeichen, dass sie ihn ignorierte. Wenn sie einen nicht anschauten, hatten si
e meistens Angst. Und Angst war immer ein gutes Zeichen.

Gerald beobachtete, wie sie sich vornüberbeugte und mit nur einer Hand einen Stein aufhob, der gut und gerne zweieinhalb Kilo wog. Sie machte sogar ein paar Armbeugen damit. Hm, vielleicht war sie doch nicht so alt?

Dann war er nahe genug heran, dass er es sehen konnte. Ja, sie war die, nach der er gesucht hatte, und sie war reif. Nettes Gesicht – gezeichnet von der Trockenheit der Wüste, aber nicht runzlig, sondern weich und ebenmäßig. Gerald sog unwillkürlich die Luft ein, als er sich vorstellte, mit der Zunge die Linien dieses Gesichts nachzuziehen. Sommersprossen bedeckten jenen Teil ihres Dekolletees, der über dem Halsausschnitt des T-Shirts zu sehen war. Sie wirkte so zierlich, so zart, dass er sich fragte, ob ihre Hüftknochen vielleicht schon brachen, wenn er ihr die Beine spreizte. Bei dem Gedanken an berstende Knochen bekam er einen gewaltigen Ständer.

Die Frau nahm ihren Hut ab und wischte sich übers Gesicht. Die Haare, die von der Brücke aus grau ausgesehen hatten, leuchteten weiß im Licht der Morgensonne.

Die Reflexion des Sonnenlichts rief Gerald in Erinnerung, wie verdammt heiß es war. Vierzig Grad mindestens, vielleicht noch mehr. Und schwüler als gewöhnlich. Man konnte beinahe spüren, wie der Dampf aus dem feuchten Sand aufstieg. Sein Schädel juckte, und er kratzte sich die Kopfhaut, pulte dann die weißen fettigen Schuppen unter den Fingernägeln hervor, während er sich seinen Weg über den Sand des Flussbetts suchte, der in der Hitze rasch härter wurde.

Ein Rinnsal aus Schweiß lief an den Innenseiten seiner Oberschenkel hinunter, passend zum feuchten Schimmer auf der Haut der Frau, wo der Halsausschnitt ihres T-Shirts ein V zwischen den weichen Polstern ihrer Brüste bildete. Zehn Grad weniger hätten die Sache viel angen
ehmer gemacht. Die meisten Kollegen, die Geralds Vorlieben teilten, verrichteten ihre Arbeit nachts, doch wenn man auf ältere Damen stand, musste man die Gelegenheit beim Schopf packen, wo immer sie sich bot, denn die meisten von ihnen standen mit den Hühnern auf und gingen bei Einbruch der Dunkelheit ins Bett.

Für einen Moment rissen Geralds Erinnerungen ihn fort von diesem Flussbett, an andere Orte und zu anderen Bräuten. Als er dann abrupt ins Hier und Jetzt zurückkehrte, stellte er zu seinem Erstaunen fest, dass die Frau ihn betrachtete. Kein freundliches »Hi«, kein Lächeln, nur ein kühles Mustern, mit unbewegtem Blick. Die Hand, die den Stein hielt, war in der Bewegung erstarrt.

Sie stand so regungslos da, dass es Gerald beinahe unheimlich wurde. Eine Zeit lang spielte er sogar mit dem Gedanken, die ganze Sache abzublasen. Dann aber rief er sich in Erinnerung, dass hier mehr auf dem Spiel stand als bloße Befriedigung.

»Tagchen!«, sagte er zu der Braut. Er verspürte den beinahe unerträglichen Drang, an seinen Eiern herumzuspielen, aber er wusste natürlich, dass so etwas auf eine neue Bekanntschaft ziemlich abstoßend wirken konnte.

»Hallo«, sagte sie. Der Klang ihrer Stimme ließ seinen Penis wieder anschwellen. Es war eine eigenartige Stimme, nicht hoch und dünn wie bei den meisten alten Wachteln, sondern klangvoll und kräftig. Sie starrte auf seinen Schritt und bemerkte seine Latte, die sich durch die Shorts abzeichnete. Zu seinem Entzücken sah Gerald, wie sie den Kopf hochriss und leicht zu zittern anfing.

Wie geil, dachte er. Wer weiß, wie lange sie keinen Ständer mehr gesehen hat. Vielleicht ist sie selbst ganz scharf, das alte Luder.

»Alles klar hier unten?«, fragte er und scharrte lässig mit den Gummisohlen seiner Flipflops im Sand, um zu zeigen, dass er völlig entsp
annt war. Die Frau musste wieder ruhiger werden, bis er nahe genug an sie herankam. Nur keine Panik.

