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Die Plantage

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Produktdetails

Titel: Die Plantage
Autor/en: Catherine Tarley

EAN: 9783423415897
Format:  EPUB
Roman.
dtv Verlagsgesellschaft

23. Juni 2014 - epub eBook - 880 Seiten

Der Bestseller als eBook
»Ihr Entschluss war gefasst: Sie würde ihre Zelte in Charles Town abbrechen und nach Legacy zurückkehren. Wenn sie die Plantage behalten wollte, durfte sie nicht untätig drauf warten, dass ein Wunder geschah.«
South Carolina, 1781. Antonia Lorimer hat im Krieg alles verloren: Ihre Plantage wurde niedergebrannt, ihr Mann erschossen. Doch sie hat überlebt, nur das zählt! Jetzt, da der Sturm vorüber ist, kann sie endlich heimkehren. Und sie wird alles dransetzen, ihr Land zu behalten, denn niemals, das hat sie sich geschworen, wird sie es irgendwelchen Kriegsgewinnlern überlassen. Als sie nach Legacy zurückkommt, wird sie vor eine folgenschwere Entscheidung gestellt …

1;I. Ankunft;8 2;II. Legacy;12 2.1;1.;14 2.2;2.;19 2.3;3.;33 2.4;4.;37 2.5;5.;52 2.6;6.;61 2.7;7.;76 2.8;8.;93 3;III. Henry Lorimer;102 3.1;9.;104 3.2;10.;111 3.3;11.;122 4;IV. William Marshall;136 4.1;12.;138 4.2;13.;147 4.3;14.;164 4.4;15.;184 5;V. Colonel Spencer;194 5.1;16.;196 5.2;17.;218 5.3;18.;239 5.4;19.;260 5.5;20.;276 5.6;21.;294 5.7;22.;298 6;VI. Algernon Reed;302 6.1;23.;304 6.2;24.;309 6.3;25.;321 6.4;26.;328 6.5;27.;355 7;VII. London;364 7.1;28.;366 7.2;29.;385 7.3;30.;418 7.4;31.;443 7.5;32.;460 8;VIII. Oliver Roscoe;492 8.1;33.;494 8.2;34.;510 9;IX. In der Neuen Welt;522 9.1;35.;524 9.2;36.;549 9.3;37.;583 9.4;38.;614 10;X. Heimkehr;648 10.1;39.;650 10.2;40.;657 10.3;41.;682 11;XI. Charles Town! Charles Town!;716 11.1;42.;718 11.2;43.;729 11.3;44.;749 11.4;45.;768 11.5;46.;789 11.6;47.;807 11.7;48.;822 11.8;49.;843 11.9;50.;853 11.10;Anhang;862 11.11;Nachwort;881


Catherine Tarley geboren 1957, arbeitete nach ihrem Studium als Dramaturgin für einen US-amerikanischen Filmproduzenten. Im Jahr 2001 kam sie als Produktmanagerin zu einem süddeutschen Buchverlag. Sie lebt mit ihrer Familie in München.

1.


Kühle Nachtluft wehte durch die Fenstertüren. Ein paar Blätter flogen vom Schreibtisch auf und schwebten kreiselnd zu Boden. Antonia hob sie auf, legte sie zu einem kleinen Stapel zusammen und stellte die Petroleumlampe aus geschliffenem Bleikristall darauf. Sie schraubte den Docht höher und nahm den Brief, den sie gelesen hatte, wieder zur Hand. Auf der Hälfte der Seite hielt sie inne, sah zum Fenster, horchte – nein, da war nichts, nur der nächtliche Gesang der Frösche, der von den Bewässerungsgräben in den Reisfeldern aufstieg und den der Wind herübertrug.

Sie zog das Schultertuch fester und schlang die Enden zu einem Knoten, ehe sie weiterlas. Plötzlich fuhr eine starke Windbö durch den Raum. Die Flamme blakte im Glaszylinder, die Fensterflügel schlugen laut aneinander. Schnell breitete sie die Arme über die Papiere, damit nicht alle vom Schreibtisch geweht wurden. Sie wollte aufstehen und die Fenster schließen, zögerte aber und ließ sich resigniert in den Stuhl zurückfallen. Was machte es für einen Unterschied, ob die Fenster geschlossen waren oder nicht? Der Raum vor ihr lag in Trümmern, die Außenmauer war an der Nordseite niedergebrochen, die hohe Decke mit den eleganten Stukkaturen zur Hälfte eingestürzt. Zwischen den rußgeschwärzten Wänden türmten sich Schutt und verbranntes Gebälk. Was das Feuer nicht zerstört hatte, war seit Monaten Wind und Wetter ausgesetzt.

