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Das Geheimnis des Templers - Episode V

Tödlicher Verrat. 2. Auflage - überabeitete Ausgabe.
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Produktdetails

Titel: Das Geheimnis des Templers - Episode V
Autor/en: Martina André

EAN: 9783841206084
Format:  EPUB
Tödlicher Verrat.
2. Auflage - überabeitete Ausgabe.
Aufbau Digital

8. Februar 2013 - epub eBook - 130 Seiten

Episode V der lang erwarteten Vorgeschichte des Bestsellers "Das Rätsel der Templer" Gero und seien Kameraden werden im Auftrag des Ordens zu kräftezehrenden Überfällen auf die Mameluken an der Küste vor Antarados entsandt. Da diese aber immer öfter mit hohen Verlusten enden, wächst in Gero ein ungeheuerlicher Verdacht. Zurück auf der Insel eilt er zu Warda und findet sie an schweren Schmerzen leidend vor. Von seiner Zuneigung zu Warda übermannt, setzt er erneut sein Schicksal für sie aufs Spiel und erfährt die Hintergründe ihres Leidens. Diese lassen nur einen Schluss zu: Es gibt einen Verräter unter den Templern! Als dann auch noch eine riesige Flotte von Kriegsschiffen vor der Insel auftaucht, entbrennt der Kampf um Antarados.
Martina André wurde 1961 in Bonn geboren. Der französisch klingende Nachname ist ein Pseudonym und stammt von ihrer Urgroßmutter, die hugenottische Wurzeln in die Familiengeschichte miteinbrachte. Sie hat mit "Die Gegenpäpstin" sowie den Romanen "Das Rätsel der Templer", und "Die Rückkehr der Templer" und "Das Geheimnis des Templers" vier Bestseller vorgelegt. Nun erscheint ihr vierter Templerroman "Das Schicksal der Templer", die Fortsetzung der Abenteuer von Gero von Breydenbach. Martina André lebt heute mit ihrer Familie in der Nähe von Koblenz sowie in Edinburgh/Schottland, das ihr zur zweiten Heimat geworden ist. Von der Autorin lieferbar sind: "Das Rätsel der Templer", "Die Rückkehr der Templer", "Das Geheimnis des Templers", "Das Schicksal der Templer", "Die Gegenpäpstin", "Schamanenfeuer. Das Geheimnis von Tunguska", "Die Teufelshure" und "Totentanz".Mehr Informationen zur Autorin unter www.martina-andre.com.

Kapitel I

1302 Königreich Zypern – Antarados/Nikosia

Gero von Breydenbach wischte sich den Schweiß von der Stirn, als er am späten Nachmittag mit zwanzig weiteren Kameraden zu Pferd die Tore der Templerfestung Antarados hinter sich ließ, um zum einzigen Hafen des winzigen Eilandes zu gelangen. Die halbmondförmigen Befestigungsmauern der Schiffsanlegestellen wurden von den vier Türmen der gewaltigen Templerburg überschattet, die unweit entfernt erst vor wenigen Jahren auf der äußersten, östlichen Spitze der Insel errichtet worden war. Von außen betrachtet hatte Gero bei seiner Ankunft kaum glauben können, dass die steil aufragenden Wälle des monumentalen Bauwerks mehr als neunhundert Menschen Platz boten. Unmittelbar hinter der Festung erstreckte sich das Mittelländische Meer, dessen Brandung des Nachts bis zum Dormitorium der Ritter zu hören war.

Von der südlichen Hafenseite der Insel aus konnte man in vermeintlich greifbarer Nähe die syrische Küste und die Stadt Tortosa überblicken, die einst von Christen besetzt gewesen war und nun wie ihr Hinterland von Heiden kontrolliert wurde. Gero stellte sich beim Anblick des nahen Festlandes abermals die Frage, ob ihr bevorstehender Auftrag daran etwas ändern konnte. Dabei galt es zumindest als sicher, dass die Mameluken den nur einen Steinwurf entfernten Stützpunkt der Templer auf dieser winzigen Insel als Provokation empfanden, und das sollte es wohl auch sein.