Ihre Blicke huschten verstohlen an ihm vorbei – rechts, links, wieder rechts – und suchten mit der verzweifelten Inbrunst eines Gebets die Mesquitebäume an den Ufern des Flussbetts ab. Sie setzte zum Reden an, hustete und sagte krächzend: »Ja, danke.« Nervös scharrte sie mit dem...


Dieses eBook wird im epub-Format geliefert und ist mit einem Wasserzeichen versehen. Sie können dieses eBook auf vielen gängigen Endgeräten lesen.

Sie können dieses eBook auf vielen gängigen Endgeräten lesen.

Für welche Geräte?
Sie können das eBook auf allen Lesegeräten, in Apps und in Lesesoftware öffnen, die epub unterstützen:

  • tolino Reader
    Laden Sie das eBook direkt auf dem Reader im eBook.de-Shop herunter oder übertragen Sie das eBook auf Ihr tolino Gerät mit einer kostenlosen Software wie beispielsweise Adobe Digital Editions.

  • Sony Reader und andere eBook Reader
    Laden Sie das eBook direkt auf dem Reader im eBook.de-Shop herunter oder übertragen Sie es mit der kostenlosen Software Sony READER FOR PC/Mac oder Adobe Digital Editions.

  • Tablets und Smartphones
    Installieren Sie die tolino Lese-App für Android und iOS oder verwenden Sie eine andere Lese-App für epub-eBooks.

  • PC und Mac
    Lesen Sie das eBook direkt nach dem Herunterladen mit einer kostenlosen Lesesoftware, beispielsweise Adobe Digital Editions Sony READER FOR PC/Mac.

Die eBook-Datei wird beim Herunterladen mit einem nicht löschbaren Wasserzeichen individuell markiert, sodass die Ermittlung und rechtliche Verfolgung des ursprünglichen Käufers im Fall einer missbräuchlichen Nutzung der eBook-Datei möglich ist.

Bitte beachten Sie: Dieses eBook ist nicht auf Kindle-Geräten lesbar.

Ihr erstes eBook?
Hier erhalten Sie alle Informationen rund um die digitalen Bücher für Neueinsteiger.

Kundenbewertungen zu Becky Masterman „Der stille Sammler“
Durchschnittliche Kundenbewertung
review.image.5 review.image.5 review.image.5 review.image.1 review.image.1 1 Kundenbewertung
Veröffentlichen Sie Ihre Kundenbewertung:
Kundenbewertung schreiben
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll - von JonnyO07 - 14.08.2015 zu Becky Masterman „Der stille Sammler“
Ich kann icht so recht sagen, warum ich das Buch nur mäßig fand, ob es an der etwas verqueren Gedankenwelt der Protagonistin liegt, an daraus resultierendem schwer nachvollziehbarem Verhalten, dem Erzählstil... Nicht gerade schade ums Geld, aber noch eines davon werde ich nicht kaufen.
Zur Rangliste der Rezensenten
Unsere Leistungen auf einen Klick
Unser Service für Sie
Zahlungsmethoden
Bequem, einfach und sicher mit eBook.de. mehr Infos akzeptierte Zahlungsarten: Überweisung, offene Rechnung,
Visa, Master Card, American Express, Paypal mehr Infos
Geprüfte Qualität
  • Schnelle Downloads
  • Datenschutz
  • Sichere Zahlung
  • SSL-Verschlüsselung
Servicehotline
+49 (0)40 4223 6096
Mo. - Fr. 8.00 - 20.00 Uhr
Sa. 10.00 - 18.00 Uhr
Chat
Ihre E-Mail-Adresse eintragen und kostenlos informiert werden:
* Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. Informationen über den Versand und anfallende Versandkosten finden Sie hier.
Bei als portofrei markierten Produkten bezieht sich dies nur auf den Versand innerhalb Deutschlands.

** Deutschsprachige eBooks und Bücher dürfen aufgrund der in Deutschland geltenden Buchpreisbindung und/oder Vorgaben von Verlagen nicht rabattiert werden. Soweit von uns deutschsprachige eBooks und Bücher günstiger angezeigt werden, wurde bei diesen kürzlich von den Verlagen der Preis gesenkt oder die Buchpreisbindung wurde für diese Titel inzwischen aufgehoben. Angaben zu Preisnachlässen beziehen sich auf den dargestellten Vergleichspreis.
eBook.de - Meine Bücher immer dabei
eBook.de ist eine Marke der Hugendubel Digital GmbH & Co. KG
Folgen Sie uns unter: