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Gefangene der Flammen

Roman. Originaltitel: Dark Storm. 1. Aufl. 2013.
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Produktdetails

Titel: Gefangene der Flammen
Autor/en: Christine Feehan

EAN: 9783838724782
Format:  EPUB ohne DRM
Roman.
Originaltitel: Dark Storm.
1. Aufl. 2013.
Übersetzt von Christine Feehan, Ulrike Moreno
Bastei Entertainment

20. September 2013 - epub eBook - 528 Seiten

Lebendig begraben in den Tiefen eines Vulkans: Seit Jahrhunderten gibt es für den Karpatianer Dax nichts außer Hitze und Dunkelheit. Zusammen mit seinem Erzfeind Mitro wird er durch einen Zauber in einem feurigen Grab festgehalten. Aber die Magie ist kurz davor zu versagen.

Riley Parker, eine junge Frau mit magischen Fähigkeiten, setzt alles daran den Zauber zu erneuern. Doch es gelingt ihr nicht. Und so entbrennt der erbarmungslose Kampf zwischen Dax und Mitro aufs Neue - mit Riley mittendrin...

KAPITEL EINS


Ich habe kein Problem damit, sieben Tage ohne jede Privatsphäre auf einem kleinen Boot zu sein, wo die Sonne mich in eine Hummerkrabbe verwandelt und ich von Moskitos aufgefressen werde. Das macht mir wirklich überhaupt nichts aus«, erklärte Riley Parker ihrer Mutter. »Aber ich schwöre dir, wenn ich noch eine einzige Beschwerde oder sexuelle Anspielungen von Mr.

Ich-bin-so-heiß-dass-jede-Frau-vor-mir-niederknien-müsste höre, schmeiße ich den Idioten über Bord! Ich finde es richtig gruselig, wie der Kerl sich andauernd die Lippen leckt und sagt, ihm gefiele der Gedanke eines kleinen Zwischenspiels mit Mutter und Tochter.«

Riley warf einen hasserfüllten Blick auf Don Weston, den Idioten. Sie hatte viele selbstverliebte Widerlinge kennengelernt, während sie in Sprachwissenschaften promoviert hatte, und noch so manchen anderen an der University of California, an der sie heute lehrte, doch der hier schoss den Vogel ab. Er war ein Bär von einem Mann, mit breiten Schultern, gewölbtem Brustkorb und einem blasierten, großtuerischen Wesen, das Riley zur Weißglut trieb. Selbst wenn sie nicht schon so genervt gewesen wäre, hätte die Gegenwart dieses widerlichen Menschen das in ihr bewirkt. Und das Schlimmste war, dass ihre Mutter im Moment so verletzlich war, dass Riley extreme Beschützerinstinkte entwickelte und sie Weston wegen seiner ständigen sexuellen Anspielungen und schmutzigen Witze in Gegenwart ihrer Mutter am liebsten über Bord geworfen hätte.

Annabel Parker, eine renommierte Gartenbauingenieurin und berühmt für ihre Bemühungen, Tausende von Hektar durch Kahlschlag verlorenen brasilianischen Regenwaldes wiederherzustellen, sah ihre Tochter an. »Doch leider, Schatz, befinden wir uns in Piranha-Territorium«, sag
te sie mit zwinkernden braunen Augen und einem amüsierten Lächeln um die Lippen.

»Genau das ist der Punkt, Mom«, gab Riley mit einem vielsagenden Blick in Westons Richtung zurück.

Das einzig Positive an der Anwesenheit dieses Scheusals war, dass die Planung seines Todes sie von den kalten Schauern ablenkte, die sie immer wieder neu durchrieselten und ihr die Nackenhaare sträubten.

Ihre Mutter und sie unternahmen alle fünf Jahre diese Fahrt den Amazonas hinauf, doch dieses Mal hatte Riley von dem Moment an, als sie im Dorf eingetroffen waren und ihren üblichen Führer krank angetroffen hatten, das Gefühl gehabt, als hinge eine dunkle Wolke über dieser Reise. Selbst jetzt schien eine seltsame Schwere, eine Atmosphäre der Gefahr, ihnen den Fluss hinauf zu folgen. Riley hatte versucht, das Gefühl mit einem Schulterzucken abzutun, aber es blieb und lastete auf ihr wie ein erdrückendes Gewicht, sodass es ihr immer wieder eiskalt über den Rücken lief und hässliche Vorahnungen sie nachts wach hielten.

»Vielleicht könnte ich ihm ja versehentlich die Hand abschneiden, wenn er über Bord geht …«, fuhr sie mit einem unheilvollen Lächeln fort. Ihre Studenten hätten den Mann warnen können, auf der Hut zu sein, wenn sie so lächelte. Es verhieß nie etwas Gutes, dieses Lächeln, doch jetzt verblasste es ein wenig, als sie auf das trübe Wasser hinunterblickte und die silbrigen Fische sah, die das Boot umschwärmten. Spielten ihre Augen ihr einen Streich? Es sah fast so aus, als folgten die Piranhas ihrem Boot. Doch Piranhas folgten keinen Booten, sondern kümmerten sich um ihre eigenen Angelegenheiten …

Riley warf einen verstohlenen Blick zu ihrem Führer, der mit den beiden Trägern, Raul und Capa, tuschelte und seine Schützlinge ignorierte – so ganz anders als der ver
traute Dorfbewohner, der sie für gewöhnlich flussaufwärts begleitete. Die drei wirkten sehr beklommen, während sie schier unaufhörlich in das Wasser starrten. Auch sie schienen aufmerksamer als normalerweise zu sein wegen des Schwarms fleischfressender Fische, der das Boot umringte. Sei nicht albern!, ermahnte Riley sich. Sie hatte schon viele Male den gleichen Trip gemacht, ohne wegen der einheimischen Fauna die Nerven zu verlieren. Es war ihre überbordende Fantasie, mehr nicht. Trotzdem … Die Piranhas schienen überall um ihr Boot herum zu sein, doch seltsamerweise konnte sie in dem Wasser um das andere, vor ihnen dahintuckernde Boot überhaupt nichts Silbriges ausmachen.

»Du skrupelloses Ding«, rügte Annabel sie leise lachend und lenkte Rileys Aufmerksamkeit wieder auf Don Westons lästige Präsenz.

»Ich mag es nicht, wie er uns ansieht«, maulte sie. Die Luftfeuchtigkeit war so hoch, dass ihr Hemd an ihr klebte wie eine zweite Haut und ihre üppigen Kurven sogar noch betonte. Sie wagte nicht einmal, ihre Hände zu erheben, um ihr dichtes, zu einem Zopf geflochtenes Haar aus dem Nacken zu schieben, denn sonst dachte dieser Macho womöglich noch, sie versuchte, ihn zu reizen. »Ich würde diesem Rindvieh wirklich am liebsten eine reinhauen. Er glotzt meine Brüste an, als hätte er noch nie welche gesehen, was schon schlimm genug ist, aber wenn er deine anstarrt …«

»Vielleicht hat er ja wirklich noch nie Brüste gesehen, Schatz«, sagte Annabel leise.

Riley musste ein Lachen unterdrücken. Ihre Mutter konnte einem den schönsten Wutanfall mit ihrem Humor verderben. »Tja, wenn er noch nie welche gesehen hat, dann aus gutem Grund. Er ist ein Widerling.«

Hinter ihnen klatschte sich Weston auf den Nacken und stieß mit einem wütenden Zischen den Atem aus. »Diese
verdammten Moskitos! Wo zum Teufel ist das Insektenspray, Mack?«

Riley beherrschte sich, um nicht die Augen zu verdrehen. Was sie anging, waren Don Weston und die anderen beiden Ingenieure, die ihn begleiteten, Lügner – oder zumindest zwei der drei. Sie behaupteten, sich im Dschungel auszukennen, doch es war klar, dass weder Weston noch Mack Shelton, sein ständiger Begleiter, auch nur den Schimmer einer Ahnung hatten. Sowohl Riley als auch ihre Mutter hatten versucht, Weston und seinen Freunden klarzumachen, dass ihr kostbares Insektenspray ihnen hier nichts nützen würde. Die Männer schwitzten stark, wodurch das Insektenmittel ebenso schnell wieder abgespült wurde, wie sie es auftragen konnten, und ihre Haut nur klebrig machte und zum Jucken brachte. Sich zu kratzen verstärkte das Jucken und forderte Entzündungen heraus. In der Feuchtigkeit des Regenwaldes konnte sich schon die kleinste Wunde schnell entzünden.

Auch Shelton, ein stämmiger Mann mit braun gebrannter Haut und ausgeprägten Muskeln, schlug jetzt fluchend nach seinem Nacken und seiner Brust. »Du hast es über Bord geworfen, du Blödmann, nachdem du es aufgebraucht hattest!«

Shelton war etwas freundlicher als die anderen beiden Ingenieure und nicht ganz so ekelhaft wie Weston, doch anstatt sich bei ihm sicherer zu fühlen, brachte seine Nähe Rileys Haut sogar zum Kribbeln. Vielleicht war das so, weil sein Lächeln seine Augen nie erreichte und er ständig alles und jeden an Bord beobachtete. Riley hatte das Gefühl, dass Weston diesen Mann gewaltig unterschätzte. Don Weston hielt sich offensichtlich für den Leiter ihrer Bergexpedition, aber Mack Shelton ließ sich von niemandem herumkommandieren.

»Wir hätten uns nicht mit ihnen zusammentun sollen«, sagte Riley leise zu ihrer Mutter. Normalerweise unternahmen Annabel und sie die Reise zu dem
Vulkan allein, doch bei ihrer Ankunft in dem Dorf, in dem ihr langjähriger Führer lebte, war dieser zu krank gewesen, um zu reisen. Und mitten im Amazonas ganz allein auf sich gestellt, ohne einen Führer, um sie zu ihrem Zielort zu begleiten, hatten Riley und ihre Mutter beschlossen, sich mit drei anderen Gruppen zusammenzutun, die flussaufwärts reisten.

Don Weston und die beiden anderen Bergbauingenieure waren in dem Dorf gewesen, um eine Expedition in die peruanischen Anden vorzubereiten, wo sie nach potenziellen neuen Minen für die Firma, bei der sie beschäftigt waren, suchen wollten. Zwei Männer, die eine angeblich ausgestorbene Pflanze erforschten, waren aus Europa eingetroffen und hatten ebenfalls einen Führer gesucht, weil auch sie zu einem Berg in den Anden wollten. Des Weiteren waren ein Archäologe und seine zwei Doktoranden dorthin unterwegs, um Gerüchten über eine verlorene Stadt der Wolkenmenschen – oder auch Chachapoyas – nachzugehen. Sie alle hatten beschlossen, sich zusammenzutun und gemeinsam flussaufwärts zu fahren. Damals war Riley die Idee vernünftig erschienen, doch heute, eine Woche nach der Abreise, bereute sie die Entscheidung sehr.

Zwei der Führer, der Archäologe und seine Studenten, drei Träger und der Großteil ihrer Vorräte befanden sich in dem Boot unmittelbar vor ihrem. Annabel, Riley, die Forscher und drei Bergbauingenieure reisten mit einem ihrer Führer, Pedro, und den zwei Trägern Raul und Capa in dem zweiten Boot.

Mit acht Fremden auf so engem Raum festzusitzen gab Riley kein Gefühl der Sicherheit. Sie wünschte, sie wären wenigstens schon halbwegs auf dem Berg, wo sie alle ihrer Wege gehen würden, jede Gruppe mit ihrem eigenen Führer.

Annabel zuckte mit den Schultern. »Es ist ein bisschen zu spät für Bedenken. Wir haben den Entschluss gefasst, zusammen zu
reisen, und jetzt haben wir sie eben am Hals. Machen wir das Beste daraus!«

Das war ihre Mutter, ruhig wie stets angesichts eines sich zusammenbrauenden Gewitters. Riley war keine Hellseherin, aber das brauchte sie auch nicht zu sein, um vorauszusehen, dass es Ärger geben würde. Das Gefühl wurde von Stunde zu Stunde stärker. Sie warf einen Blick auf ihre Mutter, die wie immer gelassen wirkte. Riley käme sich ein bisschen dumm vor, wenn sie ihre Besorgnis in Worte fassen würde, obwohl Annabel doch schon so viele andere Dinge im Kopf hatte.

Weston, der noch immer wegen des weggeworfenen Insektensprays herummeckerte, zeigte Shelton...


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