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Das Geheimnis des Templers - Episode II

Im Namen Gottes. 1. Auflage.
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Produktdetails

Titel: Das Geheimnis des Templers - Episode II
Autor/en: Martina André

EAN: 9783841206053
Format:  EPUB
Im Namen Gottes.
1. Auflage.
Aufbau Verlag GmbH

31. Dezember 2012 - epub eBook - 109 Seiten

Episode II der lang erwarteten Vorgeschichte des Bestsellers "Das Rätsel der Templer" Nach seinem Ritterschlag muss Gero von Breydenbach mit Elisabeth vor dem Zorn seines Vaters fliehen. Bei Geros Tante, der Gräfin von Lichtenberg zu Waldenstein, finden sie Unterschlupf. Dort offenbart Elisabeth die Umstände ihrer einstigen Befreiung und berichtet von einer geheimnisvollen Tasche, die Geros Vater für Jaques de Molay, den Großmeister der Templer, unter Einsatz seines Lebens verteidigt hatte. Elisabeth und Gero wollen ihre Liebe vor Gott bezeugen und bereiten ihre Hochzeit vor. Doch ihr Glück hält nur kurz.
Martina André wurde 1961 in Bonn geboren. Der französisch klingende Nachname ist ein Pseudonym und stammt von ihrer Urgroßmutter, die hugenottische Wurzeln in die Familiengeschichte miteinbrachte. Sie hat mit "Die Gegenpäpstin" sowie den Romanen "Das Rätsel der Templer", und "Die Rückkehr der Templer" und "Das Geheimnis des Templers" vier Bestseller vorgelegt. Nun erscheint ihr vierter Templerroman "Das Schicksal der Templer", die Fortsetzung der Abenteuer von Gero von Breydenbach. Martina André lebt heute mit ihrer Familie in der Nähe von Koblenz sowie in Edinburgh/Schottland, das ihr zur zweiten Heimat geworden ist. Von der Autorin lieferbar sind: "Das Rätsel der Templer", "Die Rückkehr der Templer", "Das Geheimnis des Templers", "Das Schicksal der Templer", "Die Gegenpäpstin", "Schamanenfeuer. Das Geheimnis von Tunguska", "Die Teufelshure" und "Totentanz".Mehr Informationen zur Autorin unter www.martina-andre.com.

Kapitel II

Am späten Nachmittag sprach Gero mit seiner gramgebeugten Mutter und wiegte sie in der Sicherheit, dass er am Ende den Befehlen seines Vaters gehorchen würde. Nur für den Moment wolle er sich nach Waldenstein zurückziehen, log er sie an. Er wolle unter dem Schutz seiner Tante ein paar Wochen Gras über die Sache wachsen zu lassen, bevor er sich direkt nach Franzien zum zuständigen Ordenskommando der Templer begebe, versprach er ihr.

„Schließlich ist es keine leichte Entscheidung für mich, Elisabeth in ihrem Zustand einfach zurückzulassen“, fügte er mit gesenkter Stimme hinzu. „Oder das Kind in Eure Obhut zu geben, mit dem Gedanken, es niemals leibhaftig in meinen Armen halten zu dürfen, obwohl ich weiß, dass es bei Euch gut aufgehoben sein wird, Mutter.“

„Es ist für alle das Beste, wenn Elisabeth nach der Geburt ins Kloster geht“, versicherte Jutta von Breydenbach mit versteinerter Miene. „Für dich, für das Kind und für Elisabeth selbst. Abgesehen davon, dass sie noch nicht die notwendige Reife besitzt, ein Kind aufzuziehen, wäre es nicht gut, wenn neuerliches Gerede aufkommen würde, dass sie in Wahrheit eine geborene Jüdin ist“, argumentierte sie ähnlich wie ihre Schwester. „Was unweigerlich der Fall wäre, wenn wir offiziell eine Ehe zwischen Bruder und Schwester zulassen würden.“

Gero nickte bedrückt und gab seiner Mutter in allen Punkten recht. Er zeigte nicht, wie sehr es ihn verletzte, dass sie bei seinem Vater keine Fürbitte für ihn und Lissy gehalten hatte. Geschweige denn, dass sie auch nur den Versuch unternahm, den alten Tyrannen umzustimmen.

Und obwohl der Groll gegen seine Mutter nicht von der Hand zu weisen war, kam sich Gero ihr gegenüber wie ein hinterlistiger Betrüger vor, erst r
echt, als er kurz darauf ganz offiziell seine alleinige Abreise vorbereitete. Sein Vater sprach ohnehin kein Wort mehr mit ihm, und so hinterfragte eigenartigerweise niemand, während er seine Sachen in mehrere Satteltaschen packte, was er da tat und wohin er vorhatte zu gehen.

„Pscht!“, bedeutete Gero seiner Liebsten, als er sie zu nächtlicher Stunde an der Treppe zum Weinkeller abfing.

Soweit er es im spärlichen Licht einer Ölfunzel sehen konnte, hatte sie sich warm genug angezogen, um den bevorstehenden Ritt ohne Erfrierungen zu überstehen.

„Ich habe vier Unterkleider, ebenso viele Strümpfe, zwei wollene Überkleider angezogen, dazu einen Mantel mit einer Kapuze, einen Umhang und einen großen Dreiecksschal aus Wolle gesponnen“, wisperte Lissy, während sie den linken Arm schützend vor ihren Leib hielt. Darin trug sie ein größeres Bündel, in dem sich augenscheinlich weitere Decken befanden.

„Gut“, bestätigte Gero flüsternd. „Dann komm jetzt und lösch das Licht. Vertrau mir, ich weiß, wo es langgeht.“

Im Innern der Burg schien derweil alles still zu sein, nur das Schnarchen einiger Knechte und Mägde war zu hören und von irgendwoher ein Kichern, weil irgendwer mit den Wachen schäkerte. Was ihnen nur recht sein sollte, denn dann waren die Männer offenbar abgelenkt.

Trotz allem zitterte Lissy am ganzen Leib, als Gero sie wenig später mit schlafwandlerischer Sicherheit und in absoluter Finsternis die Treppe zum Kerker hinabführte.

In den vergitterten Verschlägen war im Moment sowieso niemand eingesperrt, was Gero Stunden zuvor schon ausgekundschaftet hatte, somit gab es dort weder grölende Gefangene noch deren Wächter. Vorsichtig ertastete er mit einer Hand das eiserne Gittertor, das offen stand und durch das man in einen modrig riechenden, unter
irdischen Gang gelangte. Von dort aus kam man direkt zur Folterkammer und zu einem Seitenabzweig, der durch die Katakomben zu einem geheimen Ausgang führte, der in Kriegszeiten als Fluchtweg genutzt werden konnte.

Ihre Schritte hallten von den kalten Mauern wider, und von irgendwoher war ein stetiges Tropfen zu hören.

„Wuff!“ Gero schrak unvermittelt zusammen und fluchte leise, als er spürte, dass Lissy, die sich offenbar genauso erschrocken hatte wie er, eine hastige Bewegung vollzog.

Abrupt blieb er stehen. „Sag nicht, dass das Geräusch war, was ich denke, dass es war“, zischte er ärgerlich.

„Ich konnte Harko doch nicht einfach zurücklassen“, meinte Lissy kläglich. „Er ist mir wie ein Kind. Der Gedanke, ihn nie wiederzusehen, war mir unerträglich.“

„Heilige Scheiße“, fluchte Gero leise. „Halt ihm wenigstens das Maul zu, damit er nicht bellt!“ Missmutig zog er sie weiter. „Das fängt ja gut an, wir sind noch nicht verheiratet, und du widersetzt dich bereits meinen Befehlen.“

„Wer sagt denn, dass ich es nicht tue, wenn wir es sind?“, murrte sie schnippisch. „Ich hab mich nicht in dich verliebt, weil du dich aufspielst wie Vater. Ich liebe dich, weil du der netteste, sanftmütigste und zärtlichste Mann bist, den ich kenne.“

„Und du bist ein heimtückisches Luder“, gab er grummelnd zurück, in dem Wissen, dass sie genau wusste, wie sie ihn rumkriegen konnte. „Gib’s zu, Lissy, du weißt schon, dass ich dir so gut wie nichts abschlagen kann, wenn du mir in solcher Art schmeichelst!“

„Und du weißt, dass ich nichts von dir verlangen würde, was du nicht zu geben bereit wärst, stimmt’s?“

„Ja, so wird es wohl sein“, sagte er leise und drückte ihre Hand auf
dem Weg in den Totensaal, wie man die Begräbnisstätte der Breydenbacher nannte. Sein Vater besaß die Burg noch gar nicht so lange. Im Jahre des Herrn 1281, ein Jahr nach Geros Geburt, waren er und seine Familie aus dem Hessischen hierhergezogen, weil sein Vater kurz zuvor die Breidenburg und die damit verbundenen Ländereien als Lehen vom damaligen Trierer Kurfürsten Heinrich II. von Finstingen zugesprochen bekommen hatte und Geros Mutter Jutta von Breydenbach, eine geborene von Eltz, sich somit ihrer Heimat näher fühlte. Trotzdem hatten hier unten seitdem schon einige Begräbnisse stattgefunden. Die traurigsten waren die seiner älteren Schwestern gewesen, die im Kindesalter an einem Fieber gestorben waren. Danach kamen noch etliche Begräbnisse von älteren Leuten, die in den Diensten seiner Eltern gestanden hatten, und ein paar jüngere Burschen, die bei Unfällen zu Tode gekommen waren.

„Sind wir bald draußen?“, fragte Lissy mit unbehaglich klingender Stimme. „Der Hund wird unruhig, wahrscheinlich kann er die verwesenden Knochen riechen.“

„Es dauert nicht mehr lange“, versicherte ihr Gero, der sich mit ihr an ein paar steinernen Sarkophagen entlangtastete.

Als sie die schwere Eichenholztür erreicht hatten und Gero den schmiedeeisernen Riegel zur Seite schob, war ihr Aufatmen deutlich zu hören.

Auch Gero verspürte Erleichterung, als ihnen kalte Schneeluft entgegenschlug und es plötzlich um einiges heller wurde, weil die verschneiten Felder rund um die Burg das fahle Mondlicht zurückwarfen, das sich just in diesem Moment durch die Wolken kämpfte.

„Warum müssen wir denn ausgerechnet bei Nacht davonlaufen?“, fragte Lissy leise, während der festgefrorene Schnee unter ihren Stiefeln knirschte.

„Weil du sicher sein kannst, dass Vater nicht zulassen würde, dass du mic
h bei Tag auch nur ein Stück weit begleitest.“

Gero machte sich daran, das Pferd aus einem Unterstand zu befreien, der eigentlich für Ziegen gedacht war, die um diese Jahreszeit in den Stallungen gehalten wurden.

Der schwarze Hengst schnaubte leise, als Gero das Gepäck an seinen Sattel band. Harko schälte seinen weißen, struppigen Kopf aus dem Schal, in den sein Frauchen ihn eingehüllt hatte, und begann leise zu knurren, was Lissy sofort damit bestrafte, dass sie ihn komplett unter einem Zipfel des Tuches verschwinden ließ.

„Bei Gott, ist der riesig“, bemerkte sie beim Anblick des Streitrosses mit ehrfürchtiger Stimme. „Hast du ihm schon einen Namen gegeben?“

„Nein“, erklärte Gero und machte Anstalten, ihr in den breiten Rittersattel zu helfen. „Eigentlich wollte ich ihn hier zurücklassen und ein anderes Tier nehmen, weil ich so wütend auf meinen Vater bin, dass mir seine Geschenke gestohlen bleiben können. Aber in Anbetracht unserer Lage habe ich beschlossen, meinen Stolz zu überwinden und sogar das neue Schwert, das Vater mir zum Ritterschlag geschenkt hat, mitgenommen.“

„Ja, du hast recht“, bestätigte Lissy mit Blick auf den kostbaren Anderthalbhänder, den er beiläufig in einem Einschub am Sattel verstaute. „Auf das Ross und das neue Schwert zu verzichten wäre wohl ziemlich töricht gewesen.“

Bevor sie mit Geros Hilfe in den Sattel stieg, versicherte sie sich noch einmal, dass der Hund samt Tuch fest in ihrer Armbeuge kauerte. Als sie endlich breitbeinig im Sattel saß, half Gero ihr, die Kleider zu ordnen. Dann schwang er sich behände hinter seine zukünftige Frau und nahm die Zügel auf. Der feurige Hengst reagierte prompt auf seinen Schenkeldruck und begab sich sicheren Schrittes einen Steilweg hinunter zur Lieser, deren Rauschen im ge
samten Tal zu hören war. Gero vermied es, sein Streitross unnötig anzutreiben, weil er schnelle Bewegungen vermeiden wollte, bis er außer Sichtweite der Späher war, die um diese Zeit gewöhnlich auf den Burgmauern Wache hielten.

„Wie wäre es, wenn du ihn Goliath nennst, wie den Riesen aus dem alten Testament?“, schlug Lissy wenig später vor, als sie in einen naheliegenden Wald hineintrabten.

„Damit ehrst du ihn aber nicht“, bemerkte Gero und grinste. „Ich hoffe doch sehr, dass er um einiges wendiger ist als Davids fußlahmer...


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