eBook.de : Ihr Online Shop für eBooks, Reader, Downloads und Bücher
Connect 01/2015 eBook-Shops: Testsieger im epub Angebot, Testurteil: gut Die Welt: Kundenorientierte Internetseiten Prädikat GOLD
+49 (0)40 4223 6096

Midleifcrisis

Als meine Frau mich hinauswarf und ich mit 117 anderen schl…
Sofort lieferbar (Download)
eBook ePub

Dieses eBook können Sie auf allen Geräten lesen, die epub-fähig sind. z.B. auf den tolino oder Sony Readern.

Häufig gestellte Fragen zu epub eBooks und Watermarking

eBook € 3,99* inkl. MwSt.
Print-Ausgabe: € 16,99
Machen Sie jemandem eine Freude und
verschenken Sie einen Download!
Ganz einfach Downloads verschenken - so funktioniert's:
  1. 1 Geben Sie die Adresse der Person ein, die Sie beschenken
    möchten. Mit einer lieben Grußbotschaft verleihen Sie Ihrem
    Geschenk eine persönliche Note.
  2. 2 Bezahlen Sie das Geschenk bequem per Kreditkarte,
    Überweisung oder Lastschrift.
  3. 3 Der/die Geschenkempfänger/in bekommt von uns Ihre Nachricht
    und eine Anleitung zum Downloaden Ihres Geschenks!
Dieses eBook ist auch verfügbar als:

Produktdetails

Titel: Midleifcrisis
Autor/en: Leif Lasse Andersson

EAN: 9783864133329
Format:  EPUB
Als meine Frau mich hinauswarf und ich mit 117 anderen schlief.
riva Verlag

8. Februar 2013 - epub eBook - 272 Seiten

Gar nicht so einfach, eine Frau zum Lieben zu finden. Oder wenigstens ein paar Frauen zum Vögeln!
Leif Lasse Andersson, nach zehn Jahren Ehe ein wenig aus der Übung gekommen, irrt als frisch getrennter Single durch die Flirtbörsen des Internets und stellt fest, dass der Weg in die Herzen und Betten der Frauen kein leichter ist.
Dummerweise muss er auch noch damit klarkommen, dass in ihm zwei völlig gegensätzliche Persönlichkeiten wohnen: der sexhungrige Macho und ein kleiner Junge, der sich nach Liebe sehnt.
Mit der Zeit begreift Leif die Gesetzmäßigkeiten des Internet-Datings. Er trifft auf Silikontitten, landet bei einer Sado-Maso-Braut und gerät sogar an eine Frau, die ihn für Sex bezahlt. Doch auch er muss erkennen, dass Vögeln allein nicht glücklich macht.
Ein offenherziger Selbsterfahrungsbericht, der tief in die - gar nicht so einfach gestrickte - Seele eines Mannes blicken lässt.
Leif Lasse Andersson ist ein Pseudonym. Der Berliner Autor arbeitet seit 20 Jahren als Redakteur bei deutschen Tageszeitungen. Er ist geschieden, hat drei Kinder und lebte fünf Jahre als Single in Hamburg. In dieser Zeit war er Mitglied bei diversen Dating-Portalen und sammelte die Erfahrungen, die die Grundlage dieses Buches bilden.

Leif


Herhören, Jungs, ich schreibe für euch da draußen, die ihr ratlos mit­anseht, wie euer Leben vorbeizieht, während ihr den Rasen vor der Doppelhaushälfte mäht, bevor ihr schnell die Kinder vom Turnfest holt, den Grill anschmeißt und euch anmeckern lasst, weil die Würstchen wieder angebrannt sind, ehe ihr schließlich nach Wetten, dass ..? vergeblich darauf hofft, dass Mama euch nach vier Wochen heimlichen Handbetriebs auch mal wieder ranlässt.

Natürlich träumt ihr während all dem von schönen Frauen, vielen Frauen, jungen Frauen, schnellem und vor allem schmutzigem Sex. Aber der Weg zum Endlich-wieder-coole-Sau-Sein, ich meine der richtig ernsthafte Weg so mit Scheidung, beschissener Steuerklasse I, möblierter Einzimmerwohnung und Dosenspaghetti aus der Mikrowelle, der ist ein langer Ritt durch die Wüste, und am Rande des staubigen Pfades nagt eine Schar von hungrigen Frauen mit halbwüchsigen Kindern an den Knochen derjenigen, die nicht hart genug waren, ihn als Single zu überleben.

