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Englische Mystik des Mittelalters

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Produktdetails

Titel: Englische Mystik des Mittelalters
Autor/en: Wolfgang Riehle

EAN: 9783406628023
Format:  PDF

Dateigröße in MByte: 6.
Beck C. H.

14. Dezember 2011 - pdf eBook - 623 Seiten

Diese Geschichte der englischen Mystik nimmt ihren Ausgang bei der Tatsache, daß sich in England einerseits eine lange insulare eremitische Tradition behauptet hat und andererseits zahlreiche kontinentale Einfl üsse wirksam geworden sind. Auf der Grundlage der zisterziensischen Brautmystik und speziell dem Werk des Aelred von Rievaulx beginnt sich englische Mystik in für Frauen bestimmten Meditationstexten zu entfalten. Aus demselben Geist entstehen dann die überaus bilderreichen mystischen Werke Richard Rolles. Einzigartig, wie Rolle die unio mit der Gottheit durch sein hingerissenes Hören himmlischer Musik erlebt. Ein Kapitel ist dem anonymen Autor der auch in Deutschland bekannten gewidmet.
Eine Ausweitung theologischer Psychologie bietet der in vielem mit dem Autor der verwandte Walter Hilton. Aus seinen Texten hört man das besorgte Bemühen um die Abgrenzung gegen häretische Tendenzen, besonders die Bewegung des freien Geistes, heraus. Daß diese auch in England bekannt war, beweist der ihr nahestehende, auch ins Englische übersetzte und heute zu Recht vieldiskutierte der Marguerite Porete.
Die interessantesten Erscheinungen sind die beiden Frauen Juliana of Norwich und Margery Kempe. In dem Werk entwirft Juliana auf der Basis ihrer Visionen eine ungemein modern wirkende Theologie der unbedingten göttlichen Liebe. Margery Kempe, die sich stark an kontinentalen Vorbildern orientiert, bleibt ein Leben lang erschüttert vom Liebestod Christi. Da sie in der säkularen Welt lebt, statt schützende Klostermauern zu suchen, bieten ihre Erlebnisse einen faszinierenden Spiegel des Spätmittelalters und die erste weibliche Autobiographie.
1;Cover;1 2;Titel;3 3;Impressum;4 4;Inhalt;5 5;Vorwort;13 6;I. Zur Entwicklung des Eremitentums auf den Britischen Inseln;17 6.1;1. Spiritualität und Individualität im 12. Jahrhundert;17 6.2;2. Eremitische Anfänge;19 6.3;3. Die Erneuerung der Reklusenidee im Hochmittelalter;24 6.4;4. Christina von Markyate: Versuche weiblicher Befreiung;30 7;II. Aspekte der frühen Zisterzienserspiritualität;35 7.1;1. Der Beitrag einiger Engländer zur Profilierung des Ordens;35 7.2;2. Leben und Werk Aelreds von Rievaulx (11101167);41 7.2.1;Der Spiegel der Liebe (De Speculo Caritatis);43 7.2.2;Über die geistige Freundschaft (De spiritali amicitia);46 7.2.3;Über das Inklusen-Institut (De institutione inclusarum);48 7.3;3. Der Hymnus Dulcis Jesu Memoria eines anonymen Zisterziensers;54 8;III. Englische affektive Spiritualität im späten 12. und frühen 13. Jahrhundert;59 8.1;1. Der unterschätzte Einfluß des Origenes;59 8.2;2. Zisterziensische Spiritualität und volkssprachliche Meditation;63 8.2.1;Katherine Group und Wooing Group;63 8.2.2;þe Wohunge of Ure Lauerd (Die Brautwerbung unseres Herrn);65 9;IV. Die Ancrene Wisse (Der Inklusen-Führer) ein Meisterwerk spirituell-mystischer Unterweisung;72 9.1;1. Das ummauerte Leben dreier adeliger Schwestern;72 9.2;2. Thematik und äußere Struktur;75 9.3;3. Der Jakobusbrief als theologische Basis des Inklusenführers;77 9.4;4. Die christologische Vertiefung der Ancrene Wisse aus zisterziensischem Geist;83 9.5;5. Zielpublikum und Autorschaft der Ancrene Wisse und verwandter Texte;90 9.6;6. Die Ancrene Wisse im Vergleich mit dem St. Trudperter Hohenlied;95 9.7;7. Abschließende Beurteilung der Ancrene Wisse-Gruppe;100 10;V. Weibliche versus männliche Spiritualität?;102 10.1;1. Das Talkyng of þe Loue of God (Ein Gebet in inniger Gottesliebe);103 10.1.1;Eine Fortsetzung der volkssprachlichen Inklusenliteratur;103 10.1.2;Ein Text für Frauen aus der Feder einer Frau?;108 10.2;2. Der Mönch von Farne und die Sinnlichkeit seiner Mystik;111 11;VI. Richard Rolle
von Hampole (ca. 1300/101349) Englands erster großer Mystiker;117 11.1;1. Das wiedererwachte Interesse an einem umstrittenen mittelalterlichen Autor;117 11.1.1;Ursprünge und eremitische Entfaltung Richard Rolles;119 11.1.2;Der Weg zu literarischer und theologischer Autorität;125 11.2;2. Grundzüge der Mystik Richard Rolles;134 11.2.1;Mystische Stufenlehre und Definitionen der Liebe;136 11.3;3. Richard Rolles größere Textbeiträge zur mittelalterlichen Mystik;142 11.3.1;Das frühe Canticum Amoris;143 11.3.2;Der Schriftkommentar Super Apocalypsim;145 11.3.3;Das Incendium Amoris;149 11.3.4;Der Hoheliedkommentar (Super Canticum Canticorum);155 11.3.5;Rolles Hiobkommentar (Expositio Super Novem Lectiones Mortuorum);161 11.3.6;Der Lateinische Psalter;166 11.3.7;Rolles Lebensregel Emendatio Vitae;167 11.4;4. Zu Rolles Sprache und Stil;170 11.5;5. Die volkssprachlichen Texte Richard Rolles;172 11.5.1;Der Englische Psalmen-Kommentar;173 11.5.2;The Form of Living und Ego Dormio;181 11.5.3;Die Meditations on the Passion;186 11.5.4;Richard Rolles Lyrik;189 11.6;6. Die Singularität von Richard Rolles Melos Amoris;192 11.6.1;Himmelstürmende Dynamik;192 11.6.2;Mystische unio-Erfahrung durch das Medium mittelalterlicher Musik;195 11.6.3;Richard Rolles Melos Amoris als Summa seiner Lebensleistung;204 12;VII. Marguerite Poretes Le Mirouer des simples âmes in englischer Übersetzung;209 12.1;1. Ein großes Beispiel mittelalterlicher Frauenmystik;209 12.2;2. Mittelenglische Anverwandlungen des Mirouer des simples âmes;218 12.3;3. Analogien und Bezugspunkte des Mirror of Simple Souls zur englischen Hofkultur;222 13;VIII. Die Cloud of Unknowing und die mit ihr verwandten Traktate;229 13.1;1. Die Rezeption der apophatischen Mystik durch den Autor der Cloud of Unknowing;229 13.1.1;Der Kanon der Werke des Cloud-Autors;231 13.1.2;Grundgedanken der Cloud-Texte;232 13.1.3;Die theologische Anthropologie des Cloud-Autors;235 13.2;2. Der Einfluß des Thomas Gallus auf die Cloud-Texte;237 13.2.1;Der Ve
rsuch einer Synthese von negativer und bernhardischer Mystik;241 13.2.2;Die Abwertung der Leiblichkeit ein anthropologisches Dilemma;246 13.3;3. Der Cloud-Autor ein Meister der Sprache;248 14;IX. Walter Hiltons theologische Fundierung der englischen Mystik;254 14.1;1. Die Suche nach der geeigneten Lebensform;254 14.2;2. Zu Hiltons lateinischen Texten;256 14.3;3. Of Angels' Song (Über den Gesang der Engel);260 14.4;4. Hiltons volkssprachliches Meisterwerk: The Scale of Perfection (Die Leiter zur Vollkommenheit);262 14.4.1;Eine theologische Anthropologie;266 14.4.2;Kontemplation, Gebet und Meditation in der Sicht Walter Hiltons;270 14.4.3;Gott erkennen Gott lieben;273 14.5;5. Hilton, der Cloud-Autor und der Mirror of Simple Souls in ihrem Verhältnis zur Bewegung des Freien Geistes;281 15;X. Die mystisch-theologische Vision der Juliana von Norwich (1343nach 1416);287 15.1;1. Juliana, eine große Unbekannte aus dem mittelalterlichen Norwich;287 15.1.1;Exkurs: Zur Textüberlieferung von Julianas Revelation of Love;290 15.1.2;Krankheit und Meditation als Vorbedingungen für Julianas Visionen;291 