Sie blickte durch den verwüsteten Saal, in dem vor dem Krieg ihre Bibliothek untergebracht gewesen war. Auch wenn der Großteil der Sammlung gerettet werden konnte, waren doch viele wertvolle Bände verbrannt. Ringsum standen noch die Gestelle der Büchertruhen, doch was von der aufwendigen Ausstattung des Raumes übrig war, zerfiel jeden Tag mehr. Die Vertäfelung war weitgehend zer
stört, ausgebrannte Wandschränke lagen umgestürzt mit zerbrochenen Scheiben am Boden. Nur der Schreibtisch, ein solides englisches Möbelstück, hatte den Flammen getrotzt. Antonia hatte ihn in den unversehrten Teil des Raumes geschoben, um sich hier mit einem Berg unerledigter Post niederzulassen.

Eine Bibliothek unter freiem Himmel – was für eine Ironie! Vor ihren Augen wurde nach und nach zunichte, was für ein paar Jahre das Herzstück ihres Lebens gewesen war; wurde zunichte wie ihre Vorstellung von einer besseren Welt. Sie wusste, es war falsch, so zu denken, jetzt, da sich das Blatt endlich wendete und wieder Hoffnung bestand. Sie würden den Krieg gewinnen, die Ideale, an die sie immer geglaubt hatte, würden dem Land endlich den Frieden bringen. Enlightenment – die Aufklärung! In Europa erdacht, würde sie in Amerika Früchte tragen, diese Erleuchtung des Geistes, die auch Antonia wie so viele andere Menschen inspiriert und gelehrt hatte, freiheitlich zu denken.

Henry hatte sie deswegen geliebt. Er hatte ihren Enthusiasmus bewundert, ihren Glauben an ein Gesellschaftskonzept der Freiheit und Menschlichkeit bestärkt und seine Visionen mit ihr geteilt. Und sie hatte ihn geliebt, vielleicht mehr, als sie einen so leidenschaftslosen Mann hätte lieben sollen. Niemand war ihr je so nah gewesen. Wie hatten sie sich nur entfremden können? Mit dem Niedergang der Plantage fing es an. Henrys anspruchsvolle Projekte, seine Misswirtschaft und ein unbekümmerter Lebensstil hatten sie innerhalb weniger Jahre ruiniert. Antonia machte ihm nie einen Vorwurf, doch ihre Enttäuschung blieb ihm nicht verborgen. Er konnte es nicht verwinden, in ihren Augen versagt zu haben. So begann er, ihr aus dem Weg zu gehen, suchte Bestätigung in fragwürdiger Gesellschaft und militärischen Abenteuern; dabei fand er den Tod.

Sie seufzte und legte den Brief un
gelesen zu den übrigen Papieren, größtenteils unbezahlte Rechnungen oder Mahnungen, auch Gebote von Spekulanten, die zu Schleuderpreisen Plantagenland aufkauften, das die Grundbesitzer nicht mehr bewirtschaften konnten. Manche, die sich für ihr Anwesen interessierten, kannte sie gut, es waren Nachbarn, früher Freunde von Henry, die mit ihm zur Jagd geritten und in ihrem Haus zu Gast gewesen waren. Jetzt, nach seinem Tod, schienen sie nur darauf zu warten, dass Antonia ihnen die alte Plantage am Plains River überließ.

Das alles war wenig ermutigend. Dennoch, sie hatte den Krieg überlebt, nur das zählte! Sie hatte sich in Sicherheit gebracht und gewartet, bis die Soldaten weiterzogen und der Sturm vorüber war. Nun war sie zurückgekehrt, um ihr Haus wieder aufzubauen und die Felder instand zu setzen. Sie würde alles daransetzen, die Plantage zu behalten. Niemals, das hatte sie sich geschworen, würde sie ihr Land irgendwelchen Kriegsgewinnlern überlassen. Entschlossen schob sie alle Papiere zusammen und legte den Packen in ein Schubfach des Schreibtischs.

Da war es wieder! Diesmal war sie ganz sicher, etwas gehört zu haben. Sie trat an eine Fenstertür und horchte. In der Dunkelheit draußen war nichts zu erkennen, aber sie konnte jetzt deutlich ein Geräusch von den gewohnten Lauten der Nacht unterscheiden: Schleppende, schwere Schritte, die sich dem Haus näherten, für einen Augenblick auf Höhe des Eingangs verhielten, um sich dann den Hang hinunter zum Wirtschaftshof zu entfernen. Ein Pferd! Vermutlich lief das Tier seiner Nase nach geradewegs zu den Stallungen. Nicht viele Pferde hatten den Krieg überlebt, auch dieses schien am Ende seiner Kräfte zu sein. Sie sollte versuchen, es einzufangen, für die Arbeit auf den Feldern würde sie jedes Zugtier brauchen.

Die Nacht duftete nach Jasmin, als sie mit einer Laterne in der Hand
aus dem Haus trat und die neunzig Yards zum Wirtschaftshof ging. Früher standen in ihren Stallungen zwei Dutzend Arbeitspferde, dazu einige erstklassige Karossiers und die Reitpferde der Lorimers. Doch die Rotröcke hatten die besten Pferde gestohlen, und später hatten die Continentals alle noch verfügbaren Tiere requiriert. Seit Monaten war das Stallgebäude verlassen.

In dem offenen Doppeltor hob sie die Laterne über ihren Kopf und spähte ins Innere. Sie hörte leises Schnauben, das Scharren von Hufen, und trat ein. Im Lichtschein entdeckte sie die große, massige Gestalt des Pferdes, gesattelt und aufgezäumt stand es bei einem leeren Stallabteil, wo es in der staubigen Spreu nach Futter gesucht hatte. Nun hob es den Kopf. Der Lichtschein spiegelte sich in seinem goldenen Auge.

»Ruhig, mein Großer, alles ist gut«, sagte sie sanft und ging näher.

Es war ein eindrucksvolles Tier, ein Hengst von überhohem Stockmaß. Er beugte den muskulösen Hals, als sie herantrat und ihm mit der freien Hand durch die Mähne und über den Widerrist strich. Sein schwarzes Fell war von Schlamm und Blut verkrustet. Sie hob die Laterne, um sich das Zaumzeug genauer anzusehen. Die aufwendig gearbeitete Kandare mit Silberverzierungen an Kinn- und Stirnriemen war bestes englisches Handwerk, ebenso der schwere Militärsattel mit den weit ausschwingenden Sattelblättern. In einer der Satteltaschen fand sie zwei Pulverhörner und einen Beutel mit Bleikugeln, in der anderen steckte ein Holster mit zwei Pistolen. Sie nahm den Holster mit den Waffen heraus und legte ihn auf den Boden.

Hatte es nicht geheißen, die Kämpfe in dieser Gegend seien vorüber? Die Briten befanden sich auf dem Rückzug. Während die amerikanischen Truppen und Milizen aus Carolina und Virginia sie in Eilmärschen verfolgten, verschanzten sie sich in ihren Stüt
zpunkten im Norden in der Hoffnung, sich mit General Clintons Armee zu vereinigen. Wie aber kam dann dieses voll aufgezäumte englische Kavalleriepferd hierher?

Das Tier schob hungrig das Maul in Antonias Hand. Sie streichelte ihm begütigend über die Nüstern; gleich würde sie Futter holen, doch zuvor wollte sie ihm den schweren Sattel abnehmen. Um beide Hände frei zu haben, stellte sie die Laterne auf den Boden. Als sie sich wieder aufrichtete, bemerkte sie aus dem Augenwinkel eine Bewegung. Sie wagte nicht, sich umzusehen, doch ihr Herz schlug immer schneller, während sie mit mechanischen Handgriffen anfing, die Schnallen des Sattelgurts zu lösen. Und auf einmal bemerkte sie auch den Geruch: Die Ausdünstungen des warmen Pferdekörpers hatten ihn zunächst überdeckt, nun erkannte sie den brandigen Gestank nach Blut und Pulverrauch, der so viele Wochen die Luft über dem Landstrich verpestet hatte. Er weckte Erinnerungen an Geschützdonner, an die Schreie der Soldaten, an brennende Häuser und fliehende Menschen, an Sterbende und Tote. Wer immer dort im Dunkeln hinter ihr stand, ihn umgab der Geruch des Todes.

Angst wallte wie Übelkeit in ihr auf. Um nicht die Nerven zu verlieren, sprach sie beruhigend auf das Pferd ein. Als sie den losen Sattel mit beiden Händen packte, um ihn vom Pferderücken zu nehmen, wurde sie sich seines beträchtlichen Gewichts bewusst und erkannte ihre Chance: Sie spannte Arme und Schultern, atmete tief ein, und dann schwang sie den schweren Sattel in einer fließenden Bewegung über die Kruppe des Pferdes und schleuderte ihn mit aller Kraft hinter sich.

Der massive, holzverstärkte Sattelbug traf den Mann aus nächster Nähe, rammte ihm gegen Brustbein und Solarplexus. Ein Steigbügel schlug ihm an die Schläfe, ehe die Wucht des Aufpralls ihn gegen einen Stützpfeiler warf und er leblos zu Boden sank.
Blut rann aus einer Schläfenwunde und aus seinem Mundwinkel. Als Antonia die Laterne über ihn hielt, glaubte sie, er sei tot.

2.


Im Januar 1781, nach Henrys Tod und nachdem ihre Plantage durch einen Anschlag britischer Truppen unbewohnbar geworden war, hatte Antonia bei ihrer Schwester Lydia im besetzten Charles Town Zuflucht gefunden. Inzwischen waren Monate vergangen. Der Revolutionskrieg hatte seinen erbitterten Höhepunkt überschritten, und das Gros der Invasionsarmee war nach Virginia abgezogen....


»Ein Südstaaten-Schmöker mit allem, was eine packende Story braucht.«
Für Sie 05.02.2013

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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Südstaatenepos - von Antje Schmalzbauer - 22.12.2012 zu Catherine Tarley „Die Plantage“
1781, zur Zeit es amerikanischen Unabhängigkeitskrieges versucht die Witwe Antonia Lorimer ihre Plantage, die im Krieg zerstört wurde, zu retten und wieder aufzubauen. Eines Nachts entdeckt sie in ihrem Stall einen schwer verwundeten britischen Soldaten. Es ist nicht ungefährlich für sie dem Feind Hilfe zu gewähren, doch trotzdem tut sie es und pflegt den Fremden. Sie fühlt sich zu ihm hingezogen, doch der Brite ist kein einfacher Soldat und er ist nicht unschuldig an der unglücklichen Situation, in der Antonia sich befindet. Auf über 800 Seiten geht es um Rachsucht, Skrupellosigkeit, Gier und Liebe. In die Geschichte ist alles hineingepackt, von Homosexualität und Schizophrenie über Mord und Intrigen. Mir doch zu viel des Guten. Das Buch ist unterteilt in 11 Kapitel, wobei fast jedes einem Protagonisten gewidmet ist und auch aus deren Sicht erzählt wird, aber nicht als Ich-Erzähler. Und die Protagonisten sind zum großen Teil unsympathisch. Antonia ist naiv, vor allem was ihre Beziehung zu William und auch zu ihrem verstorbenen Mann Henry anbelangt. Sie ist aber auch mutig, denn sie versucht, entgegen aller Konventionen, ihre Plantage zu retten. Und behauptet sich als Frau in einer Männerdomäne. William ist von Rache getrieben, Oliver von Skrupellosigkeit, Hocksley von Gier und Algernon vom Wahnsinn. Und darum dreht sich die Geschichte, immer und immer wieder. Auf Seite 74 dachte ich schon, es ist nahezu alles aufgedeckt, was soll jetzt noch kommen? Ab Seite 500 fing es an mich zu langweilen und die Charaktere gingen mir auf die Nerven. Catherine Tarley hat versucht soviel in ihr Buch hinein zu packen, dass ich sagen möchte, weniger ist mehr. Ihr Schreibstil ist manchmal holprig, was aber auch an der Übersetzung liegen kann. Zum Ende hin wusste ich nicht so genau, ob sie sich den Weg für einen zweiten Teil offen halten will, aber ich würde doch sagen, die Geschichte ist abgeschlossen. Im Anhang finden sich Erläuterungen zu Wörtern oder Passagen. Mir hätte das als Fußnoten besser gefallen, dann könnte man sich das blättern sparen. Oder die Passagen hätten im Buch so markiert sein sollen, dass man weiß, dass es eine Erläuterung dazu gibt. So musste man immer auf gut Glück nachsehen, ob im Anhang eine Erklärung vorhanden ist. Auch finden sich einige Schreibfehler im Buch. Das Cover finde ich sehr schön und passt auch gut zum Inhalt des Buches, genau wie der Titel. Der Lesespaß hat sich, vor allem auf den letzten 300 Seiten, sehr in Grenzen gehalten.
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