In meinem Fall führte dieser Weg durch die Internetwüsten der Dating-Plattformen und Singlebörsen, in denen Hunderttausende Mädels in Anwallungen von dezenter Selbstüberschätzung auf einen romantischen Typen warten, der noch über diverse weitere Attribute verfügen sollte: breite Schultern, glänzendes Aussehen, guter Job, Kohle auf dem Konto – all das wird nicht nur erwünscht, sondern erwartet. Warmherzig und kinderlieb muss er auch noch sein, außerdem darf er sich weder an Cellulite noch an dicken Ärschen stören, muss klaglos den Müll rausbringen und neben all dem auch noch eine gehörige Prise ungebändigter Wildheit versprühen. Gottlob sind solche Kerle zumindest in diesem Universum rar gesät, und so müssen sic
h die meisten Frauen von missratenen Exemplaren wie mir vögeln lassen.

Aber bevor ich von meinem Ritt durch die Wüste erzähle, sollte ich mich vielleicht doch mal kurz vorstellen.

Leif Lasse Andersson lautet mein Name, der bereits in der Schulzeit zum Rufnamen LeiLa verballhornt wurde, woran ich mich inzwischen gewöhnt habe, denn schließlich gibt mir dieses LeiLa in gewissen Momenten einen femininen Touch, der viele Frauen zu der Annahme verleitet, ich wäre vielleicht gar eine Spur metrosexuell.

Mein Vater stammt aus Schweden, er hat uns verlassen, als ich ein halbwüchsiger Junge war. Inzwischen ist er lange tot und ich frage mich, was er wohl für ein Mann war, denn mit der Zeit und aus der Ferne entdecke ich manche Parallele in unser beider Leben.

Ich bin wie er hoch aufgeschossen, werde sehnsüchtig, sobald ich ein Segel sehe, die Reste des Haarbestands sind immer noch sehr blond und die zu groß geratene Wikingernase, die ich auch bei ihm auf alten Fotos entdecke, hat mir zeit meines Lebens einigen Verdruss bereitet, denn zumindest im Profil verhindert sie, dass ich mich als halbwegs attraktives Kerlchen betrachten dürfte.

Doch von vorn betrachtet, bügeln eine Menge kleiner Lachfältchen um die wirklich strahlend blauen Augen den eher mittelprächtigen Gesamteindruck aus, sie versprechen irgendwo tief drin im Träger so etwas wie einen liebenswerten Lausbuben, auch wenn der erste Eindruck, den ich auf Frauen mache, der eines kühlen, nordischen Typen ist, für den das Wort Macho erfunden wurde.

Bei Frauen hat diese Mischung bisher recht gut funktioniert. Sie fühlen sich von der offenkundigen Diskrepanz angezogen, finden mich oft rätselhaft, der blonde Macho versetzt ihre Hormone in Wallung, der Job als gehobener Werbeschnösel verspricht ein komfortables Auskommen auch später in der Patchworkfamilie, und der kleine Lausbub g
ibt ihnen die Hoffnung, dass ich vielleicht doch irgendwie anders sein könnte als all die vielen, die bloß schnell mal in ihre Kiste wollen. So habe ich das jedenfalls schon öfter vernommen, wenn ich nach Erledigung der vorrangigen Angelegenheiten wie Trinken und Vögeln ermattet in ebenjener Kiste lag. Doch die Mädels haben keine Ahnung, dass der kleine Lausejunge vom großen Arschloch nur vorgeschoben wird, um die Chancen auf einen schnellen Beischlaf zu erhöhen.

Einigen Kummer bereitet mir die Antwort auf die Frage, wo ich gerade stehe: an der Schwelle zum 40. Geburtstag und in den Trümmern meines Lebens, auch wenn noch nicht alle Mauern um mich herum eingestürzt sind, doch dies scheint nur noch eine Frage von Monaten zu sein.

Als kreativer Jungdynamiker einer Hamburger Werbeagentur habe ich mir bei meinem schnellen Aufstieg in die sechsstelligen Gehaltsklassen viele Feinde gemacht, die jetzt anfangen, in ihrem Gedächtnis und in alten Memoranden nach geeigneten Messern zu wühlen. Es scheint an der Zeit, offene Rechnungen zu begleichen, und wie es aussieht, werde ich ein dankbares Opfer sein. Das revolutionärste Projekt der Firmengeschichte steht kurz vor dem Scheitern, ich habe es zu verantworten und die rund fünf Millionen Euro Firmenkapital, die ich dabei versenkt habe, tragen keineswegs zur Stützung meines hausinternen Renommees bei. Ich bin ein Typ, der in wirklich jeder Lebenslage zu ungeschönten Bestandsaufnahmen neigt, und die aktuelle besagt: Beruflich taumele ich am Rande eines Abgrunds.