15.2;2. Julianas theologisches Selbstbewußtsein eine neue Apostola;296 15.2.1;Zisterziensische Einfärbung;300 15.2.2;Julianas Gedanken über das Gebet;302 15.2.3;Trinität und Inkarnation im Werk der Juliana von Norwich;304 15.2.4;Der Mensch als personale Einheit;306 15.2.5;Leiblichkeit als Verortung des Geistigen;309 15.2.6;Die Einwohnung Gottes und der Seele im jeweiligen Partner;311 15.2.7;Pseudo-dionysische Reminiszenzen in Julianas Theologie;313 15.2.8;Die Erneuerung einer alten theologischen Idee: Gott als Mutter;314 15.3;3. Julianas zentrale Vision als interpretierte Parabel;316 15.3.1;Das Problem der Sünde in Julianas Soteriologie;319 15.4;4. Julianas individuelle Rezeption der paulinischen Schriften;322 15.4.1;Der Versuch einer Entschärfung paulinischer Widersprüche;324 15.4.2;Juliana und die All-Versöhnung (Apokatastasis);330 15.4.3;Zusammenfassung und Ausblick;333 15.4.4;Exk
urs: Zu einigen ungeklärten Aspekten der Biographie Julianas;335 16;XI. Margery Kempe (ca. 1373nach 1439): Die schockierende Närrin in Christus;340 16.1;1. Zur Einführung;340 16.2;2. Margery Kempes unkonventionelles Leben;343 16.2.1;Imitatio Christi und vita apostolica als Lebensplan;349 16.2.2;Margery Kempe und das Armutsideal;351 16.3;3. Die theologische Signifikanz von Margery Kempes abundanten Tränen;354 16.3.1;Margery Kempe und die Passionsmeditation;358 16.4;4. Die Früchte von Julianas theologischer Unterweisung;360 16.4.1;Margery Kempes Liebestheologie;363 16.5;5. Der Rückgriff auf die frühe Beginenspiritualität: Marie von Oignies als Vorbild;366 16.5.1;Margery Kempe und Elisabeth von Thüringen;371 16.5.2;Auf den Spuren Birgittas von Schweden und anderer Visionärinnen;376 16.6;6. Das Book of Margery Kempe: Gattungs-, Struktur- und Stilprobleme;382 16.6.1;Hagiographie, Autohagiographie oder Autobiographie?;382 16.6.2;Zu Struktur, Stil und Narrativik;385 16.6.3;Margery Kempes Book das Resultat einer Kollaboration?;388 16.7;7. Margery Kempe und die Lollarden;391 16.8;Zusammenfassung;394 17;XII. Die Popularisierung der affektiven Spiritualitätim englischen Spätmittelalter;399 17.1;1. Die Ausweitung der Leserschaft und die Beliebtheit des mixed life;399 17.2;2. Die Kompilation als Popularisierungsmedium;403 17.3;3. Zur insularen Rezeption kontinentaler mystischer Texte;405 17.4;4. Die Meditationes Vitae Christi und Nicholas Loves Mirror of the Blessed Life of Jesus Christ;409 17.5;5. Mystische Reminiszenzen im geistlichen Drama;411 17.5.1;Die großen Mysterienzyklen;411 17.5.2;Thematische Parallelen in den Morality Plays;415 17.5.3;a) Wisdom, Who is Christ;416 17.5.4;b) The Castle of Perseverance;418 17.6;6. Anklänge an die Mystik-Tradition in den Hauptwerken englischer Dichtung des Spätmittelalters;422 18;Schlußbetrachtung;428 19;Anhang;439 19.1;Anmerkungen;441 19.2;Abkürzungen;575 19.3;Abbildungsnachweis;576 19.4;Auswahlbibliographie;578 19.5;Namenregister;613 20
;Zum Buch;624


Wolfgang Riehle, emeritierter Professor an der Karl-Franzens-Universität Graz, ist seit seinen Studien zur englischen Mystik des Mittelalters (1977) ein international anerkannter Spezialist auf diesem Gebiet der Mediävistik. In seinem zweiten Forschungsschwerpunkt, dem Drama Shakespeares, ist er mit Werken zu den frühen Königsdramen und zu Shakespeares Eingebundenheit in die humanistische Tradition hervorgetreten. Auch zu Geoffrey Chaucer und T. S. Eliot sowie zu Daniel Defoe hat er Bücher verfaßt. Riehle ist korr. Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

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