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Das Geheimnis des Templers - Episode IV

Gefährliche Versuchung.
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Produktdetails

Titel: Das Geheimnis des Templers - Episode IV
Autor/en: Martina André

EAN: 9783841206077
Format:  EPUB
Gefährliche Versuchung.
Aufbau Verlag GmbH

25. Januar 2013 - epub eBook - 129 Seiten

Episode IV der lang erwarteten Vorgeschichte des Bestsellers "Das Rätsel der Templer"

Die kräftezehrende Ausbildung auf Zypern stellt Gero und seine Gefährten immer wieder vor neue Herausforderungen. Doch der Preis ist jede Mühe wert. Erwartet die Novizen mit der endgültigen Aufnahme in den Ritterorden doch neben dem Recht, endlich das Tatzenkreuz der Templer tragen zu dürfen, auch die Einführung in die Geheimnisse des Ordens. Die Folgen der leidenschaftlichen Nacht mit Warda können für Gero aber jederzeit die Verbannung bedeuten. Entgegen jeder Vernunft will er sie unbedingt wiedersehen, um von ihr Vergebung zu erbitten. Ihr Liebesgeständnis erschüttert Gero jedoch und führt ihn erneut in Versuchung. Als die "Taverne der Engel" einer Intrige des Königs von Jerusalem zum Opfer fällt, muss Gero eine Entscheidung treffen und um ihrer beider Leben kämpfen.

Martina André wurde 1961 in Bonn geboren. Der französisch klingende Nachname ist ein Pseudonym und stammt von ihrer Urgroßmutter, die hugenottische Wurzeln in die Familiengeschichte miteinbrachte. Sie hat mit "Die Gegenpäpstin" sowie den Romanen "Das Rätsel der Templer", und "Die Rückkehr der Templer" und "Das Geheimnis des Templers" vier Bestseller vorgelegt. Nun erscheint ihr vierter Templerroman "Das Schicksal der Templer", die Fortsetzung der Abenteuer von Gero von Breydenbach. Martina André lebt heute mit ihrer Familie in der Nähe von Koblenz sowie in Edinburgh/Schottland, das ihr zur zweiten Heimat geworden ist. Von der Autorin lieferbar sind: "Das Rätsel der Templer", "Die Rückkehr der Templer", "Das Geheimnis des Templers", "Das Schicksal der Templer", "Die Gegenpäpstin", "Schamanenfeuer. Das Geheimnis von Tunguska", "Die Teufelshure" und "Totentanz".Mehr Informationen zur Autorin unter www.martina-andre.com.

Kapitel II

Hast du gesehen, was er da auf dem Schreibpult liegen hatte?“, fragte Fabius, als sie die Tür wieder hinter sich geschlossen hatten. Was er dort gesehen hatte, schien ihn weit mehr zu begeistern als die Aussicht auf einen freien Abend. Gero achtete nicht weiter auf ihn, sondern nahm den direkten Weg zum Dormitorium, wo er nach dem Mittagsmahl und der darauffolgenden Andacht seine Ausrüstung auf Sauberkeit und Vollständigkeit überprüft hatte. Er hatte keine Lust, schon wieder mit Fabius über die vermeintlichen Geheimnisse des Ordens zu debattieren, die den Luxemburger mehr zu interessieren schienen als alles andere. Fabius hielt mit ihm mit, und Gero ahnte, dass er sich wohl nicht eher zufriedengeben würde, bis er ihm eine Antwort erteilte.

„Eine ziemlich genaue Karte des mittelländischen Meeres, wenn mich nicht alles täuscht“, vermerkte er mit einem Seufzer und blieb für einen Moment stehen.

„Ich habe noch nie im Leben eine solch feingezeichnete Karte gesehen“, erwiderte Fabius. „Es schien mir das reinste Teufelswerk zu sein. Diese feinen Linien, die exakte Schrift und die genaue Lage der Orte und Meere.“

„Ja, sie war besser als alles, was ich bisher gesehen habe“, erklärte Gero, von der Hartnäckigkeit seines Kameraden genervt, „aber deshalb muss es noch lange kein Teufelswerk sein. Der Orden hat gute Kontakte zu arabischen Gelehrten, auch nach dem Verlust des Heiligen Landes. Vielleicht haben sie die Karte für teures Geld von einem persischen Künstler gekauft.“

Damit war das Thema für Gero erledigt. Vielmehr fragte er sich, was er mit seiner unerwarteten Freiheit anfangen sollte. Immer noch schwirrte ihm der Grund für sein zweimonatiges Ausgangsverbot durch den Kopf. Warda. Eine zypriotische Hure, mit der er in einem Anfall von waghalsigem Sch
wachsinn das Lager geteilt hatte und in deren Armen er zu allem Übel eingeschlafen war. Im Nachhinein konnten er und Fabius, dem es ähnlich ergangen war, von verdammtem Glück reden, dass der wahre Grund ihres Zuspätkommens ihren Brüdern und Vorgesetzten bisher verborgen geblieben war. Bis auf Hugo d’Empures und seinen vermaledeiten Kameraden Robert „Rob“ le Blanc, die sie zu diesem verfluchten Abenteuer verführt hatten. Deren Verrat konnte sie die endgültige Aufnahme in den Orden kosten. Womit aber nicht zu rechnen war, weil Hugo und Robert sich damit nur ins eigene Fleisch schneiden würden. Den Ordensrittern war es nach den Regeln noch nicht einmal erlaubt, eine Frau auch nur anzuschauen, geschweige denn zu einer Hure zu gehen.

Nur mit Gottes Nachsicht hatten Gero und Fabius am darauffolgenden Fest des heiligen Johannes ihre Wappenbücher mit dem Stempel für Novizen des Templerordens zurückerhalten, der ihre vorläufige Aufnahme bei den „Pauperes commilitones Christi templique Salomonici Hierosalemitanis“ bestätigte – kurz der „Armen Ritterschaft Christi und des salomonischen Tempels zu Jerusalem“, wie es auf Deutsch hieß.

„Und wie willst du nun deinen freien Abend verbringen?“ Fabius warf Gero einen treuherzigen Blick zu. Fest stand, dass sie als zukünftige Templer – genau wie die bereits initiierten Brüder – nur zu zweit ausgehen durften. Wenn der Luxemburger also in die Stadt gehen wollte, war er auf einen oder mehrere Begleiter angewiesen. Allem Anschein nach hatte er bereits eine konkrete Vorstellung, was er mit seinem Abend anfangen wollte. „Ich dachte, wir könnten ja … wir müssen ja nicht wieder einschlafen. Die kleine Rothaarige meinte, sie würde sich freuen, mich wiederzusehen …“

„Vergiss es“, erklärte Gero entschlossen. „Ic
h habe keine Lust, mich am Ende doch noch mit den Huren erwischen zu lassen. Da musst du dir einen anderen suchen.“

„Spielverderber“, murrte Fabius und warf ihm einen missmutigen Blick zu. Gero ersparte sich eine Retourkutsche. In Wahrheit hegte er ganz andere Absichten, war aber nicht bereit, sie mit Fabius zu teilen. Acht lange Wochen hatte er nun auf eine günstige Gelegenheit gewartet, Warda um Vergebung bitten zu können. Dafür, dass er sie wie ein Tier bestiegen hatte. Dafür, dass er jegliche Vernunft hatte fahren lassen und sie ohne Sinn und Verstand mehrmals genommen hatte und dass er ihr darüber hinaus nicht das geben konnte, was ihm nach einem solchen Vorgehen als angemessen erschien.

Er besaß kein Geld, und selbst wenn er welches gehabt hätte, wäre er als zukünftiger Ordensritter nicht imstande, ihr das heilige Sakrament der Ehe anzutragen. Und genaugenommen wollte er es auch gar nicht. Obwohl sie trotz ihres Alters eine ausnehmend schöne und kluge Frau war, mit einem großen Herz für hoffnungslos verlorene Seelen. Sie hatte in jedem Fall etwas Besseres verdient, als jedermanns Hure zu sein. Es tat ihm leid, dass sie ihren Vater und ihren Geliebten an den Templerorden verloren hatte und ein Kind, das sie mit dem abtrünnigen Ordensritter zu einer Familie hätte vereinen sollen.

Natürlich hatte sie eine Mitschuld an der ganzen Misere getragen, indem sie sich wie ihre Mutter in den falschen Mann verliebt hatte.

Auch erschien es Gero nicht ratsam, dass sie sich nun als Folge daraus in einem Freudenhaus verdingte. Irgendwie fühlte er sich dazu berufen, noch einmal mit ihr zu reden, um sie von einem gottgefälligeren Leben zu überzeugen. Das war er ihr schuldig. Und nicht nur ihr, sondern auch sich selbst – und natürlich dachte er auch an Lissy, die er, ohne es wirklich zu wollen, mit Warda betrogen hatte. Gero war best
immt kein Moralapostel, aber seit Lissys Tod war er sich mit einem Schlag der Verantwortung bewusst, die er gegenüber jedem Menschen trug, mit dem er in Berührung kam. Er wollte niemandem mehr Schaden zufügen. Es sei denn, es ging um die Verteidigung des Christentums oder das Leben ihm anvertrauter Menschen.

Als er und Fabius das Dormitorium erreichten, herrschte bereits die übliche Aufregung, wie immer, wenn ihnen der Kommandeur Ausgang bis zur Frühmesse erteilt hatte. Voraussetzung war ihre vorherige Teilnahme an der abendlichen Vespermesse. Die nächtliche Matutin war ihnen, wie zu diesem Anlass üblich, erlassen worden.

Die anderen Novizen hatten seit jenem verhängnisvollen Tag, an dem Gero und Fabius dummerweise Hugo d’Empures gefolgt waren, bereits vier weitere freie Abende genießen dürfen, die den Ordensrittern und bei guter Führung auch den Novizen alle zwei Wochen freitags gewährt wurden. Meistens traf man sich in ziviler Kleidung zu mehreren Brüdern in einer Taverne in der Stadt, trank etwas und versuchte auf diese Weise, für ein paar Stunden dem schwierigen Schweigegebot und allen Schwernissen zu entkommen, die der Alltag in einem Ritterorden mit sich brachte. Es war ein Entgegenkommen des Ordens in Friedenszeiten, das die Härte in Kriegszeiten ausgleichen sollte. Eine Vorgehensweise, die bisweilen zu Kritik in den Reihen der nicht kämpfenden Ordensgemeinschaften führte. Man zweifelte an Moral und Sitte der Templer. Es hieß, nicht wenige von ihnen seien dem Suff verfallen und es mangele ihnen, wenn sie sich unter normalen Menschen bewegten, an der ihnen sonst üblichen Ordnung und an Anstand. Aber auch die Hospitaliter des heiligen Johann und die Deutschordensritter erlaubten ihren Ordensbrüdern ab und an privaten Ausgang.

Dass Ordensritter keine gewöhnlichen Mönche waren, die sich nur in Beten und Arbeiten ergingen, hatt
e nicht erst Jacques de Molay erkannt, der ansonsten streng auf die Einhaltung der Regeln pochte. Wenn man die Männer motivieren wollte, notfalls für den Orden und seine Interessen zu sterben, war es wichtig, sie von Zeit zu Zeit von der Kette ihrer strengen Vorschriften zu befreien, wenn auch nicht allzu lange. Davon profitierten nun auch die Novizen, die sich aus freien Stücken für einen Orden entschieden hatten, der ihnen weit mehr abverlangte als nur das Leben.

„Hey, ihr beiden“, rief Arnaud de Mirepaux Gero und Fabius überschwänglich zu. „Wollt ihr uns nicht endlich verraten, wo ihr euch damals tatsächlich herumgetrieben habt? Jetzt, wo ihr wieder Ausgang habt, könnt ihr uns doch mitnehmen, damit ihr euch nicht noch einmal verirrt?“ Er lachte anzüglich, und auch unter den übrigen Novizen brandete Gelächter auf.

Gero antwortete nicht auf diese Provokation, doch Fabius lief rot an vor Zorn und Scham, als Arnaud ihn nicht in Ruhe ließ und ein paar Indiskretionen preisgab, unter denen der Luxemburger in den vergangenen Wochen zu leiden gehabt hatte.

„Sag uns doch endlich, wer dir das wunderhübsche Liebesmal verpasst hat?“, ärgerte ihn Arnaud und umarmte ihn.

Fabius fuhr wütend herum und versuchte vergeblich den braungelockten Bruder aus dem Languedoc abzuschütteln. Im Nu war eine Balgerei zwischen den beiden im Gange. Gero sah sich die Sache nicht lange an, sondern ging mit roher Gewalt dazwischen, indem er Arnaud am Kragen seines braunen Habits packte und ihm mit dem Unterarm die Luft abschnürte, bis dieser endlich von Fabius abließ. Während die übrigen Kameraden (bis auf Struan, der wie üblich ohne Anteilnahme auf seiner Pritsche saß und sein Schwert schärfte) den Atem anhielten und gebannt darauf warteten, was als Nächstes passierte, stieß Gero den Franken grob zur Seite.
Fabius presste seine Finger auf jene Stelle, an der Arnaud sich festgesaugt hatte. Als er die Hand herunternahm, zeichnete sich ein gut sichtbares rotes Mal auf der Halsbeuge ab.

Arnaud war sofort wieder auf den Füßen und wollte Gero von der Seite her angreifen, doch Gero schickte ihn mit einem einzigen Fausthieb zu Boden.

Arnaud hielt sich das Kinn und schaute zu Gero auf. „Con!“, schimpfte er wütend, was auf Deutsch nichts anderes als...


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