Privat bin ich schon einen ganzen Schritt weiter.

Meine Gattin Elke hat mich rausgeworfen und sich eine Anwältin genommen, eine humorlose Matrone in den mittleren Fünfzigern, die sich darauf spezialisiert hat, untreue Ehemänner zu schlachten, zu vierteilen und den letzten Tropfen Lebensmut aus ihnen herauszupressen. Auf ihren Rat hin hat Elke sämtlic
he uns noch verbliebenen Aktiva von den Konten geräumt und alle Unterlagen vernichtet, die darauf hindeuten, dass diese Kohle hauptsächlich mir gehört. Derzeit argumentieren die beiden, dass eigentlich auch unser schönes Haus in der Vorstadt Elke zugesprochen werden müsste, schließlich ist sie es, die unsere beiden wundervollen Kinder Lisa und Lars hütet. Elkes Anwältin beweist in ihrem gesamten Vorgehen anerkennenswerte Geschicklichkeit, ich hasse sie mit großer Inbrunst, und manchmal male ich mir aus, wie ich ihr in einer dunklen Tiefgarage einen Sack über ihr blond gefärbtes Haupt stülpe und mit meinem uralten Baseballschläger Vergeltung übe. Wobei Vergeltung ein schönes Stichwort ist. Denn das, was Elke im Moment veranstaltet, hat vornehmlich mit Rache zu tun, und irgendwie kann ich ihre Gefühle sogar verstehen.

Denn ich, LeiLa Andersson, habe mir meine Midlifecrisis just in dem Moment genommen, als ich wirklich alles erreicht hatte, was Elke jemals für mich plante. Einen geilen Job, zwei großartige Kinder, dreimal Urlaub im Jahr, ein fast abbezahltes Haus, einen Dienstwagen mit Stern, und ein kleiner Benz für Elke war trotz alledem auch noch drin. Werden höchst ungern verlassen, die Mädels in ebendiesem Lebensabschnitt, besonders wenn ihre Schönheit langsam welkt, ihre Titten anfangen zu hängen und sich die Kerle nicht mehr auf der Straße nach ihnen umdrehen.

Vor allem werden sie nicht gern für eine zehn Jahre jüngere Frau verlassen, die ihr Ehemann urplötzlich als die große Liebe seines Lebens entdeckt. Und die er für die eine und einzige Frau hält, die sich im Universum für ihn finden lässt. Und genau das ist es, was ich für Laura empfinde und was ich Elke angetan habe.

Tja, Jungs, was soll man sagen. Kommt vor, dass die Dinge zwischen Mann und Frau auf diese Weise laufen
, und die Golfclubs dieser Welt sind voll von erfolgreichen Typen, die sich nicht nur regelmäßig neue Cabrios leasen, sondern auch junge, fantastisch hübsche Frauen, die ebendiese Cabrios fahren dürfen.

Nur bei mir war es leider anders, denn ich habe auch dieses zentrale Projekt meines künftigen Lebens gründlich verbockt.

Ich habe Elke verlassen und versucht, mit Laura ein neues Leben anzufangen. Laura ist für mich bei ihrem Freund ausgezogen, einem weitgehend erfolglosen Philosophiestudenten, der sie unverdrossen liebt, seit sie 16 Jahre alt ist. Ein Jahr später habe ich dann Laura verlassen.

Natürlich habe ich das nicht für Elke getan, sondern für meine Kinder Lisa und Lars, an denen ich mit zärtlicher Sehnsucht hänge. Wenn die beiden sonntagabends die Arme um meinen Hals schlangen und fragten: »Papa, Papa, kannst du nicht wieder zu Hause schlafen?«, dann brach mir mein verschissenes Herz, und monatelang habe ich mich mit der unlösbaren Frage geplagt, was wichtiger ist: mein Glück oder das Glück meiner Kinder?

Für Laura war es nur ein halber Salto rückwärts, denn sie hat stets uns beide geliebt, nach meinen letzten Informationen hat der Philosoph ihr verziehen, sie ist im vierten Monat schwanger, dem Vernehmen nach erwägt er nun sogar, seine geisteswissenschaftlichen Studien abzubrechen und sich nach einem Gelderwerb umzusehen.

Ich hingegen bin voll auf die Fresse gefallen.

