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Helfersyndrom und Burnoutgefahr

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Produktdetails
Titel: Helfersyndrom und Burnoutgefahr
Autor/en: Wolfgang Schmidbauer

ISBN: 3437269402
EAN: 9783437269400
Illustriert.
Urban & Fischer/Elsevier

21. März 2002 - gebunden - XI

Warum verlassen so viele Pflegende ihren erlernten Beruf? Liegt das nur an den Betroffenen selbst, an ihrer Biografie, ihrem Helfersyndrom bzw. ihrem Reaktionstypus, egal ob Opfer des Berufs, Spalter, Perfektionist oder Pirat? Diese Probleme hat der Autor bereits in seinen Büchern "Die hilflosen Helfer" und "Helfen als Beruf - Die Ware Nächstenliebe" dargestellt, doch sind weitere Erkenntnisse - insbesondere über die Berufsgruppe der Pflegenden, doch nicht nur über sie - neu hinzugekommen. In diesem Werk beschreibt der renommierte Autor seine neuen Sichtweisen und Forschungsergebnisse und zeigt überraschende Zusammenhänge auf zwischen dem Helfersyndrom bzw. den Burnout-Erscheinungen einerseits und einer von falschem Führungsverständnis geprägten Direktionsebene, einer defizitären Ausbildung und einigen "helferunfreundlichen" Entwicklungen im Gesundheitswesen andererseits. Provokant ist Schmidbauers These "Wer professionell arbeitet, ist am Ende eines langen Arbeitstages vielleicht müde, aber nicht erschöpft und ausgepumpt", wobei er auch definiert, was er unter einer professionellen Arbeit im Bereich der Pflege versteht. Und genau hier kommt wieder das berufliche Umfeld der Pflegenden ins Spiel... Ein Muss für alle, die ihre eigene berufliche Zufriedenheit und Lebensqualität bzw. die ihrer MitarbeiterInnen steigern möchten.
1 Der Pflegeberuf - Ein Beruf voller Probleme

2 Hintergründe des Helfen-Wollens

3 25 Jahre Helfersyndrom

4 Die Situation im Gesundheitswesen

5 Die regressive Entprofessionalisierung

6 Ein Rädchen im Getriebe

7 Krisen in den helfenden Berufen

8 Mobbing

9 Entscheidungshilfen für Supervision, Coaching und Psychotherapie

10 Schluss: Entschleunigung als Qualitätsmerkmal
Dr. phil. Wolfgang Schmidbauer, geb. 1941, studierte Psychologie und promovierte 1968 über 'Mythos und Psychologie'. Er lebte dann einige Jahre als Autor in Italien. 1972 gründete er mit Kollegen ein Institut für analytische Gruppendynamik und wenig später die Münchner Arbeitsgemeinschaft für Psychoanalyse. 1977 prägte er in dem Bestseller 'Die hilflosen Helfer' den Begriff des Helfer-Syndroms. Heute arbeitet Wolfgang Schmidbauer als Autor und Psychoanalytiker in eigener Praxis in München.
Mit Themen wie "Ehrgeiz und Machtphantasie" oder "Mobbing" wird in die Chefetage vorgedrungen, weshalb dieses Buch nicht nur für alle Pflegenden geeignet ist, sonder auch von Pflegedirektoren udn Führungskräften einmal zur Hand genommen werden sollte.
Die Schwester Der Pfleger
Das Buch ist ein Mutmacher: Pflegende, die sich in ihrem Beruf verausgaben, werden darin bestärkt, dass Zufriedenheit möglich ist. ... Der Autor kratzt nicht nur an der Oberfläche, sondern macht Zusammenhänge verständlich. Mit Themen wie "Ehrgeiz und Machtphantasie", "Führungsmängel" oder "Mobbing", dringt er in die Chefetage vor. Entsprechend eignet sich das Buch auch als Lektüre für Pflegedirektoren und Führungskräfte, die Fehler vermeiden möchten.
Rotes Kreuz
(..) gut strukturiert und trotz des schwierigen Themas auch für den psychologischen Laien einfach zu verstehen. (..) Bewertung: Empfehlenswert
Rettungs-Magazin
(..) bietet (..) allen Angehörigen der "helfenden" Berufe (..) viele Anregungen zur Reflexion über die eigenen Beweggründe zur Berufswahl und das berufliche wie auch private Verhalten. Oder, wie es so treffend auf dem Buch rücken heißt: "(..) ein Muß für alle, die ihre eigene berufliche Zufriedenheit und Lebensqualität bzw. die ihrer Mitarbeiter steigern wollen.
Ergotherapie & Rehabilitation
(..) Ein topaktuelles Werk, das keinem Leitungsverantwortlichen vorenthalten werden sollte.
neue caritas
(..) eignet sich als Geschenk und für den Eigenbedarf. (..) Ein Buch, das Mut macht und einer Tabuisierung des Alters entegegenwirkt.
Diakonie Impulse
(..) sollte jedem empfohlen werden, der droht, in der Alltagsweltlichkeit der Pflege unter zu gehen.
Pflegen
Ein Mutmacher.
Die Schwester
(..) sollte in keiner sozialwissenschaftlichen Bibliothek fehlen.
www.socialnet.de
Aus der Praxis heraus geschrieben. (...) Regt zum Nachdenken und Umdenken an.
Der Allgemeinarzt
Wolfgang Schmidbauer leuchtet die Komplexität des Themas Helfersyndrom und Burnout-Gefahr vielschichtig aus. Die reiche Erfahrung mit Pflegenden leistet ihm hier gute Dienste. Der Bezug zur Praxis macht das Buch anschaulich und verständlich.
Reflexe

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