Der Hitze zum Trotz trugen alle Ordensritter ausnahmslos ihre Chlamys, jenen weißen Mantel mit dem roten Kreuz darauf, der aus einem gewöhnlichen Ritter erst einen Templer auf Lebenszeit machte. Dazu eine dunkle Reithose aus Leder und ein helles, wattiertes Unterwams, das unter der Kettenpanzerung unerlässlich war. Darüber trugen sie gewöhnlich noch einen hellen, &a
uml;rmellosen Wappenrock, dessen rotes Tatzenkreuz auf der Brust sie zusätzlich als Miliz Christi kennzeichnete. Im Moment allerdings befand sich der Rock zusammen mit dem Kettenhemd, das aus Hunderten von Stahlringen gefertigt war, den gepanzerten Plattenhandschuhen und dem Helm sicher verstaut in den Satteltaschen und wartete dort auf seinen Einsatz an Land. Bis zur Anlandung an der gegenüberliegenden Küste war es Gero und seinen Mitstreitern nicht erlaubt, die schwere Panzerung anzulegen, die gut und gerne mehr als einen halben Zentner wog. Auf dem Wasser gestattete der Orden lediglich eine leichte, mit Eisenplatten beschlagene Weste, die man normalerweise bei der Kaperung von Galeeren trug und die mit drei Schnallen einfach zu lösen war, falls man über Bord ging oder das Schiff zu sinken begann. Nachdem in früheren Jahren oftmals Ritter durch die Schwere des Eisens ertrunken waren, wenn sie versehentlich im Wasser landeten, hatte der Orden inzwischen dazugelernt und verlangte von seinen Rittern sogar, dass sie schwimmen konnten, was längst keine Selbstverständlichkeit war.

Wie üblich würden Gero und seine Kameraden die schmale Passage des Mittelländischen Meeres zwischen Antarados und einem Ort oberhalb von Tortosa mit einer Tarida überqueren, einer großen Kriegsgaleere, von denen zurzeit zwei im Hafen von Antarados lagen. Bei Einbruch der Dunkelheit sollte das Schiff an der gegenüberliegenden Küste oberhalb von Tortosa an einem unbewohnten Küstenstreifen anlanden. Die etwa hundert Ruderleute an Bord benötigten etwa ein bis zwei Stunden, um die zwanzig Ordensritter und noch einmal so viele Turkopolen, wie man die syrischen Bogenschützen nannte, samt Rössern zum schräg gegenüberliegenden Ufer zu bringen. Aufgrund der Größe der Galeere durften sie, um nicht aufzufallen, erst in der Dämmerung ablegen. Auf dem Festland angekommen, sollte e
s zu Pferd zu einem Waffenlager der Mameluken weitergehen, das der Ordensmarschall nach Rücksprache mit seinen Kommandeuren für einen Angriff auserkoren hatte. Es lag in einer Talsenke, unterhalb der ehemaligen Templerfestung Marqab. Bei Tag war dieser Ort wegen seiner glühenden Hitze ein übler Höllenkessel, doch bis sie dort eintreffen würden, war es längst Nacht und würde deutlich kühler sein.

Vom Hafen strich ein frischer Wind über Geros blonden Bart und das kurzgeschorene Haupthaar, das so typisch für die Templer war. Einen Moment lang verspürte er Linderung von der allgegenwärtigen Hitze, doch die Luft war noch zu warm, um ihr Versprechen halten zu können.

Bis zum Ende des Sommers hatten die Angehörigen des Templerordens auf Antarados vergeblich auf Abkühlung gehofft, was sowohl das Wetter als auch die politische Lage betraf. Die heidnischen Mameluken, die das Heilige Land eisern im Griff hielten, wehrten sich hartnäckig gegen die Übergriffe der Christen. In den vergangenen Wochen und Monaten waren Gero und seine Kameraden immer wieder im Auftrag des Ordens zu kräftezehrenden Raubzügen gegen die Heiden entsandt worden. Mit dem Ergebnis, dass sie inzwischen vierzehn Brüder im Kampf verloren hatten und die Mameluken sich wie wütende Hornissen benahmen, die ihre Nester verteidigten. Dabei hatten Gero und seine Ordensbrüder nur wenig Beute und noch weniger Gefangene gemacht. Ein paar mehr oder weniger wertvolle Verwandte diverser Emire befanden sich darunter, die man für einen möglichen Austausch auf der Festung unter Verschluss hielt. Ansonsten ergab es keinen Sinn, noch weitere, gewöhnliche Heiden auf die Insel zu schleppen, weil Essen und Trinken kaum für die Menschen ausreichend vorhanden war, die bereits auf Antarados lebten, geschweige denn für Hunderte von mamelukischen Sklaven, die ebenso hätten verso
rgt werden müssen.

Erschwerend kam hinzu, dass das winzige Eiland nur eine einzige Süßwasserquelle besaß, die zu dieser Jahreszeit kaum etwas hergab. Auch die Wasservorräte in den selbsterbauten, unterirdischen Auffangbecken waren so gut wie aufgebraucht. Wenn es so weiterging und der Nachschub aus Zypern mal wieder auf sich warten ließ, würden sie am Ende gezwungen sein, das Blut ihrer Pferde zu trinken, wie ihre Vorfahren auf den Kreuzzügen in den Jahren zuvor. Gekocht und gewaschen wurde ohnehin nur mit Meerwasser, und inzwischen tranken sie unverdünnten Wein, weil an Süßwasser gespart werden musste. Doch der Wein stieg manchen zu Kopf und animierte sie zu Schlägereien oder dazu, die wenigen Frauen auf der Festung zu belästigen.

Kaum hatten Gero und seine Kameraden den gepflasterten Zufahrtsweg erreicht, der zur Verladerampe am Hafen führte, huschte eine schlanke Gestalt an ihrem Tross vorbei. Obwohl der schwarze Umhang das lange dunkle Haar fast vollständig verbarg, war Gero sicher, dass es sich bei der Frau um Warda handelte. Oder sollte er besser Maria sagen, wie sie sich seit ihrer Ankunft auf dieser Insel nannte?

Leichten Schrittes und ohne sich nach den Reitern umzuschauen, nahm sie eine enge Steintreppe hinunter zu den weißgetünchten Fischerhäusern, die den Hafen umringten wie ein Wall aus ineinander verschachtelten Quadern, mehrstöckig und mit winzigen engen Gassen durchzogen. Königsblaue Türen zierten die meisten Eingänge, und bunte Stoffe wehten aus den kleinen Fenstern. Auf den flachen Dächern hatten die Bewohner wie üblich ihre Sommerlager aufgeschlagen, die ihnen des Nachts als Schlafstätte dienten. Gero schaute Warda nachdenklich hinterher, während sie wie ein junges Mädchen behände die Stufen hinabhüpfte und fürs Erste in einer der engen Gassen verschwand.

Obwohl sie k
napp dreißig sein musste, besaß sie noch immer die Eleganz und Schönheit einer arabischen Rose, an deren Nektar sich nicht nur Gero zu Unrecht gelabt hatte.

Seit Hugo d’Empures, sein Kommandeur-Leutnant, sie an einer abgelegenen Uferstelle bedrängt hatte und Gero hinzugekommen war, um sie vor der Gewalt dieses Scheusals zu bewahren, hatten sie kaum ein Wort miteinander gewechselt.

Gero erinnerte sich genau daran, wann das gewesen war, weil wenig später die vorläufige Beisetzung seines luxemburgischen Freundes und Bruders stattgefunden hatte. Vier Monate waren nun vergangen, seit Fabius von Schorenfels zusammen mit zwei anderen Brüdern im Kampf gegen die Mameluken auf dem nahen Festland gefallen war.

Auch er hatte Warda noch aus ihren Zeiten in Zypern gekannt, als sie in der Taverne der Engel ihren zweifelhaften Geschäften nachgegangen war. Dabei hatte er Geros Befürchtungen geschürt, dass sie selbst mit neuem Namen und als Wäscherin getarnt von einigen auf der Insel lebenden Templern als ehemalige Hure erkannt werden würde.

Hugo D’Empures jedenfalls hatte nach ihrer Ankunft nicht lange gebraucht, um in ihr die willige Liebesdienerin wiederzuerkennen, die im Auftrag ihrer Wirtin mit Vertreter der Ordenshäuser und hochranginge Regierungsbeamte das Lager geteilt und sie ausgehorcht hatte. Schließlich war er es gewesen, der Gero auf Zypern in die Taverne der Engel gelockt hatte, in der er Warda zum ersten Mal begegnet war. Dass die Schergen des Königs ausgerechnet ein Hurenhaus stürmen würden, konnte zum damaligen Zeitpunkt niemand erahnen, und Gero war immer noch froh, dass er Warda, die ihm dort ihre Liebesdienste ohne jegliche Gegenleistung angeboten hatte, zur Flucht verhelfen konnte. Doch Hugo d’Empures, der sich zu dieser Zeit mit anderen Mädchen des Hauses vergnügt hatte, war zusammen mit ihnen den Häschern des K&oum
l;nigs ins Netz gegangen. Wie sich später herausstellte, wurden die gefangengenommenen Frauen des Hochverrats gegen den König von Jerusalem verdächtigt und waren auf Nimmerwiedersehen in irgendeinem zypriotischen Kerker verschwunden. Hugo konnte von Glück sagen, dass der Orden ihn daraufhin lediglich hatte auspeitschen lassen und ihm nicht wie befürchtet den Mantel genommen hatte. Zudem hatte er mehrere Monate vom Boden fressen müssen wie ein Hund aus...


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