Ziemlich genau ein Jahr nach meiner reumütigen Rückkehr in die Familie hat Elke mich rausgeworfen. Es war der 22. Dezember, ich war gerade dabei, wie jedes Jahr nach dem gusseisernen Fuß für den Tannenbaum zu fahnden, als Elke mir auf der Kellertreppe eröffnete, dass endgültig Schluss sei. Denn nun hatte sie im Urlaub einen elf Jahre jüngeren Typen kennengelernt, toll gevögelt, sich schwer verliebt, wi
e Frauen das nun mal so machen, bevor sie sich auf den Rücken legen, auch wenn es in meinen Augen ein klarer Fall von billigem Revanchefoul war.

Elke packte sich noch am gleichen Nachmittag die Kinder, fuhr mit ihnen zu Oma und Opa nach Münster und sagte zum Abschied: »Wenn ich am 5. Januar wiederkomme, möchte ich dich hier nicht mehr sehen.«

Echt, Jungs, wenn ihr jemals meint, euch von der Alten rauswerfen lassen zu müssen, dann nehmt...


"Atemberaubend und schockierend! Als ich dieses Manuskript gelesen hatte, wusste ich: Ich will keinen Mann mehr, sondern einen Hund!" Anne (42), Redakteurin, Korrekturleserin, Single

Dieses eBook wird im epub-Format geliefert und ist mit einem Wasserzeichen versehen. Sie können dieses eBook auf vielen gängigen Endgeräten lesen.

Sie können dieses eBook auf vielen gängigen Endgeräten lesen.

Für welche Geräte?
Sie können das eBook auf allen Lesegeräten, in Apps und in Lesesoftware öffnen, die epub unterstützen:

  • tolino Reader
    Laden Sie das eBook direkt auf dem Reader im eBook.de-Shop herunter oder übertragen Sie das eBook auf Ihr tolino Gerät mit einer kostenlosen Software wie beispielsweise Adobe Digital Editions.

  • Sony Reader und andere eBook Reader
    Laden Sie das eBook direkt auf dem Reader im eBook.de-Shop herunter oder übertragen Sie es mit der kostenlosen Software Sony READER FOR PC/Mac oder Adobe Digital Editions.

  • Tablets und Smartphones
    Installieren Sie die tolino Lese-App für Android und iOS oder verwenden Sie eine andere Lese-App für epub-eBooks.

  • PC und Mac
    Lesen Sie das eBook direkt nach dem Herunterladen mit einer kostenlosen Lesesoftware, beispielsweise Adobe Digital Editions Sony READER FOR PC/Mac.

Die eBook-Datei wird beim Herunterladen mit einem nicht löschbaren Wasserzeichen individuell markiert, sodass die Ermittlung und rechtliche Verfolgung des ursprünglichen Käufers im Fall einer missbräuchlichen Nutzung der eBook-Datei möglich ist.

Bitte beachten Sie: Dieses eBook ist nicht auf Kindle-Geräten lesbar.

Ihr erstes eBook?
Hier erhalten Sie alle Informationen rund um die digitalen Bücher für Neueinsteiger.

Kundenbewertungen zu Leif Lasse Andersso… „Midleifcrisis“
Noch keine Bewertungen vorhanden
Zur Rangliste der Rezensenten
Veröffentlichen Sie Ihre Kundenbewertung:
Kundenbewertung schreiben
Unsere Leistungen auf einen Klick
Unser Service für Sie
Zahlungsmethoden
Bequem, einfach und sicher mit eBook.de. mehr Infos akzeptierte Zahlungsarten: Überweisung, offene Rechnung,
Visa, Master Card, American Express, Paypal mehr Infos
Geprüfte Qualität
  • Schnelle Downloads
  • Datenschutz
  • Sichere Zahlung
  • SSL-Verschlüsselung
Servicehotline
+49 (0)40 4223 6096
Mo. - Fr. 8.00 - 20.00 Uhr
Sa. 10.00 - 18.00 Uhr
Chat
Ihre E-Mail-Adresse eintragen und kostenlos informiert werden:
* Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. Informationen über den Versand und anfallende Versandkosten finden Sie hier.
Bei als portofrei markierten Produkten bezieht sich dies nur auf den Versand innerhalb Deutschlands.

** Deutschsprachige eBooks und Bücher dürfen aufgrund der in Deutschland geltenden Buchpreisbindung und/oder Vorgaben von Verlagen nicht rabattiert werden. Soweit von uns deutschsprachige eBooks und Bücher günstiger angezeigt werden, wurde bei diesen kürzlich von den Verlagen der Preis gesenkt oder die Buchpreisbindung wurde für diese Titel inzwischen aufgehoben. Angaben zu Preisnachlässen beziehen sich auf den dargestellten Vergleichspreis.
eBook.de - Meine Bücher immer dabei
eBook.de ist eine Marke der Hugendubel Digital GmbH & Co. KG
Folgen Sie uns unter: