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Sephira Ritter der Zeit -Das Herz der Kriegerin (Bd. 3)

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Produktdetails

Titel: Sephira Ritter der Zeit -Das Herz der Kriegerin (Bd. 3)
Autor/en: Corina Bomann

EAN: 9783709001257
Format:  EPUB
Ueberreuter Verlag

28. November 2012 - epub eBook - 512 Seiten

Frankreich, 1423: Das Land ist vom hundertjährigen Krieg ausgelaugt und ersehnt den Frieden, auch Laurina und Sayd, die der magischen Bruderschaft der Sephira, angehören. Ein Mädchen, das sich in Rüstung einem Heer entgegenstellt, soll nach Sayds Vision den Frieden bringen. Laurina und ihr Gefährte machen sich auf den Weg, die "Jungfrau von Orleans" zu suchen und sie auf ihre gefahrvolle Aufgabe vorzubereiten. Doch das Schicksal stellt die beiden mächtigen Ritter der Zeit auf eine harte Probe und Laurinas Herz vor eine schwere Entscheidung.

Prolog


Paris, Mai 1418

Still!«, flüsterte Sayd, eine Hand über unsere Köpfe erhoben, als wollte er uns segnen, während er vorsichtig um die Ecke spähte. Sein dunkles Haar und sein Gesicht hatte er unter einem schwarzen Tuch verborgen, das nur die Augen freiließ, sein Körper steckte in einem schwarzen Waffenrock ohne jegliche Abzeichen. Nur die beiden langen Dolche, die er an der Seite trug, verrieten sich durch den silbrigen Glanz der Knäufe.

Auch ich trug von Kopf bis Fuß Schwarz, eng anliegend, um mich möglichst schnell bewegen zu können. Anfangs hatte Sayd Bedenken gehabt, ich könnte aufgrund meines Busens als Mädchen erkennbar sein, doch dem hatte ich mit einem festen Verband abgeholfen. Neben mir nestelte David an seinem Tuch, das er ein wenig zu straff um sein Gesicht geschlungen hatte und unter dem dennoch immer wieder ein paar vorwitzige rote Haarsträhnen hervorlugten. Vincenzo dagegen strich sein Wams glatt, als ginge es darum, das Herz einer schönen Pariserin zu gewinnen.

Unter uns war auch ein Sterblicher, Tanneguy du Chastel. Dem Stadtvogt von Paris war es mit unserer Hilfe gelungen, rechtzeitig aus seinem Haus zu fliehen. Schon vor einigen Tagen, als sich der Angriff der Bourguignons abzeichnete, waren wir bei ihm aufgetaucht und hatten um Gehör ersucht. Dabei stellte sich heraus, dass er ein absolut treuer Parteigänger des Dauphin war und ihn ebenfalls um jeden Preis retten wollte.

Dass der Angriff so schnell erfolgen würde, hätten aber selbst wir nicht erwartet …

Gegen den breiten Steinquader hinter uns gepresst, lauschten wir den qualvollen Schreien, die von der anderen Straßenseite zu uns herübergellten. Wenn es eine Hölle gab, dann war ihr Name in dieser Nacht Paris.

Die Fehde zwischen den Armagnacs und den Bourguignons hatte eine t
raurige Wendung genommen. Die Partei von Dauphin Charles hatte enorm an Ansehen verloren. Es waren Pariser gewesen, die dem Feind die Tore geöffnet hatten. Einen größeren Verrat gegen den zukünftigen Regenten konnte es nicht geben.

Nicht nur Mitglieder der verhassten Familie selbst strömten nun in die Stadt, etliche Burgunder hatten sich ihnen angeschlossen. Die Söldner metzelten ohne Ansehen der Person alles und jeden nieder. Selbst Frauen und Kinder wurden auf die Straße gezerrt, vergewaltigt und getötet. Am liebsten hätte ich mich der Streitmacht mit meinem Leib entgegengeworfen, doch Sayd hatte mich zurückgehalten, nachdem ich zumindest ein paar Frauen vor dem sicheren Tod bewahrt hatte.

»Du kannst nicht ein ganzes Heer allein besiegen«, sagte er traurig, als ihn mein zorniger Blick traf. »Jene, die du hier rettest, werden am anderen Ende der Stadt erneut überfallen. Wir müssen an unser Vorhaben denken, so schwer es dir auch fällt.«

Dafür hasste ich ihn, doch ich wusste, dass er recht hatte. Auch wenn wir mit ungewöhnlichen Gaben gesegnet waren, konnten wir nicht die ganze Welt vor Verderben und Tod bewahren.

Jetzt, da wir uns dem Königshof näherten und sahen, dass die Wachen das Weite gesucht hatten, hätte ich Sayd am liebsten erneut die Frage gestellt, warum wir unbedingt diesen Jungen retten mussten, wo nicht einmal seine eigenen Männer ihm beistanden!

War es nicht so, dass Könige kamen und gingen, Geschlechter abgelöst und ausgelöscht wurden? Was unterschied die Armagnacs von anderen? Zumal es diese Königsfamilie gewesen war, die vor hundert Jahren den Katharern nach dem Leben getrachtet hatte!

Doch wie immer war es eine Vision, die Sayd leitete. Er hatte uns erzählt, dass er diesen Jungen gesehen hatte, wie er den französischen Thron besteigen und Frieden von dem scho
n fast hundert Jahre währenden Krieg bringen würde – vorausgesetzt, er würde diese Nacht überleben.

»Seid Ihr bereit, Tanneguy?«, fragte Sayd den Sterblichen, dessen Angst wir unangenehmer Weise alle riechen konnten.

»Wenn ich diesen verdammten Burgunderfürsten in die Finger kriege, werde ich ihn töten«, brummte Tanneguy und griff unter sein Gewand.

»Das halte ich für keine kluge Idee«, entgegnete Sayd, während er den Blick nicht von der Straße ließ. »Ihr solltet Euch besser die Dankbarkeit Eures zukünftigen Königs sichern!«

Tanneguy brummte etwas in seinen ungepflegten Bart, das ich nicht verstand, dann nickte er.

Sayds Körper spannte sich plötzlich. Die Ursache waren vier Burgunder, die dem Schlosshof zustrebten. Ohne Wache vor dem Tor würden sie freien Zutritt zum Dauphin haben.

»Los!«

Das leise gezischte Wort war für uns wie befreiender Donnerhall, nachdem sich das Gewitter unaufhörlich zusammengeballt hatte. Wir stürmten auf die Bewaffneten zu, die uns gerade den Rücken zugekehrt hatten, so leise, dass die Männer uns erst spürten, als wir ihnen die Klingen an die Kehlen setzten. Ich verabscheute es noch immer, einen Mann hinterrücks und nicht im direkten Kampf zu töten, doch in diesem Fall hatten wir keine andere Wahl. Das erschrockene Keuchen der Söldner und ihr Todesröcheln ging in dem ringsum herrschenden Tumult unter. Anstatt sie achtlos zu Boden fallen zu lassen, fingen wir die Verblutenden auf und zogen sie rasch in die Schatten, aus denen wir gekommen waren.

Tanneguy schaute uns entsetzt zu und bekreuzigte sich. »Lasst diesen Unsinn!«, zischte ich ihm zu, während ich spürte, wie der Körper in meinen Armen erschlaffte. Das Blut, das meine Haut aufsaugte, brachte meine Augen zum Leucht
en, doch das war mir gleich. »Ihr wollt, dass wir Euren zukünftigen König retten, also wundert Euch besser über gar nichts!«

Tanneguy starrte mir ins Gesicht, klappte den Mund auf und zu, doch ein Laut wollte nicht herauskommen.

»Wir müssen weiter«, trieb Sayds Stimme uns zur Eile an.

Rasch huschten wir über den Hof des Schlosses. Noch waren keine weiteren Burgunder zu sehen, wenn wir Glück hatten, würden wir den Prinzen fortgeschafft haben, bevor sie sein Fehlen überhaupt bemerkten.

Dass alle Wächter das Schloss verlassen hatten, konnte man nicht behaupten – kurz nachdem wir das Tor durchschritten hatten, stürmten sie uns mit Spießen und Hellebarden entgegen. Kampfbereit griffen wir nach unseren Waffen, als sich der Stadtvogt vor uns warf und den Wächtern zurief: »Es sind Freunde! Ich bin Tanneguy du Chastel, der Stadtvogt von Paris.«

Das überzeugte die Wachen zwar, uns nicht anzugreifen, aber misstrauische Blicke ernteten wir zuhauf.

»Was sucht ihr zu dieser Stunde hier?«, donnerte die Stimme eines Mannes, der wohl der Hauptmann dieser recht mageren Garde war.

»Wir wollen den Dauphin in Sicherheit bringen. Burgunder ziehen mordend und plündernd durch die Stadt! Wenn sie den Dauphin in ihre Hände bekommen, werden sie ihn den verfluchten Bourguignons ausliefern. Das wäre das Ende unseres Königshauses!«

Damit hatte er mehr als recht, denn der ältere Bruder des Dauphin war bereits tot, sein Vater geisteskrank.

»Angesichts dessen, dass schon vier Burgunder zum Schlosstor gefunden hatten, solltet Ihr uns besser passieren lassen und euch darum kümmern, dass solches nicht wieder passiert.« Sayds Stimme klang schärfer, als ich erwartet hätte, hin und wieder schien er sich wirklich daran zu erinnern, dass er selbst einst ein Fü
;rst war – der Herrscher über einen stolzen Wüstenstamm.

Der Hauptmann verzog säuerlich den Mund, blickte noch einmal prüfend zu du Chastel, dann nickte er und beorderte seine Männer zur Pforte.

Der Stadtvogt bahnte uns den Weg durch den Palast, in dem es erstaunlicherweise doch noch andere Wachen und vor allem Hofleute gab, die damit beschäftigt waren, eilig ihr Bündel zu schnüren.

Im Gemach des Prinzen war es angesichts des draußen herrschenden Trubels recht leise. Sollte der Bursche nicht besser auch packen, was er für die Reise benötigte?

Ohne anzuklopfen, stießen wir die Tür auf.

Das Erste, was ich in dem prachtvoll eingerichteten Zimmer zu Gesicht bekam, war ein dunkelhaariger, etwa vierzehn oder fünfzehn Lenze zählender Junge, in rotem Morgenmantel, bleich vor Furcht. Der Mann, der bei ihm war, zog bei unserem Anblick sofort sein Schwert.

Nur ein einziger Leibwächter?, durchzuckte es mich. Liegt den Armagnacs nichts an ihrem Thronfolger?

»Wir sind Freunde!«, rief Tanneguy mit erhobenen Händen aus. »Diese Männer wollen mir helfen, den Dauphin zu retten.«

Der Leibwächter senkte sein Schwert nicht. »Den Dauphin retten?«, fragte er misstrauisch.

»Ja, habt Ihr es nicht vernommen? Die Burgunder sind in der Stadt! Einige von ihnen waren bereits auf dem Schlosshof, und keine Wache weit und breit!«

»Diese verräterischen Bastarde«, brummte der Mann, dann nahm er endlich das Schwert herunter. »Natürlich habe ich davon gehört, aber ich habe nicht gewusst, dass der Dauphin das Schloss verlassen soll. Wer hat das angeordnet?«

»Der gesunde Menschenverstand«, meldete ich mich zu Wort. »Und sofern Ihr darüber verfügt, helft Ihr uns, unsere Pflicht zu tun.«

Der Leibwäch
ter sah mich erschrocken an, wahrscheinlich hatte er solch eine...


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